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Brühl | Aktuelles

BRUEHL.report fragt – der Bürgermeister antwortet

Exklusives Interview mit Dieter Freytag zum Jahreswechsel

Harald Zeyen

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Bürgermeister Dieter Freytag sprach mit BRUEHL.report über die Herausforderungen im Corona-Jahr 2020. Foto: Stadt Brühl

Was erwartet Bürgermeister Dieter Freytag vom neuen Jahr? Wie war Brühl in Corona-Zeiten aufgestellt? Wie war der Einfluss der Pandemie auf die Stadt? Wie schätzt er die vergangenen zwölf Monate ein? Die Redaktion des BRUEHL.report bat den Bürgermeister um ein kurzes Interview zum Jahreswechsel.

BRUEHL.report: 2020 wird wohl in die Geschichte eingehen, für viele wohl als „verlorenes“ Jahr. Was hat Sie im letzten Jahr am meisten bewegt?

Bürgermeister Dieter Freytag: „Am meisten in diesem Jahr hat mich die Tatsache bewegt, dass die Pandemie fast unaufhaltsam trotz Lockdown und Lockdown light vorangeschritten ist und die Menschen Ängsten und Nöten ausgesetzt sind. Beeindruckt haben mich aber die vielen Hilfsangebote, ob durch Nachbarschaftshilfen, Bereitschaft von Vereinen und natürlich die Hilfen der Bundes- und Landesregierung.“

Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft

„Der Zusammenhalt in Brühl hat sich durch viele schöne und außergewöhnliche Ideen und Konzepte gezeigt, so wurde z.B. in den städtischen Kitas der „Coronen Kurier“ initiiert, der den Kleinen liebevoll ein Stück Normalität nach Hause brachte. Auch in den Schulen gab es enorme Fortschritte im Bereich der Digitalisierung.

Die Hilfsbereitschaft zeigt sich u.a. auch in vielen ehrenamtlichen Engagements, ebenfalls hat sich der Einzelhandel durch den Außer-Haus-Verkauf auf die Krise eingestellt. Charakteristisch für das nun endende Jahr 2020 ist auch das rasant gestiegene Informationsbedürfnis vieler Menschen.“

BRUEHL.report: Glauben Sie, dass die Brühlerinnen und Brühler die Maßnahmen gegen das Infektionsgeschehen akzeptiert oder eher kritisch gesehen haben?

Freytag: „Natürlich werden viele Maßnahmen der Regierung kritisch gesehen. Auch in Brühl wird die derzeit gültige Maskenpflicht im Innenstadtbereich stark diskutiert. Bei vielen Kontrollen im ganzen Stadtgebiet kann ich aber weitestgehend zustimmende Rückmeldungen geben; sog. Hotspots hat es in Brühl bisher nicht gegeben. Der Brühler Ordnungsdienst leistet hier einen außerordentlichen Einsatz. Hier und da gab es Verwarnungen, aber im Großen und Ganzen halten sich die Brühlerinnen und Brühler an die Regelungen die durch die Bund- und Landesregierung vorgegeben werden. Mir ist in vielen persönlichen Gesprächen, auch während der Kommunalwahl, immer positiv entgegengetreten worden.“

BRUEHL.report: Wie ist Brühl in 2020 durch die bisherige Pandemie gekommen?

Freytag: „In Brühl konnten wir vielfältige Hilfestellungen leisten, um gemeinsam durch die Pandemie zu kommen. Gerade der Einzelhandel und die Gastronomie sind sehr gebeutelt durch die Schließungen, machen aber das Beste aus der Situation. Für die Stadt Brühl haben wir auf die Erhebung der Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie und die Aufstellung von Werbeanlagen vor Geschäftslokalen in diesem und auch im kommenden Jahr komplett verzichtet, so dass den Gewerbetreibenden in diesem Bereich ein Stück geholfen werden konnte. Außerdem haben wir im Bereich der Wirtschaftsförderung Enormes auf die Beine gestellt. Mit „Brühl liefert ab“, einer Gutscheinplattform und der Brühl App, die im Dezember an den Start ging, konnten wir ein Stück weit dem Einzelhandel unter die Arme greifen. Weiterhin konnten wir den Eltern die Kindergartenbeiträge und die Gebühren der Kunst- und Musikschule erlassen, so dass es auch in der Familie eine Hilfestellung durch die Kommune gab. Ebenso wurde den Brühler Vereinen die Gebühren für die außerschulische Nutzung der Sportanlagen weitestgehend erlassen.“

Vielfältige Strukturen in Brühl erhalten

„Auf unseren städtischen Kanälen haben wir die Brühlerinnen und Brühler immer umfassend informiert: durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in allen Bereichen der Stadtverwaltung, auf der Website der Stadt Brühl, in Facebook Live Chats mit mir persönlich und durch die Coronahotline, die während des ersten Lockdowns hoch frequentiert genutzt wurde. Das auch derzeit noch aktive Mailpostfach coronavirus@bruehl.de wird auch weiterhin von der Bürgerschaft angeschrieben und die Mitarbeiterinnen meines Bürgermeisterbüros informieren umfassend. Hier haben wir einen großen Zuspruch erfahren. Ich hoffe sehr, dass wir die vielfältigen Strukturen, die unser Brühl so lebenswert machen, erhalten können, z.B.: Brühler Geschäfte und Gaststätten, Kulturschaffende, aber ebenso Sport-, Kultur- und soziale Vereine.“

BRUEHL.report: Welchen Einfluss hatte Corona auf Pläne und Projekte der Stadt?

Freytag: „Viele Bereiche der Stadtverwaltung sind betroffen. Veranstaltungen im Kulturbereich und der Frauenwoche konnten größtenteils nicht stattfinden, ebenso wenig wie natürlich der Weihnachtsmarkt der WEPAG und z.B. die geplante Digitale Woche, der alljährliche Wirtschaftstreff oder die Verleihung der Kulturpreise. Meine regelmäßigen Innenstadtrundgänge musste ich einstellen, Bürgerinformationsveranstaltungen mussten ebenso ausfallen wie Veranstaltungen zur Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger. Auch die Arbeit des Rates und seiner Ausschüsse war nur eingeschränkt möglich. Selbst die Ratssitzungen, die im Frühjahr mit einem verkleinerten Rat stattfanden, mussten wir unter besonderen Hygieneauflagen in die Räumlichkeiten des Max Ernst-Gymnasiums verlegen. Auch die Kommunalwahl im Herbst wurde unter strengsten Hygienevorschriften durchgeführt.“

BRUEHL.report: Mit welchen Gefühlen gehen Sie ins kommende Jahr?

Freytag: „Durch meine Wiederwahl als Bürgermeister der Stadt Brühl haben die Brühlerinnen und Brühler mir ihr Vertrauen geschenkt und auch Verantwortung übertragen, der ich gerne nachkomme. Ich werde gemeinsam mit dem Krisenstab und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung unsere Stadt bestmöglich durch die anhaltende Pandemie führen. Ein Lichtblick ist für mich vor allem, dass in Kürze das Impfzentrum für den Rhein-Erft-Kreis im nahegelegenen Hürth Park eröffnet. Der Kreis übernimmt die Koordination und alle Planungen obliegen dem Gesundheitsamt. Mit Optimismus, Engagement, Kreativität, Flexibilität und Freude an unserer Arbeit werden wir das Jahr 2021 gemeinsam meistern.“

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Zeugensuche nach Unfallflucht: Radfahrerin verletzt

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolfoto: Fahrradunfall / Foto: pixabay

Am Samstagmittag (27. März) ist eine Radfahrerin (11) bei dem Versuch einer sich öffnenden Autotür auszuweichen gestürzt und dabei leicht verletzt worden. Anstatt sich um das verletzte Kind zu kümmern soll die Person auf dem Beifahrersitz die Autotür wieder geschlossen haben. Daraufhin soll der Fahrer beschleunigt und die Unfallstelle verlassen haben.

Nach ersten Ermittlungen war die 11-Jährige gegen 13.15 Uhr auf ihrem Fahrrad in Brühl auf der Merricher Straße unterwegs. Da die Straße für das Mädchen eng erschien, sei sie vorsichtshalber auf den Gehweg gefahren. Nach Aussage der Schülerin habe sich plötzlich die Beifahrertür eines am Fahrbahnrand stehenden Autos geöffnet. Beim Ausweichen sei sie dann gestürzt und habe sich an der Hand und dem Bein verletzt.

Die Polizei sucht Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben und Angaben zum Unfallhergang und dem beteiligten Auto sowie dessen Fahrer und Beifahrer machen können.

Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Hürth unter der Rufnummer 02233 52-0 entgegen.

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Taube mit Luftgewehr erschossen

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolfoto Taube / Foto: pixabay

Am Donnerstagnachmittag (8. April) gegen 16.45 Uhr hat eine Zeugin (54) einen 71-Jährigen beobachtet, als er eine Taube mit einem Luftgewehr erschoss. Sie meldete der Polizei Rhein-Erft, dass der Mann dazu auf ein Hausdach gestiegen sei und das Luftgewehr zum Töten des Tieres benutzte.

Polizeibeamte trafen den Mann kurze Zeit später an seiner Wohnanschrift an. Im Gespräch zeigte der 71-Jährige große Einsicht für sein Fehlverhalten und entschuldigte sich. Der Senior muss sich jetzt in einem Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten. Zudem prüfen die Ermittler ein mögliches waffenrechtliches Fehlverhalten.

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Vollsperrung Geh- und Radweg „An der Ville-Bahn“

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolfoto Straßenschaden / Foto: pixabay

Ab Dienstag, dem 6. April, finden auf dem Geh- und Radweg „An der Ville-Bahn“ zwischen der „Kaiserstraße“ und dem „Mühlenbach“ notwendige Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke statt. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt, sodass der Weg auch zu Fuß oder per Fahrrad nicht genutzt werden kann. Eine Umleitungsempfehlung wird über die „Kaiserstraße“, die „Schulstraße“ und den „Mühlenbach“ ausgeschildert. Planmäßig sollen die Arbeiten mit Ende der Osterferien am 09.04.2021 abgeschlossen sein. Witterungsbedingt kann es zu kurzen Verzögerungen kommen.

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Geänderte Öffnungszeiten am Gründonnerstag

REGIONAL.report Redaktion

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Rathhaus Brühl
Rathhaus Brühl / Foto: REGIONAL.report

Am Gründonnerstag, den 01.04.2021, schließt das Bürgeramt bereits um 16.00 Uhr. Am darauf folgenden Karfreitag und auch am Ostersamstag und am Ostermontag bleibt das Bürgeramt ganztägig geschlossen.

Ab Dienstag, den 06. April 2021, ist das Bürgeramt wieder zu folgenden Zeiten geöffnet:

Montag 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Dienstag 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Mittwoch 08.00 Uhr – 12.00 Uhr
Donnerstag 13.00 Uhr – 18.00 Uhr
Freitag 08.00 Uhr – 12.30 Uhr

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„Ich kauf mir was …“ – mein Kaufverhalten während Corona

REGIONAL.report Redaktion

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Schaufenster / Foto:pixabay

Wir alle erleben eine völlig veränderte Kaufsituation. Aktuell ist durch Corona ein sorgloses Schlendern durch die Innenstädte und Geschäfte nicht mehr möglich. Was fehlt uns dadurch besonders? Sind Bestellungen im Internet die Lösung? Oder kann weniger manchmal mehr sein?

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Brühl, Antje Cibura, lädt gemeinsam mit Susanne Gutzeit von der Drogenhilfe Köln am 5. Mai 2021 zu einem kostenlosen virtuellen Austausch im Rahmen einer Zoomkonferenz von 19:00 – 20:30 Uhr ein. Frau Gutzeit beschäftigt sich als Sozialarbeiterin in der Brühler Suchtberatungsstelle IBS (Information und Beratung zu Suchtfragen) schwerpunktmäßig mit dem Thema Kaufsucht.

Sie sieht in dem Vortrag die Chance, das eigene Kaufverhalten zu reflektieren und zu analysieren. „Vielleicht gelingt es uns“, so Cibura, „Menschen mit auffälligem Kauf­verhalten gerade in diesen besonderen Zeiten der digitalen Versuchung beim Weg aus der Kaufsucht zu unterstützen“.

Durch finanzielle Unterstützung des Deutschen Hilfswerkes sind anschließende Beratungen, ggfs. auch online und anonym, zum Thema „Kaufsucht“ kostenfrei und werden auch für Angehörige und Freunde angeboten.

Sie erwartet ein Abend mit Impulsen zum Konsumverhalten. Was ist für mich elementar und wo fällt ein Verzicht leicht? In vielen Debatten werden aktuell Themen wie „Nachhaltigkeit“ oder „verantwortungs­voller Konsum“ diskutiert. Konsumtypologien reichen von Askese bis hin zu hedonistischer Verschwendungssucht. Am Vortragsabend wird auch ein Extrem des Kaufverhaltens vorgestellt: das Phänomen der Kaufsucht.

Die Anmeldung ist via Mail an s.gutzeit@suchtloesungen.de möglich, danach erhalten Sie den Link zur Einwahl. Das Forum ist ab 18:45 geöffnet. Rückfragen beantwortet Susanne Gutzeit gerne per Mail (siehe zuvor) und telefonisch unter 02232 18 93 – 0.

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Ende für Baustelle „Am Krausen Baum“ in Sicht

REGIONAL.report Redaktion

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Mit Beginn der Kanal- und Straßenbaumaßnahme wurde die Streckenführung der Buslinie 704 im Rahmen einer Umleitung über die „Römerstraße“ und den „Rodderweg“ geführt. Ab dem 12.04.2021 wird die Streckenführung durch die Straße „Am Krausen Baum“ wieder möglich sein und aufgenommen.

Damit können Busse passieren und Anwohnende zu Ihrem Grundstück fahren.

Aktuell wird noch an dem Fußgängerüberweg mit Querungshilfe im Einmündungsbereich zum Rodderweg gearbeitet. Abschließend erfolgen dann die Beschilderungs- und Markierungsarbeiten.

Es wird angestrebt, den Bereich „Am Krausen Baum“ mit Abschluss der Arbeiten in der zweiten Aprilhälfte, auch für den Individualverkehr freizugeben.

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Zeugen gesucht nach gefährlichem Fahrmanöver

REGIONAL.report Redaktion

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Die Ermittler des Verkehrskommissariates sind auf der Suche nach zwei Autofahrern, die das gefährliche Manöver eines zwischen ihnen fahrenden Mannes gesehen haben müssen.

Drei Autos fuhren am Montagmittag (29. März) gegen 13:45 Uhr hintereinander auf der Bonnstraße aus Richtung Otto-Wels-Straße (Kreisstraße 7) kommend am Auto einer in Gegenrichtung fahrenden 26-Jährigen vorbei. Der mittlere Wagen der Kolonne wich ohne erkennbaren Grund auf die Gegenfahrbahn aus und zwang die 26-Jährige zum Ausweichen auf den rechts gelegenen Gehweg. Auf dem Gehweg hat sich zu diesem Zeitpunkt kein Fußgänger befunden, so dass keine weitere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer stattfand. Im Auto der 26-Jährigen saßen ihre elf- und knapp drei Jahre alten Kinder. Der Autofahrer lenkte den Wagen im Anschluss wieder auf seine Richtungsfahrbahn und setzte seine Fahrt in Kolonne mit den anderen Autofahrern fort. Die 26-Jährige war nicht mehr in der Lage, ihre Fahrt fortzusetzen und erstattete später Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den Autofahrer.

Das Verkehrskommissariat in Hürth hat in der Sache die Ermittlungen aufgenommen und erhofft sich mit weiteren Zeugenaussagen eine Erhärtung des Sachverhaltes. Die beiden Autofahrer, die sich zur Tatzeit vor und hinter dem grauen KIA des Mannes befanden, werden gebeten, sich umgehend telefonisch unter 02233 52-0 zu melden. Auch weitere Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat zu melden.

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Telekom baut Breitband aus

Harald Zeyen

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Betonen ihre bisherige gute Zusammenarbeit: (vl.) Bürgermeister Dieter Freytag, Leiter Andreas Schulz und Regiomanager Marco Lohmeier des Infrastrukturvertriebs West der Telekom. Foto: Harald Zeyen

Ende April beginnt die Deutsche Telekom mit dem flächendeckenden Glasfaser-Ausbau in der Brühler Innenstadt. Bis zum Frühjahr soll ein Gebiet von der Heinrich-Esser-Straße bis hinunter nach Schwadorf abgedeckt sein. „Ende 2020 hat die Stadt Brühl mit der Telekom die Absichtserklärung zum Ausbau unterzeichnet“, sagt Bürgermeister Dieter Freytag gegenüber BRUEHL.report. „Brühl hat ein großes Interesse an der Glasfaser, zumal in Zeiten von Home-Schooling und Home-Office. Für die Stadt ist sie ein weiterer wichtiger Standortfaktor.“

Die Faser kommt ins eigene Heim

Bald können mehr als 10.000 Brühler Haushalte im Brühler Stadtgebiet mit hochmodernen Breitband-Anschlüssen ausgestattet werden.  Die Telekom nennt dies neudeutsch Fiber to the Home (FTTH), also die „Faser bis ins eigene Heim“.

Dieser Ausbau verbessert die Breitband-Infrastruktur immens. „Sie hat zur Folge, dass damit aktuell Internetzugänge mit bis zu einem Gigabit realisiert werden können“, sagt Marco Lohmeier im Gespräch mit BRUEHL.report. Der Regiomanager Infrastruktur West der Telekom erläuterte gemeinsam mit seinem Infrastruktur-Leiter Andreas Schulz das Vorgehen.

Ende April soll der Glasfaserausbau der Telekom von der Heinrich-Esser-Straße bis nach Schwadorf beginnen. Foto: Telekom

Kostenlos in die Wohnung bei Vertrag

Die Telekom wird die Glasfaser bis zur Grundstücksgrenze verlegen. Auch ein kostenfreier Ausbau bis in die Wohnräume ist möglich. Voraussetzung ist, dass vor Ausbaubeginn ein Nutzer des Gebäudes ein Telekom-Vertrag abschließt. Damit würden Kosten von rund 800 Euro entfallen. Alle Eigentümer werden angeschrieben und über den genauen Ablauf informiert. Eine Registrierung ist ab sofort möglich. Alle Informationen rund um den Glasfaserausbau (inkl. Verfügbarkeitsprüfung) in Brühl finden Interessierte unter:

https://telekomhilft.telekom.de/t5/Glasfaserausbau/Glasfaser-fuer-Bruehl/ba-p/4898171?wt_mc=alias_glasfaser-fuer-bruehl#U4898171.Bei Rückfragen wendet man sich per Mail an die Telekom unter: glasfaser-bruehl@telekom.de.

Übrigens: Auch in Wesseling soll die Glasfaser kommen. Dort sollen künftig rund 3500 Haushalte vom Ausbau betroffen sein.

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Einbrecher brachen in Standesamt ein

REGIONAL.report Redaktion

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In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (25. Februar) haben Unbekannte eine Tür zum Standesamt aufgehebelt. In der Zeit von 19:00 Uhr bis 06:30 Uhr verschafften sich der oder die Täter Zugang zu dem Grundstück an der Bahnhofstraße und hebelten eine Tür des Gebäudes auf. Im Gebäudes hebelten der oder die Täter weitere Schränke auf, durchsuchten Schreibtische und entwendeten Bargeld. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen in der oben genannten Zeit wahrgenommen haben, die Tat beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer 02233 52-0 beim Kriminalkommissariat 23 zu melden.

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Hoher Inzidenzwert in Brühl

Harald Zeyen

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Eisenwerk, Kitas und Erntehelfer sind betroffen

In den vergangenen Tagen ist in Brühl ein erhöhter Inzidenzwert zu verzeichnen. Dieser übersteigt den Durchschnitt im Rhein-Erft-Kreis fast um das Doppelte.

Der Anstieg der Infektionsfälle in den vergangenen Tagen ist insbesondere auf den Ausbruch des Coronavirus im Eisenwerk Brühl (29 Fälle) zurückzuführen. Die meisten der betroffenen Arbeiter wohnen in Brühl.

Indexfälle bei Kindern

Zudem sind Indexfälle in der Tageseinrichtung Clemens-August-Straße (eine Erzieherin und mehrere Kinder sind betroffen), in einer privaten Tageseinrichtung für Kinder sowie in der Martin Luther-Schule zu verzeichnen. In anderen Fällen waren Erntehelfer bzw. Hilfsarbeiter aus Polen betroffen, die sich vermutlich in der Gemeinschaftsunterkunft angesteckt hatten.

Eine weitere mögliche Ursache ist in der hervorragenden ÖPNV-Anbindung Brühls nach Köln und Bonn zu sehen, die den regen Austausch der Fahrgäste mit den Nachbarkommunen fördert.

Geschehen kaum zu erklären

Insgesamt ist das Infektionsgeschehen in Brühl allerdings sehr „diffus“ und kaum zu erklären, was die Anordnung von entsprechend erfolgreichen Maßnahmen nahezu unmöglich macht. Bürgermeister Dieter Freytag steht hier in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises. Bereits Anfang November wurde von der Stadt vorsorglich eine Pflicht zum Tragen der Mund-Nase-Bedeckung für den Markt in der Innenstadt als auch an Markttagen auf dem Balthasar-Neumann-Platz angeordnet. Dort ist erfahrungsgemäß ein erhöhtes Besucheraufkommen zu verzeichnen und der Mindestabstand wird nicht immer eingehalten.  

Verstöße gegen die Einhaltung der Verpflichtungen kann der Brühler Ordnungsdienst kaum zu verzeichnen. Hierbei liegt Brühl im unteren Bereich im Vergleich mit den übrigen Rhein-Erft-Kreis-Kommunen. Nach Auskunft des Kreisgesundheitsamtes machen die Infektionen mit den Virusmutanten schon mehr als die Hälfte der Indexfälle aus.

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