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Brühl | Freizeit & Kultur

Fidele Streaming-Sitzung live aus dem Sudturm

06. Februar 2021 um 19:11 Uhr: Martin Schopps, Marita Köllner und ‚Der Sitzungspräsident‘ – live und gratis

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Normalerweise zieht das prunkvolle Falkenjäger Corps der Fidele Bröhler in diesen Tagen von Bühne zu Bühne und bringt mit ihrem abwechslungsreichen Programm aus Tanz und Musik Stimmung in die Säle des Rheinlands. Auf der jährlichen Kostümsitzung im Tanzsportzentrum feiern nicht nur „Fidele“, auch zahlreiche Gäste und Freunde der Gesellschaft erleben Spitzenkarneval live. Leider ist das in der aktuellen Lage alles nicht möglich. Doch trotz der Absage veranstalten die Fidele Bröhler * Falkenjäger dennoch eine Sitzung – online und live.

Künstler der Spitzenklasse

Am Samstag vor Karneval (06.02.2021) findet die erste „Fidele Streaming-Sitzung“ live aus dem Sudturm, dem Stammquartier des Vereins statt. Über die Webseite www.falkenjaeger.de, Facebook und YouTube wird die Sitzung kostenlos ausgestrahlt. Zu Gast sein werden u.a. Martin Schopps, „Et fussich Julche“ Marita Köllner und „Der Sitzungspräsident“ Volker Weininger. Präsident Andreas Granrath freut sich auf die hochkarätigen Gäste und ist stolz, dass der Verein ein solches innovatives Veranstaltungsangebot bieten kann. Die Mitglieder und Zuschauer erwartet ein stimmungsvoller Abend mit zahlreichen Gästen und Künstler. „Natürlich alles unter strengen Hygiene-Maßnahmen“ betont Granrath. So wird Falkenjäger-Kommandant Andreas Pahl einen virtuellen Auftritt des Corps präsentieren, die hauseigene, coronabedingte Zwei-Mann-Saalkapelle für die musikalische Untermalung sorgen und Streaming-Sitzung Moderator Rainer Hau spannende Gespräche an der Sudhaus-Theke führen.

Kostenlose Streamingsitzung live am Samstag, 06.02.2021 um 19:11 Uhr

Für Jedermann und kostenlos

„Wir haben viele kreative Ideen entwickelt, um allen einen unterhaltsamen Abend zu ermöglichen“ so steht auch die Interaktivität über Social Media & Co. während der Streaming-Sitzung im Vordergrund. Geplant sind unter anderem „Live-Schalten“ in die Wohnzimmer der kostümierten Zuschauer und viele prominente Freunde der Gesellschaft haben sich angekündigt. Die Fidele Streaming-Sitzung ist für jeden kostenlos. Ob auf dem Smartphone oder Tablet, dem Computer oder SmartTV – unter www.falkenjaeger.de gibt es alle Informationen.

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Kein geeignetes Grundstück in Heide gefunden

Harald Zeyen

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Hinter der Astrid-Lindgren-Schule entsteht demnächst der neue Bolzplatz. Foto: Harald Zeyen

Einen neuen Bolzplatz baut die Stadt Brühl westlich der Astrid-Lindgren-Schule. Die Neuanlage ist erforderlich, da der Bolzplatz am Siegesbach wegen der Erweiterung der Maria-Montessori-Schule aufgegeben wurde.

„Gerne hätte ich den Kindern und Jugendlichen in Heide einen neuen Platz zum Kicken zur Verfügung gestellt“, so Bürgermeister Dieter Freytag. „Jedoch fehlt es im Stadtteil an einer geeigneten Fläche.“

Entfernung kein Hindernis

Die Entfernung von Brühl-Heide zum neuen Standort am Rodderweg beträgt weniger als zwei Kilometer. Sie stellt nach Ansicht des Verwaltungschefs kein Hindernis für ältere Kinder und Jugendliche dar. Eine große Fläche, Tore mit Ballausschnitt sowie ein Ballfangzaun bieten ein attraktiveres Spielen. Der Zaun verhindert auch eine Verwüstung durch Wild. Die Grünfläche vor dem Bolzplatz lässt sich ebenfalls zum Spielen nutzen.

Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte

Mit der Fertigstellung wird bis zur ersten Jahreshälfte 2022 gerechnet. Dies ist jedoch abhängig von verschiedenen Faktoren. Zum einen haben die Materialien eine gewisse Lieferzeit. Zum anderen müssen sich entsprechende Firmen für den Einbau und die restlichen Arbeiten finden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2021 mit der Errichtung begonnen werden kann. Die Kosten für den Bolzplatz allein belaufen sich auf knapp 100.000 Euro. Übernommen werden diese vom Rhein-Erft-Kreis – als Teil der Kompensation für das Grundstück am Siegesbach in Heide.

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Musik-Performance-Videos zu Max Beckmann

Harald Zeyen

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Die Songwriterin Anikó Kanthak ist eine von drei Ausführenden beim Musik-Performance-Videoprojekt „Max Beckmann transformed into Music“. Foto: Max Ernst-Museum/Repro: Harald Zeyen

Das Max Ernst-Museum präsentiert derzeit ein Musik-Performance-Videoprojekt unter dem Titel „Max Beckmann transformed into Music“. Es bietet neue Zugänge zu Kunst und Leben Beckmanns in der Ausstellung „Max Beckmann – Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York“. Diese ist noch bis zum 11. April im Max Ernst-Museum zu sehen.

Musikalischer Dialog

In den Videos improvisieren eine Künstlerin und zwei Künstler auf ihren Instrumenten zu Highlights der Schau. So führen sie einen musikalischen Dialog mit den Werken. Die rund dreiminütigen Aufnahmen des Filmemachers Thorsten Kleinschmidt stehen auf der Homepage sowie den Social-Media-Kanälen des Museums. Ausführende sind die Songwriterin Anikó Kanthak und die Musiker Matthias Petzold und Sebastian Reimann.

Lebendiger Zugang Museumsdirektor Dr. Achim Sommer erläutert dazu: „Dieses digitale Projekt mit drei musikalischen Interventionen in unserer Schau ermöglicht unserem Publikum einen lebendigen, die Gefühle ansprechenden, nicht belehrenden Zugang zu den Werken von Max Beckmann. Wir möchten damit auch die Verbundenheit mit Kulturschaffenden aus der Region und verwandten Kunstformen unterstreichen. Da derzeit keine Führungen stattfinden dürfen, ist dieses Format zur Einstimmung auf die Ausstellung von zuhause aus oder vor Ort über das eigene Smartphone ideal.“ Weitere Informationen gibt es unter: www.maxernstmuseum.lvr.de.

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Das neue Programm des Brühler Kunstvereins

Harald Zeyen

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Das Programm des Brühler Kunstvereins für 2021 steht fest: Vorsitzende Gaby Zimmermann (r.) und ihre Stellvertreterin Dr. Karola Meck-Theben. Foto: Harald Zeyen

Der Brühler Kunstverein hat für 2021 ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geplant. Es wurde von der Vorsitzenden Gaby Zimmermann vorgestellt. Die Veranstaltungen werden je nach Pandemie-Lage durchgeführt.

Coronabedingt wird die erste, für März geplante Ausstellung auf den April verschoben. Stephan Sieber, Bildhauer aus Brühl, zeigt bis 9. Mai sein 20-jähriges Schaffen mit Skulpturen. Die Vernissage findet am 18. April um 11 Uhr, die Finissage am 9. Mai um 15 Uhr statt.

Exkursionen vor der Haustür

Vor der nächsten Ausstellung geht es auf zwei Exkursionen. Unter dem Titel „Street Art als Kunstform“ führt am 16. April Angelika Putzig zu Straßenkunstwerken im Belgischen Viertel in Köln. „Skulpturen vor unserer Haustür“ stellen dann Gaby Zimmermann, Karola Meck-Theben und Günter Wagner vor. Die Kunstvereinsvorstandsmitglieder besichtigen den Brühler Skulpturenschatz in der Innenstadt. Am 7. Mai mit dem Fahrrad und am 15. Mai zu Fuß.

Vergänglichkeit und Wurzeln

Die Griffelkunst-Ausstellungen gehören traditionell zum Jahresprogramm. Am 16. Mai und 5. Dezember sind grafische und fotografische Werke verschiedener Künstler zu sehen. Timo Klos, Fotograf aus Dortmund, zeigt vom 28. Mai bis 20. Juni Arbeiten zum Thema Vergänglichkeit. Anschließend findet der zweite Workshop „Zeichnen lernen – Sehen lernen“ am 29. Mai mit Anna Berghoff-Gryschek statt. Die Brühler Künstlerin führt Übungen nach Betty Edwards für Anfänger und Fortgeschrittene fort. Das erste Halbjahr schließt mit der Exkursion „Zu den Wurzeln der Kunst – das Atelier von Willi Frommberger“ ab. Der 2020 verstorbene Mitbegründer des Kunstvereins hinterlässt ein umfangreiches künstlerisches Werk. Im Juni wird seine Tochter Katharina das Atelier in Groß-Vernich öffnen, um einige von Frommbergers Arbeiten unterhaltsam vorzustellen.

Das zweite Halbjahr im Überblick

„Bon Voyage Signac – eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung“ heißt eine Führung im Wallraf-Richartz-Museum im Juli. Im August sind bei der „Interim 21“ Werke von Mitgliedern des Brühler Kunstvereins zu sehen. Annebarbe Kau zeigt vom 3. bis 26. September aktuelle Arbeiten. Eine Exkursion zum Skulpturenpark im Stammheimer Schlosspark schließt sich an einem Samstag im September an. Den Abschluss bildet Karin Hochstatter mit ihrer Ausstellung vom 10. bis 31. Oktober. Sie präsentiert Fotografie, Skulpturen oder eine Installation. Anmeldungen für die Workshops sind unter info@bruehler-kunstverein.de oder Tel.: 02232 925384 möglich.

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Brühler Kunst- und Musikschule äußerst erfolgreich

Harald Zeyen

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Junge an Klavier / Foto:pixabay

Der 58. Wettbewerb „Jugend musiziert“ fand in diesem Jahr nur digital statt. Dabei wurden Regional- und Landeswettbewerb wegen hoher Inzidenzzahlen bundesweit zusammengelegt.

Videos von den Beiträgen mussten ab zwölf Jahren aufwärts zum Landeswettbewerb eingereicht werden. Kinder unter zwölf Jahren schickten ihre Videos regional ein. Dabei waren die 20 Kinder und Jugendliche der Kunst- und Musikschule (KuMS) bei beiden Wettbewerben äußerst erfolgreich.

Vier erste Plätze in der Regionalwertung

In der Regionalwertung Bläser Solo erreichte Felicia Hoffmann (Blockflöte) 25 Punkte und einen 1. Preis. Gregor Thelen (Blockflöte) wurde mit 24 Punkten und dem 1. Preis zum Landeswettbewerb weitergeleitet. Außerdem schaffte er hervorragende 22 Punkte und einen 1. Preis in der Wertung Querflöte. In der Wertung Duo Klavier und ein Streichinstrument erhielt Caterina La Fata (Violine) mit Nicola La Fata (Klavier) ebenfalls einen 1. Preis mit 23 Punkten und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Vom Landes- direkt zum Bundeswettbewerb

Trotz der wesentlich höheren Anforderungen auf Landesebene gab es auch hier herausragende Ergebnissen: In der Wertung Bläser Solo erspielten sich Kolja Arnold (Klarinette) und Helene Caspar (Klarinette) mit jeweils der Höchstpunktzahl von 25 Punkten eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Julia Spehl (Blockflöte) erzielte mit 24 Punkten ebenfalls einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb.

Zudem erzielten folgende Schülerinnen und Schüler weitere Preise: Ina Thierkopf (Trompete, 2. Preis), Leonie Müller (Horn, 3. Preis), Martje Pohl (Querflöte, 3. Preis), Merle Koch (Blockflöte, 3. Preis) sowie die Duos Rabea Mein (Gesang) & Tessa Bökamp (Klavier), Paul Mölleken (Cello) & Tim Bökamp (Klavier), Sarah Mein (Gesang) & Helene Caspar (Klavier) und Sarah Moritz (Klavier) & Tessa Bökamp (Klavier) jeweils den 2. Preis.

Lob vom künstlerischen Leiter „Ein herausragendes Ergebnis für unser Brühler Team trotz widrigster Umstände“, kommentiert Elmar Frey, künstlerischer Leiter der KuMs. Er gratuliert allen Teilnehmenden, deren Eltern und den engagierten Lehrkräften Johannes Götz, Michael Hänschke, Andreas Hilner, Togrul Huseynli, Karel Jockusch, Ulrike Leydel, Lucia Mense, Christoph Meyer, Sarah Nakic, Mechthild Roller, Zara Rostomyan, Irmgard und Ulrike Zavelberg zu diesem Erfolg. „Ein Preisträgerkonzert ist angedacht, aufgrund der derzeitigen Situation kann jedoch noch kein Termin benannt werden“, sagt Frey abschließend.

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Kunst von Max Beckmann und Max Ernst vor Ort erleben

Harald Zeyen

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Der Besuch im Brühler Max Ernst-Museum ist zurzeit bei freiem Eintritt und online gebuchtem Zeitfenster-Ticket möglich. Foto: Thorsten Kleinschmidt

Das Max Ernst-Museum Brühl hat nach viermonatiger Schließung wieder geöffnet. Unter Corona-Auflagen sind die aktuelle Max Beckmann-Ausstellung und die Sammlung mit Werken von Max Ernst vor Ort zu erleben.

Online-Buchung erforderlich

Der Museumsbesuch ist allerdings nur mit vorab gebuchten Zeitfenster-Tickets über den Webshop auf der Homepage möglich. Tickets können online sicher und schnell gebucht werden. Die Online-Buchung betrifft auch diejenigen, die ohnehin freien Eintritt in die LVR-Museen haben. Bei der Buchung des Tickets wählen Museumsgäste ein Zeitfenster für ihren Besuch aus. Um auf das Inzidenz-Geschehen reagieren zu können, sind Tickets zunächst nur für die jeweils kommenden sieben Tage buchbar. Sollte eine Online-Ticketbuchung nicht möglich sein, ist dies auch über kulturinfo-rheinland, Tel. 02234 9921555, machbar.

Freier Eintritt als Willkommensgruß

Besucher müssen ihre FFP2- bzw. medizinische Masken mitbringen und die Hygiene- und Schutzmaßnahmen wie u.a. die Wegeführungen im Einbahnstraßensystem beachten. Die Besuchszahl während der Öffnungszeiten von 11 bis 18 Uhr ist derzeit begrenzt. „Als Willkommensgruß ‚zurück‘ an unsere treuen Gäste gilt noch bis einschließlich 31. März freier Eintritt“, betont Museumsdirektor Dr. Achim Sommer. Er hält aber fest, dass die Museumsöffnung abhängig von der Entwicklung des landesweiten Inzidenzwertes sei. Im Falle einer erneuten Schließung verlören bereits gebuchte Online-Tickets ihre Gültigkeit. Sommer erläutert dazu: „Wir freuen uns sehr, die Kunst von Max Ernst und von Max Beckmann wieder sicher vor Ort erlebbar zu machen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Website zu den jeweiligen Zeitfenster-Tickets und den getroffenen Hygienevorkehrungen: Nutzen Sie zudem unsere digitalen Angebote als Inspiration zu einem ‚analogen‘Besuch.“  Weitere Informationen findet man unter: www.maxernstmuseum.lvr.de.

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#nrwzeigtkultur fördert innovative Kulturprojekte

Bewerbungen sind noch bis 31. März möglich

Harald Zeyen

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Das Kultursekretariat NRW Gütersloh stellt Sondermittel zur Verfügung, um alternative analog-digitale Kulturprojekte zu fördern. Foto: Gerd Altmann

Brühler Kunst- und Kulturschaffende, Vereine und Gruppen können sich bis zum 31. März für eine Förderung durch #nrwzeigtkultur bewerben. Das Projekt findet unter dem Motto „Kunst und Kultur im [digitalen] öffentlichen Raum“ bereits zum zweiten Mal statt.

Neue Wege der Kunst

Bürgermeister Dieter Freytag weist ausdrücklich auf dieses Projekt des Kultursekretariat NRW Gütersloh hin. Es stellt Sondermittel zur Verfügung, um alternative analog-digitale Kulturprojekte zu fördern. Kunstschaffende finden in dieser Krisenzeit kreative Wege, um auch mit den Möglichkeiten der Digitalisierung Kunst und Kultur auf anderen, neuen Wege an ihr Publikum zu bringen. So entstehen durch die Erprobung digital-analoger Projekte als Alternative zu Präsenzveranstaltungen zur Zeit innovative Formate. Der Fördersatz beträgt bis zu 80 % bei einer Fördersumme von maximal 3000,- Euro.

Ideenskizze einreichen

Projektträger aus den Mitgliedsstädten, die diese Förderung in Anspruch nehmen möchten, senden eine Ideenskizze einschließlich Kosten- und Einnahmenplan an das Online-Portal des Kultursekretariats. Bei positivem Jury-Votum zur eingereichten Ideenskizze kann bis zum 30. April ein Antrag über die Webseite des Kultursekretariats eingereicht werden. Weiterführende Informationen zu inhaltlichen Kriterien finden Interessierte unter: www.kultursekretariat.de/aktuelle-foerderung/spartenuebergreifende-projekte/sparte/nrwzeigtkultur. Infos erteilt ebenfalls die Stadt Brühl, Fachbereich für Kultur, Partnerschaft, Tourismus und Veranstaltungsmanagement. Anfragen per E-Mail unter: ioverhoff@bruehl.de oder montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr unter: 02232 792611.

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Kultur auch in Zeiten von Corona

Harald Zeyen

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Aus dem Fantasie Labor des Max Ernst-Museums werden die Workshops online übertragen. Foto: LVR_ZMB Jan Hüsing

Die Stadt Brühl präsentiert in Kooperation mit der Buchhandlung Brockmann ein spannendes Kulturangebot. Am Sonntag, 7. März um 19 Uhr kann Christoph Kuckelkorn mit seinem neuesten Buch „Der Tod ist dein letzter großer Termin“ unter der Moderation von Schauspiel- und Theaterregisseur Axel Gehring in den eigenen vier Wänden live gestreamt werden.

Trauer und Freude, Ausgelassenheit und Verzweiflung, Leben und Tod – diese Welten liegen für Christoph Kuckelkorn dicht beieinander. Er ist Bestattungsmeister aus Köln und fungiert gleichzeitig als Präsident des Festkomitees Kölner Karnevals.

Zerbrechlichkeit des Daseins

Was für andere wie ein Widerspruch klingt, bedeutet für ihn eine Einheit. Und er bewegt sich, manchmal innerhalb weniger Stunden, mühelos zwischen den Welten des Lebens und des Todes. Kuckelkorn entführt auf eine Reise, in der die Zerbrechlichkeit unseres Daseins und die manchmal willkürlich erscheinenden Veränderungen in unserem Leben einmal auf eine andere Art und Weise beleuchtet wird. Axel Gehring übernimmt dabei die Rolle des fragenden Publikums.

„Hier kommen die aufgeklärten Muslime“

Am Donnerstag, 25. März bietet die Stadt wieder in Kooperation mit der Buchhandlung Brockmann wieder ein kleines Kulturangebot an. Die Bundesverdienstkreuzträgerin und Diplom-Psychologin Dr. Lale Akgün kommt via Live-Stream ins Wohnzimmer der Zuhörerschaft. Um 19 Uhr stellt sie ihr Buch „Platz da! Hier kommen die aufgeklärten Muslime“ mit einer Diagnose zum zeitgenössischen Islam in Deutschland vor. Ihr Appell richtet sich an Muslime, Politiker und Bürger. Sie fordert auf, einen reformierten und liberalen Islam zu fördern und so eine zeitgemäße Interpretation des Islams zu schaffen. Im Anschluss an die Lesung findet eine 30-minütige Fragerunde mit der Autorin bequem vom eigenen Sofa aus statt.

Für beide Veranstaltungen sind Karten zu je 10,- Euro unter tickets@bruehl.de erhältlich. Nähere Infos zum Kartenverkauf und Livestream finden Interessierte unter: www.bruehl.de (Veranstaltungskalender). Die Kulturreihe „Kultur in Brühl“ wird durch die freundliche Unterstützung der Kreissparkasse Köln und dem Bundesverband Soziokultur e.V. gefördert.

Digitaler Workshop für Erwachsene

Die Workshop „art & action digital“ für Erwachse lädt zum Experimentieren und Kreativsein ein. Er findet am Freitag, 12. März um 17 Uhr statt. Mit diesem neuen Online-Angebot kommt das Fantasie Labor des Max Ernst-Museums zu den Teilnehmenden nach Hause. Der Workshop wird aus dem Fantasie Labor direkt live gestreamt. Per Post erhalten Interessierte vorab ein Materialpäckchen, um an diesem zweistündigen Online-Workshop teilzunehmen. Die Kosten für die Teilnahme, inkl. Material, betragen 10,- Euro pro Person (Anmeldung unter: 02234 9921-555, info@kulturinfo-rheinland.de oder über die Webseite www.kulturinfo-rheinland.de.

„Max mal online!“

Mit dem Familienangebot „Max mal online!“ kommt das Fantasie Labor des Max Ernst-Museums samstags jeweils um 14 Uhr zu den Teilnehmenden nach Hause. Der Workshop wird aus dem Fantasie Labor direkt live gestreamt. Per Post erhalten Interessierte vorab ein Materialpäckchen, um an diesem einstündigen Online-Workshop teilzunehmen (5,- Euro pro Person; Anmeldung erforderlich bis fünf Tage vor dem Termin unter: 02234 9921-555, info@kulturinfo-rheinland.de oder über die Webseite www.kulturinfo-rheinland.de. Weitere Infos unter: www.maxernstmuseum.lvr.de.

Die nächsten Termine:

„Finsterwald“, Samstag, 13. März, Im dunklen, surrealen Wald mit dichtem Blätterwerk verstecken sich Feen, Gnome und Waldgeister; „Linienwirrwarr“, Samstag, 20. März, Abstrakte Bilder aus Linien und Linienknäuel; „Ganz schön windig!“, Samstag, 27. März, Windräderwerkstatt.

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Öffentlichen Raum spielerisch entdecken

Harald Zeyen

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Weitere Umsetzung der bespiel- und besitzbaren Stadt

Auf den Fußwegen in Brühl befinden sich seit kurzem „Hüpfekästchen“, Balancierbalken und andere Elemente. Sie sollen Kinder animieren, die Wege und den öffentlichen Raum auf spielerische Weise neu zu entdecken und zu erleben. Daneben ist dabei auch die Verkehrssicherheit der Kleinsten ein wichtiger Faktor. Mit den aufgestellten und aufgemalten Objekten soll eine sichere Wegeführung abseits der Straßen gefördert werden.

„Definitionsoffene Objekte“

Die Idee dahinter basiert auf dem Konzept der bespielbaren und besitzbaren Stadt, das in Brühl sukzessive umgesetzt wird. Hinter ihm steckt die Idee, durch „definitionsoffene Objekte“ im öffentlichen Raum Wege interessant zu machen und Erholungs- und Kommunikationspunkte anzubieten. Ob die multifunktionalen Objekte dann zum Sitzen, Klettern oder Spielen dienen, entscheidet jeder für sich.

Verschnaufen für Senioren

Dabei richtet sich das Konzept jedoch nicht ausschließlich an Kinder, sondern auch an ältere oder mobilitätseingeschränkte Personen. Vor allem für Seniorinnen und Senioren können schon kürzere Wege ohne Verschnaufmöglichkeiten eine große Hürde darstellen. Um diese Gruppe nicht von der Mobilität auszuschließen, sind in Brühl auch Objekte der besitzbaren Stadt aufgestellt worden. Dabei handelt es sich vorwiegend um Sitzobjekte entlang der Fußwege. Sie bieten die Möglichkeit, kurz Kraft zu schöpfen. Was auf den ersten Blick wie ein fehlerhafter montierter Poller wirken kann, erfüllt tatsächlich einen bestimmten Zweck. Die abgeschrägte Sitzfläche sowie eine gewisse Sitzhöhe sollen ein erleichtertes Aufstehen durch Gewichtsverlagerung ermöglichen.

Gemeinsame Schnittmenge

Eine Besonderheit in Brühl stellt die kombinierte Umsetzung der bespiel- und besitzbaren Stadt dar, da es sich hier eigentlich um zwei getrennte Konzepte handelt. Es hat sich jedoch gezeigt, dass es durchaus gemeinsame Schnittmengen gibt und beispielsweise ein Sitzobjekt sowohl als Erholungsmöglichkeit als auch als bespielbares Element genutzt werden kann.

Insgesamt soll durch die Umsetzung des Konzeptes die Qualität der Fußwege und des öffentlichen Raumes aufgewertet werden. Nachdem 2020 mit der Umsetzung des Projekts im Innenstadtbereich begonnen worden war – und diese Phase in diesem Jahr beendet sein wird -, folgt von Sommer 2021 bis Ende 2022 die Ausstattung der übrigen Stadtteile. Wer mehr über das Konzept der bespiel- und besitzbaren Stadt informieren möchte, klickt die Seite: https://www.bruehl.de/bespielbare-und-besitzbare-stadt.aspx an.

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Ausstellungen im Max Ernst-Museum

Harald Zeyen

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Interessante Ausstellungen präsentiert das Max Ernst-Museum Brühl des LVR in diesem Jahr. Zudem wird die Ausstellung „Max Beckmann – Day and Dream“ bis zum 11. April verlängert.

Anschließend steht eine Doppelschau mit zwei zeitgenössischen Künstlern ab dem 16. Mai auf dem Programm. Zudem ist für den Herbst eine große Ausstellung zum Thema „Surreale Tierwesen“ geplant.

Im Zeichen von zwei Weltkriegen

Rund 140 Arbeiten mit Schwerpunkt auf dem grafischen Werk sind in der Beckmann-Werkschau zu sehen. Sie beleuchten wichtige Stationen, Personen und Themenkomplexe aus seinem Leben des 1884 in Leipzig geborenen und 1950 in New York gestorbenen Künstlers. Beckmanns bewegte Biografie steht im Zeichen von zwei Weltkriegen, Flucht vor den Nationalsozialisten, Exil und nicht zuletzt großer Reiselust. Von Berlin, Frankfurt am Main und Amsterdam zog es ihn schließlich nach New York. In der Ausstellung wird der Bogen von frühen Arbeiten auf Papier über fünf große Mappenwerke, darunter die titelgebende Suite Day and Dream, Einzelblätter und Gemälde bis zu einer seiner seltenen Bronzeplastiken gespannt.

Inspiriert von Max Beckmanns Selbstbildnissen können sich Gäste an der Mitmachstation „Porträt mit Maske“ vor einem Spiegel auf einer Postkarte porträtieren. Wer möchte, kann sein Kunstwerk in der Gästegalerie im Zwischengeschoss präsentieren oder über die Social-Media-Kanäle des Museums unter dem Hashtag #beckmannxmem teilen.

Verbotene Zonen und Große Prozesse

Unter den Titeln „Verbotene Zonen“ und „Große Prozesse“ präsentiert das Max Ernst-Museum in einer Doppelausstellung rund 100 Arbeiten von Hartmut Neumann und Wolf Hamm.

Hartmut Neumanns meist großformatige, geheimnisvolle Landschaftsvisionen lassen eine ganz eigene, utopische Sicht auf die Natur erkennen. In der Ausstellung werden Gemälde sowie Zeichnungen zu sehen sein, darunter sein bislang größtes, spektakuläres Werk aus dem Jahr 2019: „Ungeklärte Turbulenzen“.

Auch Wolf Hamms farbintensive und in der Bildkombinatorik surreal anmutende Arbeiten, die in der Technik der Hinterglasmalerei erstellt sind, ziehen die Betrachtenden gleichsam in einen visuellen Strudel. Zum ersten Mal werden in der Ausstellung sechs großformatige Werke seines 2010 begonnenen Zyklus „Die großen Prozesse“ gezeigt, der im Gewand des Jahreszeitenwechsels die Entwicklungsstufen der Menschheitsgeschichte thematisiert.

Bildwelten mit Tieren

Mit „Surreale Tierwesen“ widmet das Max Ernst-Museum vom 3.10.2021 bis 6.2.2022 erstmals der Welt der Tiere und der erdachten Geschöpfe eine große Schau. Das Bestiarium, das die Bildwelten des Surrealismus beherrscht, ist noch nie in einer Ausstellung behandelt worden. Und dies, obwohl sich zahlreiche Künstlerinnen und Künstler entsprechende Privatphantome, teilweise als Alter Ego, zugelegt haben. Mit rund 100 Werken, darunter Gemälde, Arbeiten auf Papier, Plastiken und Assemblagen von rund 40 Kunstschaffenden lädt das Museum zu einem unerwarteten Zoobesuch ein.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Neues Sessionsmotto steht fest

Harald Zeyen

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Enthüllten das Brühler Sessionsmotto für 2020: (v.l.) Bürgermeister Dieter Freytag und FBK-Präsident Rainer Nieschalk. Foto: Stadt Brühl

Brühler wollen endlich wieder Karneval feiern

Bürgermeister Dieter Freytag und FBK-Präsident Rainer Nieschalk haben das neue Sessionsmotto für 2020 bekanntgegeben. Im Rahmen einer kurzen Zeremonie ziehen sie auch eine kurze Bilanz der abgelaufenen Narrenzeit.

Das neue Motto macht es deutlich: Die Brühler Jecken wollen endlich wieder Karneval feiern. Und so lautet es entsprechend: „Wat e herrlich Jeföhl…widder Fastelovend en Bröhl!“.

Abschied vom Karnevalsverzicht

In seiner Bilanz bezeichnet Freytag den Aschermittwoch als Tag des Abschieds vom Karnevalsverzicht. „Heute ist die schlimmste Session für unseren Festausschuss-Präsidenten zu Ende gegangen“, sagt er. Und betont, dass verantwortungsbewusst gehandelt worden sei, indem man alle Veranstaltungen abgesagt habe.

Aschermittwoch für Corona

Nieschalk drückt es so aus: „Erstmals ist es eine Freude, dass die Session vorbei ist.“ Er lobt alle Jecken für ihre Disziplin, die so von nur wenigen erwartet worden sei. Besonders toll ist für ihn der Ideenreichtum, den die Narren der Pandemie entgegengesetzt haben. Als Beispiel nennt er die beiden Streaming-Sitzungen des Fördervereins „Pänz em Bröhlschen Fasteleer“ und der Fidelen Bröhler. „Sehr überrascht wurden die Pingsdorfer von ihrer Dorfgemeinschaft an Rosenmontag vom Zoch von Haus zu Haus“, ergänzt Nieschalk. Abschließend gibt er sich sehr hoffnungsvoll: „Auch für Corona wird es einen Aschermittwoch geben!“.

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