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Kreise & NRW

Der Rhein ist stark mit Mikroplastik verschmutzt

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Die Proben wurden vom Greenpeace-Aktionsschiff Beluga II entnommen (Foto: Brodüffel)

Der Rhein wird einer Greenpeace-Studie zufolge kontinuierlich mit Mikroplastik aus industriellen Produktionsprozessen verschmutzt. Vor allem rund um die anliegenden Industrie- und Chemieregionen in NRW wie zum Beispiel bei Wesseling sei die Konzentration deutlich erhöht, heißt es in der am Donnerstag vorgestellten Studie „Nicht sauber, aber Rhein“. Für die Studie haben Greenpeace-Umweltschützer im Herbst 2020 zunächst vom Aktionsschiff Beluga II aus zwischen Duisburg und Koblenz 44 Wasserproben genommen. Darunter auch Proben bei Wesseling und Bornheim. Anschließend wurden von Schlauchboten weitere 206 Proben bei Krefeld und Dormagen genommen. „Erstmals fanden diese Messungen durchgängig 24 Stunden statt. So ließen sich die möglichen Ursachen weiter eingrenzen“, sagte Daniela Herrmann von Greenpeace. Die Ergebnisse sind alarmierend. Herrmann: „Im Rhein wird offenbar Mikroplastik verklappt. Die Umweltbehörde in Nordrhein-Westfalen muss jetzt ermitteln, wer den Fluss verschmutzt.“

Verursacht von Kunststoffproduktion?

Der Schwerpunkt der Untersuchungen lag bei Dormagen und Krefeld. Stromabwärts des Industrieparks Dormagen liege die Konzentration an Mikroplastikpartikeln bei durchschnittlich 1.284 Partikeln pro 1.000 Kubikmeter Flusswasser. Ein Drittel höher als die durchschnittlich gemessene Konzentration stromaufwärts des Industriebgebiets Chempark Dormagen. „Neben industriellen Produktionsprozessen könnten die Mikroplastikartikel auch aus Filtersystemen von Wasseraufbereitungsanlagen stammen“, vermutet Chemiker Manfred Santen. Für den Experten von Greenpeace liegt der Verdacht nahe, dass ein Zusammenhang mit den Kunststoffproduktionen an den Standorten besteht.

Greenpeace-Experte Manfred Santen konnte erste Proben im Labor der Beluga auswerten (Foto: Brodüffel)

Gefahr für die Gesundheit

Mikroplastik, so Greenpeace, sei schädlich für die Gesundheit von Tieren und Menschen. An den Kunststoffpartikeln können Chemikalien haften, die dann von Wasserorganismen wie Plankton, Muscheln oder kleine Fische bei der Nahrungssuche zusammen mit dem Mikroplastik aufgenommen werden können. In früheren Studien hat Greenpeace gezeigt, dass sich Plastikpartikel inzwischen in Austern und Miesmuscheln sowie im Verdauungstrakt von Heringen finden lassen. „Bein Einsatz von fabrikneuem Mikroplastik muss sichergestellt sein, dass die Partikel während der Produktion, des Transports, der Verwendung und der Entsorgung zu keinem Zeitpunkt in die Umwelt gelangen“, fordert Herrmann.

Wesseling | Freizeit & Kultur

Wesselinger Stadtfest

Pre-Opening bereits am 02. Juli

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Open Air Bühne am Rheinpark / Foto: Stadt Wesseling

Auch in diesem Jahr startet das Stadtfest schon am Abend zuvor mit Livemusik: Am Samstag, den 02. Juli, ab 18 Uhr findet im Rheinpark in der Nähe der Nato-Rampe das Open-Air-Konzert mit anschließendem Feuerwerk statt. Das Line Up mit unter anderem Lupo und den Domstürmern ist auch in diesem Jahr rheinisch-hochkarätig.

Open-Air-Konzert und Feuerwerk

Nach einem zünftigen Auftakt mit Blasmusik der Musikfreunde Urfeld Egerländer um 18 Uhr folgt ab 19.15 Uhr der Auftritt der Kölschen Partyband – Die Karos. Hier sind 100% Party garantiert. Die sechs Jungs kennen nur Vollgas: Mit Kölsch, Party und Schlager ist die Kölsche Partyband immer am Puls der Zeit und sorgt für mächtig Stimmung. Auch der erste eigene Song „Ein Date“ war bereits ein voller Erfolg, mit dem sich die Karos erfolgreich in Radio- und TV-Hitparaden platzieren konnten.

Um 20.30 Uhr stürmt die Band Scharmöör die Bühne. Die jungen Anzugträger sind seit 2019 mit ihrem Programm aus eigenen kölschen Liedern auf den Bühnen in und um Köln unterwegs und wurden bereits bei „Unser Song für Köln“, dem „Loss Mer Singe Live-Casting“ oder der KAJUJA Köln ausgezeichnet. Nicht nur optisch möchten die fünf Scharmööre auffallen: Besonders ihr Sound zeichnet die Band aus! Mit einer Mischung aus traditionell-kölschen Karnevalsklängen und modernen Rock/Pop-Elementen spricht Scharmöör Jung und Alt gleichermaßen an.

Ab 21:45 Uhr wirbelt Lupo über die Bühne am Rhein. Lupo, das sind die Kölner Jungs Alex, Andi, Benni, Kai und Pedro. Aus einer Schulband entstanden schreiben sie seit 2011 ihre eigenen Songs. Die kölsche Sprache behält die Band bei – schließlich sind die fünf Jungs echte Söhne der Stadt Köln.

Der Höhepunkt des Konzerts ist um 23 Uhr der Auftritt der Domstürmer. Die etablierte Band um Frontmann, Produzent und Label-Inhaber Micky Nauber wurde 2006 gegründet und gehört live zu den publikumsnahesten Kölschen Bands. Die leidenschaftlichen Musiker genießen einen Ruf als herausragende Live-Band, stehen für druckvollen Sound und fühlen sich gleichermaßen bei eingängigen Ohrwürmern, Texten mit Tiefgang, Wortwitz und Ironie zuhause. All das ist Programm unter freiem Himmel in einer hoffentlich lauen Sommernacht bis zum Beginn des spektakulären Feuerwerks um 24 Uhr. 

Für das leibliche Wohl während der gesamten Veranstaltung ist gesorgt. In diesem Jahr werden neben Kölsch und Softdrinks zum ersten Mal auch sommerliche Getränke wie Aperol Spritz, Hugo oder Lillet Wildberry angeboten.

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Zülpich | Freizeit & Kultur

Drei Jahre Schützenkönig

Schwerfener Schützenfest vom 30.07.-01.08.2022

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Franz-Josef Winkelhag (v.r.), Tatjana und Hendrik Opgenorth machen mit zwei Jungschützen aus der Bambini-Abteilung Werbung für das große Schwerfener Schützenvolksfest vom 30. Juli bis 1. 1. August 2022. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Das Schützenfest in Schwerfen ist im weiten Umfeld als regelrechtes Volksfest ebenso bekannt wie das sensationelle Höhenfeuerwerk zu seinem Abschluss, diesmal am Montag, 1. August, ab 22 Uhr mit der Müllenbacher Feuerwerker-Dynastie Steffes-Ollig.

Mit dem Königsschießen, ebenfalls am Montag, 1. August, geht auch die unfreiwillige drei Jahre währende Herrschaft der zuletzt beim Schützenfest 2019 ermittelten Majestäten zu Ende, allen voran des Schützenkönigspaars Georg und Sabine Harff aus Bergbuir. Aber auch Jungschützenprinzessin Katharina Cremer, Schülerprinzessin Lisa-Marie Schmitz und Bambini-Prinz Joscha Kursch sollen bei den Schießwettbewerben am Montag, 1. August, ab 13 Uhr nach dreijährigem Amtsinnehaben abgelöst werden.

An zwei der drei Volksfest-Feiertage spielen abends Bands auf, die bekannteste zum Auftakt am Samstag, 30. Juli, ab 20 Uhr im Festzelt am Schützenhaus, „Ten Ahead“, eine der bekanntesten Cover- und Showbands der Region, die immer einen Überraschungsgast mitbringt, 2019 war das zuletzt in Schwerfen Bläck-Fööss-Frontmann Mirko Bäumer. Der Eintritt kostet sieben Euro.

Vorbeimarsch „An der Erk“

Sonntag, 31. Juli, beginnt mit dem gemeinsamen Kirchgang zu Präses Markus Breuer in die Schwerfener Pfarrkirche St. Dyonisius und anschließendem Frühschoppen und Erbsensuppenessen im Festzelt. Der Festzug mit Vorbeimarsch „An der Erk“ formiert sich ab 14.30 Uhr. Anschließend werden im Festzelt Kaffee und Kuchen serviert. Der große Königsball mit der bekannten Band „Top Gun“ beginnt um 20 Uhr im Festzelt, der Eintritt ist frei.

Die Schwerfener St.-Sebastianus-Bruderschaft rechnet wieder mit vielen Hundert Besuchern, die sich die Abendveranstaltungen, den Festzug, die Schießwettbewerbe und natürlich das imposante Höhenfeuerwerk zum Abschluss nicht entgehen lassen wollen.

An Montag, 1. August, beginnen die Festivitäten um 10 Uhr mit der Feldmesse am Schützenplatz. Es zelebriert wiederum Schützenpräses Markus Breuer. Danach ist Frühschoppen mit opulentem Frühstücksbuffet. Um 13 Uhr beginnt der Schießwettkampf der Jüngsten in der Bambini-Klasse, ab 14 Uhr ist „Dorfvogelschießen“, ab 15 Uhr Prinzen- und Königsschießen.

Die Abschlussparty mit dem im Kölner Raum bekannten Discjockey „Fosco“ beginnt um 20.30 Uhr im Festzelt, unterbrochen vom imposanten Höhenfeuerwerk ab 22 Uhr.

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Blankenheim | Leben & Menschen

Blankenheim: K69 muss saniert werden

Sperrungen ab 29. Juli für Autos und Fahrräder

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Sperrung
Foto: Symbolbild (pixabay)

Der Kreis Euskirchen setzt die Fahrbahndecke der K69 in Blankenheim wieder instand. Betroffen ist der Bereich am Kreisverkehrsplatz Bahnhofstraße, Lühbergstraße, Trierer Straße und Aachener Straße.

Für die Sanierung muss der Kreisverkehr in der Zeit vom 29. Juli bis 1. August für den Verkehr gesperrt werden. Auch Radfahrer sind von dieser Sperrung betroffen. Sollte das Wetter eine Sanierung nicht zulassen, werden die Arbeiten eine Woche später, in der Zeit vom 05.08. bis 08.08.2022, ausgeführt.

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Wesseling | Aktuelles

Wessling: Frau mit Messer überfallen

Beide Täter durch Zivilcourage festgenommen

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Foto: Symbolbild (pixabay)

Dank couragierter Zeugen (24, 39) haben Beamte der Polizei Köln am Donnerstagabend (23. Juni) in Köln-Rodenkirchen zwei bereits polizeibekannte Männer (24, 27) vorläufig festgenommen. Ihnen wird vorgeworfen, kurz zuvor in Wesseling eine Frau (32) überfallen und deren Mobiltelefon geraubt zu haben. Die beiden Zeugen bemerkten den Überfall, folgten den flüchtenden Tätern und informierten fortlaufend die Polizei. Mit der Stadtbahn (Linie 16) fuhren die Räuber schließlich in Richtung Köln. Dort endete die Flucht mit angelegten Handschellen auf der Rückbank von zwei Streifenwagen. Derzeit prüfen die zuständigen Kriminalbeamten, ob die beiden Beschuldigten noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

Gegen 19.45 Uhr war die 32-Jährige auf der Rheinstraße unterwegs. Dort soll sie plötzlich ein Unbekannter gepackt und in eine Einfahrt gedrängt haben. Der Angreifer griff nach dem Mobiltelefon der Geschädigten, das sie befestigt an einer Kordel um den Hals hängen hatte. Nach eigener Aussage habe sich die Frau gegen den Angriff massiv gewehrt. In den entstanden Kampf soll alsbald ein zweiter Täter eingegriffen haben. Er habe ein Cuttermesser in der Hand gehalten und versucht die Tragekordel der Telefonhülle zu durchtrennen. Als das nicht gelang, habe der Täter ihr das Telefon mit grober Gewalt vom Hals gerissen. Mit der Beute rannten die beiden Räuber in Richtung der Haltestelle Urfeld.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden Zeugen den Überfall bereits bemerkt und folgten den Flüchtenden in ihrem Auto. Die regelmäßigen Informationen über den aktuellen Standort der Täter und die detaillierte Personenbeschreibung waren der Grundstein für eine effektive Fahndung der Polizei und die darauf folgende Festnahme. Der jüngere Zeuge erkannte sogar bei der zunächst fußläufigen Verfolgung, dass einer der Täter das geraubte Handy fallen ließ, nahm es mit und übergab es später den Polizisten. So hatte die Geschädigte schon kurz nach dem Überfall ihr Handy wieder in den Händen.

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Wesseling | Politik & Wirtschaft

Wesseling: Kandidaten für Esser-Nachfolge aufgestellt

Krah für CDU, Manzke für SPD

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Das Rathaus der Stadt Wesseling wird bald einen neuen Bürgermeister begrüßen / Foto: Stadt Wesseling

In Wesseling sind gestern Abend wichtige Entscheidungen für die Bürgermeisterwahl am 30. Oktober getroffen worden. Die CDU schickt ihren langjährigen Vorsitzenden Oliver Krah in das Rennen um die Nachfolge von Erwin Esser (SPD), der krankheitsbedingt den vorzeitigen Ruhestand antreten musste. Die SPD hat Ralph Manzke, Polizeidirektor beim Rhein-Erft-Kreis, aufgestellt. Eine mögliche Stichwahl fände am 15. November statt.

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Brühl | Leben & Menschen

Brühl: Stadt baut Schleichwege zu

Hydraulische Poller sollen Autofahrer stoppen

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Bald soll der beliebte Schleichweg an der Busstraße in Brühl-Mitte Vergangenheit sein. Die Stadt Brühl wird dort elektronische Poller errichten die Autofahrer auf dem Schleichweg stoppen sollen. Damit reagiert die Stadt auf zahlreiche Beschwerden der Anwohner.

Die vorbereitenden Arbeiten für die Installation der Poller haben bereits begonnen. Dafür müssen Teile zwischen der Hermannstraße und der Carl-Schurz-Straße halbseitig gesperrt werden.

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Brühl | Leben & Menschen

„Hier ist kein kriminalistischer Hotspot“

Ärger gibt es aber immer wieder auf dem Balthasar-Neumann-Platz.

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Ärger mit Betrunkenen und Jugendlichen gibt es auf dem Balthasar-Neumann-Platz immer wieder. Trotzdem ist der Platz ein wichtiger Ort für das Leben in der Stadt. Foto: Harald Zeyen

Der Balthasar-Neumann-Platz, einst als neue Brühler City geplant, ist ein lebendiger Ort. Dort finden die Brühler Wochenmärkte statt sowie ab und an größere Veranstaltungen der IG Balthasar-Neumann-Platz. Auch zahlreiche Geschäfte, Ärzte und Apotheken sind hier seit vielen Jahrzehnten beheimatet.

Derzeit sorgen Beiträge in den sozialen Medien für Aufregung, wonach auf dem Platz ein reger Drogenhandel stattfinde, auch vor den Augen von Kindern. Die Rede ist sogar von Zuständen wie auf dem Kölner Ebertplatz. „Dies zu behaupten ist einfach nur lächerlich“, sagt Johannes Rudolph von der IG Balthasar-Neumann-Platz. 

E-Scooter-Fahrer ein Ärgernis

„Ärger gibt es zwar immer wieder, doch unser Platz ist mit Sicherheit kein kriminalistischer Hotspot!“. Überall in der Stadt werde an bekannten Stellen mit Drogen gehandelt. Eine davon sei am Trafohäuschen am Nord-Süd-Weg. „Doch dieser Bereich gehört für mich nicht mehr zum Balthasar-Neumann-Platz“, sagt Rudolph.

Ärger gab es in der Vergangenheit mit Jugendlichen, um die sich jetzt ein Streetworker kümmern würde. Sorgen bereiten auch E-Scooter-Nutzer, meist im jugendlichen Alter, die rücksichtslos mit vollem Tempo und auch zu zweit über den Platz und die Passage an der Kreissparkasse brausen.

Mehr Handhabe gefordert

Trotz des Alkoholverbotes auf dem Balthasar-Neumann-Platz gebe es eine Gruppe von Alkoholikern, die – wie zuletzt – bis Mitternacht die Ruhe störten. „Dann kommt die Polizei und vertreibt diese Menschen. Und am nächsten Abend sind sie wieder da“, sagt Rudolph. Er fordert deshalb, dass die zuständigen Behörden mehr Handhabe haben müssten, um solche Zustände endgültig zu beseitigen. So bliebe zum Beispiel dem Brühler Ordnungsdienst nur, die leeren Bierdosen selbst wegzuräumen, da die Betrunkenen einfach behaupteten, diese würden ihnen nicht gehören. Zudem steht der städtische Ordnungsdienst im engen Austausch mit der Polizei, um Straftaten auf dem Balthasar-Neumann-Platz zu verfolgen. 

Die Gesamtproblematik wird das bestimmende Thema beim Bürgergespräch vor Ort mit Bürgermeister Dieter Freytag sein. Es findet am Dienstag, 19. Juli um 16.00 Uhr auf dem Balthasar-Neumann-Platz mit den Anwohnern und dem Einzelhandel statt.

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Hochwasser

Besserer Hochwasserschutz dringend nötig

Erftverband bereits mit vielen Ideen und Maßnahmen

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Hochwasser
Foto: Symbolbild (pixabay)

Auch nach fast einem Jahr zählen der Starkregen und die Flutkatastrophe des letzten Sommers zu einer der größten Aufgaben des Erftverbands. Denn während fast 90% der Hochwasserschäden in den betroffenen Gebieten beseitigt sind, geht es aktuell besonders darum, Maßnahmen zu finden, die einer erneuten Katastrophe entgegenwirken und schwere Folgen vermeiden sollen.

Schutzwall und Renaturierung

Neben einem bereits gebauten Wall entlang der Erft hat der Verband mit Städten wie Erftstadt und Kerpen eine Hochwasserkooperation gegründet. Des Weiteren ist eine Renaturierung der Erft geplant, wobei besonders der Hochwasserschutz berücksichtig wird. Hier sollen beispielsweise Überschwemmungsgebiete renaturiert werden, wodurch für bis zu 85.000 Kubikmeter Wasser im Raum Bergheim-Glesch wieder ausreichend Platz geschaffen werden soll. Darüber hinaus befindet sich der Wiederaufbau von zerstörten Anlagen, wie der Kläranlage in Erftstadt-Köttingen in der Planung. Hier wird besonders darauf geachtet die Anlage nicht einfach wieder aufzubauen, sondern sie zu verbessern und Schwachstellen auszubessern. Dazu zählt das Erhöhen der Hochwassersicherheit, die Verbesserung der Energieeffizienz sowie das Schaffen besserer Arbeitsplätze.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Ministerin gratulierte zum Jubiläum der Schützen

150 Jahre St. Pantaleon-Schützenbruderschaft Badorf-Eckdorf

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Krönung der neuen Jubiläumsmajestäten: (v.r.) Ehrenbrudermeister und König der Könige Gottfried Schmitz, Inaktivenkönig Sabrina Schüller, König Thomas Schneider mit Gattin sowie Prinz Tobias Schneider mit den geistlichen Würdenträgern und Brudermeister Markus Brock. Foto: Harald Zeyen

Einen außergewöhnlichen Ehrengast begrüßte die Badorf-Eckdorfer St.Pantaleon-Schützenbruderschaft anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens. Landesministerin Ina Scharrenbach gratulierte persönlich zum großen Jubiläum. Mitgebracht hatte sie die NRW-Ehrenplakette, die sie an Brudermeister Markus Brock und Kaiser Josef Pütz überreichte. Mit der Auszeichnung wird besonderes gesellschaftliches Engagement gewürdigt.

Ministerin Ina Scharrenbach überreichte den Badorf-Eckdorfer Schützen die Ehrenplakette des Landes Nordrhein-Westfalen. Foto: Bettina Müller

Auch Bürgermeister Dieter Freytag war unter den Gratulanten. Als besondere Ereignisse hob er die Gründung der Jungschützenabteilung im Jahre 1961 und die Förderung der Gleichberechtigung hervor. „Sie waren die erste Bruderschaft im Bund Vorgebirge, die Frauen als gleichwertige Schützen aufgenommen haben“, lobte der erste Bürger. Irmgard Probst war dann 1981 der erste weibliche König.

200 Seiten starke Chronik

Ein bewegender Moment im Rahmen des Festkommers war die Ernennung des langjährigen Brudermeisters Gottfried Schmitz zum Ehrenbrudermeister. Im Vorfeld des Jubiläums hatte er anderthalb Jahre an einer 200 Seiten starken Chronik seiner Schützenbruderschaft gearbeitet. 1872 war sie als Verein von Heimkehrern aus dem deutsch-französischen Krieg gegründet worden. 1918 war das Verbot der englischen Besatzung von Feiern und Waffenbenutzung durch Kriegervereine Anlass der Entstehung der Schützenbruderschaft. Man widersetzte sich den Bestimmungen, indem man einfach den Namen änderte, denn Bruderschaften durften Festivitäten mit Schießaktivitäten durchführen.

Thomas Schneider neuer König

Den Abschluss des Jubiläumsschützenfestes bildete das Schießen um die Königswürde. Nachfolger von Kaiser Josef Pütz, der dank Corona drei Jahre amtieren durfte, wurde unter großen Jubel Thomas Schneider. Er hatte den großen Holzvogel mit dem 82. Schuss aus der Donnerbüchse heruntergeholt. Zuvor hatten Josef Pütz, Peter Szarata, Christoph Pütz und Karl Schneider die Bestecke herab geschossen.

Neuer Prinz wurde Königssohn Tobias Schneider mit dem 21. Schuss. Den Titel eines Inaktivenkönigs sicherte sich Sabrina Schüller. Und im Schießen um den Vereinskönig siegte die KIG De Pappnasen um Präsidentin Iris Immeler.

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Kreise & NRW

Immer noch zu wenig Personal in der Gastronomie

Branche klagt über fehlendes Personal

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Foto: Symbolbild (pixabay)

Die Gastronomie darf nach den ganzen Corona-Beschränkungen endlich wieder öffnen und Gäste empfangen. Viele Betriebe können dies aber nicht in dem Ausmaß wie Sie gerne möchten und könnten. Der Grund dafür, fehlendes Personal. Sowohl im Service als auch in der Küche fehlen laut DEHOGA alleine im Rhein-Erft-Kreis mehrere hundert Mitarbeiter.

Viele Fachkräfte aber auch Studenten haben sich während der Corona-Beschränkungen umorientiert und arbeiten jetzt in anderen Branchen. Zudem sind eventuelle neue Beschränkungen für den kommenden Herbst ein großer Hemmschuh für viele Interessierte. Daher können aktuell viele Betriebe nicht öffnen wie gewohnt oder ihr gesamtes Leistungsspektrum anbieten.

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