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Brühl | Leben & Menschen

Dr. Thomas Kaufmann: Mein Coronajahr

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Erlebte durch Corona ein Jahr, das nicht nur ihm viel Kraft gekostet hat: Dr. Thomas Kaufmann, Chefarzt der Inneren Medizin II am Brühler Marienhospital. Foto: Ellerkamp

Dr. Thomas Kaufmann ist Chefarzt der Inneren Medizin II am Marienhospital Brühl. Er gehört zu den Menschen, die Corona anfangs völlig unterschätzt haben. Noch im Februar 2020 meinte er, dass sich das Problem in China deshalb so gestellt habe, weil die Menschen dort so eng zusammenlebten. Und dass es in Deutschland nicht die Dimension erreichen werde. „Ich habe mich total geirrt“, bekennt er im Gespräch mit BRUEHL.report.

Situation nie für möglich gehalten

Er ist seit 25 Jahren Chefarzt am Brühler Krankenhaus und hat eine solche Situation wie jetzt nicht ansatzweise erlebt. Auch hat er sie nie für möglich gehalten. In der Zeit der Schweinegrippe habe man es kurz erlebt, dass viele Menschen ins Krankenhaus gekommen seien, sagt er. Es hat sich damals eher ein organisatorisches Problem, denn ein medizinisches gestellt. Und es sind meist jüngere Patienten gewesen. Sie waren aber alle nur leicht krank und nach drei, vier Tagen wieder zu Hause.

Hälfte der Intensivpatienten gestorben

„Die Erfahrung jetzt war, dass die Coronawelle vorwiegend viele ältere Menschen sehr schwer krank gemacht hat“, so Kaufmann. Langwierige Verläufe und die Erholungszeit nach der Erkrankung waren und sind das große Problem. „Rund die Hälfte der schwerst an Covid-19 Erkrankten, die intensiv gepflegt werden mussten, sind gestorben“, sagt Kaufmann. Die Überlebenden hätten Wochen und Monate gebraucht, bis sie endlich, meist im Rollstuhl, wieder entlassen werden konnten.

Von Vollgas auf Leerlauf abgebremst

Diese langwierigen Verläufe kosteten sowohl den Patienten als auch den Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten viel Kraft. Die gesamte Arbeit wurde durch die Pandemie völlig verändert. Im ersten Lockdown musste das normale Krankenhausprogramm heruntergefahren werden. „Wir wurden quasi von Vollgas auf Leerlauf abgebremst, und das in wenigen Tagen.“

Einer der Effekte war, dass viele Angelegenheiten abgesagt werden mussten und dass viele Patienten nicht gekommen sind. „Wir haben dann im Spätsommer und Herbst gesehen, dass diese mit ihren Erkrankungen ein halbes Jahr zu spät gekommen waren.“

„Verängstigt und verunsichert“

Persönlich sei er von Corona nicht betroffen gewesen, doch in letzter Zeit wären einige Mitarbeiter zum Teil erkrankt. Dabei habe man gesehen, dass auch 30- bis 50-Jährige schwer erkranken können. Und auch bei ihnen sei die Erholungsphase sehr lang gewesen. „Ein wichtiger Punkt ist, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verängstigt und verunsichert waren. Es war eine ständige Herausforderung, das Krankenhaus sozusagen zusammenzuhalten. Wir waren alle gegenüber den Patienten exponiert, wir hatten ständig ein Ansteckungsrisiko“, so Kaufmann.

Ältere wurden zum ruhenden Pol

Die Lage war jeden Tag anders. Er beobachtete, wie sich die Arbeit im Krankenhaus auch völlig verändert hat. Sie sei mit vielen Emotionen und viel Verängstigung behaftet gewesen. „Das spielt eine große Rolle“, sagt Kaufmann. Man habe sich um die Älteren geschart. Und plötzlich habe er gemerkt, dass viele gucken, wie der Kaufmann das und das macht. „Man wurde als älterer Mitarbeiter, der ich nun man bin, wieder wichtig, um Ruhe auszustrahlen und alles zusammenzuhalten in dieser aufgeregten Stimmung.“

Das vergangene Jahr sei ein anstrengendes gewesen, aber man habe arbeiten können. Was ein Privileg gewesen sei. „Aber wir mussten in einem Modus arbeiten, für das es kein Drehbuch gab“, zieht er ein abschließendes Fazit.

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Neues Buch über die Zuckerfabrik

Autorin Evi Gelath kam einem Wunsch vieler „Ostler“ nach

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Das neue Zuckerfabrik-Buch präsentiert: (v.l.) Autorin Evi Gelath, Zeitzeuge Dr. Dietrich Bollmann, Rainer Kröner und Dr. Wolfgang Kollenberg. Foto: Harald Zeyen

Im Biergarten der Gaststätte „Zur Rheinau“ hat die Ortsgemeinschaft Brühl-Ost das neue Buch über die Zuckerfabrik Brühl offiziell vorgestellt. Es stammt aus der Feder von Evi Gelath, die ein wichtiges Kapitel Brühler Wirtschaftsgeschichte beschrieben hat. Unterstützt wurde sie dabei von Rainer Kröner und Dr. Wolfgang Kollenberg.

Herz der Zuckerfabrik schlägt wieder

Bürgermeister Dieter Freytag lobt die Buchvorstellung als einen „besonderen Tag für Brühl“. Er erhält als erster das Buch als Geschenk aus den Händen von Ortsgemeinschaftsvorsitzenden Hans-Hermann Hürth überreicht. „Für alle“, so Hürth, „hat Evi Gelath das Herz der Zuckerfabrik und des Brühler Ostens wieder zum schlagen gebracht.“

Das Buch beleuchtet die Planung und Gründung der Zuckerfabrik ebenso wie die Beziehung zur Grube Berggeist oder zur Godorfer Burg. Weitere Kapitel sind u.a. die Zeit der Weltkriege oder die gesellschaftliche Bedeutung des Werks für die Menschen in Brühl-Ost. Diese bauten dort ihre Festwagen für den Karnevalszug in der Rheinau. Auch fanden in der Betriebskantine regelmäßig Karnevalssitzungen statt.

Das neue Zuckerfabrik-Buch präsentiert: (v.l.) Autorin Evi Gelath, Zeitzeuge Dr. Dietrich Bollmann, Rainer Kröner und Dr. Wolfgang Kollenberg. Foto: Harald Zeyen

Keine roten Zahlen geschrieben

Das jähe Ende kam dann im Jahr 1989 durch die Übernahme durch Pfeiffer & Langen. Dr. Dietrich Bollmann war damals der Direktor der Brühler Zuckerfabrik. Er sagt: „Es traf eine Fabrik, die keine roten Zahlen schrieb und vielen ‚Ostlern‘ Arbeit und Brot bot. Sie wurde ein Opfer der Konzentration der Zuckerproduktion im Rheinland.“ Den Aktionären, oftmals Bauern aus dem Umland und ihre Nachkommen, habe Pfeiffer & Langen ein äußerst verlockendes Angebot gemacht. „Für eine Aktie, die 300 DM wert war, bot man stolze 900 DM. Das hat keiner ausgeschlagen“, erzählt der Ehrengast während der Buchpräsentation. Viele Jahre habe man sich gegen die Übernahme gewehrt. Das Werk wurde technisch aufgewertet und die Flüssigzuckerherstellung forciert. „Wir waren eine große Familie“, so Bollmann.

Über die Zuckerfabrik alles gesammelt

Was war die Motivation dieses Buch zu schreiben? Evi Gelath: „Wie so vielen, die vor 1989/90 in Brühl lebten, ist auch mir der unverwechselbare süßliche Geruch der Zuckerfabrik in den Herbstmonaten in lebhafter Erinnerung. Als ich meinen Mann kennenlernte, machte er gerade seine Ausbildung in der Zuckerfabrik. Auch sein Vater war dort – wie bereits der Großvater – angestellt. Wir bezogen unsere erste gemeinsame Wohnung, eine Werkswohnung der Zuckerfabrik an der Bergerstraße, und auch ich selber fand Arbeit dort. Ich habe immer alles gesammelt, was über die Fabrik z.B. in der Presse zu finden war. Natürlich die vier Jubiläumsbände, welche alle 25 Jahre erschienen.“

Im Januar 2018 begann Evi Gelath, angeregt durch den Schlachthof-Abriss, für die Ortsgemeinschaft Brühl-Ost die „Verzällche usem Veedel“ zu schreiben. Immer häufiger wurde daraufhin der Wunsch geäußert, auch eine Geschichte über die Zuckerfabrik zu schreiben. Doch das Material war so umfangreich, dass schließlich etwas Größeres daraus wurde. Das Buch, herausgegeben von der Ortsgemeinschaft Brühl-Ost, erscheint als Band 12 der Schriftenreihe zur Brühler Geschichte. Es ist bei Evi Gelath sowie in der Buchhandlung Brockmann für 20 Euro erhältlich.

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Neu in Brühl: Parkgebühren digital mit dem Handy zahlen

Ab sofort können viel Parktickets in Brühl per App bezahlt werden. So entfällt dann das händiche Ticket

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Das Parken in Brühl wird noch einfacher: Ab sofort können Autofahrende ihre Parkgebühren nun auch per Mobiltelefon zahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit „smartparking“, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Als Anbieter für die neue Möglichkeit des Handyparkens stehen „EasyPark“, „PARK NOW“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird.“, „paybyphone“, „Parkster“, „PARCO“ und „Presto“ zur Auswahl, die nun nach und nach ihre Dienste für Brühl frei schalten. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb und werden, wie bisher, im Auftrag der Stadt von den Stadtwerken Brühl unterhalten. An den Parkscheinautomaten ändern sich die Parktarife nicht. Hier werden aber alle Informationen zu den neuen Dienstleistenden und die Anleitung für die ersten Schritte zum Handyparken zu finden sein.

Den Parkvorgang starten die Nutzenden per App, Anruf oder per SMS. Die Parkzeit kann ganz nach Bedarf gestoppt oder verlängert werden. Eine Überzahlung oder Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets sind somit ausgeschlossen. Für diesen Komfort addieren die Anbietenden unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr.

Bürgermeister Dieter Freytag begrüßt die Möglichkeit des „digitalen Parkens“ in Brühl und freut sich für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher der Schlossstadt, über mehr Komfort bei der Nutzung von Parkflächen in der Brühler Innenstadt.

Die Einrichtung der neuen Dienstleistung wurde federführend von den Stadtwerken Brühl umgesetzt. Hiermit sollen neben den klassischen Bargeldzahlvorgängen auch die digitalen Zahlvorgänge für die durch die Stadtwerke bewirtschafteten Parkflächen ausgebaut werden. Mittelfristig ist somit eine Reduzierung des Bargeld-Handlings durch die zunehmende Nutzung der digitalen Anbietenden zu erwarten, so Sebastian Kuhl, Kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Brühl GmbH und Projektleiter bei der Einführung des neuen Angebots.

Im nächsten Schritt prüfen die Stadtwerke aktuell, ob auch die beschrankten Parkanlagen, wie das Parkhaus am Krankenhaus, in das Angebot integriert werden können. Hierzu finden bereits Gespräche mit dem Anlagenhersteller statt, so Thomas Isele, Geschäftsführer der Stadtwerke Brühl GmbH.

Über „smartparking“

„smartparking“ – die Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung – gibt es seit Herbst 2015. Geschäftsführer ist der ehemalige Hamburger Erste Bürgermeister Ole von Beust. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Anbieter „EasyPark“, „ParkNow“ und „Mobile City“. „smartparking“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einführung von effizienten und bürgernahen Lösungen für das bargeldlose Bezahlen von Parkgebühren. Auf der wettbewerbsübergreifenden Plattform finden sich eine Vielzahl der in Deutschland zertifizierten Anbietenden. Autofahrende können sich für den Dienst entscheiden, der ihnen persönlich zusagt. Hier finden Sie alle beteiligten Städte: http://smartparking.de/fuer-verbraucher

In über 200 Städten verfügbar

Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System abgleichen. Hierzu wurden extra neue Geräte beschafft, mit denen die Verkehrsaufsehenden diese Prüfung vornehmen können.

In vielen weiteren Städten lassen sich Tickets mit dem Smartphone lösen, zum Beispiel in Köln, Bonn und Siegburg oder Berlin und Hamburg.

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Neue Häuser für Schwadorf

Ein Dorf verändert sein Gesicht

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Das geplante Baugebiet erstreckt sich von der Straße An der Schallenburg bis zur Lindenstraße in Schwadorf. Foto: Google Earth

Kräftig gebaut wird derzeit im Brühler Stadtteil Schwadorf im Bereich Hornsgarten. Und künftig soll auch in unmittelbarer Nähe der Schallenburg ein neues Baugebiet entstehen.

Hintergrund ist die Forderung der Bezirksregierung, dass die Stadt Brühl neuen Wohnraum schaffen muss. Bürgermeister Dieter Freytag sagt gegenüber BRUEHL.report: „Wir sind an diese Vorgaben gebunden und werden rund 3000 neue Wohneinheiten schaffen.“

140 neue Wohneinheiten

Östlich der Lindenstraße haben viele Landwirte und Grundstückseigentümer ihre Flächen verkauft. Dort sollen auf rund 30.000 Quadratmetern bis 2023 Mehrfamilien- Doppel- und Einfamilienhäuser entstehen. Der Investor Sinan Yanmaz plant 140 maximal dreigeschossige Wohneinheiten. Hinzu kommen u.a. eine Kindertagesstätte,  betreute Seniorenwohnungen, ein Spielplatz sowie ein Blockheizkraftwerk.

Bis Ende Juni hatten Brühler Bürger:innen Gelegenheit, zur Bauplanung Stellung zu nehmen. Kritik gab es in erster Linie an der Größe des Baugebiets und am höheren Verkehrsaufkommen. Hier rechnet die Stadt mit einer zumutbaren Mehrbelastung für die Bürger:innen.

Landschaftsbild zerstört

Durch die bis zu fast zwölf Meter hohen Gebäude würde das über Jahrhunderte gewachsene Landschaftsbild zerstört, meint Rita Lennartz. Die Miteigentümerin der Schallenburg sieht die historische Sichtachse zwischen der Schwadorfer Burg und Schloss Augustusburg gefährdet. Deshalb gründete sie die Bürgerinitiative „DenkMal Brühl“, um den Einwendungen der Denkmalschützer gegen das Bauvorhaben Gehör zu verschaffen.

Bereits seit 1996 ist das Areal zwischen Schallenburg und Lindenstraße im Flächennutzungsplan für eine Wohnbebauung ausgewiesen. Wann der Rat grünes Licht geben kann und der erste Spatenstich erfolgen wird, ist zurzeit nicht absehbar. Es könnte Klagen gegen den Bebauungsplan erhoben werden.

Arbeiten in vollem Gang

Derweil sind die Bauarbeiten im Bereich An Hornsgarten und Unter dem Dorf in vollem Gang. Dort entstehen Eigentumswohnungen, Mietwohnungen, Ketten- und Doppelhäuser. Gebaut werden die Objekte ebenfalls vom Brühler Unternehmen Yanmaz Immobilienbau. Die ersten Menschen könnten Ende 2021/ Anfang 2022 einziehen.

So werden einige der neuen Häuser im Bereich Hornsgarten/Unter dem Dorf aussehen. Foto: Yanmaz Immobilienbau

Übrigens: Alle Fragen rund um die Schwadorfer Baugebiete beantwortet der Fachbereich Bauen und Umwelt, Abteilung Planung und Umwelt, unter Tel.: 02232 795170.

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Impfaktion für alle in Brühl

Offenes Impfangebot für alle Brühlerinnen und Brühler am 25.07.2021 ohne Termin

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Am 25.07. kann man sich in Brühl ohne Termin impfen lassen / Foto: pixabay

Trotz aktueller Erfolge bei der Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 gibt es noch immer Bevölkerungsgruppen, die weder durch das Angebot des Impfzentrums noch durch die niedergelassene Ärzteschaft erreicht werden.

Das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium hat die Kreise und kreisfreien Städte aufgerufen, ein möglichst niedrigschwelliges Impfangebot ohne Terminvergabe zu schaffen.

Die Stadt Brühl organisiert mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises und der Johanniter-Unfall-Hilfe eine Impfaktion für alle Brühlerinnen und Brühler ab 18 Jahren.

Für diese Impfaktion erhält die Stadt Brühl Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson. Der große Vorteil: Die Menschen müssen mit diesem Impfstoff nur einmal geimpft werden und schützen sich somit vor schweren Krankheitsverläufen.

Impfaktion im Tanzsportzentrum

Die Impfung findet unter Betreuung von Ärztinnen, Ärzten und medizinischem Personal am 25.07.2021 in der Zeit von 9-15 Uhr im Tanzsportzentrum, Bonnstr.200 b in 50321 Brühl statt.

Alle Brühlerinnen und Brühler sind eingeladen das Angebot anzunehmen. Die Anfahrt ist mit dem ÖPNV der Linie 18, Haltestelle Brühl Badorf möglich. Kostenfreie Parkplätze stehen zur Verfügung.

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Gesund und sportlich durch die Woche

Die Brühler Helden – KAHRAMANLAR e.V. führen wieder einmal ein Bewegungsferiencamp in Brühl-Ost aus.

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Kinder malen
Eine der vielen Angebote im Sommerprogramm, malen mit Kreide / Foto: Kerstin Fourate

Die Brühler Helden – KAHRAMANLAR e.V. führen wieder einmal ein Bewegungsferiencamp in der vereinseigenen Sporthalle in Brühl-Ost aus.

Das Programm findet in den Wochen 26.07.- 30.07.2021 und 02.08.- 06.08.2021 statt. Das Camp ist ein abwechslungsreiches und gesundes Bewegungsprojekt mit dem Schwerpunkt: Bewegung – Sport – und gesunde Ernährung. Neben Ballspielen, Koordinationsübungen, Tänze, Parcouring, Schwimmen, wird auch geklettert, gebastelt und gemalt. Ganz neu und spannend ist Jumping KIDS, wo hier die Kinder mit dem Trampolinen springen dürfen. Professionelle Erzieher/-innen und Pädagogen begleiteten das Camp und gehen auf individuelle Fragen der Teilnehmer/-innen ein. Besonders stolz ist das Team der Brühler Helden auf die positiven Rückmeldungen von vergangenen Camps und auf die hohe Nachfrage.

Fatih Türk freut sich bereits auf die Kids

„Wir sind sehr glücklich in unserer vereinseigenen Sporthalle in Ost so eine tolle Aktivität anbieten zu können. Mit der Kletterwand und den Trampolinen haben die Kinder noch mehr Abwechslung als sonst.“, berichtet Vorsitzender Fatih Türk.

Die Bewegungscamps werden auch im Herbst wieder in der vereinseigenen Sporthalle (Marie-Curie-Straße 4, 50321 Brühl) angeboten: Infos unter: www.kahramanlar-tkd.de

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14. Zeugnisaktion bei Brockmann

Brühler Buchhandlung verschenkt Bücher an gute Schüler*innen.

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Suchten sich ein Buch für die Ferien aus: Die Einser-Schülerinnen Annika, Lillian und Anna vom St. Ursula-Gymnasium (v.r.). Foto: Harald Zeyen

Bereits zum 14. Mal veranstaltet die Brühler Buchhandlung Karola Brockmann ihre beliebte Zeugnisaktion. Brühler Schülerinnen und Schüler mit einer 1 oder 2 in Deutsch können sich bei Karola Brockmann ein Buch aussuchen.

Rund 1000 Bücher liegen in den Geschäftsräumen am Stern zur Auswahl. „Unsere Aktion kommt gut an. Das beweisen die vielen positiven Mails, die wir erhalten“, sagt Karola Brockmann im Gespräch mit BRUEHL.report.

Ein „Sehr gut“ im Fach Deutsch

Unter den vielen sehr guten und guten Schülerinnen und Schülern treffen wir die 14-jährige Anna. Sie hat sich das Buch „Chroniken der Unterwelt“ ausgesucht. Die zwölfjährige Annika hat sich für den Roman „Magonia“ von Maria Hedley entschieden. Und die 14-jährige Lillian freut sich auf das Buch „Vront – Was ist die Wahrheit?“ des Autors Yves Grevet. Alle gehen auf das St. Ursula-Gymnasium und haben ein „Sehr gut“ im Fach Deutsch.

Gratulation und Ansporn

Im letzten Jahr haben übrigens 695 Schülerinnen und Schüler ein Buch für die großen Ferien bekommen. „Damit möchten wir stets für die tollen Noten gratulieren und für das nächste Schuljahr anspornen“, sagt Karola Brockmann.
Noch bis zum 21. August läuft die Buchgeschenk-Aktion. Mitzubringen sind natürlich die jeweiligen Zeugniskopien als Nachweis für die gute Deutschnote. Und wie jedes Jahr sind auch Erst- und Zweitklässler mit ihren (positiven) Zeugnisberichten willkommen.

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„Mein Lieblingsplatz“ wieder offen

Vielfältige Angebote für Kinder und Eltern.

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Die städtische Einrichtung „Mein Lieblingsplatz“ bietet vielfältige Angebote für Eltern mit Kindern in der ersten Lebensphase. Foto: Katie E von Pexels

Das Team von „Mein Lieblingsplatz“ steht seit kurzem in der Uhlstraße 53 wieder bereit. Es bietet ein vielfältiges Angebot für Eltern und Kinder an. Spontan können Eltern werktags von 9:00 bis 12:00 Uhr vorbeikommen.

So berät der „Lieblingsplatz“ über den Einstieg in die Kindertagesstätte bei der Vormerkung im Kita-Navigator. Ratsuchende Eltern können hierfür auch einen Termin unter 02232 798000 vereinbaren. Des Weiteren unterstützt das Team der Frühen Hilfe bei Fragen rund um Schwangerschaft, Baby und Kleinkind.

Alle Angebote erfolgen natürlich unter der Einhaltung der derzeit gültigen AHA-Regeln.

Neue und erneute Angebote

Es gibt auch Angebote, die neu starten oder wieder stattfinden, so mittwochs um 15:00 Uhr der Regenbogentreff. Dabei handelt es sich um einen multikulturellen Mutter-Kind-Treff. Auskunft hierüber gibt es unter der obigen Telefonnummer oder unter: mritter@bruehl.de und gjaskulla@bruehl.de.

An den Dienstagen, 27. Juli, 24. August und 21. September heißt es jeweils um 19:00 Uhr: „Zeit für mich“. Eltern dürfen sich wieder einmal entspannen und sich einfach wohlfühlen (Auskunft und Anmeldung: 02232 504425; gjaskulla@bruehl.de).

Miriam Nachtkamp berät am 22. Juli um 9:00 Uhr über „Trotzphase und Schlafschwierigkeiten bei Kindern“.

„1,2,3…sei dabei!“

Neu ist die Eltern-Kind-Spielgruppe mit Kindern zwischen zwei und drei Jahren, die noch keinen Kitaplatz haben. Sie findet immer dienstags ab 15:00 Uhr unter dem Motto „1,2,3…sei dabei!“ statt. Auskunft und Anmeldung sind unter 02232 798000 oder czurawski@bruehl.de möglich. Ab dem 23. August findet immer am Montagvormittags das Forum „Neue Brühler*innen – Bereit fürs Baby“ statt. Wechselnde Themen rund um den Familienstart für Eltern mit ihren Neugeborenen bis zum sechsten Lebensmonat werden beleuchtet. Nähere Infos gibt es unter 02232 504425 oder gjaskulla@bruehl.de bzw. napaydin@bruehl.de.

Ein Flyer zu den Angeboten ist im „Lieblingsplatz“ oder per Email: lieblingsplatz@bruehl.de erhältlich.

Spielplatz-Überraschungen 

Übrigens: Das Team des Bundesprojektes „Kita-Einstieg – Brücken bauen in frühe Bildung“ erwartet Familien mit Kleinkindern mit einer kleinen Überraschung. An verschiedenen Tagen u.a. auf dem Spielplatz Schöffenstraße am 15. Juli um 15 Uhr geht es los. Dabei informiert „Mein Lieblingsplatz“ über das bunte Programm des Begegnungs- und Beratungsortes der Stadt Brühl. Bei Regen fallen die Aktionen natürlich aus.

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Ehrenamtlich Engel spielen

Familienpatenschaft für Eltern mit Babys.

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Ab sofort kann man sich als ehrenamtlicher Familienstart-Engel für Brühler Familien mit Kleinstkindern bewerben. Foto: wellcome-Franke

Die Stadt Brühl sucht Menschen, die bereit sind, Eltern mit Kleinstkindern ehrenamtlich zu unterstützen. Hierfür wurde eine Koordinatorin eingesetzt.

Die ersten Monate nach der Geburt eines Kindes sind für Eltern eine besondere Herausforderung. Das Baby schreit, das Geschwisterkind ist eifersüchtig, niemand kauft ein – und der besorgte Vater hat noch keine Elternzeit.

Gesucht werden wellcome-Engel

„Dann brauchen sie einen wellcome-Engel oder eine Familienpatenschaft“, sagt Bürgermeister Dieter Freytag. Freiwillige Helferinnen und Helfer unterstützen dabei Brühler Familien mit Kindern im Alter bis drei Jahren. Die Ehrenamtliche entlasten sie für einige Monate ein- bis zweimal die Woche für etwa zwei Stunden.

Wie geht es konkret?

Das Unterstützungsangebot gestaltet sich nach dem konkreten Bedarf der Familie und wird mit der ehrenamtlich helfenden Person individuell abgesprochen. So können mit den Kindern Angebote gestaltet werden, den Eltern Zeit geschenkt oder unter die Arme gegriffen werden. Beispiele sind ein Gang zum Spielplatz, das Abholen des Geschwisterkindes vom Kindergarten oder einfach nur „da sein“. Ansprechpartnerin für die Brühler Patenschaften ist Christine Zurawski. Sie koordiniert wellcome und die Familienpatenschaften in der Schöffenstraße 19. Sie ist erreichbar unter 02232-5044228 oder -798000 (E-Mail: czurawski@bruehl.de oder bruehl@wellcome-online.de).

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Mit „Abstand“ bestanden

Gürtelprüfung unter besonderen Bedingungen erfolgreich abgelegt.

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Verleihung der Prüfungsurkunde / Quelle Foto: Kerstin Fourate

Am Wochenende veranstalteten die Brühler Helden – KAHRAMANLAR e.V. die traditionelle TAEKWONDO Gürtelprüfung unter der Leitung der World TAEKWONDO Federation. Das Konzept der Gürtelprüfung musste aufgrund der Corona Situation angepasst werden, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzeln geprüft wurden statt in der Gruppe. Alle 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Prüfung mit Erfolg bestanden. Es wurden Handtechniken, Fußtechniken, Stepübungen, Selbstverteidigung, Kampf und Bruchtests überprüft. Die Taekwondokas zeigten sensationelle Techniken und begeisterten ihre Prüfer. Eine besondere Leistung zeigte Veith an Haack, der sich in kurzer Zeit sehr gut entwickelt hat. Trainer Fatih Türk (4. DAN) war mit den Leistungen der Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden, „Wichtig ist, dass es für die Sportlerinnen und Sportler unter Berücksichtigung der Gesundheit weiter geht und sie die Motivation nicht verlieren.“, berichtet Trainer Türk. Die Gürtelprüfung fand unter der Einhaltung der Hygienevorschriften statt, sodass nach den Sommerferien weitere Gürtelprüfungen in Kleingruppen stattfinden werden.

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45 Jahre Kinderschutzbund Brühl

Ausstellung in den Stadtbücherei-Schaufenstern

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Mit dem offiziellen Bandschnitt eröffnet Bürgermeister Dieter Freytag (2.v.r.) im Beisein einiger Kinder sowie der Kinderschutzbund-Vorsitzenden Heidi Bär-Heinz (r.) die Geburtstagsausstellung. Foto: Harald Zeyen

Mit einer Ausstellung zur Geschichte feiert der Kinderschutzbund Brühl den Auftakt in seinen 45. Geburtstag. Bürgermeister Dieter Freytag und einige Kinder eröffnen die Ausstellung in den Schaufenstern der Stadtbücherei in der Carl-Schurz-Straße.

Er bezeichnet das Wirken des Kinderschutzbundes seit der Gründung 1976 als „wertvolle und wichtige Jahre“ für die Stadt. Es sei zu einer Erfolgsgeschichte für Klein und Groß geworden, ergänzt Kinderschutzbund-Vorsitzende Heidi Bär-Heinz. Sie zieht eine überaus positive Bilanz des Wirkens des Vereins, dessen erster Vorsitzender Prof. Bernhard Meyer gewesen ist. In dessen Grußwort schreibt der „Vater“ der bespielbaren Stadt: „Wenn es den Brühler Kinderschutzbund nicht gäbe, müsste man ihn noch heute erfinden.“

Tommy Engel war Taufpate

Bereits im ersten Jahr wurde das Spielmobil „Kuntibunt“ aus der Taufe gehoben. Taufpate war kein geringer als der bekannte Kölner Sänger Tommy Engel. Er war damals das Aushängeschild der „Bläck Fööss“, die spontan ein kostenloses „Taufkonzert“ spielten. Auch zum 45. Jahrestag ließen sich die Musiker nicht lumpen und gratulierten mit einem Geburtstagsständchen per Video.

Lobbyarbeit für die „Pänz“

Die Ausstellung bietet viele Fotos und Texte sowie zahlreiche Informationen zum 45-jährigen Bestehen des Brühler Kinderschutzbundes. Besonders gut in Erinnerung ist der Ü-Wagen mit Carmen Thomas Mitte der 1970er-Jahre. Für die traditionelle frühere Radiosendung konnten Kinder ihre Wünsche an eine kindergerechte Stadt vortragen.

Meilensteine waren zudem die Einrichtung einer Beratungsstelle, die Spielgruppen und die Lobbyarbeit für Pänz in städtischen Gremien. Aktionen wie zum Weltkindertag oder die Zeitgeschenke sowie der Bau von Holzkindern in verkehrsberuhigten Bereichen sind Beispiele herausragender Ereignisse.

„Komm bald wieder, Kuntibunt!“

Weiter geht es bei den Geburtstagsaktivitäten mit einer Malaktion bis 10. Juli. Malvorlagen kann man unter: www.dksb-bruehl.de downloaden oder es gibt sie in der Stadtbücherei. Dort oder im Kinderschutzbund-Büro in der Liblarer Straße 10 können die Bilder abgegeben werden. Die Malaktion steht unter dem Motto „Komm bald wieder, Kuntibunt!“.

Weitere Veranstaltungen sind u.a. eine Kinderrallye (demnächst in der Hiero Brühl-App) und der Anschnitt des Geburtstagskuchen am 26. Juni. Im August steht der Umzug ins neue Clemens-August-Forum an. Und bald soll dann auch das neu gestaltete „Kuntibunt“ präsentiert werden.

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