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Brühl | Aktuelles

Zeugen gesucht nach gefährlichem Fahrmanöver

REGIONAL.report Redaktion

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Die Ermittler des Verkehrskommissariates sind auf der Suche nach zwei Autofahrern, die das gefährliche Manöver eines zwischen ihnen fahrenden Mannes gesehen haben müssen.

Drei Autos fuhren am Montagmittag (29. März) gegen 13:45 Uhr hintereinander auf der Bonnstraße aus Richtung Otto-Wels-Straße (Kreisstraße 7) kommend am Auto einer in Gegenrichtung fahrenden 26-Jährigen vorbei. Der mittlere Wagen der Kolonne wich ohne erkennbaren Grund auf die Gegenfahrbahn aus und zwang die 26-Jährige zum Ausweichen auf den rechts gelegenen Gehweg. Auf dem Gehweg hat sich zu diesem Zeitpunkt kein Fußgänger befunden, so dass keine weitere Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer stattfand. Im Auto der 26-Jährigen saßen ihre elf- und knapp drei Jahre alten Kinder. Der Autofahrer lenkte den Wagen im Anschluss wieder auf seine Richtungsfahrbahn und setzte seine Fahrt in Kolonne mit den anderen Autofahrern fort. Die 26-Jährige war nicht mehr in der Lage, ihre Fahrt fortzusetzen und erstattete später Anzeige wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den Autofahrer.

Das Verkehrskommissariat in Hürth hat in der Sache die Ermittlungen aufgenommen und erhofft sich mit weiteren Zeugenaussagen eine Erhärtung des Sachverhaltes. Die beiden Autofahrer, die sich zur Tatzeit vor und hinter dem grauen KIA des Mannes befanden, werden gebeten, sich umgehend telefonisch unter 02233 52-0 zu melden. Auch weitere Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Verkehrskommissariat zu melden.

Brühl | Aktuelles

Absage Sommerkulturfestival

REGIONAL.report Redaktion

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Rathhaus Brühl
Brühler Rathaus

Aufgrund der anhaltenden und nicht kalkulierbaren COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Infektionsschutzmaßnahmen wird das Sommerkulturfestival brühlermarkt (28.05.-20.06.2021) zum großen Bedauern der Stadtverwaltung Brühl aufgrund der Fürsorgepflicht für Kunstschaffende, Mitarbeitende und Besuchende abgesagt. Aus organisatorischen Gründen kann das Festival nicht auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Ticket- und Tourismuscenter brühl-info unter 02232 79-345, tickets@bruehl.de oder an das Veranstaltungsmanagement der Stadt Brühl unter 02232 79-3481.

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Brühl | Aktuelles

Mehr Belastung für das Praxispersonal

Harald Zeyen

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Die Impfungen in den Brühler Hausarztpraxen haben begonnen. Foto: Gustavo Fring

Inzwischen erhalten auch die Brühler Hausarztpraxen gewisse Mengen an Impfstoff und führen Corona-Impfungen durch. Die Hausärzte:innen wenden sich aktiv an ihre Patienten:innen und laden diese zur Impfung ein.

Sie raten aber davon ab, selbst in der Praxis nach einem Impftermin zu fragen. Die Belastung des medizinischen Personals ist bereits durch den alltäglichen Betrieb stark belastet. Besser ist, sich auf eine Impfliste setzen zu lassen. Am besten per E-Mail oder auf dem postalischen Weg.

Die Terminvergabe erfolgt dann nach den von den teilnehmenden Brühler Praxen festgelegten Risikogruppen. Doch es melden sich auch immer mehr Menschen, die sich impfen lassen wollen. Und dies, obwohl sie nicht an der Reihe sind, wie BRUEHL.report erfuhr. Besonders ärgerlich für die Ärzte und Ärztinnen: Einige werden aggressiv. Und sie haben es vor allem auf einen Impfstoff dabei abgesehen.

Ansturm wird immer größer

Seitdem auch Menschen aus der Priorisierungsgruppe III geimpft werden dürfen, gibt es einen großen Ansturm. Allerdings gibt es bei der Nachfrage nach den unterschiedlichen Impfstoffen starke Unterschiede. So ist die Warteliste für den Biontech-Impfstoff jetzt schon sehr lang. Patienten:innen sollten sich hier auf mehrere Wochen Wartezeit einstellen. Bei Astrazeneca dagegen ist die Liste viel kürzer, hier müssen die Leute derzeit wesentlich kürzer warten.

Mehr Druck in den Praxen

Vielleicht ist ein Grund der kürzere Abstand zwischen den Impfungen. Bei Biontech sind es nur sechs Wochen. Bei Astrazeneca zwölf. Einige spekulieren darauf, dass sie mit Biontech schneller durchgeimpft sind und dann von Öffnungen profitieren können. Das ist auch ein Grund dafür, dass der Druck in den Praxen zunimmt. Alle haben erwartet, dass es bald Lockerungen für Geimpfte gibt – und wollen davon profitieren und ihre Freiheit zurück.

Ein großes Problem sind Menschen, die es nicht akzeptieren wollen, wenn sie nicht auf die Warteliste kommen. Sie diskutieren mit den Arzthelferinnen, stören den Betrieb und werden teils aggressiv. Besonders ärgerlich sind „Drängler“, die ihren Platz auf der Warteliste nicht absagen, wenn sie schon woanders geimpft wurden. Die Arzthelferin müssen dann sehen, dass neue Leute zur Impfung geladen werden. Ein zeitraubender und unnötiger Arbeitsaufwand.

Impfneid und Handlungsfreiheit

Eine vollständige Aufhebung der Impfpriorisierung ist für die Hausärzteschaft in Brühl ein zweischneidiges Schwert. Einerseits würden Impfneid und der Ansturm auf die Praxen weiter zunehmen. Andererseits würde es den Praxen mehr Handlungsfreiheit geben, über die Reihe der zu Impfenden selbst zu entscheiden.

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Brühl | Aktuelles

Zwei kleine Kitten hatten Glück

REGIONAL.report Redaktion

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Lex und Lou
Lex und Lou / Foto: Brühler Samtpfoten

Am 15.04.2021 wurden um 06:15 Uhr bei einem Morgenspaziergang in Vochem neben einer Sitzbank im Feld zwei Katzenwelpen gefunden. Fast wären die beiden Kitten an Unterkühlung gestorben, da die Außentemperatur zu dieser Zeit nur 3°C betrug. Der Finder nahm die Kätzchen mit nach Hause und leistete in Zusammenarbeit mit einer Tierärztin die Erstversorgung. Aktuell werden die kleinen Kater durch die Brühler Samtpfotenhilfe e. V. betreut.

Aussetzen von Tieren ist eine Straftat


Im Rhein- Erft- Kreis gilt seit dem 15.01.2020 die Katzenschutzverordnung. Das heißt es gilt die
Kastrations- und Kennzeichnungspflicht. Wer seiner Katze Freigang gewährt, muss sie kastrieren
lassen, durch einen Chip kennzeichnen und registrieren lassen. Tierhalter*innen, die das nicht
durchführen, können mit einem Bußgeld in Höhe von 1.000 Euro belegt werden. Die Kastration verhindert ungewollte Überpopulation. Zur weiteren Info: Das Aussetzen eines Tieres ist gemäß § 3 Abs. 3 Tierschutzgesetz verboten. Das Aussetzen ist eine Ordnungswidrigkeit und wird gemäß § 18 Abs. 1 Nr. 4 TierSchG mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro bestraft. Im Einzelfall, so wenn das Tier durch die Aussetzung zu Tode kommt, kann es sich um eine Straftat gem. § 17 TierSchG handeln. Hinweise bitte unter der Telefonnummer: 02232- 23965 oder per Mail an: Info@samtpfotenhilfebruehl.de

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Brühl | Aktuelles

Laserpointer blendete Piloten

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolbild, Quelle: Polizei NRW

Während einer laufenden Fahndung ist die Besatzung eines Polizeihubschraubers mit einem Laserpointer geblendet worden.

Mittwochnacht (28. April) flog die Besatzung eines Polizeihubschraubers um 22:00 Uhr über die Ortslage Badorf. Die Hubschrauberbesatzung hat in dieser Zeit Polizisten bei der Suche nach einer Person unterstützt. Plötzlich und für die Piloten völlig unerwartet, sind sie über der Von-Droste-Hülsdorff-Straße von zunächst Unbekannten mit einem Laserpointer mehrfach und über einen längeren Zeitraum hinweg geblendet worden. Die Piloten gaben den Kollegen auf dem Boden den Standort der Personen bekannt. Mit einer Personenbeschreibung machten sich zwei Streifenwagenbesatzungen auf den Weg in diese Straße. Dort trafen die Beamten auf zwei Personen, die mit einem Hund spazieren gingen. Nach Belehrung stritten diese den Tatvorwurf ab. Die Polizisten stellten die Personalien fest und fertigten später eine Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr. Die Ermittlungen in der Sache dauern an.

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Brühl | Aktuelles

Neuer Geschäftsführer im Marienhospital Brühl

Harald Zeyen

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Staffelübergabe an den neuen Marienhospital-Geschäftsführer Jan Patrick Glöckner (m.) mit seinem Vorgänger Andreas Heuser (l.) und Regionaldirektor Hans-Joachim Ehrhardt. Foto: Harald Zeyen

Seit dem 1. April ist Jan Patrick Glöckner neuer Geschäftsführer des Marienhospitals Brühl. Sein Vorgänger Andreas Heuser wechselt nach sechs erfolgreichen Jahren als Regionaldirektor in die GFO Kliniken Troisdorf mit zwei Betriebsstätten.

Regionaldirektor Hans-Joachim Ehrhardt sieht das Brühler Krankenhaus für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Auch dank der hervorragenden Arbeit von Andreas Heuser, der sechs Jahre lang Geschäftsführer in Brühl war.

Verbundenheit bleibt

Er sorgte für eine Qualitätssteigerung des Krankenhausangebots und eine Verbesserung der Zusammenarbeit innerhalb der Klinik. Als neuer Regionaldirektor bleibt er der franziskanischen GFO-Gruppe verbunden. „Ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Das Marienhospital Brühl vereint für mich beides: Hohe Fachlichkeit und spürbare Menschlichkeit“, resümiert Heuser und bedankt sich bei seinen Mitarbeitenden für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Weiter in guten Händen

„Ich habe eine spannende Zeit erlebt. Prägend für mich war die Coronazeit, in der ich das großartige Miteinander von Personal und Ärzteschaft erlebt habe“, sagt Heuser. Er ist überzeugt: „Brühl bleibt weiter in guten Händen. Der Neue ist bereits sehr positiv aufgenommen worden.“

Für den 47-jährigen „Neuen“ ist die Kliniklandschaft kein Neuland. Rund zehn Jahre leitete Jan Patrick Glöckner den Geschäftsbereich Strategie und Sanierung der Andree Consult GmbH in Siegburg. Davor war er mehrere Jahre beim Verband der privaten Krankenversicherungen in Köln tätig. Als Berater zahlreicher Krankenhäuser kennt er sich bestens mit der Entwicklung von innovativen Strategien und Konzepten aus, die für den Erfolg von Kliniken und Verbünden wichtig sind.

Herausforderungen reizen

„Nach vielen Jahren als Berater motiviert mich jetzt die operative Verantwortung“, freut sich Glöckner. Dass die allgemeine Krankenhaus- und Gesundheitspolitik, besonders in Zeiten der Pandemie, schwieriges Terrain ist, stelle für ihn kein Hindernis dar. Ganz im Gegenteil. „Mich reizen tatsächlich die vielen

Herausforderungen, vor denen die Krankenhäuser in den nächsten Jahren stehen“, sagt der gelernte Jurist. Für den Standort sieht er noch viel Potenzial. „Wir können noch mehr“, meint er. Glöckner sieht die „tolle Corona-Leistung“ des Marienhospitals Brühl als künftiges Leistungsversprechen. Und will künftig insbesondere die Notfall-Ambulanz stärken.

Persönliche Note

Im Marienhospital Brühl trifft er auf ein Krankenhaus mit Zukunft, das bereits gut aufgestellt ist. Aktuell befindet es sich in einer Bauphase und stockt mit einer 32 Betten-Station („Josef 4“) auf. Das Gelenkzentrum Brühl, seit einigen Monaten unter dem Dach der GFO als medizinisches Versorgungszentrum, erweitert das Leistungsangebot.

Auch Brühl selbst begeistert Glöckner. Der gebürtige Bonner mag das Rheinländische und sieht in Brühl eine Stadt mit vielen Facetten und sehr guter Infrastruktur. Der Zuschlag für das Brühler Krankenhaus habe auch eine persönliche Note, betont der neue Geschäftsführer und Familienvater von zwei Kindern: „Es waren die Menschen, die ich bei einem ersten Besuch kennenlernen durfte. Die Stimmung, der Umgang miteinander und die Denke haben mich einfach überzeugt.“

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Brühl | Aktuelles

Familienstreit eskaliert

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Symbolbild Notarzt / Foto: pixabay

In einem Mehrfamilienhaus an der Jordanstraße in Brühl, kam es am gestrigen Abend (26.04.) zu einem Streit der blutig endete.

Ein Streit unter drei Männern eskalierte derart, das einer der Männer aktuell in Lebensgefahr schwebt. Auslöser des Streits sind nach aktuellen polizeilichen Angaben zu Folge familiäre Gründe. Vor Ort konnten sowohl Spuren als auch die Tatwaffe gesichert werden.

Mit Werkzeug auf Kontrahenten eingestochen

Laut Polizei kam es zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen 3 Männern (31, 36, 39). Im Verlauf der Streitigkeiten soll der 36-Jährige mit einem Werkzeug auf seine Kontrahenten mehrfach eingestochen haben. Dadurch wurde der 39-Jährige lebensgefährlich und der 31-Jährige schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter versuchte direkt nach der Tat zu flüchten, wurde aber noch in der Nähe des Tatorts ebenfalls verletzt gestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Totschlags und Körperverletzung.

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Brühl | Aktuelles

Tornadoverlegung von Büchel nach Nörvenich

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolbild / Foto: pixabay

Aufgrund baulicher Sanierungen auf dem Flugplatz Büchel werden die dort stationierten Tornados vorübergehend auf den Flugplatz in Nörvenich verlegt. Die Verlegung ist nach aktuellem Stand für den Zeitraum von Juni 2022 bis voraussichtlich Februar 2026 geplant. Die Entscheidung für eine Verlegung nach Nörvenich fiel aufgrund der räumlichen Nähe und der vorhandenen infrastrukturellen Kapazitäten.

Dieter Freytag erkundigte sich

Bürgermeister Dieter Freytag erkundigte sich bei der zuständigen Stelle der Bundeswehr, inwieweit die zusätzlichen Flugzeuge ein erhöhtes Lärmaufkommen verursachen. Dazu lässt sich mitteilen, dass zusätzlich zu den allgemeinen Beschränkungen des Flugverkehrs weitere Maßnahmen ergriffen wurden, um den Lärm so gering wie möglich zu halten. Darunter fallen unter anderem die besondere Sensibilisierung der eigenen sowie der Gastbesatzungen für das Thema Lärmschutz sowie die Nutzung verschiedener An- und Abflugwege. Außerdem wird geprüft, ob die Flugphasen beider Verbände aufeinander abgestimmt werden können, um die Start- und Landephasen zu minimieren. Weitere in Prüfung befindliche Maßnahmen sind die Beschränkung von Übungsanflügen und die deutliche Reduzierung der zivilen Nutzung des Flugplatzes für An- und Abflüge.

Einflugroute entlang der A553

Aufgrund der Einflugroute entlang der A553 liegt Brühl im Fluggebiet der Tornados. Unter einem notwendigen Minimum an Personal und Material soll die Verlagerung von 25 Flugzeugen erfolgen. Höchste Priorität hat dabei die Einsatzbereitschaft der beiden Geschwader, um die Flugsicherheit weiterhin gewährleisten zu können.

Angaben zu möglichen Nuklearwaffen können aus Geheimhaltungsgründen hinsichtlich der Nuklearstreitkräfte der NATO nicht gemacht werden.

Im Jahr 2019 wurden ca. 3.700 Flugstunden absolviert. Für die nächsten Jahre ist aufgrund der Verlegung der Tornados mit ca. 1.800 zusätzlichen Flugstunden zu rechnen. Die Platzöffnungszeiten am Fliegerhorst Nörvenich sind weiterhin Montag bis Freitag von 08:00 – 17:00 Uhr. Außerdem sind Spätfluge von Mai bis September bis 20:00 Uhr und Nachtflüge von Oktober bis März bis 22:00 Uhr zu beenden. Ausnahmen können durch die Geschwaderführung genehmigt werden. Auftretende Fragen, Wünsche oder Beschwerden können unter Tel.: 0800 – 8620730 direkt an das Luftfahrtamt der Bundeswehr gerichtet werden.

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Brühl | Aktuelles

Foto-Ausstellung „Memento Moria“

Harald Zeyen

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Kurator Ralph-Werner Jeckel (4.v.r.) mit Martin Gerner (l.) und Vertreter:innen der Seebrücke Brühl, der Aktion Neue Nachbarn und der Katholischen Kirche in Brühl. Foto: Harald Zeyen

In den Fenstern des Begegnungszentrums margaretaS ist bis 30. April eine Ausstellung mit Fotos von Martin Gerner zu sehen. Darin beschäftigt sich der Journalist und Konfliktforscher mit der Brandkatastrophe im Flüchtlingslager Moria. Diese steht symbolisch für das Versagen der EU-Mitgliedstaaten in der Asylpolitik.

Diskussion zum Abschluss

Gezeigt wird eine Auswahl seiner Bilder aus der Ausstellung „Memento Moria“, die im Rahmen der Interkulturellen Woche in Göppingen Premiere feierte. Zum Ende der Ausstellung findet am 30. April um 18.30 Uhr eine digitale Diskussionsveranstaltung statt. Ihr Thema lautet „Moria/Lesbos: Ein halbes Jahr nach der Brandkatastrophe – wo steht Europas Flüchtlingspolitik?“. Die Moderation übernimmt Eva-Maria Antz. Wer teilnehmen möchte, meldet sich unter: bruehl@seebruecke.org an. Der Zoom-Teilnahme-Link erfolgt am Tag der Veranstaltung.

Beide Veranstaltungen werden von dem Team der Seebrücke Brühl in Zusammenarbeit mit der Aktion Neue Nachbarn und der Katholische Kirche in Brühl veranstaltet.

Kinder kennen ihre Heimat nicht mehr

2001 hat Martin Gerner als Medien-Coach begonnen, junge Afghanen zu Journalisten in ihrem Land auszubilden. „Später habe ich sie dann auf dem Balkan als Flüchtlinge wiedergetroffen“, erzählt er. Seit 2018 sind gut ein Drittel der Flüchtlinge auf Lesbos afghanischer Herkunft. Durch seine Sprachkenntnisse konnte er im Lager inmitten täglicher Entrechtung schnell Vertrauen aufbauen. In einem Gebilde aus Holzlatten unterrichtete er für die Wave of Hope School (Welle der Hoffnung-Schule). „Die meisten Kinder kennen ihr Land gar nicht mehr“, erzählt er. „Beim Unterricht habe ich ihnen deshalb Fotos aus ihrer alten Heimat gezeigt.“ Durch das Feuer wurde auch die Schule zerstört, ganze Buchbestände dabei vernichtet.

Insgesamt 26 Fotos aus dem Lager Moria auf Lesbos und Infotafeln sind in den Fenstern des Begegnungszentrums margaretaS zu sehen. Foto: Harald Zeyen

Rechtsverstöße der Politik

Martin Gerner ist überzeugt, dass die Feuer in den Flüchtlingslagern auf Lesbos und zuletzt in Bosnien nur den bisherigen Kulminationspunkt der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik darstellten. Diese Politik nehme Rechtsverstöße bewusst in Kauf. Gerner fragt, wie das Versagen der EU-Mitgliedstaaten in der Asylpolitik zeitnah und adäquat aufgearbeitet werden kann. Lassen sich Schutz der Menschenrechte und Verteidigung der EU-Grenzen in Einklang bringen? Und welche Aussichten gibt es für eine Asyl- und Flüchtlingspolitik, die sich am Beispiel von Brühl als „offener Hafen“ zur Unterbringung von Menschen auf der Flucht betrachtet? Martin Gerners aktuelles Feature „Lesbos außer Kontrolle. Der Brand in Moria und das Versagen Europas“ kann man bei DLF und WDR anschauen oder anhören. Hierfür muss man den Link:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/der-brand-in-moria-und-das-versagen-europas-lesbos-ausser.3720.de.html?dram:article_id=486227 anklicken.

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Brühl | Aktuelles

Raubversuch scheiterte

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolbild / Foto: pixabay

Ein maskierter Täter verlangte unter Vorhalt einer vermeintlichen Spielzeugwaffe die Herausgabe von Bargeld.

Der Täter betrat am späten Freitagnachmittag (16. April) um 17:50 Uhr eine Lottoannahmestelle an der Euskirchener Straße in Pingsdorf. Dort verlangte er von der 58-jährigen Angestellten unter Vorhalt einer Pistole die Herausgabe des Bargeldes aus der Kasse. Da die Angestellte die Waffe als Spielzeug erkannte, kam sie der Aufforderung nicht nach, worauf der Täter in Richtung Pingsdorfer Straße flüchtete. Der etwa 20 Jahre alte Mann ist 180 bis 190 Zentimeter groß und von sportlicher Statur. Die Zeugin gab an, dass der Täter „ein südländisches Erscheinungsbild und sehr dunkle Augen hatte“. Bei ihnen sind der Zeugin die langen Wimpern aufgefallen. Bekleidet war er mit einer schwarzen Bomberjacke, einer schwarzen Trainingshose und schwarzen Sportschuhen. Zudem trug er einen schwarzen, medizinischen Mund-Nasenschutz. Er spricht nicht ganz akzentfreies Deutsch.

Da sich die Örtlichkeit auf einer stark frequentierten Straße befindet, hoffen die Ermittler des Kriminalkommissariats 13 in Hürth auf sachdienliche Zeugenhinweise. Wer Angaben zur beschriebenen Person machen kann wird gebeten, sich umgehend telefonisch unter 02233 52-0 beim Kommissariat zu melden.

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Brühl | Aktuelles

Mehrere Tausend Euro schaden

REGIONAL.report Redaktion

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Originalbild eines der beschädigten Autos / Foto: Polizei Rhein-Erft Kreis

Zwei junge Männer stehen im Verdacht, an insgesamt 15 Autos die Reifen zerstochen zu haben. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro.

Wegen einer ausgelösten Alarmanlage blickte am Freitagmorgen (16. April) um 00:45 Uhr eine Zeugin (54) aus dem Fenster ihres Hauses in der Friedrichstraße. Sie hörte das laute Zischen entweichender Luft aus Reifen dort abgestellter Autos und informierte umgehend die Polizeileitstelle. Auch ihr eigenes Auto war betroffen.

Zeitungsausträger gibt Tipp

Vor Ort konnten die Beamten feststellen, dass im Verlauf der Friedrichstraße an 15 Autos die Reifen mit einem spitzen Gegenstand zerstochen worden waren. Hinweise zu einem Täter erlangten die Beamten zunächst nicht. Erst durch die Aussage eines Zeitungsausträgers (51), der zur Tatzeit in diesem Bereich seiner Arbeit nachging, erhielten die Polizisten die Personenbeschreibungen von zwei jungen Männern, die im Anschluss an der Hubertusstraße, Ecke Kaiserstraße angetroffen worden sind. Sie machten nach Belehrung keine Angaben zu Sache. Nach der Feststellung ihrer Personaldaten entließen die Beamten die beiden 25 und 26 Jahre alten aus Brühl und Köln stammenden Männer wieder. Beide müssen sich in einem Strafverfahren wegen mehrfacher Sachbeschädigung verantworten.

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