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Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg -Kreis beginnt mit Ü70 Impfungen

REGIONAL.report Redaktion

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Ab dem 8. April 2021 können die ersten Personen der Generation Ü70 geimpft werden. Das legt der aktuelle Impf-Erlass des Landes NRW fest, den der Rhein-Sieg-Kreis jetzt erhalten hat.

Wie bereits bei der Generation Ü80 können Termine auch diesmal ausschließlich über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) vereinbart werden. Anders als bei der ersten „Impfgruppe“ erfolgt der Aufruf zur Impfung aber diesmal jahrgangsweise, das heißt, im ersten Schritt sind zunächst die 79-Jährigen dran. Sie erhalten in Kürze vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Anschließend folgen sukzessive die weiteren Jahrgänge. Durch die konsequente Trennung soll eine Überlastung der Terminbuchungssysteme vermieden werden. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sollen aber auch diesmal möglich sein.

Ab dem 6. April 2021 werden die Buchungssysteme freigeschaltet. Termine können dann entweder auf der Website der KV unter www.116117.de oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 116 117 01 vereinbart werden.

„Ich bin sehr froh, dass es nun auch für die zweite Altersgruppe los geht“, betont Landrat Sebastian Schuster. „Nur, wenn es uns gelingt, die Bevölkerung zügig zu immunisieren, können wir dem Virus Paroli bieten und uns die Normalität zurückerobern.“

Ebenfalls ab dem 6. April 2021 sollen nach dem Erlass Personen mit Vorerkrankungen der Priorität zwei durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte geimpft werden können. Hierzu gehören beispielsweise Personen nach einer Organtransplantation, mit behandlungsbedürftigen Krebs- und chronischen Lungenerkrankungen. Die komplette Impfreihenfolge ist auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums (www.zusammengegencorona.de) abrufbar. Ganz wichtig: Die vom Land NRW eröffnete Möglichkeit, freie Termine in den Impfzentren zu nutzen, um Personen mit Vorerkrankungen aus der Priorität 2 „vorzuziehen“ greift im Rhein-Sieg-Kreis nicht. „Wir haben in unserem Impfzentrum mangels Impfstoffs keine Möglichkeit, weitere Termine frei zu schalten. Durch die besondere Altersstruktur des Rhein-Sieg-Kreises läuft dort aktuell auch noch die Immunisierung der Generation Ü 80“, erläutert Landrat Sebastian Schuster. Mehr als 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises gehören aufgrund ihres Alters zur Priorität 1.

Rhein-Sieg-Kreis

Zwei Schwerverletzte bei Unfall

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolfoto: Alkoholtest / Foto: pixabay

Rettungsdienst und Polizei wurden am Donnerstag, 08.04.2021, um 08:50 Uhr, zu einem Verkehrsunfall in Hennef-Hermesmühle gerufen. Zwei Frauen aus Linz am Rhein waren in einem VW Scirocco auf der Straße Am Berghang unterwegs gewesen. Die Straße endet in einer T-Kreuzung. Dies hatte die 25-jährige Fahrerin nach eigenen Angaben nicht wahrgenommen und war geradeaus gegen einen Baum gefahren. Die Fahrerin sowie ihre 24-jährige Beifahrerin wurden bei dem Unfall schwer verletzt, waren aber ansprechbar. Im Rettungswagen wurden die Verletzten nach der Erstversorgung ins Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme stellten die eingesetzten Beamtinnen Alkoholkonsum bei der Fahrerin fest. Sie ordneten eine Blutprobe an und stellten den Führerschein der 25-Jährigen sicher. Der Unfallwagen wurde mit Totalschaden abtransportiert.

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Meckenheim | Freizeit & Kultur

Meckenheim gewinnt Fahrradklima-Test

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Meckenheim punktet unter anderem mit der Rheinischen Apfelroute (Foto: Stadt Meckenheim)

Beim Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) 2020 belegte Meckenheim im landesweiten Vergleich der Ortsgrößenklassen 20.000 bis 50.000 Einwohner den ersten Platz. Damit untermauert Meckenheim seine Stellung als ausgezeichnete fahrradfreundliche Stadt. Meckenheim konnte gleich mehrfach punkten, unter anderem mit Fahrradboxen, der rheinischen Apfelroute und den E-Bike-Verleihstationen. „Das Resultat ist für uns Ansporn, die Infrastruktur weiter auszubauen und damit die Mobilitätswende zu forcieren“, betonte Bürgermeister Holger Jung.

ADFC erzielt Rekordergebnis

Bereits zum neunten Mal hatte der ADFC im letzten Herbst die große Online-Umfrage durchgeführt – und ein Rekordergebnis erzielt. Erstmals gaben fast 230.000 Teilnehmer ihre Meinung ab – eine Bestandsaufnahme in mehr als 1.000 Städten und sechs Stadtgrößengruppen. Nach Angaben des ADFC handelte es sich um die weltweit größte interaktive Umfrage ihrer Art.

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Troisdorf | Freizeit & Kultur

Eine Premiere mit vielen Leckereien: Der 1. Troisdorfer Street-Food-Markt findet als Drive-In

REGIONAL.report Redaktion

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Food Truck / Foto: unsplash

Am Samstag und Sonntag, 10. + 11. April 2021, jeweils von 12 bis 20 Uhr auf dem Open.Air.Platz der Stadthalle, Mülheimer Straße, Ecke Kronenstraße, Troisdorf-Mitte,statt. Zwölf Aussteller werden mit ihren Food-Trucks vor Ort sein – größtenteils Troisdorfer Betriebe mit Schwäbischen Spezialitäten, Pommes-Spezialitäten, Burger, Backfisch, veganen Angeboten, Reibekuchen, großer Getränkeauswahl und mehr. Die Street-Food-Mahlzeit wird ausschließlich als Drive-In organisiert, um das Essen im Auto mitzunehmen und weitere Kontakte zu vermeiden.

So wird’s gemacht: Personen maximal aus zwei Haushalten und mit Mundschutz fahren mit dem PKW vor. Die Speisen kann man schon vorher online auswählen oder vor Ort auf einer Speisekarte aussuchen. Dann erfolgt die Einweisung zum entsprechenden Imbisswagen, an dem man mit Abstand aus dem PKW heraus bestellen, bezahlen und das leckere Essen mitnehmen kann, um es außerhalb des Geländes oder zuhause zu genießen. Infos auf www.streetfood-troisdorf.de.

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Bornheim | Freizeit & Kultur

Alanus richtet ein Green Office ein

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Alanus Hochschule / Foto: Alanus

Dreh- und Angelpunkt der nachhaltigen Hochschulentwicklung. Das ist die Funktion des neuen Green Office der Alanus Hochschule in Alfter. Das Team des Nachhaltigkeitsbüros besteht aus vier Studierenden und zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern unterschiedlicher Fachbereiche. Das Green Office hat es sich zur Aufgabe gemacht, zukunftsweisende nachhaltige Initiativen und Projekte von allen Akteuren der Alanus Hochschule zu sammeln und zu vernetzen.

Hochschulweiter Nachhaltigkeitstags

Das Green Office-Team ist, entsprechend dem Alanus Selbstverständnis, agil, divers und partizipativ besetzt und arbeitet mit Projektschwerpunkten. Das Büro ist unmittelbar mit der Schirmherrscahft des Rektors Hans-Joachim Pieper verbunden. An zentraler Stelle unterstützt das Green Office die Organisation des ersten hochschulweiten Nachhaltigkeitstages. Am 28. Mai heißt es: „Gesellschaft aktiv zukunftsfähig gestalten – Wie kann eine Hochschule dazu beitragen?“

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Bornheim | Freizeit & Kultur

Bornheimer Archiv erhält Buch zur Stadtgeschichte

Redaktion Bornheim

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Peter Nettekoven (links) überreicht Stadtarchivar Jens Löffler ein Buch zur Stadtgeschichte. Foto: Stadt Bornheim

Über eine besondere Schenkung freut sich das Bornheimer Stadtarchiv: Ein Büchersammler aus Zülpich überlässt der Stadt ein 136 Jahre altes, über 400 Seiten starkes Buch, das sich mit der Geschichte der Pfarreien des ehemaligen Dekanats Hersel befasst.

Verfasser des umfangreichen heimatgeschichtlichen Werks ist der damalige Hemmericher Pfarrer German Hubert Christian Maaßen. Der Theologe und Althistoriker beschreibt die Geschichte des Dekanats Hersel und somit auch die Geschichte der Ortschaften der heutigen Stadt Bornheim sowie der Orte Alfter, Witterschlick, Urfeld, Wesseling und Duisdorf. Damit schuf Maaßen ein echtes Standardwerk für alle, die sich für Bornheimer Ortsgeschichte interessieren.

Kein Wunder also, dass der Musiker und begeisterte Büchersammler Wolfgang Mirbach aus Zülpich sofort an seine frühere Heimat im Vorgebirge dachte, als er das Buch in Händen hielt. Als Schenkung ließ er das gut erhaltene Werk von 1885 über seinen Freund, den Bornheimer Peter Nettekoven, dem Stadtarchiv zukommen. Neu gebunden steht es nun allen Interessierten zur Verfügung, die sich im Lesesaal des Archivs in die Lektüre vertiefen möchten.

Übrigens verfügt die Präsenzbibliothek des Stadtarchivs über mehr als 2000 weitere Veröffentlichungen zur Heimatgeschichte, die teils nur noch antiquarisch zu bekommen sind. Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln ist das Archiv zurzeit allerdings nur für dringende Fälle und nach Terminvereinbarung unter 02222 945-110 geöffnet. Die Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten.

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Bornheim | Freizeit & Kultur

Bornheim schreibt dritten Heimatpreis aus

Redaktion Bornheim

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Bornheimer Vereine, Organisationen und Initiativen von ehrenamtlich Engagierten können sich ab sofort wieder für den Heimatpreis bewerben. Das Motto lautet: „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet.“

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW fördert den Preis mit insgesamt 5.000 Euro. Der erste Platz erhält 2.500 Euro, der zweite 1.500 Euro und der dritte 1.000 Euro. Unterstützt werden Aktivitäten, Projekte oder Vorhaben, die einen Beitrag zur Förderung von Integration und gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten.

Zusätzlich zu diesem Grundsatz hat der Rat der Stadt Bornheim folgende Entscheidungskriterien festgelegt: Das Projekt soll Informationen über die Geschichte und das kulturelle Erbe erhalten und sichtbar machen, die Attraktivität öffentlicher Orte und Plätze steigern, die Aus- und Weiterbildung insbesondere von Kindern und Jugendlichen fördern oder sich innovativ mit dem Thema „Heimat“ und der Erlebbarkeit eines modernen Heimat-Begriffs befassen.

Schriftliche Bewerbungen nimmt die Stadtverwaltung bis zum 25. Juni 2021 entgegen, entweder schriftlich an: Rathaus Bornheim, Amt 11.2, Rathausstraße 2, 53332 Bornheim, oder per E-Mail an HeimatPreis@Stadt-Bornheim.de. Der Antragsteller sollte mindestens das grundsätzliche Auswahlkriterium erfüllen. Den originalen Ausschreibungstext, Ansprechpartnerin und weitere Infos findet man unter: www.bornheim.de/rathaus-aktuell/heimat-preis/

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Sankt Augustin | Aktuelles

Stadt Sankt Augustin erneuert Anschlusskanäle in Menden

REGIONAL.report Redaktion

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Die Stadt Sankt Augustin beginnt Mitte April 2021 mit Kanalsanierungsarbeiten im Bereich der Anschlusskanäle im Ortsteil Menden. Die Sanierung erfolgt in offener Bauweise. Die Arbeiten sollen bis Ende Mai 2022 abgeschlossen sein. Betroffen sind folgende Straßen: Behringstraße, Burgstraße, Ernst-Reuter-Straße, Fritz-Schröder-Straße, Junkersstraße, Kolpingstraße, Von-Galen-Straße und Von-Stauffenberg-Straße.

Das Sanierungskonzept der Stadt Sankt Augustin sieht auch die Erneuerung der schadhaften Anschlusskanäle mit dem Baujahr 1965 und älter vor. Zur besseren Durchführung erfolgt die Umsetzung in mehreren Bauabschnitten. Im ersten Bauabschnitt werden ca. 85 Anschlusskanäle erneuert. Die Erneuerung findet im öffentlichen Bereich vom Kanal bis zur Grundstücksgrenze bzw. dem Regeneinlauf statt. Im ersten Bauabschnitt sind folgende Straßen betroffen: Behringstraße, Burgstraße, Ernst-Reuter-Straße, Fritz-Schröder-Straße, Junkersstraße, Kolpingstraße, Von-Galen-Straße und Von-Stauffenberg-Straße.

Aufgrund der Sanierungsmaßnahme wird es vorübergehend zu Einengungen der Fahrbahn kommen. Die Einschränkungen betreffen jeweils nur kurze Straßenabschnitte. In den Bereichen der Baugruben wird eine Vollsperrung erforderlich sein, diese ist in der Regel auf einige Tage beschränkt. Umleitungen werden ausgeschildert. Die Stadt Sankt Augustin informiert rechtzeitig vorher über die Zeitdauer.

Fußgänger können den Baustellenbereich jederzeit passieren. Die Stadt versucht, gemeinsam mit den bauausführenden Firmen, die Beeinträchtigung so gering wie möglich zu halten, bittet aber um Verständnis für erforderliche Einschränkungen.

Die Baumaßnahme bringt die Entwässerungsanlagen der Stadt Sankt Augustin auf den aktuellen Stand der Technik und sorgt damit für deren Werterhalt. Die Kosten für die Erneuerung betragen ca. 690.000 Euro. Diese werden durch die Abwassergebühren finanziert. Den Grundstückseigentümern entstehen keine Kosten.

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Bornheim | Politik & Wirtschaft

CDU beantragt Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Gebäuden

REGIONAL.report Redaktion

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Photovoltaik auf Gebäude / Foto: pixabay

Unabhängig von den gerade laufenden Haushaltsberatungen hat die CDU-Fraktion
beantragt, auf allen städtischen Gebäuden die Installation von Photovoltaik-Anlagen zu
prüfen. Bei der Planung zukünftiger Gebäude soll die Installation gleich eingeplant
werden. Ebenfalls haben wir beantragt, in künftigen Entwicklungsgebieten die
notwendigen Möglichkeiten zu schaffen, die die Installation von Photovoltaik-Anlagen
optimal ermöglichen. Übergeordnetes Ziel des Antrags ist die maximale CO2-Reduktion.
„Nach dem 3. Dürresommer in Folge kann die tatsächliche Veränderung des Klimas nicht
abgestritten werden. Eine maßgebliche Komponente des Klimawandels ist der massive
Ausstoß von CO2, unter anderem bei der Energiegewinnung. Daher gilt es, den CO2-
Ausstoß maximal zu reduzieren, idealerweise vollständig zu vermeiden. Die umfängliche
Nutzung der Photovoltaiktechnologie ist aus unserer Sicht eine gute Alternative zur CO2-
neutralen Energiegewinnung“, fasst Bernd Marx, umweltpolitischer Sprecher der CDUFraktion, die Überlegungen zu diesem Antrag zusammen.

Bornheim soll gutes Beispiel werden


„Unser Ziel ist es, die in Bornheim benötigte Energie zukünftig zumindest überwiegend
aus regenerativen Quellen zu gewinnen. Dazu kann und soll die Stadt Bornheim Vorbild
für Privateigentümer und natürlich auch für Industrie, Handel und Dienstleistung in
Bornheim sein“, so Marx weiter.
„Mit dem Antrag konkretisieren wir das, was andere gerne, intensiv und medienwirksam
fordern, ohne selbst aktiv zu werden und Verantwortung übernehmen und vor allem,
ohne sich die weiteren notwendigen Gedanken zu machen, unter anderem zur
Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen“, ergänzt Lutz Wehrend, Vorsitzender der
CDU-Fraktion.
Die Corona-Pandemie hat die ohnehin angespannte Haushaltssituation in vielen
Kommunen verschärft, auch in Bornheim. Daher hat die CDU-Fraktion entschieden nur
solche Anträge zu stellen, die eine solide Gegenfinanzierung aufweisen. Mit unserem
Antrag erfüllen wir diese Bedingung. Die ansonsten drohende massive Erhöhung von
Grund- und Gewerbesteuern für eine Vielzahl an gut gemeinten und gleichermaßen
teuren und nicht priorisierten Anträgen halten wir gerade in diesen Zeiten, in den
teilweise Existenzen auf dem Spiel stehen, für nicht angemessen

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Rhein-Sieg-Kreis

Bundesverdienstkreuz an Mechthild Jüdes-Dreesen aus Eitorf

REGIONAL.report Redaktion

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Bild zeigt v.l.n.r. die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes am Bande Mechthild Jüdes-Dreesen und Landrat Sebastian Schuster. / Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde jetzt Mechthild Jüdes-Dreesen aus Eitorf für ihr jahrzehntelanges Engagement im sozialen und im kommunalpolitischen Bereich ausgezeichnet.

„Sie, liebe Frau Jüdes-Dreesen, sind – das darf man sicherlich sagen –das „Herz“ der Arbeiterwohlfahrt (AWO) der Ortsgruppe Eitorf“, würdigte Landrat Sebastian Schuster die Arbeit von Mechthild Jüdes-Dreesen in seiner Laudatio im Siegburger Kreishaus. 

1981 war sie deren Gründungsmitglied. Seit 2014 ist Mechthild Jüdes-Dreesen Vorsitzende der AWO-Ortsgruppe Eitorf. In ihrer Arbeit richtet sie ein besonderes Augenmerk auf die Seniorinnen und Senioren. So etablierte sie ein monatliches Samstags-Café. Dieses erfreut sich einer außerordentlich großen Beliebtheit. Zudem organisiert und begleitet Sie jährlich acht Tagesausflüge und eine Viertagefahrt – wenn nicht gerade eine Corona-Pandemie ist. „Die Mitgliederzahl der AWO-Ortsgruppe hat sich seit 2014 stark erhöht. Zum 100-jährigen Bestehen der Arbeiterwohlfahrt organisierte Mechthild Jüdes-Dreesen 2019 für die AWO-Ortsgruppe eine große Feier, zu der alle Bürgerinnen und Bürger Eitorfs eingeladen waren. Die Erlöse dieser Veranstaltung wurden gespendet“, zitierte Landrat Schuster aus der amtlichen Ordensbegründung.   

Auch parteipolitisch ist die Eitorferin engagiert. 1980 trat sie in die SPD ein. Dort ist sie seit nunmehr 30 Jahren, mit einer Unterbrechung als stellvertretende Vorsitzende der Partei, Geschäftsführerin des SPD-Ortsvereins Eitorf. Ihr parteipolitisches Engagement führte Mechthild Jüdes-Dreesen in den Rat der Gemeinde Eitorf: zunächst als Sachkundige Bürgerin von 1989 bis 1994 im Sport- und Kulturausschuss, bevor sie 1994 in den Rat der Gemeinde gewählt wurde. Hier war sie bis 2009 Mitglied des Rates, davon war sie auch zehn Jahre lang als Fraktionsgeschäftsführerin der SPD-Fraktion aktiv. Als Mitglied des Rates der Gemeinde Eitorf war Mechthild Jüdes-Dreesen in verschiedenen Ausschüssen tätig. Dabei bekleideten sie in jeder Legislaturperiode das Amt einer stellvertretenden Ausschussvorsitzenden.

Neben ihrem sozialen und parteipolitischen Engagement brachte sie sich auch in der Evangelischen Kirche vor Ort sowie am Amtsgericht in Siegburg ein. 1983 war sie Mitbegründerin des Fördervereins des Evangelischen Kindergartens Eitorf, dessen Vorsitzende sie von 1985 bis 1990 war. Im Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eitorf war Mechthild Jüdes-Dreesen von 1992 bis 2000 die stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums.

Am Amtsgericht Siegburg übernahm sie von 1989 bis 1999 das Amt der Jugendschöffin und von 1999 bis 2004 das der Schöffin.

„Es gibt kaum ein beglückenderes Gefühl, als zu spüren, dass man für andere Menschen etwas sein kann“, dieses Zitat, das Dietrich Bonhoeffer zugeschrieben wird, belegt, wie die Arbeit mit und für Menschen erfüllen kann“, mit diesen Worten überreichte Landrat Sebastian Schuster an Mechthild Jüdes-Dreesen die Ordensinsignien verbunden mit den Glückwünschen des Ministerpräsidenten Armin Laschet und der Regierungspräsidentin Gisela Walsken.                  

„Der Sinn des Lebens liegt im Miteinander“, auf dieses Zitat von Regine Hildebrandt nahm Mechthild Jüdes-Dreesen anlässlich der Ordensverleihung Bezug, da sie dieses Miteinander lebe – seit ihrer Kindheit bis heute immer in einer Großfamilie unter einem Dach, aber auch im Freundeskreis und im Ehrenamt.    

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ist die einzige und damit höchste allgemeine Verdienstauszeichnung. Er wurde 1951 als Instrument des Dankes für herausragendes Engagement zum Wohle der Allgemeinheit vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet und wird seitdem durch den amtierenden Bundespräsidenten verliehen – bis heute rund 248.400 Mal. Den Verdienstorden gibt es in acht verschiedenen Stufen. Als Erstauszeichnung wird im Allgemeinen die Verdienstmedaille oder das Verdienstkreuz am Bande verliehen. Als weitere Ausführungen folgen das Verdienstkreuz 1. Klasse, das Große Verdienstkreuz, das Große Verdienstkreuz mit Stern, das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, das Großkreuz und die Sonderstufe des Großkreuzes.

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Bornheim | Aktuelles

Bornheim hat neues Testzentrum im SUTI-Center

Redaktion Bornheim

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Seit dem, 30. März 2021, gibt es ein neues Schnelltestzentrum in Bornheim-Roisdorf. Ab 9 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger im SUTI-Center, Schumacherstraße 2-10, kostenlos testen lassen. Das Bürgertestzentrum befindet sich neben der Markus-Apotheke. Betreiber ist das Seniorenhaus St. Josef in Bornheim-Roisdorf – unterstützt vom SUTI-Center und von der Markus-Apotheke Bornheim.

„Die Bekämpfung der Corona-Pandemie liegt uns besonders am Herzen, daher haben wir uns entschieden, gemeinsam mit der Markus-Apotheke und dem SUTI-Center das Bürgertestzentrum Roisdorf aufzubauen“, sagt Uwe Beu, Leiter des Seniorenhauses St. Josef.

Bürgerinnen und Bürger können sich einmal die Woche kostenlos testen lassen – zunächst montags bis samstags von 8 bis 12 Uhr. Bei Bedarf wird das Angebot ausgebaut. Zur Anmeldung wird ein Ausweis benötigt. Nach dem Antigen-Schnelltest erhält man eine Bescheinigung samt Testergebnis.

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