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Brühl | Freizeit & Kultur

Brühler Kunst- und Musikschule äußerst erfolgreich

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Junge an Klavier / Foto:pixabay

Der 58. Wettbewerb „Jugend musiziert“ fand in diesem Jahr nur digital statt. Dabei wurden Regional- und Landeswettbewerb wegen hoher Inzidenzzahlen bundesweit zusammengelegt.

Videos von den Beiträgen mussten ab zwölf Jahren aufwärts zum Landeswettbewerb eingereicht werden. Kinder unter zwölf Jahren schickten ihre Videos regional ein. Dabei waren die 20 Kinder und Jugendliche der Kunst- und Musikschule (KuMS) bei beiden Wettbewerben äußerst erfolgreich.

Vier erste Plätze in der Regionalwertung

In der Regionalwertung Bläser Solo erreichte Felicia Hoffmann (Blockflöte) 25 Punkte und einen 1. Preis. Gregor Thelen (Blockflöte) wurde mit 24 Punkten und dem 1. Preis zum Landeswettbewerb weitergeleitet. Außerdem schaffte er hervorragende 22 Punkte und einen 1. Preis in der Wertung Querflöte. In der Wertung Duo Klavier und ein Streichinstrument erhielt Caterina La Fata (Violine) mit Nicola La Fata (Klavier) ebenfalls einen 1. Preis mit 23 Punkten und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Vom Landes- direkt zum Bundeswettbewerb

Trotz der wesentlich höheren Anforderungen auf Landesebene gab es auch hier herausragende Ergebnissen: In der Wertung Bläser Solo erspielten sich Kolja Arnold (Klarinette) und Helene Caspar (Klarinette) mit jeweils der Höchstpunktzahl von 25 Punkten eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Julia Spehl (Blockflöte) erzielte mit 24 Punkten ebenfalls einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb.

Zudem erzielten folgende Schülerinnen und Schüler weitere Preise: Ina Thierkopf (Trompete, 2. Preis), Leonie Müller (Horn, 3. Preis), Martje Pohl (Querflöte, 3. Preis), Merle Koch (Blockflöte, 3. Preis) sowie die Duos Rabea Mein (Gesang) & Tessa Bökamp (Klavier), Paul Mölleken (Cello) & Tim Bökamp (Klavier), Sarah Mein (Gesang) & Helene Caspar (Klavier) und Sarah Moritz (Klavier) & Tessa Bökamp (Klavier) jeweils den 2. Preis.

Lob vom künstlerischen Leiter „Ein herausragendes Ergebnis für unser Brühler Team trotz widrigster Umstände“, kommentiert Elmar Frey, künstlerischer Leiter der KuMs. Er gratuliert allen Teilnehmenden, deren Eltern und den engagierten Lehrkräften Johannes Götz, Michael Hänschke, Andreas Hilner, Togrul Huseynli, Karel Jockusch, Ulrike Leydel, Lucia Mense, Christoph Meyer, Sarah Nakic, Mechthild Roller, Zara Rostomyan, Irmgard und Ulrike Zavelberg zu diesem Erfolg. „Ein Preisträgerkonzert ist angedacht, aufgrund der derzeitigen Situation kann jedoch noch kein Termin benannt werden“, sagt Frey abschließend.

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Elemente der Transzendenz

Ausstellung von Astrid Lowack im Brühler Kunstverein

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International aufstrebende Künstlerin: Astrid Lowack widmet sich seit zwölf Jahren der Fotografie. Foto: Harald Zeyen

Im Brühler Kunstverein ist derzeit eine Ausstellung mit Werken von Astrid Lowack zu sehen. Zur Eröffnung führte Galerist Alexander Baumgarte (krankheitsbedingt per Telefonschalte) in die Arbeiten seiner Künstlerin ein. Die Ausstellung in der Alten Schlosserei des Marienhospitals trägt den Titel „Astrid Lowack – Elements of Transcendence“.

Die Öffnungszeiten sind mittwochs bis sonntags, jeweils von 15 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Finissage in Anwesenheit der Künstlerin findet am Sonntag, 12. Juni um 15 Uhr statt.

Betörende poetische Präsenz

Die Werke der international aufstrebenden Künstlerin lassen Gefühle und Stimmungen in den Schwingungen und Bewegungen der Farben entstehen. Ihr Element ist das Licht, das ihre Fotografien mit einer betörenden poetischen Präsenz erscheinen lässt. Ihre Fotografien haben jene seltene Strahlkraft, wie sie in barocken Kirchengewölben zu finden ist. Dennoch geht es der Künstlerin nicht um das getreue Abbilden oder Nachahmen eines (traditionellen) Vorbildes, sondern um den subjektiven Blick auf verschiedene psychische Zustände. 

Konzentration auf Details

Astrid Lowack wurde 1969 in Bamberg geboren. Seit zwölf Jahren widmet sie sich der Fotografie. Die studierte Industriedesignerin ist fotografische Autodidaktin. Ihre Arbeiten beschäftigen sich, der Tradition des Impressionismus folgend, mit dem Spiel von Licht, Schatten, Wasser und Bewegung. Durch die Konzentration auf Details und deren Entfremdung tritt die realistisch fotografische Darstellung zugunsten einer vielgestaltigen Interpretation in den Hintergrund. 

Großes Publikumsinteresse bei der Eröffnung der Ausstellung von Astrid Lowack im Brühler Kunstverein. Foto: Harald Zeyen

Sie begreift ihre Arbeiten als Spiegel der Seele und als Mittel zur Selbstreflexion, das ihr erlaubt, sich ganz bewusst mit ihrem Unterbewusstsein auseinanderzusetzen. Dies erklärt auch die oftmals psychedelischen Farben ihrer Fotografien. Das Visualisieren von Bewusstsein und Unbewusstem inspiriert Astrid Lowack zu immer neuen Blickwinkeln. Und entführt die Betrachter in eigene Erinnerungs- und Traumwelten. Die Künstlerin hatte u.a. erfolgreiche Ausstellungen im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte, im Passauer Museum für Moderne Kunst Wörlen und im Herforder Kunstverein. Weitere Informationen zu Astrid Lowack finden Interessierte unter: astrid-lowack.com.

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Clemens August-Forum feierlich eröffnet

Brühls neue Veranstaltungsstätte für alle Bürger

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Unter großer Beteiligung weihte Vizebürgermeisterin Elisabeth Jung (vorne, 4.v.r.) in Vertretung des erkrankten Bürgermeisters das neue Clemens August-Forum ein. Foto: Harald Zeyen

Nach mehrmaliger Terminverschiebung wegen Corona ist das neue Clemens August-Forum durch Vizebürgermeisterin Elisabeth Jung feierlich eröffnet worden. Zahlreiche Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung, des Stadtsportverbandes und der dort untergebrachten sozialen Institutionen wohnten dem Festakt bei. Umrahmt wurde er durch Musikbeiträge von Pei-Hsuan Yu (Cello) und Michael Hänschke (Klavier).

Elisabeth Jung erinnerte an die ersten Planungen zum Projekt, die im direkten Zusammenhang mit der Schließung der maroden Turnhalle der Clemens August-Schule im Jahr 2016 standen. 

Veranstaltungshalle für das Quartier Innenstadt

Im Mai beschloss der Stadtrat, sich am Landesförderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2017“ zu beteiligen. Das Brühler Projekt hieß damals noch „Mehrzweckhalle Clemens August-Campus für Sport, Bildung, Beratung und Begegnung“. Ziel war es, im Quartier Innenstadt ein Kinder-, Jugend-, Sport-und Kulturzentrum zu schaffen. Es soll in erster Linie integrationsfördernde und dauerhafte Angebote für die im Zentrum Brühls lebenden Menschen bieten. Zudem ist das neue Forum, über die Nutzung als Stätte für diverse Veranstaltungen hinaus, für die gesamte Brühler Bürgerschaft geöffnet. 

Die Investitionen beliefen sich auf rund 7 Millionen Euro. Die Förderanteile belaufen sich für den Bund auf 75 und für das Land auf 15 Prozent. Für die Ausstattung blieb ein städtischer Eigenanteil von etwa 400.000 Euro. 

Forum ist zentraler Teil des Campus

Seit Oktober 2021 läuft der Betrieb im Clemens August-Forum: Die Clemens August-Schule hat eine moderne Turnhalle, die Tanzgarden der Karnevalsvereine haben eine gemeinsame Trainingsstätte und die Stadt kann größere Empfänge, Ehrungen und Versammlungen dort stattfinden lassen. Gebucht wurde das neue Forum bereits von der IG Brühl Rockt und für ein Jazzfestival.

Das Clemens August-Forum ist ein Ort für Sport, Bildung, Beratung und Begegnung und zentraler Bestandteil des Clemens August-Campus. Foto: Harald Zeyen

Damit alles reibungslos läuft, hat der Stadtsportverband Brühl als externer Träger ein Quartiersmanagement eingerichtet, das von Annette Groll geleitet wird. Das Forum bietet Räumlichkeiten und Büros für den Jugend-Citytreff, den Sonderspaß e.V., die Alzheimer-Gesellschaft Aufwind, Donum Vitae und den Brühler Kinderschutzbund. Es ist zentraler Bestandteil des Clemens August-Campus, zu dem neben der Gemeinschafts-Hauptschule auch die städtische Kunst- und Musikschule und die Kita Clemens August gehören.

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Bürgerfest auf dem Clemens August-Campus

Quartiersmanagerin Anette Groll freut sich auf viele Besucher

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Freut sich auf das große Bürgerfest auf dem Clemens August-Campus am 21. Juni: Quartiersmanagerin Anette Groll. Foto: Harald Zeyen

Am Samstag, 21. Mai findet von 11 bis 17 Uhr ein großes Bürgerfest auf dem Clemens August-Campus statt. Der Eintritt ist frei. Quartiersmanagerin Anette Groll hatte im Vorfeld zahlreiche Vereine und Institutionen zur Teilnahme einladen. Parallel richtet die Clemens-August-Hauptschule ihr Schulfest aus.

Mit dabei sein werden u.a. die Alzheimer-Gesellschaft Aufwind, der CityTreff, der Kinderschutzbund Brühl, die Kita Clemens-August, die Kunst- und Musikschule sowie der Sonderspaß e.V. Kostenlose Sportangebote gibt es vom BTV, dem Boxklub Olympia Vochem und Kahramanlar. 

Fest für alle Altersgruppen

„Geboten werden jede Menge niederschwelliger Angebote für alle Altersgruppen. Es wird ein Fest werden, dass es in Brühl so noch nie gegeben hat“, freut sich Anette Groll. Im Programm wird es gemeinsames Singen, Mitmachangebote, Mal- und Bastelaktionen sowie Aufführungen auf der Mensa-Bühne geben. Das Spielmobil Kuntibunt ist vor Ort. Die Kinder messen sich auf einem Bambini-/Schüler-Parcours oder erklimmen Kisten mit dem Kletterwald Brühl. Musikalische Beiträge der Kunst- und Musikschule und der Auftritt des Gebärdensingchors „Jecke Öhrcher“ runden ab etwa 15 Uhr das bunte Fest ab. „Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt“, sagt Anette Groll.

Vernetzung der Organisationen

Die Quartiersmanagerin sieht ihre Hauptaufgabe darin, Leben in den Campus zu bringen. Dafür kümmert sie sich nicht nur um die Vernetzung der zehn im neuen Clemens-August-Forum beheimateten Organisationen. Sie ist auch verantwortlich für die Nutzung der Mehrzweckhalle als Veranstaltungsstätte etwa Karnevalssitzungen, Sportlerehrungen oder als Begegnungsort. Unterstützung erhält Anette Groll von mehreren Projektgruppen und dem Anwohnerbeirat, dessen Vorsitz Karl Kapeller übernommen hat.

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30. Kierberger Gemeindefest rund um die Kirche

Ralley, Kinderspiele und Torwandschießen

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Das engagierte und kreative Festteam des Koordinierungskreises St. Servatius organisierte ein buntes und abwechslungsreiches 30. Kierberger Gemeindefest. (Foto: Brodüffel)

Nach dem Gottesdienst in St. Servatius feierten Groß und Klein am letzten Sonntag bei strahlendem Sonnenschein rund um die Kirche das 30. Kierberger Gemeindefest. Bestens organisiert vom fleißigen Festteam des Koordinierungskreises St. Servatius um Martina Pennings, Udo Ross und Anette Schick. Zum abwechslungs- und facettenreichen Programm gehörten eine spannende Kirchenralley, pfiffige Kinderspiele und ein herausforderndes Torwandschießen. Die Flohmärkte der Bücherei und der KitTa luden zum ausgiebigen Stöbern ein und der Kirchenchor sorgte mit Quiche und Chardonnay für besondere Gaumenfreuden. Das Team der Bücherei veranstaltet am Freitag, 20 Mai, um 19 Uhr im Pfarrheim eine Premierenlesung: Manfred Cibura liest aus seiner Erzählung „Rudi stand auf und ging, ohne ein Wort, ohne einen einzigen Blick zurück.“ Der Brühler Schriftsteller erzählt die Geschichte von Rudi Kleine, der nach faden vierzig Jahren als Beamter sein graues Dasein satt hat und den couragierten Entschluss fasst, Neues zu wagen …

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„Karin Kneffel – Im Augenblick“

Neue Ausstellung im Max Ernst-Museum Brühl

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Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf

Das Max Ernst-Museum Brühl des LVR widmet der Künstlerin Karin Kneffel bis zum 28. August eine Ausstellung unter dem Titel „Karin Kneffel – Im Augenblick“. Die Präsentation versammelt rund 80 Gemälde und Aquarelle der letzten 17 Jahre.

Kneffels fotorealistisch anmutende Arbeiten verbinden Gegenständlichkeit und traumartige Verfremdung auf eine ganz eigene Art: Ihre Bilder geben durch reflektierende Oberflächen und Fensterscheiben intime Einblicke in Wohn- und Ausstellungsräume, in denen Menschen in rätselhaften Szenerien erscheinen. 

Humorvolle Tierporträts

International bekannt wurde die Malerin mit ihren humorvollen Tierporträts, großformatigen Obst-Stillleben und doppelbödig gestalteten Interieur-Ansichten.

Karin Kneffel studierte an der Kunstakademie Düsseldorf bei Johannes Brus, Norbert Tadeusz und Gerhard Richter, der sie zur Meisterschülerin ernannte. Nach einer Professur an der Hochschule für Künste in Bremen lehrt sie seit 2008 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Die 1957 geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Düsseldorf und München.

Max Ernst-Werke im Video

Übrigens: Das Museum widmet sich dem Leben und Werk des in Brühl geborenen, international bekannten Künstlers Max Ernst. Die ständige Sammlung gibt einen Überblick über rund 70 Schaffensjahre eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Ein Ensemble von über 70 Bronzeplastiken und Skulpturen erschließt sein bildhauerisches Schaffen über Jahrzehnte hinweg. Es stammt aus dem persönlichen Besitz des Künstlers. Herzstück der Sammlung sind zudem 36 „D-paintings“, Geburtstags- und Liebesgeschenke von Max Ernst an seine vierte Ehefrau, die Künstlerin Dorothea Tanning.Mit digitalen Kurzführungen lassen sich ausgewählte Werke von Max Ernst vor Ort im Museum erkunden. In der Videoreihe „Max Ernst – Collection Insights“ stellen drei Museumsmitarbeitende zehn Highlights der Sammlung vor und liefern Hintergrundinformationen zum Leben und Werk des Künstlers. Die rund dreiminütigen Videos sind im Museum über QR-Codes auf Deutsch, in deutscher Gebärdensprache (DGS) und auf Englisch abrufbar sowie jederzeit über den YouTube-Kanal und über die Homepage des Museums: www.maxernstmuseum.lvr.de.

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Saisonstart beim THC Brühl

Tag der offenen Tür auf der Tennisanlage am Wasserturm

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Der Vorstand des THC Brühl geht voller Vorfreude in die neue Saison: (v.r.) Tenniswart Holger Mix, Cornelia Breidohr (Öffentlichkeitsarbeit), 2. Vorsitzender Clemens Neubauer, Vorsitzender Hauke Wiegand, Geschäftsführer Karsten Heinol, Jürgen Schlaucher (Dokumentationen) und Schatzmeister Dr. Ralph Breidohr. Es fehlt Jugendwart Jens Broszat. Foto: Harald Zeyen

Im Rahmen eines Tages der offenen Tür hat der THC Brühl nach zwei Jahren Coronapause seine Saison wieder mit vielen Gästen eingeläutet. Diese nutzten die Gelegenheit, sich endlich eingehend die 2021 fertiggestellte Tennishalle mit neuem Clubhaus und Gastronomie anzuschauen. Ganz aktuell konnte auch eine neue Solaranlage auf dem Clubhausdach installiert werden. 

Zwei Jahre lang war es dem Traditionsverein nicht möglich gewesen, Feste und Feiern, darunter auch das 60-jährige Bestehen, zu begehen. „Nun können wir endlich wieder unser beliebtes Bratpfannenturnier oder das Welcome-Turnier für Neumitglieder veranstalten“, freut sich Cornelia Breidohr. Sie ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des THC Brühl.

Jugendarbeit ein „echtes Pfund“

Bereits erfolgreich wurde das Jugendcamp durchgeführt, an dem 30 Kinder teilnahmen. „Unsere Jugendarbeit ist ein echtes Pfund“, sagt Schatzmeister Dr. Ralph Breidohr. Nicht umsonst kann der THC elf Kinder- und Jugendmannschaft zu den Medienbegegenungen schicken. So spielen die talentierten Mädchen U15 in der höchsten Liga ihrer Altersklasse und wurden im letzten Jahr sogar Mittelrheinmeister.

Unter dem Vorsitzenden Hauke Wiegand gab es den bisher sportlich größten Erfolg des Tennisclubs. „Unsere 1. Herren-Mannschaft spielt in diesem Jahr in der zweiten Bundesliga. Bei den Spielen, die alle in den Sommerferien stattfinden, trifft das Team auf Traditionsvereine u.a. aus Berlin, Bremen und auch Köln“, kündigt er an. Der Höhepunkt wird das Lokalderby daheim am 7. August ab 11 Uhr gegen Rot-Weiß Köln sein. Insgesamt 37 Medenspielmannschaften hat der THC Brühl. „Sehenswert sind auch die Spiele der Herren 50 in der Regionalliga. Bei diesen Spielen kann man den ein oder anderen ehemals hochklassig spielenden Tennisspieler erleben“, sagt Tenniswart Holger Mix.

Gastronomie als Hochzeitslocation

Im Rahmen des gemütlichen Saisonstarts bot der Ausblick aus dem neuen Clubhaus einen weiten Blick bis zum Siebengebirge. Die Lokalität „JolaJola“ ist auch eine Außenstelle des Brühler Standesamtes und somit eine hervorragende Hochzeitslocation. Musikalisch umrahmt wurde der Tag der offenen Tür von der Mary-Castle Jazzband aus Köln.

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Benefizturnier in Brühl

U17-Benefizturnier mit Dynamo Kiew im Schlossparkstadion

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Foto: Symbolbild (pixabay)

Das Team der Hiero Brühl App veranstaltet am kommenden Sonntag, 8. Mai von 11 bis 16 Uhr, in Zusammenarbeit mit der Stadt Brühl und den Brühler Fußballvereinen im Brühler Schlossparkstadion ein Benefizturnier zugunsten der Ukraine. Teilnehmen werden die U17-Mannschaften des FC Schwadorf 1973, GKSC Hürth, FC Viktoria 1911 Gruhlwerk, des SC Brühl 06/45 und als besonderer Ehrengast die U17 von Dynamo Kiew.

Seit über sechs Wochen trainieren die 23 vor dem Krieg geflüchteten Talente aus der Ukraine in der Sportschule Hennef. Sie haben in Deutschland auch bereits einige Freundschaftsspiele absolviert und traten u.a. gegen die U17-Teams des FC Hennef, von Viktoria Köln oder Bayer Leverkusen an. Jetzt fiebern sie dem Turnier in Brühl entgegen, bei dem auch sämtliche Brühler B-Jugend-Mannschaften antreten werden.

Die Besucher können sich auf tolle Spiele und ein attraktives Rahmenprogramm freuen. „Wir haben uns einiges einfallen lassen und werden u.a. einen Fußball-Tennisplatz und andere Überraschungen aufbauen“, sagt Aleksandra Tsakiridis, Trainerin der E-Jugend des SC Brühl und Mitglied des Organisationsteams. Auch für das leibliche Wohl und viel Spaß ist selbstverständlich gesorgt. Sämtliche Einnahmen kommen geflüchteten Jugendlichen aus der Ukraine zugute. Daher hoffen die Veranstalter auf zahlreiche fußballbegeisterte Gäste.

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Erlebnistour – Brühler Bücherroute vorgestellt

Eintauchen in Geschichten rund um Brühl

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Die neue Erlebnistour vorgestellt: (v.r.) Bürgermeister Dieter Freytag, Janina Vogel, Sina Becker, Marie Breuer und Marie Hermanns mit Martin Lösch (Stadtwerke Brühl). Foto: Harald Zeyen

Am Kaiserpark in Kierberg hat Bürgermeister Dieter Freytag die neue „Erlebnistour— Brühler Bücherroute“ offiziell vorgestellt und eröffnet. Mit ihr ist es möglich, ganz einfach in spannende Geschichten rund um die Schlossstadt einzutauchen. Unterstützt wurden die neuen „sprechenden Bücherschränke“ durch das Sponsoring der Brühler Stadtwerke.

Durch Audiospuren und Rätsel nimmt die Tour mit auf eine Reise in die Vergangenheit, bei der Brühl ganz aktiv entdeckt werden kann. In ihrem Verlauf begegnen den Zuhörern interessante Autorinnen und Autoren sowie ehemalige Bürgerinnen und Bürger. Sie erzählen über vergangenes Leben in der heutigen Kultur- und Erlebnisstadt Brühl. Die Bücherroute kann als Gesamttour von 10,5 km Länge oder als einzelne Etappe mit einer Länge von jeweils etwa drei Kilometern bewältigt werden. 

Bücherplausch beim Kaiser

Drei verschiedene Standorte dienen als Startpunkte. Das sind die Bücherentleihschränke in Brühl-Ost, am Vochemer Andreaskirchplatz und an der Haltestelle Brühl-Mitte. Zu hören sind dort „Freies Lesen für alle“, „Lesen im stillen Winkel“ und „Original britisch“. Hinzu kommt der Kierberger Punkt, wo man zum „Bücherplausch beim Kaiser“ einkehrt.

Die neue interaktive Stadtführung ist im Rahmen eines Abschlussprojektes von vier kurz vor der Prüfung stehenden Auszubildenden zu Kauffrauen für Tourismus und Freizeit entstanden. „Im Auftrag der Stadt Brühl haben Marie Hermanns, Sina Becker, Marie Breuer und Janina Vogel mit der Bücherroute eine attraktive und ganz neuartige Verbindung zwischen den Bücherentleihschränken geschaffen“, so Freytag. 

Per QR-Code zur Audiospur

Ab sofort steht sie in der App „actionbound“ für alle kostenfrei zur Verfügung steht. Darüberhinaus wird die Bücherroute in naher Zukunft auch in der Hiero BrühlApp abrufbar sein.

Die Sprachfunktion an den Bücherentleihschränken ist den Brühler Stadtführerinnen zu verdanken. Sabine Hittmeyer-Witzke, Anja Broich, Ingrid Kruft und Petra Lentes-Meyer haben nicht nur an der Formulierung der Texte für die Audiosspuren mitgewirkt, sondern diese anschließend auch eingesprochen. Mit den angebrachten QR-Codes an den Bücherentleihschränken wird eine Website zum Abruf der Audiospuren angesteuert.

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1. Brühler Mixed Zone eröffnet

SSV Brühl e.V. und CULTRA on Tour starten Angebot

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Foto: SSV Brühl

Ab dem 8. Mai wird die neue Sporthalle im Clemens August-Forum zur 1. Brühler Mixed Zone für Jugendliche im Alter zwischen 13 und 19 Jahren. Von Mai bis Dezember bieten der SSV Brühl und die Mobile Jugendarbeit des CULTRAs Jugendlichen an, sich zweimal im Monat kostenlos an verschiedenen Sportarten auszuprobieren. Für Entspannungspausen mit gesunden Snacks und leckeren Smoothies sowie Tipps und Tricks rund um Social Media eröffnet das CULTRA on Tour Team seine Lounge. Um die Sportler*innen professionell abzulichten wird der Fotograf David Henselder vor Ort sein. Die Bilder können gemeinsam bearbeitet und sofort mit nach Hause genommen werden. 

„Wir freuen uns sehr, nun auch Jugendlichen die Möglichkeit zu bieten, kostenlos  und ungezwungen neue Sportarten auszuprobieren. Spannend ist sicherlich auch, dass die Angebote nicht nur in der neuen Sporthalle des Clemens August-Forums stattfinden, sondern auch an anderen Locations wie der Beachvolleyballanlage an der Südwiese oder an der Wasserski-Anlage am Bleibtreusee. Die Verbindung von Sport, Fotografie und Social Media sollte auch gerade für diejenigen Jugendlichen interessant sein, die in den letzten Monaten durch die Kontaktbeschränkungen besonders benachteiligt waren“, freut sich Dr. Michael Groll, Vorsitzender Stadtsportverband Brühl e.V.

Mixed Zone-Sport

In der Mixed Zone – Sport haben die Jugendlichen Sonntag nachmittags zwischen 15 und 18 Uhr die Möglichkeit verschiedene Sportarten in lockerer Atmosphäre auszuprobieren. Die Sportarten werden durch Übungsleiterinnen und Übungsleiter der ausrichtenden Sportvereine, meist sind dies der Brühler Turnverein oder Kahramanlar – Die Brühler Helden, angeleitet. „Ziel ist es, den Jugendlichen die jeweilige Sportart näher zu bringen und eventuell die ein oder andere Leidenschaft daraus entstehen zu lassen“, so Groll. 

Für die ersten beiden Termine, stehen die Sportarten bereits fest: Fitness am 8.5.  und Selbstverteidigung am 14.5. „Es ist uns sehr wichtig, die Wünsche der  Jugendlichen in die Ausgestaltung des Angebotes mit einfließen zu lassen. Daher  findet über unseren Instagram Account regelmäßig eine Umfrage statt, welche  Sportart, die Jugendlichen als nächstes ausprobieren möchten“, erläutert Noura  Ammann, Mitarbeiterin des CULTRA on Tour Teams. Über Instagram @passwortcultra können sich die Jugendlichen unmittelbar mit einbringen.

Mixed Zone-Media 

Für die Mixed Zone – Media ist mit David Henselder ein professioneller Fotograf vor Ort, der wenn gewünscht, von Sportlerinnen und Sportlern professionelle Fotos macht. Die Fotos können über das Equipment des CULTRA on Tour Busses direkt bearbeitet und entweder digital genutzt oder ausgedruckt werden. 

Für eine schöne und chillige Atmosphäre ist auch gesorgt: Die Lounge des Cultra Mobil bietet gemütliche Liegestühle sowie gesunde Snacks und leckere Smoothies. Hier kann man sich zwischen den Sportangeboten bei chilliger Musik eine Verschnaufpause gönnen.

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Neuer Stadtführer für Kinder

Entdeckungsreise durch die Brühler Heimat

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Der neue Brühler Kinderstadtführer ist fertig: (v.l.) KSK-Filialdirektor Stefan Grathwohl, Bürgermeister Dieter Freytag, Kita-Leiterin Dorothee Hinseln, Illustratorin Anja Westermann, Autorin Petra Lentes-Meyer und Abteilungsleiterin Susanne Hempel. Foto: Harald Zeyen

„Kinder entdecken Brühl“ heißt ein neuer Stadtführer speziell für Kids ab drei Jahren bis zur Einschulung. Er lädt zu einer kreativen Entdeckungsreise durch die Schlossstadt ein. Die Autorin Petra Lentes-Meyer und Illustratorin Anja Westermann begleiten die Kinder auf ihrem Weg durch die Brühler Geschichte von der Schweinesuhle zur Schlossstadt.

In der Kita An der Eckdorfer Mühle stellte Bürgermeister Dieter Freytag den Stadtführer vor, der in einer Auflage von 2500 Stück erschienen ist. Davon werden 1000 Exemplare für die Begrüßungstaschen für Neubürger vorgehalten. 

Schweine die ersten Bewohner

„Es zeigt sich immer wieder, wie viel Kreativität in Brühl vorhanden ist“, sagte Freytag. Gemeinsam mit Kita-Leiterin Dorothee Hinseln dankte er der Kreissparkasse Köln und Filialdirektor Stefan Grathwohl für die Finanzierung des kindgerechten Stadtführers.

Auf einem Rundweg durch die Innenstadt erfahren die Kinder, dass Schweine die ersten „Bewohner“ waren. Dass Brühl einmal eine Wasserburg hatte und was diese mit dem Kurfürst Clemens August zu tun hat. Kleine Geheimnisse werden aufgedeckt, und die Geschichte des Brühler Stadtwappens erzählt.

„Coronen Kurier“ erscheint

Die Entstehung des Kinderstadtführers ist eng mit der Corona-Pandemie und dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 verbunden. „Die erforderliche Schließung und Reglementierung der Kindergartenzeiten war eine komplett neue Situation für Erzieherinnen, Kinder und Eltern“, erzählt Susanne Hempel, Abteilungsleiterin Kindertagesstätten bei der Stadt Brühl.

Deshalb ließen sich die Mitarbeitenden aller neun städtischen Kitas etwas Besonderes einfallen, um den Kontakt zu ihren Kindern und den Eltern aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig sollten den Haushalten kreative Ideen an die Hand gegeben werden, um die Kinder während des Lockdowns zu beschäftigen.

So entstand regelmäßig der „Coronen Kurier“, eine Schrift im Tageszeitungsformat, die an die Familien geschickt wurde. Darin enthalten waren u.a. Rezepte und Bastelideen, Ausmalbilder und Experimente und auch Wissenswertes zu aktuellen Feiertagen. „Bis heute werden die Ausgaben und zugehörigen Audiodateien, die auf der Website der Stadt Brühl zu finden sind, heruntergeladen“, freut sich Susanne Hempel. 

Ein Thema des „Coronen Kuriers“ war Ende 2021 eine Stadtführung durch Brühl, die sich größter Beliebtheit erfreute. Man entschied sogleich, diese Ausgabe zu überarbeiten, mit einem neuen Titel zu versehen und einem größeren Leserkreis zu präsentieren. Nach mehreren Monaten Arbeit konnten Petra Lentes-Meyer und Anja Westermann ihr Werk vollenden und nun offiziell vorstellen.

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