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Brühl | Freizeit & Kultur

Kein geeignetes Grundstück in Heide gefunden

Harald Zeyen

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Hinter der Astrid-Lindgren-Schule entsteht demnächst der neue Bolzplatz. Foto: Harald Zeyen

Einen neuen Bolzplatz baut die Stadt Brühl westlich der Astrid-Lindgren-Schule. Die Neuanlage ist erforderlich, da der Bolzplatz am Siegesbach wegen der Erweiterung der Maria-Montessori-Schule aufgegeben wurde.

„Gerne hätte ich den Kindern und Jugendlichen in Heide einen neuen Platz zum Kicken zur Verfügung gestellt“, so Bürgermeister Dieter Freytag. „Jedoch fehlt es im Stadtteil an einer geeigneten Fläche.“

Entfernung kein Hindernis

Die Entfernung von Brühl-Heide zum neuen Standort am Rodderweg beträgt weniger als zwei Kilometer. Sie stellt nach Ansicht des Verwaltungschefs kein Hindernis für ältere Kinder und Jugendliche dar. Eine große Fläche, Tore mit Ballausschnitt sowie ein Ballfangzaun bieten ein attraktiveres Spielen. Der Zaun verhindert auch eine Verwüstung durch Wild. Die Grünfläche vor dem Bolzplatz lässt sich ebenfalls zum Spielen nutzen.

Baubeginn in der zweiten Jahreshälfte

Mit der Fertigstellung wird bis zur ersten Jahreshälfte 2022 gerechnet. Dies ist jedoch abhängig von verschiedenen Faktoren. Zum einen haben die Materialien eine gewisse Lieferzeit. Zum anderen müssen sich entsprechende Firmen für den Einbau und die restlichen Arbeiten finden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2021 mit der Errichtung begonnen werden kann. Die Kosten für den Bolzplatz allein belaufen sich auf knapp 100.000 Euro. Übernommen werden diese vom Rhein-Erft-Kreis – als Teil der Kompensation für das Grundstück am Siegesbach in Heide.

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Foto-Schau in der Stadtbücherei Brühl

Harald Zeyen

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Lisa Marie Ramirez. Foto: Ramirez

Bis 25. Mai zeigt die Künstlerin Lisa Marie Ramirez eine Foto-Ausstellung in den Schaufenstern der Stadtbücherei Brühl. Die 29-jährige Autodidaktin ist vor kurzem nun nach Brühl gezogen, um sich voll und ganz der Kunst und Fotografie zu widmen. 

„Für mich ist Brühl schon seit Jahren meine zweite Heimat. Hier finde ich eine Menge Inspiration – sowohl im Gemeinschaftsatelier, als auch in der Stadt selbst. Man trifft so viele Menschen und führt ganz wunderbare Gespräche. Das habe ich vor allem bei unseren ‚Offenen Ateliers‘ immer gemerkt. Brühl ist die perfekte Mischung aus Freiraum und Stadtleben und deshalb eine wahre Muse“, so die Künstlerin. 

Echtheit und wahre Emotionen

Neben der Natur sind Menschen und Geschichten ihre größte Inspiration. Ramirez begleitet Events und Shootings mit dem Hintergrund, Echtheit und wahre Emotionen einzufangen. Beim Projekt „Seelenspiegel“ etwa geht es ihr um den Ausdruck in den Augen, um Selbstbetrachtung und Fremdwahrnehmung. Alles gute Beispiele für die Intention ihres kreativen Seins: Hinter die Fassade und den Schleier des Alltags schauen und darüber hinaus, einfach „btc – Beyond The Curtain“.

Kunstliebe früh entdeckt  Ramirez ist am Fuße der Mosel aufgewachsen, hat von 2013 bis Anfang 2021 in Köln gelebt und ist nun in Brühl heimisch. Ihre Liebe zur Fotografie und Malerei hat sie sehr früh entdeckt und hier viele Entwicklungen durchlebt. Als autodidaktischer, experimentierfreudiger Mensch arbeitet sie sehr intuitiv und immer anders. Wie vielseitig ihre kreative Persönlichkeit ist, spiegelt sich im ganzen Wesen der Künstlerin. Sie war lange Social Media-Managerin eines Telekommunikationsriesen, ist Künstlerin im Atelier Kunstwerk in Brühl und Fotografin bei der Kölner Fotografengruppe clicks!.

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Agenda-Markt 2021 abgesagt

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolbild / Foto: pixabay

Aufgrund der aktuellen Situation und der mittelfristigen Perspektiven im Pandemieverlauf, ist Bürgermeister Dieter Freytag und die mit der Durchführung des Agenda-Marktes betraute Abteilung Planung und Umwelt des Fachbereichs Bauen und Umwelt der Stadt Brühl zu der Auffassung gekommen, dass die Durchführung der Veranstaltung nicht vertretbar ist.

 „Ich bedaure sehr, dass auch dieses Jahr die Veranstaltung nicht stattfinden kann. Aber im Sinne der Planungssicherheit für die mögliche Teilnehmerschaft der Veranstaltung und die Fürsorgepflicht der Stadtverwaltung Brühl für die Besucherinnen und Besucher, hat dazu geführt, den Agenda-Markt 2021 abzusagen“ so Bürgermeister Dieter Freytag.

Daher wird der für den 11.09.2021 terminierte Agenda-Markt der Möglichkeiten abgesagt.

In 2022 kann dann hoffentlich der nächste Agenda-Markt der Möglichkeiten in gewohnter hoher Qualität und Bühnenprogramm wieder durchgeführt werden. Informationen hierzu erteilt  Frank Ohlmeyer ,Tel.: 02232 79-5141 fohlmeyer@bruehl.de.

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Online-Figurentheater im Mai

REGIONAL.report Redaktion

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Foto : © marotte Figurentheater Karlsruhe

Die Stadt Brühl bietet vom 03.05. – 30.05. zwei Theaterstücke des marotte Figurentheater online an. Die Erwachsenenproduktion und das Kinderstück können jederzeit und kostenlos über den Videoplayer auf der Website der Stadt Brühl abgerufen werden.

Kinder ab 4 Jahren dürfen sich auf die Darbietung „Wo die wilden Kerle wohnen“ freuen. Der zeitlose, wunderschöne und liebevoll illustrierte Kinderbuchklassiker ist ein Vorlesevergnügen für Jung und Alt.

Die Karlsruher marotte stellt den Klassiker mit viel Einfallsreichtum und Lust am Erfinden dar; begleiten Sie Max bis er sich vom Spielen, Toben, Lärmen und Freiheit-Genießen erschöpft nach der Geborgenheit seines Zuhauses sehnt, nach dem Ort, wo man ihn einfach am liebsten hat. Er verabschiedet sich von den wilden Kerlen und segelt zurück nach Hause in sein Bett. Und als er aufwacht, sind Toast und Kartoffelsuppe noch warm… Ein wunderbares Theatervergnügen.

Für Erwachsene präsentiert die Stadt Brühl ebenfalls gespielt vom marotte Figurentheater das Stück „17, blond und scharf wie Rettich“. Unbeeindruckt von der Welt ringsum spielt Kasper als unumschränkter Intendant an der Spitze seiner Theatertruppe sein immer gleiches Stück. Ein Dauerbrenner der tiefergelegten Unterhaltung. Ein Stück für die Ewigkeit. Brav und bieder hocken die angejahrten Mitarbeiter in ihren Nischen und geben routiniert ihre Rollen. Alles ist wie immer – alles ist sicher – alles ist gut. Doch da ist einer, der mehr will – der Teufel… Kaspers Welt gerät ins Wanken. Ein rasanter und unterhaltsamer Spaß für Jugendliche und Erwachsene. Die kostenlosen Links zum Videoplayer finden Sie auf der Startseite sowie im Veranstaltungskalender auf www.bruehl.de. Auskünfte werden telefonisch unter 02232/ 79 3480 oder -79 3481 oder per E-Mail an tickets@bruehl.de erteilt.

Foto: marotte Figurentheater

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Auszeichnungen für Minjae Lee und Belia Brückner

Harald Zeyen

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Verleihung des 50. und 51. Max Ernst-Stipendiums: (v.l.) Bürgermeister Dieter Freytag, Belia Brückner, Laudatorin Merle Dammhayn und Minjae Lee. Foto: Stadt Brühl

Im Rahmen eines digitalen Festaktes hat Brühl das 50. und 51. Max Ernst-Stipendium verliehen. Preisträger sind Minjae Lee für 2020 und Belia Brückner für 2021.

Die Verleihung stand im Zeichen von 50 Jahre Max Ernst-Stipendium der Stadt Brühl und war vergangenes Jahr abgesagt worden. Diesmal konnte sie aber wenigstens virtuell stattfinden.

Grußworte und Laudationes

Hausherr Dr. Achim Sommer lud in seiner Rede zur Besichtigung der Stipendiaten-Ausstellung im Max Ernst-Museum ein. Ausgewählte Arbeiten der beiden Preisträger sind dort bis zum 2. Mai zu sehen.

Sowohl Bürgermeister Dieter Freytag als auch Dieter Gerhards, Vorsitzender der Max Ernst-Gesellschaft, würdigten in ihren Grußworten die langjährige Geschichte des Stipendiums. Es wurde 1971 von der Stadt als Geschenk zum 80. Geburtstag von Max Ernst ins Leben gerufen. Der erste Preisträger, Hans-Peter Ibrom, erhielt seine Auszeichnung sogar persönlich aus den Händen von Max Ernst.

Die Laudatio für Belia Brückner wurde von der Künstlerin Merle Dammhayn in Form einer Sound-Performance präsentiert, in der die Mezzosopranistin Amelie Baier eine neu vertextete Arie aus der Oper Carmen vortrug. Der Philosoph und Übersetzer Dr. Sool Park beleuchtete in seiner Laudatio für Minjae Lee die Umsetzung des Themas der Angst in den Werken des Künstlers.

Malerische Bewältigungsstrategien

Minjae Lee wurde 1984 in Südkorea geboren und studierte Malerei von 2004 bis 2010 in Seoul. 2015 begann er ein Studium der Bildhauerei in München. Zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen wie zuletzt das Edenkoben-Stipendium der Stiftung Rheinland-Pfalz folgten.

Minjae Lee überzeugte die Jury 2020 durch seine künstlerischen Bewältigungsstrategien gegenüber Angst und Vergeblichkeit. In einer Welt voll von Polarisierung und Selbstoptimierung, in der persönliche Probleme via sozialer Medien nach außen wie Auszeichnungen getragen werden, arbeitet Lee verstärkt mit seinem Körper im Verhältnis zu erfahrbarer Räumlichkeit. Weiter heißt es: „Bedrängende Enge, Leere und Überlagerungen sind dabei nur wenige Stichworte, die in Ansätzen seine Performances beschreiben können. In Form von Filmen, Fotos oder Relikten dokumentiert er seine künstlerischen Unternehmungen minutiös und konsequent.“

Installation von Belia Brückner im Max Ernst-Museum. Foto: Stadt Brühl

Feministisch fundiertes Werk

Die 1992 in Mönchengladbach geborene Preisträgerin Belia Brückner studiert seit 2014 zeitbezogene Medien an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seit vier Jahren stellt sie aus, kuratiert und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Installation von Belia Brückner im Max Ernst-Museum. Foto: Stadt Brühl

Ihr recherchebasiertes, feministisch fundiertes und politisch umsichtiges Werk überzeugte ebenso inhaltlich konzeptuell wie in der stringenten, präzisen Umsetzung hin zu formal eigenwilliger und überraschender Bildfindung. Ihre Installationen und partizipative Arbeiten im öffentlichen Raum fassen die Gedanken und Strategien ihres hoch engagierten Werkes. Schrift und Sprache sind Ausgangspunkt ihrer investigativen Enthüllungen gesellschaftlicher Strukturen.

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Max-Ernst Museum wieder vorübergehend geschlossen

Harald Zeyen

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Mit tagesaktuellem Coronatest und einem Zeitfenster-Ticket ist jetzt der Eintritt im Max Ernst-Museum in Brühl möglich. Foto: LVR/ Hans-Theo Gerhards

Das Max Ernst-Museum ist seit Montag den 19.04.2021 wieder geschlossen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten mit Hochdruck daran gearbeitet, dass eine Öffnung wieder möglich ist. Aufgrund der aktuellen Verordnungen waren diese Mühen leider vergebens. Große als auch kleine Gäste haben keine Möglichkeit sich die Werke von Max Ernst live anzuschauen.

Kunst sollte mit Zeitfenster-Ticket ermöglicht werden

Der Besuch sollte eigentlich ausschließlich mit Vorlage eines vorab gebuchten Zeitfenster-Tickets sowie mit einem zertifizierten negativen Testergebnis ermöglicht werden. Aufgrund der aktuellen Verordnungen ist aber auch dies so nicht umsetzbar und möglich.

Erste Doppelausstellung des Museums

Als nächste Schau steht ab dem 16. Mai die erste Doppelausstellung des Museums mit zwei zeitgenössischen Künstlern auf dem Programm. Unter den Titeln „Verbotene Zonen“ und „Große Prozesse“ werden rund 120 Gemälde und Zeichnungen von Hartmut Neumann und Wolf Hamm präsentiert. Neumann wurde im Jahr 1954 geboren, Hamm ist genau 20 Jahre jünger. Weitere Informationen bietet das Museum auf seiner Homepage unter: www.maxernstmuseum.lvr.de. Es bleibt abzuwarten ob und wie diese Ausstellung realisiert werden kann.

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Neue Angebote des „Kulturrucksack 2021“

Harald Zeyen

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Der neue kostenlose Workshop der KuMS bietet die Möglichkeit, Zirkusluft zu schnuppern. Foto: Mauro Diaz

Die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl (KuMS) bietet für Kinder zwischen zehn und 14 Jahren wieder kostenlose Angebote. Am 21. April beginnt der Workshop „Sing & Fly“ im Gebäude in der Liblarer Straße 12-14.

Dabei wird Chorsingen mit Zirkusakrobatik kombiniert. Es wird ausprobiert, was mit den eigenen Stimmen und dem eigenen Körpern alles möglich ist. Der Workshop im Rahmen des „Kulturrucksack 2021“ findet bis zum 25. September jeden Mittwoch von 15.00 bis 16.30 Uhr statt.  Die Teilnahmebegrenzung liegt zwischen zehn und zwölf Personen.

Workshop auch digital möglich

Sollte der Workshop aufgrund der dann geltenden Corona-Bestimmungen mit persönlicher Beteiligung nicht möglich sein, wird es einen digitalen Start geben. Eine Aufführung des Ergebnisses ist für September geplant. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Nähere Informationen erhalten Interessierte im Sekretariat der KuMs unter 02232 508010/-16 (Mail: kums@bruehl.de) oder auf www.kums.bruehl.de.

Weitere Angebote in den Ferien

Für die Sommerferien (erste und letzte Ferienwoche) sind weitere Angebote geplant, die man bereits jetzt vormerken lassen kann. Die Themen lauten wie „Streetart & Graffiti“, „Film- und Fotoworkshop“, „Comiclabor“ und „Skulpturen aus Holz und Draht“. Anschließend steht das Schauspielprojekt „Just act“ und der Tanzworkshop „The Dance Experience“ auf dem Programm.

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Musik-Performance-Videos zu Max Beckmann

Harald Zeyen

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Die Songwriterin Anikó Kanthak ist eine von drei Ausführenden beim Musik-Performance-Videoprojekt „Max Beckmann transformed into Music“. Foto: Max Ernst-Museum/Repro: Harald Zeyen

Das Max Ernst-Museum präsentiert derzeit ein Musik-Performance-Videoprojekt unter dem Titel „Max Beckmann transformed into Music“. Es bietet neue Zugänge zu Kunst und Leben Beckmanns in der Ausstellung „Max Beckmann – Day and Dream. Eine Reise von Berlin nach New York“. Diese ist noch bis zum 11. April im Max Ernst-Museum zu sehen.

Musikalischer Dialog

In den Videos improvisieren eine Künstlerin und zwei Künstler auf ihren Instrumenten zu Highlights der Schau. So führen sie einen musikalischen Dialog mit den Werken. Die rund dreiminütigen Aufnahmen des Filmemachers Thorsten Kleinschmidt stehen auf der Homepage sowie den Social-Media-Kanälen des Museums. Ausführende sind die Songwriterin Anikó Kanthak und die Musiker Matthias Petzold und Sebastian Reimann.

Lebendiger Zugang Museumsdirektor Dr. Achim Sommer erläutert dazu: „Dieses digitale Projekt mit drei musikalischen Interventionen in unserer Schau ermöglicht unserem Publikum einen lebendigen, die Gefühle ansprechenden, nicht belehrenden Zugang zu den Werken von Max Beckmann. Wir möchten damit auch die Verbundenheit mit Kulturschaffenden aus der Region und verwandten Kunstformen unterstreichen. Da derzeit keine Führungen stattfinden dürfen, ist dieses Format zur Einstimmung auf die Ausstellung von zuhause aus oder vor Ort über das eigene Smartphone ideal.“ Weitere Informationen gibt es unter: www.maxernstmuseum.lvr.de.

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Das neue Programm des Brühler Kunstvereins

Harald Zeyen

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Das Programm des Brühler Kunstvereins für 2021 steht fest: Vorsitzende Gaby Zimmermann (r.) und ihre Stellvertreterin Dr. Karola Meck-Theben. Foto: Harald Zeyen

Der Brühler Kunstverein hat für 2021 ein interessantes und abwechslungsreiches Programm geplant. Es wurde von der Vorsitzenden Gaby Zimmermann vorgestellt. Die Veranstaltungen werden je nach Pandemie-Lage durchgeführt.

Coronabedingt wird die erste, für März geplante Ausstellung auf den April verschoben. Stephan Sieber, Bildhauer aus Brühl, zeigt bis 9. Mai sein 20-jähriges Schaffen mit Skulpturen. Die Vernissage findet am 18. April um 11 Uhr, die Finissage am 9. Mai um 15 Uhr statt.

Exkursionen vor der Haustür

Vor der nächsten Ausstellung geht es auf zwei Exkursionen. Unter dem Titel „Street Art als Kunstform“ führt am 16. April Angelika Putzig zu Straßenkunstwerken im Belgischen Viertel in Köln. „Skulpturen vor unserer Haustür“ stellen dann Gaby Zimmermann, Karola Meck-Theben und Günter Wagner vor. Die Kunstvereinsvorstandsmitglieder besichtigen den Brühler Skulpturenschatz in der Innenstadt. Am 7. Mai mit dem Fahrrad und am 15. Mai zu Fuß.

Vergänglichkeit und Wurzeln

Die Griffelkunst-Ausstellungen gehören traditionell zum Jahresprogramm. Am 16. Mai und 5. Dezember sind grafische und fotografische Werke verschiedener Künstler zu sehen. Timo Klos, Fotograf aus Dortmund, zeigt vom 28. Mai bis 20. Juni Arbeiten zum Thema Vergänglichkeit. Anschließend findet der zweite Workshop „Zeichnen lernen – Sehen lernen“ am 29. Mai mit Anna Berghoff-Gryschek statt. Die Brühler Künstlerin führt Übungen nach Betty Edwards für Anfänger und Fortgeschrittene fort. Das erste Halbjahr schließt mit der Exkursion „Zu den Wurzeln der Kunst – das Atelier von Willi Frommberger“ ab. Der 2020 verstorbene Mitbegründer des Kunstvereins hinterlässt ein umfangreiches künstlerisches Werk. Im Juni wird seine Tochter Katharina das Atelier in Groß-Vernich öffnen, um einige von Frommbergers Arbeiten unterhaltsam vorzustellen.

Das zweite Halbjahr im Überblick

„Bon Voyage Signac – eine impressionistische Reise durch die eigene Sammlung“ heißt eine Führung im Wallraf-Richartz-Museum im Juli. Im August sind bei der „Interim 21“ Werke von Mitgliedern des Brühler Kunstvereins zu sehen. Annebarbe Kau zeigt vom 3. bis 26. September aktuelle Arbeiten. Eine Exkursion zum Skulpturenpark im Stammheimer Schlosspark schließt sich an einem Samstag im September an. Den Abschluss bildet Karin Hochstatter mit ihrer Ausstellung vom 10. bis 31. Oktober. Sie präsentiert Fotografie, Skulpturen oder eine Installation. Anmeldungen für die Workshops sind unter info@bruehler-kunstverein.de oder Tel.: 02232 925384 möglich.

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Brühler Kunst- und Musikschule äußerst erfolgreich

Harald Zeyen

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Junge an Klavier / Foto:pixabay

Der 58. Wettbewerb „Jugend musiziert“ fand in diesem Jahr nur digital statt. Dabei wurden Regional- und Landeswettbewerb wegen hoher Inzidenzzahlen bundesweit zusammengelegt.

Videos von den Beiträgen mussten ab zwölf Jahren aufwärts zum Landeswettbewerb eingereicht werden. Kinder unter zwölf Jahren schickten ihre Videos regional ein. Dabei waren die 20 Kinder und Jugendliche der Kunst- und Musikschule (KuMS) bei beiden Wettbewerben äußerst erfolgreich.

Vier erste Plätze in der Regionalwertung

In der Regionalwertung Bläser Solo erreichte Felicia Hoffmann (Blockflöte) 25 Punkte und einen 1. Preis. Gregor Thelen (Blockflöte) wurde mit 24 Punkten und dem 1. Preis zum Landeswettbewerb weitergeleitet. Außerdem schaffte er hervorragende 22 Punkte und einen 1. Preis in der Wertung Querflöte. In der Wertung Duo Klavier und ein Streichinstrument erhielt Caterina La Fata (Violine) mit Nicola La Fata (Klavier) ebenfalls einen 1. Preis mit 23 Punkten und eine Weiterleitung zum Landeswettbewerb.

Vom Landes- direkt zum Bundeswettbewerb

Trotz der wesentlich höheren Anforderungen auf Landesebene gab es auch hier herausragende Ergebnissen: In der Wertung Bläser Solo erspielten sich Kolja Arnold (Klarinette) und Helene Caspar (Klarinette) mit jeweils der Höchstpunktzahl von 25 Punkten eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb. Julia Spehl (Blockflöte) erzielte mit 24 Punkten ebenfalls einen 1. Preis mit Weiterleitung zum Bundeswettbewerb.

Zudem erzielten folgende Schülerinnen und Schüler weitere Preise: Ina Thierkopf (Trompete, 2. Preis), Leonie Müller (Horn, 3. Preis), Martje Pohl (Querflöte, 3. Preis), Merle Koch (Blockflöte, 3. Preis) sowie die Duos Rabea Mein (Gesang) & Tessa Bökamp (Klavier), Paul Mölleken (Cello) & Tim Bökamp (Klavier), Sarah Mein (Gesang) & Helene Caspar (Klavier) und Sarah Moritz (Klavier) & Tessa Bökamp (Klavier) jeweils den 2. Preis.

Lob vom künstlerischen Leiter „Ein herausragendes Ergebnis für unser Brühler Team trotz widrigster Umstände“, kommentiert Elmar Frey, künstlerischer Leiter der KuMs. Er gratuliert allen Teilnehmenden, deren Eltern und den engagierten Lehrkräften Johannes Götz, Michael Hänschke, Andreas Hilner, Togrul Huseynli, Karel Jockusch, Ulrike Leydel, Lucia Mense, Christoph Meyer, Sarah Nakic, Mechthild Roller, Zara Rostomyan, Irmgard und Ulrike Zavelberg zu diesem Erfolg. „Ein Preisträgerkonzert ist angedacht, aufgrund der derzeitigen Situation kann jedoch noch kein Termin benannt werden“, sagt Frey abschließend.

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Kunst von Max Beckmann und Max Ernst vor Ort erleben

Harald Zeyen

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Der Besuch im Brühler Max Ernst-Museum ist zurzeit bei freiem Eintritt und online gebuchtem Zeitfenster-Ticket möglich. Foto: Thorsten Kleinschmidt

Das Max Ernst-Museum Brühl hat nach viermonatiger Schließung wieder geöffnet. Unter Corona-Auflagen sind die aktuelle Max Beckmann-Ausstellung und die Sammlung mit Werken von Max Ernst vor Ort zu erleben.

Online-Buchung erforderlich

Der Museumsbesuch ist allerdings nur mit vorab gebuchten Zeitfenster-Tickets über den Webshop auf der Homepage möglich. Tickets können online sicher und schnell gebucht werden. Die Online-Buchung betrifft auch diejenigen, die ohnehin freien Eintritt in die LVR-Museen haben. Bei der Buchung des Tickets wählen Museumsgäste ein Zeitfenster für ihren Besuch aus. Um auf das Inzidenz-Geschehen reagieren zu können, sind Tickets zunächst nur für die jeweils kommenden sieben Tage buchbar. Sollte eine Online-Ticketbuchung nicht möglich sein, ist dies auch über kulturinfo-rheinland, Tel. 02234 9921555, machbar.

Freier Eintritt als Willkommensgruß

Besucher müssen ihre FFP2- bzw. medizinische Masken mitbringen und die Hygiene- und Schutzmaßnahmen wie u.a. die Wegeführungen im Einbahnstraßensystem beachten. Die Besuchszahl während der Öffnungszeiten von 11 bis 18 Uhr ist derzeit begrenzt. „Als Willkommensgruß ‚zurück‘ an unsere treuen Gäste gilt noch bis einschließlich 31. März freier Eintritt“, betont Museumsdirektor Dr. Achim Sommer. Er hält aber fest, dass die Museumsöffnung abhängig von der Entwicklung des landesweiten Inzidenzwertes sei. Im Falle einer erneuten Schließung verlören bereits gebuchte Online-Tickets ihre Gültigkeit. Sommer erläutert dazu: „Wir freuen uns sehr, die Kunst von Max Ernst und von Max Beckmann wieder sicher vor Ort erlebbar zu machen. Bitte informieren Sie sich auf unserer Website zu den jeweiligen Zeitfenster-Tickets und den getroffenen Hygienevorkehrungen: Nutzen Sie zudem unsere digitalen Angebote als Inspiration zu einem ‚analogen‘Besuch.“  Weitere Informationen findet man unter: www.maxernstmuseum.lvr.de.

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