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Euskirchen | Leben & Menschen

Funktionsfähigkeit der Gefahrenabwehr muss gewährleistet sein“

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Das Impftempo hat in den letzten Tagen kräftig an Fahrt aufgenommen – dank höherer Impfstoffmengen. Neben den Impfungen in den Hausarztpraxen, die seit der vergangenen Woche möglich sind, werden aktuell täglich mehr als 1000 Menschen im Impfzentrum Marmagen geimpft. Hier stellt das Team in zunehmendem Maße fest, dass vereinbarte Termine nicht eingehalten werden, was dazu führt, dass abends Impfdosen übrigbleiben, die dann kurzfristig verimpft werden müssen. Daher hat der Krisenstab des Kreises Euskirchen entschieden, dass diese Impfdosen den Einsatzkräften der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes zur Verfügung gestellt werden.

Landrat gibt Impfdosen frei

„Nachdem Gesundheitsminister Laumann mitgeteilt hat, dass unter bestimmten Voraussetzungen Impfungen für Feuerwehrkräfte möglich sind, haben wir uns zu diesem Schritt entschieden“, sagt Landrat Markus Ramers. Die Feuerwehren seien täglich und rund um die Uhr für die Menschen da. Dabei lasse sich natürlich auch der direkte und enge Kontakt zu den hilfsbedürftigen Menschen nicht vermeiden, da die Feuerwehren ja auch den Rettungsdienst unterstützen.  „Deshalb waren wir im Krisenstab einstimmig der Meinung, dass die Einsatzkräfte durch die Impfung den bestmöglichen Schutz erhalten müssen. Die Funktionsfähigkeit der Gefahrenabwehr muss kontinuierlich gewährleistet sein“, so Ramers. Der Landrat betont auch, dass es hier ausschließlich um überzählige Impfdosen gehe, dass also niemand auf seinen gebuchten Termin verzichten müsse. Kreisbrandmeister Peter Jonas bittet bei den rund 2300 Feuerwehrkräften, die geimpft werden sollen, um Verständnis, dass der Impfprozess eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen werde. „Das wird vermutlich so ähnlich ablaufen wie beim Rettungsdienst und der Polizei, die auch nach und nach mit überzähligen Impfdosen versorgt worden sind.“ Außerdem werde man natürlich darauf achten, dass beispielsweise nicht eine gesamte Löschgruppe gleichzeitig geimpft wird. „Damit vermeiden wir, dass bei eventuellen Impfreaktionen ein ganzer Standort in seiner Funktion beeinträchtigt werden könnte“, so Jonas. „Aber ich bin sehr froh und dankbar, dass die Feuerwehr jetzt mit an der Reihe ist.“

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Sacha Reichelt begrüßt interaktiv gGmbH als neuen OGS Träger

Der Bedarf an OGS Angeboten steigt auch im ländlichen Raum.

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Vertragsunterzeichnung in der Aula der Paul-Gerhardt-Schule / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Der Bedarf nach OGS Angeboten steigt stetig an. Während man in der Kreisstadt Euskirchen noch in der Auslastung unter 50 Prozent liegt, so wird doch prognostiziert, dass selbst im ländlichen Raum perspektivisch mehr Kinder die OGS besuchen werden.

„Es sind immer neue Angebote nötig. Deshalb ist es für die Stadt Euskirchen wichtig, mit vertrauenswürdigen Partnern zusammen zu arbeiten“, so Bürgermeister Sacha Reichelt. Einen davon hat man nun mit der „interaktiv gGmbH“ gefunden, die zukünftig die OGS Betreuung an der Paul-Gerhardt-Schule an der Billiger Straße und an der Veybach-Schule in Wißkirchen übernehmen wird.

„Der Wechsel kommt für uns zu einem sehr guten Zeitpunkt“, freut sich Daniela Müller, die im Frühjahr die Leitung der Paul-Gerhardt-Schule übernommen hat. Die Schule ist gerade erst in das frisch renovierte historische Gebäude eingezogen und Schüler und Lehrer sind dabei, die neuen Räumlichkeiten für sich zu erobern. Da mache es Sinn, dies gemeinsam mit dem neuen Träger zu tun, so Müller.

Die „interaktiv gGmbH“ ist eine gemeinnützige Einrichtung, die von Lehrern gegründet wurde, um Schüler unterstützen zu können. Interaktiv nutzt viele Wege, um dieses Ziel zu erreichen. So werden eigene Kräfte fortgebildet und zukünftig auch ausgebildet, zudem arbeitet man schon mit Studenten zusammen, die in die Hausaufgabenhilfe integriert sind. Ganz wichtig sei auch ein gutes Sportangebot, so Geschäftsführer Rolf Schlierkamp. Dabei werden aber nicht nur eigene Angebote genutzt, sondern auch die Kooperation mit lokalen Vereinen gesucht.

„Die Jugendlichen machen ja vor Ort Sport oder gehen in die Musikschule“, so Burkhart Horn, der für die Fachbereichsleitung im Bereich Schule bei Interaktiv zuständig ist.

Kooperationen sind wichtig

Diese Kooperation ist gerade im ländlicheren Bereich wichtig, weiß Gabriele Strobel-Pütz, die die Veybachschule in Wißkirchen leitet. „Wir mussten erst Vertrauen aufbauen, bevor das OGS-Angebot angenommen wurde“, erzählt sie. Doch sie kann zufrieden sein – die Akzeptanz an ihrer Schule ist deutlich gestiegen. Für die beiden Schulen werden von Interaktiv jeweils circa fünf Mitarbeiter eingestellt, die dann für die OGS Betreuung zuständig sind. Den gemeinsamen Vertrag unterzeichnete man vor wenigen Tagen in der Aula der Paul-Gerhardt-Schule.

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Sacha Reichelt dankt Stammzellenspendern

Anderen Menschen mit einer Knochenmarkspende die Chance auf ein neues Leben ermöglichen.

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Bürgermeister Sacha Reichelt (m.) dankte Laura Gade und Markus Goertz (r.) für ihr besonderes Engagement. / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Leukämie könnte jeden treffen, deshalb war es für mich selbstverständlich, dass ich helfe, wenn ich kann“, erzählt Markus Goertz, Mitarbeiter der Technischen Dienste der Stadt Euskirchen. Geholfen hat er, indem er Stammzellen gespendet und damit einem anderen Menschen das Leben gerettet hat. Zusammen mit Kita-Mitarbeiterin Laura Gade war er zu Gast bei Bürgermeister Sacha Reichelt. Eingeladen hatte der Erste Bürger die Beiden, um sich für ihr Engagement zu bedanken. Auch Laura Gade hat vor wenigen Wochen einem anderen Menschen mit einer Knochenmarkspende die Chance auf ein neues Leben ermöglicht.

Typisierung als erster Schritt

„Man hört so oft von Kindern, die von Leukämie betroffen sind“, erzählt die Kita-Mitarbeitern. Deshalb war es für die junge Frau selbstverständlich, sich typisieren zu lassen und dann auch zu helfen, als sie als Spenderin ausgewählt wurde.

Der Weg zur Typisierung war für beide unterschiedlich. Laura Gade wurde auf einer Fortbildung im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes bei der Stadt Euskirchen angesprochen und kam so in Kontakt mit der Stefan-Morsch-Stiftung, bei der sie sich typisieren ließ. Markus Goertz hingegen ließ sich mit den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen der regelmäßigen Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz typisieren. „Wir gehen ins Feuer – da können wir diese Kleinigkeit auch noch machen“, sagt er. Nach dem Spendenvorgang waren Beide schon am nächsten Tag wieder auf den Beinen und sind überzeugt, dass sie sofort wieder spenden würden, wenn sie gefragt wären.

Viele warten lange oder vergebens

Doch längst nicht jeder ist typisiert und bereit zu spenden, weshalb viele Betroffene lange oder gar vergebens auf eine passende Spende warten. Auch aus diesem Grund nutzte Bürgermeister Reichelt die Gelegenheit, um den beiden nicht nur für ihre Bereitschaft zur Spende zu danken, sondern auch, um andere Menschen zu animieren, sich ebenfalls als potenzielle Spender registrieren zu lassen.

„Ich hoffe, dass sich an diesem beispielhaften Verhalten andere orientieren“, so der Bürgermeister.

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Alte Feuerwache wird ertüchtigt

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Klaus Murmann (l.) von ZIM und Florian Struben von der Euskirchener Feuerwehr zeigen die neue Anlage zur Schlauchpflege, die im Rahmen der Umbaumaßnahme entstanden ist. / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Die „alte“ Feuerwache an der Frauenberger Straße, die Mitte der 1990er Jahre errichtet wurde, erhält derzeit bauliche Verbesserungen, um den heutigen Regeln und Ansprüchen an ein solches Gebäude gerecht zu werden. Dabei werden die verschiedensten Maßnahmen umgesetzt:

Die Sanitär- und Umkleideräume werden erneuert und dabei für Damen Einrichtungen geschaffen, die es bislang nicht gab. Im Erdgeschoss wird zudem ein behindertengerechtes WC eingebaut. Ferner wird Im Erdgeschoss ein neuer Fitnessraum geschaffen. Dieser war bislang im unbelichteten Untergeschoss eingerichtet, jedoch ist dies bauaufsichtlich nicht mehr zulässig. Für den Schulungsraum im 1. Obergeschoss und die Aufenthaltsräume im Keller werden die zweiten Rettungswege hergestellt. Schließlich müssen große Teile der Elektroinstallationen einschließlich Beleuchtung und große Teile der Sanitärinstallation erneuert und diverse brandschutztechnische Maßnahmen im Bestand durchgeführt werden, um die innerhalb der letzten 30 Jahre gestiegenen Standards zu erfüllen. In der Fahrzeughalle werden darüber hinaus drei Stellplätze so ausgestattet, dass diese auch für Abrollcontainer geeignet sind. Hierzu ist in Teilbereichen auch ein Austausch der Bodenfliesen erforderlich.

Kostenrahmen wird nicht gesprängt

Die Kosten für sämtliche Maßnahmen – alle Aufträge sind erteilt – belaufen sich voraussichtlich auf ca. 1,5 Mio. Euro. Dies entspricht weitgehend der im Vorfeld durchgeführten Kostenberechnung.

Bürgermeister Sacha Reichelt: „Die Feuerwehr – egal ob haupt- oder ehrenamtlich, leistet wichtige Dienste für die Allgemeinheit und verdient daher auch eine adäquate Ausstattung. Als nach wie vor ärgerlich empfinde ich, dass die derzeit laufenden Arbeiten ursprünglich bereits vor rund drei Jahren beginnen sollten. Umso wichtiger ist es, die Maßnahme nunmehr zügig durchzuführen.“

Die Freiwillige Feuerwehr, die das Gebäude nutzt, muss während der Bauzeit zwar mit einigen Unannehmlichkeiten leben, jedoch schränken diese nicht die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr ein. So wird z.B. der Innenhof zwischen den Gebäuden der Feuerwehr nicht in Anspruch genommen, da die Andienung der Baustelle vom Parkplatz an der Frauenberger Straße aus erfolgt.

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Startschuss gefallen

Stadt Euskirchen wird Kinderfreundliche Kommune

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Bürgermeister Sacha Reichelt (m.) und der Erste Beigeordnete Alfred Jaax begrüßten Anna Lützkes vom Verein Kinderfreundliche Kommunen zur Unterzeichnung der Vereinbarung im Euskirchener Rathaus. / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Heute unterzeichneten Bürgermeister Sacha Reichelt und Anna Lützkes als Vertreterin des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ als 36. Kommune in Deutschland die Vereinbarung zur Teilnahme am Programm „Kinderfreundliche Kommune“. Die Kreisstadt setzt damit ihren Weg, die Kinderfreundlichkeit in Euskirchen weiterhin groß zu schreiben und auszubauen, nun zusätzlich mit externer Unterstützung fort. Ein Ziel dabei wird es sein, Kinder mehr über ihre nach der UN- Kinderrechtskonvention verbrieften Rechte zu informieren und diese nachhaltig in den Blick – vor allem der Erwachsenen – zu rücken.

Bevor die Stadt das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ für drei Jahre verliehen bekommt, steht die Erstellung eines Aktionsplanes für das Stadtgebiet an. Dieser ist das Herzstück des Programms. Akteure aus unterschiedlichen Ressorts und Einrichtungen sowie Kinder und Jugendliche sind beteiligt. Liegt die Auswertung aus der Analyse und der Kinderbefragung vor, gibt der Verein zusammen mit seinen Sachverständigen Empfehlungen an die Kommune für einen Aktionsplan. Dieser Plan legt dann konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Kinderrechte fest. Es werden Zeitpläne erstellt, Verantwortlichkeiten und Finanzierung festgelegt und die Umsetzung des Aktionsplanes durch einen Stadtratsbeschluss gesichert.

Im Laufe der kommenden Monate finden die Befragungen der Kinder und Jugendlichen in Euskirchen statt. Selbstverständlich folgt daraus die weitere Beteiligung und Mitwirkung an Aktionen und Projekten, die sich aus den Befragungsergebnissen ergeben. Jeder kann mitmachen! 

Die Kreisstadt Euskirchen stellt in den kommenden Jahren Mittel in Höhe von 18.000 Euro pro Jahr für die Teilnahme, Begleitung und Durchführung des Programms bereit.

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Ein Dankeschön für gutes Krisenmanagement

Ein Strauß Rosen und persönliche Worte des Bürgermeisters als Wertschätzung im Krisenmanagement.

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Bürgermeister Sacha Reichelt (l.) und Fachbereichsleiterin Christiane Mermi (r.) überreichten Kita-Leiterin Miriam Zerlett eine kleine Aufmerksamkeit für ihre gute Arbeit während der Krise.(Foto: Kreisstadt Euskirchen)

Die Arbeit in den Kitas ist aktuell nicht einfach. Das wissen auch Bürgermeister Sacha Reichelt und Fachbereichsleiterin Christiane Mermi. Deshalb nahmen sie den Tag der Kinderbetreuung zum Anlass, um sich bei den Mitarbeiterinnen der städtischen Kitas mit einer Rose zu bedanken.

„Ich weiß, dass Sie durch die Krise aktuell besonders beansprucht sind und die Situation schwierig ist“, betonte Bürgermeister Sacha Reichelt bei seinem Besuch in der Kita an der Robert-Koch-Straße. Stellvertretend für alle Kindertagesstätten überbrachte der erste Bürger gemeinsam mit Frau Mermi den Mitarbeiterinnen dort persönlich das Dankeschön für die geleistete Arbeit.

Die anderen städtischen Kindertagesstätten erhielten mit der Lebensmittellieferung einen Bund Rosen sowie einen Briefumschlag mit dem persönlichen Gruß des Bürgermeisters für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Wir hätten die Verteilung natürlich gerne persönlich vorgenommen, aber pandemiebedingt ist das leider nicht möglich“, so Christiane Mermi.

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Anmeldung für Betreuung in den Sommerferien ist angelaufen

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Symbolbild / Foto: pixabay

Ab sofort nimmt die Stadt Euskirchen Anmeldungen für städtische Sommerferienbetreuung entgegen, die vom 05.07. bis 23.07.2021 läuft. Der Anmeldeschluss ist am 07.05.2021.

Die drei Wochen sind jeweils einzeln buchbar. Die tägliche Betreuungszeit ist von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Die Maßnahme findet an der Marienschule Euskirchen, Basingstoker Ring 3, 53879 Euskirchen, statt. Der Caritasverband für das Kreisdekanat Euskirchen e. V. übernimmt die Stützpunktträgerschaft.

Das Angebot richtet sich an Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, die zum Stichtag 31.07.2021 die Grundschule besuchen und nicht in der offenen Ganztagsschule angemeldet sind.

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist werden die Plätze (je Woche) am 10.05.2021 per Losverfahren vergeben.

Die Teilnahmebeiträge werden einkommensabhängig erhoben. In den Beiträgen sind die Betreuung, ein tägliches Mittagessen, Getränke (auf Ausflügen gibt es Lunch Pakete), die Kosten für Eintrittsgelder und Fahrtkosten für die Ausflüge enthalten.

Das Anmeldeformular sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie online auf der Internetseite der Stadt Euskirchen unter  www.euskirchen.de/Service/Formulare

Hier wählen Sie dann die Kategorie Sommerferienbetreuung aus.

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Kita und Kinder ärgern sich täglich über Hundekot

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Kita-Leiterin Gabriele Nohr (m.) berichtete Bürgermeister Sacha Reichelt gemeinsam mit Christine Steffin (l.) und Anne Limbrock (2.v.r.) von der Hundekot-Problematik an der Kita Flamersheim. / Foto Kreisstadt Euskirchen

Für die Kinder der Kita in Flamersheim gleicht der Weg vom Parkplatz zu ihrer Tagesstätte mitunter einem Spießrutenlauf. Denn der angrenzende Grasstreifen wird regelmäßig als Hundetoilette genutzt. „Die Kinder zählen die Haufen auf dem Weg zur Kita“, erzählt Christine Steffin aus dem Elternbeirat.

Das Problem betrifft aber nicht nur den Weg zur Kita und von der Kita zurück zum Parkplatz. „Dieser Weg liegt auch auf der Strecke, die wir nutzen, wenn wir mit den Kindern spazieren gehen“, so die Kita-Leiterin Gabriele Nohr. Auf diesem Weg sollten die Kinder eigentlich lernen, auf den Verkehr zu achten. In der Realität müssen sie aber dauerhaft mindestens ein Auge auf den Grasstreifen richten, um nicht in die Hinterlassenschaften eines Vierbeiners zu laufen.

Seit Jahren schon hat die Kita mit dem Problem zu kämpfen. „Niemand will neben einer Hundetoilette arbeiten, aber den Kindern mutet man es zu“, ärgert sich Gabriele Nohr.

Auch gebastelte Schilder bringen keinen Erfolg

Während die älteren Kinder sich über den Hundekot ärgern, könne es bei den kleineren Kindern schonmal passieren, dass sie einfach reinpacken. „Das ist leider der Alltag in einer Kita“, so Nohr. Auch das Blumenpflücken in der Nähe des Zaunes berge schonmal einmal unliebsame Überraschungen. Die Versuche der Tagesstätte, das Problem zu lösen, seien bisher gescheitert. Man habe gemeinsam mit den Kindern Schilder aufgestellt, sogar selbst gebastelt, erzählt Nohr.

„Noch am selben Abend wurden die Schilder kaputt gemacht und auf das Gelände geworfen“, berichtet die Kita-Leitung. Für die Kinder sei das ein sehr frustrierendes Erlebnis gewesen.

Nun besuchte Bürgermeister Sacha Reichelt die Kindertagesstätte, um sich über die Problematik zu informieren. Auch der erste Bürger konnte über die Situation nur mit dem Kopf schütteln. Im Gespräch sicherte der Bürgermeister der Kindertagesstätte seine Unterstützung zu: „Nach meinen Erfahrungen haben sehr viele Hundehalter das Entsorgen des Hundekots schon fest verinnerlicht. Leider reicht aber schon eine kleine Anzahl an Uneinsichtigen, um derartige Probleme zu erzeugen.“ Im ersten Schritt appelliert Bürgermeister Reichelt an den Anstand der betroffenen Hundehalter, zukünftig doch die Hinterlassenschaften ihrer Hunde selbst einzusammeln und zu entsorgen.

Städtische Schilder sollen Abhilfe schaffen

Zudem sollen städtische Schilder als Mahnung am Zaun des Kindergartens angebracht werden. Auch hier wollen die Kinder sich beteiligen und wieder eigene Schilder anbringen.

„Wir als Gesellschaft sind darauf angewiesen, dass Bürgerinnen und Bürger selbst Verantwortung übernehmen und ihr Verhalten hinterfragen“, betonte der Bürgermeister. Er hoffe inständig, dass dieses Einsehen sich überall einstellt und die Kinder auf dem Weg zur Kita zukünftig wirklich auf die Autos achten können und nicht mehr nach den Hundehaufen gucken müssen.

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Kulturhof passt sich der aktuellen Corona-Verordnung an

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Symbilbild / Foto: pixabay

Aufgrund der geänderten Verordnungslage durch das Ablaufen der Allgemeinverfügung des Kreises Euskirchen und der hohen Inzidenzwerte im Kreis Euskirchen vollziehen die städtischen Einrichtungen im Kulturhof die neuen Regelungen nach. So muss das Stadtmuseum seit dem 20.4.2021 leider wieder ganz schließen – auch alle Führungen und Veranstaltungen fallen bis auf Weiteres aus. Die Stadtbibliothek stellt bis auf weiteres wieder auf ein kontaktloses Abholsystem für ihre Bücher und Medien um. Ein Besuch vor Ort ist bis auf weiteres nicht mehr möglich, auch nicht mit Schnelltest.

Stadtbibliothek eingeschränkt geöffnet

Es gelten folgende Abholzeiten: Dienstag bis Freitag von 11 bis 13 und von 16 bis 18 Uhr.

Der gesamte Bestand der Bibliothek kann rund um die Uhr in deren Online-Katalog https://webopac.citkomm.de/euskirchen  entweder am PC oder über die App B24 durchsucht werden. Die Suchmaske ist einfach zu verstehen und leicht zu handhaben. Angemeldete Kunden der Bibliothek können sich im Katalog – ähnlich wie in Online-Kaufhäusern – Merkzettel anlegen oder Bestellungen aufgeben. Diese Bestellungen werden vom Bibliothekspersonal danach aus den Regalen geholt und bereitgestellt. Sie können dann spätestens am kommenden Tag an der Tür abgeholt werden.

Zahlungen können derzeit nur per Überweisung erfolgen. Die Rückgabe von Medien erfolgt grundsätzlich über den Rückgabe-Briefkasten. So kann sichergestellt werden, dass alle Bücher und Medien desinfiziert werden, bevor sie wieder in Umlauf kommen.

Das Vorbestell-Verfahren stellt sicher, dass die Medien den Hygienevorschriften entsprechen und die Ausleihe kontaktlos erfolgt. Gleichzeitig ist der gesamte Bestand für alle zugänglich. Alle Beratungen können telefonisch oder per Mail erfolgen. Das Info-Telefon ist täglich besetzt und steht auch denjenigen zur Verfügung, die nicht selbst online recherchieren können. Neben der Abholung von Büchern und Medien vor Ort steht angemeldeten Nutzern der Stadtbibliothek ein umfangreiches digitales Angebot mit mehr als 20.000 E-Books und elektronischen Hörbüchern, 7.000 digitalen Zeitschriften und Zeitungen sowie Lexika und Datenbanken zur Verfügung. Dieses Angebot wurde in den letzten Monaten ausgebaut und sehr gut angenommen. Wer noch nicht angemeldet ist, kann das auch über ein Formular auf der Webseite tun. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite kulturhof.de/bibliothek, telefonisch unter 02251 65074-50 oder per Mail an bibliothek@euskirchen.de.

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Festnahme beim grenzüberschreitenden Fahndungs- und Kontrolltag

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Festnahme beim grenzüberschreitenden Fahndungs- und Kontrolltag / Foto: Polizei Kreis Euskirchen

Eine 49-jährige Frau aus Euskirchen war am gestrigen Donnerstag (10.15 Uhr) Beifahrerin in einem Pkw, der in Euskirchen an einer Kontrollstelle angehalten und kontrolliert wurde. Gegen die Frau bestanden zwei Haftbefehle. Die Frau wurde festgenommen und dem Amtsgerichts Euskirchen vorgeführt. Der Fahrer des Pkw durfte die Fahrt fortsetzen.

Es war eines der erfolgreichen Ergebnisse des grenzüberschreitenden Fahndungs- und Kontrolltages zur u.a. Bekämpfung der Eigentumskriminalität.

Die Polizei Euskirchen hatte sich mit Fahrzeug- und Personenkontrollen in ihrem Zuständigkeitsbereich beteiligt.

Insgesamt wurden dabei 125 Fahrzeuge und 210 Personen überprüft.

Insgesamt leiteten Polizeibeamte in elf Fällen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein oder erhoben Verwarngelder wegen diverser Verkehrsverstöße.

Es wurden aber auch unter anderem Verstöße gegen die Ladungssicherung (7) und gegen Sozialvorschriften (3) geahndet.

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Stadt Euskirchen sucht weitere Ehrenamtliche

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Symbolbild Spielplatz / Foto: pixabay

Im Stadtgebiet Euskirchen gibt es in der Kernstadt und den Ortsteilen insgesamt 56 öffentliche Kinderspielplätze. Für einige dieser Spielplätze haben bereits Bürgerinnen und Bürger eine ehrenamtliche Patenschaft übernommen. Diese Spielplatzpaten oder -patinnen haben einen regelmäßigen Blick auf das Spielareal. Sie wohnen in der Nähe des Spielplatzes und besuchen ihn in regelmäßigen Abständen. Sie halten Kontakt zur Nachbarschaft, den Eltern und Kindern und im Falle von auftretenden Konflikten oder Problemen mit Geräten informieren sie die Verwaltung. Mit der Unterstützung der Patinnen und Paten können beispielsweise auch Spielplatzaktionen wie Spielenachmittage oder Spielplatzfeste angeboten werden.

Aufgrund der positiven Erfahrungen der letzten Jahre würde sich die Stadtverwaltung über die Übernahme weiterer Spielplatzpatenschaften sehr freuen.

Interessierte Bürger/innen oder ortsgebundene Gruppen wenden sich an das Kinder- und Jugendbüro:

Stadt Euskirchen,Fachbereich Schulen, Generationen und Soziales

Melanie Barth

Kölner Straße 75

53879 Euskirchen

Telefon: 02251 / 14-398

Fax: 02251 / 1458-398 E-Mail: kinderundjugendbuero@euskirchen.de

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