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Brühl | Politik & Wirtschaft

Probleme in Brühl nehmen zu

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E-Scooter
Mit dem größer werdenden Angebot an E-Scootern in der Stadt Brühl wachsen auch die Probleme. Foto: Cheyenne Reeves

Das Angebot an E-Scootern in Brühl ist durch 100 Roller der Firma BIRD erweitert worden. Damit wachsen die Probleme durch falsches Parken, unerlaubte Gehweg-Benutzung und vor allem fehlerhaftes Nutz- und Fahrverhalten.

Die Stadtverwaltung macht darauf aufmerksam machen, dass sie nicht für den Betrieb der E-Scooter verantwortlich ist. Nach aktueller Rechtslage benötigen die Betreiber, die in Brühl aktiv sind, keine Sondergenehmigung für ihre Aktivitäten. Allerdings läuft derzeit ein Verfahren dazu, dass dies langfristig ändern könnte.

Beschwerden an die Betreiber

Immer häufiger erreichen die Stadt Brühl Beschwerden bezüglich der E-Roller. Zwar räumt auch das Brühler Ordnungsamt im Innenstadtbereich falsch geparkte E-Scooter Fahrzeuge zur Seite. Doch dies gehört nicht zu seinem Verantwortungsbereich. Beschwerden über falsch geparkte E-Scootern sind direkt an die beiden Betreiber SPIN und BIRD zu richten. Die Telefonnummern sind auf den Fahrzeugen vermerkt.

Jugendliche Nutzer ein großes Problem

Ein viel größeres Problem zeigt sich aktuell aber im Nutzer- und Fahrverhalten von zumeist jungen Menschen. Augenscheinlich unter 18- oder sogar unter 14-jährige fahren oft verbotenerweise zu zweit auf einem E-Scooter durch die Stadt. Sicherheitsabstände zu Fußgängerinnen und Fußgängern, die verpflichtende Nutzung der Straße statt des Gehwegs oder die Richtung der Einbahnstraße werden nicht eingehalten. Auch Sachbeschädigungen und/oder Vandalismus nehmen zu.

Hier appelliert die Stadt Brühl besonders an die Eltern. Die E-Scooter dürfen zwar ab 14 Jahren gefahren werden, allerdings ist das Mieten erst für volljährige Menschen möglich. Wer gegen die Nutzerbedingungen verstößt, ist nicht versichert. Zudem werden die Nutzer je nach Fehlverhalten gesperrt.

Maßnahmen der Unternehmen

Die Stadt Brühl hat beide Anbieter auf die Probleme hingewiesen und Maßnahmen eingefordert. Die Unternehmen zeigen sich kooperativ. Während BIRD etwa eine Altersverifizierung einführen wird, hat SPIN u.a. die Flatrate verteuert, um Spaßfahrten von Jugendlichen weniger attraktiv zu machen. Außerdem sind dann Fotos zur Abstellsituation des Rollers bei Mietende verpflichtend. Etliche Nutzerkonten, die wegen Fehlverhaltens gemeldet worden waren, sind bereits gesperrt worden. Übrigens: Mit der Nennung von Uhrzeit und Nummernschild des E-Scooters kann Fehlverhalten direkt an die Unternehmen gemeldet werden. Es kann dann seitens SPIN oder BIRD die verantwortliche Person ermittelt und sanktioniert werden.

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Leiten, operieren und pflegen…

Die GFO Klinik in Brühl bei Vorgestellt & Nachgefragt

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Das Team der GFO Klinik Brühl v.l.n.r Jan Patrick Glöckner (kaufmännischer Leiter) , Laura Krüger (Examinierte Gesundheits. und Krankenpflegerin), Franziska Frohn (Assistenzärztin) Foto: REGIONAL.report

Im Interview mit Bea verraten Jan Patrick Glöckner, Laura Krüger und Franziska Frohn, warum sie ihren Job lieben und gerne in der GFO Klinik Brühl arbeiten. Zudem geben sie Einblicke in den familiären Arbeitsalltag und erzählen was ihren Job so ausmacht. Das Trio aus den Bereichen Pflege, Medizin und Management steht unserer Moderation Rede und Antwort. Schaut Euch das Interview an und entdeckt wie spannend und abwechslungsreich die Jobs und Projekte in einem Krankenhaus sind.

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Renault AG unterzeichnet Mietvertrag

Neuer Hauptsitz der Deutschland-Zentrale ab Ende 2022 in Köln-Mülheim

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Die Renault Deutschland AG verlegt ihren Hauptsitz von Brühl nach Köln-Mülheim ins I/D Cologne. Der Logistikbereich bleibt der Schlossstadt aber erhalten. Foto: Renault

Fast 65 Jahre lang hatte die Renault Deutschland AG ihren Hauptsitz in Brühl. Nun wird sie neue Großmieterin im I/D Cologne und verlegt ab Ende 2022 ihre deutsche Zentrale nach Köln-Mülheim. Der französische Automobilhersteller wird mit über 300 Mitarbeitenden den neuen Standort beziehen. Ein kleiner Trost für Brühl: Die Logistiksparte des Unternehmens behält seinen Standort in Vochem an der Renault-Nissan-Straße.

Spannendes urbanes Umfeld

Die Auswahl des Standorts erfolgte im Rahmen eines nationalen Wettbewerbs. So waren neben Köln-Mülheim auch Berlin oder Brandenburg im Rennen. Mit dem neuen Hauptsitz der Renault Deutschland AG will der Automobilhersteller auch eine neue moderne Art des Arbeitens schaffen. 

„Wir stellen neben der Nachhaltigkeit auch die Flexibilität und das Wohlergehen unserer Mitarbeiter in den Fokus“, so Markus Siebrecht, CEO der Renault Deutschland AG. „Wir sind sehr glücklich, eine zukunftsweisende Immobilie in einem äußerst spannenden und urbanen Umfeld in Köln gefunden zu haben.“

Internationale Strahlkraft

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, freut sich über die Neuansiedlung: „Dies ist ein großartiges Signal für Köln. Unsere Wirtschaftsmetropole unterstreicht einmal mehr ihre herausragende Rolle für hochwertige und zukunftsweisende Mobilitätslösungen. Wir sind sehr stolz, dass die internationale Strahlkraft des Automobilstandorts Köln, wo schon die Wiege des Motorenbaus stand, kontinuierlich zunimmt.“

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Gespräch mit Markus Siebrecht (m.), CEO der Renault Deutschland AG. Foto: Renault

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Renault Deutschland AG als neue Mieterin für das Loft Haus gewinnen konnten. Als Pionier und Marktführer auf dem Gebiet der Elektromobilität passt das internationale Automobilunternehmen hervorragend zu unserer Vision von einem innovativen, zukunftsorientierten und nachhaltigen Gewerbequartier“, sagt Arne Hilbert, Geschäftsführer bei Art-Invest Real Estate.

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Mit BrühlMobil in Brühl mobil bleiben

Das E-Carsharing der Stadtwerke Brühl

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Das E-Carsharing der Stadtwerke Brühl als umweltfreundliche, flexible und kostengünstige Alternative: Martin Lösch leitet die Abteilung für Produkte, Innovationen und Marketing. Foto: Harald Zeyen

Flexibel, preisgünstig und vor allem umweltfreundlich mobil bleiben kann man seit Sommer vergangenen Jahres mit dem E-Carsharing-Angebot der Stadtwerke Brühl (SWB). Bis zu zehn Fahrzeuge werden künftig im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. „Unser Angebot ‚BrühlMobil‘ wird immer beliebter und ist schon jetzt nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken“, freut sich Martin Lösch. Er ist zuständiger SWB-Leiter für Produkte, Innovationen und Marketing.

Weit über 120 Nutzer:innen wurden bereits registriert. Sie nutzen die elektrischen Renault-Fahrzeuge für jeden Zweck, ob es nun der tägliche Einkauf ist oder der Transport größerer Teile. 

Carsharing als echte Alternative

Sieben rein elektrische Flitzer zählen aktuell zum Angebot von BrühlMobil, in nächster Zeit soll die Flotte auf zehn Autos anwachsen. Von der schnellen Erledigung bis zum Wocheneinkauf mit der ganzen Familie findet man stets das passende Fahrzeug. Die ersten 10.000 gefahrenen Kilometer waren somit schnell erreicht. „Für alle, die nur noch gelegentlich ein Auto benötigen oder sonst ein Zweitauto halten würden, ist Carsharing die umweltfreundliche, flexible und kostengünstige Alternative“, ist sich Martin Lösch sicher.

Im Grunde genommen sind die meisten Fahrzeuge eher „Standzeuge“. Autos stehen im Durchschnitt pro Tag über 23 Stunden ungenutzt am Straßenrand, hat der Bundesverband CarSharing errechnet. Währenddessen verursachen sie aber weiterhin laufende Ausgaben für Steuern, Versicherung und Wartung. „Nutzer von BrühlMobil können sich diese Kosten sparen – und zahlen nur dann, wenn sie auch tatsächlich ein Auto benutzen“, so Lösch.

Einstieg ist kinderleicht

Gerade im Stadtbereich könne laut Verband ein einziges Carsharing-Fahrzeug bis zu 20 private Pkw ersetzen. Das bedeutet weniger Parkplatzsuche, mehr freie Fläche und viel mehr Lebensqualität für die Stadt. Hinzu kommt: Die rein elektrische Flotte von BrühlMobil ist besonders umweltfreundlich und fährt komplett ohne lokale Emissionen. Damit ist das Autofahren auf Zeit auch noch ein effektiver Beitrag für den Klimaschutz. 

Der Einstieg ist kinderleicht: Zuerst online unter: www.bruehlmobil.de registrieren, eine gültige Fahrerlaubnis im SWB-Kundencenter (Janshof 19) vorzeigen, die MOQO App auf dem Smartphone installieren — und schon kann es losgehen. Die Anmeldegebühr beträgt 10,- Euro. Stadtwerke-Kunden erhalten ein Startguthaben von 10,- Euro. Der Tarifpreis pro Kilometer beträgt 0,20 Euro. Pro Stunde werden 5,- Euro fällig. 15,- Euro kostet der Nachtarif (21 bis 6 Uhr, inkl. 10 km), 40,- Euro beträgt der Tagtarif (inkl. 25 km). Und am Wochenende (Fr 16 Uhr bis Mo 6 Uhr) zahlt man 100,- Euro (inkl. 50 km). Ausführliche Informationen gibt es für alle Interessierten unter: www.bruehlmobil.de.

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Zensus 2022 startet am 15. Mai

Jeder zwölfte Haushalt in Nordrhein-Westfalen wird befragt

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Zensus 2022: In zirka jedem zwölften Haushalt werden die Menschen befragt. Foto: styles66

In wenigen Tagen beginnt in Deutschland der Zensus 2022. Ab dem 15. Mai werden die Menschen in etwa jedem zwölften nordrhein-westfälischen Haushalt im Rahmen der Bevölkerungszählung befragt – auch in Brühl und im Rhein-Erft-Kreis. Außerdem werden für die Gebäude- und Wohnungszählung alle Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. deren Beauftragte zu einer Meldung aufgefordert.

Der Zensus wird von den statistischen Ämtern des Bundes und der Länder durchgeführt und ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. In Nordrhein-Westfalen ist IT.NRW als Statistisches Landesamt für die Durchführung des Zensus zuständig.

Haushalte und Immobilien im Blick

Bei der Haushaltsstichprobe werden Fragen zum Haushalt und den darin lebenden Personen gestellt. Gefragt wird u.a. nach Namen, Geschlecht, Geburtsdatum, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Schul- bzw. Ausbildung und Erwerbstätigkeit. Bei der Gebäude- und Wohnungszählung werden allen Personen mit Haus- oder Wohnungseigentum bzw. deren Beauftragte Fragen zu ihren Immobilien gestellt. Gefragt wird z. B. nach dem Gebäudetyp, dem Baujahr, der Größe, der Art der Nutzung, der Heizungsart, der Energieträger und der Miethöhe. Übrigens: Die Fragen können eingesehen werden unter: https://www.zensus2022.de/DE/Wer-wird-befragt/_inhalt.html#toc-2

Grundlagen für weitere Planungen

Die Ergebnisse des Zensus 2022 liefern wichtige Informationen und Planungsgrundlagen für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Auch für Brühl und den Kreis ist der Zensus deshalb wichtig, um anhand von Zahlen die Zukunft der Heimat zu gestalten.

Mit den Ergebnissen der Haushaltsbefragungen und der Gebäude- und Wohnungszählung werden im Rahmen des Zensus 2022 verlässliche Daten zu relevanten Sachverhalten vorgelegt. Dazu zählen in erster Linie Bevölkerungs- und Haushaltsstrukturen sowie Daten zur Erwerbssituation und zum Bildungsstand der Bevölkerung.

Außerdem werden Basisdaten für die Vorausschätzung der zukünftigen Bevölkerungsstruktur ermittelt. Sie werden benötigt etwa für die Planung von Pflege- und Bildungseinrichtungen.

Die durch den Zensus festgestellte amtliche Einwohnerzahl bildet die Grundlage für den Länder- und kommunalen Finanzausgleich sowie Richtgröße für die Einteilung von Wahlkreisen. Die Einwohnerzahl ist zudem die Grundlage für die Berechnung der Zahl der Länderstimmen im Bundesrat und für die Berechnung der Sitze in den Gemeinderäten. Und zu guter Letzt sind die ermittelten Gebäude- und Wohnungsdaten eine wichtige Entscheidungsgrundlage für wohnungspolitische und raumplanerische Fragestellungen und für Abschätzungen des künftig benötigten Wohnraumbedarfs.Alle weiteren Informationen zum Zensus finden Interessierte unter: https://www.zensus2022.de/DE/Home/_inhalt.html oder https://www.it.nrw/zensus-2022.

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Brühl: Rathaus-Anbau „am Scheidepunkt“

Weitere Verzögerungen, höhere Kosten

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Beim Bau des Rathaus-Anbaus drohen weitere Verzögerungen und höhere Kosten. (Foto: Brodüffel)

„Aktuell steht das Projekt terminlich wie auch kostenmäßig an einem Scheidepunkt.“ Das hat die Pressestelle der Stadt Brühl auf Anfrage zum Fortgang der Bauarbeiten für den Rathausanbau mitgeteilt. Die beauftragten Unternehmen funktionierten aktuell nicht so, dass die avisierte Fertigstellung und das aktuelle Budget mit Sicherheit eingehalten werden können. Den Unternehmen zufolge sind Corona und Lieferschwierigkeiten die Ursachen. „Seitens des Bauherrn und der Planer werden den Unternehmen Unterstützung angeboten und im Zweifel auch vertragliche Konsequenzen angekündigt.“

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Flagge hissen gegen Rassismus

Aktion mit Vertretern des „Runden Tisch gegen Rassismus“

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Landrat Frank Rock und Vertreter:innen des „Runden Tisch gegen Rassismus“ hissten die erste Antirassismus-Flagge vor dem Kreishaus. Foto: Rhein-Erft-Kreis

In Brühl und vielen anderen Orten im Kreis findet man an Gebäuden und Kirchen nun eine Flagge mit der Aufschrift „Kein Ort für Rassismus“. Es soll ein klares Signal sein für Solidarität, Vielfalt und gute Nachbarschaft.

Bei der Vorstellung der Aktion betont Landrat Frank Rock, dass der Rhein-Erft-Kreis kein Ort für Hetze, Hass und Diskriminierung ist. Insbesondere in diesen Tagen wenn Ukraine um ihre Freiheit kämpfe, sei es besonders wichtig, ein Zeichen zu setzen, so Rock.   

Initiative des runden Tisches

Die Flagge ist eine Initiative des „Runden Tisch gegen Rassismus im Rhein-Erft-Kreis“. Dieser gründete sich vor zwei Jahren. Ihm gehören u.a. das ASH Sprungbrett, der Kreissportbund, die Caritas und die Brühler Initiative für Völkerverständigung an.

Die 4. Klasse einer Bergheimer Schule zeigte eine Tanzvorführung. Die Grundschule unterrichtet Schüler:innen aus 40 Nationen und trägt das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Auch privat Zeichen setzen

Ein großes Format der Flagge weht inzwischen bereits auch am Brühler Rathaus. Von der Flagge soll ein Signal an alle Bürger:innen ausgehen, die Flagge auch privat aufzuhängen. Dafür wurde ein kleineres Format produziert, das an Fenstern, Balkonen oder am Zaun befestigt werden kann.

„Jede und jeder im Kreis kann ein Zeichen setzen und sagen: ‚Ich will hier, wo ich bin, und hier keinen Rassismus‘“, sagte Bettina Tanneberger als Vertreterin des „Runden Tisch gegen Rassismus“.Die wetterfeste Flagge in der Größe 1,20 m x 0,80 m ist für eine Spende von mindestens 7,77 Euro an zahlreichen Abgabestellen im Kreis erhältlich. Nähere Informationen gibt es unter: www.keinortfuerrassismus.de.

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Herbert Reul trat in Brühl auf

„Wer die Regeln bricht, muss mit Konsequenzen rechnen“

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Mit seinem Auftritt in der Galerie am Schloss unterstützte Herbert Reul auch die Landtagskandidaten der CDU Rhein-Erft Gregor Golland, Thomas Okos und Romina Plonsker (v.r.n.l.). (Foto: Brodüffel)

Bei seinem starken Auftritt in der Schlossstadt erwies sich NRW-Innenminister Herbert Reul einmal mehr als Mann der klaren Worte und konsequenter Macher. Laut Umfragen haben 54 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in NRW Vertrauen in seine Arbeit. „Wer die Regeln bricht, muss mit Konsequenzen rechnen“, betonte der erfahrene Polit-Profi unter starkem Beifall. Reul zog eine positive Bilanz der letzten Legislaturperiode. Dazu gehört das intensive Vorgehen mit zahlreichen Razzien gegen kriminelle Clans und Kindesmissbrauch. Zudem habe er viele neue Stellen bei der Polizei geschaffen und die Sicherheitskräfte mit Taser und Bodycams ausgestattet. „Diese haben eine positive präventive Wirkung entfaltet.“ Dringend notwendig sei das Anwerben von IT-Experten, um gegen die zunehmende Kriminalität im Netz vorzugehen.

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„NRW soll sicher bleiben!“

Bürgergespräch mit NRW-Innenminister Herbert Reul

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Foto (Innenministerium NW)

„NRW soll sicher bleiben!“ lautet die Überschrift des Bürgergesprächs der CDU Brühl mit Innenminister Herbert Reul. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 19. April um 20 Uhr in der Galerie am Schloss statt. Reul hat sich mit konsequentem Einsatz gegen organisierte Kriminalität, Clans und Kinderpornographie einen Namen als Macher geschaffen. Kürzlich stellte der 69-jährige einen „Handlungsrahmen“ der NRW-Polizei gegen „Krawallmacher“, „Hooligans“ und Mitglieder der „Raserszene“ vor.

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Bessere Berufschancen durch Denkfabrik

Der KFIBS e.V. aus Brühl hilft.

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Dr. Sascha Arnautovic bei einem Autorenworkshop / Foto: KFIBS e.V.

Seit 2006 vermittelt das KFIBS e. V. Studierenden und Absolvent*innen der  Politikwissenschaft oder fachverwandter Disziplinen berufsrelevante Fähigkeiten. In  regionalen und thematischen Forschungsgruppen wenden junge Akademiker*innen  ihr Wissen oft zum ersten Mal außerhalb der Hochschule an. Unter fachlicher  Anleitung planen und organisieren sie Veranstaltungen, veröffentlichen Fachbeiträge  bei angesehenen Verlagen und verantworten schließlich eigene Aufgabenbereiche.  Die neu erworbenen Kompetenzen wiederum bringen viele von ihnen ihrem jeweiligen Traumjob ein Stück weit näher. 

„Wer beruflich weiterkommen will, der braucht vor allem ein gutes Mentoring. Denn  der Karriereweg ist oft steiniger, als man glaubt“, sagt Dr. Sascha Arnautović. Diese  Erfahrung musste der Brühler Politikwissenschaftler in der Vergangenheit auch selbst  machen. Aus diesem Grund gründete er kurz nach seinem Magisterabschluss an der  Universität zu Köln den gemeinnützigen Verein. Dessen interdisziplinärer und  interkultureller Ansatz hat seine Wurzeln in der US-amerikanischen Thinktank-Kultur.  Die Vielfalt und der hohe gesellschaftliche Stellenwert der Institute für  Sozialforschung und Politikberatung hatte den Vorsitzenden und Geschäftsführer des  KFIBS e. V. bei seiner Forschungsreise 2011 nach Washington, D.C. besonders  beeindruckt. Dieses Gedankengut wollte er auch hierzulande etablieren. 

Aktuell zählt das KFIBS e. V. etwa 150 Mitglieder. Die meisten Beitrittsanfragen von  Interessierten kommen bislang noch über eine deutschlandweite Mailingliste mit  Bezug zum internationalen Bereich. Dies soll sich aber bald ändern. „Mithilfe von  sozialen Netzwerken wollen wir auch anderen politisch interessierten  Nachwuchsforscher*innen die Möglichkeit bieten, ihre Forschungsergebnisse zu  präsentieren und in einen Dialog mit der breiten Öffentlichkeit zu treten“, fügt der  KFIBS-Gründer hinzu. 

Mit seinem Schwerpunkt auf wissenschaftlicher Nachwuchsförderung verfügt der rein  ehrenamtlich geführte Verein bis heute über ein Alleinstellungsmerkmal. Zwar gibt es  bundesweit einige Exzellenzcluster und einzelne Fördermaßnahmen für den  akademischen Nachwuchs, doch ein interdisziplinärer, politisch unabhängiger und thematisch breit angelegter Thinktank dieser Art ist in Deutschland einmalig. 

Weitere Informationen zum KFIBS e. V. finden Sie unter folgendem Link:  https://kfibs.org/ueber-uns/.

Wissenswertes zur Denkfabrik KFIBS

Das Kölner Forum für Internationale Beziehungen und Sicherheitspolitik e. V.  (KFIBS) ist ein junger, interdisziplinärer und unabhängiger Thinktank mit Sitz in Brühl,  Rheinland. Gegründet wurde er im Jahr 2006 als eingetragener und gemeinnütziger  Verein. Seine thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen „Internationale  Beziehungen“, „Außen- und Sicherheitspolitik“ sowie „Europäische Politik“. Ziel ist es,  Nachwuchskräfte der Geistes- und Sozialwissenschaften in einen aktiven und  konstruktiven Austausch miteinander zu bringen, sie in ihren Kompetenzen zu  stärken und dadurch ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern.

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Brühl erhält Mittel aus dem NRW-Förderprogramm

Land fördert klimafreundliche Nahmobilität

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Nordrhein-Westfalen ist das erste Flächenland mit einem eigenen Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz. In diesem Jahr fließen viele Millionen Euro in den Rad- und Fußverkehr. Foto: Ferrario

Das NRW-Verkehrsministerium stellt im Rahmen seines „Förderprogramms Nahmobilität 2022“ rund 98 Millionen Euro zur Verfügung. Davon kann auch der Rhein-Erft-Kreis profitieren. So erhält z.B. die Stadt Brühl 42.500 Euro für die Öffentlichkeitsarbeit Nahmobilität 2022.

„Kluge Mobilitätslösungen im Nahverkehrsbereich sind alltagstauglich und gleichzeitig aktiver Klimaschutz. Deshalb führt der erste Teil des Förderprogramms den Plan der NRW-Koalition fort, den Rad- und Fußverkehr in Nordrhein-Westfalen mit dem Individualverkehr auf eine Stufe zu stellen“, sagt der Brühler CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland.

Mehr Sicherheit und Lebensqualität

Immer mehr Menschen in NRW nutzten ihr Rad oder E-Bike in der Freizeit und für den täglichen Weg zur Arbeit. Gut ausgebaute Rad- und Fußwege bedeuteten daher neben mehr Sicherheit auch mehr Lebensqualität in den Kommunen. Nordrhein-Westfalen und der Bund unterstützen Städte und Gemeinden finanziell dabei, den Rad- und Fußgängerverkehr vor Ort zu verbessern.

Überzeugung für das Rad

„Nie zuvor ist so viel Geld in klimafreundliche Nahmobilität geflossen, wie es in diesem Jahr der Fall sein wird“, betont Golland. „Die Fördersummen und auch die Anzahl der Projekte, die damit umgesetzt werden, übertreffen die aus dem Vorjahr bei Weitem. Wir möchten, dass unser Bundesland ein Fahrradland wird und dass sich noch mehr Menschen aus Überzeugung für das Rad entscheiden. Das geht aber nur mit einer besseren, sichereren und saubereren Mobilität, die für alle Menschen alltagstauglich ist. Unser Bekenntnis zum Fahrrad spiegelt sich auch finanziell wider: Allein in diesem Jahr fließen 102 Millionen Euro Landesmittel in besseren Rad- und Fußverkehr in Nordrhein-Westfalen.“

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