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Brühl | Politik & Wirtschaft

Probleme in Brühl nehmen zu

Harald Zeyen

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E-Scooter
Mit dem größer werdenden Angebot an E-Scootern in der Stadt Brühl wachsen auch die Probleme. Foto: Cheyenne Reeves

Das Angebot an E-Scootern in Brühl ist durch 100 Roller der Firma BIRD erweitert worden. Damit wachsen die Probleme durch falsches Parken, unerlaubte Gehweg-Benutzung und vor allem fehlerhaftes Nutz- und Fahrverhalten.

Die Stadtverwaltung macht darauf aufmerksam machen, dass sie nicht für den Betrieb der E-Scooter verantwortlich ist. Nach aktueller Rechtslage benötigen die Betreiber, die in Brühl aktiv sind, keine Sondergenehmigung für ihre Aktivitäten. Allerdings läuft derzeit ein Verfahren dazu, dass dies langfristig ändern könnte.

Beschwerden an die Betreiber

Immer häufiger erreichen die Stadt Brühl Beschwerden bezüglich der E-Roller. Zwar räumt auch das Brühler Ordnungsamt im Innenstadtbereich falsch geparkte E-Scooter Fahrzeuge zur Seite. Doch dies gehört nicht zu seinem Verantwortungsbereich. Beschwerden über falsch geparkte E-Scootern sind direkt an die beiden Betreiber SPIN und BIRD zu richten. Die Telefonnummern sind auf den Fahrzeugen vermerkt.

Jugendliche Nutzer ein großes Problem

Ein viel größeres Problem zeigt sich aktuell aber im Nutzer- und Fahrverhalten von zumeist jungen Menschen. Augenscheinlich unter 18- oder sogar unter 14-jährige fahren oft verbotenerweise zu zweit auf einem E-Scooter durch die Stadt. Sicherheitsabstände zu Fußgängerinnen und Fußgängern, die verpflichtende Nutzung der Straße statt des Gehwegs oder die Richtung der Einbahnstraße werden nicht eingehalten. Auch Sachbeschädigungen und/oder Vandalismus nehmen zu.

Hier appelliert die Stadt Brühl besonders an die Eltern. Die E-Scooter dürfen zwar ab 14 Jahren gefahren werden, allerdings ist das Mieten erst für volljährige Menschen möglich. Wer gegen die Nutzerbedingungen verstößt, ist nicht versichert. Zudem werden die Nutzer je nach Fehlverhalten gesperrt.

Maßnahmen der Unternehmen

Die Stadt Brühl hat beide Anbieter auf die Probleme hingewiesen und Maßnahmen eingefordert. Die Unternehmen zeigen sich kooperativ. Während BIRD etwa eine Altersverifizierung einführen wird, hat SPIN u.a. die Flatrate verteuert, um Spaßfahrten von Jugendlichen weniger attraktiv zu machen. Außerdem sind dann Fotos zur Abstellsituation des Rollers bei Mietende verpflichtend. Etliche Nutzerkonten, die wegen Fehlverhaltens gemeldet worden waren, sind bereits gesperrt worden. Übrigens: Mit der Nennung von Uhrzeit und Nummernschild des E-Scooters kann Fehlverhalten direkt an die Unternehmen gemeldet werden. Es kann dann seitens SPIN oder BIRD die verantwortliche Person ermittelt und sanktioniert werden.

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Hightech made in Brühl

Landtagsabgeordneter besucht das Eisenwerk

Harald Zeyen

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Kompetente Führung durch das Brühler Eisenwerk: (v.l.) Christian Hoffert, Rüdiger von Waldow, Gregor Golland, Matthias Pampus-Meder und Wilm Papke. Foto: Büro Gregor Golland

Das Brühler Eisenwerk stand auf dem Besuchsprogramm des Brühler Landtagsabgeordneten Gregor Golland. Im Rahmen einer Führung konnte er sich von der globalen Bedeutung des Unternehmens überzeugen.

Im Audi, im Ford oder im GM – die Motorblöcke des Brühler Eisenwerks finden sich in Autos weltweit. Der CDU-Landtagsabgeordnete für den südlichen Rhein-Erft-Kreis erfuhr, dass es der größte Arbeitgeber seiner Heimatstadt ist.

Vier Millionen Gusseisen-Produkte

Das Eisenwerk Brühl beschäftigt über 1500 Mitarbeiter. Seit über 90 Jahren produziert es gusseiserne Motorblöcke, Zylinderkurbelgehäuse und Zylinderköpfe, für die Autoindustrie. Rund vier Millionen Stück werden jedes Jahr produziert, der Großteil davon wird in alle Welt exportiert. Kompetente Erklärungen zum Unternehmen gab es von Christian Hoffert, Rüdiger von Waldow, Matthias Pampus-Meder und Wilm Papke.

Lange Erfolgsgeschichte

„Die Grauguss-Blöcke aus Brühl sind ein international gefragtes Hightech-Produkt made in Germany“, erklärt Golland. „Ich hatte einen sehr informativen Austausch mit den Vertretern der Gesellschafterin  und der Geschäftsführung des Eisenwerks sowie eine Werksbesichtigung. Trotz seiner langen Erfolgsgeschichte sieht sich das Unternehmen heute mit umfangreichen Auflagen konfrontiert. Das treibt die Kosten nach oben und erschwert die Wettbewerbsfähigkeit. Gerne setze ich mich dafür ein, dass Abhilfe geschaffen wird. Der Abbau von Bürokratie ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung im Rahmen der Entfesselungsoffensive. Ich bin überzeugt: Wir brauchen erfolgreiche familiengeführte Unternehmen des Mittelstands, um Deutschlands Wohlstand weiter zu erwirtschaften.“

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Brühl nimmt am Fußverkehrs-Check 2021 teil

Verkehrsminister übergibt Urkunde im Rathaus.

Harald Zeyen

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Die Gewinner-Urkunde „Fußverkehrs-Check 2021“ überreicht: (v.l.) Ralph Bombis MdL, Bürgermeister Dieter Freytag, Minister Hendrik Wüst, Gregor Golland MdL und Theo Jansen (Zukunftsnetz Mobilität NRW). Foto: Harald Zeyen

Die Stadt Brühl wird als eine von zwölf Kommunen in Nordrhein-Westfalen am „Fußverkehrs-Check 2021“ teilnehmen. Das „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ hat den Wettbewerb vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Das Landesministerium für Verkehr stellt hierzu die finanziellen Mittel zur Verfügung, wie Theo Jansen mitteilt. Er ist Leiter der Geschäftsstelle des Netzwerks und kennt Brühl aus seiner Dienstzeit hier sehr gut.

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst kommt persönlich vorbei, um die Teilnahmeurkunde im Rathaus zu überreichen. Bürgermeister Dieter Freytag heißt ihn und die mitgereisten Landtagsabgeordneten Gregor Golland (CDU) und Ralph Bombis (FDP) hierzu besonders willkommen.

Ideales Unterstützungspaket

„Bessere, sichere und saubere Mobilität ist Standortfaktor und Lebensqualität. Dazu gehören auch gute Fußwege“, sagt Wüst in seiner Rede. Fußgänger trügen zur Reduktion der Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei und hielten sich außerdem fit. Der „Fußverkehrs- Check“ sei das ideale Unterstützungspaket, damit Städte die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern könnten.

„Gehen hat als nachhaltige Fortbewegungsmethode großes Potenzial, das wir noch besser nutzen können“, ergänzt Freytag bei der Urkundenverleihung. „Dafür wollen wir als Verwaltung arbeiten und das Gehen noch attraktiver machen. Dass wir ausgewählt wurden, bestärkt uns, dass wir bei unserer Planung die richtige Richtung einschlagen.“

Beitrag zur Nahmobilität

„Das Ziel der Landesregierung ist es, Mobilität in unserem Land besser, sicherer und sauberer zu machen“, erklärt Golland. „Neben dem Radverkehr leistet vor allem der Fußverkehr einen wichtigen Beitrag zur Nahmobilität. Ich freue mich sehr, dass meine Heimatstadt Brühl jetzt überprüfen kann, wo es Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich des Fußverkehrs gibt.“

Öffentlicher Workshop

Für Brühl gibt es schon konkrete Pläne. „Wir planen gerade, wo wir ansetzen wollen. Es wird wohl die erweiterte Innenstadt gemeinsam mit einem angrenzenden Ortsteil untersucht. Details werden bei einem öffentlichen Workshop am 29. Juni allen Interessierten vorgestellt“, so Markus Lamberty, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt, abschließend.

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Spatenstich für den Breitbandausbau

Telekom baut Glasfaser-Anschlüsse

Harald Zeyen

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Erster Spatenstich zum Breitbandausbau in Brühl: (v.r.) Technikleiter Falk Wieczorek, Bürgermeister Dieter Freytag und Regio-Manager Marco Lohmeier. Foto: Harald Zeyen

Mit dem ersten Spatenstich vor dem Rathaus hat der Breitbandausbau der Telekom in Brühl offiziell begonnen. Bürgermeister Dieter Freytag und Telekom-Technikleiter Falk Wieczorek vollziehen den Startschuss in den „Highspeed vor Ort“.

Freytag glaubt, dass künftig Brühl beste Voraussetzungen für Home-Schooling, Home-Banking, Streaming usw. bieten werde. Es sei ein wichtiger Tag für die Stadt, betont Wieczorek. Die Lichtübertragung sei das Non plus Ultra für lange Zeit.

Lob für die Stadtverwaltung

„Leider sind während der Bauphase Einschränkungen im öffentlichen Bereich nicht zu vermeiden“, fügt er an. Insbesondere auf dem Markt ist in erster Linie die Außengastronomie betroffen. Marco Lohmeier, zuständig für den Infrastrukturvertrieb der Telekom in NRW, lobt die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Dies sei nicht immer der Fall, betont auch Frank Seitz, Projektleiter der ausführenden Firma EATN. Ihr Dank gilt vor allem Laura Bydolek und Markus Jouaux von der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften.

Brühler Haushalte profitieren

Bis Mitte 2022 soll ein Gebiet von der Heinrich-Esser-Straße bis hinunter nach Schwadorf abgedeckt sein. Über 50 Prozent der Brühler Haushalte könnten dann von noch höherer Internet-Geschwindigkeit profitieren. In Infomobilen gibt es derzeit an fünf Standorten die nötigen Informationen rund um den Breitbandausbau. Sie stehen täglich außer mittwochs auf der Bleiche, mittwochs vor dem Rathaus und montags am Bolzplatz Oberstraße. Zudem stehen sie dienstags und mittwochs auf dem Balthasar-Neumann-Platz und donnerstags bis samstags auf dem Parkplatz Wingertsberg. Besuchszeiten sind von 10 bis 18 Uhr (samstags nur bis 16 Uhr). Im Rahmen der Arbeiten werden mehrere Kolonnen unter der Leitung von Rolf Haas die Tiefbauarbeiten durchführen. Sie verlegen die Glasfaserleitung jeweils bis an die Grundstücksgrenzen. Eigentümer:innen, die sich rechtzeitig entscheiden, die Glasfaser bis in ihr Gebäude verlegen zu lassen, sparen rund 800 Euro. Auf diesen Betrag belaufen sich die Kosten der Tiefbauarbeiten auf dem eigenen Grundstück. Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Vertrag mit der Telekom abgeschlossen wird (Infos: www.highspeedvorort.de).

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Mehr Sicherheit am Bahnhof

Land investiert 85.000 Euro in Videotechnik

Harald Zeyen

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Bald werden auf den Bahnsteigen am Bahnhof am Schloss neue Kameras installiert, um Reisenden ein sicheres Gefühl zu geben. Foto: Harald Zeyen

Im Rahmen seiner ÖPNV-Offensive investiert das Land verstärkt in die Sicherheit an Bahnhöfen. Der Bahnhof Brühl erhält für rund 85.000 Euro neue spezielle Videotechnik.Insgesamt fließen zehn Millionen Euro in 100 Stationen in NRW, um diese per Kameras besser überwachen zu können.

Bahnland NRW

Der Brühler CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland sagt dazu: „Nordrhein-Westfalen soll wieder Bahnland werden. Dazu gehören attraktive und sichere Bahnhöfe für Reisende und Pendler. Wir möchten, dass die Menschen das gute Schienennetz in unserem Land nutzen. Dazu müssen unsere Bahnhöfe Aushängeschilder für den Bahnverkehr sein: sauber, modern und sicher.“

Sicheres Gefühl für Reisende

Er freut sich, dass neben Brühl zwei weitere Bahnhöfe im Rhein-Erft-Kreis Videotechnik für insgesamt 250.000 Euro erhalten. „Damit haben alle Reisenden zu jeder Zeit, vor allem in den Abendstunden, ein sicheres Gefühl und einen guten Aufenthalt“, meint Golland.

Auch die Unterführung des Brühler DB-Bahnhofs soll künftig besser überwacht werden. Foto: Harald Zeyen

Offensive für den ÖPNV

Die Offensive für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr umfasst bislang zwei Milliarden Euro. Sie ist dazu gedacht, den ÖPNV nicht nur sicherer, sondern auch besser und sauberer zu machen. Mit der Millionen-Investition kann die Zahl der Bahnhöfe mit Videotechnik nun erhöht werden. Das Land hat auf Grund des großen Interesses den vorzeitigen Maßnahmenbeginn bewilligt, so dass 100 Bahnhöfe Kameras bekommen können.

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Opposition kritisiert städtischen Finanzplan

Haushalt 2021 verabschiedet. Opposition kritisiert städtischen Finanzplan.

Harald Zeyen

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Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung den Haushalt für 2021 mit der Mehrheit von Rot-Grün beschlossen. Foto: Harald Zeyen

Mit den Stimmen der rot-grünen Mehrheit hat der Stadtrat den Haushalt für 2021 verabschiedet. Darin veranschlagt sind Erträge von knapp 132 Millionen Euro.

Die Aufwendungen beziffern sich auf rund 146 Millionen Euro. Damit ergibt sich ein Defizit von etwas über 14 Millionen Euro (BRUEHL.report berichtete). Die Hebesätze für die Gewerbesteuer von 460 %-Punkten und für die Grundsteuer B von 600 %-Punkten bleiben unverändert. Gründe für die negative Finanzentwicklung sehen Bürgermeister Dieter Freytag und Kämmerer Rolf Radermacher in vielen Bereichen. So rechnen sie im Vergleich zu 2020 mit sieben Millionen Euro weniger an Gewerbesteuer-Einnahmen.

Opposition übt Kritik

Insbesondere die CDU übt scharfe Kritik am städtischen Finanzplan. So sei die Stadt Brühl mit gestiegenen Personalkosten von rund fünf Millionen jährlich Spitzenreiter im Kreis. Beim Thema Umwelt werde „alter Wein in neue Schläuche gepackt“, so CDU-Fraktionschef Holger Köllejan. Er nannte den „Masterplan Klima“ und das „Grünflächenmanagement“. Besonders stört es die Union, dass das Phantasialand als wichtigster Wirtschaftsfaktor für Brühl von SPD/Grüne und Bürgermeister mit dreieinhalb Zeilen in ihrem Vertragspapier abgetan wird. Eine Erweiterung würde die Mitarbeiterzahlen um über 50 % erhöhen; einschließlich indirekter Beschäftigungsförderung auf etwa 4500 Mitarbeiter. „ Wir erwarten die Umsetzung der sogenannten Westalternative D, die von allen Parteien damals sehr pressewirksam begrüßt wurde“, so Köllejan.

„Die Fortschreibung überbordender Defizite, eine desaströse Schulentwicklung und eine unrealistische Umwelt-, Verkehrs- und Baulandplanung lassen der CDU keine andere Wahl, als den Haushalt 2021 abzulehnen“, so Köllejan.

Pandemiefolgen abmildern

In seiner Erklärung zur Haushaltsverabschiedung sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Weitz u.a.: „Um die Folgen der Pandemie zumindest abzumildern, haben wir als Stadt einiges getan. Wir haben Beiträge für die Kitas und die Tagespflege, die Offene Ganztagsschule, die Kunst- und Musikschule, Gebühren für die Nutzung von Sportstätten oder für die Sondernutzung für Außengastronomie erlassen. Die Digitalisierung an unseren Schulen wird mit Hochdruck vorangetrieben, auch an der Kunst- und Musikschule.“

Auch im Bereich der Wirtschaftsförderung würden Programme aufgelegt, um die Pandemiefolgen insbesondere für den Brühler Einzelhandel so gering wie möglich zu halten. Dass die Ansätze für die Kultur- und Sportförderung auch in diesem Jahr unverändert bleiben, sei ein wichtiges Signal.

Maßnahmen gegen Klimawandel

Weitz weiter: „Ausreichender und bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden. Flächen müssen gefunden werden, auf denen Kitas, Pflegeeinrichtungen und genossenschaftliche Wohnprojekte entstehen können. Größere Anstrengungen zum Umwelt- und Klimaschutz müssen unternommen, aber auch Maßnahmen gegen die ersten spürbaren Auswirkungen des Klimawandels ergriffen werden. Unser ÖPNV muss weiterentwickelt werden, damit er ein attraktives Angebot bietet, um vom Auto auf Bahn und Bus umzusteigen. Unsere Schulen müssen nicht nur digital werden, sondern wir müssen auch ausreichend Plätze für unsere Schülerinnen und Schüler schaffen. Wir müssen in unseren Kitas und Offenen Ganztagsschulen die beste Betreuung für unsere Kinder sicherstellen. Die Sicherheit der Brühlerinnen und Brühler muss an verschiedenen Stellen erhöht werden.“

Abschließend sagte er: „Mit dem Haushaltsentwurf hat der Bürgermeister schon bei einigen dieser Herausforderungen vorgelegt. Durch weitere Anträge der Koalition haben wir diesen noch ergänzt. Das führt dazu, dass ich an dieser Stelle bereits sagen kann, dass die SPD-Fraktion dem Haushalt 2021 heute zustimmen wird. Wir stehen zu der Verantwortung, die wir in dieser herausfordernden Zeit übernommen haben. Und wir sagen auch klar: diesen Haushalt verantworten wir mit!“.

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Mitglieder des StGB NRW wählten

Harald Zeyen

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Weiter Präsidiumsmitglied des Städte- und Gemeindebundes NRW: Brühls Bürgermeister Dieter Freytag. Foto: Stadt Brühl

Brühls Bürgermeister Dieter Freytag wurde erneut zum Mitglied im Präsidium des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB NRW) gewählt. Aufgrund der Coronapandemie konnte in diesem Jahr keine Mitgliederversammlung des Verbandes stattfinden.

Die Delegierten der Mitgliedsstädte haben deshalb in den vergangenen Wochen schriftlich abgestimmt. Zur Abstimmung standen Kandidaten für den Hauptausschuss und das Präsidium des StGB NRW für die aktuelle Kommunalwahlperiode.

Brühl profitiert auch

Bürgermeister Dieter Freytag setzt mit seiner Wiederwahl im Präsidium seine erfolgreiche Arbeit fort, von der auch die Stadt Brühl profitiert. „Ich freue mich sehr, dass mir durch diese Wahl erneut das Vertrauen der Städte und Gemeinden in NRW geschenkt wurde“, so Freytag.

Große Interessenvertretung

Der StGB NRW ist ein Zusammenschluss von Kommunen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Er vertritt die Interessen der Städte und Gemeinden in NRW gegenüber Land und Bund. Er bildet zusammen mit 16 Schwesterverbänden in den übrigen Bundesländern das Fundament des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

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Moderne Sportstätte 2022

Harald Zeyen

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Gregor Golland
Der Brühler Landtagsabgeordnete Gregor Golland bei einer Rede im nordrhein-westfälischen Landtag. Foto: CDU NRW

Der Brühler Turnverein darf sich über Förderbescheide aus dem Landesförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ freuen. Das teilt der Brühler CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland mit.  

„Der BTV plant die Modernisierung des Bewegungsbeckens im Sportzentrum und erhält dafür 100.000 Euro vom Land“, erklärt Golland. „Der größte Sportverein im Kreis bietet zahlreiche Sportarten. Mit dem Zuschuss vom Land kann er eine modernere und bedarfsgerechtere Sportstätte anbieten.“ 

Arbeiten können beginnen

Die Gesamtkosten der Maßnahme des Brühler TV betragen 153.335 Euro. Mit dem Bescheid können nun die Arbeiten beginnen. „Schön, dass wir den Sanierungsstau bei den Sportstätten effektiv reduzieren können“, betont Golland. „Nur wenn sie auf dem neuesten Stand sind, können die Vereine ihre wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen.“ 

Programm „Moderne Sportstätte 2022“

Mit „Moderne Sportstätte 2022“ hat die NRW-Koalition das größte Sportförderprogramm aufgelegt, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat. Das Gesamtvolumen beträgt 300 Millionen Euro. Damit sollen die Vereine in NRW eine nachhaltige Modernisierung, Sanierung sowie Um- oder Ersatzneubau ihrer Sportstätten und Sportanlagen durchführen können.

Koordinierung durch Kreissportbund

Die Sportvereine im Rhein-Erft-Kreis werden bei der Projektierung und Antragstellung vom Kreissportbund unterstützt. Dieser übernimmt die Koordinierung und erstellt Vorschlagslisten für das jeweilige Gemeindegebiet. Dies geschieht stets im Benehmen mit den Kommunalverwaltungen. Mehr Informationen hierzu gibt es unter: https://www.ksb-rhein-erft.de/service/foerdermoeglichkeiten/sportstaettenfoerderprogramm-moderne-sportstaette-2022/.

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Geld aus dem NRW-Städtebauförderprogramm

Harald Zeyen

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Mit den Mitteln aus dem Städtebauförderungsprogramm können die Planungen für den Umbau des Janshofs konkretisiert werden. Foto: Stadt Brühl

Brühl ist 2021ins Städtebauförderprogramm des Landes NRW aufgenommen worden. Die Stadt erhält rund 1,9 Millionen Euro an Fördermitteln. Das Geld fließt insbesondere in die geplante Umgestaltung des Janshofs.

Im Rahmen des Städtebauförderprogramms werden neben Brühl noch weitere 293 Projekte der Stadtentwicklung gefördert. Insgesamt erhalten die Städte und Gemeinden rund 368 Millionen Euro.

2020 geht Brühl leer aus

Noch im vergangenen Jahr war die Stadt Brühl leer ausgegangen. „Ich freue mich daher sehr über die aktuelle Bewilligung unserer Projekte. Nun können wir unsere städtebaulichen Planungen weiter konkretisieren“, sagt Bürgermeister Dieter Freytag.

Weitere Projekte, die in Zukunft umgesetzt werden sollen, sind die Umgestaltungen von Clemens-August Campus und Kölnstraße sowie die Aufwertung des Bahnhofsvorplatzes.

Beteiligungen von Bund und EU

Das Städtebauförderprogramm NRW besteht aus den drei neuen Regelprogrammen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Außerdem gehört das Investitionspakt „Sportstätten“ dazu. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben belaufen sich auf knapp 512 Millionen Euro. Der kommunale Eigenanteil beläuft sich auf rund 143 Millionen Euro. An der Finanzierung beteiligen sich das Land mit 195 Millionen, der Bund mit 171 Millionen und die Europäische Union mit zwei Millionen Euro. Eine Einzelübersicht über alle geförderten Initiativen auch im Bereich Schwimmbäder und Freizeit-, Sportstätten finden Interessierte unter: www.mhkbg.nrw.de.

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Autobauer bietet Vielzahl an Karosseriefarben

Harald Zeyen

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Bringt Farbe auf die Straßen: François Farion, Director of Colour and Trim Design bei Renault. Foto: Renault

Fast schon traditionell führen Weiß, Schwarz und Grau die Hitliste der Lackierungen beim Neuwagenkauf an. Diesem Trend stemmt sich Renault seit jeher entgegen und treibt es stattdessen lieber bunt. Kaum eine andere Marke bringt eine größere Vielzahl an unterschiedlichen Karosseriefarben auf die Straßen.

Renault sticht aus dieser Tristesse positiv heraus, wie François Farion, hauptverantwortlich für Farb- und Innenausstattungs-Design bei Renault, erklärt: „Mit einem deutlich umfangreicheren Farbangebot als der Durchschnitt unserer Wettbewerber heben wir uns positiv ab. Die Kunden honorieren das, denn wir verkaufen deutlich mehr bunte Außenfarben als der Rest der Branche.“

Initialzündung in den 1950ern

Als die europäische Automobilindustrie nach 1945 die Produktion wieder aufnahm, spielte die Autofarbe eine untergeordnete bis gar keine Rolle. Schnell etablierte sich jedoch Renault durch den Ausbau der angebotenen Farbpalette als ein Trendsetter in diesem Bereich.

Die Initialzündung dafür war ein Besuch des damaligen Chefs von General Motors in den 1950ern. Bei einem Rundgang durch die Produktionsanlagen äußerte der Besuch aus Amerika gegenüber Renault-Boss Pierre Lefauchaux Unverständnis über die fehlende Fröhlichkeit der Fahrzeuge. Immerhin erstrahlten zu jener Zeit die amerikanischen Autos bereits in zum Teil schrillen Tönen wie Apfelgrün oder Pink. Die Worte zeigten Wirkung, die Saat war gelegt.

Renault bringt Farbe in den automobilen Alltag

Seitdem bietet Renault regelmäßig eine umfangreichere Farbpalette als der Durchschnitt der Mitbewerber. Die erste Generation des Twingo beispielsweise wurde nie in Weiß angeboten, sorgte dafür bei seiner Markteinführung im März 1993 mit knalligen Farben für Aufsehen. Und zum Erfolg des Renault Captur tragen nicht zuletzt auch seine Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung erheblich bei. Immerhin 80 Prozent der Kunden entscheiden sich für eine Zweifarb-Lackierung, um ein optisches Highlight zu setzen. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Farbe für viele Menschen das zweitwichtigste Detail an einem Auto ist“, so Farion. „Achten Sie mal drauf: Wenn jemand ein neues Auto gekauft hat, wird er zuerst gefragt: Was für ein Modell?. Und gleich danach: Welche Farbe?.“

Die Zukunft der Autofarben

Renault will sich in Zukunft sogar noch mehr mit dem Thema Außenfarben beschäftigen. „Wir haben immer nach Farben gesucht, die das Leben bereichern. Und wir sind weiterhin fest entschlossen, die Straßen etwas bunter zu machen.“

Um dies zu erreichen, werden François Farion. und sein Team schon bald von zusätzlichen Möglichkeiten profitieren können: „In Zukunft werden wir neben der eigentlichen Farbe auch an und mit weiteren Elementen arbeiten. Wir werden subtilere und gleichzeitig noch wirkungsvollere Effekte erzielen können. Wir werden mit Assoziationen, Texturen und Interferenztönen spielen.“ Ermöglicht wird dies durch Fortschritte in der Technik, die sich wie die Mode und Trends stetig verändert.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Lokaler Lieferdienst „HIERO liefert!“ startet in Brühl

REGIONAL.report Redaktion

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v.l.n.r. A.Frede, M. Zimmermann,N. Weiler, Bürgermeister Dieter Freytag / Foto: Stadt Brühl

Die Corona-Pandemie und der damit verbundene Lockdown des Einzelhandels hat die Brühler Innenstadt schwer getroffen. Doch nicht nur Corona, sondern oft auch ein vermeintlich günstigerer Preis und die Bequemlichkeit der Haustürlieferung, schwächen den stationären Handel zugunsten des Online-Geschäfts.

Vor diesem Hintergrund hat der Verein Brühl digital e.V. mit Unterstützung des Citymanagements der Stadt Brühl und der HIERO Brühl App einen lokalen Lieferdienst für und innerhalb von Brühl initiiert. Der Hauptausschuss des Rates der Stadt Brühl hatte dafür auf Vorschlag der Verwaltung kurzfristig Mittel bereitgestellt.

So funktioniert der Lieferdienst

So einfach funktioniert es: Die Kunden bestellen per Mail, Telefon oder HIERO Brühl App die gewünschten Produkte beim Händler. Der Händler beauftragt dann über ein Onlineformular die Fahrer von HIERO liefert!“. Erfolgt dies bis 14.00 Uhr, findet die Auslieferung – wenn gewünscht – noch am selben Tag statt; das stellt einen klaren Vorteil gegenüber großen Online-Händlern dar. Interessant ist dabei auch die Möglichkeit, Waren vor Ort in der Stadt zu kaufen und sie nicht weiter transportieren zu müssen; das Auto kann also zuhause bleiben.

Alles ging Hand in Hand für schnelle Umsetzung

Da die Hilfe jetzt gebraucht wird, hat man schnell reagiert und innerhalb von drei Wochen einen Lieferdienst-Prototypen entwickelt. Dies war nur möglich, indem verschiedene Akteure und Akteurinnen aus Brühl Hand in Hand zusammengearbeitet haben. So hat Renault kurzerhand ein E-Auto gestellt, die Stadtwerke einen Stellplatz mit Lademöglichkeit zur Verfügung gestellt und in der HIERO Brühl App wurde die Integration eines Flottenmanagements realisiert. So kann „HIERO liefert!“ ab sofort genutzt werden.

Alle teilnehmenden Unternehmen sind in der HIERO Brühl App und auf der Website www.hieroliefert.de zu finden. Neun Händler nehmen bereits Teil – weitere werden zeitnah dazu kommen und können auf diese Weise ihrer Kundschaft kurzfristig einen attraktiven, neuen Service anbieten.

Bürgermeister Dieter Freytag ruft zur Zusammenarbeit auf: „Ihre Branche ist von den wiederholten Einschränkungen zum Schutze aller stark betroffen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir uns dieser Herausforderung stellen und dazu beitragen, dass die lokale Anbieterschaft in Brühl unterstützt und die Vielfalt unserer Stadt auch in Zeiten der Pandemie erhalten bleibt.“

Ziel ist es, den Lieferdienst bei Erfolg weiter auszubauen und zu verstetigen. Zum Einsatz sollen dann auch Lasten-E-Bikes kommen.

Nähere Informationen finden Sie unter www.hieroliefert.de

Interessierte Händlerinnen und Händler werden gebeten, sich bei einer geplanten Teilnahme kurzfristig an den Projektverantwortlichen Niklas Weiler unter dabei@hieroliefert.de zu wenden. Auskunft erteilt auch das städtische Citymanagement unter citymanagement@bruehl.de und unter 02232 79-4015.

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