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Wachtberg

Sie wollen sich engagieren?

Gemeinde Wachtberg arbeitet eng mit Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises zusammen.

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolbild / Foto: pixabay

Bei der Engagementbörse der Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises können sich Interessierte über aktuelle Angebote ehrenamtlichen Engagements in der Gemeinde Wachtberg und im Rhein-Sieg-Kreis informieren.

Gesuche und Angebote


Sie suchen für Ihren Verein, für Ihre Organisation oder Initiative Freiwillige, die sich engagieren wollen? Dann nutzen Sie die Engagementbörse der Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises. Die Gemeinde Wachtberg arbeitet eng mit der Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises zusammen. Seit 16 Jahren ist die Freiwilligen-Agentur im Rhein-Sieg-Kreis Ansprechpartner für bürgerschaftliches Engagement.  Sie verfügt über eine Engagementbörse, die über die Homepage der Freiwilligen-Agentur zu finden ist: www.tu-was ehrenamtlich.de/Engagementbörse.de .

Die Angebote aus der Engagementbörse werden gleichzeitig mit der Veröffentlichung auch in der Engagementbörse der Aktion Mensch:
https://www.aktion-mensch.de/was -du-tun-kannst/deine-moeglichkeiten/ehrenamt-finden.html dargestellt.

Hier können Sie teilnehmen

Sie möchten in der Engagementbörse der Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises ein Gesuch oder ein Angebot für freiwilliges Engagement veröffentlichen, dann wenden Sie sich bitte an: Katja Ackermann, Ehrenamtskoordination Gemeinde Wachtberg (Tel.: 0228/35026237, E-Mail: ehrenamtskoordination@wachtberg.de).

Wachtberg

Wachtbergs älteste Bürgerin gestorben

Charlotte Ribbentrop wurde 108 Jahre alt.

REGIONAL.report Redaktion

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Charlotte Ribbentrop (Mitte) – gut gelaunt im Kreise der Familie anlässlich ihres 100. Geburtstages. (Foto: Archiv E. Daubenspeck)

Nicht wenigen Menschen ist es vergönnt, ein derart hohes Alter zu erreichen und bis zuletzt in der gewohnten häuslichen Umgebung zu leben, wie dies Charlotte Ribbentrop gelungen ist. Im Alter von 108 Jahren entschlief die Seniorin, wie sie es vorausgeträumt hatte, friedlich während ihres Mittagsschläfchens am 20. Mai 2021 in ihrem Haus in Wachtberg.

Charlotte Ribbentrops Leben

Früh wird bei der am 22. August 1912 in Berlin Geborenen deren künstlerisches Talent erkannt und gefördert. Mit 16 Jahren bereits gewinnt sie bei einem Wettbewerb ein 5-jähriges Stipendium an der Staatlichen Akademie der freien Künste in Berlin. Während dieser für die junge Frau äußerst interessanten Zeit lernt sie auch bekannte Künstler kennen, unter anderem Käthe Kollwitz und Carl Hofer. Nach dem Studium arbeitet sie als freie Künstlerin für den Berliner Ullstein-Verlag, wird schnell bekannt und veröffentlicht bis Kriegsbeginn regelmäßig Illustrationen in verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen. Nach dem Krieg, sie ist wieder als Pressezeichnerin für verschiedene Verlage tätig, tragen alleine 100 Folgen „Saus und Braus“ für die Berliner Illustrierte ihre Handschrift. Sie heiratet den Ingenieur Fritz Ribbentrop. Gemeinsame Lebensstationen in Berlin, Ulm und Bad Godesberg führen sie schließlich 1967 ins „Ländchen“, das heutige Wachtberg. Ein schwerer Schicksalsschlag trifft sie keine zehn Jahre später, als ihr Ehemann tödlich verunglückt. Aber sie meistert auch als Witwe ihr Leben beherzt. Bis ins hohe Alter ist sie künstlerisch aktiv und zeichnet noch viel. Das Talent der Mutter hat nicht nur die Tochter geerbt, sondern auch deren beide Kinder, am deutlichsten ausgeprägt bei der Enkelin, die als Grafik-Designerin in Südtirol Kunst unterrichtet

Charlotte Ribbentrop. (Foto: Archiv E. Daubenspeck)

Bürgermeister Jörg Schmidt übermittelte der Familie von Charlotte Ribbentrop, auch im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wachtberg, sein Mitgefühl und seine Anteilnahme.

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Wachtberg

Wohnen „Auf dem Roggenacker“

Erster Spatenstich für neue Wohnbebauung in Ließem

REGIONAL.report Redaktion

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Spatenstich im Neubaugebiet „Roggenacker“: Bürgermeister J. Schmidt (2.v.l.), Stellvertreter V. Gütten u. S. Killmann (li. u. 2.v.r.), M. Kellring (Sedos, Mitte) sowie I. Wayand (Telekom, re.). (Foto: Gemeinde Wachtberg/bb

Der erste Spatenstich ist getan. Gemeinsam griffen am 03. Mai 2021 Bürgermeister Jörg Schmidt, dessen Stellvertreter, Sabine Killmann und Volker Gütten, und Mark Kellringer, Geschäftsführer des Bauträgers Sedos GmbH, zu den bereitgestellten Spaten.

Am Ließemer Ortseingang, zwischen Oberbachemer und Ließemer Straße, entstehen auf gut 5.100 Quadratmetern 25 Eigentumswohnungen, verteilt auf drei Mehrfamilienhäuser, und drei Reihenhäuser. „Die Erschließung des Baugebietes mit Ver- und Entsorgungsleitungen ist abgeschlossen“, zeigte sich Kellringer erfreut, nun könne mit dem Bau der Häuser begonnen werden. Die Vermarktung laufe bereits, ein Großteil der Wohnungen sei schon vergeben. Einzug soll im Frühjahr 2023 sein.

Freuen können sich die künftigen Neubürger*innen am Roggenacker auch über schnelles Internet vor Ort. Die Telekom baut im Neubaugebiet gerade parallel das Glasfaser-Netz aus. Nach der Fertigstellung stehen dort 1 GBit/s (Herunterladen) bzw. 200 MBit/s (Heraufladen) zur Verfügung. „Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagte Bürgermeister Schmidt, das Neubaugebiet werde dadurch als Wohn- und Arbeitsplatz für alle Generationen attraktiv. „Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Gemeinde“, bedankte sich Kellringer bei Ilona Wayand, der Regionalmanagerin der Deutschen Telekom, die gerne zum ersten Spatenstich mit dazu gekommen war.

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Wachtberg

Die glücklichsten Jahre unseres gemeinsamen Lebens

Zum Tode von Theater-Leiter Traugott Scholz

REGIONAL.report Redaktion

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Traugott Scholz - Höhepunkt seiner Theaterzeit als Estragon (li.) in „Warten auf Godot“ mit seinem Bruder Freimut Scholz als Vladimir (2009). (Foto: Kellertheater Chateau Pech)

Das Theater Château Pech trauert um seinen Prinzipal Dr. Traugott Scholz. Gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin und Regisseurin Gundula Schroeder, hatte Scholz die beliebte kleine Wachtberger Bühne 1998 gegründet und seitdem mit ihr zusammen geleitet. Am 30. April 2021 starb er im Alter von 86 Jahren zu Hause und, wie es sein Wunsch war, mit der engsten Familie an seiner Seite.

Traugott Scholz wurde 1934 in Königsberg geboren und wuchs nach dem Krieg als Ältester von sechs Geschwistern in Hetzelsdorf in der fränkischen Schweiz auf. Nach seinem Studium der Physik lernte er während seiner Promotion in Heidelberg die Schauspielerin Gundula Schroeder, die Liebe seines Lebens, kennen. Schroeder begleitete ihn zu Forschungsarbeiten in die USA, bevor beide 1970 in Wachtberg-Pech ansässig wurden und hier mit ihren Kindern ein gemeinsames Zuhause fanden.

Physiker und Theater-Mann

Bis zu seiner Pensionierung war Traugott Scholz als Physiker im Bundes-Umweltministerium für den Lärmschutz tätig und engagierte sich bereits in den Siebziger Jahren für Klimaschutz und für einen respektvollen Umgang mit den Ressourcen des Planeten. Mit Abschluss seiner Beamtenlaufbahn startete Traugott Scholz seine zweite Berufung als Schauspieler und Organisator des Kellertheaters Château Pech. Seine erste Rolle war der Moebius in „Die Physiker“ von Dürrenmatt.

Paraderollen und besondere Begrüßungen

Als weitere Paraderollen spielte Scholz u. a. den Malvolio in Shakespeares „Was Ihr wollt“,  jeweils den Ehemann von Gundula Schroeder in „Tartuffe“ und in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“. Den Zuschauern werden außerdem seine besonderen Begrüßungsansprachen vor jeder Vorstellung in Erinnerung bleiben – und die gastfreundliche Einladung an alle, nach der Vorstellung noch zu einem Glas Wein im ‚Salon‘ des Hauses Scholz zusammenzukommen.

„Warten auf Godot“

Den Höhepunkt seiner Theaterzeit erlebte er, als er, in der Regie seine Frau, zusammen mit seinen Brüdern Freimut und Volker, seinem Enkel Jonathan und seinem „Ehrenbruder“ Bernhard den Estragon in „Warten auf Godot“ gestalten konnte.

55 Jahre GLÜCK

Er selbst bezeichnete die Theaterzeit als „die schönsten Jahre unseres gemeinsamen Lebens“ – und beschrieb die gesamten 55 Jahre an der Seite seiner Frau mit der mathematischen Formel: Zwei Jahre Heidelberg, drei Jahre Amerika, 50 Jahre Pech = 55 Jahre GLÜCK.

Tiefe Freundschaften

Mit den langjährigen Schauspielerinnen und Schauspielern des Kellertheaters Château Pech verband Traugott Scholz eine tiefe Freundschaft, ebenso genoss er auch die inspirierenden Begegnungen mit vielen Menschen aus dem Stammpublikum.

Durch Corona musste das Theater im vergangenen Jahr kurz vor der geplanten Premiere die Proben zu Kleists „Der zerbrochene Krug“ einstellen. Gundula Schroeder wird nach der Pandemie gemeinsam mit dem Ensemble entscheiden, wie es ohne Traugott Scholz weitergehen kann. (Kellertheater Chateau Pech)

Traugott Scholz und Gundula Schroeder – 55 Jahre Glück. (Foto: Kellertheater Chateau Pech)

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Wachtberg

Fahrradstraße Berkumer Weg

REGIONAL.report Redaktion

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Zukünftig Fahrradstraße – Berkumer Weg / Foto: ADFC Wachtberg

Schon im letzten Jahr war die Umgestaltung des Berkumer Wegs in eine Fahrradstraße von den politischen Gremien in Wachtberg beschlossen worden. Dies war nun Thema Ende März im Ausschuss für Bau und Infrastruktur. Die erfreuliche Nachricht: Auch der Stumpebergweg wird einbezogen und die Vorlage des Planungsbüros Fischer kann man nicht nur aus Radfahrsicht als sehr ansprechend bezeichnen.

Auf Fahrradstraßen sind Autos praktisch nur „zu Gast“. Radfahrende dürfen nebeneinander fahren, PKW oder Motorräder (wenn zugelassen) dürfen den Radverkehr weder behindern noch gefährden und auch nicht drängeln; und es gilt generell Tempo 30.

Sperrung für PKW
 

Ein größerer Teil des Stumpebergweg wird für PKW gesperrt (außer Feuerwehr und Landwirtschaft), es bleibt eine Abhol- und Bringzone für Eltern. 1.425 qm zusätzliche Grünfläche entstehen, 31 Bäume und 690 qm Hecke werden neu angepflanzt, der Schulhof wird umgestaltet.

Auch die Vorplanungen für den Berkumer Weg erfüllen in weiten Teilen die Erwartungen des ADFC. Für landwirtschaftliche Fahrzeuge werden in regelmäßigen Abständen Ausweichbuchten zur Verfügung gestellt und ein Aussichtspunkt auf halber Strecke soll einen Blick auf das Siebengebirge ermöglichen. Neben der Fahrradstraße ist auch ein separater Gehweg vorgesehen, getrennt durch einen breiten und durchgängigen Grünstreifen, ergänzt durch eine geeignete Baumpflanzung.

Umsetzung dauert an

Aber leider wird die Umsetzung wohl einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Ausschuss hat einstimmig die Verwaltung beauftragt, die entsprechenden Förderanträge für die Finanzierung bis Ende Mai zu stellen. Danach beginnen die Gespräche mit den Anwohnern und der HDG-Schule, eine ausführungsreife Planung kann erst 2022 erstellt werden. Und vor Baubeginn muss die Verlegung der Buslinie 856 erfolgen, hierfür ist u.a. noch die Haltestelle Seniorenpark in Berkum umzubauen.

„Offenbar wird man sich aber trotz der seit 2019 fertigen Ortsumgehung noch einige Zeit mit Kfz-Verkehr auf dem Berkumer Weg abfinden müssen“, beschreibt ADFC-Verkehrsplaner Jörg Landmann den großen Wermutstropfen in der vorgestellten Planung. Anders als ursprünglich von der Gimmersdorfer Ortsvertretung vorgeschlagen, konnte Beigeordneter Swen Christian dem ADFC in einem Gespräch am 9. April nicht zusichern, wann der Weg für den PKW-Verkehr gesperrt wird. Denn der entsprechende politische Beschluss im Rat umfasste nur die Einrichtung der Fahrradstraße. „Eine schnelle und vorgelagerte Sperrung für den Kfz-Verkehr könnte schon jetzt die Sicherheit des Verkehrs zu Fuß und mit dem Rad wesentlich erhöhen und ein Umsteigen erleichtern,“ stellt auch ADFC-Sprecher Andreas Stümer fest.

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