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Bad Münstereifel | Politik & Wirtschaft

Bad Münstereifel: Bürger votieren für Windkraft

Knappe Mehrheit beim Bürgerentscheid für Windkraft.

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Symbolbild Windrad

357 Stimmen machten am Ende den Unterschied. Mit 3.584 zu 3.227 Stimmen haben sich Bad Münstereifeler dafür ausgesprochnen, dass im Nöthener Wald Windkraftanlagen errichtet werden können. „Sind Sie dagegen, dass die städtischen Flächen in der Gemarkung Nöthen (Nöthener Wald) für die Vermarktung von Windkraftanlagen zur Verfügung gestellt werden?“ So lautete die Fragestellung des ersten Bürgerentscheids in der Geschichte der Stadt. 15.318 Personen waren abstimmberechtigt. Die Beteilung betrug 44,57 Prozent. Der Bürgerentscheid ersetzt einen Ratsbeschluss.

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Grünfläche soll im öffentlichem Eigentum bleiben

Redaktion Euskirchen

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Kurparkwäldchen / Foto: SPD Bad Münstereifel (Karl Michalowski)

Seit fast einem Jahr wird der Verkauf des Kurparkwäldchens oberhalb des historischen Kurhauses in
Bad Münstereifel diskutiert. Der Eigentümer des Kurhauses möchte nun auch die Grünanlage kaufen.
Im Rahmen seines Projekts will er das Kurhaus umgestalten und das Kurparkwäldchen für die künftigen
Gäste des Kurhauses nutzen. Das wurde in der letzten Sitzung des Stadtentwicklungsausschuss
vorgestellt.

SPD Bad Münstereifel bezieht Stellung


„Wir sind uns dem Wert des Kurparkwäldchens für die Bad Münstereifeler Bürgerinnen und Bürger
sehr bewusst. Daher lehnen wir den Verkauf nach wie vor ab.“ teilt Karl Michalowski mit. Der SPDFraktionsvorsitzender betont, dass dies ein wertvolles Kleinod in der Stadt ist und der Öffentlichkeit
jederzeit frei zugänglich bleiben muss: „Eine Einzäunung mit nur stundenweisem Zugang und privaten
Hausrecht kommt für die SPD nicht in Frage.“. Michalowski fügt hinzu, dass nach Auffassung der SPD
die Stadt sich nicht weiter ihrer Gestaltungsmöglichkeiten durch den Verkauf von weiteren Flächen
berauben sollte. Es darf kein Ausverkauf Bad Münstereifels stattfinden.“

Wald soll reaktiviert werden


Doch was soll stattdessen mit dem Wäldchen an der Willy-Brandt-Straße passieren? „Wir wollen, dass
der Park wieder reaktiviert und als öffentliche Erholungsanlage für alle bestehen bleibt. Das haben wir
im Übrigen schon vor Jahren mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) beschlossen.“ so
Michalowski. Bereits im Jahr 2017 hatte der Stadtentwicklungsausschuss die Beauftragung der
Planungsleistungen für das denkmalgeschützte Kurparkwäldchen auf der Tagesordnung. Auch
öffentliche kulturelle Veranstaltungen wie im vergangenen Jahr seien dann weiterhin möglich.
Das Argument, dass der Park nur mit erheblichen finanziellen Mitteln zu unterhalten wäre, lassen die
Sozialdemokraten nicht gelten. „Bevor der Investor mit seinem Kaufangebot kam, wollten alle eine
Reaktivierung des Wäldchens. Plötzlich danach hört man auffällig viele Argumente für die
Privatisierung und steile finanzielle Hürden für den Verbleib im städtischen Eigentum.“ so Michalowski.
Die Genossen wollen, dass zur Reaktivierung Fördermittel abgerufen werden, wie dies im ISEK
vorgesehen war. Diese besondere Parkanlage mit seinen 26 verschiedenen Baumarten könnte dann
wieder im neuen Glanz erstrahlen. Dafür ist auch ein nachhaltiges Pflegekonzept nötig. Das hat in den
vergangenen Jahren gefehlt

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Bad Münstereifel verbessert Mobilfunkversorgung

Redaktion Euskirchen

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Mobilfunkmast / Foto:pixabay

Bereits seit 2019 hat die Stadt Bad Münstereifel an Projekten zur Verbesserung der Mobilfunkversorgung im Stadtgebiet teilgenommen. Hierbei hat der zuständige Fachausschuss auch zwei Standorte in Rodert zur Prüfung vorgeschlagen.

Zwischenzeitlich hat die Stadt Bad Münstereifel gemeinsam mit Vodafone die möglichen Standorte in Rodert untersucht und festgestellt, dass der von der Stadt angebotene Standort am Wasserhochbehälter „Auf der Maar“ nach der vorläufigen Prüfung geeignet ist.

Daher soll kurzfristig auf dieser Fläche vorübergehend ein sogenannter mobiler Antennenträger (Anhänger) aufgestellt werden, damit bereits kurzfristig eine Versorgung erfolgen kann.

Der künftige Funkmast wird auch weiteren Mobilfunkanbietern zur Anmietung angeboten, so dass von dort aus dann möglichst eine umfassende Abdeckung erfolgen kann.

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