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Kreise & NRW

Weniger Stress beim Kochen – mehr Zeit für die Familie

Mit guter Planung und smarten Küchenhelfern mehr Flexibilität im Alltag gewinnen

Themen-Redaktion

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Mit der temperatur- und zeitkontrollierten Kochmethode bleibt mehr Zeit für die Familie. Foto: djd/AMC Alfa Metalcraft Corporation

Wer kennt das Problem nicht? Der Tag ist vollgepackt mit Arbeit und Terminen. Und dann noch regelmäßig frische Mahlzeiten zubereiten? Spaß und Lust am Kochen bleiben da schnell auf der Strecke – und es gibt mal wieder Pizza zum Mitnehmen oder Fertiggerichte. Dabei kann es mit der richtigen Vorbereitung und cleveren Küchenhelfern gelingen, auch im stressigen Alltag gesund und ausgewogen zu kochen.

Planung ist die halbe Miete

Eine gut organisierte Küche, in der man alle nötigen Werkzeuge und Zutaten schnell zur Hand hat, macht das Arbeiten einfacher. Ebenso wie die Planung der Mahlzeiten. Am besten nimmt man sich am Wochenende etwas Zeit, um sich die Rezepte für die nächste Woche zu überlegen. Ideen und Rezepttipps gibt es unter www.kochenmitamc.info. Dann folgt: eine Einkaufsliste schreiben und die Vorratskammer checken. Wer immer einen Vorrat an erntefrisch gefrorenem Tiefkühlgemüse zu Hause hat, spart sich den einen oder anderen Einkauf und auch die Zeit fürs Schnippeln. Gemüse, das direkt nach der Ernte tiefgefroren wird, enthält noch besonders viele Vitamine.

Kochvorgang bequem übers Smartphone kontrollieren

Viel Zeit und Flexibilität gewinnt man mit einer temperatur- und zeitkontrollierten Kochmethode. Die intelligente Kochplatte Navigenio von AMC etwa lässt sich in Kombination mit einem passenden Topf zum Kochen, Gratinieren, Braten und Backen nutzen. Sie überwacht zusammen mit einem Signalgeber die Temperatur und schaltet sich ab, sobald das Gericht fertig ist. Ein Vorteil der Temperaturkontrolle ist, dass die Lebensmittel immer mit der genau richtigen Temperatur zubereitet werden und somit Vitamine und Nährstoffe optimal erhalten bleiben. Neu ist, dass die Produkte nun Wi-Fi fähig sind und über die sogenannte Cook & Go App gesteuert werden können. In der Praxis bedeutet dies, dass man beispielsweise mit den Kindern eine Auszeit auf der Terrasse genießen oder im Homeoffice weiterarbeiten kann und dennoch über das Smartphone stets die Kontrolle über das Kochgeschehen behält.

Praktische Warmhaltefunktion

Der Kochprozess wird auf dem Display angezeigt. Ist das Gericht fertig, bekommt man übers Smartphone eine Benachrichtigung. Danach greift die automatische Warmhaltefunktion bis maximal 60 Minuten. Etwa, wenn noch nicht alle Familienmitglieder zum Essen da sind. Über die App, die kostenlos im Apple Store oder bei Google Play erhältlich ist, können Hobbyköche auch mehrere Töpfe kontrollieren. Der Zeitpunkt, an dem der Kochvorgang gestartet werden soll, kann ebenfalls bestimmt werden. Zu den innovativen Funktionen der App gehört zudem das Abspeichern individueller Kochprogramme.

Wesseling | Politik & Wirtschaft

Golland zu Besuch bei LyondellBasell in Wesseling

Konstruktives Gespräch mit dem Werksleiter Tassilo Bader über aktuelle Herausforderungen.

REGIONAL.report Redaktion

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Eine Delegation der Lyondell Basell begrüßte Gregor Golland im Werk / Foto: Lyondell Basell

Der CDU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU- Landtagsfraktion Gregor Golland besuchte im Rahmen seiner Wirtschaftstour einen weiteren führenden Arbeitgeber in der Region. Ende Mai war Golland zu Gast im Eisenwerk Brühl, am vergangenen Freitag traf er sich mit Tassilo Bader, Werksleiter bei LyondellBasell, und seinem Team in Wesseling zum Gedankenaustausch. 

LyondellBasell ist das europaweit drittgrößte Chemieunternehmen. Die Standorte Wesseling mit sechs und Hürth-Knapsack mit zwei Produktionsanlagen sind Marktführer in der Herstellung von Polyolefinen.

„Tassilo Bader und 3 seiner Führungskräfte aus Produktion, Sicherheit/Umweltschutz und Kommunikation haben mit mir ein sehr konstruktives Gespräch über die aktuellen Herausforderungen am Chemiestandort Wesseling geführt“, berichtet Golland. „Es ging u.a. um den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen, um den Fachkräftemangel sowie die Nutzung von Plastikabfällen und nachwachsenden Rohstoffen bei der Herstellung von Kunststoffen, die in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen eingesetzt werden. Es war mir zudem eine besondere Freude, meinen früheren Ausbildungsbetrieb zu besuchen.“ Der Christdemokrat absolvierte von 1995 bis 1998 seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei den damaligen Rheinischen Olefinwerken (heute LyondellBasell).  Golland wird den Dialog mit kleinen und großen Betrieben in seinem Heimatwahlkreis fortsetzen. „Egal ob Handwerksbetrieb oder großes Unternehmen, alle leisten einen wichtigen Beitrag für eine starke Wirtschaft und gute Arbeitsplätze in unserer Region“.

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Troisdorf | Freizeit & Kultur

Ausbildung genießt in Troisdorf hohen Stellenwert

Drei neue C-Trainer für die Jets.

REGIONAL.report Redaktion

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Marcel Berlau, Johannes Jungmann und Marc Fischer (v. l.) haben ihren Trainerlehrgang bestanden. (Foto: Jets)

Eigentlich war der Start des letzten C-Trainerlehrgangs bereits für Dezember 2020 geplant. Doch dann musste auch der American Football und Cheerleading Verband NRW (AFCV NRW) aufgrund des Lockdowns seine Aktivitäten komplett einstellen.

Mit etwas Verspätung dürfen sich die Troisdorf Jets nun aber doch über drei frisch gebackene C-Trainer freuen. Marcel Berlau (Jets Seniors, 1. Herren), Johannes Jungmann (Jets Prospects. 2. Herren) und Marc Fischer (FutureJets, U13) haben jetzt die „Lizenz zum Coachen“.

Der Trainerlehrgang ist als Präsenzveranstaltung ausgelegt, bei der die TeilnehmerInnen in normalen Zeiten insgesamt 120 Unterrichtseinheiten an sechs Wochenenden absolvieren müssen. Im vergangenen Jahr sollten aufgrund der großen Nachfrage sogar erstmals zwei C-Lehrgänge parallel stattfinden. Einer in Köln und der andere wie gewohnt in der Marler Geschäftsstelle des Verbandes.

In der Hoffnung, den Lockdown schnell überstanden zu haben, wurde der Lehrgangsbeginn zunächst in den Januar dieses Jahres verschoben. Als sich dann jedoch abzeichnete, dass die Einschränkungen länger in Kauf genommen werden mussten, entschied sich der Landesverband zu einem Ersatzangebot via Videokonferenz. Eine gehörige Umstellung für die Referenten, die ihre Lehrgangsinhalte mit dem fachspezifischen Teil sowie auch Regelkunde, Sportmedizin und Sport-Didaktik komplett auf den Präsenzunterricht ausgelegt hatten.

Online-Coaching und Erste Hilfe

Neben der regelmäßigen Teilnahme an den Online-Veranstaltungen mussten die Neu-Coaches zum Bestehen des Lehrgangs zuvor den Trainerassistenten-Kurs des Verbandes sowie einen 1. Hilfe-Kurs absolviert haben.

„Wir freuen uns, wenn wir unsere Trainerinnen und Trainer bei der Weiterqualifizierung unterstützen können“, sagt Vereinspräsident Eric Grützenbach. „Die Kosten für die Ausbildung übernimmt der Verein gerne, denn das ist für uns die beste Investition in die Zukunft.“

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Kreis Euskirchen

Weitere Lebensretter gesucht

Bei einem Herzkreislaufstillstand zählt jede Minute: Landrat Ramers und die Bürgermeister/-innen werben für Ersthelfer-App „Corhelper“

Redaktion Euskirchen

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Im Kreis Euskirchen müssen jährlich etwa 180 Notfallpatienten mit einem Herzkreislaufstillstand wiederbelebt werden. Acht bis zwölf Minuten benötigt der alarmierte Rettungsdienst durchschnittlich, bis er beim Patienten eintrifft. „Innerhalb von drei bis fünf Minuten ohne Versorgung treten aber irreversible Schäden im Gehirn auf. Ein Überleben des Herz-Kreislauf-Stillstands ist nur möglich, wenn in den ersten Minuten mit einer effektiven Herzdruckmassage begonnen wird“, sagt Jesko Priewe, Ärztliche Leitung Rettungsdienst Kreis Euskirchen. „Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt also für das Überleben jede Minute.“

Wie kann man mehr Leben retten?

Der Kreis Euskirchen setzt seit Neuestem als einer der ersten Kreise bundesweit auf das Smartphone-basierte Alarmierungssystem „Corhelper“ für Ersthelferinnen und Ersthelfer. Im Falle eines Notfalls werden zeitgleich mit der Notarztalarmierung jetzt auch qualifizierte Ersthelfer von der Leitstelle benachrichtigt. Die App greift dabei auf registrierte Helfer in nächster Nähe bzw. in der Reichweite des Notfalls zurück, die dann mit der Erstversorgung beginnen können –  bevor der Rettungsdienst eintrifft.

„Durch diesen Zeitgewinn steigen die Überlebenschancen der Patienten“, betont Jesko Priewe, der auch schon wenige Wochen nach der Einführung des Systems einen großen Erfolg vermelden konnte. Die junge Ersthelferin Christin Schwarz konnte in einem Eifeldorf im Süden des Kreises eine 52-jährige Frau reanimieren und ihr so das Leben retten.

Die Einführung eines einheitlichen Alarmierungssystems nicht nur für den Kreis Euskirchen, sondern für die Region Aachen ermöglicht, dass Ersthelfer nicht nur an ihrem Wohnort Menschenleben retten können, sondern in der gesamten Region Aachen mit ihren 1,3 Millionen Einwohnern in 46 Städten und Gemeinden im Notfall helfen können, wenn sie sich gerade dort befinden. Landrat Markus Ramers und die elf Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Euskirchen begrüßen die Einführung dieses Systems und freuen sich über die große Bereitschaft bei potentiellen Lebensrettern. So haben sich in den ersten Wochen bereits über 400 Ersthelferinnen und Ersthelfer registrieren lassen. „Weitere sind natürlich willkommen“, so Jesko Priewe.

Wer kann mitmachen?

Die Voraussetzungen sind: mindestens 18 Jahre alt, eine Zertifizierung in „Erster Hilfe“ und die Teilnahme an einer jährlichen Unterweisung. Nähere Infos erhalten Interessenten über die E-Mail-Adresse ersthelfer@gefahrenabwehr-kreis-euskirchen.de

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Hightech made in Brühl

Landtagsabgeordneter besucht das Eisenwerk

Harald Zeyen

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Kompetente Führung durch das Brühler Eisenwerk: (v.l.) Christian Hoffert, Rüdiger von Waldow, Gregor Golland, Matthias Pampus-Meder und Wilm Papke. Foto: Büro Gregor Golland

Das Brühler Eisenwerk stand auf dem Besuchsprogramm des Brühler Landtagsabgeordneten Gregor Golland. Im Rahmen einer Führung konnte er sich von der globalen Bedeutung des Unternehmens überzeugen.

Im Audi, im Ford oder im GM – die Motorblöcke des Brühler Eisenwerks finden sich in Autos weltweit. Der CDU-Landtagsabgeordnete für den südlichen Rhein-Erft-Kreis erfuhr, dass es der größte Arbeitgeber seiner Heimatstadt ist.

Vier Millionen Gusseisen-Produkte

Das Eisenwerk Brühl beschäftigt über 1500 Mitarbeiter. Seit über 90 Jahren produziert es gusseiserne Motorblöcke, Zylinderkurbelgehäuse und Zylinderköpfe, für die Autoindustrie. Rund vier Millionen Stück werden jedes Jahr produziert, der Großteil davon wird in alle Welt exportiert. Kompetente Erklärungen zum Unternehmen gab es von Christian Hoffert, Rüdiger von Waldow, Matthias Pampus-Meder und Wilm Papke.

Lange Erfolgsgeschichte

„Die Grauguss-Blöcke aus Brühl sind ein international gefragtes Hightech-Produkt made in Germany“, erklärt Golland. „Ich hatte einen sehr informativen Austausch mit den Vertretern der Gesellschafterin  und der Geschäftsführung des Eisenwerks sowie eine Werksbesichtigung. Trotz seiner langen Erfolgsgeschichte sieht sich das Unternehmen heute mit umfangreichen Auflagen konfrontiert. Das treibt die Kosten nach oben und erschwert die Wettbewerbsfähigkeit. Gerne setze ich mich dafür ein, dass Abhilfe geschaffen wird. Der Abbau von Bürokratie ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung im Rahmen der Entfesselungsoffensive. Ich bin überzeugt: Wir brauchen erfolgreiche familiengeführte Unternehmen des Mittelstands, um Deutschlands Wohlstand weiter zu erwirtschaften.“

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Brühl | Aktuelles

Sperrung der Brücke „Brückenstraße“

Massive Schäden festegestellt. PKW Verkehr muss sofort ruhen.

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolbild gesperrte Brücke / Foto: pixabay

Im Rahmen einer Brückenhauptprüfung wurde im Brühler Stadtteil Vochem die DB-Brücke „Brückenstraße“ kontrolliert. Bei der aus dem Jahr 1910 stammenden Brücke wurde die letzte Hauptprüfung 2003 durchgeführt.

Bei der aktuellen Hauptprüfung wurden einige gravierende Mängel festgestellt, die es erforderlich machen die Brücke für den PKW-Verkehr umgehend zu sperren. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke weiterhin nutzen.

Ob und wann das Brückenbauwerk wieder wie gewohnt genutzt werden kann, werden die weiteren Maßnahmen ergeben.

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Brühl | Freizeit & Kultur

„Heimat am Schloss“ – Boulefreunde Brühl e.V.

Theateraufführung am Schloss mit anschließendem Boule Turnier.

Harald Zeyen

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Die Boulefreunde Brühl laden zum Start in die Sommersaison zu einer neuen Veranstaltung unter dem Titel „Heimat am Schloss“ ein. Repro: Harald Zeyen

Die Boulefreunde Brühl e.V. laden am  Mittwoch, den 16.06.2021 zu ihrer Veranstaltungsreihe „Heimat am Schloss“ ein. Die Theateraufführung im Schlosspark, auf dem Boule Platz neben dem Belvedere Parkplatz, startet um 14:30 Uhr mit Brühler Heimatgeschichten von Bernhard Münch rund um das Schloss, die Stadt und die Zeit um das 19. Jahrhundert. „Heimat am Schloss“ wird durch das Heimatministerium NRW gefördert und bei der Organisation und Durchführung durch das Veranstaltungsmanagement der Stadt Brühl unterstützt.

Die Boulefreunde Brühl e.V. / Foto: REGIONAL.report

Im Anschluss findet ab 16 Uhr ein Boule Turnier mit drei Runden zu je 40 Minuten statt. Mit einem Startgeld von 3€ können alle, die eigene Boule Kugeln besitzen, mitmachen.

Aus organisatorischen Gründen wird um schriftliche Anmeldung unter info@boulefreunde.de gebeten. Nähere Infos zum finden Sie im Veranstaltungskalender der Stadt Brühl auf www.bruehl.de .

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Rhein-Sieg-Kreis

Anpassung der Taxitarife

Der Ausschuss für Planung und Verkehr beschloss vorbehaltlich eine Anpassung der Entgelte für Taxifahrten.

REGIONAL.report Redaktion

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Taxi / Foto: pixabay

Der Ausschuss für Planung und Verkehr beschloss in seiner jüngsten Sitzung am 10. Juni 2021 – vorbehaltlich der endgültigen Entscheidung durch den Kreistag am 24. Juni 2021 – eine Anpassung der Beförderungsentgelte für Taxifahrten.

Die neuen Tarife

Diese 18. Änderung der Tarifordnung sieht eine Erhöhung der Grundgebühr um 0,30 Euro vor, also von 3,70 Euro auf 4,00 Euro. Auch der Tag- und Nachttarif soll um 0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer steigen, also von 2,10 Euro beziehungsweise 2,30 Euro auf 2,40 Euro und 2,60 Euro.

Corona-Zuschlag bis 30.06.2022

Hinzu kommt vorübergehend ein einmalig zu entrichtender Corona-bedingter Zuschlag von 1,50 Euro. Fahrer- und Kundenschutz, Innenraumdesinfektion, Schutzmasken für Fahrgäste verursachen Mehraufwendungen. Sobald die Schutz-und Hygienemaßnahmen nach der Corona-Schutzverordnung des Landes NRW nicht mehr notwendig sind, erübrigt sich der Corona-Zuschlag; spätestens mit Ablauf des 30.06.2022 soll er wieder entfallen.

Hintergrund dieser 18. Änderung der Tarifordnung ist, dass die Fachvereinigung Personenverkehr Nordrhein, Taxi-Mietwagen e.V. diese wegen Kostensteigerungen im Taxigewerbe, insbesondere wegen der mindestlohnbedingten Mehrkosten sowie pandemiebedingter Zusatzkosten geltend gemacht hatte. Letztmalig hatte sich die Tarifordnung zum 15. August 2019 geändert. Die jetzt vorgeschlagene Anpassung ist das Ergebnis eines Kompromisses zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und der Fachvereinigung.

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Erftstadt | Leben & Menschen

Es kann geschleudert werden!

Neuer Schleuderraum für Imker im Umweltzentrum Erftstadt eröffnet.

REGIONAL.report Redaktion

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Götz Schlömer (l.) und Ina Bävenroth vom Imkerverein Erftstadt e.V. erläutern die Gewinnung des Honigs im neu errichten Schleuderraum. Bildquelle: LAG Zülpicher Börde e.V.

In vielen Gärten und Feldern der Region summt es. Viele Insekten sammeln Pollen und bestäuben dabei die blühenden Pflanzen. Auch die Honigbienen sind bereits seit einigen Wochen fleißig und für
die Imker der Region steht die erste Honigernte des Jahres an. Da kommt die Eröffnung des neuen
Schleuderraum im Umwelt- und Naturparkzentrum Erftstadt im Friesheimer Busch wie gerufen.

Die beteiligten Vertreter der Stadt Erftstadt, des Natur- und Umweltnetzwerks Erftstadt e.V., des
Imkervereins Erftstadt e.V. und des LAG Zülpicher Börde e.V. freuen sich über das neue Gebäude mit
eingerichtetem Schleuderraum. Bildquelle: LAG Zülpicher Börde e.V

Finanzielle Unterstützung durch die Stadt

„Wir freuen uns sehr heute unseren Schleuderraum für die Imker der LEADER-Region Zülpicher Börde eröffnen zu können“, sagte Carla Neisse-Hommelsheim, Vorsitzende des Umweltnetzwerk Erftstadt e.V. sowie Vorsitzende des LAG Zülpicher Börde e.V. „Während der Planung und Umsetzung mussten viele Hürden überwunden werden, so dass wir nun stolz sind, diese Herausforderung gemeinsam mit dem Imkerverein Erftstadt und der Stadt Erftstadt gemeistert zu haben“, so Neisse-Hommelsheim. Das Umwelt- und Naturparkzentrum Erftstadt bietet den Imkern aus der LEADERRegion einen neu gebauten Schleuderraum an, wo sie ihren Honig unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben schleudern sowie Honig und Wachs gewinnen können. Der Schleuderraum ist mit adäquaten Gerätschaften ausgestattet und kann gegen eine geringe Kostenbeteiligung von Imkern genutzt werden, die bisher keine entsprechende Möglichkeit hatten. „Noch vor ein paar Jahren besaßen wenige Imker viele Bienenvölker und hatten ihren eigenen Schleuderraum. Heutzutage besitzen viele Imker wenige Völker, so dass sich eine Anschaffung von Schleuderutensilien meist nicht lohnt. Diese Imker möchten wir mit dem Angebot unterstützen“, erläutert Götz Schlömer, Vorsitzender des Imkervereins Erftstadt e.V. den Hintergrund des mit ca. 140.000 € aus Landes- und EU-Mittel geförderte LEADER-Projektes „Bienen für die Börde“. Die Stadt Erftstadt unterstützte das Projekt finanziell mit ca. 59.000 €. „Wir waren von Anfang an von der Idee überzeugt“, so Claudia Seyfried, Amtsleiterin für Stadtentwicklung und Bauordnung der Stadt Erftstadt.

Projekt soll Bevölkerung sensibilieren


Neben dem Imkerschleuderraum wurden zusätzliche Räumlichkeiten für Weiterbildungsmaßnahmen
und ein Sanitärbereich im Rahmen der Baumaßnahmen geschaffen. Die Unterstützung der traditionell und lokal bedeutsamen Imkerei ist das Ziel des Projekts. Ebenso möchte das Projekt das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung der Insekten innerhalb der Nahrungsmittelproduktion schärfen und dem Insektenrückgang nachhaltig entgegenwirken. Im Umwelt- und Naturparkzentrum Erftstadt befindet sich bereits jetzt ein Lehrbienenstand, der vom Imkerverein Erftstadt erfolgreich betrieben wird. Dort werden jährlich bis zu 20 Neu-Imker ausgebildet. Auch verschiedene Weiterbildungen über heimische Insekten werden künftig im Rahmen des Projektes durch den Imkerverein angeboten, so dass auch in Zukunft das Summen in unseren Gärten und auf den Feldern der Region im Frühjahr zu hören ist.


Kontakt für Imker


Aufgrund der Corona-Einschränkungen sind aktuell noch keine Termine im Schleuderraum buchbar.
Interessierte Imker der LEADER-Region Zülpicher Börde können sich auf der Website des
Imkervereins Erftstadt über den aktuellen Stand informieren. Dort wird ebenfalls ein Ansprechpartner
genannt werden, sobald Terminvergaben möglich sind.

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Wachtberg

Wachtbergs älteste Bürgerin gestorben

Charlotte Ribbentrop wurde 108 Jahre alt.

REGIONAL.report Redaktion

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Charlotte Ribbentrop (Mitte) – gut gelaunt im Kreise der Familie anlässlich ihres 100. Geburtstages. (Foto: Archiv E. Daubenspeck)

Nicht wenigen Menschen ist es vergönnt, ein derart hohes Alter zu erreichen und bis zuletzt in der gewohnten häuslichen Umgebung zu leben, wie dies Charlotte Ribbentrop gelungen ist. Im Alter von 108 Jahren entschlief die Seniorin, wie sie es vorausgeträumt hatte, friedlich während ihres Mittagsschläfchens am 20. Mai 2021 in ihrem Haus in Wachtberg.

Charlotte Ribbentrops Leben

Früh wird bei der am 22. August 1912 in Berlin Geborenen deren künstlerisches Talent erkannt und gefördert. Mit 16 Jahren bereits gewinnt sie bei einem Wettbewerb ein 5-jähriges Stipendium an der Staatlichen Akademie der freien Künste in Berlin. Während dieser für die junge Frau äußerst interessanten Zeit lernt sie auch bekannte Künstler kennen, unter anderem Käthe Kollwitz und Carl Hofer. Nach dem Studium arbeitet sie als freie Künstlerin für den Berliner Ullstein-Verlag, wird schnell bekannt und veröffentlicht bis Kriegsbeginn regelmäßig Illustrationen in verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen. Nach dem Krieg, sie ist wieder als Pressezeichnerin für verschiedene Verlage tätig, tragen alleine 100 Folgen „Saus und Braus“ für die Berliner Illustrierte ihre Handschrift. Sie heiratet den Ingenieur Fritz Ribbentrop. Gemeinsame Lebensstationen in Berlin, Ulm und Bad Godesberg führen sie schließlich 1967 ins „Ländchen“, das heutige Wachtberg. Ein schwerer Schicksalsschlag trifft sie keine zehn Jahre später, als ihr Ehemann tödlich verunglückt. Aber sie meistert auch als Witwe ihr Leben beherzt. Bis ins hohe Alter ist sie künstlerisch aktiv und zeichnet noch viel. Das Talent der Mutter hat nicht nur die Tochter geerbt, sondern auch deren beide Kinder, am deutlichsten ausgeprägt bei der Enkelin, die als Grafik-Designerin in Südtirol Kunst unterrichtet

Charlotte Ribbentrop. (Foto: Archiv E. Daubenspeck)

Bürgermeister Jörg Schmidt übermittelte der Familie von Charlotte Ribbentrop, auch im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wachtberg, sein Mitgefühl und seine Anteilnahme.

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Brühl | Aktuelles

Erste digitale Woche geplant

Projektideen werden bis 28. Juni gesucht.

Harald Zeyen

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Im September findet die erste digitale Woche in Brühl und den anderen Städten des Rhein-Erft-Kreises statt. Foto: Gerd Altmann

Die in 2020 geplante digitale Woche in Brühl konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. In diesem Jahr wird nun ein neuer Versuch auf kreisweiter Ebene gestartet.

In Kooperation werden Brühl und die anderen Kreisstädte vom 6. bis 11. September 2021 ein vielfältiges Programm rund um das Thema Digitalisierung anbieten.

Aspekt Vielfältigkeit

Digitale Trends zum Anfassen, Mitmach-Aktionen und vieles mehr stehen auf der Agenda. Konkrete Fragen werden beantwortet und das eigene Unternehmen fit gemacht. Angesprochen sind auch alle, die neugierig sind oder einfach nur ein wenig Abwechslung und Spaß suchen. Für jeden ist etwas dabei. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Aspekt Vielfältigkeit. Das Programm richtet sich an junge und alte Menschen, Familien, Unternehmen sowie Arbeitnehmer:innen.

„Denk-Grenzen“ überschreiten

Neben den räumlichen Grenzen gilt es auch „Denk-Grenzen“ zu überschreiten. Die Idee der digitalen Woche lebt nämlich von den vielfältigen Ideen und Beiträgen einzelner. Mitmachen kann also jeder: ob Unternehmen, Kommune, Einzelperson oder Verein, Organisation und Initiative. Jede Idee ist willkommen, jede Beteiligung eine Bereicherung. Alle Projektideen müssen bis zum 28. Juni 2021 unter www.digitalewoche.org eingereicht werden. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen zur Digitalen Woche. Die Devise lautet: „Machen Sie mit und gestalten Sie den digitalen Wandel!“. Rückfragen beantwortet auch das Citymanagement der Stadt Brühl unter 02232 794015 (Mail: citymanagement@bruehl.de).

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