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Auto & Mobilität

Den Flow am Berg finden

Elektrische Unterstützung sorgt beim Mountainbiking für noch mehr Fahrspaß

Themen-Redaktion

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Genug Power für anspruchsvolle Bergfahrten: Mountainbikes mit elektrischem Zusatzmotor sind inzwischen beliebter als ohne die Unterstützung. Foto: djd/Bosch eBike Systems

Steile Anstiege meistern, knifflige Bergtrails bezwingen und die letzten Kräfte der Muskeln mobilisieren: Mountainbiker lieben die Herausforderung. Dabei darf es gerne ein Quäntchen Extrapower sein. E-Mountainbikes mit der Unterstützung eines elektrischen Antriebs sorgen für zusätzlichen Schub. Denn so macht selbst das Fahren bergauf auf anspruchsvollen Wegen jede Menge Spaß.

Die perfekte Balance finden

Die elektrische Unterstützung bringt den Biker am Berg voran und hilft dabei, die eigenen Kräfte besser einzuteilen. Gleichzeitig können sich die Sportler noch mehr auf die Fahrsituationen konzentrieren. Schließlich ist jeder Berg anders: Während des Anstiegs variieren die Steigungen. Mit jedem Meter, den sich das Bike den Trail nach oben schiebt, fällt das Treten schwerer. Unebener, nasser oder loser Untergrund sorgen für zusätzliche Herausforderungen. Für diese Situation gibt es etwa von Bosch den eMTB-Modus, der E-Mountainbiker beim Bergauffahren optimal unterstützt und den sogenannten Uphill-Flow ermöglicht. „In diesem Zustand der perfekten Balance ist man nie unterfordert, aber auch nicht überfordert“, erklärt der erfahrene Mountainbiker Stefan Schlie, mehrfacher Vizeweltmeister und Deutscher Meister im Trial. „Mensch und Maschine, Muskeln und Motor – die Kombination macht für mich den Reiz des Uphill-Flow aus“, erklärt der Athlet weiter.

Mehr Sicherheit für Anfänger und Profis

Doch nicht nur Könner und erfahrene Mountainbiker profitieren davon. Auch für Anfänger und Fortgeschrittene beim E-Mountainbiken bietet der spezielle Fahrmodus mehr Sicherheit. Abhängig vom Pedaldruck des Fahrers variiert die Unterstützung stufenlos, das sorgt automatisch für mehr Kontrolle über das Rad. In einer Serie von Kurzvideos gibt Stefan Schlie nützliche Tipps und Tricks für mehr Fahrspaß und erklärt, was für ihn zu einem respektvollen Umgang mit anderen E-Mountainbikern, Wanderern und der Natur gehört. Unter www.bosch-ebike.de/bikingguide sind die Videos abrufbar. Mehr Informationen zum Fahrmodus gibt es im Fachhandel vor Ort, bei vielen E-Mountainbikes lässt sich das System per Software-Update sogar nachrüsten.

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Klimafreundlicher Strom und transparente Tarife

E-Auto: Beim Laden zu Hause und unterwegs gibt es neue Möglichkeiten

Themen-Redaktion

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Bis zu 85 Prozent der Ladevorgänge finden im privaten Umfeld statt, dafür kann man sich nun günstige Tarife sichern. Foto: djd/LichtBlick SE

Zur Erreichung der von der Politik angestrebten Klimaziele müssten in Deutschland bis 2030 zehn bis zwölf Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs sein – bestenfalls komplett mit Ökostrom betrieben. Zwar hat sich die Reichweite von E-Autos mittlerweile deutlich verbessert. Allerdings sind Ladevorgänge, ob zu Hause oder unterwegs, noch immer oftmals kostenintensiv, intransparent und nicht unbedingt klimaneutral. Dabei sollte E-Mobilität als zentrale Säule des Klimaschutzes vor allem eines sein: einfach.

Klimafreundliches, schnelles und günstiges Laden des E-Autos zu Hause

Bis zu 85 Prozent der Ladevorgänge finden im privaten Umfeld statt. Mit der „Wallbox“ von LichtBlick etwa ist Laden sicher und klimafreundlich am eigenen Haus möglich. Die neue Box lädt einen BMW i3 in vier, einen Tesla Model 3 in drei Stunden. Box und Installation werden mit bis zu 900 Euro von der KfW Förderbank bezuschusst, was den Anschaffungspreis quasi deckt, nur die Montagekosten fallen noch an. In Kombination mit der Box bietet der Ökostromanbieter auch einen optimierten Stromtarif an. Mit einem E-Auto steigt der Stromverbrauch zu Hause im Durchschnitt um etwa 55 Prozent an – dieser Mehrverbrauch wird rabattiert. Ab einem Jahresverbrauch von 5.000 kWh ergeben sich dadurch Ersparnisse.

Einheitlicher Außer-Haus-Tarif für unterwegs

Wer unterwegs an einer Ladesäule hält, erfährt meist erst später mit der Abrechnung den wirklichen Preis. Grund ist ein Tarifdschungel: Die Kosten und Bezahlsysteme sind vielfach undurchsichtig und variieren von Anbieter zu Anbieter. Der Hamburger Ökostromanbieter ermöglicht mit seinem Fahrstrom-Tarif nun transparente und faire Außer-Haus-Ladekosten. An über 100.000 Ladesäulen in Deutschland und Europa kann mit App oder Ladekarte zu einheitlichen Preisen klimafreundlich und günstig geladen werden. Kundinnen und Kunden des Anbieters zahlen 29 Cent pro kWh bei Standard- beziehungsweise 39 Cent fürs Schnellladen. Wer keinen Vertrag beim Anbieter hat, zahlt 42 Cent Standard- beziehungsweise 62 Cent für Schnellladen. Mehr Informationen gibt es unter www.lichtblick.de/e-mobilitaet. “Der Strom an den öffentlichen Ladesäulen kommt nicht von uns, daher können wir auch keine ökologische Stromherkunft garantieren. Aber wir stellen alle getätigten Ladevorgänge mit Kompensationsprojekten CO2 neutral”, erklärt Tim Scherer, verantwortlich für das E-Mobilitätsangebot. So könne spontanes Laden unterwegs nicht nur bezahlbar, sondern auch klimaneutral sein.

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Auto & Mobilität

Brennstoffzellen werden in Nutzfahrzeugen und Autos stark an Bedeutung gewinnen

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Ökostrom wird zu Wasserstoff, dieser befeuert wiederum die Brennstoffzellen in Autos, Transportern oder Bussen: So sieht eine Vision für die Mobilität von morgen aus. Foto: djd/Michelin Reifenwerke

Weg von Benzin und Diesel, hin zu erneuerbaren Energien: Der Wandel der Mobilität ist in vollem Gange. Aktuell finden dabei batterieelektrische Fahrzeuge die größte Aufmerksamkeit. Ihren Vorteilen bei der Umweltbilanz stehen allerdings häufig noch Reichweitenprobleme und eine nicht flächendeckende Infrastruktur zum Aufladen gegenüber. Wenn es zum Beispiel um Transportaufgaben über weite Distanzen geht, stößt die Elektromobilität ohnehin an Grenzen. Viele Experten erwarten daher für die Zukunft einen Mix der Antriebstechnologien und räumen insbesondere der Brennstoffzelle gute Chancen ein – für Pkw-Flotten genauso wie für Busse oder schwere Nutzfahrzeuge.

Klimaneutral mit grünem Wasserstoff

Fahrzeuge mit Brennstoffzellen verursachen lokal keine klimaschädlichen Emissionen, denn der Antrieb wandelt Sauerstoff und Wasserstoff in elektrische Energie um, ohne dass dabei Kohlendioxid entsteht. Besonders positiv fällt die Umweltbilanz aus, wenn es sich um sogenannten grünen Wasserstoff handelt, der zuvor mithilfe erneuerbarer Energiequellen wie Solar und Wind gewonnen wurde. Zu weiteren Vorteilen der Brennstoffzelle zählt, dass Wasserstoff ein sehr effizienter Energiespeicher ist – und dass vorhandene Infrastrukturen wie Tankstellen weiter nutzbar bleiben. Das klingt wie eine Zukunftsvision, ist aber bereits Realität: Die EU plant, bis 2030 bis zu zehn Millionen Tonnen erneuerbarem Wasserstoff in Europa zu produzieren. Schon heute stellen Unternehmen wie Michelin mit seinem Joint Venture Symbio hunderte Brennstoffzellen her. Damit soll die erste wasserstoffbetriebene Nutzfahrzeug-Flotte des Stellantis-Konzerns ausgerüstet werden. Das Unternehmen plant zudem den Einstieg in die Massenproduktion für den flächendeckenden Einsatz der Technologie und startet daher in diesem Jahr den Bau einer der nach eigenen Angaben größten Produktionen für Brennstoffzellen Europas.

Vom Taxi bis zum Rennsport

Taxis und Nutzfahrzeuge dürften aus Sicht von Michelin die ersten umfangreicheren Anwendungsbereiche bilden, denn diese Fahrzeugflotten kehren immer zur selben Station zurück und können daher mühelos betankt und regional eingesetzt werden. Aber auch für private Autos, Reisebusse und schwere Lkw entwickeln sich die Einsatzmöglichkeiten in rasantem Tempo. Selbst für Flugzeuge und Schiffe werden Brennstoffzellen-Konzepte diskutiert. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik, deutlich konkreter sind bereits die Pläne für den Motorsport: Die „Mission H24“ beispielsweise will 2024 beim Traditionsrennen im französischen Le Mans beweisen, wie viel Energie, Ausdauer und Zuverlässigkeit ein Antrieb mit 100 Prozent Wasserstoff auf die Straße bringt.

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Auto & Mobilität

Wie Fahrer im Alltag und auf Reisen immer genug Strom im „Tank“ haben

Themen-Redaktion

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Das Netz an öffentlichen Ladestationen für die Elektromobilität wird immer dichter. Foto: djd/E.ON

„Mein nächstes Auto wird ein Stromer“: Das steht für immer mehr Autofahrer heute schon fest. E-Fahrzeuge sind mit wachsenden Reichweiten und einem immer dichteren Netz an Ladestationen längst alltagstauglich geworden. Die neue umweltfreundliche Mobilität weist entsprechend rasante Wachstumsraten auf. Nur wie gelangt das Elektroauto am besten an frische Energie, um den Akku aufzuladen?

Sicher laden in Garage oder Carport

Am komfortabelsten ist es, die eigene Garage oder den Carport in eine E-Tankstelle zu verwandeln. Denn das Laden an einer üblichen Haushaltssteckdose dauert nicht nur lange, im schlimmsten Fall kann sogar ein Kabelbrand durch Überlastung drohen. Deutlich schneller, bequemer und vor allem sicherer erfolgt das Laden an einer sogenannten Wallbox, die vom Fachmann fest installiert wird. Damit E-Autos besonders klimafreundlich unterwegs sind, sollten sie mit grünem Strom „betankt“ werden – etwa aus der eigenen Photovoltaik-Anlage oder mit einem entsprechenden Öko-Stromtarif. Sparen können Kunden mit speziellen Tarifen wie dem „E.ON SmartStrom Öko“, bei dem das Laden abends und nachts günstiger ist. Das Gesamtpaket enthält den dafür notwendigen intelligenten Stromzähler und auf Wunsch auch eine vergünstigte Wallbox.

Frische Energie auch unterwegs

Wer zu Hause keine Auflademöglichkeit hat oder längere Strecken zurücklegt, nutzt öffentliche Ladestationen. „Die Zahl dieser Lademöglichkeiten wächst kontinuierlich. An mehr als 20.000 Ladepunkten kann bereits Strom getankt werden und die Bezahlung erfolgt bequem per App. Sie zeigt auch den aktuellen Belegungsstatus und die Lade-Preise an“, erklärt Christoph Ebert, Geschäftsführer bei E.ON Drive. Immer mehr Unternehmen stellen Mitarbeitern und Kunden zudem Ladestationen im Betrieb zur Verfügung. Und auch bei zahlreichen Einzelhändlern kann man den Wocheneinkauf bequem mit dem Aufladen des E-Autos verbinden. In der City und in Parkhäusern gibt es ebenfalls oft schon entsprechende Lademöglichkeiten. Besonders entlang von Reiserouten sorgen leistungsstarke Schnellladestationen für frische Energie und eine zügige Weiterfahrt. „Das Ladetempo hängt stets von mehreren Faktoren ab: Die Leistungsfähigkeit der Station zählt beispielsweise ebenso dazu wie die im Fahrzeug verbaute Ladetechnik“, erklärt Ebert. Auch hier gibt es rasante Fortschritte: Inzwischen können E-Autos bei entsprechenden Voraussetzungen in nur 20 Minuten Fahrstrom für mehr als 200 Kilometer „nachtanken“. Damit steht auch weiten Fahrten mit dem „Stromer“ nichts entgegen.

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Mobilität

Moderne Transportwagen sind faltbar und multifunktional

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Ein Bollerwagen ist ein praktischer Helfer für den Transport von Getränkekisten, Proviant und Decken. Foto: djd/Eckla

Vier Räder, vier Holzwände und vorne Papa, der die Last zieht: Bollerwagen sind deutsches Kulturgut und beste Begleiter bei Tagesausflügen in der Region. Stets dabei: Getränkekisten, Picknickdecken sowie diverse Snacks. Und nach ein paar Kilometern das ein oder andere müde Kind.

Zum Zusammenfalten

Für ein Picknick am See oder bei der Vatertagswanderung genügt häufig ein Basismodell. Heutzutage sind Bollerwagen idealerweise mit einer Fahrradzugstange nachrüstbar, sodass sie auch an ein Fahrrad angehängt werden können. Praktisch ist weiterhin ein Planendach, das den Proviant vor kleinen Regenschauern oder starker Sonneneinstrahlung schützt. Zur nächsten Stufe gehören dann Wagenmodelle aus robustem Stoff mit stabilen Querstangen, die man ohne Werkzeug zusammenfalten oder auseinandernehmen kann. Sie sind leicht, passen in fast jeden Kofferraum und nehmen nach dem Ausflug nicht viel Lagerplatz in der Garage weg. Der Eckla Express Faltbollerwagen beispielsweise wird in drei verschiedenen Farbkombinationen angeboten. Zudem ist er mit einer längenverstellbaren Deichsel ausgestattet, sodass kleine und große Menschen ihn bequem ziehen können. Beim Kauf eines Boller- oder Transportwagens sollte darauf geachtet werden, dass er nicht nur über eine Feststellbremse verfügt, sondern auch über eine Betriebsbremse. Erstere sichert das Gefährt im Stand gegen ungewolltes Wegrollen. Letztere wird wie eine Handbremse während der Fahrt benutzt. Sie ist gerade in bergigen Regionen von Vorteil.

Aus dem Wagen wird ein Tisch

Besonders vielseitig einsetzbar sind die sogenannten Multifunktionsbollerwagen, zu denen beispielsweise der Metamo zählt. Sie lassen sich mit wenigen Handgriffen zu einem Grill und oder einem Tisch umbauen. Außerdem lässt sich der Laderaum bei Bedarf auf das doppelte Volumen vergrößern. Auf www.mymetamo.com gibt es einen Bollerwagenkonfigurator, mit dem Ausflügler sich ihr eigenes Modell mit individueller Ausstattung zusammenstellen können. Hier ergänzen beispielsweise eine Grillfunktion, eine Schutzmatte für den Einsatz im Schwerlastmodus oder eine Betriebsbremse das Basismodell. Alle Bollerwagen-Varianten haben mit Lufträdern einen hohen Fahrkomfort, alternativ sind auch pannensichere Schaumräder erhältlich. Damit sind Wanderlustige für alle Eventualitäten gerüstet.

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Auto & Mobilität

Eine gründliche Reinigung ist das A und O bei der Autopflege

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Für die Reinigung des Cockpits und der Verkleidungen eignet sich ein Mikrofasertuch in Kombination mit Cockpitspray. Foto: djd/Berner Deutschland

In Frühling und Sommer ist die Beanspruchung von Fahrzeugtechnik und Karosserie geringer als in Herbst und Winter. Grund genug, das Auto fit zu machen für die warme Jahreszeit. Hier sind einige wichtige Aufbereitungstipps:

  • Streusalz und Splitt haben den Fahrzeuglack stark beansprucht. Eine gründliche Reinigung in der Waschanlage ist deshalb unverzichtbar. „Das Fahrzeug wird hier zunächst durch eine Vorwäsche mit dem Hochdruckreiniger von grobem Schmutz befreit. Denn Schmutzpartikel wirken wie Schmirgelpapier und können den Lack beschädigen“, rät Tobias Fahrbach von Berner Deutschland, einem Großhändler für Verbrauchsmaterialien, Werkzeuge, Zubehör und Services für Profianwender in der Kfz-Branche. Mehr Informationen gibt es unter shop.berner.de. In der Waschanlage sollte ein Programm mit Unterbodenwäsche gewählt werden, damit auch hier das Streusalz entfernt wird.
  • Der Motorraum bekommt ebenfalls über den Winter einiges an Verschmutzungen ab. Eine Motorwäsche sollte der Fachmann durchführen, um die empfindliche Elektronik nicht zu gefährden. Bei der Gelegenheit können Motoröl, Kühlwasser und Scheibenwischwasser kontrolliert und nachgefüllt werden.
  • Danach wird der Lack auf Kratzer und Beschädigungen überprüft, die durch scharfkantigen Splitt entstehen können. Kleinere Schäden können mit einem Lackstift nachbearbeitet werden, dies beugt der Bildung von Rost vor. „Größere Dellen sollten von Karosserie-Profis mittels Smart-Repair ausgebessert werden. Um den Lack nachhaltig vor Witterungseinflüssen zu schützen, hilft eine Versiegelung“, erklärt Experte Fahrbach.
  • Für die Reinigung des Cockpits und der Verkleidungen eignet sich die Verwendung eines Mikrofasertuchs in Kombination mit Cockpitspray besonders gut. Auf scharfe Reinigungsmittel sollte verzichtet werden, um Kunststoffteile nicht zu beschädigen.
  • Luftfilter sind ein wichtiger Bestandteil des Antriebssystems, eine Verstopfung mindert die Leistung des Autos und es kommt zu einer unzureichenden Verbrennung im Motorraum. Die Folge ist ein erhöhter Kraftstoffverbrauch. Deshalb sollte man Luftfilter „durchpusten“ und reinigen lassen. Ihre Funktion sollte zudem geprüft werden. Pollenfilter halten Staub, Ruß, Blätter, Pilzsporen, Insekten und Pollen aus dem Innenraum fern. Hier sollte eine Kontrolle jährlich beziehungsweise alle 15.000 Kilometer stattfinden.
  • Wer seine Reifen noch nicht gewechselt hat, kann dabei die Bremsen, Stoßdämpfer und Federn auf Verschleißerscheinungen kontrollieren und verschmutzte Felgen vor der Einlagerung mit Felgenreiniger säubern.

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Auto & Mobilität

Reisemobil-Urlaub immer beliebter: Was man zum Thema Versicherung wissen sollte

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Wohnmobile und Camper benötigen wie jedes andere Kfz eine Haftpflichtversicherung, diese übernimmt aber lediglich Unfallschäden am fremden Fahrzeug. Darüber hinaus sollte man eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen. Foto: djd/Itzehoer Versicherungen

Der Boom bei Reisemobilen und Caravans hält an: Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Neuzulassungen nach Angaben des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD) um 32,6 Prozent auf gut 107.000 Fahrzeuge. Auch 2021 prognostiziert der Verband eine hohe Nachfrage. Schließlich sei dies in Corona-Zeiten eine besonders sichere Urlaubsform, weil Wohnmobile und Camper ihre „eigenen vier Wände“ dabeihaben und es meist einen Sanitärbereich an Bord gibt. Der ADAC erwartet, dass sich Reisende auf nahegelegene und vor allem deutsche Ziele fokussieren werden. Besonders stark wächst unter den Wohnmobilisten die jüngere Zielgruppe. Gerade Einsteiger sollten sich zum Thema Versicherung gut informieren.

Vollkasko schützt vor Vandalismus

Wohnmobile benötigen wie jedes andere Fahrzeug eine Haftpflichtversicherung, diese übernimmt aber lediglich Unfallschäden am fremden Gefährt. Darüber hinaus sollte man eine Teil- oder Vollkaskoversicherung abschließen. „Die Vollkasko etwa schützt vor Vandalismus – und gerade auf Campingplätzen kommt dies gar nicht so selten vor“, erklärt Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. Mit einer Teilkasko ist der Camper wie jeder Autofahrer gegen Brandschäden abgesichert. Die Versicherung zahlt bei Kurzschluss. Wer aber einen heißen Topf vom Herd auf die Arbeitsfläche stellt oder fahrlässig etwas im Wagen verschmort, kann auf den Kosten sitzen bleiben. Eine potenzielle Brandquelle ist der Steckkontakt bei Steuergeräten im Motor. Auch Vorzelte sind in der Kasko mitversichert.

Besonderheiten bei Bissschäden durch Tiere

Bissschäden durch Marder, Mäuse und andere Tiere sind ebenfalls versichert. „Hier ist aber maßgeblich, wo die Schäden im Wagen entstanden sind“, so Johannssen. Gelangen Tiere bei schlecht verschlossenen Autos in den Innenraum und nagen etwa die Matratze kaputt, ist dies nicht versichert. Wenn während der Fahrt etwas aus einem Schrank fällt und Schäden anrichtet, greift die Versicherung ebenfalls nicht. Jeder Besitzer muss sich deshalb selbst um das sichere Verstauen der Ladung kümmern.

Folgeschäden sind in der Kasko mitversichert

Sogenannte Folgeschäden sind dagegen optional mitversichert – bei der Itzehoer bis zu 3.000 Euro. Ein Beispiel: Der Camper fährt mit alten Reifen, zu wenig Luftdruck oder überfährt Gegenstände. Platzt der Reifen, beschädigt das Gummi Radkasten und Unterboden. Der Reifen wird in diesem Fall zwar nicht ersetzt, Radkasten- und Unterbodenreparaturen dagegen schon. Experten raten zudem zur Sicherung des Fahrzeugs auf jedem Parkplatz, denn Camper werden gerne von Dieben ins Visier genommen. Besitzer sollten sich über mögliche Sperreinrichtungen informieren.

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Mobilität

Rückenwind fürs Dienstrad

E-Bikes mit Steuervorteilen bei Selbstständigen und Kleinunternehmen beliebt

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Geschäftlich oder privat mal eben von einem Termin zum anderen brausen, emissionsfrei und ganz ohne Parkplatzsorgen: E-Bikes werden auch als Firmenfahrzeug immer beliebter. Nicht nur in größeren Städten ist das Zweirad eine praktische, umweltfreundliche und günstige Alternative für Selbstständige und Gewerbebetriebe, um schnell Besorgungen zu erledigen oder Kunden aufzusuchen. Für zusätzlichen finanziellen Rückenwind sorgt das Finanzamt. Schließlich sind Leasinggebühren als Betriebsausgaben absetzbar, die Umsatzsteuer aus der Nutzungsrate und den Servicepaketen wird ebenfalls von der Behörde erstattet.

Schneller Weg zum E-Bike

Foto: djd/www.mein-dienstrad.de/ww.flyer-bikes.com

Diensträder mit elektrischer Unterstützung sind gerade unter Freiberuflern wie Anwälte oder Architekten, bei Selbstständigen und kleineren Unternehmen besonders beliebt. Für sie ist der Abschluss eines Leasingvertrags mit überschaubaren monatlichen Beträgen die bessere Alternative zum Kauf eines E-Bikes – allein schon aus steuerlicher Hinsicht. Doch das ist oft nicht so einfach, wie es klingt: Umfassende Vertragsunterlagen, aufwendige Prüfungen der Bonität und dann noch lange Lieferzeiten für die gefragten Elektroräder führen dazu, dass viele Kunden mehrere Monate auf das neue Gefährt warten müssen. Einen schnelleren Weg zum umweltfreundlichen Dienstfahrrad bieten Anbieter wie www.mein-dienstrad.de. Der automatisierte Antragsprozess führt hier zu einer raschen Rückmeldung. Noch während der Kunde eine Probefahrt durchführt, wird der Antrag direkt im Geschäft vor Ort online übermittelt und sofort geprüft. Der Selbstständige benötigt keine weiteren Dokumente – der Personalausweis reicht im Regelfall aus, damit nach wenigen Minuten eine Genehmigung des Leasingvertrags vorliegt. Das neue Dienstrad kann der Unternehmer anschließend am selben Tag vor Ort übernehmen. Mehr als 4.000 lokale Fachhändler stehen bundesweit zur Verfügung, mit einer großen Auswahl direkt verfügbarer hochwertiger Bikes.

Immer mit modernster Technik unterwegs

Neben den steuerlichen Aspekten sprechen noch weitere Gründe für das Leasingmodell. Nach Ablauf der vorgeschriebenen Laufzeit gibt der Nutzer das E-Bike zurück und ordert einfach ein neues. „Somit können Selbstständige und Freiberufler sicher sein, stets ein Modell mit den neuesten Antriebs- und Akku-Technologien zu fahren“, erklärt Ronald Bankowsky von mein-dienstrad.de. Für das Leasingmodell eignet sich jedes Zweirad, ob hochwertiges E-Bike, sportliches Mountainbike, City-Tourenrad oder Lastenrad. Ein zusätzlicher Vorteil: Die private Nutzung eines Dienstrades für Selbstständige ist steuerfrei. Lediglich für S-Pedelecs gilt eine monatliche Versteuerung von 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises.

Umsatteln und losfahren: Auch für Selbstständige und kleine Unternehmen sind E-Bikes als Dienstrad eine lohnende Alternative zum Auto. Foto: djd/www.mein-dienstrad.de/www.trekbikes.com

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Mobilität

Besser sehen mit den Augen des Autos

Nach einem Scheibentausch sollten Fachleute die Kamera neu kalibrieren

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Richtiges Kalibrieren muss sein: Nur so kann die Kamera auch nach dem Austausch der Frontscheibe weiter korrekte Daten liefern. Foto: djd/www.carglass.de/Timo Roth

Sie warnen vor plötzlichen Hindernissen, sie achten darauf, dass der Fahrer jederzeit in der richtigen Spur bleibt – und sie geben Bescheid, wenn mal ein Verkehrsschild übersehen wurde. Fahrerassistenzsysteme machen das Autofahren bequemer und vor allem auch sicherer. Da die Technik mögliche Gefahrensituationen schneller erkennt als der Mensch, lassen sich auf diese Weise viele Unfälle verhindern. Dafür benötigt das Auto eigene Augen, unter anderem in Form einer Kamera, die an der Windschutzscheibe montiert ist. Sie nimmt laufend Daten auf, die die Elektronik anschließend verarbeiten kann.

In Fachwerkstätten sollte die Kalibrierung der Kamera nach dem Scheibentausch automatisch zum Service gehören. Foto: djd/www.carglass.de/Timo Roth

Neue Scheibe – neue Kalibrierung für die Kamera

Die Qualität der Kamera-Informationen hängt unter anderem davon ab, ob das elektronische Auge richtig kalibriert ist. Allerdings weiß nur jeder zweite Autofahrer, wie wichtig eine korrekt eingestellte Kamera für die Funktion der elektronischen Helfer ist. Das hat eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts respondi im Auftrag von Carglass ergeben. Dieses Unwissen kann riskante Folgen haben, zum Beispiel wenn nach einem Steinschlag die Frontscheibe getauscht und dabei die Neukalibrierung der Kamera vergessen wird. Bereits leichte Abweichungen des Kamerawinkels können zu einem erheblichen Sicherheitsrisiko führen, wenn das elektronische Auge falsche Informationen liefert.

Nachweis über die fachgerechte Einstellung

Somit ist die fachmännische Kalibrierung nach einem Scheibentausch zwingend erforderlich, damit die Fahrerassistenzsysteme sicher und zuverlässig funktionieren können. Autofahrer sollten daher bei Arbeiten an der Frontscheibe in der Werkstatt stets gezielt danach fragen. Bei Anbietern wie Carglass gibt es schon jetzt bei jedem Scheibentausch einen schriftlichen Nachweis der erfolgreichen Kalibrierung. Er liefert im Falle eines Unfalls ein wertvolles Indiz, um falsch eingestellte Fahrerassistenzsysteme als Ursache auszuschließen. Zahlreiche Neuwagen verfügen bereits über die kleine Kamera in der Frontscheibe. Die Quote liegt laut Umfrage in der Mittelklasse bei etwa einem Fünftel (20,3 Prozent). Bei SUVs ist sogar fast jedes dritte Modell (29 Prozent) bereits mit der Videotechnik ausgestattet.

Die Kalibrierung der Fahrerassistenzsysteme garantiert ihre sichere und zuverlässige Funktionsweise – darauf kommt es schließlich in kritischen Verkehrssituationen an. Foto: djd/www.carglass.de/Timo Roth

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Mobilität

Mit dem E-Scooter sicherer unterwegs

Vielen E-Scooter-Nutzenden sind die Regeln unbekannt

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Mit verstärkter Aufklärung sollen die Regelkenntnisse der E-Scooter-Nutzenden verbessert und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden erhöht werden. Foto: djd/Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)/BMVI

E-Scooter sind aus dem Straßenbild kaum noch wegzudenken, vor allem die Verleihroller sind weit verbreitet. Wie aber steht es um die Kenntnis der geltenden Regeln? Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) offenbarte Lücken: So wusste beispielsweise nur knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent), dass für E-Scooter-Fahrende die gleichen Promillegrenzen wie für Führende anderer Kraftfahrzeuge gelten. Auch das Verbot des Fahrens auf Gehwegen war über einem Viertel der E-Scooter-Fahrenden (28 Prozent) unbekannt: 18 Prozent glaubten fälschlicherweise, dass das Fahren auf Gehwegen generell erlaubt sei, zehn Prozent sagten „weiß nicht“.

Wenn man die Regeln kennt, kann man Unfälle für sich und andere vermeiden. Foto: djd/Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)/Westend61

Kampagne klärt über Regeln auf

Um die Regelkenntnisse der E-Scooter-Nutzenden zu verbessern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen, setzt die neue Kampagne „Roll ohne Risiko“ des DVR verstärkt auf Aufklärung: „Nur wer die Regeln kennt und sich an diese hält, kann Unfälle für sich und andere vermeiden“, betont DVR-Präsident Prof. Dr. Walter Eichendorf. Um dieses Ziel zu erreichen, kooperiert der DVR unter anderem mit den E-Scooter-Anbietern Bird, Lime, Tier und Voi. Die wichtigsten Regeln sind auf Stickern und Lenkerschildern auf Deutsch und Englisch an den Fahrzeugen zu sehen. In Bars und Kneipen werden zudem sogenannte Edgar Cards und Bierdeckel ausgelegt, um gezielt über das Thema „E-Scooter und Alkohol“ aufzuklären.

Die wichtigsten Regeln und Tipps für das Fahren mit E-Scootern im Überblick:

  1. Den Radweg nutzen – ist keiner vorhanden, die Fahrbahn nutzen. Das Fahren auf Gehwegen und in Fußgängerzonen ist untersagt, außer ein Zusatzschild erlaubt es ausdrücklich.
  2. Niemals zu zweit fahren, E-Scooter sind nur für eine Person zugelassen.
  3. Für E-Scooter-Fahrende gelten dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrende: Ab 0,5 Promille drohen ein Bußgeld von mindestens 500 Euro, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte im Fahreignungsregister. Am besten: gar keinen Alkohol trinken.
  4. Den E-Scooter immer so abstellen, dass niemand behindert wird und Wege nicht versperrt werden.
  5. Möglichst einen Helm tragen, auch wenn es keine Helmpflicht gibt.
  6. Besonders in den nassen Jahreszeiten auf die Bodenbeschaffenheit achtgeben und längere Bremswege bei nassem oder rutschigem Untergrund (etwa durch Laub) einplanen.
Foto: djd/Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)/WilliamPerugini/Westend61

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Mobilität

Mit Autos in die berufliche Zukunft

Eine Ausbildung im Kfz-Gewerbe bietet gute Aufstiegschancen

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Die Ausbildung in Autoberufen verbindet digitale und analoge Welten. Foto: djd/Kfzgewerbe/ProMotor/T. Volz

Moderne Automobile werden immer mehr zum rollenden Computer. Die Digitalisierung hat in Autoberufen, aber auch an anderen Stellen längst Einzug gehalten. Elektronische Terminvergaben gehören genauso zum Arbeitsalltag in den Kfz-Betrieben wie digitale Diagnosegeräte, beim Autokauf spielt das Internet eine wichtige Rolle. Mit steigenden Zulassungszahlen für E-Mobile und Hybridfahrzeuge werden sich diese Entwicklungen noch verstärken. Zugleich erfordert die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen auch in Zukunft handwerkliches Geschick, etwa beim Wechsel von Bremsen und Reifen oder bei Blecharbeiten an der Karosserie.

Spannende Verbindung von analogen und digitalen Welten

Foto: djd/Kfzgewerbe/ProMotor

Die Verbindung aus analoger und digitaler Welt ist sicher einer der Gründe, warum „was mit Autos“ auch bei der Generation Z, also den um die Jahrtausendwende Geborenen, hoch im Kurs steht und warum Ausbildungsberufe im Kfz-Gewerbe so beliebt sind. Insgesamt fanden etwa 2019 deutlich über 90.000 junge Menschen im Kfz-Gewerbe den Einstieg ins Berufsleben. Und bei jungen Männern ist der Kfz-Mechatroniker schon seit Jahren der beliebteste unter 326 Ausbildungsberufen. Unter www.wasmitautos.com finden Interessenten eine Vielzahl von Informationen sowie Tipps und Kniffe rund um die Ausbildungen und die beruflichen Möglichkeiten in der Kraftfahrzeugbranche.

Aufstiegschancen bis zum Master of Business Administration oder zum eigenen Chef

Die Zukunftschancen der Berufseinsteiger in der Mobilitätsbranche sind gut. Mit 20 den fertigen Berufsabschluss als Kfz-Mechatroniker in der Tasche, mit 35 Geschäftsführer im Autohaus oder im eigenen Kfz-Meisterbetrieb – für ehrgeizige junge Menschen ist das ein realistisches Ziel. Die Mischung aus betrieblicher und schulischer Ausbildung im dualen System ermöglicht einen schnellen und praxisorientierten Berufseinstieg. Zugleich legt sie den Grundstein für vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten und Höherqualifizierungen. Sie reichen von Spezialisierungen innerhalb des Berufsbildes über den klassischen Meister bis hin zum Studium im Handwerk. Selbst ein Bachelor oder ein Master of Business Administration mit Studienaufenthalt in den USA ist erreichbar.

„Was mit Autos machen“: Die Kfz-Branche bietet auch im kaufmännischen Bereich vielseitige Berufsmöglichkeiten, zum Beispiel in Administration, Verkauf und Beratung. Foto: djd/Kfzgewerbe/ProMotor

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