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Beruf & Karriere

Der Spaltung begegnen

Auch eine freiheitliche Gesellschaft braucht einen Sinn für Gemeinschaft

Themen-Redaktion

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Was macht uns aufnahmefähig für andere Perspektiven? Wie wollen wir zusammenleben? Wie entsteht ein "Wir"? Um solche Fragen dreht sich ein neues Integrationsprojekt. Foto: djd/gfi/Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog/Getty Images/SolStock

„Wenn Du nicht für meinen Präsidenten bist, will ich mit Dir nichts zu tun haben“: In den USA war erlebbar, welche Auswirkungen tiefe gesellschaftliche Spaltungen haben können. Entsprechende Tendenzen gibt es auch in Deutschland: Individuelle Wertvorstellungen treffen auf gesellschaftliche Werte, die von Einheimischen auf die von Zugewanderten, die der Elterngeneration auf die der Jugend. In sozialen Netzwerken und im Alltag begegnen sich Menschen mit vermeintlich unvereinbaren Positionen, Interessen oder Bedürfnissen. Daraus ergeben sich wichtige Fragen für Gegenwart und Zukunft: Was macht uns aufnahmefähig für andere Perspektiven? Wie wollen wir zusammenleben? Wie entsteht ein „Wir“? Und welche Rolle spielt dabei das Maßhalten?

Kampagne will neue Form des Dialogs etablieren

Das Projekt „Zukunft im Dialog – Werte für ein neues Wir“ möchte Spaltungen sichtbar machen, zur Überprüfung eigener Positionen anregen und zum Brückenschlag einladen. Es eröffnet in seinen Wertedialogen einen Raum, der frei ist von Bewertung, Ideologie, Dogmen oder Vorurteilen. Ganz nach dem Motto: Wer philosophiert, übt Zuhören, Argumentieren und Hinterfragen. Man nimmt neue Perspektiven ein und ist eher bereit, die persönliche Betroffenheit zurückzustellen. Alle sind eingeladen, sich auch in den sozialen Medien unter den Hashtags #verWIRung und #masshalten am Dialog zu beteiligen. Soweit es die Pandemieregeln erlauben, sind außerdem Aktionen im öffentlichen Raum geplant sowie eine Plakat- und Postkartenkampagne. Die gesamte Kampagne ist auf www.wersindwir.org zu finden, mehr Infos gibt es auch unter www.philosphische-bildung.de. Getragen wird die Initiative von der Akademie für Philosophische Bildung und WerteDialog der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi). Kofinanziert wird sie durch das Wertebündnis Bayern und den Asyl-, Migrations-, Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union.

Ausbildung in der Moderation philosophischer Gespräche

Die Akademie philosophiert mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen. Die Themen reichen von der Frage nach echter Freundschaft oder der Existenz von Zeit bis hin zu Fragen der Werte- und Demokratiebildung oder danach, was uns Orientierung bei wichtigen Lebensentscheidungen gibt. Vor allem aber kann man hier lernen, wie man selbst philosophische Gespräche moderiert. Was macht eine philosophische Frage aus? Welche Haltungen zeichnen eine gute Moderation aus, welche Fragen führen ein Gespräch in die Tiefe? Getragen wird das Philosophieren von der Grundhaltung, dass es neben dem eigenen Standpunkt immer auch andere Sichtweisen gibt, die mindestens genauso „richtig“ sind wie die eigenen.

Beruf & Karriere

Karriere in der Bundesverwaltung – Bewerbungsstart am Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung

Duale Studiengänge verbinden Theorie- und Praxiswissen

Themen-Redaktion

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Eine Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst haben die dualen Studenten in Brühl im Blick. Foto: djd/Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung/Sosan Aslami

Aufgaben von nationaler Wichtigkeit werden in Deutschland durch die Bundesbehörden ausgeführt. Beispiele sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, das statistische Bundesamt, das Bundesamt für Naturschutz oder das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Hier arbeiten die Beamtinnen und Beamten des sogenannten gehobenen nichttechnischen Dienstes. Zu ihren Aufgaben gehört es, die Verwaltung des sozialen Rechtsstaates zu übernehmen und dabei juristische, betriebswirtschaftliche, verwaltungsorganisatorische und finanzwirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. Der Weg in eine solche gehobene Beamtenlaufbahn führt über ein duales Studium.

Allrounder in der Verwaltung

Das dreijährige Studium beinhaltet neben der Vermittlung fachtheoretischer Inhalte auch zwei Praxissemester, in denen man das erste Mal Behördenluft im Alltag schnuppert. Für das Studienjahr 2022 kann man sich ab dem 1.6.2021 bis zum 3.10.2021 unter www.hsbund.de/aiv-bewerbung online bewerben. „Wer bei uns das Studium aufnimmt, schlägt viele Fliegen mit einer Klappe. Die Vermittlung berufspraktischer Fähigkeiten erfolgt in Kleingruppen von maximal 25 Studierenden. Unsere Hochschullehrenden sind wissenschaftlich ausgewiesen, kennen aber genauso gut die Verwaltungspraxis“, erklärt Fachbereichsleiterin Professorin Dr. Sabine Leppek. „Außerdem spielt die Hochschuldidaktik eine große Rolle in allen Fächern, sodass der Wissenserwerb in den juristischen, ökonomischen und sozialwissenschaftlichen Disziplinen sich an berufspraktischen Bedürfnissen orientiert“, so die Dekanin weiter.

Gehalt schon im Studium

Als Studierende im Dienst des Bundes ist man Beamtin bzw. Beamter auf Widerruf und verdient entsprechend bereits während des Studiums schon ein Gehalt von derzeit rund 1.500 Euro brutto im Monat. Absolventinnen und Absolventen arbeiten in der Regel als Regierungsinspektorinnen und -inspektoren und werden mit einem Einstiegsgehalt der Besoldungsgruppe A 9 entlohnt.

Die Studenten in Brühl hoffen, dass sie bald auch wieder dem regulären Studentenleben wie vor der Pandemie nachgehen können.
Foto: djd/Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung/Sosan Aslami

Digital Administration and Cyber Security

Wer ebenfalls beim Bund, aber lieber im technischen oder digitalen Bereich Karriere machen möchte, kann sich alternativ für den Studiengang „Digital Administration and Cyber Security (DACS )“ bewerben. Je nach Interessenlage entscheidet man sich hier im Laufe des Studiums für die Spezialisierung entweder auf den Bereich digitale Verwaltung oder auf Internetsicherheit, IT-Forensik und Datenschutz. So wird man fit für den Dienst in vielen Bundesbehörden wie im Bundeskriminalamt, im Auswärtigen Amt oder in der Bundesnetzagentur.

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Beruf & Karriere

Mit Durchblick die Karriere planen

Eine Ausbildung zum Augenoptiker eröffnet vielversprechende Berufsaussichten

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In der Kundenberatung geht es um gutes Sehen ebenso wie um modische Aspekte bei der Wahl der passenden Brillenfassung. Foto: djd/Kind

Gut jeder zweite Mensch in Deutschland (41,1 Millionen) trägt eine Brille, hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Zuge der Brillenstudie 2019 ermittelt. Seit Jahren wächst der Anteil der Bevölkerung kontinuierlich, der auf eine Sehhilfe angewiesen ist. Eine Entwicklung, die sich nach Einschätzung von Experten auch in Zukunft fortsetzen dürfte. Qualifizierte Fachleute für gutes Sehen sind gefragt, mit dem Ausbildungsberuf des Augenoptikers verbinden sich daher attraktive Aussichten und Karrierechancen. Interessant für Schulabgänger: Die dreijährige Ausbildung ist meist wohnortnah möglich und die Chancen auf eine feste Übernahme nach einem erfolgreichen Abschluss stehen sehr gut.

Helfer, Techniker und Trendsetter gefragt

Der Weg in den Beruf erfolgt klassisch zweigleisig: In der Berufsschule erhalten die Azubis das theoretische Rüstzeug, entweder tageweise oder in Form von Blockunterricht über mehrere Wochen. Anschließend können sie das Gelernte direkt im Optiker-Fachgeschäft praktisch anwenden – von der Kundenberatung bis zur Werkstatt und dem Anpassen der gefertigten Brillen. Jeder Arbeitstag ist anders, Abwechslung ist garantiert. Angehende Augenoptiker sollten daher unterschiedliche Stärken mitbringen: „Gefragt sind Menschen, die anderen gerne helfen und Kunden beraten. Genauso braucht es technisches Fachwissen, eine Faszination für die biologischen Zusammenhänge des Auges sowie Interesse an Brillenmode und den neuesten Trends“, schildert Susanne Sachse, Leiterin der Personalentwicklung von Kind. Das Unternehmen bietet Ausbildungsplätze in seinen bundesweiten Filialen an und unterstützt die Azubis darüber hinaus mit E-Learnings und internen Schulungen im eigenen Campus in Großburgwedel.

Übernahme und Karrierechancen nach dem Abschluss

Bewerbungen sind mit jedem Schulabschluss möglich, Ausbildungsstart ist im August, September und Oktober eines Jahres. Wer die Zwischenprüfung nach anderthalb Jahren gut oder sehr gut abschließt, kann die Ausbildung um ein halbes Jahr verkürzen. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Gesellenprüfung garantiert das Unternehmen die Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis, unter www.kind-ausbildung.com gibt es alle weiteren Informationen dazu. Mit der Berufsausbildung sind die Karrieremöglichkeiten längst nicht erschöpft. Eine anschließende Weiterbildung zum Meister beispielsweise eröffnet die Chance, selbst ein Fachgeschäft zu leiten und zukünftige „Helden der Sinne“ im Bereich Augenoptik auszubilden.

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Eine Stimme für gute Pflege

Jetzt online den beliebtesten Pflegeprofi wählen

Themen-Redaktion

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Der persönliche und fachkundige Einsatz von Pflegekräften muss öffentlich wertgeschätzt werden. Foto: djd/www.pkv.de/Getty Images/izusek

Schon unter „normalen“ Umständen ist die Arbeit in der Pflege herausfordernd und teilweise sehr belastend. Durch die Corona-Pandemie wird den Fachkräften seit über einem Jahr noch mehr abverlangt. Darum ist der 2021 zum dritten Mal stattfindende Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ aktueller denn je. Denn gute Pflege muss wertgeschätzt werden! In der Nominierungszeit von März bis April konnte jeder „seine“ Pflegeprofis nominieren – ob Einzelpersonen, Pflegeteams oder Auszubildende.

Jetzt fleißig abstimmen

Ab sofort kann nun gewählt werden – und je mehr Menschen abstimmen, desto stärker ist das gemeinsame Signal der Wertschätzung für die Pflegeprofis. Bis zum 31. Mai 2021 läuft die Online-Abstimmung für die Landessieger: Unter www.deutschlands-pflegeprofis.de können alle Landsleute ihre Stimme für ihren Favoriten abgeben. Die Gewinner und Gewinnerinnen werden im Sommer 2021 ausgezeichnet. Wie gut es sich schon anfühlt, nominiert zu sein, hat Marian Willi Beyer noch lebhaft in Erinnerung. Er wurde 2017 zu Brandenburgs beliebtestem Pflegeprofi gewählt. Besonders an den kurzen Nominierungstext erinnert sich Marian noch genau. „Er sorgt immer dafür, dass alle Männer rasiert sind.“ Darüber muss der Intensivpfleger, der selber Vollbart trägt, noch heute schmunzeln: „Bei mir gibt es immer erstmal ein Bad und eine Rasur für die neuen Patienten, die zum Beispiel gerade aus der Reha kommen.“ Auf diese Weise sorgt er dafür, dass sich seine Patienten direkt gut fühlen. Auch vier Jahre später betont Beyer: „Auch wenn ich im Bundeswettbewerb nicht gewonnen habe, fühle ich mich wie der große Sieger.“ Und noch heute wird er bei der Arbeit immer wieder erkannt und gefragt, ob er nicht Brandenburgs beliebtester Pflegeprofi ist.

Spannende Siegerehrung

Wer in diesem Jahr am Ende das Rennen macht, bleibt noch eine Weile spannend. Im November werden in einer weiteren Online-Abstimmung aus den Landessiegern die drei Bundessieger gewählt. Die Siegerehrung erfolgt dann im Dezember 2021 bei einer Galaveranstaltung in Berlin. Hierzu sind alle Landesgewinner eingeladen, die dabei auch mit Vertretern aus Politik und gesundheits- und pflegepolitischen Organisationen ins Gespräch kommen können. Geplant ist ein festlicher Abend mit Livemusik im berühmten Tipi-Zelt neben dem Bundeskanzleramt. In welchem Rahmen die Veranstaltung stattfinden kann, hängt vom Verlauf der Pandemie ab.

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Beruf & Karriere

Abi und dann?

Ein Onlinestudium kann für Abiturienten die bessere Wahl sein

Themen-Redaktion

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Lernen, wann und wo man will: Das ist einer der größten Vorteile des Onlinestudiums. Foto: djd/Wings/Getty Images/Petar Chernaev

Das Abi in der Tasche. Mit einem Studium soll nun der nächste Schritt zu einer vielversprechenden Karriere folgen. Doch es ist nicht immer leicht, den idealen Studienplatz zu finden – ob nun aufgrund langer Wartesemester, weit entfernter Studienorte oder einfach, weil Wohnung und Nebenkosten in der Großstadt schnell die finanziellen Möglichkeiten übersteigen. Deshalb sind Onlinestudiengänge nicht nur bei Berufstätigen beliebt, sie können auch für Abiturienten die bessere Wahl sein. Die Studiendauer ist in der Regel kürzer als in Präsenzstudiengängen, am Ende steht ein staatlicher Hochschulabschluss.

Im Onlinestudium sind erhebliche Kostenvorteile möglich

„Ein App-basiertes Onlinestudium macht zum Beispiel dann Sinn, wenn man den aktuellen Wohnort nicht wechseln kann, beziehungsweise will. Oder wenn Nebenjob und feste Seminarzeiten unvereinbar sind“, erklärt André Senechal, Pressesprecher von Wings, dem Fernstudienanbieter der staatlichen Hochschule Wismar. Ein weiterer Pluspunkt für digitales Studieren kann der Kostenvorteil sein. Hohe Wohn- und Lebenshaltungskosten in der Großstadt übersteigen schnell die Gebühren für ein Onlinestudium. Bei Wings kostet das Bachelorstudium Personalmanagement inklusive aller Leistungen und Lehrmittel 159 Euro im Monat. Allein ein WG-Zimmer in Berlin kostet im Durchschnitt jeden Monat 480 Euro – von den weiteren Kosten einmal abgesehen. So lässt sich mit einem Onlinestudium bares Geld sparen.

Flexible Einteilung der Studienzeiten

Für das Online-Studienformat spricht neben der Ortsunabhängigkeit auch die flexible Einteilung der eigenen Studienzeiten. „Da ich zu Studienbeginn in London lebte, beeindruckte mich die Möglichkeit, studieren zu können, ohne an Präsenzveranstaltungen gebunden zu sein. Tutorien werden aufgezeichnet – und Vorlesungen sind durchgehend online verfügbar. Man ist zeitlich komplett unabhängig“, sagt Natalie Mücke, die ihren Bachelor in Betriebswirtschaft online macht. Bei allen Unterschieden zum klassischen Präsenzstudium ist eines jedoch gleich: Je nach Lerntempo erhalten die Absolventen eines Onlinestudiums ebenso nach sechs bis acht Semestern ihren staatlichen Hochschulabschluss. Die Palette der angebotenen Studiengänge reicht von Gesundheits- und Projektmanagement bis zur Wirtschaftspsychologie. Mehr Informationen gibt es unter www.wings.de/onlinestudium.

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Traumjob zwischen Tradition und Hightech

Der Müllerberuf bietet vielseitige und zukunftssichere Arbeitsplätze

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Genaue Kenntnisse über das Naturprodukt Getreide gehören zu den Grundlagen des Müllerberufs. Foto: djd/Bayerischer Müllerbund

Mehl oder vielmehr das aus ihm gebackene Brot ist in Deutschland Grundnahrungsmittel Nummer eins. Aber auch Gebäck, Nudeln, Pizzateig und viele andere Produkte wären ohne gemahlenes Getreide nicht denkbar. Zwischen Bauer und Bäcker steht deshalb eines der ältesten Handwerke der Welt: der Müllerberuf. Trotz der langen Tradition ist dieser aber nicht in der Vergangenheit stehen geblieben. So steht zwar das Naturprodukt Getreide nach wie vor im Mittelpunkt, doch bei der Verarbeitung wird im Zeitalter von Automatisierung und Digitalisierung auf Hightech gesetzt. Die korrekte Berufsbezeichnung lautet heute: „Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft Fachrichtung Müllerei“. Müller sein bedeutet, etwas Sinnerfülltes zu tun. Der Müller produziert das Mehl und legt das Fundament für hochwertige regionale Lebensmittel, die Genuss und Gesundheit miteinander verbinden. Müller sind wahrlich Genusshandwerker.

Modernes Handwerk mit Zukunft

Auf Auszubildende wartet ein vielseitiger und zukunftssicherer Beruf. Denn fundiert ausgebildete Müller sind nicht nur in Deutschland, sondern auch auf dem internationalen Arbeitsmarkt sehr gefragt. Voraussetzung für die duale Ausbildung ist ein guter Haupt- oder Realschulabschluss, Abiturienten steht auch ein kürzeres duales Studium offen. Infos gibt es beim Bayerischen Müllerbund unter www.muellerbund.de, Ausbildungsplätze gibt es unter www.ausbildung.de. Die praktische Arbeit in der Mühle beginnt mit der Prüfung des angelieferten Getreides im Labor. Beim Mahlen selbst sind Mahlsteine und das Mehlsäckeschleppen Vergangenheit. Stattdessen verfügen moderne Mühlen über einen komplexen Maschinenpark mit vollautomatischer Prozessteuerung, den es zu beherrschen gilt. Im Walzenstuhl wird das Getreide zu grobem Schrot, körnigem Gries oder feinstem Mehl vermahlen, dann gesiebt, gesichtet, verteilt und abgepackt. Qualitätskontrolle, organisatorische und kaufmännische Elemente gehören zum Müllerhandwerk ebenso dazu.

Zahlreiche Karriereoptionen

Nach erfolgreicher Gesellenprüfung sind die Chancen auf einen sicheren Arbeitsplatz und gute Bezahlung hoch. Zudem stehen Müllern und Müllerinnen zahlreiche Karriereoptionen offen. So kann man die Meisterschule besuchen und einen Abschluss als Müllermeister machen oder an der Technikerschule in Braunschweig innerhalb von zwei Jahren die Titel „Meister“ und „staatlich geprüfter Müllereitechniker“ erwerben. Als letzter Schritt lässt sich ein betriebswirtschaftliches Studium draufpacken, das fit macht für alles rund um Finanzen, Marketing und Personalwesen. Zudem ermöglicht der Meisterbrief das (Fach-)Hochschulstudium in vielen technischen und ernährungswirtschaftlichen Fächern.

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Eine Ausbildung zum Hörakustiker eröffnet attraktive Berufschancen

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Mit gutem Hören die Lebensqualität der Kunden verbessern: Hörakustiker sind gefragte Fachleute. Foto: djd/Kind Hörgeräte

Die Nutzung der Sinnesorgane ist etwas Selbstverständliches. Wie wichtig sie tatsächlich sind, wird vielen Menschen erst bewusst, wenn sie beeinträchtigt sind. Gutes Hören in jedem Alter zum Beispiel bedeutet ein Stück Lebensqualität und ist unverzichtbar, um eigenständig den Alltag zu meistern. Wenn technische Hilfen notwendig werden, sind Hörakustiker die richtigen Ansprechpartner. Mit modernen Techniken, viel Fachwissen und Einfühlungsvermögen beraten sie ihre Kunden individuell und finden für unterschiedlichste Situationen die passende Lösung. Entsprechend qualifizierte Fachkräfte sind gefragt. Daher verspricht eine Ausbildung in diesem Bereich sehr gute Berufs- und Zukunftsaussichten.

Vielversprechende Perspektiven für die Karriere

Für ihre Tätigkeit bringen gute Hörakustiker zahlreiche Qualifikationen und persönliche Stärken mit. Kommunikatives Geschick im Umgang mit den Kunden ist ebenso gefragt wie kaufmännisches Wissen und technisches Know-how. In der Beratung führen Hörakustiker Hörtests durch und stimmen sich zudem oft mit dem behandelnden Arzt der Kunden ab. „Abwechslung und selbstständiges Arbeiten sind wesentliche Bestandteile dieses Berufes und das bereits während der dreijährigen Ausbildung in den Fachgeschäften vor Ort“, erklärt Susanne Sachse, Leiterin der Personalentwicklung bei Kind. Ergänzend zu den praktischen Erfahrungen bietet dieses Unternehmen den Auszubildenden zum Beispiel am eigenen Campus weitere Lernangebote in einem innovativen Umfeld an. „Hier trainieren Azubis gemeinsam für den Erfolg der Zukunft und haben richtig Spaß dabei“, so Susanne Sachse. Mit einem erfolgreichen Abschluss sind die Aussichten vielversprechend: von einer Übernahmegarantie, die Ausbildungsbetriebe ihren Azubis aussprechen, bis hin zu individuellen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit Angeboten zur Meisterförderung sowie zur fachlichen und persönlichen Entwicklung können Hörakustiker ihre weitere Karriere aktiv gestalten.

Zum Helden der Sinne werden

Die Nachfrage nach Fachkräften in der Hörakustik ist ungebrochen groß. So hat etwa Kind die Zahl der Ausbildungsstellen entgegen dem allgemeinen Trend für 2021 nochmals erhöht. Vorteil: Die Ausbildung ist meist wohnortnah möglich, der Berufsschulunterricht für Hörakustiker ist bundeseinheitlich organisiert. Die Auszubildenden reisen dazu in der Regel achtmal innerhalb der drei Jahre zum Blockunterricht nach Lübeck. Zudem werden die Berufsschulkosten bezuschusst – und für die gesamte Ausbildungsdauer die Kosten für eine Bahncard 50 erstattet. Unter www.kind-ausbildung.com gibt es mehr Informationen dazu, unter anderem auch zu den Möglichkeiten einer Umschulung.

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Arbeitnehmer*innen haben einen Rechtsanspruch auf betriebliche Altersvorsorge

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Ein attraktiver Baustein zur finanziellen Sicherheit im Alter kann die betriebliche Altersvorsorge (bAV) sein. Foto: djd/Nürnberger Versicherung/Getty Images/jeffbergen

Die gesetzliche Rente allein wird den meisten Menschen in Deutschland im Ruhestand nicht reichen, um den gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Ein attraktiver Baustein zur finanziellen Sicherheit im Alter kann die betriebliche Altersvorsorge (bAV) sein. So bezeichnet man den Aufbau einer Zusatzrente über den Arbeitgeber.

Betriebliche Altersvorsorge ist praktisch und sinnvoll

Bereits seit 2002 haben Arbeitnehmerinnen in Deutschland einen gesetzlichen Anspruch auf eine bAV. Die Beschäftigten können also Teile des Gehalts oder Sonderzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld in Beiträge zur bAV umwandeln. Seit 2019 muss der Chef das Ganze sogar mit mindestens 15 Prozent bezuschussen. Da die Beiträge direkt vom Bruttolohn abgezogen werden, sparen Arbeitnehmerinnen in der aktiven Phase bis zu einer gewissen Beitragshöhe Steuern und Sozialabgaben. Die Besteuerung erfolgt erst später im Rentenalter. Arbeitnehmer*innen sollten sich also in der Personalabteilung informieren, welches bAV-Modell der Arbeitgeber anbietet. Denn dabei gibt es ganz unterschiedliche Formen der Ausgestaltung. Als Vertragspartner entscheidet stets der Arbeitgeber, welches Modell am besten zu den betrieblichen Gegebenheiten passt. Die Nürnberger Versicherung etwa bietet deshalb verschiedene bedarfsorientierte Lösungen an, alle Informationen gibt es unter www.nuernberger.de. Zu unterscheiden ist zwischen einer Direktversicherung und der Abwicklung über eine Unterstützungskasse.

Varianten betrieblicher Altersvorsorge im Überblick

Bei der Direktversicherung werden Teile des Gehalts steuerfrei bis zu 568 Euro im Monat als Beitrag in eine Versicherung umgewandelt. Diese Form der bAV eignet sich für alle Mitarbeiter. Die Versicherungsleistung erhalten der Versicherungsnehmer oder seine Hinterbliebenen direkt von der Versicherung, mit der der Vertrag abgeschlossen wurde. Die Leistung selbst lässt sich sehr flexibel ausgestalten. Die zweite Variante ist die rückgedeckte Unterstützungskasse. Sie wird von mehreren Trägerunternehmen finanziert und sagt Alters- oder Invaliditätsleistungen zu, die über einen Versicherungsvertrag rückgedeckt werden. Dieser Versorgungsweg eignet sich besonders für Gesellschafter-Geschäftsführer oder leitende Angestellte mit meist größerem Versorgungsbedarf. Die Beiträge zugunsten einer rückgedeckten Unterstützungskasse sind sogar unbegrenzt steuerfrei.

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6 Tipps zum Präventionsschutz

Themen-Redaktion

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Alkohol während der Arbeitszeit ist in den meisten Unternehmen untersagt. Für Mitarbeitern, die Maschinen bedienen oder Fahrzeuge steuern, sollten stets 0,0 Promille gelten. Foto: djd/BSI/Getty Images/skynesher

Alkohol am Arbeitsplatz ist in den allermeisten Unternehmen aus guten Gründen verboten. Hier gibt es Tipps zur Prävention auch in stressigen Zeiten.

Zwar gibt es kein generelles gesetzliches Alkoholverbot während der Arbeitszeit. Doch in den meisten Unternehmen gilt die 0,0-Promille-Regel – erst recht für Mitarbeiter, die Maschinen oder Fahrzeuge steuern. Hier sind sechs Tipps für eine wirksame Alkoholprävention.

  1. Betroffenen Kollegen Hilfe bieten

Experten schätzen, dass bei einem Viertel aller Arbeitsunfälle Alkohol im Spiel war. Umso wichtiger ist es, sich selbst zu kontrollieren und auch mit Kollegen das Gespräch zu suchen. Dabei geht es vor allem darum, schleichende Veränderungen im Verhalten einer vertrauten Person frühzeitig zu erkennen. Zwar müssen Betroffene ein Alkoholproblem selbst lösen, Kollegen und Freunde können aber eine wertvolle Stütze sein.

  1. Alkohol am Arbeitsplatz: Warnzeichen erkennen

Wenn ein Kollege einen übermüdeten und unkonzentrierten Eindruck macht oder sich häufiger für ein oder zwei Tage krankmeldet, sollte man das offene Gespräch suchen. Auch Veränderungen der Psyche und Stimmungslage können Kollegen oft als erste wahrnehmen. Warnsignale sind zudem ein Alkoholkonsum bei unpassenden Gelegenheiten – zum Beispiel in der Arbeitspause oder im Straßenverkehr – oder Mengen, die regelmäßig die empfohlenen Grenzwerte übersteigen. Auch wenn jemand davon berichtet, gezielt zu trinken, um Stress, Ängste und Frustrationen abzubauen, ist ein Gespräch angebracht.

  1. Übermäßiger Stress und die Folgen

Jeder Mensch reagiert anders auf psychische Belastungen, etwa die Sorge um den Job oder das isolierte Arbeiten im Homeoffice. Während die einen sich bewusst gesünder ernähren und auf viel Bewegung achten, neigen andere eventuell auch zu einem erhöhten Konsum alkoholischer Getränke. Zahlreiche Empfehlungen für den bewussten Umgang gibt die kostenfreie Broschüre „Alkohol am Arbeitsplatz nüchtern betrachtet – Ein Leitfaden für die Selbstbeobachtung und kollegiale Hilfe“ als Download unter: [ https://www.massvoll-geniessen.de/sites/default/files/downloads/2021-02/Alkohol%20am%20Arbeitsplatz.pdf ].

  1. Alkohol am Arbeitsplatz: Was gilt im Homeoffice?

Enthalten sind unter anderem Tipps zur Stressvermeidung im Homeoffice. „Mit der Broschüre möchte der Arbeitskreis Alkohol und Verantwortung einen aktiven Beitrag zur Prävention am Arbeitsplatz leisten, denn viele Arbeitnehmer stehen vor besonderen und teilweise belastenden Herausforderungen“, erklärt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI). Wichtig sei es, feste Tagesabläufe zu schaffen mit regelmäßigen Aufsteh- und Zubettgehzeiten sowie den Freizeitbereich und den Arbeitsplatz zu Hause räumlich zu trennen. Auch sollten keine neuen Gewohnheiten Einzug halten – zum Beispiel das erste Glas schon zum Mittagessen, nur weil es niemand mitbekommt. Nützlich zur Stressbewältigung sind hingegen regelmäßige Bewegung und Entspannungsübungen wie Yoga.

  1. Welche Grenzen sind zu beachten?

Mediziner raten, pro Tag nicht mehr als 20 Gramm (Frauen) oder 30 Gramm (Männer) reinen Alkohols zu sich zu nehmen. Der Konsum innerhalb dieser Grenzen, in Verbindung mit ein bis zwei Tagen pro Woche, an denen gar kein Alkohol getrunken wird, wird als risikoarm und gesundheitsverträglich eingestuft.

  1. Warum „vertragen“ Männer mehr?

Der Unterschied bei den Empfehlungen hat biologische Gründe. Bei identischem Körpergewicht und gleicher getrunkener Menge ist die Blutalkoholkonzentration im Körper einer Frau um etwa 20 Prozent höher als bei einem Mann.

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Ein freiwilliges Jahr im Tier- und Naturschutz ermöglicht wertvolle Erfahrungen

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Der Fischotter ist das "Tier des Jahres 2021". Für seinen Schutz können sich Freiwillige im Otter-Zentrum Hankensbüttel engagieren. Foto: djd/Otterzentrum Hankensbüttel

Glänzendes Fell, elegante Bewegungen und unwiderstehliche Kulleraugen: Als „niedlicher Räuber“ ist der Fischotter ein echter Sympathieträger. Leider ist er in freier Natur selten zu beobachten, denn er lebt nicht nur sehr heimlich, sondern war in Deutschland auch schon fast ausgestorben. Zwar haben sich die Bestände inzwischen etwas erholt, aber saubere, fischreiche Gewässer mit viel Deckung sind weiterhin Mangelware. Um auf die charmanten Wassermarder und ihre Probleme aufmerksam zu machen, wurde der Eurasische Fischotter von der Deutschen Wildtierstiftung zum „Tier des Jahres 2021“ gekürt. Für ihn und seine Verwandten setzt sich auch das Otter-Zentrum Hankensbüttel ein – und bietet jungen Menschen die Gelegenheit, sich bei einem Freiwilligendienst im Natur- und Tierschutz zu engagieren.

Naturschutz praktisch mitgestalten

Gerade in unsicheren Zeiten wie 2021 kann ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) oder ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) eine sinnvolle Brücke zwischen Schule und Ausbildung oder Studium bieten. Hier lassen sich ohne Erfolgsdruck wertvolle Erfahrungen sammeln und gleichzeitig interessante Einblicke in praktische Naturschutz- und Forschungsarbeit gewinnen. Im Otter-Zentrum der Aktion Fischotterschutz e.V. lernen die Freiwilligen dabei neben Fischottern auch Nerze, Steinmarder, Hermeline und Dachse kennen, erfahren aus nächster Nähe viel über ihre Lebensweise und können dieses Wissen dann bei Führungen und Schaufütterungen an die Besucher weitergeben. Zu den Aufgaben gehören außerdem die Versorgung der Tiere sowie die Instandhaltung der Einrichtungen und einfache Verwaltungsarbeiten. Auch die Mithilfe bei Forschungsarbeiten und Biotopschutzprojekten ist möglich – alle Informationen zum Freiwilligenjahr und zur Bewerbung finden sich unter www.aktion-fischotterschutz.de. Wer nicht in der Nähe des Otter-Zentrums lebt, bekommt dort ein kostenloses Zimmer zur Verfügung gestellt.

Verschiedene Angebote für Freiwillige

Möglich ist der Einsatz für die Natur in Hankensbüttel als FÖJ oder BFD. Ersteres ist für junge Menschen von 18 bis 25 Jahren gedacht, die schwerpunktmäßig in der Naturschutzbildung eingesetzt werden. Von Führungen und Kinderprogrammen bis zu Infoständen und Sonderveranstaltungen ist hier alles dabei. Dazu kann bei Wasserproben oder Pflanzaktionen handfest mit angepackt werden. Für den BFD gibt es nach oben keine Altersbegrenzung. Auch hier gehören Gäste- und Tierbetreuung zur Arbeit, zudem technisch-praktische Tätigkeiten in den Werkstätten. Bestehende berufliche Qualifikationen werden berücksichtigt.

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Im Betonhandwerk bieten sich attraktive Ausbildungs- und Karrierechancen

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Profis in Sachen Beton: Verfahrensmechaniker sind für das Bedienen komplexer Anlagen und Maschinen verantwortlich. Foto: djd/betonstein.org

Ob für Straßen, Brücken, Gebäude oder auch den Belag auf der heimischen Terrasse: Der Baustoff Beton ist allgegenwärtig. Viele wissen jedoch nicht, dass das Material schon in der Antike bekannt war. Seit über 2.000 Jahren kommt Beton für ein Bauen im Einklang mit der Natur zum Einsatz. Damit aus den Ursprungsstoffen maßgeschneiderte Produkte entstehen, sind zahlreiche Verarbeitungsschritte und moderne Technik erforderlich. Bauen boomt und qualifizierte Fachkräfte sind gefragt. Vielversprechend sind somit auch die Berufs- und Karrierechancen für Auszubildende in diesem Bereich. Der Start in die Branche ist in nahezu allen Region Deutschlands möglich. Gesucht werden insbesondere Schulabgänger, die sich für eine Ausbildung zum/zur Betonfertigteilbauer/in oder Verfahrensmechaniker/in in der Steine-Erden-Industrie interessieren.

Vom Rohstoff zum schönen Gartenmöbel

So vielseitig die Anwendungsbereiche und die Gestaltungsmöglichkeiten mit Beton sind, so umfassend gestalten sich auch die fachlichen Anforderungen im Zuge der Berufsausbildung. Betonfertigteilbauer zum Beispiel lernen in ihrer dreijährigen Lehrzeit den gesamten Weg von den Rohstoffen zum fertigen Produkt kennen. Technisches Interesse und gute mathematische Kenntnisse gehören zu den Voraussetzungen, die Interessierte mitbringen sollten. Ebenso sind räumliches Denken und Kreativität gefragt, um etwa das Design für neue Gartenmöbel aus Beton zu entwerfen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sind die Fachkräfte in der Lage, Betonteile individuell nach Kundenwunsch zu realisieren. Unter www.berufsausbildung-beton.de gibt es mehr Details zum Betonfertigteilbauer und zu weiteren Berufsbildern sowie Ausbildungsstellen in der Nähe.

Weiterbildung im technischen Bereich

Verfahrensmechaniker verfügen über Fachwissen in der Anlagensteuerung, Industriemechanik und Elektrotechnik. Mit ihrer Qualifikation setzen sie Produktionspläne in die Tat um und kontrollieren laufend die Qualität der gefertigten Betonteile. Schon während der Berufsausbildung erlernen sie das Bedienen komplexer, computergesteuerter Produktionsanlagen. Auf diese Weise entstehen beispielsweise Betonsteine in unterschiedlichsten Größen, Farben und Designs, die später Wege, Terrassen oder Einfahrten verschönern. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sind die Möglichkeiten des Lernens längst nicht erschöpft. Wer möchte, kann sich in der Industrie und im Betonhandwerk gezielt weiterbilden und beruflich aufsteigen. Von Qualifizierungen über den Meistertitel bis zum anschließenden Studium im bautechnischen Bereich ist vieles möglich.

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