Kontaktieren Sie uns

Kreis Euskirchen

An der Steinbachtalsperre darf man sich auf Badespaß freuen.

Badesaison im Waldfreibad beginnt.

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Das Waldfreibad an der Steinbachtalsperre ist wieder geöffnet / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Die diesjährige Badesaison im Waldfreibad an der Steinbachtalsperre ist seit Samstag, den 05.06.2021 im vollen Gange.

Das Waldfreibad ist, wie in den Vorjahren, montags bis freitags von 11.00 bis 20.00 Uhr und an Samstagen, Sonntagen sowie Feiertagen von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. In den Sommerferien ist das Bad täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr geöffnet. Witterungsbedingt kann es zu veränderten Öffnungszeiten kommen.

Besucherbeschränkungen

Aufgrund der coronabedingt vorgegebenen Besucherbeschränkung ist der Eintritt ins Bad ausschließlich über einen Kartenvorverkauf im angebotenen Onlineportal möglich. Ein Verkauf von Eintrittskarten vor Ort erfolgt nicht! Die Kartenbestellung ist über die Homepage der Stadt Euskirchen möglich.

Die jeweiligen Karten sind im Ticketportal direkt zu bezahlen. Der zum Eintritt ins Bad notwendige QR Code kann nach dem Bezahlvorgang ausgedruckt oder auf einem Smartphone gespeichert werden und ist sowohl beim Zutritt ins Bad als auch beim Verlassen des Bades unaufgefordert vorzuzeigen.

Neben den Tages- und Abendtarifen für Erwachsene und Kinder wird in diesem Jahr auch der Minigruppentarif wieder angeboten. Kinder unter vier Jahren sind wie bisher frei. Es besteht nur ein beschränktes Kontingent an Eintrittskarten.

Die geltenden Abstandsregelungen sowie Hygienevorgaben sind beim Besuch des Bades von jedem Besucher sicherzustellen. Weiterhin werden die Sanitär- sowie Umkleidebereiche nur begrenztem Maße zur Verfügung stehen. Einrichtungen wie die Sprunganlagen, Rutschbahn, Badeinsel sind nur eingeschränkt nutzbar. Auf den Liegewiesen sind die Abstandsregeln unbedingt einzuhalten. Weitere Information zum sicheren Badbesuch sind vor Ort veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Waldfreibad sind unter www.euskirchen.de im Bereich Leben in Euskirchen zu finden.

Kreis Euskirchen

Weitere Lebensretter gesucht

Bei einem Herzkreislaufstillstand zählt jede Minute: Landrat Ramers und die Bürgermeister/-innen werben für Ersthelfer-App „Corhelper“

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Im Kreis Euskirchen müssen jährlich etwa 180 Notfallpatienten mit einem Herzkreislaufstillstand wiederbelebt werden. Acht bis zwölf Minuten benötigt der alarmierte Rettungsdienst durchschnittlich, bis er beim Patienten eintrifft. „Innerhalb von drei bis fünf Minuten ohne Versorgung treten aber irreversible Schäden im Gehirn auf. Ein Überleben des Herz-Kreislauf-Stillstands ist nur möglich, wenn in den ersten Minuten mit einer effektiven Herzdruckmassage begonnen wird“, sagt Jesko Priewe, Ärztliche Leitung Rettungsdienst Kreis Euskirchen. „Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand zählt also für das Überleben jede Minute.“

Wie kann man mehr Leben retten?

Der Kreis Euskirchen setzt seit Neuestem als einer der ersten Kreise bundesweit auf das Smartphone-basierte Alarmierungssystem „Corhelper“ für Ersthelferinnen und Ersthelfer. Im Falle eines Notfalls werden zeitgleich mit der Notarztalarmierung jetzt auch qualifizierte Ersthelfer von der Leitstelle benachrichtigt. Die App greift dabei auf registrierte Helfer in nächster Nähe bzw. in der Reichweite des Notfalls zurück, die dann mit der Erstversorgung beginnen können –  bevor der Rettungsdienst eintrifft.

„Durch diesen Zeitgewinn steigen die Überlebenschancen der Patienten“, betont Jesko Priewe, der auch schon wenige Wochen nach der Einführung des Systems einen großen Erfolg vermelden konnte. Die junge Ersthelferin Christin Schwarz konnte in einem Eifeldorf im Süden des Kreises eine 52-jährige Frau reanimieren und ihr so das Leben retten.

Die Einführung eines einheitlichen Alarmierungssystems nicht nur für den Kreis Euskirchen, sondern für die Region Aachen ermöglicht, dass Ersthelfer nicht nur an ihrem Wohnort Menschenleben retten können, sondern in der gesamten Region Aachen mit ihren 1,3 Millionen Einwohnern in 46 Städten und Gemeinden im Notfall helfen können, wenn sie sich gerade dort befinden. Landrat Markus Ramers und die elf Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Euskirchen begrüßen die Einführung dieses Systems und freuen sich über die große Bereitschaft bei potentiellen Lebensrettern. So haben sich in den ersten Wochen bereits über 400 Ersthelferinnen und Ersthelfer registrieren lassen. „Weitere sind natürlich willkommen“, so Jesko Priewe.

Wer kann mitmachen?

Die Voraussetzungen sind: mindestens 18 Jahre alt, eine Zertifizierung in „Erster Hilfe“ und die Teilnahme an einer jährlichen Unterweisung. Nähere Infos erhalten Interessenten über die E-Mail-Adresse ersthelfer@gefahrenabwehr-kreis-euskirchen.de

Weiterlesen

Schleiden | Politik & Wirtschaft

Haupt- und Finanzausschuss treffen Entscheidung

Abfallgebühren steigen zum 1. Juli 2021 – Gebührenbescheide werden Anfang Juli an die Haushalte verteilt.

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Symbolbild / Foto: pixabay

„Leider lässt sich eine Anpassung der Gebühren zum 1. Juli 2021 nicht vermeiden“, sagt Erster Beigeordneter und Stadtkämmerer der Stadt Schleiden, Marcel Wolter, der sich auch für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin stabile Gebührensätze gewünscht hätte. Diese Auffassung teilte auch der Schleidener Haupt- und Finanzausschuss, der sich in der gestrigen Sitzung mit dem Thema auseinandersetzte und die neue Gebührensatzung einstimmig durchwinkte.

Während die Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren regelmäßig durch eine Gebührensenkung bei den Abfallgebühren, sowohl beim Restmüll als auch beim Biomüll profitierten, müssen die Gebührensätze zum 1. Juli 2021 nun angehoben werden. Die Gebührenanpassung resultiert in erster Linie aufgrund der steigenden Deponiegebühren beim Abfallwirtschaftszentrum des Kreises Euskirchen in Mechernich. Hinzukommt, dass die Gebührenrücklage bei den Abfallgebühren mittlerweile aufgezehrt ist. Somit können Unterdeckungen im Gebührenhaushalt Abfallbeseitigung nicht mehr aufgefangen werden.

Die Restmüllgebühren werden im Schnitt ca. 30 Prozent angehoben. Bei den Biomüllgebühren werden die kleinen Biotonnen teurer, während die 240 Liter Biotonne sogar rund 5 Prozent günstiger wird.

Voraussichtlich werden zum 1. Januar 2022 die Leistungen für die Sammlung und den Transport jeglicher Abfallsorten aufgrund einer europaweiten Ausschreibung, die die neun Kommunen im Kreis Euskirchen gemeinsam durchgeführt haben, neu vergeben.  Hier ist mit erheblichen Mehrkosten zu rechnen, die wiederum von den Abfallgebühren aufgefangen werden müssen.  Weiterhin plant die Stadt Schleiden, die Eigenkompostierung und die Nutzung der Bioabfalltonne zu kontrollieren. Weitere Informationen hierzu werden voraussichtlich den Gebührenbescheiden beigefügt.

Übersicht der Gebührenerhöhung

Abfallbehälteraktuelle Jahresgebühr bis 30.06.2021neue Jahresgebühr ab 01.07.2021
60 l Restmüll65,00 €84,00 €
80 l Restmüll78,00 €102,00 €
120 l Restmüll105,00 €137,00 €
240 l Restmüll180,00 €242,00 €
1.100 l Restmüll850,00 €1.247,00 €
 
60 l Biomüll33,00 €50,00 €
120 l Biomüll63,00 €70,00 €
240 l Biomüll115,00 €109,00 €

Weiterlesen

Mechernich | Freizeit & Kultur

Pünders Mühle am Glehner „Bösch“

Historisches Gebäude diente früher dem Betrieb eines Erzpochwerks und der Bleiverhüttung.

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Prächtig vor der Kulisse mächtiger Eichen erhebt sich die Pünders Mühle oder „Viermühle“ im Rotbachtal bei Bleibuir. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Prächtig vor der Kulisse mächtiger Eichen erhebt sich die Pünders Mühle am Glehner „Bösch“ oder „Viermühle“ im Rotbachtal bei Bleibuir. Das teils aus Bruchsteinen, teils auch Backsteinen und Fachwerk errichtete Wohnhaus und Mühlengebäude geht auf das 17. Jahrhundert zurück.

Ob es ursprünglich dem Getreidemahlen diente wie die etwas näher an Bleibuir liegende „Blenser Mühle“, ist unbekannt. Laut Nachforschungen des verstorbenen Bleibuirer Heimatforschers Franz-Josef Hahn erwarb der Zülpicher Bürgermeister Hermann Josef Hall die Mühle um 1800 und machte die „Glehnerbuschhütte“ daraus, einen Pochhammer zur Zerkleinerung des Bleierzes und Bleischmelze.

1802 erwarb der Wallenthaler Bergbauunternehmer Johann Reinartz die Poch- und Schmelzhütte und vergrößerte sie noch. Die Glehner Landwirte waren gegen den Betrieb – die ausgewaschenen Sande wurden vom Rotbach mitgenommen und verdarben weiter bachabwärts die Äcker. Vermutlich kam es auch zu Fällen von Bleivergiftung beim Vieh.

Später gelangte die Mühle in den Besitz der Lückerather Landwirts- und Unternehmerfamilie Pünder, die möglicherweise dort auch das Getreide für ihre Lückerather Vier Brauerei schroteten und mälzten.

Weiterlesen

Kreis Euskirchen

Kreisstraße 55 wird saniert

Fahrbahn zwischen Bad Münstereifel-Esch und Sasserath wird erneuert

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Symbolbild: pixabay

Der Kreis Euskirchen saniert die Fahrbahn der Kreisstraße 55 auf der freien Strecke zwischen Bad Münstereifel-Esch und Sasserath auf einer Länge von ca. 1.500 Metern.

Die Sanierung der Fahrbahn erfolgt zunächst durch Abfräsen der bituminösen Schicht in einer Stärke von 10 cm flächendeckend. Anschließend beginnt der Einbau einer neuen Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht. Soweit erforderlich, werden tiefergehende Fahrbahnschichten bei fehlender Tragfähigkeit ebenfalls ausgetauscht.

Im Rahmen der Arbeiten werden zudem die Schutzplanken und die Beschilderungen erneuert.

Die Fräsarbeiten und der Einbau der Binderschicht beginnen in der 24. Kalenderwoche unter halbseitiger Sperrung der Straße. Der Verkehr wird durch eine Ampel geregelt. Für die ersten Arbeiten sind deshalb keine Umleitungen vorgesehen.

Der Einbau der Deckschicht erfolgt in den Ferien, dann allerdings unter Vollsperrung. Hierfür wird eine Umleitung ausgeschildert.

Weiterlesen

Bad Münstereifel | Leben & Menschen

Tierische Hilfe für Revierförsterei

Einsatz von Rückepferden im Stadtwald Bad Münstereifel.

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Rückepferde im Einsatz / Foto: pixabay

Im Stadtwald Bad Münstereifel helfen jetzt Rückepferde bei der Borkenkäfer-Sanierung mit. Vor allem das Herausziehen der geernteten Baumstämme – das Holzrücken – ist ihre Aufgabe. Der Forstbetrieb setzt die Rückepferde als bodenschonende und geländegängige Ergänzung zu moderner Technik ein und sichert damit die schonende Waldpflege auch in schwierigem und empfindlichem Gelände.

Lissy und Bärbelchen ziehen was das Zeug hält

In der Revierförsterei sind aktuell das 16 Jahre alte Rheinisch-Deutsche-Kaltblut „Lissy“ und ihre 4 Jahre alte Partnerin, das Österreichische-Gebirgs-Kaltblut (Noriker) „Bärbelchen“ bei der Arbeit. Mit ihren 850 und 700 kg Körpergewicht sind sie in der Lage, ihr 1,5-faches Körpergewicht zu ziehen. Im Stadtwald sind die trockenen Stämme nicht so schwer, so dass die Pferde gut einsetzbar sind. Das Gelände ist jedoch anspruchsvoll. Ihre Arbeit wird in kombinierten Arbeitsverfahren mit Spezialtechnik eingesetzt: Die Pferde ziehen die trockenen Stämme bis zur nächsten Rückegasse oder zum Waldweg und dort übernimmt der Forstschlepper die Last. Die Pferde ziehen das Holz auf diese Weise nur über kurze Strecken und werden nicht überlastet. „Lissy“ und „Bärbelchen“ sind mit großem Gepäck angereist, denn sie brauchen regelmäßige Pausen. Während die „Kollegin“ übernimmt, ruht sich das andere Pferd in einem eigens angelegten Pferch, bei Wasser und Heu, aus.  

Naturverträgliche Arbeitsverfahren sind ein wichtiger Bestandteil des Waldpflegekonzeptes des Forstbetriebes. Seit 2002 ist der Forstbetrieb der Stadt Bad Münstereifel nach den internationalen Standards des „Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes, PEFC“, einem international anerkannten und renomierten Waldzertifizierungssystem, zertifiziert. Für dieses Siegel einer naturnahen, nachhaltigen Waldbewirtschaftung spielt der Einsatz der Rückepferde eine wichtige Rolle.

Weitere Einsätze in Aussicht

Die massenhafte Holzernte aus Monokulturen wird mit dem Klimawandel vorbei sein, daher werden immer mehr qualitativ hochwertige Arbeiten mit qualifizierten Fachkräften gefragt sein. Bei dieser Arbeit bilden der Gespannführer als Forstwirt mit Zusatzqualifikation und die Pferde ein eingespieltes Team. Nach dem erfolgreichen Debüt werden weitere Einsatzmöglichkeiten für Lissy und Bärbelchen geprüft.

Weiterlesen

Euskirchen | Leben & Menschen

Sacha Reichelt begrüßt interaktiv gGmbH als neuen OGS Träger

Der Bedarf an OGS Angeboten steigt auch im ländlichen Raum.

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Vertragsunterzeichnung in der Aula der Paul-Gerhardt-Schule / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Der Bedarf nach OGS Angeboten steigt stetig an. Während man in der Kreisstadt Euskirchen noch in der Auslastung unter 50 Prozent liegt, so wird doch prognostiziert, dass selbst im ländlichen Raum perspektivisch mehr Kinder die OGS besuchen werden.

„Es sind immer neue Angebote nötig. Deshalb ist es für die Stadt Euskirchen wichtig, mit vertrauenswürdigen Partnern zusammen zu arbeiten“, so Bürgermeister Sacha Reichelt. Einen davon hat man nun mit der „interaktiv gGmbH“ gefunden, die zukünftig die OGS Betreuung an der Paul-Gerhardt-Schule an der Billiger Straße und an der Veybach-Schule in Wißkirchen übernehmen wird.

„Der Wechsel kommt für uns zu einem sehr guten Zeitpunkt“, freut sich Daniela Müller, die im Frühjahr die Leitung der Paul-Gerhardt-Schule übernommen hat. Die Schule ist gerade erst in das frisch renovierte historische Gebäude eingezogen und Schüler und Lehrer sind dabei, die neuen Räumlichkeiten für sich zu erobern. Da mache es Sinn, dies gemeinsam mit dem neuen Träger zu tun, so Müller.

Die „interaktiv gGmbH“ ist eine gemeinnützige Einrichtung, die von Lehrern gegründet wurde, um Schüler unterstützen zu können. Interaktiv nutzt viele Wege, um dieses Ziel zu erreichen. So werden eigene Kräfte fortgebildet und zukünftig auch ausgebildet, zudem arbeitet man schon mit Studenten zusammen, die in die Hausaufgabenhilfe integriert sind. Ganz wichtig sei auch ein gutes Sportangebot, so Geschäftsführer Rolf Schlierkamp. Dabei werden aber nicht nur eigene Angebote genutzt, sondern auch die Kooperation mit lokalen Vereinen gesucht.

„Die Jugendlichen machen ja vor Ort Sport oder gehen in die Musikschule“, so Burkhart Horn, der für die Fachbereichsleitung im Bereich Schule bei Interaktiv zuständig ist.

Kooperationen sind wichtig

Diese Kooperation ist gerade im ländlicheren Bereich wichtig, weiß Gabriele Strobel-Pütz, die die Veybachschule in Wißkirchen leitet. „Wir mussten erst Vertrauen aufbauen, bevor das OGS-Angebot angenommen wurde“, erzählt sie. Doch sie kann zufrieden sein – die Akzeptanz an ihrer Schule ist deutlich gestiegen. Für die beiden Schulen werden von Interaktiv jeweils circa fünf Mitarbeiter eingestellt, die dann für die OGS Betreuung zuständig sind. Den gemeinsamen Vertrag unterzeichnete man vor wenigen Tagen in der Aula der Paul-Gerhardt-Schule.

Weiterlesen

Bad Münstereifel | Freizeit & Kultur

Urlaub mit dem Wohnmobil in Bad Münstereifel

Der Wohnmobilpark der Stadt Bad Münstereifel hat seit dem 01. Juni 2021 wieder geöffnet.

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Hier können Sie mit Ihrem Wohnmobil eine Rast machen. / Foto: Stadt Bad Münstereifel

Er ist ein separater, parkartig angelegter kleiner Stellplatz für Wohnmobile. In einer landschaftlich reizvollen und absolut ruhigen Lage kann man vom Wohnmobil aus die Natur so richtig genießen. Denn ab sofort ist der Wohnmobilpark wieder geöffnet.

In unmittelbarer Nähe gibt es eine Vielzahl attraktiver Wanderwege und Mountainbike-Routen. Auch die romantische Altstadt Bad Münstereifels mit dem City Outlet ist in wenigen Gehminuten zu erreichen.

Die Stellplatzgebühren können im Eifelbad mit Vorlage eines negativen Testergebnisses oder der Bescheinigung der vollständigen Impfung oder Genesung (Vorgabe der Coronaschutzverordnung NRW) bezahlt werden. Ebenso ist zu den folgenden Öffnungszeiten der Erwerb von Münzen zur Ver- und Entsorgung möglich.

Montag bis Freitag

11:30 Uhr – 13:30 Uhr  

14:30 Uhr – 21:00 Uhr 

Samstag, Sonntag und Feiertag

10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

und

15:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Für Nachfragen steht Ihnen Herr Rosenfeld (Tel. 02253-505268; E-Mail: m.rosenfeld@bad-muenstereifel.de) gerne zur Verfügung.

Weiterlesen

Kreis Euskirchen

„Wir sehen uns in Solferino!“

Rotes Kreuz trägt „Friedenslicht der Hoffnung und Menschlichkeit“ von Deutschland bis nach Solferino.

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Kerstin von den Driesch (v.r.) und Sascha Bergrath vom Roten Kreuz Aachen übergeben die Fackel an Karl Werner Zimmermann, den Euskirchener Kreisvorsitzenden des DRK. Foto: Rolf Zimmermann/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Mechernich und Teile des übrigen Kreises Euskirchen wurden Schauplatz eines einmaligen und besonderen Zeichens für Frieden, Hoffnung und Menschlichkeit: Ein „Friedenslicht“ wurde wie die Olympiafackel auf Etappen durch Nordeifel und Börde bis nach Bonn befördert.

Für die Hauptstrecke von Vogelsang über Mechernich nach Euskirchen war die Fahrradstaffel des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich verantwortlich. Das „Friedenslicht“ befand und befindet sich weiter auf seinem Weg von Münster, wo die Aktion ihren Anfang nahm, ins norditalienische Städtchen Solferino, wo Henry Dunant am Rand eines Schlachtfeldes mit Tausenden Verwundeten am 24. Juni 1859 den Impuls zur Gründung des Internationalen Roten Kreuzes bekam.

Der dort am Jahrestag der Schlacht übliche Fackelzug Tausender Rotkreuzangehöriger aus aller Welt – schwerpunktmäßig aus Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz – fällt 2021 das zweite Mal hintereinander wegen der Corona-Pandemie aus.

Die Idee der ersatzweise von Deutschland über Österreich und die Schweiz nach Italien führenden Fackelstaffel zum 162-jährigen Jubiläum der Schlacht von Solferino kam aus dem Rotkreuz-Landesverband Westfalen-Lippe.

Vier Friedensnobelpreise

Dem Roten Kreuz wurde bereits viermal der Friedensnobelpreis verliehen – das erste Mal 1901 an Henry Dunant selbst. Übergeben wurde das Friedenslicht am Mittwoch von Kerstin von den Driesch, der Leiterin des Jugend-Rot-Kreuzes in der Städteregion Aachen, und dem Aachener Kreisbereitschaftsleiter Sascha Bergrath an Karl Werner Zimmermann, den Kreisvorsitzenden des Roten Kreuzes im Kreis Euskirchen.

Vom Vermittlungsort für Menschenrechte aus startete die Fahrradstaffel des Rotkreuz-Ortsvereins Mechernich auf die Fackelfahrt durch den Nationalpark Eifel Richtung Rotkreuz-Unterkunft Mechernich, an den Lenkern die Fahrer Peter Weidenfeld, Christina Schmidt, Nathalie Winter, Felix und Simon Alsmann und Miguel Derichs.

Ab Euskirchen wurde die Fackel per Quad von Kreisbereitschaftsarzt Christoph Thomassen weitertransportiert. Vom Kreisverband Bonn aus ging es weiter über den Rhein-Sieg-Kreis nach Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Österreich und die Schweiz. Im italienischen Solferino wird die Fackel am 162. Jahrestag der Schlacht, also am Donnerstag, 24. Juni, erwartet.

Eine Reise für den Frieden

Entzündet wurde das „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ am Weltrotkreuztag, Samstag, 8. Mai, auf dem Gelände des DRK in Münster. Von dort aus wurde es zunächst auf den „Balkon des Münsterlandes“ in Höhe des Teutoburger Waldes getragen und von Christian Kleinberns, dem Leiter der DRK-Einsatzstaffel Westfalen, an Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann übergeben.

Der bedankte sich bei allen Rotkreuz-Helfern für ihr humanitäres Engagement, aktuell insbesondere bei der Bewältigung der Corona-Krise und übergab die Fackel anschließend an den Präsidenten des DRK-Kreisverbands Tecklenburger Land, Heinz Hüppe. Aus dem nördlichen NRW wurde das Licht durchs bevölkerungsreichste Bundesland bis in den Süden getragen.

Beim Fackelträgerwechsel von der Mechernich Fahrradstaffel auf Quadfahrer und Bereitschaftsarzt Christoph Thomassen war auch der DRK-Kreisgeschäftsführer und Mechernicher Ortsvereinsvorsitzende Rolf Klöcker mit von der Partie. Die Fackel wird weiter auf ganz diverse Arten nach Solferino reisen. Per Fahrrad, Motorrad, Quad oder „Autokorso“, per Paddelboot und Heißluftballon und natürlich zu Fuß. Rotkreuzler aus ganz Europa nehmen an der Reise des Lichtes teil unter dem Motto: „Wir sehen uns nächstes Jahr in Solferino wieder!“, so Rolf Zimmermann: „Der Geist hinter der ganzen Unternehmung macht deutlich, dass das Rote Kreuz auf der ganzen Welt mit anpackt an einem Strang zieht.“

Zwei der DRK Radfaher vor der Kulisse der früheren NS-Ordensburg Vogelsang. Foto: Rolf Zimmermann/DRK/pp/Agentur ProfiPress

Weiterlesen

Mechernich | Aktuelles

Patient zündet Bett im Kreiskrankenhaus Mechernich an

Mitarbeiter verhinderten Krankenhausbrand

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Symbolbild / Foto: pixabay

Durch das schnelle Eingreifen von Beschäftigten konnte ein größeres Brandgeschehen im Kreiskrankenhaus Mechernich verhindert werden. Am Montag gegen 15.20 Uhr bemerkte eine 44jährige Reinigungskraft, dass ein 87jähriger Patient aus Mechernich in Straßenkleidung sein Zimmer verließ, die Türe schloss und sich entfernte. Zwecks Reinigung öffnete sie die Türe und bemerkte, dass ein Bett in Flammen stand. Sie rief um Hilfe. Sofort löste ein 48jähriger Mitarbeiter aus Euskirchen den Brandmeldealarm aus und erstickte im Anschluss mit einem Feuerlöscher die Flammen. Es entstand eine starke Rauchentwicklung. Patienten aus benachbarten Zimmern wurden in andere Räume evakuiert. Der 87jährige Zimmerbewohner hatte nach ersten Feststellungen mit einem Feuerzeug das Bett in Brand gesetzt. Aufgrund seiner schweren Demenzerkrankung übergaben in die Polizeibeamten in die Obhut seines Pflegers. Die alarmierte Feuerwehr war schnell vor Ort, sicherte den Brandort und lüftete die Räume. Verletzt wurde durch das schnelle Eingreifen der Krankenhausmitarbeiter niemand. Es entstand ein mittlerer vierstelliger Sachschaden. Die Kriminalpolizei Euskirchen beschlagnahmte den Brandort und nahm Ermittlungen auf.

Weiterlesen

Blankenheim | Freizeit & Kultur

Gräfin nach Blankenheim zurückgekehrt

Eines der Ganzkörperportraits der gräflichen Familie wurde restauriert und hängt nun wieder aus.

Redaktion Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Symbolbild Blankenheim / Foto: pixabay

Der unbekannte Maler des Portraits der Gräfin Juliana von Hanau-Münzenberg und Gräfin zu Manderscheid- Blankenheim hatte sein Werk genau datiert- 14. Oktober 1578. Das wird ihrem Gemahl Graf Hermann von Manderscheid- Blankenheim sehr wichtig gewesen sein. Er ersetzte nämlich in seiner langen Regierungszeit von 1558-1604 in Blankenheim den ungenaueren Julianischen mit dem nach Papst Gregor XII benannten Gregorianischen Kalender.

Das Gemälde zeigt die Gräfin im Alter von 47 Jahren, was explizit vermerkt ist. Sie hatte Graf Hermann 1567 geheiratet, der für diese Verbindung seine geistliche Karriere als Anwärter auf eine „Domherrn-Pfründe“ in Köln aufgab, wie in der Dekanatsgeschichte von Pfarrer Johannes Becker aus dem Jahr 1893 genau beschrieben ist. Aus den angegebenen Daten ergibt sich, dass Juliana bei ihrer Hochzeit 38 Jahre alt war – 6 Jahre älter als ihr Bräutigam. Juliana war eine Frau mir Vergangenheit.

Das restaurierte Gemälde hängt nun im Gildehaus des Eifelmuseums. Foto: Förderverein Eifelmuseum Blankenheim e.V.

Gräfin im Dachstuhl wiederentdeckt

Als die französischen Revolutionstruppen alle Insignien der adeligen Macht beseitigen wollten, fiel auch die Gemäldesammlung der Grafen ihrer Zerstörungswut zum Opfer. Das Gesicht der Gräfin Juliana wurde mit Beilhieben traktiert. Da das Portrait auf eine Eichentafel gemalt worden war, wurde es nach Abbruch des Schlosses Blankenheim zum Aufbau des Hausdaches der Bäckerei Doppelfeld in der Ahrstraße verwendet. Dort wurde es bei Reparaturarbeiten nach dem zweiten Weltkrieg entdeckt. Wolfgang Doppelfeld, ein Nachfahre der Bäckerfamilie, der der Geschichte Blankenheims sehr verbunden ist, schenkte es dem Eifelmuseum Blankenheim. Mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen konnte der Zustand der Tafel fachkundig konserviert werden. Nach längerem Aufenthalt bei der Restauratorin ist Juliana Gräfin von Manderscheid- Blankenheim nun ins Gildehaus des Eifelmuseums nach Blankenheim zurückgekehrt. Auf das Schloss konnte sie nicht zurück; das ist als Jugendherberge wieder aufgebaut worden und wäre für die hochwohlgeborene Dame wohl zu unruhig.

Weiterlesen

Topthemen

Beliebte Artikel