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Brühl | Freizeit & Kultur

Gestaltung der Unterführung zum „Großen Inselweiher“

Die Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl erweckt Unterführung zu neuem Leben.

REGIONAL.report Redaktion

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Seit kurzem hat die UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust den neu gestaltenden Bereich rund um den “Großen Inselweiher“ wiedereröffnet.

Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Schlossverwaltung und Kunst- und Musikschule unter Mitwirkung der Mediengestaltung der Stadt Brühl wurde der triste Fußgängertunnel, der zu dem wiedereröffneten Areal führt, zu neuem Leben erweckt.

Unter dem Titel „Mandala – das Kunstprojekt in Coronazeiten“ ist die Gestaltung der Unterführung als ein sehenswertes Kunstprojekt sehr gelungen. Die Unterführung mit ihrem „morbiden Charme“ wurde als Eingangstor zu einem besonders reizvollen Teil des Schlossparks sicher veredelt.

Frau Scholtyssek, die stellvertretende künstlerische Leitung der KuMs, hatte die Schülerschaft der Kunstkurse während des Winter-Lockdowns dazu animiert, mit wachem Auge in der Natur und Umgebung nach Mandalas zu suchen und gefundene Motive zu fotografieren. Dabei sind schöne Bilderwelten, auch im Schnee, entstanden. Die Collagen zeigt Mandalas etwa aus Steinen, Pflanzen, Baumstrukturen, aber auch in der Umgebung vorkommende runde Motive wie Abwasserkanäle, Radkappen und Verschlüsse. An dem Kunstprojekt haben rund 80 Kinder mitgewirkt. Zur Gestaltung der Unterführung zum Inselweiher fand das Mandala-Projekt Zustimmung und wurde mit Mandala-Motiven aus den beiden Brühler Schlössern ergänzt. Die Mitarbeiterinnen der Mediengestaltung der Stadt Brühl und der Kunst und Musikschule haben an einem Sondertermin runde Formen in den Räumlichkeiten der Schlösser fotografiert. Dabei wurden insgesamt 400 Dateien bearbeitet und die besten Motive auf spezielle Platten zur Montage an die Seitenwände der Unterführung aufgedruckt.

Zu einem Rundgang hatte die Dienststellenleiterin der Welterbestätte Schlösser Brühl Frau Regina Junga den Staatssekretär des Heimat- Ministeriums Dr. Jan Heinisch, Bürgermeister Dieter Freytag sowie die Mitwirkenden der Kunst und Musikschule und der Mediengestaltung eingeladen.

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„Heimat am Schloss“ – Boulefreunde Brühl e.V.

Theateraufführung am Schloss mit anschließendem Boule Turnier.

Harald Zeyen

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Die Boulefreunde Brühl laden zum Start in die Sommersaison zu einer neuen Veranstaltung unter dem Titel „Heimat am Schloss“ ein. Repro: Harald Zeyen

Die Boulefreunde Brühl e.V. laden am  Mittwoch, den 16.06.2021 zu ihrer Veranstaltungsreihe „Heimat am Schloss“ ein. Die Theateraufführung im Schlosspark, auf dem Boule Platz neben dem Belvedere Parkplatz, startet um 14:30 Uhr mit Brühler Heimatgeschichten von Bernhard Münch rund um das Schloss, die Stadt und die Zeit um das 19. Jahrhundert. „Heimat am Schloss“ wird durch das Heimatministerium NRW gefördert und bei der Organisation und Durchführung durch das Veranstaltungsmanagement der Stadt Brühl unterstützt.

Die Boulefreunde Brühl e.V. / Foto: REGIONAL.report

Im Anschluss findet ab 16 Uhr ein Boule Turnier mit drei Runden zu je 40 Minuten statt. Mit einem Startgeld von 3€ können alle, die eigene Boule Kugeln besitzen, mitmachen.

Aus organisatorischen Gründen wird um schriftliche Anmeldung unter info@boulefreunde.de gebeten. Nähere Infos zum finden Sie im Veranstaltungskalender der Stadt Brühl auf www.bruehl.de .

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Brühl | Freizeit & Kultur

Besuch vom Ministerium im Park

Großer Inselweiher in Augenschein genommen.

Harald Zeyen

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Staatssekretär Dr. Jan Heinisch (r.) bei seinem Besuch im Bereich des Großen Inselweihers. Foto: Stadt Brühl

Staatssekretär Dr. Jan Heinisch und Bürgermeister Dieter Freytag waren zu Gast im Brühler Schlosspark. Sie besichtigten den sanierten Bereich des Großen Inselweihers.

Seit einigen Tagen ist dieser wieder für Spaziergänge geöffnet, allerdings nur an den Wochenenden.

Gemeinsames Projekt

Die Pläne des lange verwaisten Parkteils aus der Mitte des 19. Jahrhunderts stammen von Peter Joseph Lenné. Der Staatssekretär des Landesministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung und Freytag waren in Begleitung von Elmar Frey gekommen. Der Leiter der Kunst- und Musikschule erläuterte das Fotoprojekt am Zugang. Land, Stadt und die Kunst- und Musikschule haben dort die alte Bahnunterführung neu gestaltet. „Ein gelungenes Beispiel für die wachsende Zusammenarbeit von Stadt und Land im Interesse der Welterbestätte in Brühl“, sagte Heinisch.

Im Stil englischer Landschaftsgärten

Am Großen Inselweiher erwartet die Gäste nun eine malerische Seenlandschaft mit kleinen Inseln. Geschwungene Wege laden zum Spaziergang ein und führen zu romantischen Plätzen und Aussichtspunkten. Im fünf Hektar großen Gebiet wurden unter Berücksichtigung der Belange von Denkmal- und Naturschutz die ursprünglichen Rundwege wieder neu angelegt. Es wurde eine Brücke gebaut, die Ufer naturnah saniert, zu stark verdichteter Wildbewuchs entfernt und neue Bäume und Pflanzen gesetzt. Offene, naturnahe Wiesenbereiche wechseln sich nunmehr mit Sträuchern, Gehölzgruppen und Einzelbäumen ab. Das Gelände hat dadurch seine leichte poetische Anmutung im Stile der englischen Landschaftsgärten zurückbekommen. Durch die Vielfalt aus Wiesen- und Feuchtgebieten sowie unterschiedlichsten Sträuchern und Baumarten hat sich ein abwechslungsreicher Lebensraum gebildet.

„Echtes Aushängeschild“

„Zehn Jahre harte Arbeit für die Parkanlagen der Brühler Schlösser haben sich gelohnt. Es kommt uns darauf an, historisches Erbe zu erhalten und den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Wir wünschen uns, dass der Lennésche Landschaftspark, die Gewässer und die Schlösser Brühl von vielen Menschen besucht und erlebt werden. Die ganze Anlage lädt zum Spazieren, Staunen, Genießen und natürlich auch Fotografieren ein. Park und Schlösser sind ein echtes Aushängeschild unter den vielen begeisternden architektonischen Sehenswürdigkeiten von Nordrhein-Westfalen“, sagte Dr. Jan Heinisch abschließend.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Großer Inselweiher wieder geöffnet

Brühler Schlosspark endlich komplett begehbar.

Harald Zeyen

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Brühler Schloss / Foto: pixabay

Nach zehn Jahren intensiver Arbeit ist der große Inselweiher nach den Plänen von Peter Joseph Lenné wiederhergestellt worden. Die Garten- und Parkanlage gehört zu den Welterbestätten Schlösser Brühl.

Seit Mitte Mai erwartet den Besucher dort eine malerische Seenlandschaft mit kleinen Inseln. Geschwungene Wege laden zum Spaziergang ein und führen zu romantischen Plätzen und Aussichtspunkten. Geöffnet ist der neue Bereich zurzeit allerdings nur freitags bis sonntags jeweils ab 11.00 Uhr.

Ursprünglicher Zustand

Im fünf Hektar großen Gebiet wurden unter Berücksichtigung des Denkmal- und Naturschutzes die ursprünglichen Rundwege wieder neu angelegt. Es wurde eine Brücke gebaut, die Ufer naturnah saniert, Wildbewuchs entfernt und neue Bäume und Pflanzen gesetzt. Offene, naturnahe Wiesenbereiche wechseln sich nunmehr mit Sträuchern, Gehölzgruppen und Einzelbäumen ab.

Das Gelände hat dadurch seine leichte poetische Anmutung im Stil der englischen Landschaftsgärten zurückbekommen. Durch die Vielfalt aus Wiesen- und Feuchtgebieten sowie unterschiedlichsten Sträuchern und Baumarten hat sich ein abwechslungsreicher Lebensraum entwickelt. Höhlenbrüter, Fledermäuse, Wasservogelarten und diverse Kleintiere und Insekten haben sich angesiedelt.

Historisches Erbe erhalten

„Zehn Jahre harte Arbeit für die Parkanlagen der Brühler Schlösser haben sich gelohnt. Es kommt uns darauf an, historisches Erbe zu erhalten und den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich zu machen. Wir wünschen uns, dass der Lennésche Landschaftspark, die Gewässer und die Schlösser Brühl von vielen Menschen besucht und erlebt werden“, sagt Dr. Jan Heinisch. Er ist zuständiger Staatssekretär im NRW- Ministerium für Heimat.

Englischer Stil

Der Parkbereich am Großen Inselweiher, jenseits der Bahnlinie gelegen, ist der Teil des Brühler Schlossparks. Er erlebte im 19. Jahrhundert die stärkste Umgestaltung. König Friedrich Wilhelms IV. von Preußen nahm Schloss Augustusburg 1842 in die Reihe der preußischen Königsschlösser auf. Die Garten- und Parkanlage wurde im damals modernen englischen Stil überarbeitet. Mit der Umgestaltung beauftragte der König seinen Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné.

Der Große Inselweiher wurde im Stil englsicher Landschaftsgärten im 19. Jahrhundert erschaffen / Foto: Schlösser Brühl

Gut 120 Jahre zuvor war der heutige Gartenteil am Inselweiher noch ein einfacher, gerader Kanal, der zwei exotische Parkburgen miteinander verband und mit kleinen Booten befahrbar war. Lenné verwandelte diese „Wasserstraße“ in eine malerische Seenlandschaft mit kleinen Inseln.

2009 musste das jenseits des Bahndamms gelegene Gelände, das seit 1910 nur durch eine Unterführung erreicht werden kann, aus Gründen der Verkehrssicherheit geschlossen werden. Das Land NRW hat als Eigentümer der Welterbestätte die Schließung genutzt, das stark verwilderte Gebiet anhand der ursprünglichen Pläne von Lenné und seinem Zeichner Vollert aus den Jahren 1843 und 1859 wiederherzustellen.

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Virtuelle Lesung mit Ali Can

Autor definiert das Deutschsein neu

REGIONAL.report Redaktion

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Auf Twitter berichteten viele Tausend Menschen mit Migrationshintergrund unter #MeTwo von ihren alltäglichen Erfahrungen mit Rassismus. Foto: fsHH

„Mehr als eine Heimat – Wie ich Deutschsein neu definiere“ ist der Titel einer virtuellen Lesung des Autors Ali Can. Sie findet am Mittwoch, 2. Juni um 19.00 Uhr statt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Stadtbibliotheken Bergheim, Brühl, Frechen, Wesseling und des Aktionsbündnisses für Demokratiestärkung und Antirassismus im Rhein-Erft-Kreis. Gefördert wird die Veranstaltung über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“.

Zeit reif für Neudefinition

Was bedeutet es, deutsch zu sein? Die Zeit für eine Neudefinition ist reif, meint Ali Can. Dessen Twitterkampagne #MeTwo im Sommer 2018 löste ein enormes Echo aus. Zehntausende Menschen mit Migrationshintergrund berichten seitdem unter diesem Hashtag von ihren alltäglichen Erfahrungen mit Rassismus.

Ständig wird ihnen vermittelt, sie seien nicht wirklich Deutsche und gehörten somit nicht dazu. Dabei betrachten sie Deutschland als ihre Heimat. Und das so selbstverständlich, wie sie sich oft noch einer anderen Sprache und Kultur verbunden fühlen.

Werte, die wir teilen

In seinem Buch beschreibt Ali Can den Hashtag und seine Folgen als Teil einer dringend gebotenen gesellschaftlichen Debatte. Indem er auf seine eigene Biographie blickt und eine Reihe bekannter Gesprächspartner befragt, kommt er zu dem Schluss: Heimat – das sind letztlich die Werte, die wir teilen. Und an einem offenen, konstruktiven Dialog über sie sollten alle teilnehmen können, die in diesem Land leben und seine Gesellschaft mitgestalten.

Hotline für besorgte Bürger

Ali Can, geboren 1993, ist Sozialaktivist und Autor. Vor allem als Initiator einer „Hotline für besorgte Bürger“ sowie 2018 des Hashtags #MeTwo ist er national wie international bekannt geworden. Seit 2015 gibt er Workshops für interkulturelle Sensibilisierung. Anfang 2019 eröffnete in Essen das von ihm gegründete „VielRespektZentrum“. Für sein Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Jugenddemokratiepreis 2016. Über seine Erfahrungen mit der „Hotline für besorgte Bürger“ veröffentlichte er 2017 sein erstes Buch. Zur Anmeldung senden Interessierte eine Mail mit ihrem vollständigen Namen an ada@ash-sprungbrett.de. Nur dann erhalten sie die Zugangsdaten zur Lesung. Teilnehmen kann man mit dem Programm Zoom.

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Doppelausstellung im Max Ernst-Museum

Werke von Hartmut Neumann und Wolf Hamm

Harald Zeyen

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Wolf Hamm, Die Befruchtung (Die großen Prozesse I), Privatsammlung Michael Kunz, © Wolf Hamm 2021, Foto: Alasdair Jardine

Unter den Titeln „Verbotene Zonen“ und „Große Prozesse“ präsentiert das Max Ernst-Museum Brühl eine neue Doppelausstellung. Bis 29. August sind dabei rund 120 Arbeiten von Hartmut Neumann und Wolf Hamm zu sehen. Derzeit leider nur virtuell.

Utopische Natursicht

Bereits vielfach ausgezeichnet als Künstler ist Hartmut Neumann Er ist seit 1992 Professor an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Seine zwischen 1995 bis 2020 entstandenen Landschaftsvisionen lassen eine ganz eigene, utopische Sicht auf die Natur erkennen. Die fantastisch-wuchernden Vegetationen können als Seelenlandschaften erscheinen und thematisieren das Verhältnis von Naturgewalten und Zivilisation. In seinen Städte-Serien projiziert Neumann diverse Städte und Metropolen 100 bzw. 200 Jahre in die Zukunft. Dabei deutet er Zivilisationskritik sowie ökologische Dimensionen an.

Visueller Strudel

Auch Wolf Hamms farbintensive und surreal anmutende Arbeiten ziehen die Betrachtenden gleichsam in einen visuellen Strudel. Die collageartig in ein Bild gesetzten Motive gleichen einer Logik des Traums. Dabei werden Gesehenes, Geträumtes, Erlebtes und Gedachtes vermischt und zugleich verdichtet präsentiert.

Zum ersten Mal werden in der Ausstellung sechs großformatige Werke seines 2010 begonnenen Zyklus „Die großen Prozesse“ gezeigt. Er thematisiert im Gewand des Jahreszeitenwechsels die Entwicklungsstufen der Menschheitsgeschichte.

Hartmut Neumann, Amsterdam im Jahre 2110 (Ins flache Land), © VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Alistair Overbruck

Wolf Hamm war Meisterschüler von Siegfried Anzinger an der Düsseldorfer Kunstakademie und lebt und arbeitet in Berlin.

Im Spannungsfeld zu Max Ernst

In der ersten Doppelausstellung des Museums mit zeitgenössischen Künstlern lassen sich zwei unterschiedliche aktuelle Positionen im Spannungsfeld zum Werk von Max Ernst entdecken. Diese Berührungspunkte verbinden die beiden künstlerischen Ansätze und schlagen inhaltliche Brücken in der räumlich getrennt angelegten Präsentation. Weitere Informationen zur Ausstellung, zu digitalen Formaten sowie zum Rahmenprogramm erhalten Kunstinteressierte auf der Homepage www.maxernstmuseum.lvr.de sowie auf den Social Media-Kanälen des Brühler Museums.

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Foto-Schau in der Stadtbücherei Brühl

Harald Zeyen

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Lisa Marie Ramirez. Foto: Ramirez

Bis 25. Mai zeigt die Künstlerin Lisa Marie Ramirez eine Foto-Ausstellung in den Schaufenstern der Stadtbücherei Brühl. Die 29-jährige Autodidaktin ist vor kurzem nun nach Brühl gezogen, um sich voll und ganz der Kunst und Fotografie zu widmen. 

„Für mich ist Brühl schon seit Jahren meine zweite Heimat. Hier finde ich eine Menge Inspiration – sowohl im Gemeinschaftsatelier, als auch in der Stadt selbst. Man trifft so viele Menschen und führt ganz wunderbare Gespräche. Das habe ich vor allem bei unseren ‚Offenen Ateliers‘ immer gemerkt. Brühl ist die perfekte Mischung aus Freiraum und Stadtleben und deshalb eine wahre Muse“, so die Künstlerin. 

Echtheit und wahre Emotionen

Neben der Natur sind Menschen und Geschichten ihre größte Inspiration. Ramirez begleitet Events und Shootings mit dem Hintergrund, Echtheit und wahre Emotionen einzufangen. Beim Projekt „Seelenspiegel“ etwa geht es ihr um den Ausdruck in den Augen, um Selbstbetrachtung und Fremdwahrnehmung. Alles gute Beispiele für die Intention ihres kreativen Seins: Hinter die Fassade und den Schleier des Alltags schauen und darüber hinaus, einfach „btc – Beyond The Curtain“.

Kunstliebe früh entdeckt  Ramirez ist am Fuße der Mosel aufgewachsen, hat von 2013 bis Anfang 2021 in Köln gelebt und ist nun in Brühl heimisch. Ihre Liebe zur Fotografie und Malerei hat sie sehr früh entdeckt und hier viele Entwicklungen durchlebt. Als autodidaktischer, experimentierfreudiger Mensch arbeitet sie sehr intuitiv und immer anders. Wie vielseitig ihre kreative Persönlichkeit ist, spiegelt sich im ganzen Wesen der Künstlerin. Sie war lange Social Media-Managerin eines Telekommunikationsriesen, ist Künstlerin im Atelier Kunstwerk in Brühl und Fotografin bei der Kölner Fotografengruppe clicks!.

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Agenda-Markt 2021 abgesagt

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolbild / Foto: pixabay

Aufgrund der aktuellen Situation und der mittelfristigen Perspektiven im Pandemieverlauf, ist Bürgermeister Dieter Freytag und die mit der Durchführung des Agenda-Marktes betraute Abteilung Planung und Umwelt des Fachbereichs Bauen und Umwelt der Stadt Brühl zu der Auffassung gekommen, dass die Durchführung der Veranstaltung nicht vertretbar ist.

 „Ich bedaure sehr, dass auch dieses Jahr die Veranstaltung nicht stattfinden kann. Aber im Sinne der Planungssicherheit für die mögliche Teilnehmerschaft der Veranstaltung und die Fürsorgepflicht der Stadtverwaltung Brühl für die Besucherinnen und Besucher, hat dazu geführt, den Agenda-Markt 2021 abzusagen“ so Bürgermeister Dieter Freytag.

Daher wird der für den 11.09.2021 terminierte Agenda-Markt der Möglichkeiten abgesagt.

In 2022 kann dann hoffentlich der nächste Agenda-Markt der Möglichkeiten in gewohnter hoher Qualität und Bühnenprogramm wieder durchgeführt werden. Informationen hierzu erteilt  Frank Ohlmeyer ,Tel.: 02232 79-5141 fohlmeyer@bruehl.de.

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Online-Figurentheater im Mai

REGIONAL.report Redaktion

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Foto : © marotte Figurentheater Karlsruhe

Die Stadt Brühl bietet vom 03.05. – 30.05. zwei Theaterstücke des marotte Figurentheater online an. Die Erwachsenenproduktion und das Kinderstück können jederzeit und kostenlos über den Videoplayer auf der Website der Stadt Brühl abgerufen werden.

Kinder ab 4 Jahren dürfen sich auf die Darbietung „Wo die wilden Kerle wohnen“ freuen. Der zeitlose, wunderschöne und liebevoll illustrierte Kinderbuchklassiker ist ein Vorlesevergnügen für Jung und Alt.

Die Karlsruher marotte stellt den Klassiker mit viel Einfallsreichtum und Lust am Erfinden dar; begleiten Sie Max bis er sich vom Spielen, Toben, Lärmen und Freiheit-Genießen erschöpft nach der Geborgenheit seines Zuhauses sehnt, nach dem Ort, wo man ihn einfach am liebsten hat. Er verabschiedet sich von den wilden Kerlen und segelt zurück nach Hause in sein Bett. Und als er aufwacht, sind Toast und Kartoffelsuppe noch warm… Ein wunderbares Theatervergnügen.

Für Erwachsene präsentiert die Stadt Brühl ebenfalls gespielt vom marotte Figurentheater das Stück „17, blond und scharf wie Rettich“. Unbeeindruckt von der Welt ringsum spielt Kasper als unumschränkter Intendant an der Spitze seiner Theatertruppe sein immer gleiches Stück. Ein Dauerbrenner der tiefergelegten Unterhaltung. Ein Stück für die Ewigkeit. Brav und bieder hocken die angejahrten Mitarbeiter in ihren Nischen und geben routiniert ihre Rollen. Alles ist wie immer – alles ist sicher – alles ist gut. Doch da ist einer, der mehr will – der Teufel… Kaspers Welt gerät ins Wanken. Ein rasanter und unterhaltsamer Spaß für Jugendliche und Erwachsene. Die kostenlosen Links zum Videoplayer finden Sie auf der Startseite sowie im Veranstaltungskalender auf www.bruehl.de. Auskünfte werden telefonisch unter 02232/ 79 3480 oder -79 3481 oder per E-Mail an tickets@bruehl.de erteilt.

Foto: marotte Figurentheater

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Auszeichnungen für Minjae Lee und Belia Brückner

Harald Zeyen

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Verleihung des 50. und 51. Max Ernst-Stipendiums: (v.l.) Bürgermeister Dieter Freytag, Belia Brückner, Laudatorin Merle Dammhayn und Minjae Lee. Foto: Stadt Brühl

Im Rahmen eines digitalen Festaktes hat Brühl das 50. und 51. Max Ernst-Stipendium verliehen. Preisträger sind Minjae Lee für 2020 und Belia Brückner für 2021.

Die Verleihung stand im Zeichen von 50 Jahre Max Ernst-Stipendium der Stadt Brühl und war vergangenes Jahr abgesagt worden. Diesmal konnte sie aber wenigstens virtuell stattfinden.

Grußworte und Laudationes

Hausherr Dr. Achim Sommer lud in seiner Rede zur Besichtigung der Stipendiaten-Ausstellung im Max Ernst-Museum ein. Ausgewählte Arbeiten der beiden Preisträger sind dort bis zum 2. Mai zu sehen.

Sowohl Bürgermeister Dieter Freytag als auch Dieter Gerhards, Vorsitzender der Max Ernst-Gesellschaft, würdigten in ihren Grußworten die langjährige Geschichte des Stipendiums. Es wurde 1971 von der Stadt als Geschenk zum 80. Geburtstag von Max Ernst ins Leben gerufen. Der erste Preisträger, Hans-Peter Ibrom, erhielt seine Auszeichnung sogar persönlich aus den Händen von Max Ernst.

Die Laudatio für Belia Brückner wurde von der Künstlerin Merle Dammhayn in Form einer Sound-Performance präsentiert, in der die Mezzosopranistin Amelie Baier eine neu vertextete Arie aus der Oper Carmen vortrug. Der Philosoph und Übersetzer Dr. Sool Park beleuchtete in seiner Laudatio für Minjae Lee die Umsetzung des Themas der Angst in den Werken des Künstlers.

Malerische Bewältigungsstrategien

Minjae Lee wurde 1984 in Südkorea geboren und studierte Malerei von 2004 bis 2010 in Seoul. 2015 begann er ein Studium der Bildhauerei in München. Zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen wie zuletzt das Edenkoben-Stipendium der Stiftung Rheinland-Pfalz folgten.

Minjae Lee überzeugte die Jury 2020 durch seine künstlerischen Bewältigungsstrategien gegenüber Angst und Vergeblichkeit. In einer Welt voll von Polarisierung und Selbstoptimierung, in der persönliche Probleme via sozialer Medien nach außen wie Auszeichnungen getragen werden, arbeitet Lee verstärkt mit seinem Körper im Verhältnis zu erfahrbarer Räumlichkeit. Weiter heißt es: „Bedrängende Enge, Leere und Überlagerungen sind dabei nur wenige Stichworte, die in Ansätzen seine Performances beschreiben können. In Form von Filmen, Fotos oder Relikten dokumentiert er seine künstlerischen Unternehmungen minutiös und konsequent.“

Installation von Belia Brückner im Max Ernst-Museum. Foto: Stadt Brühl

Feministisch fundiertes Werk

Die 1992 in Mönchengladbach geborene Preisträgerin Belia Brückner studiert seit 2014 zeitbezogene Medien an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seit vier Jahren stellt sie aus, kuratiert und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet.

Installation von Belia Brückner im Max Ernst-Museum. Foto: Stadt Brühl

Ihr recherchebasiertes, feministisch fundiertes und politisch umsichtiges Werk überzeugte ebenso inhaltlich konzeptuell wie in der stringenten, präzisen Umsetzung hin zu formal eigenwilliger und überraschender Bildfindung. Ihre Installationen und partizipative Arbeiten im öffentlichen Raum fassen die Gedanken und Strategien ihres hoch engagierten Werkes. Schrift und Sprache sind Ausgangspunkt ihrer investigativen Enthüllungen gesellschaftlicher Strukturen.

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Max-Ernst Museum wieder vorübergehend geschlossen

Harald Zeyen

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Mit tagesaktuellem Coronatest und einem Zeitfenster-Ticket ist jetzt der Eintritt im Max Ernst-Museum in Brühl möglich. Foto: LVR/ Hans-Theo Gerhards

Das Max Ernst-Museum ist seit Montag den 19.04.2021 wieder geschlossen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten mit Hochdruck daran gearbeitet, dass eine Öffnung wieder möglich ist. Aufgrund der aktuellen Verordnungen waren diese Mühen leider vergebens. Große als auch kleine Gäste haben keine Möglichkeit sich die Werke von Max Ernst live anzuschauen.

Kunst sollte mit Zeitfenster-Ticket ermöglicht werden

Der Besuch sollte eigentlich ausschließlich mit Vorlage eines vorab gebuchten Zeitfenster-Tickets sowie mit einem zertifizierten negativen Testergebnis ermöglicht werden. Aufgrund der aktuellen Verordnungen ist aber auch dies so nicht umsetzbar und möglich.

Erste Doppelausstellung des Museums

Als nächste Schau steht ab dem 16. Mai die erste Doppelausstellung des Museums mit zwei zeitgenössischen Künstlern auf dem Programm. Unter den Titeln „Verbotene Zonen“ und „Große Prozesse“ werden rund 120 Gemälde und Zeichnungen von Hartmut Neumann und Wolf Hamm präsentiert. Neumann wurde im Jahr 1954 geboren, Hamm ist genau 20 Jahre jünger. Weitere Informationen bietet das Museum auf seiner Homepage unter: www.maxernstmuseum.lvr.de. Es bleibt abzuwarten ob und wie diese Ausstellung realisiert werden kann.

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