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Rhein-Erft-Kreis

Bundestagswahl: FDP-Westerschulze kandidiert im Nordkreis

Der Klimawandel als größte Herausforderung.

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Der Klimawandel ist für Stefan Westerschulze die größte Herausforderung. / Foto: privat

Stefan Westerschulze kandidiert bei der Bundestagswahl für die Liberalen im Wahlkreis 91. Das sind die Städte Bedburg, Bergheim, Frechen, Hürth, Kerpen und Pulheim. Nach Studium, Ausbildung und beruflichen Stationen in der Kommunalpolitik arbeitet der Kerpener seit 2016 beim Rhein-Erft-Kreis.

Neue Wege der Wertschöpfung

Der Klimawandel stellt für den 44-jährigen die größte Herausforderung dar. Das Ende der Braunkohle in der Region werde Natur und Landschaft verändern. Westerschulze: „Wir müssen neue Wege der Wertschöpfung erschließen, um Arbeitsplätze und Wohlstand in der Region zu erhalten. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Beseitigung der sozialen Schieflage im Kreis. „Besonders Kinder leiden unter Armut und haben deutlich weniger Zukunftschancen. Das finde ich ungerecht und das möchte ich ändern.“

Brühl | Politik & Wirtschaft

Hightech made in Brühl

Landtagsabgeordneter besucht das Eisenwerk

Harald Zeyen

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Kompetente Führung durch das Brühler Eisenwerk: (v.l.) Christian Hoffert, Rüdiger von Waldow, Gregor Golland, Matthias Pampus-Meder und Wilm Papke. Foto: Büro Gregor Golland

Das Brühler Eisenwerk stand auf dem Besuchsprogramm des Brühler Landtagsabgeordneten Gregor Golland. Im Rahmen einer Führung konnte er sich von der globalen Bedeutung des Unternehmens überzeugen.

Im Audi, im Ford oder im GM – die Motorblöcke des Brühler Eisenwerks finden sich in Autos weltweit. Der CDU-Landtagsabgeordnete für den südlichen Rhein-Erft-Kreis erfuhr, dass es der größte Arbeitgeber seiner Heimatstadt ist.

Vier Millionen Gusseisen-Produkte

Das Eisenwerk Brühl beschäftigt über 1500 Mitarbeiter. Seit über 90 Jahren produziert es gusseiserne Motorblöcke, Zylinderkurbelgehäuse und Zylinderköpfe, für die Autoindustrie. Rund vier Millionen Stück werden jedes Jahr produziert, der Großteil davon wird in alle Welt exportiert. Kompetente Erklärungen zum Unternehmen gab es von Christian Hoffert, Rüdiger von Waldow, Matthias Pampus-Meder und Wilm Papke.

Lange Erfolgsgeschichte

„Die Grauguss-Blöcke aus Brühl sind ein international gefragtes Hightech-Produkt made in Germany“, erklärt Golland. „Ich hatte einen sehr informativen Austausch mit den Vertretern der Gesellschafterin  und der Geschäftsführung des Eisenwerks sowie eine Werksbesichtigung. Trotz seiner langen Erfolgsgeschichte sieht sich das Unternehmen heute mit umfangreichen Auflagen konfrontiert. Das treibt die Kosten nach oben und erschwert die Wettbewerbsfähigkeit. Gerne setze ich mich dafür ein, dass Abhilfe geschaffen wird. Der Abbau von Bürokratie ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung im Rahmen der Entfesselungsoffensive. Ich bin überzeugt: Wir brauchen erfolgreiche familiengeführte Unternehmen des Mittelstands, um Deutschlands Wohlstand weiter zu erwirtschaften.“

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Brühl | Aktuelles

Sperrung der Brücke „Brückenstraße“

Massive Schäden festegestellt. PKW Verkehr muss sofort ruhen.

REGIONAL.report Redaktion

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Symbolbild gesperrte Brücke / Foto: pixabay

Im Rahmen einer Brückenhauptprüfung wurde im Brühler Stadtteil Vochem die DB-Brücke „Brückenstraße“ kontrolliert. Bei der aus dem Jahr 1910 stammenden Brücke wurde die letzte Hauptprüfung 2003 durchgeführt.

Bei der aktuellen Hauptprüfung wurden einige gravierende Mängel festgestellt, die es erforderlich machen die Brücke für den PKW-Verkehr umgehend zu sperren. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke weiterhin nutzen.

Ob und wann das Brückenbauwerk wieder wie gewohnt genutzt werden kann, werden die weiteren Maßnahmen ergeben.

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Brühl | Freizeit & Kultur

„Heimat am Schloss“ – Boulefreunde Brühl e.V.

Theateraufführung am Schloss mit anschließendem Boule Turnier.

Harald Zeyen

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Die Boulefreunde Brühl laden zum Start in die Sommersaison zu einer neuen Veranstaltung unter dem Titel „Heimat am Schloss“ ein. Repro: Harald Zeyen

Die Boulefreunde Brühl e.V. laden am  Mittwoch, den 16.06.2021 zu ihrer Veranstaltungsreihe „Heimat am Schloss“ ein. Die Theateraufführung im Schlosspark, auf dem Boule Platz neben dem Belvedere Parkplatz, startet um 14:30 Uhr mit Brühler Heimatgeschichten von Bernhard Münch rund um das Schloss, die Stadt und die Zeit um das 19. Jahrhundert. „Heimat am Schloss“ wird durch das Heimatministerium NRW gefördert und bei der Organisation und Durchführung durch das Veranstaltungsmanagement der Stadt Brühl unterstützt.

Die Boulefreunde Brühl e.V. / Foto: REGIONAL.report

Im Anschluss findet ab 16 Uhr ein Boule Turnier mit drei Runden zu je 40 Minuten statt. Mit einem Startgeld von 3€ können alle, die eigene Boule Kugeln besitzen, mitmachen.

Aus organisatorischen Gründen wird um schriftliche Anmeldung unter info@boulefreunde.de gebeten. Nähere Infos zum finden Sie im Veranstaltungskalender der Stadt Brühl auf www.bruehl.de .

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Erftstadt | Leben & Menschen

Es kann geschleudert werden!

Neuer Schleuderraum für Imker im Umweltzentrum Erftstadt eröffnet.

REGIONAL.report Redaktion

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Götz Schlömer (l.) und Ina Bävenroth vom Imkerverein Erftstadt e.V. erläutern die Gewinnung des Honigs im neu errichten Schleuderraum. Bildquelle: LAG Zülpicher Börde e.V.

In vielen Gärten und Feldern der Region summt es. Viele Insekten sammeln Pollen und bestäuben dabei die blühenden Pflanzen. Auch die Honigbienen sind bereits seit einigen Wochen fleißig und für
die Imker der Region steht die erste Honigernte des Jahres an. Da kommt die Eröffnung des neuen
Schleuderraum im Umwelt- und Naturparkzentrum Erftstadt im Friesheimer Busch wie gerufen.

Die beteiligten Vertreter der Stadt Erftstadt, des Natur- und Umweltnetzwerks Erftstadt e.V., des
Imkervereins Erftstadt e.V. und des LAG Zülpicher Börde e.V. freuen sich über das neue Gebäude mit
eingerichtetem Schleuderraum. Bildquelle: LAG Zülpicher Börde e.V

Finanzielle Unterstützung durch die Stadt

„Wir freuen uns sehr heute unseren Schleuderraum für die Imker der LEADER-Region Zülpicher Börde eröffnen zu können“, sagte Carla Neisse-Hommelsheim, Vorsitzende des Umweltnetzwerk Erftstadt e.V. sowie Vorsitzende des LAG Zülpicher Börde e.V. „Während der Planung und Umsetzung mussten viele Hürden überwunden werden, so dass wir nun stolz sind, diese Herausforderung gemeinsam mit dem Imkerverein Erftstadt und der Stadt Erftstadt gemeistert zu haben“, so Neisse-Hommelsheim. Das Umwelt- und Naturparkzentrum Erftstadt bietet den Imkern aus der LEADERRegion einen neu gebauten Schleuderraum an, wo sie ihren Honig unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben schleudern sowie Honig und Wachs gewinnen können. Der Schleuderraum ist mit adäquaten Gerätschaften ausgestattet und kann gegen eine geringe Kostenbeteiligung von Imkern genutzt werden, die bisher keine entsprechende Möglichkeit hatten. „Noch vor ein paar Jahren besaßen wenige Imker viele Bienenvölker und hatten ihren eigenen Schleuderraum. Heutzutage besitzen viele Imker wenige Völker, so dass sich eine Anschaffung von Schleuderutensilien meist nicht lohnt. Diese Imker möchten wir mit dem Angebot unterstützen“, erläutert Götz Schlömer, Vorsitzender des Imkervereins Erftstadt e.V. den Hintergrund des mit ca. 140.000 € aus Landes- und EU-Mittel geförderte LEADER-Projektes „Bienen für die Börde“. Die Stadt Erftstadt unterstützte das Projekt finanziell mit ca. 59.000 €. „Wir waren von Anfang an von der Idee überzeugt“, so Claudia Seyfried, Amtsleiterin für Stadtentwicklung und Bauordnung der Stadt Erftstadt.

Projekt soll Bevölkerung sensibilieren


Neben dem Imkerschleuderraum wurden zusätzliche Räumlichkeiten für Weiterbildungsmaßnahmen
und ein Sanitärbereich im Rahmen der Baumaßnahmen geschaffen. Die Unterstützung der traditionell und lokal bedeutsamen Imkerei ist das Ziel des Projekts. Ebenso möchte das Projekt das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung der Insekten innerhalb der Nahrungsmittelproduktion schärfen und dem Insektenrückgang nachhaltig entgegenwirken. Im Umwelt- und Naturparkzentrum Erftstadt befindet sich bereits jetzt ein Lehrbienenstand, der vom Imkerverein Erftstadt erfolgreich betrieben wird. Dort werden jährlich bis zu 20 Neu-Imker ausgebildet. Auch verschiedene Weiterbildungen über heimische Insekten werden künftig im Rahmen des Projektes durch den Imkerverein angeboten, so dass auch in Zukunft das Summen in unseren Gärten und auf den Feldern der Region im Frühjahr zu hören ist.


Kontakt für Imker


Aufgrund der Corona-Einschränkungen sind aktuell noch keine Termine im Schleuderraum buchbar.
Interessierte Imker der LEADER-Region Zülpicher Börde können sich auf der Website des
Imkervereins Erftstadt über den aktuellen Stand informieren. Dort wird ebenfalls ein Ansprechpartner
genannt werden, sobald Terminvergaben möglich sind.

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Bergheim | Freizeit & Kultur

Bergheims Geschichte hautnah erleben

Die Kreisstadt startet ihr Gästeführungsprogramm.

REGIONAL.report Redaktion

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Was von den Kriegen in Bergheim übrig blieb / Foto: Kreisstadt Bergheim

Seit mehr als zehn Jahren bieten die Bergheimer Gästeführungen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, die Kreisstadt aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln zu entdecken. Auch für 2021 hat das Team „Wirtschaftsförderung und Tourismus“ um Felicitas Keller ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Um Anmeldung wird unter stadtfuehrung@bergheim.de gebeten, Telefon 02271-89250.

Bergheim blickt auf eine fast tausendjährige wechselvolle Geschichte zurück. Im 16. Jahrhundert zerstört, begann mit dem Zeitalter der Industrialisierung und dem Fund der Braunkohle im 19. Jahrhundert der wirtschaftliche Aufschwung. Astrid Machuj führt am Freitag, 19. Juni 2021, ab 11 Uhr bei einem Spaziergang durch die Bergheimer Innenstadt zu historischen Bauten und anderen Sehenswürdigkeiten. Je nach Pandemielage steht auch eine Besichtigung des Aachener Tors und der Georgskapelle an. Einen besonderen Höhepunkt bildet der Besuch des jüdischen Friedhofs, der ausschließlich im Rahmen der Führung für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Der Klassiker – Bergheim erzählt / Foto: Kreisstadt Bergheim

Erlebnistouren und Naturführungen

Neben den klassischen Stadtführungen werden auch wieder besondere Kirchenführungen angeboten. Los geht es am Samstag, 20. Juni, in St. Remigius auf dem Kirchberg. Eine technische Besonderheit birgt der unterirdische Teil der Kirche, die zu den bedeutendsten romanischen Bauwerken in der Kölner Region zählt: Die Auswirkungen einer geologischen Störung führten dazu, dass das Mauerwerk unterfangen werden musste. Mächtige elektronisch gesteuerte Spiralfedern gleichen unterschiedliche Bodenbewegungen aus.

Naturführungen zu unterschiedlichen Themen locken Flora- und Faunabegeisterte in die Erftauen und erstmals auch in den Paffendorfer Schlosspark mit seinen prächtigen Bäumen. Mal kölsch, mal mittelalterlich und immer amüsant geht es bei den Erlebnistouren zu – etwa der Brauhaus- und Kneipentour mit dem Gesangsduo Uwe Ulbrich und Martin Michalski am 25. Juni oder im September mit Prosecco und Anekdötchen hoch ins Bergheimer Dorf. Am Tor des Paffendorfer Schlosses empfängt Astrid Machuj am 1. Juli als Zofe Brunhilde die Gäste. Sie kennt nicht nur den  Eiskeller, in dem einst das kühle Gruitbier gelagert wurde, sondern auch die Geschichten rund um das Schlossfräulein und die Heinzelmännchen, die ganz in der Nähe gelebt haben sollen. Gleich mehrere Orte kann man beim Regio-Hopping am 14. August entdecken: Zu den drei aufeinanderfolgenden Kurzführungen fahren die Teilnehmer jeweils selbstständig mit dem PKW oder Fahrrad.

Auf Zeitreise mit der Frau des Nachtwächters oder Zofe Brunhilde

Für Kinder und Familien gibt es in Zusammenarbeit mit dem Museum Bergheimat in der Hauptstraße ein vielseitiges Programm in den Sommer- und Herbstferien, das so manchen Nachmittag in ein Abenteuer verwandelt: So können Kinder ein eigenes Ritter-Wappen als Türschild basteln, Stadtdetektive spielen oder auf eine spannende Schatzsuche gehen. Einmal Prinzessin sein, den Hofknicks üben und das Rätsel der zerbrochenen Königs-Platte lösen geht natürlich auch.

Das gesamte Jahresprogramm ist auf der Homepage der Kreisstadt Bergheim unter www.bergheim.de/fuehrungen.aspx einsehbar.

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Brühl | Aktuelles

Erste digitale Woche geplant

Projektideen werden bis 28. Juni gesucht.

Harald Zeyen

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Im September findet die erste digitale Woche in Brühl und den anderen Städten des Rhein-Erft-Kreises statt. Foto: Gerd Altmann

Die in 2020 geplante digitale Woche in Brühl konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden. In diesem Jahr wird nun ein neuer Versuch auf kreisweiter Ebene gestartet.

In Kooperation werden Brühl und die anderen Kreisstädte vom 6. bis 11. September 2021 ein vielfältiges Programm rund um das Thema Digitalisierung anbieten.

Aspekt Vielfältigkeit

Digitale Trends zum Anfassen, Mitmach-Aktionen und vieles mehr stehen auf der Agenda. Konkrete Fragen werden beantwortet und das eigene Unternehmen fit gemacht. Angesprochen sind auch alle, die neugierig sind oder einfach nur ein wenig Abwechslung und Spaß suchen. Für jeden ist etwas dabei. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Aspekt Vielfältigkeit. Das Programm richtet sich an junge und alte Menschen, Familien, Unternehmen sowie Arbeitnehmer:innen.

„Denk-Grenzen“ überschreiten

Neben den räumlichen Grenzen gilt es auch „Denk-Grenzen“ zu überschreiten. Die Idee der digitalen Woche lebt nämlich von den vielfältigen Ideen und Beiträgen einzelner. Mitmachen kann also jeder: ob Unternehmen, Kommune, Einzelperson oder Verein, Organisation und Initiative. Jede Idee ist willkommen, jede Beteiligung eine Bereicherung. Alle Projektideen müssen bis zum 28. Juni 2021 unter www.digitalewoche.org eingereicht werden. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen zur Digitalen Woche. Die Devise lautet: „Machen Sie mit und gestalten Sie den digitalen Wandel!“. Rückfragen beantwortet auch das Citymanagement der Stadt Brühl unter 02232 794015 (Mail: citymanagement@bruehl.de).

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Pulheim | Leben & Menschen

Nachhaltige Mobilität in Pulheim

Pulheim nimmt an Europäischer Mobilitätswoche teil.

Anja Fiedler

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Mit dem Fahrrad ist man auch nachhaltig unterwegs. / Foto: Anja Fiedler

Die Europäische Mobilitätswoche (EMW) ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit dem Jahr 2002 haben Kommunen in ganz Europa die Möglichkeit die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität der Öffentlichkeit vor Ort näher zu bringen. Dabei sollen möglichst viele Beteiligte, wie Bürgerinnen und Bürger, aber auch andere Akteure eingebunden werden.

Erstmalige Teilnahme der Stadt Pulheim

Wie die Verwaltung in einer Mitteilungsvorlage für den Tiefbau- und Verkehrsausschuss mitteilt, wird sich die Stadt Pulheim in diesem Jahr erstmalig mit eigenen Aktionen an der Europäischen Mobilitätswoche beteiligen. Die EMW findet jedes Jahr vom 16. bis 22. September statt. Diesmal ist auch die Stadt Pulheim dabei.

Was ist die Europäischen Mobilitätswoche?

Im Rahmen der EMW werden innovative Verkehrslösungen ausprobiert oder es wird mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität in der Kommune geworben. So können z. B. Parkplätze und Straßenräume temporär umgenutzt oder neue verkehrliche Maßnahmen, z. B. neu gestaltete Fuß- oder Radwege, in dieser Zeit eingeweiht werden. Auch Schulwettbewerbe oder Aktionen für mehr Klimaschutz im Verkehr können Inhalte der Mobilitätswoche sein. Die Aktionen sollen zeigen, dass nachhaltige Mobilität Spaß macht und wie diese praktisch gelebt werden kann.

Koordination und Unterstützung

In Deutschland übernimmt das Umweltbundesamt die nationale Koordinierung der Europäischen Mobilitätswoche. Es unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung, z. B. mit fachlichen Hilfestellungen, verschiedenen Netzwerkveranstaltungen, Designvorlagen, usw. Das Umweltbundesamt ist also die zentrale Anlaufstelle rund um die EMW. In NRW bietet zusätzlich das „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ weitere Unterstützung für die Mitgliedskommunen bei der Vorbereitung und Durchführung der Europäischen Mobilitätswoche.

Konkrete Umsetzung

Derzeit erarbeitet und plant die Stadtverwaltung in enger Zusammenarbeit mit dem Zukunftsnetz Aktionen für die EMW im September. Es ist vorgesehen, dass Pulheim zukünftig jedes Jahr an der Europäischen Mobilitätswoche teilnimmt. Sobald der Umfang und die genauen Aktionen feststehen, werden diese der Öffentlichkeit bekanntgegeben.

Weitere Informationen zur EMW findet man auf der Internetseite des Umweltbundesamtes. Link: https://www.umweltbundesamt.de/europaeische-mobilitaetswoche

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Hürth | Aktuelles

Flower Tower für Efferen

Förderverein Efferen ermöglicht mit Spenden neue Blütenpracht.

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Die neuen Blumenampeln / Foto Förderverein Efferen

Bunte Blumentürme erfreuen Menschen, Bienen und Schmetterlinge in Efferen. Ermöglicht wurde die den Ort verschönernde Blütenpracht einmal mehr durch Spenden von Mitgliedern des engagierten Fördervereins Efferen. „Die Blumenampeln sind ein echter Hingucker und Balsam für Herz und Seele. Das Grün trägt ganz maßgeblich zur Lebensqualität bei, sorgt für bessere Luft und besseres Klima. Außerdem locken die Blumen Bienen und Schmetterlinge an“, sagte Efferens Ortsvorsteher Thomas Blank.

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Kerpen | Leben & Menschen

Neuer Meilenstein der Zusammenarbeit

Rhein-Erft-Kreis und Stadt
Kerpen verlängern Vertrag über die Kreisleitstelle.

REGIONAL.report Redaktion

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Landrat Frank Rock, Kreisordnungsdezernent Martin Gawrisch, André Haupts (Feuerwehr Kerpen), Bürgermeister Dieter Spürck und Marcel Godesberg (Feuerwehr Kerpen) / Foto: Rhein-Erft Kreis

Seit mehr als 15 Jahren wird die Kreisleitstelle des Rhein-Erft-Kreises durch die Feuerwehr der Kolpingstadt Kerpen betrieben. Aufgrund der jahrelangen erfolgreichen Zusammenarbeit haben sich Kreistag und Stadtrat für eine Verlängerung des öffentlich-rechtlichen Vertrages ausgesprochen. Heute konnte der neue Vertrag von Landrat Frank Rock und Bürgermeister Dieter Spürck unterzeichnet werden. Mindestens für die Vertragslaufzeit von zehn Jahren kann die gute Arbeit der Kreisleitstelle damit fortgeführt werden.

Die Kreisleitstelle pflegte von Beginn an in Kerpen eine gute Zusammenarbeit mit allen Akteuren der Gefahrenabwehr. Sie ist das „Nervenzentrum“ der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr für den gesamten Rhein-Erft-Kreis. Einsätze der Feuerwehren, des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes, der Hilfsorganisationen und des Technischen Hilfswerks werden von dem zentralen Herzstück aus koordiniert. Sie ist darüber hinaus für ca. 470.000 Bürgerinnen und Bürger der erste Anlaufpunkt bei einem Hilfeersuchen. Die engagierten und bestens ausgebildeten Disponenten der Kreisleitstelle bearbeiten täglich über 350 Notrufe unter der Notrufnummer 112. Darüber hinaus werden viele weitere wichtige Anliegen für die Bevölkerung des Rhein-Erft-Kreises bearbeitet. So wurden im Jahr 2020 in Summe ca. 186.000 Anrufe durch die Kreisleitstelle entgegengenommen. Hieraus resultierten ca. 70.000 Einsätze, worauf ca. 85 % auf den Rettungsdienst entfielen. Die Kreisleitstelle des Rhein-Erft-Kreises ist eine Abteilung des Amtes für Feuerschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Kolpingstadt Kerpen.

Aktuell sind in der Kreisleitstelle 32 Beamtinnen und Beamte tätig, welche nicht nur den Dienstbetrieb der Kreisleitstelle sicherstellen, sondern auch vielfältige administrative Aufgaben übernehmen.
Der Dienstbetrieb der Leitstelle wird 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche gewährleistet. Planerisch sind an Wochentagen immer sechs Mitarbeitende in der Kreisleitstelle vorhanden. An Wochenenden und Feiertagen versehen fünf Mitarbeitende ihren Dienst.

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Brühl | Leben & Menschen

„Jugend musiziert 2021“ per Video

Konzerte der Preisträger am 26. Juni.

Harald Zeyen

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Julia Spehl, Kolja Arnold und Helene Caspar (v.l.) überzeugten die Jury beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Bundesebene. Fotomontage: KuMS

„Jugend musiziert 2021“ fand in diesem Jahr unter ganz besonderen Umständen statt. Per Video wurde der Wettbewerb auf Landesebene und auch im Bundeswettbewerb ausgetragen.

Drei Teilnehmende der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl waren in der Endrunde höchst erfolgreich. Julia Spehl (Blockflöte) mit 22 Punkten und Helene Caspar (Klarinette) mit 23 Punkten schafften auf Bundesebene einen herausragenden 2. Preis. Und Kolja Arnold erspielte sich auf der Klarinette mit der Höchstpunktzahl von 25 Punkten einen 1. Preis.

Erfolge auf Landesebene

In der Altersstufe II gab es im Mai die noch ausstehende Bewertung für die weitergeleiteten Schüler auf Landesebene. Hier konnte Gregor Thelen (Blockflöte) einen ausgezeichneten 2. Preis mit 20 Punkten erzielen. Caterin La Flata (Violine) und Nicola La Flata (Klavier) schafften sogar 21 Punkte und den 2. Platz. Die weiteren Preisträger sind Martje Pohl, Leonie Müller, Merle Koch, Paul Mölleken, Tim Bökamp, Sarah Mein, Helene Caspar, Ina Thierkopf, Rabea Mein, Tessa Bökamp und Sarah Moritz.

Damit konnte die Kunst- und Musikschule (KuMS) mit insgesamt 20 Preisträgerinnen und Preisträgern den Wettbewerb sehr erfolgreich beenden. 18 davon im Landeswettbewerb und drei sogar auf Bundesebene.

Konzert im kleineren Kreis

Aufgrund der sich günstig entwickelnden Inzidenzen für den Rhein-Erft-Kreis finden zwei Preisträgerkonzerte im kleineren Kreis statt. Und zwar im Konzertsaal der KuMS am Samstag, 26. Juni um 12:00 und um 14:00 Uhr. Die geladenen Jugend-musiziert-Teilnehmenden werden jeweils mit einer Begleitperson dabei live auftreten. Sie präsentieren jeweils einen Beitrag aus ihren Wettbewerbsprogrammen mit Werken des Barocks bis zur Moderne.

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