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Umwelt & Nachhaltigkeit

Deutschlands Dächer und Fassaden sollen grün werden

Marktreport: Die Förderungen für Dach- und Fassadenbepflanzungen steigen

Themen-Redaktion

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In luftiger Höhe entstehen grüne Gärten. Foto: djd/BuGG

Begrünte Dächer und Fassaden sind nicht nur schön anzusehen, sondern sie tragen auch zum Klimaschutz bei. Die Pflanzen verbessern zum einen das Mikroklima rund um das Haus, denn sie kühlen und befeuchten die Luft, mindern unter anderem Lärm und filtern Feinstaub. Zum anderen dienen sie als Zufluchtsort für Schmetterlinge, Wildbienen und weitere Nützlinge. Mit dem „BuGG-Marktreport Gebäudegrün 2020” des Bundesverbandes GebäudeGrün e.V. liegt nun erstmals eine offizielle Übersicht der wichtigsten Zahlen zu diesem Thema vor.

Städte fördern lebendige Dächer

Aus dem Marktreport ist ersichtlich, dass es momentan in Deutschland rund 120 Millionen Quadratmeter begrünte Dachflächen gibt, die über die letzten Jahre hinweg entstanden sind; allein in 2019 sind 7,2 Millionen Quadratmeter Gründach dazugekommen. Zudem wurden im Jahr 2019 etwa 90.000 Quadratmeter Fassadenfläche bepflanzt. Für viele Hausbesitzer ist die Gebäudebegrünung nicht nur ökologisch attraktiv. Rund 25 Prozent der deutschen Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern fördern Dach- oder Fassadenbegrünungen auch finanziell. Viele Kommunen mindern zudem die Niederschlagswassergebühr beim Vorhandensein von Gründächern. Welche Städte das sind, können Interessierte auf www.gebaeudegruen.info nachlesen. Dort stehen eine Übersicht sowie der genannte Marktreport zum Download bereit. Insgesamt ist der Anteil an Städten, die direkte Zuschüsse anbieten, gestiegen. Waren es 2010 nur sechs Prozent, bewilligten in 2019 bereits 19 Prozent der deutschen Städte eine finanzielle Förderung von Gründächern. Ein ähnlicher Anstieg ist für die direkte Bezuschussung von Fassadenbegrünungen erkennbar.

Mit dieser bepflanzten Fassade fühlen sich auch Schmetterlinge und kleine Vögel wohl. Die Menschen profitieren von einem guten Mikroklima rund ums Haus.
Foto: djd/BuGG

Branche in Bewegung

„Der Markt für Dach-, Fassaden- und auch Innenraumbegrünungen wächst und ist ein Zukunftsmarkt mit großem Potenzial“, stellt auch Dr. Gunter Mann, Präsident des Bundesverbands, fest. „Die Grundlagen für die Begrünung von Gebäuden, also die Gesetze, Richtlinien und Techniken, sind vorhanden, ebenso jahrzehntelange Erfahrungen, viele Praxisbeispiele und spezialisierte Unternehmen.“ Die Branche blickt optimistisch in die Zukunft. Im November 2021 ist der Bundeskongress Gebäudegrün geplant, der passende Weltkongress steht bereits für 2022 im Kalender. Hausbesitzer, die sich für ein bepflanztes Dach auf ihrem Grundstück interessieren, finden im Marktreport ein Branchenverzeichnis, in dem über 50 professionelle Unternehmen und Verbände aufgeführt werden.

Umwelt & Nachhaltigkeit

Ohne Wissen ist kein Handeln möglich

Schüler informieren sich über den Klimawandel

Themen-Redaktion

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In den kommenden Ferien können Kinder auch mal etwas anderes lernen als üblich, zum Beispiel über Ernährung und Klima. Foto: djd/Studienkreis

Die Diskussion über den Klimawandel ist allgegenwärtig. Erwachsene können aktuelle Beobachtungen mit konkreten Erinnerungen unterfüttern, beispielsweise mit dem Vergleich der Jahreszeiten früher und heute. Kinder, gerade die jüngeren, haben diese Erinnerungswerte jedoch nicht. Das abstrakte Thema ist für die meisten von ihnen schwer zu greifen. Trotzdem wird in der Schule der Klimawandel häufig noch immer nur am Rande beleuchtet. Schülerinnen und Schülern bietet sich jedoch die Möglichkeit, sich anderweitig darüber zu informieren.

Wissen zum Anlesen

Weltweit gibt es viele Akteure, die sich für das Klima einsetzen, darunter Bewegungen wie Fridays for Future, Extinction Rebellion und einige Nichtregierungsorganisationen. Sie stellen unter anderem auf ihren Webseiten viele kostenlose Informationen bereit. „Über den Klimawandel Bescheid zu wissen, ist wichtig“, sagt auch Thomas Momotow vom Studienkreis. „Schließlich müssen junge Menschen die Probleme erst einmal kennen, damit sie dagegen aktiv werden können.“ Das Nachhilfeinstitut hat ein kostenloses E-Book herausgegeben, indem sich Schüler und Schülerinnen mit diesem umfangreichen Thema befassen können. „Fakten zum Klimawandel – Wissen und Hintergründe für Schülerinnen und Schüler“ ist unter www.studienkreis.de/klimawandelfakten abrufbar. Darin wird beispielsweise erklärt, wie es zur Erderwärmung kommt – und welche Folgen es haben könnte, wenn die Durchschnittstemperatur um eineinhalb, zwei, drei oder sogar vier Grad steigen wird.

„Eine intakte Erde gibt es nun mal nicht zum Sonderpreis“, meinte die damals 16-jährige Anna Hörner, als sie beim Karikaturenwettbewerb „Umwelt? Natürlich! “ von Studienkreis und „Die Zeit“ mit diesem Bild den ersten Platz erringen konnte.
Foto: djd/Studienkreis/A. Hörner

Jeder kann mitmachen

Informierte Schüler und Schülerinnen können zudem ohne viel Aufwand selbst etwas für den Klimaschutz tun. So sollten sie gemeinsam mit ihren Familien etwa darauf achten, beim Kochen einen Deckel auf den Töpfen zu lassen. Das spart Energie. Wer weniger unnötige Dinge kauft, schmeißt auch weniger weg. Und zur Schule oder zur Freundin kann man meistens problemlos mit dem Fahrrad fahren, anstatt sich von den Eltern mit dem Auto kutschieren zu lassen. Das hält nicht nur fit, sondern vermeidet auch Abgase. Sich beim Thema Klimawandel auszukennen, kann nicht zuletzt für berufliche Perspektiven nach der Schule sorgen: In Wissenschaft und Technik werden laufend Mitarbeiter gesucht, die Ideen für ein klimafreundlicheres Leben umsetzen.

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Intimhygiene: Feuchtes und reißfestes Toilettenpapier selbst „herstellen“

Themen-Redaktion

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Feuchttücher selbst herstellen – mit einem besonderen Toilettenpapierhalter. Foto: djd/popobello.de

Jeder muss es regelmäßig tun, aber gesprochen wird darüber nicht: die Analhygiene nach dem Toilettengang. In manchen asiatischen Ländern gehört das Dusch-WC bereits zum Standard, in Deutschland dagegen wird meist noch mit normalem trockenen Toilettenpapier „abgewischt“.

Feuchttücher sind schlecht für die Umwelt

Tatsächlich ist die Reinigung mit Wasser eine viel gründlichere und für den Intimbereich schonendere Methode. Aber: Feuchttücher sollte man dafür nicht verwenden. Zum einen enthalten sie oftmals bedenkliche Stoffe, die etwa bei Allergikern zu Hautirritationen führen können. Zum anderen sind viele von ihnen äußerst umweltschädlich, weil sie sich nicht komplett zersetzen und deshalb Rohre verstopfen, in die Abwässer gelangen und damit die Umwelt belasten. Auf eine gründliche Reinigung des Analbereichs mit Wasser muss deshalb aber niemand verzichten. Reißfestes und feuchtes Toilettenpapier kann man mit wenig Aufwand selbst herstellen.

Ideal auch für den Babypopo

Der Anbieter bideo hat einen Toilettenpapierhalter entwickelt, mit dem man handelsübliches Toilettenpapier ausreichend mit Wasser befeuchten kann, ohne dass es seine Reißfestigkeit einbüßt. Zieht man es nach oben, bleibt es trocken. Zieht man das Papier nach unten, wird es befeuchtet, auch diese Option ist also möglich. Das neuartige Verfahren ist besonders für Allergiker und Babypopos am Wickeltisch geeignet. Die Zugabe von Pflegeprodukten oder medizinischen Tinkturen ist möglich. Nach Angaben des Herstellers können Haushalte im Vergleich zur Verwendung von Feuchttüchern bis zu 200 Euro und bis zu 2 Kilogramm Plastik pro Jahr sparen. Das Verfahren verursacht keine Verstopfungen von Rohren, Pumpen und Kläranlagen. Den Toilettenpapierhalter kann man im Online-Shop unter www.bideo.one bestellen, auf der Seite gibt es zudem weitere Informationen. Auch im Wohnmobil oder auf einem Boot ermöglicht er eine leichte Intimhygiene.

Das „feuchte“ Verfahren mit dem Toilettenpapierhalter ist auch sehr gut für die Reinigung des Babypopos geeignet.
Foto: djd/popobello.de

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Von Fotovoltaik bis Begrünung: Nutzdächer werden immer wichtiger

Themen-Redaktion

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Solarstrom frei Haus: Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für eine Fotovoltaikanlage. Foto: djd/Paul Bauder

Dächer sollen die darunter liegende Bausubstanz vor Wind und Wetter schützen. So weit, so klar. Doch zusätzlich schlummern in den großen Flächen verborgene Talente, die sich mit einer cleveren Nutzung aktivieren lassen. Die Rede ist vom sogenannten Nutzdach, das Mehrwerte für die Bewohner ebenso wie für die Umwelt schafft. Möglichkeiten dazu gibt es gleich mehrere: von einer Fotovoltaikanlage über eine extensive Begrünung des Flachdachs bis hin zu einem ausgewachsenen Biotop.

Ein Solarkraftwerk oder Biotop fürs Dach?

Das private Ökokraftwerk gehört bei Neubauten schon fast zum Standard. Aber auch viele Eigentümer älterer Gebäude rüsten Fotovoltaikelemente nach. Diese Form des Nutzdaches liefert grünen Strom frei Haus, der sowohl die Umwelt als auch die Haushaltskasse schont. Zusätzlich macht die eigene Energiegewinnung unabhängiger von öffentlichen Netzen und zukünftigen Preissteigerungen. Daneben werden ebenso die verschiedenen Formen der Dachbegrünung immer beliebter. „Ein Nutzdach mit Begrünung holt ein Stück Natur zurück in dicht bebaute Bereiche, wirkt sich positiv auf das lokale Mikroklima aus und kann zusätzlich neuen Lebensraum für bedrohte Insektenarten schaffen“, erläutert Wolfgang Holfelder vom Dämmstoffhersteller Bauder. Eine sogenannte extensive Begrünung ist vergleichsweise einfach möglich. Realisierbar, insbesondere auf Flachdächern, sind aber auch Biotope, die Wildbienen und andere bedrohte Insekten anlocken. Selbst ein ausgewachsener Teich oder ein Liegebereich zum Sonnen lässt sich auf entsprechend großen Dachflächen einrichten. Unter www.ratgeberdach.de findet man Beispiele und Ansprechpartner aus der Region. Ein Dachfachbetrieb sollte frühzeitig in die Planungen einbezogen werden.

Die Dachbegrünung ist eine beliebte Möglichkeit, um mehr Natur in dicht bebaute Bereiche zurückzubringen.
Foto: djd/Paul Bauder

Auf solide Abdichtung und Dämmung achten

Eine wesentliche Voraussetzung für das Nutzdach ist ein solider und dauerhaft dichter Aufbau. Flachdächer stellen ohnehin hohe Anforderungen an Abdichtung und Dämmung. Bei einer Gestaltung als Nutzdach kommt es noch mehr auf dessen Robustheit an. Die ökologische Gestaltung als Nutzdach ist heute mit nachhaltigen Dämmmaterialien möglich, die unter anderem aus Biomasse und Recyclingstoffen hergestellt werden. Entsprechende Materialien wie „BauderECO“ sind sowohl für Schräg- als auch Flachdächer erhältlich. Wichtig dabei: Dachaufbau sowie Dämmung sollten stets passend zur geplanten Verwendungsart ausgewählt und fachgerecht montiert werden.

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Saubere Zähne, saubere Umwelt

Themen-Redaktion

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Auf dem Weg zum plastikfreien Badezimmer spielt auch das Zähneputzen eine Rolle – mit nachhaltiger Zahnpasta und Holzzahnbürsten. Foto: djd/BEN&ANNA/FOTOSandSTYLE/Torben Siebert

Die Menschen achten beim Einkaufen immer mehr auf Nachhaltigkeit. Laut der Umfrage „Global Consumer Insights Survey“ von PwC bevorzugen europäische Verbraucher Produkte mit weniger Verpackung (41 Prozent), dabei vermeiden sie Plastik, wo immer es geht (42 Prozent). Eine gute Möglichkeit, Kunststoff einzusparen, bieten zum Beispiel plastikfreie Zahnpasten im Glas.

Glas ist wiederverwendbar

Zahncremes aus dem Glas werden mithilfe eines Spatels auf die Zahnbürste aufgetragen. Dann putzt man wie mit einem herkömmlichen Produkt etwa drei Minuten lang die Zähne. Der Verbraucher profitiert hier von mehreren Vorteilen: Durch die Rezepturen ohne Mikroplastik und dem ebenfalls umweltbelastenden Wirkstoff Triclosan gelangen weniger Schadstoffe ins Abwasser als bei herkömmlichen Pasten. Auf dem Markt gibt es mehrere Zahncremes in der Glasverpackung. Ben&Anna beispielsweise bietet fünf verschiedene vegane Sorten für unterschiedliche Pflegebedürfnisse und in diversen Geschmacksrichtungen an. Zwei enthalten etwa Fluorid, drei nicht. Unter www.ben-anna.com kann man sich über die unterschiedlichen Pasten und deren Wirkung informieren. Die Glasverpackung lässt sich nach kompletter Entleerung wiederverwenden, zum Beispiel als Gewürzaufbewahrung oder als Teelichthalter. Wer das nicht möchte, gibt die Verpackung in den Altglascontainer. So kann sie zu 100 Prozent recycelt und wiederverwendet werden. Nicht zuletzt ist es einfacher, die komplette Zahnpasta aus dem Glas zu entnehmen – anders als bei mancher Plastiktube, in der oft ein Rest zurückbleibt.

Auf verantwortungsvolle Unternehmen achten

Immer mehr umweltbewusste Konsumenten möchten auch wissen, ob die produzierenden Unternehmen verantwortungsvoll handeln und wirtschaften. Informationen dazu sind in der Regel auf den offiziellen Webseiten nachzulesen. Ben&Anna etwa unterstützt die Initiative Project Wings mit dem Ziel, die Umwelt sauber zu halten. Ein weiterer Indikator für ein Unternehmen mit nachhaltigen Produkten ist das Natrue-Siegel. Dieses wird vergeben von der Non-Profit-Organisation „The International Natural and Organic Cosmetics Association“ und zeichnet Kosmetikprodukte mit biologisch natürlichen Inhaltsstoffen aus.

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Umwelt & Nachhaltigkeit

Mit der Klimabilanz geht’s los

Milchbauern wie Gerd Horsink aus Niedersachsen verkleinern ihren CO2-Fußabdruck

Themen-Redaktion

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Um einschätzen zu können, wo Einsparpotenzial vorhanden ist und wie gut er im Vergleich zu anderen Betrieben in puncto Nachhaltigkeit dasteht, entschied sich Gerd Horsink für die Erstellung einer Klimabilanz. Foto: djd/LVN/Andreas Dittmer

Der Anteil der Landwirtschaft an den gesamten Treibhausgasemissionen in Deutschland liegt nach Angaben des Umweltbundesamts seit Jahren unverändert zwischen 6 und knapp unter 7,5 Prozent. Doch wie sieht der CO2-Fußabdruck des eigenen Betriebs aus? Wo können Emissionen eingespart werden? Milchbauer Gerd Horsink aus Niedersachsen wollte Fakten und hat sich eine Klimabilanz erstellen lassen.

Die eigene Biogasanlage wirkt sich auf die Klimabilanz von Milchbauer Gerd Horsink besonders positiv aus. Foto: djd/LVN/Andreas Dittmer

Horsink bewirtschaftet einen Milchkuhbetrieb mit rund 130 Hektar und 190 Kühen. Um überhaupt erst einmal einschätzen zu können, wo Einsparpotenzial vorhanden ist und wie gut er im Vergleich zu anderen Betrieben in puncto Nachhaltigkeit dasteht, entschied er sich 2017 für die Erstellung einer Klimabilanz. Ergebnis: Er war bereits besser als der Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe. Hier wirkte sich vor allem eine eigene Biogasanlage positiv aus. Im nächsten Schritt prüfte und verbesserte er die Bereiche, in denen noch Einsparpotenzial vorhanden war. Dank optimierter Abläufe sank der Stromverbrauch, eine neue Photovoltaikanlage versorgt den Hof nun mit grünem Strom. Durch die gasdichte Güllelagerung und spätere bodennahe Ausbringung auf dem Feld werden zudem weniger Emissionen freigesetzt. Ein positiver Nebeneffekt: Das Drehen an kleinen Stellschrauben zog gleichzeitig Kostensenkungen und eine Gewinnsteigerung nach sich.

Milchbauer Gerd Horsink filmt seine Stallbau- und Klimamaßnahmen und erklärt auf den Videos, welche Überlegungen und Maßnahmen dabei notwendig sind. Foto: djd/LVN/Andreas Dittmer

Nicht alles ist realisierbar

Zur Eiweißversorgung füttert Horsink seinen Kühen unter anderem auch Sojaextraktionsschrot. Dies stammt zwar aus zertifiziertem Anbau, trotzdem würde er es gerne durch Raps vom eigenen Feld ersetzen. Doch dann bekommt später die Biogasanlage Probleme mit den höheren Schwefelgehalten. Gerd Horsink sucht weiter nach Wegen, Treibhausgase einzusparen: „Wir möchten unseren Teil zum Klimaschutz beitragen und bleiben dran.“ Aber: „Wir liefern Qualitätslebensmittel. Das geht nicht ganz ohne Emissionen.“

„My KuhTube“ und „Milchlandpreis für nachhaltiges Wirtschaften“

Dank eigener Photovoltaikanlage auf dem Kuhstall wird der Hof mit grünem Strom versorgt. Foto: djd/LVN/Andreas Dittmer

Wer sich Horsinks Betrieb näher anschauen möchte, kann dies unter www.mykuhtube.de. In kurzen Videos zeigen Landwirte die Arbeit auf ihren Milchbauernhöfen und nehmen die Zuschauer mit hinter die Kulissen. Gerd Horsink filmte seine Stallbau- und Klimamaßnahmen und erklärt, welche Überlegungen und Maßnahmen notwendig waren. Seine Familie zählt zudem zu den Gewinnern des „Milchlandpreises“. Mit dem Preis zeichnet die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e. V. (LVN) seit 2001 Höfe aus – Informationen unter www.milchlandpreis.de. Basis für die Beurteilung in diesem Wettbewerb sind die vier Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie, Tierwohl und Soziales. Im Dezember 2020 wurde der Preis bereits zum 20. Mal verliehen.

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Umwelt & Nachhaltigkeit

Auch Versicherungen können „grün“ sein

Beim Vertragsabschluss auch auf ökologische Aspekte achten

Themen-Redaktion

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An zukünftige Generationen denken: Nachhaltigkeit spielt auch bei Versicherungsleistungen eine wachsende Rolle. Foto: djd/Waldenburger Versicherung/Getty Images/SrdjanPav

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gehören für viele heute zum Lebensstil. Beim Einkauf entscheidet man sich bewusst für Bio-Gemüse, das nächste Auto hat einen Elektroantrieb und das Eigenheim wird mit einer Solaranlage ausgerüstet. Auf diese Weise möchte man der Umwelt, der eigenen Familie und nachfolgenden Generationen etwas Gutes tun. Doch wie nachhaltig sind eigentlich Versicherungen? Auf den ersten Blick ist das häufig gar nicht zu erkennen. Doch mittlerweile gibt es erste Policen, die Umweltaspekte und Energiesparen bei den Versicherungsleistungen berücksichtigen.

Schadenersatz auf klimafreundliche Art

Kommt es zu Sachschäden im eigenen Haushalt oder verursacht man bei Dritten einen Schaden, treten Versicherungen wie die Hausrat oder die Haftpflicht ein – soweit ist das nicht neu. Erste Versicherungsanbieter haben jedoch spezielle Policen entwickelt, die bei der Regulierung der Schäden in besonderem Maß auf Umweltschutz und Energieverbrauch achten. Wenn ein Blitz einschlägt und den Fernseher beschädigt, übernimmt zum Beispiel die grüne Hausrat der Waldenburger Versicherung nicht nur den ursprünglichen Wert des TV-Gerätes, sondern zahlt sogar Mehrleistungen, wenn sich der Kunde für ein besonders energieeffizientes Produkt entscheidet. Ähnlich verhält es sich mit einer nachhaltigen Wohngebäudeversicherung. Aufgrund der greensFair-Zusatzbedingungen leistet sie beispielsweise Mehrkosten für energiesparende Heizsysteme und unterstützt die Regulierung von Schäden durch das Fachwissen eines Energieberaters. Der klimafreundliche Schadenersatz ist somit ein fester Teil der zusätzlichen Versicherungsleistung, weitere Details dazu sind unter www.waldenburger.com abrufbar.

Foto: djd/Waldenburger Versicherung/Getty Images/Werachat Ja

Anspruch auf Nachhaltigkeitsberatung

Auch die Regulierung bei Haftpflichtschäden lässt sich nachhaltig gestalten. So stehen Mehrleistungen für einen besonders umweltfreundlichen Schadenersatz zur Verfügung. Beim Ersatz spielen zudem unabhängige Prüfzeichen wie Fairtrade oder Umweltsiegel eine wichtige Rolle. Darüber hinaus haben der Versicherungskunde und der Geschädigte Anspruch auf eine kostenlose Nachhaltigkeitsberatung. Die mittelständische Versicherungsgesellschaft arbeitet für die grünen Policen eng mit der gemeinnützigen Greensurance-Stiftung zusammen. Zudem veröffentlicht das Unternehmen auf freiwilliger Basis regelmäßig einen Bericht zu den zahlreichen Nachhaltigkeitsaktivitäten.

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Wo leben Deutschlands grüne Energiemeister?

Interaktiver Energieatlas zeigt Fortschritte bei Erneuerbaren und E-Mobilität

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Die Ampel steht auf Grün: Mit dem Energieatlas kann jeder online nachvollziehen, wie weit die eigene Region in Sachen Ökostrom ist. Foto: djd/E.ON

Die grünste Region Deutschlands liegt im Saarland: Der Landkreis St. Wendel belegt im Bundesvergleich Platz 1 – mit leistungsstarken Ökostromanlagen pro Fläche, einem überdurchschnittlich hohen Bürgerengagement für erneuerbare Energien und kreativen Erfindern in diesem Bereich. Auf Platz 2 folgt die kreisfreie Stadt Freiburg im Breisgau. Dahinter landen die Landkreise Mainz-Bingen und Merzig-Wadern, Platz 5 belegt die kreisfreie Stadt Mainz. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue E.ON Energieatlas, der online umfassende Zahlen und Daten rund um die Energiewelt zusammenträgt. Nutzer können dabei interaktiv ermitteln, wie stark ihre eigene Region bereits beim Thema Ökostrom aufgestellt ist.

Windkraftanlagen steuerten 2019 über 50 Prozent der gesamten Ökostromgewinnung in Deutschland bei. Foto: djd/E.ON/Mario Andreya

Trends in der eigenen Region verfolgen

Bei der Vergabe des inoffiziellen Titels „Grüne Energiemeister“ spielen drei Faktoren eine Rolle: die installierte Leistung von Ökostromanlagen pro Quadratkilometer, das Bürgerengagement sowie die Anzahl der Patentanmeldungen im Bereich Erneuerbare Energien nach dem Wohnort der Erfinder pro 100.000 Einwohner. Mit wenigen Klicks erfahren Verbraucher mehr zur Situation in ihrer Heimatregion. Datenbasis des Energieatlas sind Informationen aus öffentlichen Quellen, Statistiken und repräsentativen Umfragen. Unter energieatlas.eon.de ist das interaktive Tool abrufbar.

Windräder mit größtem Anteil bei Ökostromerzeugung

Mit der interaktiven Deutschlandkarte lassen sich aber nicht nur regionale, sondern auch überregionale Trends wie der Ökostromanteil im Zeitverlauf analysieren. Dabei zeigt sich: Deutschlands Energiewelt ist im Jahr 2020 so grün wie nie zuvor. Fast zwei Millionen Windräder, Solar-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen erzeugen hierzulande Ökostrom. Rund 30 Prozent der Deutschen haben sich eigenen Angaben zufolge bereits für Grünstromtarife entschieden, mehr als zwölf Prozent besitzen demnach eine eigene Solaranlage. Beim Blick auf die Ökostromerzeugung liegt die Windkraft als Erzeugungsart vorne. Windräder steuern regelmäßig die größten Mengen an Ökostrom bei. Im Jahr 2019 lag der Anteil der Windenergie bei 52 Prozent. Es folgen Photovoltaik (19 Prozent), Biomasse (18 Prozent), Wasserkraft (8 Prozent) und Sonstige (2 Prozent).

Elektromobilität kommt immer mehr in Fahrt

Positiv ist auch die Entwicklung bei der Elektromobilität: Allein 2019 sind mehr als 53.000 E-Autos in Deutschland hinzugekommen – ein Plus von 64 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Rechnerisch teilen sich aktuell 7,1 Elektroautos eine öffentliche Ladestation, wobei jede Station in der Regel über mehrere Ladepunkte verfügt. Die Nase vorn bei den E-Autos haben dabei im Ländervergleich Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

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Nachhaltige Alternativen zu Heizöl

Mit BioLPG und konventionellem Flüssiggas effizient und kostengünstig heizen

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Ob im oberirdischen oder erdgedeckten Tank: Flüssiggas ist die ideale Alternative zu Öl, vor allem in ländlichen Gebieten. Foto: djd/Primagas

Klimaschutz beginnt zu Hause. Dort machen aber nicht die Elektrogeräte, sondern Heizung und Warmwasserbereitung den Großteil des Energieverbrauchs aus. Im privaten Haushalt sind sie verantwortlich für rund 70 Prozent des Energieaufwands, sodass es sich lohnt, genau hier den Sparstift anzusetzen. Mit BioLPG, der Bio-Variante von Flüssiggas, können Bauherren sowohl effizient als auch nachhaltig heizen und Warmwasser bereiten. Der biogene Energieträger erfüllt laut Gesetz alle Nutzungspflichten der im Neubau erforderlichen erneuerbaren Energien.

Kombiniert mit konventioneller Brennwerttechnik ist biogenes Flüssiggas, das in Deutschland nur Primagas anbietet, eine effiziente und kostengünstige Energielösung für Neubauten ohne Anschluss an das öffentliche Gasnetz. Foto: djd/PRIMAGAS

Flüssiggas, wo kein Anschluss ans Gasnetz besteht

Sowohl mit BioLPG, das in Deutschland nur der Energieversorger Primagas anbietet, als auch mit konventionellem Flüssiggas heizt man effizient und kostengünstig. Kombiniert mit konventioneller Brennwerttechnik bietet sich der Energieträger besonders für das Zuhause auf dem Land an, das nicht an das öffentliche Erdgasnetz angeschlossen ist. Flüssiggas ist genau dort die klimafreundliche Alternative zu Heizöl, denn im direkten Vergleich entsteht damit bei der Verbrennung deutlich weniger CO2. Und auch Ruß oder Asche bilden sich hierbei kaum – es gibt so gut wie keinen Feinstaub. Mehr Informationen bietet www.biolpg.de.

Eigenheimbesitzer, die im Vorfeld wissen möchten, wo der Flüssiggastank auf ihrem Grundstück stehen kann und wie er dort aussehen wird, sehen dies in der Augmented Reality-App auf dem Tablet ihres Beraters. Sie setzt einen Tank virtuell und live in die echte Umgebung ein. Foto: djd/PRIMAGAS

Nachhaltig heizen mit biogenem Flüssiggas

Bei BioLPG handelt es sich um einen biogenen, regenerativen Brennstoff aus organischen Rest- und Abfallstoffen sowie nachwachsenden Rohstoffen. Um bis zu 90 Prozent lassen sich CO2-Emissionen damit reduzieren. Und ganz aktuell: Laut dem neuen Gebäudeenergiegesetz, kurz GEG, erfüllen Bauherren damit die im Neubau vorgeschriebenen Nutzungspflichten erneuerbarer Energien. Das heißt konkret, dass die Energieform nun in einem Atemzug mit Energie aus Sonne, Wind oder Wasser genannt wird – ein Meilenstein, weil BioLPG sich damit als umweltfreundliche Heizlösung fest etabliert.

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Mit Ressourcen verantwortungsvoll umgehen

Am Beispiel Reifen zeigt sich die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft

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Wenn sie fällt, landet sie weich: Die sogenannten Fallschutzplatten bestehen aus ELT-Granulat, das aus Altreifen gewonnen wird. Foto: djd/Kraiburg Relastec

Die deutschen Städte leiden gerade in den Monaten des Lockdowns unter einer Flut von Müll: von unzähligen To-go-Kaffeebechern bis hin zu sperrigen Pizzakartons. Auch ganz unabhängig von der Pandemie hat der Verbrauch von Verpackungen in den letzten Jahren weiter zugenommen. Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) produzierte jeder Bundesbürger 2018 durchschnittlich 107,7 Kilogramm allein an Verpackungsmüll, gut 20 Prozent mehr als noch 2010. Diese Entwicklung zeigt, dass Wirtschaft, Politik und Gesellschaft weiter daran arbeiten müssen, mit Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen. Aber nicht nur Verpackungen stellen ein echtes Problem dar. Eine ebenfalls große Herausforderung sind abgenutzte Autoreifen: In Europa dürfen sie nicht deponiert werden. Als umweltfreundliche Alternative bleibt vor allem die stoffliche Wiederverwendung der Pneus. So kann die Verbrennung und damit Vernichtung wertvoller Rohstoffe vermieden werden. Alleine in Deutschland fallen pro Jahr rund 583.000 Tonnen Altreifen an, die einer neuen Verwertung zugeführt werden müssen.

Kaum jemand würde vermuten, dass die Spielplatzplatten aus ELT-Granulat bestehen, das aus Altreifen gewonnen wird. Foto: djd/wdk/Kraiburg Relastec/Antti Kurola

Reifen werden in ihre Bestandteile zerlegt

Die Partner der Initiative New Life beispielsweise setzen sich für die stoffliche Verwertung von Altreifen ein: Aus ELT-Granulat entsteht dabei eine große Bandbreite langlebiger Produkte, von Spielplatzböden über Vasen bis hin zu Dämmmaterialien. ELT-Granulat ist ein vielseitiger Werkstoff, der in einem komplexen Recyclingverfahren aus Altreifen – englisch End-of-Life-Tyres (ELT) – gewonnen wird. Dazu durchlaufen jene, die nicht mehr wiederverwendet oder runderneuert werden können, einen mehrstufigen Aufbereitungsprozess, in dem sie in ihre ursprünglichen Bestandteile zerlegt werden. Infos zu den Recyclingprodukten und Kontakte zu den Herstellern findet man unter www.initiative-new-life.de. Langfristig werden Kreislaufwirtschaftsprodukte nicht mehr die Ausnahme darstellen, sondern die Regel sein müssen. Jeder gewonnene oder importierte Rohstoff muss so lange wie möglich eingesetzt werden.

Langfristig werden Kreislaufwirtschaftsprodukte nicht mehr die Ausnahme darstellen, sondern die Regel sein müssen. Foto: djd/wdk

Recyclingprodukte aus ELT

Die Bandbreite an langlebigen Produkten, die aus Reifengranulat entstehen, ist groß. Kaum jemand würde vermuten, dass Reifen in Antirutschmatten, Trittschalldämmungen, Tartanbahnen, Terrassenfliesen, Spielplatzböden, Schallschutzwänden oder Designobjekten wie Lampen stecken. Der Werkstoff verbessert meist sogar die Produkteigenschaften. Vasen aus dem Granulat etwa sind auch für den Außenbereich geeignet. Dabei haben sie eine isolierende Wirkung, die die Pflanzen schützt, sie sind bruchsicher und durch ihr hohes Eigengewicht sehr standfest. Zudem sind die Vasen frostbeständig und nehmen auch bei kleineren Berührungen keinen Schaden.

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Umwelt & Nachhaltigkeit

Auf dem Weg in die grüne Stadt

Kupfer spielt eine Schlüsselrolle beim „Green Building“

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Kupfer wird oftmals sichtbar angewendet - am häufigsten allerdings unsichtbar in Leitungen, Kabeln und Geräten. Foto: djd/DKI

Gebäude sind für einen erheblichen Teil des Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen verantwortlich. „Grüner“ zu bauen, ist daher eine wichtige Voraussetzung auf dem Weg zur Erreichung der Klimaziele, die sich die EU gesteckt hat. Eine Schlüsselrolle spielt dabei ein rotes Metall, das der Mensch schon seit Jahrtausenden zu nutzen versteht: Je grüner ein Gebäude werden soll, desto mehr Kupfer benötigt es. Bis zum Jahre 2035 rechnet man mit einem Anstieg des Kupferbedarfs allein für eine klimabedingte Gebäudesanierung von heute 40.000 auf rund 160.000 Tonnen, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von fast zehn Prozent entspricht. Erneuerbare Energiesysteme brauchen beispielsweise bis zu zwölfmal mehr Kupfer als herkömmliche Energiesysteme.

Kohlenstoffarme Energien benötigen Kupfer

Denn Kupfer kommt in den meisten Technologien zum Einsatz, die kohlenstoffarm Energie erzeugen und nutzen. Dazu gehören Elektrofahrzeuge ebenso wie Solarthermie, Photovoltaik, Windenergie, Datentechnologien zur intelligenten Gebäudesteuerung oder Kühlsysteme. Nicht aus den Augen verlieren sollte man zudem traditionelle Einsatzgebiete, etwa mit Kupferrohren in der Trinkwasser- und Heizungsinstallation. Auch hier kann Kupfer punkten. Viele Zertifizierungssysteme für grünes Bauen wie in Deutschland der DGNB (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen e. V.) legen bei der Vergabe ihres Gütesiegels großen Wert auf den nachhaltigen Systemgedanken und honorieren den Einsatz von erneuerbaren Energien und Wärmepumpen. Denn Kupfer ist das Metall der Energiewende, das erneuerbare Energiesysteme und grüne Technologien antreibt.

Recycling-Weltmeister

Ein großes Plus ist dazu die Wiederverwertbarkeit von Kupfer. Denn bei der Betrachtung eines „Green Buildings“ spielt nicht nur die Errichtung und seine Nutzungszeit eine Rolle. Zunehmend geraten auch Aspekte des Rückbaus und der Wiederverwertbarkeit der eingesetzten Baustoffe in den Fokus. Egal ob pur oder in Legierungen gebunden, Kupfer zählt zu den wenigen Materialien, die sich zu nahezu 100 Prozent recyceln und endlos wiederverwerten lassen. Wichtige Änderungen der europäischen Umweltzertifizierung würdigen mittlerweile den Beitrag, den ein unendlich recycelbares Material wie Kupfer zur Kreislaufwirtschaft leisten kann: Es ist nun obligatorisch, das Ende der Produktlebensdauer zu berücksichtigen und die zusätzlichen Vorteile und Belastungen zu melden, die sich aus der Wiederverwendung oder dem Recycling von End-of-Life-Produkten ergeben. Das Kupferrecycling spart nicht nur erhebliche Ressourcen, sondern auch enorme Energiemengen, da es 85 Prozent weniger Energie benötigt als die Primärproduktion.

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