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Mechernich | Aktuelles

Patient zündet Bett im Kreiskrankenhaus Mechernich an

Mitarbeiter verhinderten Krankenhausbrand

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Symbolbild / Foto: pixabay

Durch das schnelle Eingreifen von Beschäftigten konnte ein größeres Brandgeschehen im Kreiskrankenhaus Mechernich verhindert werden. Am Montag gegen 15.20 Uhr bemerkte eine 44jährige Reinigungskraft, dass ein 87jähriger Patient aus Mechernich in Straßenkleidung sein Zimmer verließ, die Türe schloss und sich entfernte. Zwecks Reinigung öffnete sie die Türe und bemerkte, dass ein Bett in Flammen stand. Sie rief um Hilfe. Sofort löste ein 48jähriger Mitarbeiter aus Euskirchen den Brandmeldealarm aus und erstickte im Anschluss mit einem Feuerlöscher die Flammen. Es entstand eine starke Rauchentwicklung. Patienten aus benachbarten Zimmern wurden in andere Räume evakuiert. Der 87jährige Zimmerbewohner hatte nach ersten Feststellungen mit einem Feuerzeug das Bett in Brand gesetzt. Aufgrund seiner schweren Demenzerkrankung übergaben in die Polizeibeamten in die Obhut seines Pflegers. Die alarmierte Feuerwehr war schnell vor Ort, sicherte den Brandort und lüftete die Räume. Verletzt wurde durch das schnelle Eingreifen der Krankenhausmitarbeiter niemand. Es entstand ein mittlerer vierstelliger Sachschaden. Die Kriminalpolizei Euskirchen beschlagnahmte den Brandort und nahm Ermittlungen auf.

Hochwasser

Keine Verletzten oder sogar Toten in Mechernich

Wie durch ein Wunder sind in Mechernich keinerlei Personen körperlich zu Schaden gekommen

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Auf einem Spazierweg hinter der Hochhaussiedlung in der Mechernicher Hardt hat sich ein Loch im Boden aufgetan, möglicherweise ein früherer Luftschacht aus Bergbauzeiten. Wegen der möglichen Unterspülung der alten Stollenanlagen gilt bis auf weiteres ein absolutes Betretungsverbot des Bergwerksgeländes zwischen Mechernich und Kallmuth, Bergheim und Roggendorf/Strempt. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Im Stadtgebiet Mechernich selbst kam offenbar niemand beim Hochwasser ums Leben, nicht einmal Verletzte waren zu beklagen, bei denen „Rettungsmittel“ hätten eingesetzt werden müssen: Das ist die gute Nachricht aus Mechernich, die Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Fachbereichsleiterin Silvia Jambor am Montagmittag zur Lage am Bleiberg herausgeben konnten.

Die Schäden des verheerenden Hochwassers entlang Rot-, Blei- und Veybach sind immens. Der Krisenstab möchte keine Gewichtung abgeben, so Erster Beigeordneter Thomas Hambach: „Viele Ortslagen sind schwer betroffen! Brücken wurden zerstört – unter anderem in Satzvey am Bahnübergang und zwischen Bescheid und Wielspütz – und Straßen unterspült wie in Schaven. Dennoch sind alle Ortslagen wieder erreichbar.“

Bahnübergang in Mechernich-Satzvey. Der Zugverkehr auf der Strecke Köln-Trier-Saarbrücken ruht. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Hilfsgüter gibt es in der Dreifachturnhalle

Neben vielen, vielen Privathäusern, Wohn- und Geschäftsräumen sind auch 20 städtische Immobilien vom Hochwasser betroffen, darunter Schulen und Sporthallen wie Dreifachturnhalle und Oktogon im städtischen Schulzentrum und der Kindergarten am Dorfgemeinschaftshaus Firmenich. Auch Firmen wurden Opfer der von Starkregen ausgelösten Flut.

Die zeitweise innen unter Wasser stehende Dreifachturnhalle dient in trockenen Bereichen gleichwohl weiterhin als Hilfszentrum für Sachleistungen. Wer immer Sachspenden benötigt, kann sich dort ans Rote Kreuz wenden und erhält schnell und unbürokratisch, was er braucht. „Es werden zurzeit keine weiteren Sachspenden benötigt. Die Lager sind voll!“, so Thomas Hambach. Einige Supermärkte waren leergekauft, jetzt füllen sich die Regale wieder.

„Die Wasserversorgung steht wieder, auch der Strom bis auf wenige Trafostationen“, so der Beigeordnete. Pumpanlagen waren zeitweise ausgefallen, wurden aber zwischenzeitlich von den Mechernicher Stadtwerken wieder repariert und laufen. Von Stromausfall seien bestenfalls noch einzelne Straßenzüge betroffen, so Hambach.

Bohrungen im Bergschadensgebiet

Die Warnung, das Bergschadensgebiet nicht zu betreten, wird aufrechterhalten. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der das Gelände hinter der sogenannten „Papageiensiedlung“ am Montagmorgen nochmals mit Vertretern des Bergamtes und der Feuerwehr in Augenschein nahm, appellierte an die Bevölkerung, das frühere Bergwerksgelände zwischen Mechernich und Kallmuth, Bergheim und Roggendorf/Strempt in den kommenden Wochen zu meiden.

Der Geländeeinbruch, der dort am Wochenende am Ortsrand der Hardt registriert worden war, wolle das Bergamt verfüllen lassen. Ob sich eine Weltkriegsbombe in dem ehemaligen Luftschacht befindet, habe der Kampfmittelräumdienst noch nicht bestätigt. Mit Bohrungen solle die Festigkeit des Untergrundes untersucht werden. Bei Versuchen, einen Kleinbagger einzusetzen, gab der Boden nach. Es handelt sich um einen alten Bergbauabschnitt, von dem kein verlässliches Kartenmaterial vorliegt.

„Die Hilfsbereitschaft unter den Bürgern ist riesig und sehr beeindruckend“ sagte Silvia Jambor. Erster Beigeordneter Thomas Hambach bedankte sich nachdrücklich auch bei den 300 städtischen Feuerwehrkräften und anderen Hilfs- und Rettungsdiensten, die seit Mittwochabend in Wechselschicht ununterbrochen im Einsatz sind. „Der Dienst der Ehrenamtlichen und Freiwilligen verdient höchste Anerkennung und Dank“, so auch Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Thomas Hambach: „Viele unserer Freiwilligen Feuerwehrfrauen und -männer befinden sich derzeit schon wieder im überörtlichen Einsatz und helfen in den noch weit schlimmer verwüsteten Notstandsgebieten Schleiden und Bad Münstereifel.“ Silvia Jambor: „Alle machen einen wahnsinnigen Job. Das ist schon beeindruckend.“

Schadensermittlung läuft

Die Stadtverwaltung Mechernich hat eine Schadensermittlung an den vielen in Mitleidenschaft gezogenen Privathäusern, Grundstücken, Straßen und Brücken eingeleitet. Es sollen Prioritäten festgelegt werden, was, wie und in welcher Reihenfolge angegangen werden muss, so Hambach und Jambor.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zog eine ernüchternde Bilanz: „Die Hochwassergefahr wächst. Über die Ursachen und das Angehen dagegen muss sich die hohe Politik international verständigen – was nutzt es allein, wenn Deutschland klimaneutral wird? Der Himmel und die Wolken kennen keine Grenzen!“

Im regionalen Rahmen müsse man jetzt daran gehen, weitere Regenrückhalte zu schaffen, so Dr. Schick: „Die können eine solche Regenmenge, wie sie diesmal binnen weniger Stunden gefallen ist, möglicherweise auch nicht bändigen, aber sie helfen zumindest bei Hochwasserereignissen mit abgeschwächten Niederschlagsmengen.“ Vor Städten müssten große Regenrückhaltungen gebaut werden.

Der Bürgermeister von Mechernich fordert außerdem eine gesetzliche Zwangsverpflichtung für Versicherungen, Menschen an Bach- und Flussläufen gegen Elementarschäden zu versichern.

Dr. Schick: „Wenn alle verpflichtet würden, sich gegen Elementarschäden zu versichern, dann wäre das auch finanzierbar, denn es entstünde eine Solidargemeinschaft, in der die Bergbewohner bei Hochwasser mit für die Schäden der Talbewohner aufkommen.“ Das umgekehrte Prinzip herrsche etwa bei Sturmschäden, wo Immobilien in exponierten Lagen weit mehr gefährdet seien als solche im Tal.

„Das hätte den Trost in Situationen wie diesen, dass jeder wüsste, dass er wenigstens materiell gegen Zerstörungen abgesichert wäre“, so Dr. Hans-Peter Schick.

Wie der mit seinem Firmensitz an der Deponie zeitweise unter Wasser gesetzte Müllentsorger Schönmackers der Stadtverwaltung Mechernich mitteilt, werden die Gelben Tonnen, die in der vergangenen Woche nicht geleert wurden, nicht außerturnusmäßig abgeholt: „Aktuell liegt die Priorität der Fa. Schönmackers in der Leerung von Restabfall, Bioabfall und Sperrmüll.“ Gelbe Tonnen und Papiersammlungen müssten warten. Es könne weiterhin zu Abfuhrproblemen kommen.

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Hochwasser

Betretungsverbot Bergschadensgebiet

Erster Beigeordneter Thomas Hambach: „Keine Ortslage ist zurzeit akut gefährdet“

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Das Bergschadensgebiet – hier am Kallmuther Berg – darf wegen möglicher Unterspülungen der Stollenanlagen derzeit nicht betreten werden. Foto: Manfred Lang/pp/Archiv ProfiPress

Nachdem es im Bergschadensgebiet Mechernich nach den Starkregegenfällen der vergangenen Wochen zu Absenkungen unter anderem an früheren Luftschächten gekommen war, gab die Stadtverwaltung am Samstagmittag einen Warnhinweis heraus, wonach das frühere Bergwerksgelände zurzeit nicht betreten werden darf. Es ist ein beliebtes Spazier- und Wanderterrain.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick erlies für den Bereich ein absolutes Betretungsverbot. Das betroffene Gebiet liegt zwischen Mechernich und den Ortschaften Strempt, Bergheim, Lorbach, Kallmuth und Kalenberg.

Aktuell keine Ortslagen gefährdet

Erster Beigeordneter Thomas Hambach betonte, dass keine Ortslagen gefährdet seien. Weil immer wieder in sogenannten sozialen Medien Falschmeldungen auftauchen und Panik geschürt werde, sei es laut Aussage des Kreises wegen des Bergschadensgebietes zu einer zeitweisen Überlastung der Notrufnummer 112 gekommen.

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Hochwasser

Trinkwasser abkochen

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Es wird aktuell geraten das Trinkwasser abzukochen / Foto:pixabay

Gestern Mittag kam die Mitteilung des Kreises, vorsichtshalber solle Trinkwasser nun abgekocht werden. Durch die notfallbedingte Inbetriebnahme eines Wasserwerkes in Satzvey könne es in den nachfolgenden Orten des Versorgungsgebetes Verbandswasserwerk Euskirchen zu „schmutzigem Wasser“ kommen, das allerdings nicht gesundheitsgefährdend sein soll, wenn es abgekocht wird. Bei den Beeinträchtigungen handelt sich laut Pressemitteilung der Kreisverwaltung um Eisen und Mangan, die zu einer Verfärbung des Wassers führen. Betroffen sind ab dem Freitagabend voraussichtlich Satzvey, Antweiler, Wachendorf, Lessenich, Euenheim, Wißkirchen, Firmenich, Obergartzem, Elsig und Enzen. Der Kreis schreibt: „Ein Kaffeefilter kann die Verfärbung beheben – es gilt aber das allgemeine Abkochgebot!“

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Hochwasser

Weitgehende Kontrolle in Mechernich

Lage in Mechernich ernst, aber allmählich überschaubar – Strom/Wasser funktionieren nur eingeschränkt

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Die Ortsbürgermeister wie hier Walter Schumacher (l.) haben vor Ort vielfach die Regie bei den Aufräumungsarbeiten übernommen. Foto: Henri Grüger/pp/Agentur ProfiPress

Lagebesprechung Freitag kurz nach 8.30 Uhr im Rathaus Mechernich: Die Verantwortlichen haben sich um den Ersten Beigeordneten Thomas Hambach versammelt, die Situation ist nach wie ernst, aber das Hilfssystem funktioniert. Auch die Selbsthilfe ist in den meisten Orten angelaufen. Die Bürger helfen sich gegenseitig. Örtliche Sammelplätze für den Hochwassermüll sind oder werden noch eingerichtet.

Auch die Selbsthilfe ist in den meisten Orten angelaufen. Die Bürger helfen sich gegenseitig. Örtliche Sammelplätze für den Hochwassermüll sind oder werden eingerichtet – hier vor der Alten Schule in Bleibuir. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Akute Gefahren sind im Vergleich zum Ahrtal und am unteren Lauf von Steinbach und Erft weitgehend ausgeschaltet. Auch die erwartete Welle von 2000 Evakuierten aus dem überfluteten Schleidener Tal ist bislang ausgeblieben. Die Stadt hat nur einen Bruchteil der angekündigten Anzahl von Menschen aufnehmen müssen – und sicher untergebracht.

Für den Fall, dass weitere Hochwasseropfer aus anderen Notgebieten des Katastrophengebietes Nordeifel und Rhein-Erft eintreffen, werden aber weitere Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen werden müssen. Wer Obdach oder Hilfe bei der Müllentsorgung geben kann, sollte sich mit dem Rathaus-Notruf (0 24 43) 49 44 00 in Verbindung setzen.

Sachspenden sind im Moment genug vorhanden. Thomas Hambach: „Es erfolgt ein neuer Aufruf, wenn Dinge benötigt werden sollten.“ Allgemeine Anfragen werden Freitag bis mindestens 18 Uhr unter (0 24 43) 49 490 beantwortet.

Menschen helfen Menschen

Der Notruf 112 ist ausgefallen, aber Polizeinotruf 110 funktioniert und wird hinter den Kulissen mit 112 verknüpft. Ansprechpartner in allen – auch gesundheitlichen Fragen – sind die Feuerwehrleute vor Ort, so Stadtbrandmeister Jens Schreiber: „Alle sind in Erster Hilfe ausgebildet, die meisten können mehr.“ Die Wehrleute, die die Feuerwehrgerätehäuser in der vergangenen Nacht besetzt hielten, vermitteln weitere Hilfe. Auch viele Ortsbürgermeister sind ansprechbar.

Die Wasser- und Stromversorgung im Stadtgebiet ist unterschiedlich: Während die Stadtwerke Mechernich den südlichen Stadtteil mit Mechernich und den früheren Dörfern des Altkreises Schleiden ordnungsgemäß versorgen können, waren Kommern, Firmenich/Obergartzem, Satzvey, Lessenich, Rißdorf und Wachendorf im Gebiet des Verbandswasserwerkes Euskirchen gestern Morgen noch ohne Trinkwasser.

Kein Strom und Wasser in Kommern und Veytal

Auch der Strom funktionierte zu diesem Zeitpunkt im Süden der Stadt, obwohl die KEV-Zentrale in Kall überflutet ist. Im Norden, der früheren Gemeinde Veytal, haperte auch die Versorgung mit elektrischer Energie.

Insgesamt, so Erster Beigeordneter Thomas Hambach und Stadtwehrleiter Jens Schreiber, ist die Lage in der Stadt Mechernich unter Kontrolle, man ist weiter bemüht, den Menschen in allen Notlagen zu helfen und Gefahr für Leib und Leben abzuwenden. Soweit wie möglich hilft man am Bleiberg auch den Menschen aus anderen Notgebieten.

Dazu bedarf es Quartieren und Sachspenden, aber auch Spenden an die Mechernich-Stiftung unter KSK Euskirchen, BIC WELADED1EUS IBAN DE 25 3825 0110 0001 5373 07 oder VR-Bank Nordeifel eG, BIC GENODED1SLE, IBAN DE 69 3606 9720 5003 5400 24 oder Volksbank Euskirchen, BIC: GENODED1EVB, IBAN: DE 06 3826 0082 0217 0360 11.

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Hochwasser

Mechernich im Hochwasserchaos

Notlage – Nur noch bei Lebensgefahr Kontakt zum Rathaus aufnehmen – EDV zusammengebrochen, Telefone überlastet

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Die Lückerather Hochstraße Mittwoch um 21.30 Uhr. Der Schoßbach, ein Rinnsal, wird zum reißenden Fluss. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

„Land unter“ herrscht nicht nur in vielen Dörfern des Stadtgebietes, auch das Mechernicher Rathaus ist stark betroffen. „Bitte nur noch bei akuter Lebensgefahr Kontakt zum Rathaus aufnehmen“, lautete der Notruf, dem Michael Käppeler am frühen Morgen absetzte. Die Haus-EDV ist zusammengebrochen, die Telefone sind überlastet. Alle sind auf ihrem Posten, jedoch stark überlastet. Die Notrufnummer 112 ist ausgefallen. Bei Hilfsangeboten bitte die Rufnummer 02443 / 49-44 00 anrufen.

Der Erste Beigeordnete Thomas Hambach dazu: „Alle geplanten Rathaustermine sind abgesagt – bitte das Rathaus zur Stunde nur in Fällen von Lebensgefahr kontaktieren.“ Die Zahl der Baustellen sei riesig, mehrere Brücken wurden fortgerissen, ganze Ortslagen stehen unter Wasser.

Wo das Hochwasser langsam abfließt, ist alles voller Schlamm und immense Schäden werden sichtbar. Hambach: „Zusätzlich zu unseren eigenen Betroffenen nehmen wir zur Stunde noch 2000 Evakuierte aus dem Schleidener Tal auf.“ Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der sich nach einem Eingriff eigentlich auf dem Krankenlager befand, begrüßte die Evakuierten aus Schleiden und Gemünd.“

Der Damm der Steinbachtalsperre bei Euskirchen hat bereits nachgegeben. Kallmuths Ortsbürgermeister Robert Ohlerth rief die Bewohner, aber auch alle anderen Menschen in der Stadt schon gestern Nachmittag zur Solidarität auf, als das Hochwasser Kallmuth überflutete: „Diejenigen, die verschont geblieben sind, sollen denen helfen, die es diesmal getroffen hat!“

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Mechernich | Aktuelles

Ausbau der Kreisstraße 27 von Glehn bis Eicks

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Symbolbild / Foto: pixabay

Der Kreis Euskirchen plant den Vollausbau der Kreisstraße 27 zwischen den Orten Glehn und Eicks im Stadtgebiet Mechernich.

Begegnungsverkehr und Frostschäden

Fährt man derzeit von Glehn in Richtung Eicks, befindet man sich auf einer sehr schmalen Straße. Die Breite liegt nur zwischen 3,80 m und 4.50 m. Im Begegnungsfall mussten die Verkehrsteilnehmer auf das Bankett ausweichen. Aber auch das ist mit 0,50 m nicht sehr breit. Der Begegnungsverkehr ist jedoch nicht das einzige Problem auf der Strecke. Die Zeit hat ihre Spuren in Form von Frostschäden, Rissen, Ausbrüchen und Setzungen hinterlassen. Hier besteht also dringend Handlungsbedarf. Aus wirtschaftlicher Sicht und um den Straßenquerschnitt an den derzeitigen Standard anzupassen, kommt man um einen Vollausbau nicht herum.

Neue Leitungen

Die Maßnahme wird gleichzeitig von verschiedenen Leitungsbetreibern genutzt, um Sicherungs- Umlegungs- und Neuverlegungsarbeiten auszuführen. So wird unter anderem von den Stadtwerken Mechernich die Trinkwasserleitung inklusive der Hausanschlüsse erneuert. Weiterhin sehen die Telekom und die e-regio eine Neuverlegung von Versorgungsleitungen vor.

Baubeginn ab Mitte Mai

Die Arbeiten beginnen Mitte Mai 2021 und sollen bis Ende Oktober 2022 fertig gestellt sein. Die Kreisstraße 27 wird dazu ab dem 10.05.2021 in dem genannten Streckenabschnitt von Glehn bis Eicks für den gesamten Durchgangsverkehr gesperrt sein. Den Verkehrsteilnehmern wird die Umfahrung der Baustelle über entsprechende Beschilderungen weiträumig angezeigt. Für die Anlieger soll die Erreichbarkeit ihrer Häuser und Höfe weitestgehend immer ermöglicht werden.

Die beauftragte Baufirma und der Kreis Euskirchen als Auftraggeber haben diese Unannehmlichkeiten und die damit verbundenen Behinderungen während der Bauzeit immer im Blick und versuchen, diese auf ein Minimum zu reduzieren.

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Todesermittlungsverfahren nach Leichenfund auf Friedhof eingeleitet

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Die Staatsanwaltschaft Bonn und die Kreispolizeibehörde Euskirchen haben am Dienstagmittag (11.36 Uhr) die Ermittlungen nach einem Leichenfund auf einem Friedhof in einem frisch ausgehobenen Grab in Mechernich aufgenommen. Der Fundort der Leiche war in einem Abschnitt des Friedhofs, der vor Jahren eingeebnet worden war.

Der Leichnam wurde beschlagnahmt und ein rechtsmedizinisches Gutachten durch die Staatsanwaltschaft Bonn in Auftrag gegeben. Im Rahmen der Ermittlungen wird geprüft, ob ein strafrechtlich relevantes Verhalten vorgelegen hat.

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Mechernich | Aktuelles

Von Artenschutz bis energiesparende Heizung

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Die Klimaschutz-Preisträger 2019 vom städtischen Gymnasium am Turmhof (GAT) in Mechernich mit Westenergie-Kommunalbetreuer Walfried Heinen (r.) und dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach (2.v.l.). Archivfoto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Zum wiederholten Male lobt die Stadtverwaltung Mechernich den Klimaschutzpreis der Westenergie AG aus. Teilnehmen können Privatpersonen, Kitas und Schulen, Vereine, Institutionen und Firmen. Einsendeschluss ist der 30. September. Zu gewinnen sind insgesamt 2500 Euro.

Westenergie-Pressesprecherin Edith Feuerborn schreibt: „Ob die energiesparende Heizung für das Vereinsheim oder das Artenschutzprojekt für Tiere – vielfältige Ideen und Maßnahmen werden im Rahmen des Westenergie-Klimaschutzpreises ausgezeichnet.“

Eigeninitiative zeigen

„In Mechernich gibt es viele kreative Ideen und beeindruckende Initiativen rund um den Klimaschutz. Ich freue mich darauf, dieses Engagement gemeinsam mit Westenergie zu würdigen und auszuzeichnen“, sagte Erster Beigeordneter Thomas Hambach, der Stellvertreter von Verwaltungschef und Bürgermeister Dr. Hans Peter Schick.

Walfried Heinen, Kommunalbetreuer der Westenergie: „Beim Westenergie Klimaschutzpreis geht es darum, Eigeninitiative zu zeigen und gemeinsam aktiv zu werden. Die eingereichten Aktivitäten können noch in der Planung, gerade in der Umsetzung oder bereits abgeschlossen sein. Der Preis zeichnet jedes Jahr Projekte aus, die den Umwelt- und Klimaschutz in einer Stadt oder Gemeinde voranbringen.“

Bewerbungen können bis zum 30. September direkt an t.hambach@mechernich.de gesendet werden.

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Mechernich | Aktuelles

Vandalismus in der Burg Kommern

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Symbolbild / Foto: pixabay

Am Abend des 01.05.2021 gegen 23:25 Uhr wurden der Polizei unberechtigte Personen im Bereich der Burg Kommern gemeldet. Mehrere Zeugen hatten lautes Grölen und mehrfaches Scheibenklirren wahrgenommen. Bei Eintreffen der ersten Polizeikräfte flüchteten mehrere Jugendliche in unterschiedliche Richtungen. Im Gebäude konnte festgestellt werden, dass die Jugendlichen dort in einem Raum Teile des Mobiliars und Einrichtungsgegenstände zerstört hatten. Im Rahmen der Fahndung konnten zwei 17-jährige aus dem Bereich Kommern angetroffen werden. Eine der Personen wurde aufgrund von festgestellten Schnittverletzungen einem Krankenhaus zugeführt, die zweite Person wurde in Gewahrsam genommen, wobei sie gegen die eingesetzten Polizeibeamten Widerstand leistete.

Ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Widerstand wurde eingeleitet. Der entstandene Schaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.

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Mechernich | Aktuelles

Nach Diebstahl: Polizei Euskirchen sucht Diebin mit Fotos

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Symbolfoto Brieftasche / Foto: pixabay

Wahrscheinlich während des Einkaufes im REWE-Markt Kommern wurde der Geschädigte durch unbekannte Tatverdächtige die Geldbörse aus der Handtasche entwendet.

Unmittelbar im Anschluss wurde durch die weibliche unbekannte Tatverdächtige Bargeld an einem angrenzenden Geldausgabeautomat der Volksbank abgehoben.

Fotos und weitere Informationen finden Sie hier: https://polizei.nrw/fahndungen/unbekannte-tatverdaechtige/mechernich-taschendiebstahl-computerbetrug-0

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