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Mechernich | Aktuelles

Patient zündet Bett im Kreiskrankenhaus Mechernich an

Mitarbeiter verhinderten Krankenhausbrand

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Symbolbild / Foto: pixabay

Durch das schnelle Eingreifen von Beschäftigten konnte ein größeres Brandgeschehen im Kreiskrankenhaus Mechernich verhindert werden. Am Montag gegen 15.20 Uhr bemerkte eine 44jährige Reinigungskraft, dass ein 87jähriger Patient aus Mechernich in Straßenkleidung sein Zimmer verließ, die Türe schloss und sich entfernte. Zwecks Reinigung öffnete sie die Türe und bemerkte, dass ein Bett in Flammen stand. Sie rief um Hilfe. Sofort löste ein 48jähriger Mitarbeiter aus Euskirchen den Brandmeldealarm aus und erstickte im Anschluss mit einem Feuerlöscher die Flammen. Es entstand eine starke Rauchentwicklung. Patienten aus benachbarten Zimmern wurden in andere Räume evakuiert. Der 87jährige Zimmerbewohner hatte nach ersten Feststellungen mit einem Feuerzeug das Bett in Brand gesetzt. Aufgrund seiner schweren Demenzerkrankung übergaben in die Polizeibeamten in die Obhut seines Pflegers. Die alarmierte Feuerwehr war schnell vor Ort, sicherte den Brandort und lüftete die Räume. Verletzt wurde durch das schnelle Eingreifen der Krankenhausmitarbeiter niemand. Es entstand ein mittlerer vierstelliger Sachschaden. Die Kriminalpolizei Euskirchen beschlagnahmte den Brandort und nahm Ermittlungen auf.

Mechernich | Aktuelles

Mechernich: Bundeswehr bohrt neue Brunnen

Lärmbelästigung und Nachtarbeit möglich

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Foto: Symbolbild (pixabay)

Die Bundeswehr bohrt auf dem Gelände des Übungsplatzes „Schavener Heide“ aktuell vier neue Löschwasserbrunnen. Diese Maßnahme ist für den vorbeugenden Brandschutz nötig. Daher kann es noch bis zum 1. Juli zu Baulärm kommen. Zwischen dem 25.07.-05.08. beginnt die zweite Bauphase. Hier könnte es ebenfalls laut werden. Die Bundeswehr bemüht sich um so wenig Lärmbelästigung wie möglich. Hiervon sind die Orte Satzvey, Katzvey und Firmenich betroffen.

Auch eine Fortführung der Bohrarbeiten nach 22 Uhr ist zeitweise nicht ausgeschlossen. Leider geben die technischen Voraussetzungen hier keine andere Möglichkeit so die Bundeswehr.

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Mechernich | Aktuelles

Mechernich: Notruf missbraucht

50-jähriger wählt über 50 mal die Notrufnummer

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Foto: Symbolbild (pixabay)

Am gestrigen Sonntag, 19.06.2022, hat ein 50-jähriger Mann aus Mechernich insgesamt 53 mal den Notruf gewählt. Auch nach dem man ihm gesagt hat, das er sich damit strafbar macht setzte der Mann seine Anrufe fort. Die Polizei leitet nun ein Verfahren gegen den Mann ein.

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Mechernich | Aktuelles

„Engagement wertschätzen“

Zertifikat-Verleihung in Mechernich

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Die stolzen und erfolgreichen „Jugend forscht“-Teilnehmerinnen (v. r.) Antonia Wehner, Juliette Heinrichs und Anna Brenner (l.) mit dem „MINT“-Koordinator des GAT, Andreas Maikranz. Foto: Franz-Josef Kursch/GAT/pp/Agentur ProfiPress

Die Verleihung des „GAT-Zertifikates“ fand kürzlich wieder, nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause, in der Aula des städtischen „Gymnasium Am Turmhof“ (GAT) statt. In diesem Rahmen stellten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig ihre Projekte und Wettbewerbe vor, viele von ihnen wurden dabei auch für besondere Leistungen und ihr soziales Engagement geehrt.

Mit dem „GAT-Zertifikat“ werden diejenigen ausgezeichnet, die in den beiden Profilschwerpunkten des GAT, dem „sprachlich-kulturellen“ und dem „MINT“-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) besondere Leistungen erbracht oder sich im sozialen Bereich besonders engagiert haben: „Unser Ziel ist es, auf diese Weise das besondere Engagement unserer Schülerinnen und Schüler zu würdigen und wertzuschätzen!“, erklärte der „MINT“-Koordinator des GAT, Andreas Maikranz, dem Mechernicher Bürgerbrief.

Klimaschutz, Juniorwahl, „Jugend forscht“ und mehr

Ausgezeichnet wurde beispielsweise für die Planung und Durchführung eines Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsprojektes, welches in der Schule großen Anklang gefunden hatte. Andere wurden für die Durchführung der Juniorwahl oder für ihr Engagement als Klassen-, Jahrgangs- oder Schülersprecher ausgezeichnet.

Im „sprachlich-kulturellen“ Bereich wurden einige Schüler für ihr Engagement im Rahmen des „Erasmus“-Projektes ausgezeichnet: So hatten sie unter anderem Gastschüler bei sich aufgenommen und Programme zur Vernetzung mit anderen Ländern und Kulturen entwickelt. Auch für die langjährige Teilnahme im schuleigenen Klassikensemble zeichnete das GAT aus.

Im „MINT“-Bereich, dem zweiten Profilschwerpunkt, wurden ebenfalls zahlreiche Schülerinnen und Schüler geehrt. So konnten einige der Abiturienten für ihre erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb „Jugend forscht“ ausgezeichnet werden. Außerdem wurden besondere Leistungen im Fach Mathematik, beispielsweise beim „Känguru-Wettbewerb“, der „Mathematik-Olympiade“ oder dem „Pangea-Wettbewerb“, ebenso mit einem Zertifikat bedacht. Allein an diesen Wettbewerben nahmen in diesem Schuljahr über 70 Schülerinnen und Schüler teil, so viel wie in keinem anderen Fach: „Darüber freuen wir uns sehr!“, so Andreas Maikranz weiter.

„Gute Erfahrung und Anregung“

Ramona Koch und Dilan Diana Cilek aus der Jahrgangsstufe Q1 (11. Klasse) nahmen darüber hinaus erfolgreich am „Pro8-Wettbewerb“, einem Ingenieurs-Wettbewerb, teil. „Damit stellten sie unter Beweis, wie stark das GAT besonders im MINT- und technischen Bereich ist! Ein großer Erfolg!“, so Maikranz schließlich und ergänzte: „Die Verleihung des GAT-Zertifikats zeigte erneut, dass sich Leistung lohnt und zu erfreulichen Ergebnissen führt – eine gute Erfahrung und Anregung für alle Anwesenden.“

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Mechernich | Aktuelles

Familienfreundlich und flexible

Auszeichnung für die Stadtverwaltung Mechernich

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Mit der neuen Plakette am Vorzimmereingang von Bürgermeister und Erstem Beigeordneten (v.r.): Dezernent Ralf Claßen, die Rezertifizierungs-Beauftragte der Stadt, Fotini Bung, und Erster Beigeordneter Thomas Hambach. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Die Stadtverwaltung Mechernich ist ein zukunftsorientierter und familienfreundlicher Arbeitgeber. Das wurde der von Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick und dem Ersten Beigeordneten Thomas Hambach sowie dem Personaldezernenten Ralf Claßen geführten Kommune mit rund 200 hauptamtlichen Beschäftigten jetzt zum wiederholten Male bestätigt.

Taufrisch ist die Rezertifizierung nach dem bundesweit anerkannten und bekannten Audit-Verfahren der vom Bundesarbeitsministerium angestoßenen „Initiative Neue Qualität für Arbeit“ (INQA) im Rathaus in der Bergstraße eingetroffen.

Vereinfacht geht es um die Zufriedenheit der Beschäftigten. Fazit einer Mitarbeiterbefragung war es, dass ein gutes Betriebsklima und zufriedenstellende Betriebsentwicklung vorherrschen und sich Kommunikation und Weiterbildung verbessert haben. Vor allem war die Familienfreundlichkeit des Arbeitgebers Stadt für die Rezertifizierung bei der Bertelsmann-Stiftung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtig, so die zuständige Teamleiterin Fotini Bung.

Hilfe bei Kindern und Pflegebedürftigkeit

„Wir machen das nicht nur, um in diesem Anerkennungsverfahren gut dazustehen“, sagte sie dem Mechernicher „Bürgerbrief“: „Im Rathaus interessieren sich die Personalverantwortlichen tatsächlich für die familiären Verhältnisse der Beschäftigten, wie es ihnen gerade geht und ob die Mitarbeiter mit Kindergartenplätzen, der Pflege der eigenen Eltern oder angepassten Arbeitszeiten wirklich zurechtkommen.“

Überreicht wurde die mit dieser Feststellung verbundene INQA-Audit-Plakette diesmal endgültig und nicht mehr, wie in den ersten Anerkennungsverfahren der Bertelsmann-Stiftung 2013, 2016 und 2019 für jeweils drei Jahre. Erster Beigeordneter Thomas Hambach: „Nach zehn Jahren geht die Stiftung davon aus, dass uns die hohen Standards in der Mitarbeiterverantwortung inzwischen in Fleisch und Blut übergegangen sind.“

Der ebenfalls Personalverantwortung tragende Dezernent Ralf Claßen erklärte, er werde in Einstellungsgesprächen immer wieder auf Familienfreundlichkeit, Gesundheitsmanagement und die so genannte Work-Live-Balance angesprochen: „Ihr soziales Wohlfühlen ist den jungen Leuten heute genauso wichtig wie ein gutes Gehalt.“

Die Corona-Pandemie mit den umfassenden Kontaktbeschränkungen habe im Gesamtprozess zwar zu nachvollziehbaren Terminverzögerungen geführt, so Fotini Bung, aber eine qualitative Umsetzung des Gesamtprozesses sei jederzeit sichergestellt worden.

Der INQA-Prozess sei bei der Stadtverwaltung Mechernich und ihren 200 Mitarbeitern, darunter sieben Integrationsarbeitsplätze und vier bis fünf Auszubildende, sensibel und mit hohem persönlichem Engagement umgesetzt worden.

Besserer Informationsfluss

Da, wo Nachholbedarf bestand, Kommunikation und Wissenstransfer, sei nachgearbeitet worden. Auf Herausforderungen durch die Corona-Pandemie habe die Stadtverwaltung jeweils rasch und konsequent reagiert. Homeoffice werde in einem weit größeren Umfang angeboten als noch vor der Viruswelle.

Laut Mitarbeitermeinungsbild ist die allgemeine Zufriedenheit gestiegen, der Informationsfluss und die Arbeitszeitflexibilität haben sich verbessert, ebenso die Wahrnehmung des Betriebsklimas, so Fotini Bung.

Sie, Ralf Claßen und Thomas Hambach zeigten sich sehr zufrieden über die Auszeichnung, besonders über die in ihrer Entwicklung doch sehr erfreulichen Aussagen des Gutachtens. Hambach: „Letztendlich geht es darum, sich bei der Arbeit wohl zu fühlen und seinen Job gerne zu machen, denn: wirtschaftlicher Erfolg und gute Arbeitsbedingungen gehören zusammen.“ Fotini Bung: „Die aktuelle Zertifizierung zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind!“

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Dorftrödel für den guten Zweck

Kommern Süd veranstaltet den ersten Dorftrödel zur Finanzierung eines Spielplatzes

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Am Donnerstag, 16. Juni, ist es von 10 bis 16 Uhr soweit: Der erste Dorftrödel in Kommern-Süd inklusive familienfreundlichem Rahmenprogramm soll die Finanzierung eines Spielplatzes im Ort vorantreiben. Grafik: Veranstalter/pp/Agentur ProfiPress

Der allererste Dorftrödel in Kommern Süd soll an „Fronleichnam“, Donnerstag, 16. Juni, von 10 bis 16 Uhr dabei helfen, die Kassen für einen bereits lange ersehnten Dorfspielplatz zu füllen. Bereits über 50 Haushalte haben sich dazu laut Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias schon angemeldet. 

Als „Zentrale“ der Aktion werde die Bushaltestelle „Am Bruch“ fungieren. Dort soll auch ein Plan des Ortes erhältlich sein, auf dem genau markiert ist, welche Haushalte sich beteiligen. Zusätzlich werde daneben auch ein „Dorfcafé“ errichtet, in dem sich Besucher zu einem netten Plausch bei frischem Kaffee und Kuchen oder einem Grillwürstchen einfinden können und der Tag schließlich seinen Abschluss finden soll. „Die Erlöse des Cafés fließen eins zu eins in das Spielplatzprojekt“, betonte Konias.

Alle Einwohner von Kommern Süd können mitmachen. Der Aufbau erfolgt direkt vor der eigenen Tür, es muss lediglich der jeweilige Bürgersteig freigehalten werden. Menschen die nicht dort wohnen, sind ebenfalls herzlich eingeladen, gegen eine geringe Gebühr (zu Gunsten des Spielplatzprojektes) einen Stand, an einem von den Organisatoren zugewiesenen Ort in der Wolfgang-Müller-Strasse, aufzubauen.

„Sitzen alle in einem Boot“

Eine Besonderheit: Man kann T-Shirts erwerben oder vorbestellen, bedruckt mit dem neuen Kommern Süder Logo. Ortsbürgermeisterin Nathalie Konias erklärte der Agentur ProfiPress die Idee dahinter: „Wir haben uns mit einer Grafikdesignerin zusammengesetzt und dabei entstand die Idee, die Umrisse des Ortes in das Logo einfließen zu lassen. Und da es zum Beispiel bei dem Spielplatzprojekt auch um Zusammenhalt geht und der Umriss des Ortes witzigerweise auf den ersten Blick einem Schiff ähnelt, kam der Gedanke dazu, dass wir, also Alt-Kommern Süd und das Neubaugebiet, ja alle im selben Boot sitzen. Das passte dann gut und wir fanden es auch sehr charmant!“ 

Nun sollen die Logo-Shirts in unterschiedlichen Farben und Größen angeboten werden und mit dem Verkauf das Spielplatzprojekt weiter vorantreiben: „Das sind quasi zwei Fliegen auf einen Streich. Man spendet und bekommt noch ein T-Shirt, das ist doch eine tolle Sache“, freute sich Konias. 

„Damit auch die Kinder, um die es ja eigentlich geht, beim Dorftrödel nicht zu kurz kommen, werden wir auch wieder eine große Hüpfburg aufbauen. So wird es ein toller Tag mit Kuchen und Kinderspass und damit hoffentlich ein Gewinn für alle!“ 

Regeln und Anmeldung

„Prinzipiell darf aus einer Hausentrümplung alles auf einem Flohmarkt veräußert werden. Vom alten Plüschsessel aus den 60er Jahren bis zum Plastikeierbecher vom letzten Weihnachtsfest“, so Konias und ergänzte: „Nicht angeboten werden dürfen Tiere, Waffen, pornografisches, gewaltverherrlichendes oder nationalsozialistisches Schrift- und Stückgut. Letztere dürfen auch dann nicht verkauft werden, wenn sie antik sind, also tatsächlich aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges stammen.“

„Nach 16 Uhr sollten die Teilnehmenden ihre Stände bitte wieder abbauen. Im Anschluss treffen wir uns alle wieder an der Bushaltestelle »Am Bruch«. Im »Dorfcafé« möchten wir dann mit allen einen schönen Abschluss des ersten Kommern Süder Dorftrödels begehen“ betonte Konias schlussendlich. 

Die Teilnahme ist für Anwohner des Dorfes kostenlos, eine Spende für das Spielplatzprojekt sei laut Konias jedoch immer gerne gesehen. Möglich sei dies bei der folgenden Kontoverbindung: Stadt Mechernich, Kreissparkasse Euskirchen, IBAN 45382501100003300019, Verwendungszweck: Spenden SpPl Kommern-Süd. Anmeldeschluss für Verkaufsinteressenten ist Sonntag, 12. Juni. Die Möglichkeit dazu und weitere Infos dazu gibt’s unter https://spielplatz-kommern-sued.de/troedel.

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Mechernich-Bergheim: Kein Trinkwasser am 21. Mai

Milchige Verfärbung möglich. Arbeiten dauern von 8-12 Uhr

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In Bergheim soll am Samstag, 21. Mai, von 8 bis 12 Uhr am Trinkwasserhauptnetz gearbeitet werden, hier eine Aufnahme aus dem Innern des Hochbehälters Lorbach. Foto: Stadtwerke Mechernich/pp/Agentur ProfiPress

Zu geringfügigen Beeinträchtigungen wie Lufteinschlüssen und milchigen Verfärbungen kann es am Samstag, 21. Mai, nach Wasserleitungsarbeiten in Bergheim kommen. Darüber informiert der für die Wasserversorgung zuständige Ingenieur Jörg Nußbaum: „Die milchigen Verfärbungen kommen von winzigen kleinen Luftbläschen im Wasser, die sich in Ruhe wieder auflösen.“

In einer Pressemitteilung der Stadtwerke Mechernich heißt es, an dem Samstag werde von 8 bis 12 Uhr am Trinkwasserhauptnetz gearbeitet, währenddessen stehe im ganzen Ort kein Trinkwasser zur Verfügung. Die Kunden werden gebeten, vorher Trinkwasser in Gefäßen wie Eimern und Wannen zu bevorraten. Wasch- und Spülmaschinen sollten während der angegebenen Zeitspanne ausbleiben.

Nußbaum: „Wenn die Versorgung gegen 12 Uhr wieder in Betrieb geht, kann es zu Lufteinschlüssen kommen, was dazu führt, dass es zu schlagenden Geräuschen in der Hausinstallation kommen kann und sich das Trinkwasser milchig verfärbt.“ Die Trinkwasserqualität sei hierdurch aber nicht beeinträchtigt.

Am besten könne man sich helfen, indem man das Wasser an mehreren Wasserhähnen, besonders in den oberen Etagen, etwas laufen lasse: „Die milchige Verfärbung sollte mit den sich auflösenden Luftbläschen verschwinden und nicht mehr auftreten.“ Die Stadtwerke bitten um Verständnis. Sollte es zu Problemen während der Arbeiten am 21. Mai kommen, sind die Stadtwerke unter der Bereitschaftsnummer (0172) 98 60 333 erreichbar.

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Kreis Euskirchen

Mechernich-Kommern: Dritter Juwelenräuber ermittelt

20-jähriger aus dem Rhein-Sieg-Kreis dringend tatverdächtig

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Foto: Polizei Euskirchen

Bereits am 22. März hatte die Polizei zwei der drei Räuber verhaftet. Nun hat die Polizei auch einen dritten Tatverdächtigen ermittelt.

Ein 20-Jähriger aus dem Rhein-Sieg-Kreis ist dringend tatverdächtigt, mit zwei weiteren Männern am 8. März 2022 einen Juwelier in Mechernich-Kommern ausgeraubt zu haben. Beamte der Kriminalpolizei konnten die Personalien des jungen Mannes ermitteln. Der Mann ist bereits in seiner Vergangenheit kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten. Die zuständige Staatsanwaltschaft Bonn sah keine Haftgründe weshalb der Heranwachsende nach seiner Vernehmung wieder entlassen wurde. Gegen ihn läuft ein Strafverfahren.

Bei dem Raub wurde der Geschäftsinhaber zunächst mit einem Vorwand getäuscht und anschließend mit einer Schusswaffe bedroht. Ihm gelang jedoch die Flucht. Zwei weitere Tatverdächtige drängten daraufhin in den Laden.

Die unbekannten Tatverdächtigen zerschlugen mit mitgebrachtem Werkzeug Vitrinen und Schaufenster. Anschließend flüchteten sie fußläufig mit ihrer Beute zu einem in der Nähe abgestellten Fahrzeug.

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Mechernich | Aktuelles

Neuer Mechernicher Bahnhof in Betrieb

prominentes Fachpublikum bei der Einweihung vor Ort

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Nach dem Festakt stellten sich (v.r.) Dr. Norbert Reinkober, Hans Schmitz, Kai Rossmann, Bernd Kolvenbach, Dr. Hans-Peter Schick, Thomas Hambach und Jens Schäfer zum Gruppenbild auf den Bahnsteig, von rechts im Hintergrund die Kommunalpolitiker Peter von Wilcken, Birgit Braun-Näger, Hermann-Josef Krest, Vize-Bürgermeister Günter Kornell und Beppo Wassong sowie der Planer Wilfried Claesgens vom Büro Gotthard & Knipper. Auf dem Bild fehlt Reinhard Hübner vom zweiten Planungsbüro Schmidt. Er hatte eine 500-Euro-Spende für die Kinderfeuerwehr Mechernich mitgebracht. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Viel prominentes Fachpublikum fand sich zum Wochenbeginn im Mechernicher Bahnhof ein, um den Abschluss der fast elf Millionen Euro teuren Bahnsteig- und Anlagenmodernisierung zu feiern.

Dabei gab es viel Lob für die Stadt Mechernich, die einen barrierefreien Ausbau der völlig veralteten Gleisanlagen in Gang gesetzt hatte.

Mit dieser millionenschweren Initiative zogen Stadtrat, Erster Beigeordneter Thomas Hambach als Projektmanager und Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick letztendlich auch die Deutsche Bahn (DB), Nahverkehr Rheinland (NVR) und DB Station & Service AG mit.

Dazu allerdings bedurfte es unter anderem der politischen Unterstützung des von Bernd Kolvenbach geführten Zweckverbandes Verkehrsverbund Rhein-Sieg, in dem auch der Mechernicher Kommunalpolitiker Hans Schmitz sein gewichtiges Wort in die Waagschale warf, ebenso der Landtagsabgeordnete Klaus Voussem.

„Schneller als eine Großstadt“

„Dass wir nach gut zwei Jahren Bauzeit trotz aller Handicaps einschließlich Corona schon fertig sind bei einer überschaubaren Kostenüberschreitung“, lobte NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober: „Das ist der Verdienst der den Bau ausführenden Firmen, der Planungsbüros vor allem aber der Stadtverwaltung Mechernich.“

„Mit einer Großstadt“, so Reinkober, wäre man nie und nimmer so zügig und konsequent zum Ziel gekommen.

Immerhin 60 Prozent der arbeitenden Bevölkerung am Bleiberg sind Pendler. Zurzeit nutzten auch dank der vielen kommunalen Park- & Ride-Parkplätze bereits etwa 3000 Ein- und Aussteiger den Mechernicher Bahnhof, so Dr. Schick. Ein Wert, den Dr. Norbert Reinkober gerne schnellstmöglich auf 5000 in Mechernich ein- oder aussteigende Bahnnutzer pro Tag steigern möchte.

Voraussetzung wäre die möglichst baldige Elektrifizierung der Eifelstrecke Köln-Trier-Saarbrücken.

„Nicht nur geredet, sondern gehandelt“

„Egal, welche Probleme aufgetreten sind, wir haben alles sehr unkonventionell lösen können“, berichtete der Nahverkehrschef.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick nutzte die Gunst der Stunde, um Mechernich als Haltepunkt für den Regionalexpress RE 12 zu empfehlen. Damit wäre der Bleiberg-Hauptbahnhof Schnellzughalt auf der bald elektrifizierten und möglicherweise in ihrer Bedeutung stark aufgewerteten linksrheinischen Eisenbahnstrecke.

Nach dem verheerenden Unwetter im vergangenen Sommer war die Eifelstrecke an mehreren Stellen unterspült und verschüttet worden. Züge von Köln und bis Mechernich sowie in umgekehrter Richtung verkehren erst seit vergangenem Samstag, 23. April, wieder.

Aktuell sind unter anderem der Hausbahnsteig und der neue Mittelbahnsteig fertig gestellt, die beide 170 Meter lang sind und mit Bahnsteigdächern versehen wurden. Auch die Fußgängerbrücke mit Treppenanlagen und drei Aufzugstürmen steht bereits, kann aufgrund von Restarbeiten aber voraussichtlich erst ab Juli genutzt werden, hieß es.

„Aufzug geht erst im Juli in Betrieb“

Die Stadt habe im Umfeld mehrere P+R-Anlagen mit 488 Stellplätzen gebaut. Genutzt werden könnten zudem 25 Fahrradboxen, mehrere Bike-und-Ride-Anlagen sowie eine e-Bike-Station, so Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Im Sommer dieses Jahres soll der sich anschließende Abschnitt bis Kall wieder befahrbar sein. Die Arbeiten am Abschnitt bis Nettersheim werden voraussichtlich bis Ende 2023 dauern. Auf der Voreifelstrecke zwischen Bonn und Euskirchen kann ab dem 1. Mai dieses Jahres wieder die komplette Strecke genutzt werden.

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Mechernich | Aktuelles

Kanalarbeiten Alte Straße

Vollsperrung zwischen dem 19.04.-22.04.

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Die Kreisstraße 27 („Alte Straße“) in Bleibuir ist wegen Kanalarbeiten in der Woche nach Ostern voll gesperrt. Foto: Manfred Lang/pp/Archiv ProfiPress

Voll gesperrt wird die Alte Straße in Bleibuir wegen Kanalarbeiten in der Osterwoche. Das teilt der für das Straßenverkehrswesen zuständige Jürgen Winand dem „Bürgerbrief“ mit. Die Sperrung bezieht sich auf den Zeitraum von Osterdienstag, 19. April, bis zum Freitag vor Weißen Sonntag, 22. April.

Es sind für beide Fahrtrichtungen Umleitungstrecken über Lückerath (L 169), Denrath/Weißenbrunnen (B 266) und Hostel/Glehn (K 25) ausgeschildert, so Winand.

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Mechernich | Aktuelles

Mechernich: Hecke stand in Flammen

Gang zum Örtchen verhindert schlimmeres

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Als eine 64-Jährige in der vergangenen Nacht (01.36 Uhr) ihren Schlaf unterbrach, bemerkte sie den Brand ihrer Tujahecke an der Kapellenstraße. Sie informierte die Feuerwehr. Diese konnte den Brand umgehend löschen. Die 3,5 Meter hohe Hecke wurde auf einer Länge von 15 Metern beschädigt. Hinweise auf die Brandursache liegen aktuell noch nicht vor.

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