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Pulheim | Leben & Menschen

Wie grün wird der Guidelplatz in Brauweiler?

Die Stadt Pulheim stellt den aktuellen Sachstand vor.

Anja Fiedler

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Symbolbild / Foto: pixabay

Der Tiefbau- und Verkehrsausschuss (TVA) der Stadt Pulheim hatte die Verwaltung in seiner Sitzung vom 16.09.2020 beauftragt zu prüfen, wie der Guidelplatz zusätzlich begrünt werden kann, um so für ein besseres Mikroklima und eine höhere Aufenthaltsqualität zu sorgen. Zudem sollte die Verwaltung prüfen, inwieweit auf dem Gelände des Guidelplatzes in Brauweiler eine Begrünung durch Hochbeete, Pflanzgefäße, Rankgitter, Kübel o.ä. möglich ist. Dies sollte unter Beachtung der Besonderheiten des Platzes mit der Tiefgarage und in Absprache mit den hierfür relevanten Beteiligten geschehen. Als Ergebnis der Prüfung soll ein Pflanzkonzept für den Guidelplatz vorgelegt werden, das die relevanten Gesprächspartner bzw. Eigentümer miteinbezieht und in die Verantwortung für die Gestaltung des Platzes nimmt. In einer Vorlage für den TVA am 16.06.2021 berichtet die Verwaltung nun über den aktuellen Sachstand.

Begrünungsmöglichkeiten

Der Guidelplatz wurde vom Atelier Fritschi & Stahl ganz bewusst als steinerner Platz konzipiert. Zudem müssen im Hinblick einer Begrünung einige Sachverhalte berücksichtigt werden. Unter dem größten Teil des Platzteppichs befindet sich eine Tiefgarage. Die Belastbarkeit der Tiefgaragendecke ist genau wie die sich daraus resultierenden Möglichkeiten begrenzt. Im Ergebnis ist lediglich die Aufstellung von Pflanzgefäßen möglich. Der gesamte innere Bereich des Platzes – in etwa die Fläche zwischen den Sonnenschirmen – dient als Feuerwehraufstellfläche und muss demnach von Einbauten freigehalten werden. Der Bereich vor den Arkaden – also zwischen bereits vorhandenen Einbauten und den Gebäuden – dient der Führung Sehbehinderter und muss daher auch von Einbauten freigehalten werden. Im Ergebnis können also lediglich Blumenkübel in dem Streifen aufgestellt werden, in dem sich auch die anderen Einbauten wie Bänke, Radständer, Abfalleimer und Außengastronomie mit Sonnenschirmen befinden. Dieser Bereich ist allerdings bereits umfassend möbliert bzw. wird bereits von der Außengastronomie genutzt. Begrünungen könnten daher nur zu Lasten dieser Nutzungen erfolgen. Zudem greift jede Änderung in die von den Ratsgremien beschlossene und urheberrechtlich geschützte Planung des Platzes ein. Von daher hat die Verwaltung das Atelier Fritschi & Stahl mit der Überprüfung der Fragestellungen beauftragt. Die Ergebnisse werden in der Sitzung vorgestellt.

Installation Brunnen

Die Planung des Ateliers Fritschi & Stahl sieht den Bau eines Brunnens im Bereich der Bäckerei vor. Der Brunnen war von Beginn an Teil des Platzkonzeptes, um die Atmosphäre des Platzes und die Terrassengastronomie aufzuwerten. Der „Nikolaus Lauxen Brunnen“ soll die Ortsgeschichte Brauweilers aufgreifen und an den Barockbaumeister der benachbarten Prälatur erinnern. Gleichzeitig soll er zum Spielen und Verweilen einladen. Viele Bürger wünschen sich einen Brunnen. Die Planung des Brunnens ist inzwischen soweit abgeschlossen, dass nun laut Verwaltung die Ausschreibung möglich wäre.

Wie grün wird der Guidelplatz wirklich? Foto: Anja Fiedler

Begrünung neben der Tiefgaragen-Rampe

Mit dem aktuellen Provisorium will die Verwaltung für den Fall einer Bebauung des Schotterparkplatzes vermeiden, dass ggf. neu hergestellte Flächen unmittelbar wieder zurückgebaut werden müssen. Doch die nun errichtete Asphaltplatzfläche „lädt“ zum Parken ein und schafft so noch zusätzliches Verkehrsaufkommen, was nicht gewünscht ist. Der Bereich soll im Endausbau nur dem Lieferverkehr für die am Guidelplatz ansässigen Geschäfte vorbehalten bleiben. Aktuell ist keine Bebauung des Platzes absehbar und es fehlt im Augenblick tatsächlich an Grün. Daher könnten, laut Verwaltung, zumindest die Grünflächen entlang der Tiefgaragenrampe sowie neben der Pergola hergestellt und dort in der kommenden Pflanzperiode insgesamt 5 Bäume gepflanzt werden. Die erforderlichen Mittel stehen zur Verfügung. Die Beratungen und daraus resultierenden Beschlüsse im TVA bleiben abzuwarten. Viele Brauweiler Bürgerinnen und Bürger erwarten auf jeden Fall gespannt die Ergebnisse.

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Nachhaltige Mobilität in Pulheim

Pulheim nimmt an Europäischer Mobilitätswoche teil.

Anja Fiedler

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Mit dem Fahrrad ist man auch nachhaltig unterwegs. / Foto: Anja Fiedler

Die Europäische Mobilitätswoche (EMW) ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit dem Jahr 2002 haben Kommunen in ganz Europa die Möglichkeit die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität der Öffentlichkeit vor Ort näher zu bringen. Dabei sollen möglichst viele Beteiligte, wie Bürgerinnen und Bürger, aber auch andere Akteure eingebunden werden.

Erstmalige Teilnahme der Stadt Pulheim

Wie die Verwaltung in einer Mitteilungsvorlage für den Tiefbau- und Verkehrsausschuss mitteilt, wird sich die Stadt Pulheim in diesem Jahr erstmalig mit eigenen Aktionen an der Europäischen Mobilitätswoche beteiligen. Die EMW findet jedes Jahr vom 16. bis 22. September statt. Diesmal ist auch die Stadt Pulheim dabei.

Was ist die Europäischen Mobilitätswoche?

Im Rahmen der EMW werden innovative Verkehrslösungen ausprobiert oder es wird mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität in der Kommune geworben. So können z. B. Parkplätze und Straßenräume temporär umgenutzt oder neue verkehrliche Maßnahmen, z. B. neu gestaltete Fuß- oder Radwege, in dieser Zeit eingeweiht werden. Auch Schulwettbewerbe oder Aktionen für mehr Klimaschutz im Verkehr können Inhalte der Mobilitätswoche sein. Die Aktionen sollen zeigen, dass nachhaltige Mobilität Spaß macht und wie diese praktisch gelebt werden kann.

Koordination und Unterstützung

In Deutschland übernimmt das Umweltbundesamt die nationale Koordinierung der Europäischen Mobilitätswoche. Es unterstützt die Kommunen bei der Umsetzung, z. B. mit fachlichen Hilfestellungen, verschiedenen Netzwerkveranstaltungen, Designvorlagen, usw. Das Umweltbundesamt ist also die zentrale Anlaufstelle rund um die EMW. In NRW bietet zusätzlich das „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ weitere Unterstützung für die Mitgliedskommunen bei der Vorbereitung und Durchführung der Europäischen Mobilitätswoche.

Konkrete Umsetzung

Derzeit erarbeitet und plant die Stadtverwaltung in enger Zusammenarbeit mit dem Zukunftsnetz Aktionen für die EMW im September. Es ist vorgesehen, dass Pulheim zukünftig jedes Jahr an der Europäischen Mobilitätswoche teilnimmt. Sobald der Umfang und die genauen Aktionen feststehen, werden diese der Öffentlichkeit bekanntgegeben.

Weitere Informationen zur EMW findet man auf der Internetseite des Umweltbundesamtes. Link: https://www.umweltbundesamt.de/europaeische-mobilitaetswoche

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Onlineveranstaltung „Abi – was nun?“

Anja Fiedler

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Die Veranstaltung möchte u. a. einen Überblick über die verschiedenen Bildungswege vermitteln. / Symbolbild: pixabay

Das Pulheimer Bildungsbüro möchte in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und der Zentralen Studienberatung der Technischen Hochschule Köln Informationen und Anregungen zur Studien- und Berufswahl für Abiturientinnen und Abiturienten und deren Eltern geben. Daher bietet sie eine kostenlose Online-Informationsveranstaltung für Interessierte am Mittwoch, 26.05.2021, von 17 Uhr 30 bis 19 Uhr 30 an.

Inhalte der Veranstaltung

Nicht nur für Abiturientinnen und Abiturienten, sondern auch für deren Eltern stellen sich nach dem erfolgreichen Abitur Fragen nach dem weiteren Berufs- und Bildungsweg.

  • Studium oder Ausbildung?
  • Betriebliche Ausbildungen und deren Perspektiven
  • Fachhochschule oder Universität?
  • Staatliche oder private Hochschule?
  • Ein Studium im In oder Ausland?
  • Was genau sind Bachelor- und Masterstudiengänge?
  • Was ist ein duales Studium?
  • Welche Bildungswege eröffnen sich und sind sinnvoll?
  • Welche Kosten entstehen und welche Förderungen gibt es?
  • Wie erfolgt die Bewerbung und wie können Eltern dabei unterstützen?

Wolfgang Krieger-Heinrichs, Berufs- und Studienberater der Agentur für Arbeit Brühl sowie Florian Pavel, Zentrale Studienberatung der Technischen Hochschule Köln, stellen Möglichkeiten und Wege vor, zwischen denen Abiturientinnen und Abiturienten wählen könne. Außerdem geben sie Informationen, Tipps und Anregungen, wie Eltern beim Weg von der Schule unterstützen können. Im Anschluss an einen Vortrag steht ein Chatraum für Fragen und Antworten zur Verfügung.

Unter dem Motto „Kein Abschluss ohne Anschluss“ soll die Online-Informationsveranstaltung dabei helfen, einen erfolgreichen Übergang von Schule in den Beruf zu ermöglichen.

Anmeldung

Anmeldungen für die Veranstaltung sind bis zum 19.05.2021 möglich. Ansprechpartnerin im Pulheimer Bildungsbüro dafür ist Gabriele Busmann. Anmeldungen bitte telefonisch unter 02238-808-353 oder per Mail an: bildungsbuero@pulheim.de. Nach Anmeldeschluss wird eine Mail mit den Zugangsdaten zum Zoom-Konferenzraum an die Teilnehmenden verschickt.

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111 Rote Herzen für die Parkallee in Brauweiler

Anja Fiedler

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„Stark für den Park 1“: 111 Herzen zierten die Bäume entlang der Parkallee / Foto: Anja Fiedler

Die Interessengemeinschaft „Stark für den Park“ setzte am 25.04.2021 ein kunstvolles Zeichen für den Erhalt der Parkallee an der Helmholtzstraße in Brauweiler. Passend zum „Tag des Baumes“ schmückte sie die Bäume mit 111 roten Herzen. Zusätzlich machten „Klimatafeln“ entlang der Allee auf die Bedeutung des Grünstreifens für die Luft- und Lebensqualität des Ortes aufmerksam.

Hintergründe der Aktion

Die kürzlich gegründete Interessengemeinschaft “Stark für den Park” möchte mit der Aktion ein künstlerisches Ausrufezeichen setzen. Mit der “Allee der roten Herzen” wendet sie sich gegen die Pläne die Verlängerung der Stadtbahnlinie 4 von Köln über Widdersdorf bis Niederaußem durch die Helmholtzstraße zu führen. Eine entsprechende Vorstudie wurde Anfang des Jahres veröffentlicht. Bei Umsetzung dieser Planungen würde das dem Baumbestand sowie vielen Pflanzen und Tieren die Lebensgrundlage entziehen. Das möchte die Interessengemeinschaft “Stark für den Park” verhindern. Grundsätzlich befürwortet sie den Ausbau des ÖPNV, ist aber über die vorgesehene Trassenführung entsetzt.

“Wir fordern, dass in der Machbarkeitsstudie alternative Streckenführungen geprüft werden. Eine Stadtbahn durch die Parkallee, die Teil der grünen Lunge Brauweilers sowie Naherholungsgebiet ist, ist keine Option”, meint der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, Thomas Bollwerk

Weitere Ziele der Interessengemeinschaft

Mit der Aktion der 111 Herzen möchte “Stark für den Park” auch noch weitere Mitstreitende gewinnen. Die Interessengemeinschaft kann nicht nachvollziehen, dass in Zeiten des Klimawandels in Erwägung gezogen wird, den Grünstreifen an der Helmholtzstraße zu opfern, obwohl Alternativen vorhanden sind.

Mit der “Herzensaktion” und den Infotafeln über die Bäume wird deutlich, dass der Erhalt der Parkallee eine Herzensangelegenheit für die Mitglieder von “Stark für den Park” ist. Bei einem Spaziergang, so hoffen sie, wird vielen Menschen deutlich, wie wichtig die Allee und Grünflächen an der Helmholtzstraße für Brauweiler sind  Sie möchten gemeinsam mit möglichst vielen anderen Mitstreitenden erreichen, dass die Pläne zur Verlängerung der Stadtbahnlinie überarbeitet werden und dadurch die Parkalleeerhalten bleibt. Entsprechende Bürgeranträge sind bzw. werden gestellt. Weitere Infomationen findet man auf der Internetseite https://stark-fuer-den-park.de/

Ein Plakat informierte über das Anliegen von „Stark für den Park“ / Foto: Anja Fiedler

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Untersuchung des demografischen Wandels in Pulheim

Anja Fiedler

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In älteren Pulheimer Siedlungen findet ein Generationenwechsel statt. / Quelle: Anja Fiedler

Im Jahr 2018 gab die Stadt Pulheim die „Wissenschaftliche Untersuchung zu den Folgen des demografischen Wandels in älteren Ein- und Zweifamilienhausgebieten“ in Auftrag. In einer Mitteilungsvorlage für den Planungsausschuss am 20. April 2021 informiert die Verwaltung nun über den aktuellen Sachstand.

Themenfelder der wissenschaftlichen Untersuchung

Eine Vielzahl von Themenfeldern wurde im Hinblick auf die demografischen Folgen in den betroffenen Siedlungsgebieten betrachtet. So waren z. B. Wohnumfeld und Infrastruktur-bedarf, die Abschätzung des bisher stattgefundenen Generationenwechsels, die Nachfragesituation der nachrückenden Haushalte, der Investitionsbedarf in Bestandsgebieten und die Einschätzung der künftigen Entwicklung Inhalte der wissenschaftlichen Untersuchung.

Ergebnisse und Auswertung

Inzwischen liegen die Ergebnisse der Untersuchung als Entwurf vor. Diese sind laut Aussagen der Verwaltung gut, umfassend und erkenntnisreich.

Ein wichtiger Kernpunkt der Untersuchung war eine Haushaltsbefragung in Ein- und Zweifamilienhausgebieten, die überwiegend zwischen den 1950er und 1980er Jahren entstanden sind. Die Befragung verzeichnete nach Aussagen der Verwaltung einen sehr guten Rücklauf.

Ebenso wurde eine Prognose zur voraussichtlichen Bevölkerungs- und Haushalts-entwicklung erstellt.

Häuser Pulheim / Foto: Anja Fiedler

Präsentation

Es erfolgt derzeit durch die Verwaltung eine Prüfung und Schlussüberarbeitung des Berichts. Die Ergebnisse werden dann innerhalb der Verwaltung erörtert. Anschließend werden die Ergebnisse in die Ratsgremien eingebracht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die vollständigen Informationen können im Ratsinformationssystem (Link zu Unterlagen: https://sdnetrim.kdvz-frechen.de/rim4350/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZePNeetikeUKpMFQBn4TrLg)der Stadt Pulheim eingesehen werden.

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