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Wesseling | Politik & Wirtschaft

Golland zu Besuch bei LyondellBasell in Wesseling

Konstruktives Gespräch mit dem Werksleiter Tassilo Bader über aktuelle Herausforderungen.

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Eine Delegation der Lyondell Basell begrüßte Gregor Golland im Werk / Foto: Lyondell Basell

Der CDU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU- Landtagsfraktion Gregor Golland besuchte im Rahmen seiner Wirtschaftstour einen weiteren führenden Arbeitgeber in der Region. Ende Mai war Golland zu Gast im Eisenwerk Brühl, am vergangenen Freitag traf er sich mit Tassilo Bader, Werksleiter bei LyondellBasell, und seinem Team in Wesseling zum Gedankenaustausch. 

LyondellBasell ist das europaweit drittgrößte Chemieunternehmen. Die Standorte Wesseling mit sechs und Hürth-Knapsack mit zwei Produktionsanlagen sind Marktführer in der Herstellung von Polyolefinen.

„Tassilo Bader und 3 seiner Führungskräfte aus Produktion, Sicherheit/Umweltschutz und Kommunikation haben mit mir ein sehr konstruktives Gespräch über die aktuellen Herausforderungen am Chemiestandort Wesseling geführt“, berichtet Golland. „Es ging u.a. um den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen, um den Fachkräftemangel sowie die Nutzung von Plastikabfällen und nachwachsenden Rohstoffen bei der Herstellung von Kunststoffen, die in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen eingesetzt werden. Es war mir zudem eine besondere Freude, meinen früheren Ausbildungsbetrieb zu besuchen.“ Der Christdemokrat absolvierte von 1995 bis 1998 seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei den damaligen Rheinischen Olefinwerken (heute LyondellBasell).  Golland wird den Dialog mit kleinen und großen Betrieben in seinem Heimatwahlkreis fortsetzen. „Egal ob Handwerksbetrieb oder großes Unternehmen, alle leisten einen wichtigen Beitrag für eine starke Wirtschaft und gute Arbeitsplätze in unserer Region“.

Wesseling | Politik & Wirtschaft

Stadt Wesseling erweitert E-Flotte

Dienstfahrten der Stadt und Ordnungsdienst ab sofort elektrisch

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Bürgermeister Erwin Esser, mit den Mitarbeiterinnen vom Kommunalen Ordnungsdienst, Lisa Dehenn vom Fachbereich Interne Dienste und Manfred Hausmann, Kommunalberater bei der Westenergie, nehmen die neuen Fahrzeuge unter die Lupe (v.l.n.r.) / Foto: Stadt Wesseling

Die Stadt Wesseling erweitert ihre E- und Hybrid-Flotte um zwei weitere Fahrzeuge. Zukünftig werden auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für Dienstfahrten einen PKW aus dem Fahrzeugpool nutzen, elektrisch unterwegs sein. Der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Wesseling freut sich über das zweite E-Fahrzeug für die vielen Fahrten im Stadtgebiet.

„Die sukzessive Umstellung unserer Dienstfahrzeuge auf E- und Hybridfahrzeuge ist eine der Aufgaben, die wir uns mit unserem Integrierten Klimaschutzkonzept gestellt haben“, erklärt Bürgermeister Erwin Esser  An den Kosten für die neuen Fahrzeuge hat sich die Westenergie beteiligt. Durch diese Unterstützung trägt Westenergie dazu bei, dass die Stadt Wesseling der Erreichung ihrer Klimaschutzziele näherkommt. „Als regionaler Energieversorger setzen wir gemeinsam mit den Kommunen Maßnahmen wie diese um. Wir sehen in der Zusammenarbeit mit Kommunen einen Beitrag für mehr Standortqualität und Wertschöpfung der Region“, sagt Manfred Hausmann, Kommunalbetreuer der Westenergie. Wesseling und Westenergie arbeiten bereits seit vielen Jahren auf dem Gebiet der rationellen Energieanwendung partnerschaftlich zusammen. Moderne Ladetechnik und Ladeinfrastruktur spielen eine Hauptrolle dabei, Elektromobilität zur akzeptierten Alternative zu Benzin und Diesel zu machen. Dazu trägt die Stadt Wesseling seit 2020 in Kooperation mit der Westenergie bei: mit 13 öffentlichen Ladesäulen im Stadtgebiet.

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Wesseling | Politik & Wirtschaft

Haushalt 2021 beschlossen

Stadt legt bei Investitionen den Schwerpunkt auf Bildung

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Symbolbild / Foto: pixabay

Der Hauptausschuss der Stadt Wesseling hat am 18. Mai, pandemiebedingt anstelle des Rates, den Haushalt der Stadt für das Haushaltsjahr 2021 beschlossen. Für die Stadt ergibt sich nach Beschlussfassung und unter Berücksichtigung der pandemiebedingten Kostenisolierung ein Haushaltsdefizit von rund 5,26 Mio. Euro. Bereits bei der Einbringung im Februar hatte Kämmerin Karolin Beloch den Fraktionen deshalb für ihre Haushaltsberatungen mit auf den Weg gegeben, die konsumtiven, also die laufenden Verwaltungskosten, zu reduzieren und klüger zu investieren.

Die Verwaltung ihrerseits hat folgende große Investitionsmaßnahmen für das Jahr 2021 eingebracht:

  • Sanierung und Neustrukturierung des Schulcampus (Schulzentrum): 25 Mio. Euro
  • Neubau der Kita am Gartenhallenbad: 6,8 Mio. Euro
  • Erweiterungen der Grundschulen: 6,29 Mio. Euro
  • Errichtung naturwissenschaftlicher Fachräume im Schulzentrum: 4,2 Mio. Euro
  • Bau Umkleidegebäude am Sportplatz Urfeld: 3,44 Mio. Euro
  • Errichtung einer provisorischen Kita auf dem Wilhelm-Rieländer-Areal: 1,5 Mio. Euro

Vor dem Beschluss des Haushalts für 2021 hat der Hauptausschuss den Jahresabschluss 2018 festgestellt. Der Haushaltsüberschuss lag bei fast 47 Mio. Euro, die nun in die Ausgleichsrücklage fließen. „In schlechten Haushaltsjahren kann die Stadt auf diese Überschüsse zurückgreifen“, erklärt Kämmerin Karolin Beloch. „Sonst sähe es düster aus.“ Trotzdem hat die Stadt Wesseling erstmals seit 2010 wieder investive Kredite (in Höhe von 30 Mio. Euro) zur Deckung des Finanzplans eingeplant. Steuererhöhungen sind nicht vorgesehen. Wenn die Einnahmesituation sich so weiterentwickelt, müssen aber auch diese für die Folgejahre in Erwägung gezogen werden. Im interkommunalen Vergleich innerhalb des Rhein-Erft-Kreises liegt Wesseling mit den Hebesätzen sowohl bei der Grundsteuer als auch bei der Gewerbesteuer im unteren Bereich.

Corona-Kosten

Das Defizit von 5,26 Mio. Euro im Ergebnisplan ist weit geringer als es sein könnte. Für die kommunalen Haushalte 2021 hat das Land NRW die Möglichkeit geschaffen, die Mehrausgaben und die Mindererträge, die die Corona-Pandemie mit sich brachte, im Ergebnisplan auszuklammern, damit die Städte nicht krachend in der Haushaltssicherung oder gar im Nothaushalt landen. Ohne diese Möglichkeit läge der Haushalt der Stadt Wesseling in 2021 mit fast 54,7 Mio. Euro im Minus. Diese Lösung verringert die mehr als angespannte Lage aber nur im Ergebnisplan. Denn so oder so haben die Städte das Geld nicht im Stadtsäckel und damit fehlt es im Finanzplan. Die Dramatik und die Unsicherheit der Haushaltssituation ist damit also nicht geheilt.

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Produktion von grünem Wasserstoff auf der Zielgeraden

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Fotonachweis: Shell Energy and Chemicals Park Rheinland

Drei Spezialkräne waren nötig, um die beiden sogenannten Venturi-Dächer auf die Anlage zu hieven. Die beiden Module umfassen eine Dachfläche von 25 mal 18,5 Metern und sind 46 Tonnen schwer. Die an der vorherrschenden Hauptwindrichtung ausgerichtete Dachkonstruktion gewährleistet eine umwelt- und ressourcenschonende Be- und Entlüftung des Produktionsbereichs. Auf eine mechanische Lüftung kann so verzichtet werden.

Module kamen aus Großbritannien


In den vergangenen Monaten waren die fünf Elektrolyseur-Module nach erfolgreichem Probebetrieb aus
Großbritannien nach Wesseling gebracht und eingebaut worden. In den Elektrolyseuren wird Wasser mit Hilfe von Gleichstrom in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff getrennt. Der anfallende Sauerstoff wird in die Umgebung abgegeben. Der Wasserstoff wird in das Raffinerienetz eingespeist und in Anlagen zur Aufwertung von Produkten verwendet. Weil der in der Elektrolyse verwendete Strom aus regenerativer Energie stammt, entsteht „grüner Wasserstoff“, einer der wichtigsten Energieträger zur Gestaltung der Energiewende.

Europaweit größte PEM Anlage steht in Wesseling


Die Montagearbeiten befinden sich damit auf der Zielgeraden. Bereits im Juli ist die Inbetriebnahme der dann europaweit größten PEM-Wasserstoff-Elektrolyse (PEM steht für Proton Exchange Membran) für die Erzeugung von grünem Wasserstoff vorgesehen. REFHYNE wird pro Jahr etwa bis zu 1300 Tonnen Wasserstoff produzieren. Die Technologie gilt als ein Pilot für einen Einsatz zum Beispiel für Mobilität,
Industrieanwendungen, Stromspeicher und Heizzwecke. Der Shell Energy and Chemicals Park Rheinland setzt damit seinen ambitionierten Weg fort, die Energiewende aktiv mitzugestalten und in die Erreichung der deutschen Klimaziele zu investieren. Weil der grüne Wasserstoff aus erneuerbarer Energie gewonnen wird, trägt das Projekt dazu bei, die CO2-Intensität des Standorts nachhaltig zu reduzieren. Das unterstützt Shell beim Ziel, bis zum Jahr 2050 ein EnergieUnternehmen mit Netto-Null-Emissionen zu werden.

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„Keine Scham vor offensichtlicher Selbstbedienung der Grünen!“

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„Die Gemeindeordnung NRW stellt sicher, dass „die Gemeinde den Fraktionen aus Haushaltsmitteln Zuwendungen zu den sachlichen und personellen Aufwendungen für die Geschäftsführung…..“ gewähren muss. Dass die Grünen keine Spur von Scham zeigen, sich vor diesem Hintergrund aus der Haushaltskasse der Stadt zu bedienen, trifft bei uns auf absolutes Unverständnis“, so Detlef Kornmüller, Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Wesseling.

Gehe es nach den Plänen der Grünen, die von der CDU einmütig unterstützt werden, verdoppele sich die frischgewählte Fraktion mal eben ihre Zuwendungen. Dies führe dazu, dass ein Ratsmitglied der Grünen jährlich nahezu 5.200 Euro pro Kopf bekomme. Bei der SPD beliefe sich nach deren Plänen der Pro-Kopf-Betrag auf ca. 2.800 Euro.

„Dass eine Fraktion von 6 Personen eine Fachkraft im Umfang von einer halben Stelle benötigt, erschließt sich mir nicht. Vor allen Dingen dann, wenn den Fraktionen der FDP und WIR/FWW keinerlei Mittel für fachliche Unterstützung zugestanden werden. Dies führt zu einer absoluten Ungleichbehandlung, die durch nichts zu rechtfertigen ist“, ergänzt Kornmüller. „Auch die Kosten für eine Fraktionsklausur schlügen nur mit 50 % zu Buche im Vergleich zu SPD und CDU.

Mit der Umwandlung von 50 % der Personalkosten in Sachmittel halten sich die Grünen eine Hintertür offen, um das Geld, das sie für Personal offensichtlich gar nicht benötigen, anderweitig einzusetzen. In Zahlen 12.000 Euro.

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