Kontaktieren Sie uns

Brühl | Politik & Wirtschaft

Hightech made in Brühl

Landtagsabgeordneter besucht das Eisenwerk

Veröffentlicht vor

am

Kompetente Führung durch das Brühler Eisenwerk: (v.l.) Christian Hoffert, Rüdiger von Waldow, Gregor Golland, Matthias Pampus-Meder und Wilm Papke. Foto: Büro Gregor Golland

Das Brühler Eisenwerk stand auf dem Besuchsprogramm des Brühler Landtagsabgeordneten Gregor Golland. Im Rahmen einer Führung konnte er sich von der globalen Bedeutung des Unternehmens überzeugen.

Im Audi, im Ford oder im GM – die Motorblöcke des Brühler Eisenwerks finden sich in Autos weltweit. Der CDU-Landtagsabgeordnete für den südlichen Rhein-Erft-Kreis erfuhr, dass es der größte Arbeitgeber seiner Heimatstadt ist.

Vier Millionen Gusseisen-Produkte

Das Eisenwerk Brühl beschäftigt über 1500 Mitarbeiter. Seit über 90 Jahren produziert es gusseiserne Motorblöcke, Zylinderkurbelgehäuse und Zylinderköpfe, für die Autoindustrie. Rund vier Millionen Stück werden jedes Jahr produziert, der Großteil davon wird in alle Welt exportiert. Kompetente Erklärungen zum Unternehmen gab es von Christian Hoffert, Rüdiger von Waldow, Matthias Pampus-Meder und Wilm Papke.

Lange Erfolgsgeschichte

„Die Grauguss-Blöcke aus Brühl sind ein international gefragtes Hightech-Produkt made in Germany“, erklärt Golland. „Ich hatte einen sehr informativen Austausch mit den Vertretern der Gesellschafterin  und der Geschäftsführung des Eisenwerks sowie eine Werksbesichtigung. Trotz seiner langen Erfolgsgeschichte sieht sich das Unternehmen heute mit umfangreichen Auflagen konfrontiert. Das treibt die Kosten nach oben und erschwert die Wettbewerbsfähigkeit. Gerne setze ich mich dafür ein, dass Abhilfe geschaffen wird. Der Abbau von Bürokratie ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung im Rahmen der Entfesselungsoffensive. Ich bin überzeugt: Wir brauchen erfolgreiche familiengeführte Unternehmen des Mittelstands, um Deutschlands Wohlstand weiter zu erwirtschaften.“

Brühl | Politik & Wirtschaft

Soforthilfe zur Unwetterkatastrophe – Antragstellung in Brühl

Stadt Brühl vereinfacht die Antragstellung für Soforthilfen und richtet ein Infotelefon ein

Veröffentlicht vor

am

Nach dem Unwetter in NRW und RLP werden vom Land Soforthlfen in dreistlliger Millionenhöhe zur Verfügung gestellt. /Foto: Regional.report

Die Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffene Personen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit. Das hat das Landeskabinett am Donnerstag, 22. Juli 2021, in einer Sondersitzung beschlossen.

Mit dem Soforthilfepaket wird zunächst schnelle Hilfe für folgende vier Gruppen bereitgestellt:

1) Bürgerinnen und Bürger

2) Gewerbliche Wirtschaft und freie Berufe

3) Personen aus der Landwirtschaft sowie für land- und forstwirtschaftliche     Betriebe

4) Kommunen

Einzelheiten zu den unterschiedlichen Hilfen, deren Richtlinien und alle Formulare stellt die Landesregierung unter https://www.land.nrw/soforthilfe bereit.

Antragstellung

Die Anträge finden Sie online unter https://www.land.nrw/soforthilfe. Außerdem erhalten Sie diese zu den aktuellen Öffnungszeiten in der Telefonzentrale Rathaus A, Uhlstraße 3. Bitte tragen Sie beim Betreten mindestens einen OP-Mundschutz und richten sich nach den Angaben der Mitarbeitenden vor Ort.

Öffnungszeiten

Montag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Dienstag: 13:00 bis 17:00 Uhr

Mittwoch: 8:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag: 13:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 8:00 bis 12:30 Uhr

Der ausgefüllte Antrag ist per Mail an fluthilfe@bruehl.de zu richten. Außerdem ist der Einwurf in den Briefkasten am Gebäude des Rathauses A möglich (nicht der Briefkasten der Deutschen Post, sondern der eingelassene Briefkastenschlitz neben dem Haupteingang). Von einer persönlichen Abgabe ist aufgrund der andauernden Corona-Situation und der gleichzeitigen Einlasskontrolle zum Bürgeramt ausdrücklich abzusehen.  

Bearbeitung und Auszahlung

Die Bearbeitung der Anträge richtet sich nach dem Eingang. Die Auszahlung der Soforthilfe erfolgt schnellstmöglich auf die in den Anträgen angegebene Bankverbindung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Angaben daher sorgfältig.

Bürgertelefon „Fluthilfe“

Zu den Hilfsmaßnahmen hat die Landesregierung das Bürgertelefon „Fluthilfe“ eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten grundsätzliche Fragen zum Verfahren. Die Nummer richtet sich an betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie betroffene Unternehmen.

0211 / 4684-4994

Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr

Samstag und Sonntag, 10 bis 16 Uhr

Weiterlesen

Brühl | Politik & Wirtschaft

IT-Ausstattung für Schulen

Kommunen sollen die Landesförderung nutzen

Veröffentlicht vor

am

Für die IT-Ausstattung der Schulen in Brühl und den anderen neun Kreis-Kommunen stellt das Land rund neun Millionen Euro zur Verfügung. Foto: cherylt23

Für Brühl stehen über 600.000 Euro an Landesmitteln für IT-Ausstattung und -Administration in den Schule zur Verfügung. Auch die anderen Kommunen im Rhein-Erft-Kreis erhalten hierfür finanzielle Mittel des Landes.

Enormer Nachholbedarf

Seit dem Regierungsantritt 2017 hat sich die schwarz-gelbe Koalition vorgenommen, die Digitalisierung an den Schulen zu verbessern. Vor allem die Corona-Pandemie hat sehr deutlich gemacht, welchen enormen Nachholbedarf es gibt. Im Verlauf der Pandemie hat das Land daher Mittel zur Verfügung gestellt, damit Lehrer und Schüler digitale Endgeräte erhalten. Zudem bekommen und die Schulen Administratoren, die die Einrichtung und Wartung der IT übernehmen können.

Noch Luft nach oben

„Dem Rhein-Erft-Kreis und seinen zehn Kommunen stehen für diese spezifische IT-Ausstattung rund neun Millionen Euro zur Verfügung“, erklärt der Brühler CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland. „Viele Städte haben die Fördermittel bereits abgerufen, es ist aber noch Luft nach oben – vor allem im Bereich der Administration. Wir rufen die Kommunen auf, die vorhandenen Mittel zu nutzen“, appelliert Golland. 

Es sei sehr wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler Zugang zu digitalen Möglichkeiten und damit die gleichen Chancen haben. Die Pandemie habe ihnen bereits genug abverlangt. Jetzt in den Sommerferien sei die Gelegenheit günstig, die IT-Ausstattung bis zum Beginn des neuen Schuljahrs auf einen aktuellen Stand zu bringen, meint der Abgeordnete.

Weiterlesen

Brühl | Politik & Wirtschaft

„Mayors for peace“

Stadt Brühl zeigt Flagge gegen Atomwaffen

Veröffentlicht vor

am

Auch Brühls Bürgermeister Dieter Freytag zeigt Flagge - für Frieden und die Freiheit vor Atomwaffen. Foto: Stadt Brühl

Am diesjährigen deutschlandweiten Flaggentag von „Mayors for Peace“ wehte auch in Brühl wieder die Fahne des Aktionsbündnisses vor dem Rathaus. „Bürgermeister für den Frieden“ (englisch: „Mayors for Peace“) ist eine Vereinigung von Städten weltweit.

Diese haben sich der Friedensarbeit verschrieben. Sie appellieren mit dem Hissen der Flagge für Frieden und Atomwaffenfreiheit. So auch Bürgermeister Dieter Freytag, der seit Anfang 2018 als Vertreter für die Stadt Mitglied dieser Organisation ist. So beschlossen vom Rat der Stadt Brühl.

Verstoß gegen Völkerrecht

Dieses Jahr begehen die deutschen Mayors for Peace am Flaggentag ein Doppeljubiläum: Vor 25 Jahren, am 8. Juli 1996, veröffentlichte der Internationale Gerichtshof in Den Haag ein bemerkenswertes Rechtsgutachten. Der Gerichtshof stellte fest, dass die Androhung des Einsatzes und der Einsatz von Atomwaffen generell gegen Völkerrecht verstoßen. Damit steht das Gutachten des Internationalen Gerichtshofes gleichsam am Anfang eines „nach-nuklearen Zeitalters“.

Flaggentag seit zehn Jahren

Um an dieses wegweisende Gutachten zu erinnern, führte die Stadt Hannover als Vizepräsidentin der „Mayors for Peace“ vor zehn Jahren einen Flaggentag in Deutschland ein. Bereits in 1982 wurde „Mayors for Peace“ durch den Bürgermeister von Hiroshima gegründet. Dahinter steht die grundsätzliche Überlegung, dass Bürgermeister:innen für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürger verantwortlich sind. Somit versucht die Organisation durch Aktionen und Kampagnen die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern und deren Abschaffung zu erreichen.

Mittlerweile beteiligen sich deutschlandweit immer mehr Städte an der Aktion, rund 400 „Mayors“ zeigten am 8. Juli Flagge gegen Atomwaffen.

Gegen nukleares Wettrüsten

„Wir unterstreichen mit dem Hissen der Flagge, dass die Stadt Brühl konsequent für den Abschluss eines Atomwaffenverbotsvertrags eintritt. Mit dieser gemeinsamen Aktion setzen wir ein klares Signal gegen das nukleare Wettrüsten“, betont Dieter Freytag. In diesem Jahr stand der im Januar in Kraft getretene Atomwaffenverbotsvertrag im Fokus des Flaggentages. Die Atommächte haben den Vertrag nicht unterzeichnet, und auch Deutschland ist dem Verbotsvertrag bislang nicht beigetreten. Weltweit appellieren die „Mayors for Peace“ daher an ihre jeweiligen Staaten, den Vertrag zu unterzeichnen, so auch in Deutschland.

Weiterlesen

Brühl | Politik & Wirtschaft

Brühler Jugend im Landtag

Drei Tage Politik hautnah erleben. Bewerbungen sind ab sofort möglich.

Veröffentlicht vor

am

Der Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Hier findet auch der diesjährige Jugend-Landtag statt. Foto: Heinz Teuber

Wie arbeitet ein Parlament? Wie sieht der Alltag eines Abgeordneten aus und wie organisiert sich eine Fraktion? Antworten darauf erhalten junge Menschen beim Jugend-Landtag des Landtags Nordrhein-Westfalen. Sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, findet er zum elften Mal vom 28. bis 30. Oktober 2021 statt.

Jeweils ein Jugendlicher oder junger Erwachsener zwischen 16 und 20 Jahren können dann ihre Plätze im Düsseldorfer Parlament einzunehmen. Die Bewerberinnen und Bewerber sollten möglichst aus dem Wahlkreis der Abgeordneten kommen. Der Jugend-Landtag ist ein Format der politischen Bildung des Landtags Nordrhein-Westfalen und wird seit 2008 angeboten. Seither haben rund 2200 junge Menschen aus allen Teilen von Nordrhein-Westfalen mitgemacht.

Politische Arbeit erleben

Der Jugend-Landtag bietet die Chance, die Arbeit der Abgeordneten für Nordrhein-Westfalen zu erleben und nachzuempfinden. Zudem werden sowie aktuelle Themen der Landespolitik diskutiert. Es wird Fraktions- und Ausschusssitzungen, Expertenanhörungen und eine Plenarsitzung geben. Eben genau wie im echten Landesparlament. Die Beschlüsse werden sogar im Anschluss an den Hauptausschuss des Landtags übermittelt. Das heißt, sie fließen tatsächlich in die Landespolitik ein.

Bewerbungen bis 25. Juni

Die Bewerbung ist für Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige bis zum 25. Juni 2021 möglich. Sie muss folgende Informationen enthalten: Name, Vorname, Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Telefonnummer, Handynummer, E-Mail-Adresse. Bewerber dürfen bisher noch an keinem Jugend-Landtag teilgenommen haben. Die Bewerbungen aus Brühl sind zu richten an: Wahlkreisbüro Gregor Golland MdL, Helmut-Kohl-Haus, Hermann-Seger-Str. 23, 50226 Frechen. Informationen gibt es unter: 02234 188421 (Mail: wahlkreisbuero.gregorgolland@landtag.nrw.de).

Die Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie eine Fahrtkostenpauschale übernimmt der Landtag. Die Planung und Durchführung des Jugend-Landtags steht unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und der im Oktober geltenden Vorgaben zur Pandemie-Bekämpfung. Weitere Informationen erteilt der Sachbereich „Schulprogramme, Jugendparlament“ des Landtags Nordrhein-Westfalen: jugendparlament@landtag.nrw.de; 0211 8842449.

Weiterlesen

Brühl | Politik & Wirtschaft

Brühl nimmt am Fußverkehrs-Check 2021 teil

Verkehrsminister übergibt Urkunde im Rathaus.

Veröffentlicht vor

am

Die Gewinner-Urkunde „Fußverkehrs-Check 2021“ überreicht: (v.l.) Ralph Bombis MdL, Bürgermeister Dieter Freytag, Minister Hendrik Wüst, Gregor Golland MdL und Theo Jansen (Zukunftsnetz Mobilität NRW). Foto: Harald Zeyen

Die Stadt Brühl wird als eine von zwölf Kommunen in Nordrhein-Westfalen am „Fußverkehrs-Check 2021“ teilnehmen. Das „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ hat den Wettbewerb vor zwei Jahren ins Leben gerufen. Das Landesministerium für Verkehr stellt hierzu die finanziellen Mittel zur Verfügung, wie Theo Jansen mitteilt. Er ist Leiter der Geschäftsstelle des Netzwerks und kennt Brühl aus seiner Dienstzeit hier sehr gut.

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst kommt persönlich vorbei, um die Teilnahmeurkunde im Rathaus zu überreichen. Bürgermeister Dieter Freytag heißt ihn und die mitgereisten Landtagsabgeordneten Gregor Golland (CDU) und Ralph Bombis (FDP) hierzu besonders willkommen.

Ideales Unterstützungspaket

„Bessere, sichere und saubere Mobilität ist Standortfaktor und Lebensqualität. Dazu gehören auch gute Fußwege“, sagt Wüst in seiner Rede. Fußgänger trügen zur Reduktion der Lärm-, CO2- und Schadstoffbelastung bei und hielten sich außerdem fit. Der „Fußverkehrs- Check“ sei das ideale Unterstützungspaket, damit Städte die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten fördern könnten.

„Gehen hat als nachhaltige Fortbewegungsmethode großes Potenzial, das wir noch besser nutzen können“, ergänzt Freytag bei der Urkundenverleihung. „Dafür wollen wir als Verwaltung arbeiten und das Gehen noch attraktiver machen. Dass wir ausgewählt wurden, bestärkt uns, dass wir bei unserer Planung die richtige Richtung einschlagen.“

Beitrag zur Nahmobilität

„Das Ziel der Landesregierung ist es, Mobilität in unserem Land besser, sicherer und sauberer zu machen“, erklärt Golland. „Neben dem Radverkehr leistet vor allem der Fußverkehr einen wichtigen Beitrag zur Nahmobilität. Ich freue mich sehr, dass meine Heimatstadt Brühl jetzt überprüfen kann, wo es Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich des Fußverkehrs gibt.“

Öffentlicher Workshop

Für Brühl gibt es schon konkrete Pläne. „Wir planen gerade, wo wir ansetzen wollen. Es wird wohl die erweiterte Innenstadt gemeinsam mit einem angrenzenden Ortsteil untersucht. Details werden bei einem öffentlichen Workshop am 29. Juni allen Interessierten vorgestellt“, so Markus Lamberty, Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt, abschließend.

Weiterlesen

Brühl | Politik & Wirtschaft

Spatenstich für den Breitbandausbau

Telekom baut Glasfaser-Anschlüsse

Veröffentlicht vor

am

Erster Spatenstich zum Breitbandausbau in Brühl: (v.r.) Technikleiter Falk Wieczorek, Bürgermeister Dieter Freytag und Regio-Manager Marco Lohmeier. Foto: Harald Zeyen

Mit dem ersten Spatenstich vor dem Rathaus hat der Breitbandausbau der Telekom in Brühl offiziell begonnen. Bürgermeister Dieter Freytag und Telekom-Technikleiter Falk Wieczorek vollziehen den Startschuss in den „Highspeed vor Ort“.

Freytag glaubt, dass künftig Brühl beste Voraussetzungen für Home-Schooling, Home-Banking, Streaming usw. bieten werde. Es sei ein wichtiger Tag für die Stadt, betont Wieczorek. Die Lichtübertragung sei das Non plus Ultra für lange Zeit.

Lob für die Stadtverwaltung

„Leider sind während der Bauphase Einschränkungen im öffentlichen Bereich nicht zu vermeiden“, fügt er an. Insbesondere auf dem Markt ist in erster Linie die Außengastronomie betroffen. Marco Lohmeier, zuständig für den Infrastrukturvertrieb der Telekom in NRW, lobt die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. Dies sei nicht immer der Fall, betont auch Frank Seitz, Projektleiter der ausführenden Firma EATN. Ihr Dank gilt vor allem Laura Bydolek und Markus Jouaux von der städtischen Abteilung für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften.

Brühler Haushalte profitieren

Bis Mitte 2022 soll ein Gebiet von der Heinrich-Esser-Straße bis hinunter nach Schwadorf abgedeckt sein. Über 50 Prozent der Brühler Haushalte könnten dann von noch höherer Internet-Geschwindigkeit profitieren. In Infomobilen gibt es derzeit an fünf Standorten die nötigen Informationen rund um den Breitbandausbau. Sie stehen täglich außer mittwochs auf der Bleiche, mittwochs vor dem Rathaus und montags am Bolzplatz Oberstraße. Zudem stehen sie dienstags und mittwochs auf dem Balthasar-Neumann-Platz und donnerstags bis samstags auf dem Parkplatz Wingertsberg. Besuchszeiten sind von 10 bis 18 Uhr (samstags nur bis 16 Uhr). Im Rahmen der Arbeiten werden mehrere Kolonnen unter der Leitung von Rolf Haas die Tiefbauarbeiten durchführen. Sie verlegen die Glasfaserleitung jeweils bis an die Grundstücksgrenzen. Eigentümer:innen, die sich rechtzeitig entscheiden, die Glasfaser bis in ihr Gebäude verlegen zu lassen, sparen rund 800 Euro. Auf diesen Betrag belaufen sich die Kosten der Tiefbauarbeiten auf dem eigenen Grundstück. Voraussetzung ist, dass ein entsprechender Vertrag mit der Telekom abgeschlossen wird (Infos: www.highspeedvorort.de).

Weiterlesen

Brühl | Politik & Wirtschaft

Mehr Sicherheit am Bahnhof

Land investiert 85.000 Euro in Videotechnik

Veröffentlicht vor

am

Bald werden auf den Bahnsteigen am Bahnhof am Schloss neue Kameras installiert, um Reisenden ein sicheres Gefühl zu geben. Foto: Harald Zeyen

Im Rahmen seiner ÖPNV-Offensive investiert das Land verstärkt in die Sicherheit an Bahnhöfen. Der Bahnhof Brühl erhält für rund 85.000 Euro neue spezielle Videotechnik.Insgesamt fließen zehn Millionen Euro in 100 Stationen in NRW, um diese per Kameras besser überwachen zu können.

Bahnland NRW

Der Brühler CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland sagt dazu: „Nordrhein-Westfalen soll wieder Bahnland werden. Dazu gehören attraktive und sichere Bahnhöfe für Reisende und Pendler. Wir möchten, dass die Menschen das gute Schienennetz in unserem Land nutzen. Dazu müssen unsere Bahnhöfe Aushängeschilder für den Bahnverkehr sein: sauber, modern und sicher.“

Sicheres Gefühl für Reisende

Er freut sich, dass neben Brühl zwei weitere Bahnhöfe im Rhein-Erft-Kreis Videotechnik für insgesamt 250.000 Euro erhalten. „Damit haben alle Reisenden zu jeder Zeit, vor allem in den Abendstunden, ein sicheres Gefühl und einen guten Aufenthalt“, meint Golland.

Auch die Unterführung des Brühler DB-Bahnhofs soll künftig besser überwacht werden. Foto: Harald Zeyen

Offensive für den ÖPNV

Die Offensive für den Öffentlichen Personen-Nahverkehr umfasst bislang zwei Milliarden Euro. Sie ist dazu gedacht, den ÖPNV nicht nur sicherer, sondern auch besser und sauberer zu machen. Mit der Millionen-Investition kann die Zahl der Bahnhöfe mit Videotechnik nun erhöht werden. Das Land hat auf Grund des großen Interesses den vorzeitigen Maßnahmenbeginn bewilligt, so dass 100 Bahnhöfe Kameras bekommen können.

Weiterlesen

Brühl | Politik & Wirtschaft

Opposition kritisiert städtischen Finanzplan

Haushalt 2021 verabschiedet. Opposition kritisiert städtischen Finanzplan.

Veröffentlicht vor

am

Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung den Haushalt für 2021 mit der Mehrheit von Rot-Grün beschlossen. Foto: Harald Zeyen

Mit den Stimmen der rot-grünen Mehrheit hat der Stadtrat den Haushalt für 2021 verabschiedet. Darin veranschlagt sind Erträge von knapp 132 Millionen Euro.

Die Aufwendungen beziffern sich auf rund 146 Millionen Euro. Damit ergibt sich ein Defizit von etwas über 14 Millionen Euro (BRUEHL.report berichtete). Die Hebesätze für die Gewerbesteuer von 460 %-Punkten und für die Grundsteuer B von 600 %-Punkten bleiben unverändert. Gründe für die negative Finanzentwicklung sehen Bürgermeister Dieter Freytag und Kämmerer Rolf Radermacher in vielen Bereichen. So rechnen sie im Vergleich zu 2020 mit sieben Millionen Euro weniger an Gewerbesteuer-Einnahmen.

Opposition übt Kritik

Insbesondere die CDU übt scharfe Kritik am städtischen Finanzplan. So sei die Stadt Brühl mit gestiegenen Personalkosten von rund fünf Millionen jährlich Spitzenreiter im Kreis. Beim Thema Umwelt werde „alter Wein in neue Schläuche gepackt“, so CDU-Fraktionschef Holger Köllejan. Er nannte den „Masterplan Klima“ und das „Grünflächenmanagement“. Besonders stört es die Union, dass das Phantasialand als wichtigster Wirtschaftsfaktor für Brühl von SPD/Grüne und Bürgermeister mit dreieinhalb Zeilen in ihrem Vertragspapier abgetan wird. Eine Erweiterung würde die Mitarbeiterzahlen um über 50 % erhöhen; einschließlich indirekter Beschäftigungsförderung auf etwa 4500 Mitarbeiter. „ Wir erwarten die Umsetzung der sogenannten Westalternative D, die von allen Parteien damals sehr pressewirksam begrüßt wurde“, so Köllejan.

„Die Fortschreibung überbordender Defizite, eine desaströse Schulentwicklung und eine unrealistische Umwelt-, Verkehrs- und Baulandplanung lassen der CDU keine andere Wahl, als den Haushalt 2021 abzulehnen“, so Köllejan.

Pandemiefolgen abmildern

In seiner Erklärung zur Haushaltsverabschiedung sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Weitz u.a.: „Um die Folgen der Pandemie zumindest abzumildern, haben wir als Stadt einiges getan. Wir haben Beiträge für die Kitas und die Tagespflege, die Offene Ganztagsschule, die Kunst- und Musikschule, Gebühren für die Nutzung von Sportstätten oder für die Sondernutzung für Außengastronomie erlassen. Die Digitalisierung an unseren Schulen wird mit Hochdruck vorangetrieben, auch an der Kunst- und Musikschule.“

Auch im Bereich der Wirtschaftsförderung würden Programme aufgelegt, um die Pandemiefolgen insbesondere für den Brühler Einzelhandel so gering wie möglich zu halten. Dass die Ansätze für die Kultur- und Sportförderung auch in diesem Jahr unverändert bleiben, sei ein wichtiges Signal.

Maßnahmen gegen Klimawandel

Weitz weiter: „Ausreichender und bezahlbarer Wohnraum muss geschaffen werden. Flächen müssen gefunden werden, auf denen Kitas, Pflegeeinrichtungen und genossenschaftliche Wohnprojekte entstehen können. Größere Anstrengungen zum Umwelt- und Klimaschutz müssen unternommen, aber auch Maßnahmen gegen die ersten spürbaren Auswirkungen des Klimawandels ergriffen werden. Unser ÖPNV muss weiterentwickelt werden, damit er ein attraktives Angebot bietet, um vom Auto auf Bahn und Bus umzusteigen. Unsere Schulen müssen nicht nur digital werden, sondern wir müssen auch ausreichend Plätze für unsere Schülerinnen und Schüler schaffen. Wir müssen in unseren Kitas und Offenen Ganztagsschulen die beste Betreuung für unsere Kinder sicherstellen. Die Sicherheit der Brühlerinnen und Brühler muss an verschiedenen Stellen erhöht werden.“

Abschließend sagte er: „Mit dem Haushaltsentwurf hat der Bürgermeister schon bei einigen dieser Herausforderungen vorgelegt. Durch weitere Anträge der Koalition haben wir diesen noch ergänzt. Das führt dazu, dass ich an dieser Stelle bereits sagen kann, dass die SPD-Fraktion dem Haushalt 2021 heute zustimmen wird. Wir stehen zu der Verantwortung, die wir in dieser herausfordernden Zeit übernommen haben. Und wir sagen auch klar: diesen Haushalt verantworten wir mit!“.

Weiterlesen

Brühl | Politik & Wirtschaft

Mitglieder des StGB NRW wählten

Veröffentlicht vor

am

Weiter Präsidiumsmitglied des Städte- und Gemeindebundes NRW: Brühls Bürgermeister Dieter Freytag. Foto: Stadt Brühl

Brühls Bürgermeister Dieter Freytag wurde erneut zum Mitglied im Präsidium des Städte- und Gemeindebundes NRW (StGB NRW) gewählt. Aufgrund der Coronapandemie konnte in diesem Jahr keine Mitgliederversammlung des Verbandes stattfinden.

Die Delegierten der Mitgliedsstädte haben deshalb in den vergangenen Wochen schriftlich abgestimmt. Zur Abstimmung standen Kandidaten für den Hauptausschuss und das Präsidium des StGB NRW für die aktuelle Kommunalwahlperiode.

Brühl profitiert auch

Bürgermeister Dieter Freytag setzt mit seiner Wiederwahl im Präsidium seine erfolgreiche Arbeit fort, von der auch die Stadt Brühl profitiert. „Ich freue mich sehr, dass mir durch diese Wahl erneut das Vertrauen der Städte und Gemeinden in NRW geschenkt wurde“, so Freytag.

Große Interessenvertretung

Der StGB NRW ist ein Zusammenschluss von Kommunen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Er vertritt die Interessen der Städte und Gemeinden in NRW gegenüber Land und Bund. Er bildet zusammen mit 16 Schwesterverbänden in den übrigen Bundesländern das Fundament des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Weiterlesen

Brühl | Politik & Wirtschaft

Moderne Sportstätte 2022

Veröffentlicht vor

am

Gregor Golland
Der Brühler Landtagsabgeordnete Gregor Golland bei einer Rede im nordrhein-westfälischen Landtag. Foto: CDU NRW

Der Brühler Turnverein darf sich über Förderbescheide aus dem Landesförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ freuen. Das teilt der Brühler CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland mit.  

„Der BTV plant die Modernisierung des Bewegungsbeckens im Sportzentrum und erhält dafür 100.000 Euro vom Land“, erklärt Golland. „Der größte Sportverein im Kreis bietet zahlreiche Sportarten. Mit dem Zuschuss vom Land kann er eine modernere und bedarfsgerechtere Sportstätte anbieten.“ 

Arbeiten können beginnen

Die Gesamtkosten der Maßnahme des Brühler TV betragen 153.335 Euro. Mit dem Bescheid können nun die Arbeiten beginnen. „Schön, dass wir den Sanierungsstau bei den Sportstätten effektiv reduzieren können“, betont Golland. „Nur wenn sie auf dem neuesten Stand sind, können die Vereine ihre wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen.“ 

Programm „Moderne Sportstätte 2022“

Mit „Moderne Sportstätte 2022“ hat die NRW-Koalition das größte Sportförderprogramm aufgelegt, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat. Das Gesamtvolumen beträgt 300 Millionen Euro. Damit sollen die Vereine in NRW eine nachhaltige Modernisierung, Sanierung sowie Um- oder Ersatzneubau ihrer Sportstätten und Sportanlagen durchführen können.

Koordinierung durch Kreissportbund

Die Sportvereine im Rhein-Erft-Kreis werden bei der Projektierung und Antragstellung vom Kreissportbund unterstützt. Dieser übernimmt die Koordinierung und erstellt Vorschlagslisten für das jeweilige Gemeindegebiet. Dies geschieht stets im Benehmen mit den Kommunalverwaltungen. Mehr Informationen hierzu gibt es unter: https://www.ksb-rhein-erft.de/service/foerdermoeglichkeiten/sportstaettenfoerderprogramm-moderne-sportstaette-2022/.

Weiterlesen

Topthemen

Beliebte Artikel