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Wesseling | Leben & Menschen

Stadt Wesseling überbrückt Teilsperrung mit Shuttle-Bus

Unterführung Wesseling-Mitte: Mit „Justus“ durch die Innenstadt

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Die Neugestaltung und Modernisierung der Personenunterführung an der Haltestelle Wesseling-Mitte startet mit Beginn der Sommerferien am 05. Juli in die nächste Bauphase, die voraussichtlich vier Wochen andauern wird. Nicht zufällig haben die Stadtverwaltung und die beauftragten Baufirmen diese Bauphase in die Ferienzeit gelegt. Zum ersten Mal seit Baubeginn ist die Nutzung der Unterführung in diesen vier Wochen für die Bürgerinnen und Bürger eingeschränkt. Denn der Zugang von der Bahnhofstraße ist gesperrt. Die Haltestelle der Linie 16 ist ausschließlich von der Flach-Fengler-Straße her zu erreichen. Für diese Zeit setzen die Stadt Wesseling und die Stadtwerke Wesseling einen für die Bürgerinnen und Bürger kostenfreien Shuttle-Bus der RVK ein.

Infos über den Shuttle-Bus

Wer die Unterführung durchqueren oder von der Bahnhofstraße her zur Linie 16 möchte, fährt ab dem 05. Juli mit „Justus“ auf die jeweils andere Seite. Warum der Shuttle-Bus so heißt, kann man auf www.wesseling.de und auf www.regional.report erfahren. Alle Informationen zum Fahrplan und zur Route sind auch auf der Website der Stadtwerke Wesseling (www.stadtwerke-wesseling.de) zu finden.

Die Route des Shuttle-Bus / Foto: Stadt Wesseling

In 7 Minuten bis zur Bahn

„Justus“ fährt montags bis sonntags von 4 Uhr morgens bis 22 Uhr abends im 10-Minuten-Takt (bzw. im 15-Minuten-Takt in Randzeiten) von der Bushaltestelle Konrad-Adenauer-Straße vor dem Bahnhofsgebäude und am Westring gegenüber Marktkauf ab. Die gesamte Route über die Dreilindenstraße, die Poststraße, den Westring, die Berzdorfer Straße und die Konrad-Adenauer-Straße (L300) dauert ca. 7 Minuten. „Wir sind uns natürlich der Einschränkung für die Wesselingerinnen und Wesselinger bewusst. Diese vier Wochen Teilsperrung müssen wir aber gemeinsam in Kauf nehmen“, so Gunnar Ohrndorf, Erster Beigeordneter der Stadt und Geschäftsführer der Stadtwerke Wesseling. Im Innern der Unterführung bricht die Baufirma zwischen dem Zugang Bahnhofstraße und der Haltestelle der Linie 16 die alte Unterführung Stück für Stück ab und errichtet eine provisorische Rampe innerhalb der Baugrube, um die Zugänglichkeit von beiden Seiten der Unterführung für die weitere Bauzeit zu gewährleisten. „Die Abrissarbeiten ermöglichen erst die Einkürzung der Unterführung und die offene Gestaltung des Zugangs von der Bahnhofstraße mit wirklich barrierefreien Rampenanlagen“, so Ohrndorf weiter. „Dafür müssen wir die vier Wochen Shuttle-Bus-Verkehr und auch die Kosten, die dieser verursacht, in Kauf nehmen. Eine weitere Teilsperrung droht uns dann dank der provisorischen Rampe innerhalb der Baugrube nicht mehr.“

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Kita-Navigator: Informationen zur Anmeldung für das Kita-Jahr 2022/23

Im KiTa-Navigator können Eltern ab sofort ihre Kinder anmelden

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Der KiTa-Navigator ist ab sofort für das Meldejahr 22/23 geöffnet. /Foto:Pixabay

Das Kindergartenjahr 2021/22 hat gerade begonnen, schon steht die Anmeldung für das kommende an. Für Familien, die für ab August 2022 einen Betreuungsplatz für ihr Kind in einer Wesselinger Kindertageseinrichtung in städtischer oder freier Trägerschaft suchen, ist der erste Anlaufpunkt der Kita-Navigator direkt auf der Startseite der städtischen Website www.wesseling.de. Erziehungsberechtigte müssen ihr Kind dort zunächst online registrieren und können sich dort auch über die Betreuungsangebote informieren. Bei der Registrierung können bis zu fünf Wunsch-Kitas genannt und das Kind dort vorgemerkt werden.

Die Anmeldung im Kita-Navigator ist die Voraussetzung, um einen Kita-Platz zu erhalten. Das Jugendamt empfiehlt dringend die Registrierung mit einer E-Mail-Adresse und nicht ausschließlich einer Postadresse. Dies beschleunigt die Kommunikation und die Registrierung ist immer wieder aufrufbar.

Zum 31. Juli wurde wie in jedem Jahr eine systemseitige Datenlöschung durchgeführt. So wird die Datenbank zu Beginn des Vergabeverfahrens für das kommende Kita-Jahr bereinigt. Für Erziehungsberechtigte, die bereits Accounts haben, sollte der Anmeldestart der Anlass sein, die Angaben wie z.B. zur Berufstätigkeit, Adresse usw. zu überprüfen. Nur mit aktuellen und korrekten Daten kann eine bedarfsgerechte Bearbeitung erfolgen.

Bei Fragen zum Kita-Navigator oder zur Unterstützung bei der Registrierung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamts unter 02236 701-575 und VerwaltungKita@wesseling.de zur Verfügung.

Die Betreuungsplätze in den städtischen Kitas werden ausschließlich zentral und auf Basis der vom Jugendhilfeausschuss beschlossenen Aufnahmekriterien vergeben. Fragen zu den Aufnahmekriterien der Kindertageseinrichtungen in freier Trägerschaft sind an die Träger zu richten.

Kindertagesbetreuung kann auch durch Kindertagespflegepersonen erfolgen. Den Kontakt stellt das Jugendamt gern her. Informationen bei Frau Voigt (02236 701-540, bvoigt@wesseling.de), Frau Diefenthal (02236 701-366, ndiefenthal@wesseling.de) und Frau Braakmann (02236 701-546, kbraakmann@wesseling.de).

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Statement vom Bürgermeister

Erwin Esser gibt Information zu seinen Stimmproblemen

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Erwin Esser ist gesundheitlich angeschlagen und muss eine Kur machen / Foto: REGIONAL.report

„Seit dem vergangenen Jahr muss ich mich damit auseinandersetzen, dass meine Stimme nicht so will wie ich möchte und meine Sprache beeinträchtigt ist. Vielen Bürgerinnen und Bürgern ist das sicherlich schon aufgefallen. Mittlerweile haben zahlreiche diagnostische Untersuchungen stattgefunden. Die Mediziner haben das Problem auf die Muskulatur rund um die Sprach- und Stimmbildung eingegrenzt.

Für mich, der normalerweise häufig in der Stadt und bei Veranstaltungen unterwegs ist, um sich mit den Bürgerinnen und Bürgern persönlich auszutauschen, ist es eine Belastung, so beeinträchtigt zu sein. Ich bin sicher, das ist für viele nachvollziehbar. Ich hatte gehofft, dass über die Sommerpause mit etwas Urlaub und vor allem weniger Sitzungen und Terminen, die die Stimme strapazieren, eine Linderung eintritt. Das ist jedoch leider nicht geschehen. Ich werde dem medizinischen Rat folgen und eine Kur beantragen und antreten müssen. Die Mitglieder des Verwaltungsvorstandes – vor allem mein Stellvertreter in der Verwaltung, Erster Beigeordneter Gunnar Ohrndorf – die Amtsleitungen, die stellvertretenden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister unterstützen mich derweil, indem sie mich dort vertreten, wo Reden zu halten sind. Dafür bin ich sehr dankbar. Die Wesselingerinnen und Wesselinger bitte ich um Verständnis dafür, dass ich im Moment in dieser Hinsicht eingeschränkt bin.“ So Erwin Esser in einem Statement.

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Ein Taxibus für die Kita Waldstraße

Die Kinder hatten mächtig Spaß in dem neuen Gefährt.

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Die Pänz aus der Kita Waldsiedlung beim Probesitzen im Taxibus mit Matthias Neeser, Markus Kröger, Patricia Döring, Simone Laufenberg, Kerstin Lenz, Steffi Leyens und Stefan Baehr (v.l.n.r.) / Foto: Stadt Wesseling

Schon das eine oder andere Mal kamen Stefan Baehr, Regional- und Filialleiter der VR Bank in Wesseling, und seine Kollegin Kerstin Lenz mit einem Spendenscheck für den Förderverein in der Kita Waldstraße vorbei. Diesmal aber hatten sie direkt ein neues Gefährt im Schlepptau. Die Kinder der städtischen Kita in der Waldsiedlung sind nun stolze Besitzer*innen eines Taxibusses, den sie auch sofort ausprobieren wollten. „Für gute Zwecke zu spenden, ist uns immer eine große Freude, aber Kitas zu besuchen und etwas mitzubringen, dass den Kindern gefällt und die Erzieherinnen und Erzieher im Alltag unterstützt, sind wirklich die besten Termine von allen“, berichteten Kerstin Lenz und Stefan Baehr dem Beigeordneten Matthias Neeser und dem für die Kitas zuständigen Abteilungsleiter Markus Kröger.

Steffi Leyens, Leiterin der Kita, und ihre Stellvertreterin Simone Laufenberg haben schon Pläne mit dem neuen Taxibus: „Wir machen oft Ausflüge; zum Beispiel in die Felder. Die Kinder lernen hier viel über Pflanzen und Natur. Oft treffen wir auch Landwirte, die von ihrem Beruf und über gesunde Lebensmittel erzählen. Ab jetzt sind wir dort mit dem Taxibus unterwegs.“ Für den Vorsitzenden des Fördervereins, Markus Döring, nahmen seine Frau Patricia Döring und Tochter Lea die Spende entgegen.

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Noemi Storbeck überrascht beim Tag der Überflieger in Essen

11,32m im Dreisprung bringt Finalplatz in einer TOP Konkurrenz – Bundestrainer Charles Friedek zu Besuch in Wesseling

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Noemi Storbeck
Noemi Storbeck bei ihrem Bestsprung in Essen (Fotograf: Tobias Zierdt)

Noemi Storbeck hat die Qualifikation für die Deutsche Jugendmeisterschaft in Rostock weiter fest im Blick. Auf Einladung des Veranstalters startete die junge Wesselinger Dreispringerin beim „Tag der Überflieger“ in Essen. Gemeinsam mit den aktuell besten Nachwuchsdreispringerinnen aus Deutschland durfte sie ihren Leistungsstand zeigen. Angst vor großen Namen scheint die junge Leichtathletin dabei nicht zu haben. „Ich freue mich riesig über die Einladung und kann bestimmt sehr viel von den anderen TOP Dreispringerinnen lernen!“ zeigte sie im Vorfeld zum Wettkampf eine hohe Motivation.

Storbeck mit neuer persönlicher Bestleistung

Das sie dann bereits im ersten Versuch ihre bisherige Bestleistung von 10,73m auf hervorragende 11,32m steigerte, überraschte nicht nur Ihre Trainer, Uwe van Egdom und Reiner Brackmann sowie Ex- Dreisprungweltmeister und Bundestrainer, Charles Friedek. Mit weiteren zwei Sprüngen über 11m und insgesamt 5 Sprüngen über der bisherigen Bestmarke konnte sich Noemi als insgesamt Siebte für das Finale qualifizieren. Aktuell rückt sie damit in der deutschen U18 Bestenliste auf Platz 20 vor. Dies ist von Bedeutung, da neben der Normerfüllung (11,50m) auch die Platzierung in der deutschen Rangliste für die Zulassung zur Deutschen Meisterschaft herangezogen wird.

Charles Friedek zu Gast

Bundestrainer Charles Friedek kündigte sich am Ende des Wettkampfes zu einem Besuch beim TuS Wesseling an. Dort wurde am letzten Freitag die 1. von zwei Leistungskontrollen unter Wettkampfbedingungen durchgeführt. Friedeck hielt Wort und kam mit vier eigenen TOP Springerinnen ins Ulrike Meyfarth Stadion. Angesichts der extrem hohen Temperaturen waren bei den Athletinnen leider keine weiteren Bestmarken zu notieren, aber die Qualität der Sprünge und das Annehmen dieser doch schwierigen Umfeldbedingungen waren wichtig. „Eine Athletin die sich weiter in Richtung Leistungsspitze entwickeln möchte, muß auch in solchen Lagen fokussiert sein und ihr Leistungsvermögen abrufen können. Schwankungen in der absoluten Weite oder Fehlversuche sind im Dreisprung normal. Ich halte die Normerfüllung für Rostock in den nächsten Wochen für absolut realistisch“ lautete die Einschätzung von Techniktrainer Uwe von Egdom.

Stadt Wesseling unterstützt Noemi

Sehr positiv zur Kenntnis genommen, wurde auch die Unterstützung der Stadt Wesseling, die es Noemi auch in der Pandemiezeit unter strengen Auflagen ermöglichte, weiter intensiv zu trainieren. „Die Unterstützung unter Beachtung der medizinischen Vorgaben ist hier toll gelöst, leider ist das längst nicht überall so“ so der Kommentar von Abt.Leiter Reiner Brackmann. Nächster Höhepunkt sind nun die Landesmeisterschaften in Mönchengladbach ( 2.-4.Juli ).

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„Wesseling integriert“

Stadt schreibt Integrationspreis aus.

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Symbolbild / Foto: pixabay

Integration spielt sich im direkten Umfeld ab; in der Stadt, im Verein, in der Schule, bei der Arbeit, in der Nachbarschaft. Hier entscheidet es sich, ob Migranteninnen und Migranten, ihre Kinder und Enkel Chancen erhalten und ob sie sich akzeptiert und respektiert fühlen. Ideen und Projekte, die dies beherzigen, sucht die Stadt Wesseling und möchte sie mit dem Integrationspreis auszeichnen.

„Vielfalt bedeutet manchmal eine Herausforderung – und immer eine Chance. Zu Integration trägt jede und jeder von uns bei. Jeder Mensch kann den Unterschied machen“, betont Bürgermeister Erwin Esser. „Wir freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen und Ihre Ideen.“

Eine Chance auf den Preis haben Maßnahmen und Projekte, die sich für ein gleichberechtigtes und friedliches Miteinander in der Gesellschaft, Akzeptanz und Toleranz und gegen Rassismus, Vorurteile und Ausgrenzung einsetzen. Bewerben können sich Bildungseinrichtungen, Kindertageseinrichtungen und Schulen, Vereine, Wohlfahrtsverbände, Migrant*innenorganisationen, religiöse Gruppierungen, Unternehmen, Institutionen und Initiativen sowie Einzelpersonen. Es sind sowohl eigene Bewerbungen, als auch Vorschläge für Dritte zugelassen. Die Maßnahme oder das Projekt muss in der Regel während der Bewerbung noch bestehen oder in den letzten zwölf Monaten initiiert und/oder durchgeführt worden sein.

Der Bewerbungsstichtag ist der 31. Juli 2021.

Bewerbungen sind per Post, E-Mail oder Fax zu richten an:

Stadt Wesseling – Der Bürgermeister

Soziale Hilfen und Wohnungswesen

z. Hd. Frau Watson

Alfons-Müller Platz

50389 Wesseling

E-Mail: owatson@wesseling.de

Fax: 02236/7016433

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Baubeginn für neuen Spielplatz im Juli

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Nuretin hat sich einen Traktor mit Rutsche gewünscht und ein Bild davon ans Jugendamt geschickt. So einen wird es auf dem neuen Spielplatz Eichholz nun auch geben. / Foto: Stadt Wesseling

„Macht mit und gestaltet den Bauernhof-Spielplatz Eichholz!“, so hatte die Stadt Wesseling alle Kinder aufgerufen, sich an der Ideensammlung für den neuen Themenspielplatz im Neubaugebiet Eichholzer Acker zu beteiligen. Dort wird der vorhandene Spielplatz neugestaltet und erweitert. Die Wesselinger Pänz haben fleißig gemalt und gebastelt. Das Jugendamt hatte die Aufgabe, die ca. 30 Wünsche mit dem Budget von 120.000 Euro in Einklang zu bringen.

Ein Traktor mit Hänger zum Klettern und Rutschen, eine Spielscheune, eine große Stehwippe und viele Wackeltiere laden Kinder im Alter bis 14 Jahren, wenn es keine Verzögerungen gibt, ab Ende August zum Spielen auf dem Eichholzer Bauernhof ein. Die Erwachsenen können das bunte Treiben von einer Sitzgruppe aus beobachten.

Vorhandene Spielgeräte werden integriert

Einige der vorhandenen Spielgeräte werden umgesetzt, damit der Spielplatz nicht mehr durch einen Weg getrennt ist. Baubeginn ist voraussichtlich im Juli. Rund um die Spielgeräte hat das Jugendamt einen Fallschutz aus Holzhackschnitzel vorgesehen, sodass Kinder mit einer Mobilitätseinschränkung alle Spielgeräte erreichen können. Andere Geräte laden bewusst zum gemeinsamen Spiel von Kindern mit und ohne Einschränkungen ein. „Ich freue mich, dass die Wünsche der richtigen, echten Spielplatzexpertinnen und -experten bald wahrwerden“, sagt Bürgermeister Erwin Esser. „Wir als Stadt wünschen uns einen Spielplatz, der Kinderaugen strahlen lässt, und so einer wird es auch werden. Der Feuerwehr-Spielplatz an der Oppelner Straße ist ein voller Erfolg und ich bin sicher, dass das auch bei dem neuen Themenspielplatz so sein wird.“

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Stadt Wesseling legt Förderprogramm für Dachbegrünung auf

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Foto: Bundesverband Gebäude Grün e.V.

Hauseigentümer*innen und Unternehmen aus Wesseling können ab sofort einen Zuschuss für Dachbegrünung beantragen. Als eine Maßnahme aus ihrem Integrierten Klimaschutzkonzept legt die Stadt Wesseling ein Förderprogramm auf. 60.000 Euro an Fördermitteln stehen dafür noch bis März 2022 bereit.

Städte müssen herunter gekühlt werden

„Ein Blick auf die vergangenen heißen Sommer zeigt, dass wir dringend Möglichkeiten schaffen müssen, die Stadt herunterzukühlen“, erläutert Gunnar Ohrndorf, Erster Beigeordneter der Stadt Wesseling, die Bedeutung des Programms. „Gründächer haben einen positiven Einfluss auf das Mikro- und das Stadtklima und schlucken auch Lärm. Die Verdunstung und die Verschattung kühlen rund ums eigene Haus und auch in der Nachbarschaft. Zudem binden die Pflanzen CO2 und Staub und filtern Schadstoffe aus der Luft. Und natürlich sehen sie auch einfach hübsch aus.“

Gleichzeitig dienen begrünte Dächer im Winter als Wärmespeicher, der die warme Luft im Gebäude hält. Außerdem tragen sie dazu bei, dass Regenwasser flächig versickern oder gespeichert werden kann. Auch das Haus selbst profitiert von seiner „grünen Mütze“. Die Bepflanzung schützt vor UV-Strahlen und Abnutzung; zum Beispiel durch die Witterung. In Kombination mit Photovoltaik wird die Effizienz der Anlage durch die Kühlung gesteigert.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Die Gelder aus dem Programm „Klimaresilienz in Kommunen“ sollen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: einen Anreiz für Klimaschutzmaßnahmen schaffen und regionale Betriebe durch zusätzliche Aufträge unterstützen. Förderfähig sind dabei alle Kosten für die Ausführung durch einen gewerblichen Betrieb, wie zum Beispiel Garten- und Landschaftsbau- oder Dachdeckerbetriebe mit entsprechender Fachkenntnis.

Der Zuschuss beträgt 50% der als förderungswürdig anerkannten Kosten der Anlage, maximal jedoch 20 Euro pro Quadratmeter Nettovegetationsfläche. Der maximale Gesamtförderbetrag pro Dach beträgt 4000 Euro.

Alle Interessierten sind kostenfrei zu einem Online-Seminar der Verbraucherzentrale NRW zum Thema „Einführung in die Dachbegrünung“ eingeladen. Dieses findet am Dienstag, den 04. Mai, ab 18 Uhr statt. Die Anmeldung erfolgt über die Website www.prima-klima-wesseling.de. Dort sind auch alle Informationen, Kontakte für die Beratung und Antragsformulare zu finden. Ebenso gibt es dort den Link (www.klimaanpassung-karte.nrw.de) zum neu freigeschaltetem Gründachkataster NRW, das für fast jede Dachfläche Informationen liefert, ob sie für die Gründachnachrüstung geeignet ist und, wenn ja, welche Vorteile damit verbunden sind und welche geschätzten Kosten eine Nachrüstung nach sich zieht. Ansprechpartner: Dirk Schulz, Klimaschutzmanager der Stadt Wesseling, unter 02236 701-318 und dschulz@wesseling.de

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Land lehnt Antrag ab

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Symbolbild / Foto: pixabay

Die Stadt Wesseling hat die Schließung der Schulen und die Rückkehr zum Distanzunterricht beantragt. Hintergrund ist die sehr hohe 7-Tage-Inzidenz und der Wunsch der Schulleitungen und Pflegschaften. Das Land NRW lehnt den Antrag ab. Grund: Die Wesselinger Schulen seien keine Hotspots.

„Von Düsseldorf ausgebremst“

Das bestätigt auch Bürgermeister Erwin Esser. Ausgehend von der kritischen Gesamtlage in der Stadt sei aber von steigenden Anzahl positiv getesteter Schüler und vielen Quarantänefällen auszugehen. „Wir sind bereit, die Schulen auf eigene Faust zu schließen. Wenn wir den Inzidenzwert spürbar senken möchten, erfordert dies von uns als ganze Stadt eine große Kraftanstrengung. Dazu müssen die Kontakte spürbar eingeschränkt werden. Überall. Wesseling ist dazu bereit und wird von Düsseldorf ausgebremst“, ärgert sich Esser.

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Erste Pflanzaktion im Bürgerpark Süd

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Bisher besteht der Bürgerpark Süd in Urfeld nahe den Gleisen der Linie 16 gegenüber der Waldsiedlung nur aus seinem Eingang. Drei Bäume, die die Stadt Wesseling gesetzt hat, bilden das Tor. Nun geht es im Babypark und im Jubiläumswald mit der ersten Pflanzaktion, voraussichtlich am 20. März um 14 Uhr, weiter. Noch sind einige Plätzchen frei. Wer einen Baum widmen möchte, kann sich bis zum 05. März bei der Stadt Wesseling (Bereich Stadtplanung) unter 02236 701 360 / 337 oder 61G@Wesseling.de melden.

Im Babypark haben Wesselinger Familien die Möglichkeit, ihren Kindern, Enkel- oder Patenkindern einen Baum zu pflanzen und sie dabei zu unterstützen, in Wesseling von Beginn an Wurzeln zu schlagen. Feldahorn, Spitzahorn, Hainbuche oder Vogelkirsche – wer seinem eigenen Sprössling einen Baum widmen möchte, hat die freie Auswahl. Der Beitrag für den Baum der Wahl liegt inklusive Pflanzmaterial und Pflanzung bei 99 Euro. Insgesamt schlagen ein Baum und seine Pflege in den ersten drei Jahren für die Stadt mit 1.700 Euro zu Buche. Der städtische Haushalt trägt die Differenz. Der Baum bleibt im Eigentum der Stadt. Die Anzahl der Standorte ist vorerst begrenzt. Die Reihenfolge wird entsprechend der Anmeldung berücksichtigt. Voraussetzung ist, dass das Kind im Jahr der Baumpflanzung seinen ersten Geburtstag feiert.

Ob Ehejubiläum oder runder Geburtstag, im Jubiläumswald können Wesselingerinnen und Wesselinger einem besonderen Anlass einen Baum widmen. Zur Wahl stehen unterschiedliche Obstbäume, die eine Fachfirma pflanzt und pflegt. Zum Pflanzen und zur Pflege der Bäume tragen die Jubilarinnen und Jubilare 350 Euro bei. Die Kosten für einen Obstbaum und die ersten drei Jahre Pflege liegen bei rund 1.200 Euro. Auch hier trägt der städtische Haushalt die Differenz.

Bei der gemeinsamen Pflanzaktion bekommen alle Baumpatinnen und -paten eine Urkunde mit dem Standort ihres Baumes. Die Namen werden – wenn gewünscht – auf einem großen Schild am Rand des Waldes aufgestellt, sobald alle Plätze belegt sind.

„Mit den Bürgerparks Nord und Süd und dem Landschaftspark Eichholz schaffen wir Naherholungsgebiete und erfüllen gleichzeitig unsere Aufgabe in Sachen Klimaschutz“, freut sich Bürgermeister Erwin Esser. „Die Pflanzaktionen in Eichholz waren ein Erlebnis. Für alle Familien steht ein fröhliches Ereignis im Mittelpunkt und das gemeinsame Angießen der Bäume ist für die Kinder ein großer Spaß. Nun mit dem Jubiläumswald haben noch mehr Wesselingerinnen und Wesselinger die Möglichkeit, wichtigen Daten, die sie in unserer Stadt erleben, einen Baum zu widmen.“

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