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Reisen & Urlaub

Fantasievolle Naturbahnen

Der Adventure-Golfpark Ottobeuren liegt in einer beliebten Rad- und Wanderregion

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Die 3.000 Quadratmeter große Freizeitanlage ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Foto: djd/Touristikamt Ottobeuren/Luftprojekt Manuel Hofbauer

Den Körper anspannen, den Blick aufs Ziel richten – und einputten: Wer beim Minigolf als Sieger vom Platz geht, darf schon ein bisschen stolz sein. Die fantasievoll angelegten Bahnen mit verschiedensten Hindernissen sind ein beliebter Freizeitspaß für Familien oder im Freundeskreis. Wer wiederum den Spaß beim Minigolf mit dem sportlichen Anreiz des klassischen Golfspielens kombinieren will, findet beim Adventure-Golf spannende Herausforderungen. Die Trendsportart lockt Fans aller Altersklassen auf das Grün. Die natürlich anmutenden Bahnen aus Steinen, Holz und Kunstrasen erfordern Kreativität und visuelles Denken von den Spielern.

Putten auf fantasievollen Naturbahnen

Erst im letzten Jahr eröffnet, zieht beispielsweise der Adventure-Golfpark in Ottobeuren Fans aus nah und fern an. In Sichtweite der berühmten Barock-Basilika wurde hier eine abwechslungsreiche Anlage mit Bächen, Brücken, Tunneln und fantasievollen Hindernissen entwickelt, die den Spieler vor immer neue Aufgaben und Herausforderungen stellt. Jede 14 bis 21 Meter lange Bahn nimmt Bezug auf Ottobeuren und die Allgäuer Heimat. So thematisiert beispielsweise eine Bahn die regionale Land- und Milchwirtschaft, eine weitere ist dem hiesigen Trachtenverein und der Blasmusik gewidmet. Natürlich darf auch der berühmte Sohn von Ottobeuren, Sebastian Kneipp, nicht fehlen. Zu Ehren des Wasserdoktors beschäftigt sich eine Bahn mit den 5 Säulen der Kneippschen Gesundheitslehre. Für eine komplette Runde sollte man etwa zwei Stunden einplanen. In der aktuellen Situation muss man sich allerdings eine Abschlagszeit reservieren. Möglich ist das online unter www.adventuregolf-ottobeuren.de oder per Telefon unter 08332-2989976.

Adventuregolf kombiniert den Spaß beim Minigolf mit dem sportlichen Anreiz des klassischen Golfspielens.
Foto: djd/Touristikamt Ottobeuren/Luftprojekt Manuel Hofbauer

Radeln, golfen und wandern

Ein Besuch des Adventure-Golfparks eignet sich auch gut als Zwischenstopp bei einer Radtour durch das Allgäu. Die 4-Sterne „Radrunde Allgäu“ führt auf ihrer Etappe von Bad Wörishofen nach Bad Grönenbach unweit der Freizeitanlage. Ruhige Radwege durch Wiesen und Felder, Ausblicke auf das Alpenpanorama und malerische Orte machen den Reiz dieser idyllischen Tour aus. Wanderfreunde können direkt vom Golfplatz aus die Stiefel schnüren und in die Etappe 6 der „Wandertrilogie Allgäu“ von Ottobeuren nach Bad Grönenbach starten. Auf der etwa 17 Kilometer langen Wald- und Wiesentour kommt man unter anderem an beeindruckenden Nagelfluhfelsen vorbei, die durch Sickergewässer über Jahrtausende hinweg ausgehöhlt wurden. Das Naturdenkmal ist als „Geologische Orgeln“ weithin bekannt.

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Mit dem Postschiff von Bergen nach Kirkenes

Zwei Anbieter für die faszinierende Reise entlang der norwegischen Westküste

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Der Geirangerfjord ist das Juwel der norwegischen Fjorde: eine üppig grüne Landschaft mit majestätischen Bergen. Erleben kann man sie an Bord eines Postschiffes. Foto: djd/Havila-Voyages

Die Fahrt mit einem Postschiff entlang der norwegischen Westküste mit ihren unzähligen Buchten und Fjorden dürfte zu den schönsten Seereisen der Welt gehören. Auf der offiziell „Kystruten“ genannten Strecke erlebt man atemberaubende Landschaften, spannende Orte, Städte und Sehenswürdigkeiten sowie eine faszinierende Natur und Vogelwelt. Hoch im Norden ist im Sommer vom Schiff aus die Mitternachtssonne zu sehen, im Herbst und Winter sind nicht selten die berühmten Nord- beziehungsweise Polarlichter zu bestaunen.

Ab August Postschiffe von zwei Reedereien im Einsatz

Seit 1893 befahren Küstenschiffe die Postschifflinie und befördern Post, Fracht und Passagiere zwischen 34 Städten und Küstensiedlungen. Täglich legt ein Schiff in Bergen ab und folgt der gesamten Küste bis zum Hafen Kirkenes im äußersten Norden des Landes. Die Hin- und Rückfahrt dauert insgesamt zwölf Tage, elf Nächte verbringen die Passagiere an Bord. Es werden immer dieselben Häfen angelaufen, zu den stets identischen Tageszeiten. Dadurch gibt es an jedem Tag in jedem Hafen ein Postschiff – einmal Richtung Norden und einmal Richtung Süden. Kommt es zur Begegnung, wird traditionell mit dem Schiffshorn gegrüßt. Ab August 2021 sind Postschiffe von zwei Reedereien unterwegs: Hurtigruten und Havila. Die beiden Anbieter wechseln sich im Fahrplan ab. Infos und Buchungsmöglichkeiten für beide Reedereien gibt es unter www.kystruten-reisen.de und unter Telefon 09163–996776.

Bis heute stellen die täglichen Linienschiffe mit offizieller Postflagge am Heck eine wichtige Verkehrsverbindung für die oft entlegenen norwegischen Küstenregionen dar.
Foto: djd/Top-Nord GmbH

Landausflüge variieren mit den Jahreszeiten

Liegt das Postschiff etwas länger in einem Hafen, kann man an Land gehen und den Ort individuell erkunden. Man sollte allerdings immer die Abfahrtszeit des Postschiffes im Blick haben – es wartet nicht. Die Reedereien bieten auch organisierte Landausflüge an, sie variieren mit den Jahreszeiten. Angeboten werden etwa ein Besuch auf dem Nordkap, Stadtrundgänge in Ålesund, Tromsø und Trondheim, eine Busfahrt vom Geirangerfjord zum Trollstigen-Pass beziehungsweise über die Inselgruppe der Lofoten oder eine Seeadlersafari. Im Winter kann man ein Eishotel und ein samisches Rentiercamp besuchen oder eine Husky-Schlittentour und eine Fahrt mit Motorschlitten unternehmen.

Kombination aus Land- und Seereise

Eine attraktive Alternative zur reinen Postschiffreise ist eine Kombination aus Landurlaub und Seefahrt. Zunächst folgt man von Bergen aus dem Postschiff mehrere Tage mit dem Auto an Land bis nach Trondheim. Für den Rückweg wird das Schiff genommen – mit dem Fahrzeug an Bord. Während der Autofahrt kann man die Küste Norwegens erkunden, etwa das Westkap, die Vogelklippen von Runde und die Atlantikstraße.

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Naturschätze vor der Haustür entdecken

Naturschutzorganisation lädt zu Erlebnistouren in ganz Deutschland ein

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Im bayerischen Spitzinggebiet lockt eine dreitägige Hüttenwanderung an der Seite geschulter Guides. Foto: djd/www.wwf.de/Bernd Ritschel/DAV Summit Club

Klettersteiggehen im Kaisergebirge, die Natur fotografieren im Nationalpark Sächsische Schweiz oder Wandern in der wilden Uckermark: Auch in diesem Jahr lädt der WWF Deutschland dazu ein, die Natur vor der eigenen Haustür zu erkunden. Die Naturschutzorganisation bietet bundesweit 16 Erlebnistouren an.

Unterwegs mit geschulten Guides

„Jede Erlebnistour ist einzigartig, eines haben sie aber alle gemein: Auf ihrer Expedition entdecken die Teilnehmenden die großen und kleinen Schätze unserer Natur und erfahren am eigenen Leib, warum sie so schützenswert sind”, sagt Julia Baer, Programmleiterin beim WWF Deutschland. Die Touren richten sich an Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren, an Wanderexpert:innen wie auch Einsteiger:innen. „Für jeden ist etwas dabei“, verspricht Baer. Unter www.wwf.de/erlebnis können sich Interessierte für die geführten Touren anmelden. Die Expeditionen finden zwischen Juni und November statt und dauern zwischen zwei Stunden und vier Tagen.

In die Natur eintauchen

Bei einer Wanderung durch die artenreiche Landschaft des Thüringer Ibergs etwa erkunden Teilnehmende sich wandelnde Wälder, während man sich am Güterfelder Haussee bei Berlin auf die Spurensuche von Fuchs, Wildschwein und anderen Wildtieren begibt. Im Schwarzwald können Naturbegeisterte beobachten, wie Wildnis entsteht. Sie tauchen bei St. Peter tief in den Wald ein, lernen die Zweribachwasserfälle kennen und üben sich in der Zubereitung von Wildnis-Kräuter-Tee. Für Wanderfans gibt es auch mehrtägige Angebote. So können geübte Bergsteiger:innen im Kaisergebirge vier Tage lang steile Bergspitzen erklimmen oder an der Oberen Isar am Karwendelgebirge bei einer dreitägigen Wanderung den letzten Wildfluss Deutschlands entdecken. Auch Wattwanderungen und Kanufahrten werden angeboten. Müssen einzelne Touren wegen der Corona-Lage abgesagt werden, werden die bereits entrichteten Teilnahmegebühren vollständig erstattet.

Durch die Linse der Kamera lernen die Teilnehmenden die Natur auf einer halbtägigen Wanderung durch den Nationalpark Sächsische Schweiz aus einer neuen Perspektive kennen.
Foto: djd/www.wwf.de/Gauthier Saillard

Auswahl von Erlebnistouren mit Terminen

  • Artenvielfalt Berlin – Fuchs, Wildschwein & Co. auf der Spur: halbtägige Spurenwanderung: 19.6. | 07.8. | 18.9. | 23.10.2021
  • Wälder im Wandel – Wildnis von morgen: halbtägige Wanderung, Thüringer Wald:
    31.7. | 23.10.2021
  • Naturfotografie in der Sächsischen Schweiz: halbtägige Foto-Wanderung: 27.6. | 12.9. | 26.9.2021
  • Wilde Uckermark: halbtägige Wanderung: 18.7. | 26.9.2021
  • Alpine Wildflüsse – 3-tägige Wanderung, Obere Isar/Karwendelgebirge: 13.–15.8. | 27.–29.8. | 10.-12.9. | 24.–26.9.2021
  • Urwälder der Zukunft: halbtägige Wanderung, St. Peter/Schwarzwald: 10.9. | 22.10.2021

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Gleich drei prämierte Weinorte

In der Ferienregion Marbach-Bottwartal fühlen sich Weinliebhaber wohl.

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Weingenuss wird in der Wein-Lese-Landschaft Marbach-Bottwartal großgeschrieben. Foto: djd/Tourismusgemeinschaft Marbach-Bottwartal/Corinna Jacobs

Die Schillerstadt Marbach am Neckar ist ein Mekka für Literaturfans, in Steinheim an der Murr locken beeindruckende Funde aus der Vorzeit – und in Großbottwar der bekannte Wunnensteinturm mit herrlicher Fernsicht. Vor allem aber sind die drei Orte schöne Destinationen für Weinliebhaber. Als ausgezeichnete „Weinsüden Weinorte“ in der Wein-Lese-Landschaft Marbach-Bottwartal bieten sie Gästen die Möglichkeit, den Rebensaft auf ganz unterschiedliche Weise zu erleben.

Weinanbau hat lange Tradition

Das neue Tourismussiegel „Weinsüden Weinorte“ prämiert Städte und Gemeinden, die auf eine lange Geschichte des Weinbaus zurückblicken und über die Jahre ein breites weintouristisches Angebot entwickelt haben. Im reizvollen Landstrich zwischen Neckar, Bottwar und Murr gedeihen bereits seit über 1.000 Jahren Rot- und Weißweine wie Trollinger, Lemberger und Riesling. Vinophile und genussvolle Erlebnisse sind damit vorprogrammiert: zum Beispiel beim Radeln entlang des Württemberger Weinradwegs oder einem Ausflug entlang des Wein-Lese-Wegs. Letzterer verläuft zwischen Benningen und Beilstein auf dem Württemberger Weinwanderweg und verbindet 35 Kilometer Wandervergnügen mit literarischen Ergüssen.

Rundtouren führen dabei zu Highlights wie Schillers Geburtshaus im malerischen Marbach, dem Urmenschmuseum in Steinheim oder Fachwerkjuwelen in Großbottwar. Wie Wein angebaut und bis zum köstlichen Genuss veredelt wird, erfahren Urlauber hingegen bei einem gemütlichen Spaziergang auf dem WeinErlebnisPfad am Wunnenstein. Beliebt für eine genussvolle Wanderpause inmitten der Natur sind die Weinprobierstände der Weingärtner Marbach am Galgen, der Bottwartaler Jungwinzer am Wunnenstein oder der Kleinbottwarer Weingärtner im Weinberghaus Graf Adelmann.

Spannende Weinerlebnistouren

Zur lebendigen Weinkultur der drei ausgezeichneten Orte tragen zudem die vielen Besenwirtschaften und Weinfeste wie das Holdergassenfest in Marbach bei. Wer möchte, kann auch eine Weinprobe in einem Weingut buchen oder eine spannende Weinerlebnistour mit zertifizierten Weinerlebnisführern unternehmen – zu Fuß, mit dem Mountainbike oder Oldtimerbus, gemeinsam mit Alpakas oder Eseln. Unter www.marbach-bottwartal.de gibt es Details zu den Veranstaltungen. Dort kann auch ein Gastgeberverzeichnis als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden. Zum Übernachten und Einkehren in der Wein-Lese-Landschaft bieten sich zum Beispiel das Hotel Forsthof in Steinheim, die Weinstube „Zum Kellersrain“ in Großbottwar oder das als „Wein Süden Hotel“ zertifizierte Hotel Höpfigheimer Hof an.

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Erfrischende Radtouren zum Biergenuss

Im Chiemgau lohnt es sich, hin und wieder vom Sattel zu steigen

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Aktiv sein, Kultur und Erfrischung liegen im Chiemgau nahe beieinander. Foto: djd/Chiemgau Tourismus e.V.

Berge und Seen, Geschichte und Traditionen prägen das Gesicht einer Landschaft und ihren kulinarischen Charakter. Die oberbayerische Region zwischen Chiemsee und Königssee, die mit alledem reich gesegnet ist, lädt zum aktiven Entdecken und Erschmecken ein. Die heimische Küche der als einer vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) ausgezeichneten Radreiseregion ist geprägt von Produkten aus der kleinteiligen Land- und Almwirtschaft sowie der Fischerei an Chiemsee und Waginger See. Zum kulinarischen Kulturgut der Gegend gehört aber auch das traditionelle Brauereihandwerk, das von den zwölf Privatbrauereien im Chiemgau und dem Berchtesgadener Land gepflegt und zeitgemäß weiterentwickelt wird.

Per Rad auf Brauerei-Tour

Die landschaftlichen und kulturellen Highlights der Region sowie die Vielfalt der Biere, die von den „Privaten Heimatbrauern“ teilweise mit Bio-Braugerste aus regionalem Anbau hergestellt werden, können Radfahrer auf fünf „Brauerei-Touren“ entdecken. Als Einstiegsrunde eignet sich die rund zweistündige Fahrt durch den Rupertiwinkel. Dabei lohnt es sich, auch öfter mal vom Sattel zu steigen – und das nicht nur, weil am Wegesrand Gaststätten und Biergärten von gleich drei Privatbrauereien zur genussvollen Stärkung einladen. Zum Füßevertreten bestens geeignet ist auch die skandinavisch anmutende Hochmoorlandschaft Schönramer Filz, die sich auf einem Moorerlebnispfad erkunden lässt. Unter www.chiemsee-chiemgau.info finden Interessierte alles Wissenswerte zur Region und zur Biertradition, den schönsten Biergärten und dem Probierpass der „Privaten Heimatbrauer“ sowie eine „Brauerei-Karte“ zum Download.

Im Chiemgau und dem Berchtesgadener Land reihen sich schattige Biergärten, erfrischende Badeseen und sehenswerte Orte aneinander.
Foto: djd/Chiemgau Tourismus e.V.

Seen und Sehenswertes

Gerade Radler und E-Biker erfahren schnell, wie nah Kultur und Erfrischung im Chiemgau beieinanderliegen. Wie an einer Perlenkette reihen sich Biergärten, Badeseen und sehenswerte Orte aneinander. Zu den Etappenzielen der „Brauerei-Touren“ zählen unter anderem Kloster Seeon und die umliegende kleine Seenplatte oder der Höglwörther See, an dessen Ufer eine imposante Klosteranlage mit Rokokokirche zum Besuch einlädt. Als Tourenstart- und Endpunkt bietet sich auch die historische Altstadt von Traunstein mit ihren drei Brauereien an. Von dort ist es nicht weit zum Mühlberg bei Waging am See, wo sich von der sehenswerten Wallfahrtskirche ein Panoramablick bis zu den Berggipfeln der Chiemgauer Alpen eröffnet. Erfrischende Aussichten warten auch auf der Strecke entlang der Flüsse Traun und Alz sowie am östlichen Chiemseeufer. Ihr Glück finden die einen bei einer Besichtigung der kunsthistorisch bedeutenden Klosterkirche Baumburg, die anderen bei einer Einkehr im Biergarten der Klosterbrauerei.

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Wo gehts hin in diesem Sommer?

Der Klützer Winkel – ein Insidertipp an der Mecklenburgischen Ostseeküste

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Als Übernachtungstipp bietet sich Boltenhagen, das zweitälteste Seebad Deutschlands, an. Foto: djd/www.ostseeferien.de/TMV/Andreas Süß

Reisefrust? Im Gegenteil! Die innerdeutsche Reiselust wird auch 2021 überdurchschnittlich groß sein. Urlaub an der Mecklenburgischen Ostseeküste verspricht dabei Sicherheit, Ruhe, Abstand und Erholung. Mit ein paar Insidertipps wird er zudem unvergesslich.

Erholen in einer ganz besonderen Landschaft

Vielfalt und Ruhe abseits der mecklenburgischen Küste findet man etwa am Klützer Winkel. Hier heben sich alte Backsteinkirchen inmitten grüner Wiesen und Felder mit Blick zur Ostsee ab. Die Zeit jenseits des Trubels der Städte tickt an diesem Ort anders. Als Übernachtungstipp bietet sich Boltenhagen an, das zweitälteste Seebad Deutschlands. Es besticht mit seiner Bäderarchitektur sowie dem endlosen Strand mit malerischen Steiluferabschnitten. Neu ab 2021 ist die Möglichkeit, auf der neu gestalteten Dünenpromenade zu spazieren – mit weitem Blick über die Ostsee auf der einen Seite und den Villen in Bäderarchitektur auf der anderen. Mehr Infos bietet www.boltenhagen.de

Barocker Zauber und moderne Ausstellung

Graf von Bothmer war der erste Premierminister, der je in der 10 Downing Street lebte. Außerdem hinterließ er das liebevoll sanierte Schloss Bothmer in Klütz, ein barockes Zeugnis der Extraklasse und ein Pflichtbesuch hier im Norden. Hoch oben über dem Eingang erinnern heute, rund 300 Jahre später, sein Wappen, die Initialen sowie das goldene „Respice Finem“ (Bedenke das Ende) an den Grafen. Nach einem Besuch der ständigen Ausstellung inklusive einem Spaziergang durch den Schlosspark lohnt sich ein Besuch der Orangerie, die heute Restaurant und Cafe ist. Hier werden heimisches Wild sowie Obst aus dem Schlossgarten zu besonders leckeren Gerichten vereint. Mehr Infos bietet www.mv-schloesser.de.

Graf Bothmer hinterließ das liebevoll sanierte Schloss Bothmer, welches heute als barockes Zeugnis der Extraklasse seine Besucher einlädt.
Foto: djd/www.ostseeferien.de/Staatliche Schlösser und Gärten/Timm Alrich

Alles vereint im Galerie-Café La Cantinita

Gerade die Sehnsucht nach Kunst und Kultur wird 2021 besonders groß sein. Ana Sojor betreibt in Klütz eine kleine Galerie, die gleichzeitig Atelier und Bühne ist. Dort trifft man auf ihre drei großen Leidenschaften: Malerei, Flamenco und Cello-Musik. Arbeiten von über 20 weiteren Künstlern aus den Bereichen Holz, Schmuck, Textil, Papier und Ton werden hier vorgestellt, umrahmt von exzellenten Kaffeevariationen und kleinen Gartengemüsen.

Das perfekte Eis

Beim Eis sind sich alle einig: Wenn es schmeckt, gehört die Eisdiele fest zur Tagesplanung. Das Eiscafé „Island“ in Wohlenberg wird seit mehreren Jahren von Lesern der Ostsee-Zeitung zum Besten in MV gewählt. Hier werden frische saisonale Zutaten durch traditionelles Handwerk zu leckeren Eiskreationen verarbeitet. Und es liegt praktischerweise direkt am Radweg.

Beim Eis sind sich alle einig: Wenn es schmeckt, gehört es fest zur Tagesplanung.
Foto: djd/www.ostseeferien.de/VMO/Sabine Rasch

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Reisen & Urlaub

Genussvolle Entdeckungstouren im sonnigen Südwesten

Unkomplizierter Wohnmobil-Urlaub rund um Kaiserstuhl und Tuniberg

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Urlaub mit dem Wohnmobil ist beliebter denn je. Camper, die diese flexible und unkomplizierte Art des Verreisens schätzen, finden im Naturgarten Kaiserstuhl-Tuniberg eine große Auswahl an familiären Stellplätzen in reizvoller Landschaft. Im Vulkangebirge zwischen Schwarzwald und Vogesen können sie ihr „rollendes Zuhause“ am Rande von Weinbergen oder direkt am Rheinufer parken. Auch Winzerhöfe und Gasthäuser vermieten Plätze an Camper. Die aussichtsreichen Anhöhen des Mittelgebirges, an dessen Hängen verschiedene Burgundersorten, Müller-Thurgau und Silvaner gedeihen, laden zu aktiven und kulinarischen Entdeckungstouren ein.

Brägele, Walnusstorte und Wein

Ein 400 Kilometer umfassendes Wanderwegenetz sowie 190 Kilometer Radwege durchziehen die sonnenreichste und wärmste Gegend des Landes. Ob zu Fuß auf dem als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifizierten Kaiserstuhlpfad oder mit dem Mountainbike auf „Kaisertour“ – für Stärkung am Wegesrand ist allerorten gesorgt. Besonders urig: In den saisonalen Straußwirtschaften bieten viele Winzer eine Auswahl typischer regionaler Gerichte wie Bratkartoffeln, die hier Brägele heißen, Zwiebelkuchen oder Walnusstorte – und natürlich eigene Weine. Der Name der Einkehrmöglichkeit leitet sich ab von dem Strauß, der früher statt eines „Geöffnet“-Schilds ans Tor gehängt wurde. Über die Öffnungszeiten der „Straußen“ informiert heutzutage der Webauftritt der Region www.naturgarten-kaiserstuhl.de. Dort lassen sich unter anderem auch informative Broschüren – etwa zu den Camping- und Wohnmobilstellplätzen sowie Rad- und Wanderflyer – herunterladen.

In Weingegenden wie dem Naturgarten Kaiserstuhl-Tuniberg ist für Stärkung am Wegesrand gesorgt.
Foto: djd/Naturgarten Kaiserstuhl/S. Schröder-Esch

Wo-Mo-Dinner am Rhein

Die Weingegend Kaiserstuhl und Tuniberg mit ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zum Elsass verfügt über einen weiten kulturellen und kulinarischen Horizont. Die „Genusskarte“, die ebenfalls über die Webseite einsehbar ist, bietet einen Überblick über die Gasthäuser, Restaurants und Weingüter sowie über Museen und andere Sehenswürdigkeiten der Region. In Breisach am Rhein befindet sich nicht nur Europas größte Erzeuger-Weinkellerei mit Deutschlands größtem Holzfasskeller, sondern auch eine hohe Gastronomiedichte. Wilhelm Kläsle und sein Küchenchef Uwe Tencz bieten in Kläsles Restaurant am Rhein nicht nur Stellplätze für Wohnmobile, sondern auch ein spezielles „Wo-Mo-Dinner“ für zwei Personen mit drei Gängen mit Gerichten aus der hochwertigen badischen Küche inklusive Aperitif und einer Flasche Wein.

Am Rheinufer können Wohnmobilurlauber parken und sich kulinarisch verwöhnen lassen.
Foto: djd/Naturgarten Kaiserstuhl/E. Becherer

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Ausflug & Freizeit

Im Sommer geht es an den Neckar

Beim Familienurlaub in Heilbronn warten spannende Freizeitmöglichkeiten

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Inmitten einer herrlichen Landschaft aus Wald und Weinbergen am Neckar gelegen, verbindet Heilbronn großstädtisches Flair mit schwäbischer Gemütlichkeit. Das macht die älteste Weinstadt Württembergs zum Reiseziel für Genussurlauber, Aktive und vor allem Familien. Die Auswahl an Freizeitmöglichkeiten in und um die dynamische Stadt am Neckar ist riesig. Jeden Tag steht etwas anderes auf dem Ferienprogramm. Tipps sowie Informationen zu Führungen und Unterkünften gibt es unter www.heilbronn.de/Tourismus.

Chillen am Neckarufer

Im Sommer zieht es Einheimische wie Gäste an den Neckar. Die Uferpromenade lädt zum Flanieren und Chillen ein – und entlang der Neckarmeile, der vermeintlich größten Gastromeile am Fluss in Süddeutschland, kann man sich nach Herzenslust kulinarisch verwöhnen lassen. Ein Tipp für Weinliebhaber ist der Weinpavillon der Wein-Villa-Gesellschafter an der Neckarbühne: Dort genießt man in wunderbarer Atmosphäre regionalen Wein und schwäbische Tapas – inklusive Blick auf den Neckar. Wer den Fluss aktiv entdecken möchte, kann eine geführte Kanufahrt unternehmen, Tretboot fahren oder sich am Stand-up-Paddling versuchen. Gemütlich ist eine Neckarschifffahrt, die Ausflügler beispielsweise nach Lauffen am Neckar und Bad Wimpfen bringt.

Heilbronn ist ein schönes Reiseziel für Genussurlauber, Aktive und vor allem Familien.
Foto: djd/Heilbronn Marketing/Jürgen Häffner

Strandspielplatz am Karlssee

Eine der Top-Adressen für einen Familienausflug ist das ehemalige Bundesgartenschaugelände. Die Kletterwand gefällt Kids ebenso wie der Strandspielplatz am Karlssee oder der Wasserspielplatz am Floßhafen. Auch in den Heilbronner Parkanlagen, etwa dem Pfühlpark und Ziegeleipark, finden sich tolle Spielplätze. Lust auf eine kleine Familienwanderung? Der Wein Panorama Weg hält herrliche Aussichten auf die Stadt bereit, während man entlang des Heilbronner Walderlebnispfads Interessantes über den Wald und seine Bewohner erfährt. Wer die Region lieber vom Fahrradsattel aus erkundet, kann beispielsweise auf dem Neckartalradweg radeln.

Deutschlands größtes Science Center

Nicht nur an Schlechtwettertagen bietet sich zudem ein Besuch der experimenta an. Deutschlands größtes Science Center lädt Jung und Alt zum Tüfteln und Ausprobieren ein – mit interaktiven Exponaten, Kreativstudios, Sternwarte und Science Dome mit spektakulären Wissenschaftsshows. Zu den beliebtesten Familienattraktionen in der Region gehört obendrein der Freizeitpark Tripsdrill. Im danebenliegenden Wildparadies kann man Damwild, Wölfe und andere Tiere beobachten und bei spannenden Greifvogel-Flugvorführungen mit dabei sein. Daneben locken auch die Burgfalknerei Hohenbeilstein oder die Deutsche Greifenwarte auf Burg Guttenberg mit beeindruckenden Vogelflugkünsten.

Deutschlands größtes Science Center lädt Jung und Alt zum Tüfteln und Ausprobieren ein.
Foto: djd/experimenta/Matthias Stark

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Reisen & Urlaub

Unterwegs im Binnenland Schleswig-Holstein

Entdeckerregionen locken mit authentischen Erlebnissen und geprüfter Qualität

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Radlerpause in Friedrichstadt: Die Stadt liegt in der Eider-Treene-Niederung an der Mündung des Nebenflusses Treene in die Eider. Foto: djd/Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus/Gerald Hänel/GARP

Herrlicher Naturgenuss, authentische Land- und Kulturerlebnisse und abwechslungsreiche Landschaften: Im Binnenland Schleswig-Holstein kommen Familien, Entspannungssuchende, Fahrradfans und Kulturliebhaber auf ihre Kosten. Sie dürfen sich auf Unterkünfte, die auf ihre Bedürfnisse spezialisiert sind, in unmittelbarer Nähe aufregender Ausflugsziele freuen. Gäste werden von deren Vielfalt und der großen Auswahl an Freizeitangeboten überrascht sein. Infos zu Urlaubsquartieren und zu aktuellen Erlebnisangeboten gibt es unter www.binnenland.sh.

Unterwegs mit dem Rad

In den „binn‘ unterwegs“-Mini-Radreiseregionen übernachten Gäste in einer geprüft fahrradfreundlichen Unterkunft, um von dort aus die Kultur- und Naturschätze des Binnenlandes auf Tagestouren zu entdecken. Auch bekannte Radfernwege lassen sich erfahren. Bequem an einem Tag lässt sich die 33 Kilometer lange Schleusenroute absolvieren. Alles Wissenswerte über die Schleusen und die Marschlandschaft rund um Brunsbüttel steht hier im Mittelpunkt. Die Radreiseregion Angeln lockt mit einer idyllischen Hügellandschaft und entzückenden Galloway-Kälbchen in den Norden Schleswig-Holsteins. Malerische Seen, sanfte Hügel und die „Knicklandschaft“ mit ihren unzähligen Wallhecken machen hingegen den Reiz der Radreiseregion Neumünster aus. Für Entspannung zwischendurch ist gesorgt. Denn immer wieder laden kleine Hofcafés, Restaurants mit regionaler Küche und Rastplätze zum Verweilen und Durchatmen ein.

Immer wieder laden kleine Hofcafés zum Verweilen ein. Im Bild das Café „Langes Mühle“ in Uetersen.
Foto: djd/Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus/photocompany

Natur erleben

Die Unterkünfte der „binn‘ natürlich“-Natur-Entdeckerregionen liegen in der Nähe von Naturparks, Naturerlebnisräumen oder anderer sehenswerter Landschaften. Farbenfrohe Felder, leuchtend-grüne Wälder und das tiefe Blau von Schlei und Ostsee prägen etwa die Region rund um den Ostseefjord Schlei. Herzstück ist der gleichnamige Naturpark mit dem 42 Kilometer langen Ostseearm. Entdecken lässt sich die Region auf 15 ausgeschilderten Thementouren – vom Schleiufer-Törn bis zum Schlemmer-Törn. In der Natur-Entdeckerregion Segeberg laden zudem zahlreiche Seen zum Verweilen und zu sportlichen Aktivitäten ein. Das Wahrzeichen der Stadt Bad Segeberg ist der Kalkberg. Von dem 91 Meter hohen Gipfel geht der Blick weit hinaus ins Segeberger Umland und auf das beeindruckende Freilichttheater. Hier werden 2022 wieder die Karl-May-Spiele stattfinden. Unter dem Kalkberg befinden sich zudem faszinierende Fledermaus-Höhlen. Das Projekt „Kultur- und Naturerbe im SH Binnenland“ wird aus dem Landesprogramm Wirtschaft Schleswig-Holstein gefördert, das wiederum durch die Europäische Union – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), den Bund und das Land Schleswig-Holstein gespeist wird.

Die Fröruper Berge in der Gemeinde Oeversee sind ein Naturschutzgebiet zwischen Schleswig und Flensburg im Norden Schleswig-Holsteins.
Foto: djd/Schleswig-Holstein Binnenland Tourismus/Gerald Hänel/GARP

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Reisen & Urlaub

Gipfelglück und Knödelfreuden

Alpine Pearls setzen auch beim Wanderurlaub auf sanft-mobiles Entdecken

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Die Dolomiten bieten abwechslungsreichen Wandergenuss mit spektakulären Ausblicken. Foto: djd/Alpine Pearls/IDM Südtirol/Alex Moling

Imposante Berggipfel, rauschende Wildflüsse und summende Bienen auf blühenden Almwiesen; gerade in den Alpen zeigt sich die Natur vielerorts noch in ihrer ursprünglichen Schönheit. Diese sensiblen Landschaften und ihre wertvollen Kulturgüter bieten den Menschen Lebens- und Erholungsraum, benötigen aber auch ihren besonderen Schutz. Wie sich umwelt- und klimafreundlicher Tourismus realisieren lässt, machen Initiativen wie der internationale Zusammenschluss Alpine Pearls seit inzwischen 15 Jahren vor. Seine 19 Mitgliedsorte mit ihrer sanft-mobilen Ausrichtung setzen auf Klasse statt Masse. Sie bieten autofreie Alternativen, authentische Gastgeber und Zugänge zur alpinen Flora und Fauna, die Menschen berühren und die Natur schonen.

Per Bahn zu den „Perlen“ Südtirols

Regionen wie Südtirol, wo sich Natur, Kultur und Kulinarik seit jeher auf ganz natürliche Weise verbinden, sind prädestiniert für diese Art von Qualitätstourismus. Auf der sonnenverwöhnten Seite des Alpenkamms liegen die drei „Perlen“ Ratschings, Villnöss und Moos in Passeier. Neben Alpenrosenblüte und Murmeltierpfeifen, Gipfelglück und Knödelfreuden bieten sie ihren Gästen auch eine bequeme Bahnanreise, Abholservices, Wanderbusse und Mobilcards für die kostenfreie Nutzung des regionalen ÖPNV. Unter www.alpine-pearls.com gibt es Infos zu allen Destinationen, die sich im gesamten Alpenraum verteilen. Interessierte finden dort sanft-mobile Erlebnisse und ausgewählte Gastgeber sowie weiterführende Links zum Kennenlernen der einzelnen Orte von Disentis (CH) bis Bled (SL), von Berchtesgaden (DE) über Mallnitz (AT) bis Limone Piemonte (IT).

Sinnliche Ursprünglichkeit

Bis weit in den Herbst hinein zeigen sich die Südtiroler Bergwelten mit ihrem alpin-mediterranen Klima von ihrer bunten und geschmackvollen Seite. Nicht nur im Dolomiten-Ort Villnöss, wo die heimischen Grauen Geisler Rinder und Brillenschafe auf saftigen Almwiesen den Sommer verbracht haben, kommen regionale Produkte auf den Tisch. Sonnengereiftes Obst, Wein aus eigenem Anbau, Bergkäsespezialitäten sowie heimische Fleisch-, Fisch- und Wildprodukte charakterisieren die Südtiroler Küche – ob in der gehobenen Gastronomie oder beim traditionellen Törggelen. Die ursprüngliche Lebensart lässt sich auch in der Drei-Täler-Gemeinde Ratschings mit allen Sinnen erleben, beispielsweise bei einer Kräuterwanderung mit Honigverkostung oder beim Brotbacken in einer alten Mühle. Wer der Urkraft des Wassers einmal ganz nah kommen möchte, wandert durch die Passerschlucht von Moos nach St. Leonhard. Die neu angelegten Stege und Brücken machen es möglich, dem Weg zu folgen, den der Fluss in Millionen von Jahren in Fels und Eis gekerbt hat.

Die wertvolle Natur der Alpen bietet den Menschen Erholungsraum, benötigt aber auch ihren besonderen Schutz.
Foto: djd/Alpine Pearls/TV Passeiertal/Benjamin Pfitscher

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Reisen & Urlaub

Viel Platz am größten Strand Europas

Die nordfriesische Insel Amrum lädt zu einem entspannten Sommerurlaub ein

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Weitläufigkeit am größten Strand Europas: Die nordfriesische Insel Amrum verspricht im Sommer 2021 bei gesunder Nordseeluft erholsame Tage am Meer. Foto: djd/Amrum

Die nordfriesischen Inseln zählen zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Nun können sie endlich wieder bereist werden – und versprechen im Sommer 2021 bei gesunder Nordseeluft erholsame Tage am Meer. Amrum beispielsweise bietet reichlich Platz für einen Badeurlaub am größten Strand Europas. Der Kniepsand auf der Westseite misst an der breitesten Stelle fast zwei Kilometer. In dieser riesigen Sandkiste können Kinder buddeln, Strandburgen bauen oder Möwen beobachten. In den bunten Strandkörben findet man Schutz vor Wind und Sonne.

Vor dem Strand liegt die Dünenlandschaft mit Tausenden von Seevögeln, in der Inselmitte befindet sich die Geest mit Wald und Heideflächen und am Watt atmet das Meer im Wechselspiel der Gezeiten. Die kleinen Inseldörfer wiederum laden zum entspannten Entdecken ein: Die Häuser sind reetgedeckt und die Grabsteine der alten Seefahrerkirche in Nebel erzählen von vergangenen Zeiten. Denn genauso abwechslungsreich wie die Landschaft auf Amrum sind die friesische Tradition und Kultur. Infos zu den aktuellen Reise- und Buchungsmöglichkeiten gibt es unter www.amrum.de und unter 04682-94030.

Das Naturparadies „Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer“ entdecken

Amrum liegt inmitten des Naturparadieses „Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer“. Der Reichtum an Leben ist auf der Insel und um die Insel herum außergewöhnlich, insgesamt leben hier rund 10.000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten. Die Biologin Charlie Winkelmann vermittelt Kindern auf der Insel die Faszination des Wattenmeers, ganz nach dem Motto: „Nur was man kennt, schützt man auch.“ Mit ihrer naturpädagogischen Ausrichtung weckt die Expertin Interesse für die Meereslebewesen, daraus soll Wertschätzung für ihren Lebensraum entstehen.

Am nördlichen Ende der Insel bei Norddorf kann man nun auch wieder die sieben Kilometer lange Wattwanderung durch den Meeresschlick bis hinüber zur Nachbarinsel Föhr starten. Allerdings steht selbst bei Ebbe in den Prielen das Wasser bisweilen fast hüfthoch. Ohne einen ortskundigen Wattführer sollte deshalb niemand diesen Ausflug unternehmen. Die Wattwanderung dauert etwa zweieinhalb Stunden, von Wyk auf Föhr geht es mit der Fähre zurück nach Amrum. Für Kinder unter zwölf Jahren ist sie nicht geeignet. Aktuelle Termine und Infos stehen unter www.der-inselläufer.de.

Leuchtturm und Vogelkoje

Eine weitere Sehenswürdigkeit auf Amrum ist der Leuchtturm in den Dünen zwischen Wittdün und Nebel. Seit Ende des 19. Jahrhunderts hilft er den Schiffen, ihren Weg zu finden. Die Vogelkoje wiederum ist ein faszinierendes Naturparadies mit Gänsen, Enten und Damwild sowie vielen Wildkaninchen auf der großen Wiese.

Der Leuchtturm in den Dünen zwischen Wittdün und Nebel hilft seit Ende des 19. Jahrhunderts den Schiffen, ihren Weg zu finden.
Foto: djd/AmrumTouristik

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