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Hochwasser

Der Städtische Bauhof rückt aus

Am 20.07. um 6 Uhr ist ein Großteil des städtischen Bauhofes nach Bad Neuenahr-Ahrweiler aufgebrochen

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Viele Maschinen, Fahrzeuge und Helfer machen sich auf den Weg / Foto: Stadt Sankt Augustin

Bereits am Wochenende wurde der Unterstützungseinsatz koordiniert. Bereits am 19.07.2021 wurden die Fahrzeuge gepackt und für den Einsatz umgebaut. Am 20.07.2021 ging es los. Zunächst sind 7 Fahrzeuge, 2 Baumaschinen und viele helfende Hände unterwegs nach Bad Neuenahr-Ahrweiler, darunter zwei LKW mit Greifarm, zwei Werktstattwagen, ein Minibagger und auch ein Saugwagen der ZABA. Weitere Fahrzeuge, Maschinen sowie motiviertes Personal werden bei Bedarf nachrücken.

Unterstützung über Landesgrenzen hinaus

Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf: “ Die außergewöhnliche Notlage erfordert unsere Unterstützung, auch über die Landesgrenzen hinaus. Ich freue mich, dass wir als Stadt einen aktiven Beitrag leisten können. Ich danke den Kolleginnen und Kollegen vom Bauhof und den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr von Herzen für ihren Einsatz. Die Hilfsbereitschaft und Solidarität in diesen Tagen, ist nicht in Worte zu fassen.“ Auch die Freiwillige Feuerwehr Sankt Augustin ist seit der letzten Woche mit über 50 Einsatzkräften in Rheinbach und Swisttal im Dauereinsatz, um dort zu helfen wo Hilfe benötigt wird.

Hochwasser

Sofort-Hilfen bei historischen Gebäuden in Euskirchen

Gebäude die unter Denkmalschutz stehen bekommen ab sofort zusätzliche Soforthilfen

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Denkmalschutz soll weiterhin erhalten bleiben und somit der Charakter der Stadt beibehalten werden. /Foto:Pixabay

Neben der Kernstadt Euskirchen sind auch die an den Bächen und Flüssen gelegenen Dörfer vom Hochwasser leider stark getroffen worden. Viele historische Häuser sind durch die Flut beschädigt. Für alle betroffenen Eigentümer stehen Soforthilfen, Hilfestellungen sowie Informationen zum Umgang mit den  betroffenen Denkmälern hier bereit:

Eine Sofort-Hilfe für den Wiederaufbau denkmalgeschützter Gebäude kann sofort beantragt werden: Hierzu sollen sich Betroffene -nach Rücksprache mit der Unteren Denkmalbehörde- per E-Mail an die Obere Denkmalbehörde der Bezirksregierung Köln unter folgender E-Mail-Adresse melden: denkmalpflege@bezreg-koeln.nrw.de

Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat ein Hochwasser-Nothilfeprogramm aufgelegt, um geschädigte Denkmale zu retten. Die „kleinen Nothilfen“ werden sehr unbürokratisch in einem schnellen und einfachen Verfahren gegeben. Alle aktuellen Informationen und den Kurzantrag zum Download finden Sie in der Anlage und auf www.denkmalschutz.de/hochwasser-sofortfoerderung

Über das Denkmalförderprogramm des Landes NRW 2022, ist es möglich einen Zuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben zum Erhalt und zur Pflege von Baudenkmälern über das jährlich ausgerufene Denkmalförderprogramm des Landes zu erhalten. Weitere Informationen und das Antragsformular finden Sie unter folgendem Link: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/denkmalschutz/denkmalfoerderung

Um die historische Bausubstanz zu erhalten, hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) auf sei­ner Homepage Hinweise zur Trocknung, Freilegung und dem Erhalt von Fachwerk veröffentlicht. Unter folgendem Link finden Sie neben weiterführenden Informationen hierzu, auch Formulare und Hinweise zu möglichen Förderungen: https://denkmalpflege.lvr.de/de/neues_aus_dem_amt/hochwasser_2021_.html

Um auch Eigentümerinnen und Eigentümer oder auch Vereine nicht denkmalgeschützter Objekte finanziell zu entlasten, ist es möglich, eine Förderung über das Dorferneuerungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen zu beantragen. Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen:

https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/dorferneuerung

Für eine erste Einschätzung von geplanten Maßnahmen stehen Ihnen die Mitarbeitenden der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Euskirchen zur Verfügung. Ein pragmatischer und unbürokratischer Umgang bei der Betreuung und Beratung denkmalrelevanter Maßnahmen wird Ihnen zugesichert. Allen Verantwortlichen ist es wichtig, bei den Genehmigungen eine schnelle, passende und tragbare Lösung zu finden. Ansprechpartnerinnen der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Euskirchen sind:

Dipl. Ing. Corinna Relles, Tel 02251-14-442 , crelles@euskirchen.de

Dipl. Ing. Regine Borschdorf, Tel 02251-14-442 , rborschdorf@euskirchen.de

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Euskirchen | Freizeit & Kultur

Grünflächen und Wälder

Die Stadt Euskirchen hat nach Sichtungen einige Grünflächen geschlossen, bis diese neu aufgebaut sind.

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Stadtwälder und Grünflächen aufgrund der Flutfolgen teilweise geschlossen /Foto:Pixabay

Die Stadt Euskirchen weist darauf hin, dass aufgrund der Überflutungen und Niederschläge die Böden stark gesättigt sind und generell eine höhere Gefahr durch spontan umstürzende Bäume besteht.  Die Gefahr ist unabhängig vom Wind und bleibt auch in windstillen Perioden bestehen. Die Wege in Grünflächen und Wäldern sowie der Trimm-Dich-Pfad im Stadtwald sind durch die Überflutungen zum Teil erheblich beschädigt wurden.  Eine Nutzung ist zur Zeit nur eingeschränkt möglich und geschieht auf eigene Gefahr.

Die Brücken an der Dr-Rütten-Promenade sind durch das Hochwasser beschädigt oder zerstört worden.  Der Übergang ist nur über die Brücken an der Kölner Straße und am Spielplatz Veybach möglich. Im Zuge der Renaturierung der Erft wird dieser Bereich ab Anfang August für die Dauer der Baumaßnahme vollständig gesperrt. Der Erftverband informiert in einem Blog unter www.erftaue-euskirchen.erftverband.de über den Ablauf der Baumaßnahme. 

Entlang von Gewässern ist es zu starken Erosionen gekommen, wodurch teilweise instabile Ufer entstanden sind. Es wird darum gebeten einen sicheren Abstand von Gewässern zu halten und diese generell nicht zu betreten. 

Auf überfluteten Flächen besteht eine Gefährdung durch Schwemmgut und möglicherweise Kontaminationen durch Treibstoffe, Öle und Schwermetalle.  Hundebesitzer sollten zum Schutz ihre Tiere von überfluteten Flächen und Gewässern fern halten.  Zum Teil sind die Dogstations und Beutelspender beschädigt worden oder fehlen vollständig.  Zusätzlich ist aufgrund der beschädigten Wege nur eine eingeschränkte Unterhaltung der Dogboxen möglich. Es kann zeitweise zu einer Überfüllung der Abfallbehälter und Fehlen von Hundekotbeuteln kommen.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Soforthilfe zur Unwetterkatastrophe – Antragstellung in Brühl

Stadt Brühl vereinfacht die Antragstellung für Soforthilfen und richtet ein Infotelefon ein

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Nach dem Unwetter in NRW und RLP werden vom Land Soforthlfen in dreistlliger Millionenhöhe zur Verfügung gestellt. /Foto: Regional.report

Die Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffene Personen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit. Das hat das Landeskabinett am Donnerstag, 22. Juli 2021, in einer Sondersitzung beschlossen.

Mit dem Soforthilfepaket wird zunächst schnelle Hilfe für folgende vier Gruppen bereitgestellt:

1) Bürgerinnen und Bürger

2) Gewerbliche Wirtschaft und freie Berufe

3) Personen aus der Landwirtschaft sowie für land- und forstwirtschaftliche     Betriebe

4) Kommunen

Einzelheiten zu den unterschiedlichen Hilfen, deren Richtlinien und alle Formulare stellt die Landesregierung unter https://www.land.nrw/soforthilfe bereit.

Antragstellung

Die Anträge finden Sie online unter https://www.land.nrw/soforthilfe. Außerdem erhalten Sie diese zu den aktuellen Öffnungszeiten in der Telefonzentrale Rathaus A, Uhlstraße 3. Bitte tragen Sie beim Betreten mindestens einen OP-Mundschutz und richten sich nach den Angaben der Mitarbeitenden vor Ort.

Öffnungszeiten

Montag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Dienstag: 13:00 bis 17:00 Uhr

Mittwoch: 8:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag: 13:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 8:00 bis 12:30 Uhr

Der ausgefüllte Antrag ist per Mail an fluthilfe@bruehl.de zu richten. Außerdem ist der Einwurf in den Briefkasten am Gebäude des Rathauses A möglich (nicht der Briefkasten der Deutschen Post, sondern der eingelassene Briefkastenschlitz neben dem Haupteingang). Von einer persönlichen Abgabe ist aufgrund der andauernden Corona-Situation und der gleichzeitigen Einlasskontrolle zum Bürgeramt ausdrücklich abzusehen.  

Bearbeitung und Auszahlung

Die Bearbeitung der Anträge richtet sich nach dem Eingang. Die Auszahlung der Soforthilfe erfolgt schnellstmöglich auf die in den Anträgen angegebene Bankverbindung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Angaben daher sorgfältig.

Bürgertelefon „Fluthilfe“

Zu den Hilfsmaßnahmen hat die Landesregierung das Bürgertelefon „Fluthilfe“ eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten grundsätzliche Fragen zum Verfahren. Die Nummer richtet sich an betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie betroffene Unternehmen.

0211 / 4684-4994

Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr

Samstag und Sonntag, 10 bis 16 Uhr

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Hochwasser

Knapp zwei Millionen Euro ausgezahlt

Schleiden zahlt die ersten Soforthilfen an die betroffenen Unwetteropfer

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Die Landesregierung NRW hat für die von der Hochwasser-Katastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffenen Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirte und Kommunen eine unbürokratische und schnelle Soforthilfe in Höhe von 200 Millionen Euro bereitgestellt.
Die Stadt Schleiden hat inzwischen 707 private Anträge mit einer Gesamtsumme von 1.498.500 Euro und 82 gewerbliche Anträge mit einer Summe von 410.000 Euro ausgezahlt. Weitere 300 unbearbeitete Anträge liegen noch vor – diese Anzahl ändert sich jedoch minütlich.
Damit wurde das vom Land NRW zunächst bereitgestellte Budget für Schleiden in Höhe von 1.890.000 Euro bereits überschritten, sodass die für Schleiden vorgesehene Soforthilfe vom Land NRW noch erheblich aufgestockt werden muss.

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Hochwasser

Sicherungsarbeiten sind auf einem guten Wege

An der Abbruchkante in Erftstadt-Blessem sind gestern die Sicherheitsarbeiten gestartet

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Sicherungsarbeiten an der hier zu sehenden Abrisskante sind gut gestartet. /Foto:Regional.report

Die gestern begonnenen Sicherungsarbeiten an der Abbruchkante in Blessem sind erfolgreich angelaufen. In einem ersten Schritt hat das beauftragte örtliche Unternehmen Rhiem & Sohn Material an der Abbruchkante eingebracht und verdichtet, so dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt erste Häuser im Bereich zwischen Blessemer Eck und Abbruchkante als gesichert erscheinen. Neben drei Wohnhäusern, die unmittelbar von der Hochwasserkatastrophe betroffen sind, mussten am gestrigen Nachmittag aus Sicherheitsgründen die Reste des ohnehin schon stark zerstörten Hauses an der Abbruchkante abgerissen werden.

Zudem sind im unmittelbaren Bereich insgesamt weitere vier Häuser teilweise akut einsturzgefährdet, auch hier müssen die Arbeiten eingestellt werden um die Sicherheit der dort tätigen Personen nicht zu gefährden. Nach aktuellem Stand wurden insgesamt 8 Wohnhäuser durch die Fluten zerstört. Bürgermeisterin Carolin Weitzel erklärte, dass sie persönlich die Eigentümer und teilweise auch die Bewohnerinnen und Bewohner über den bevorstehenden Abriss informiert hat. „Ich bin sehr traurig, dass wir den Bewohnerinnen und Bewohnern das Betreten ihrer Häuser nicht mehr ermöglichen konnten, aber die Sicherheit von Leib und Leben hat oberste Priorität“ so Carolin Weitzel wörtlich.

Im Rahmen der Abrissarbeiten ist es gelungen, persönliche Gegenstände der Bewohner zu sichern, die diesen dann persönlich übergeben wurden. Auch bei den weiteren Arbeiten wird hierauf besonderes geachtet. „Ich werde mit aller Kraft für den Erhalt jedes einzelnen Hauses kämpfen, auch wenn einige Häuser unwiederbringlich verloren sind“ – so Weitzel –

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Euskirchen | Aktuelles

Regelungen zum Sperrmüll

Die Stadt Euskirchen nimmt ab der kommenden Woche wieder den normalen Sperrmüll-Abfuhrkalender auf

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Der Unwetter-Sperrmüll in Euskirchen ist so langsam beseitigt. Ab sofort gilt wieder der normale Fahrplan. /Foto: Pixabay

Nachdem der Stadtbetrieb Technische Dienste nun mit viel Unterstützung zwei Wochen lang die Stadt Euskirchen von Sperrmüll befreit hat, wird der Sperrmüll ab Montag, 2. August, wieder komplett von der Firma Schönmackers übernommen. Ab dem 2. August gilt der übliche Abfuhrkalender. Dieser ist hier zu finden: https://www.euskirchen.de/fileadmin/user_upload/PDF/service/abfuhrkalender/Abfuhrkalender_2021.pdf.

Wichtiger Hinweis:
Die Stadt Euskirchen kann die Entsorgung von Bauschutt nicht weiter übernehmen! Um dessen Entsorgung müssen sich die Eigentümer selbst kümmern.

Die Anmeldung für die Sperrmülltermine in den kommenden beiden Wochen ist telefonisch unter 02251/14-280 und 02251/14-457 und über die Homepage der Stadt Euskirchen möglich.https://www.euskirchen.de/service/abfallinformationen/sperrmuell/

Die Sperrmüll-Adresse über die Feuerwehr wird nun abgeschaltet, da die normalen E-Mail-Adressen der Verwaltung wieder in Betrieb sind.

Wer seine Mülltonne vermisst oder eine Mülltonne gefunden hat, kann sich ebenfalls unter 02251/14280 und 02251/14457 an die Stadt Euskirchen wenden.

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Hochwasser

Weiter Wohnungen für Flutopfer gesucht

Rhein-Sieg-Kreis bittet Wohnungsbesitzer Wohnraaum zur verfügung zu stellen

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Landrat Schuster setzt sich für freien Wohnraum für betroffene der Flut ein /Foto:Pixabay

Nach wie vor suchen viele vom Unwetter Betroffene im Kreisgebiet Wohnungen. Der Rhein-Sieg-Kreis bittet alle Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer mit verfügbarem Wohnraum zur Miete, sich zu melden. „Wir möchten den betroffenen Familien, Paaren und Einzelpersonen möglichst schnell zu einer neuen Bleibe verhelfen“, sagt Landrat Sebastian Schuster. „Mit Stand heute suchen noch etwa 70 Menschen eine Wohnung.“

Auf der Homepage des Kreises können freie Wohnungen über ein entsprechendes Formular unter rhein-sieg-kreis.de/flut2021 (Stichwort „Hilfe für Betroffene“) gemeldet werden. Zusammen mit den Städten und Gemeinden werden die Angebote an die Betroffenen weitergegeben. Wer schon Wohnungen zur Vermittlung angegeben hat, muss nichts weiter unternehmen.

„Ich möchte alle Vermieterinnen und Vermieter aufrufen, uns freie Wohnungen zu melden. So können wir gemeinsam Menschen, die alles verloren haben, auf diesem Weg zumindest erst einmal eine neue Bleibe vermitteln“, so Landrat Schuster weiter. „Die Welle der Hilfsbereitschaft nach der Unwetterkatastrophe ist überwältigend und ich werde mich weiter dafür einsetzen, dass allen Flutopfern bestmöglich und schnell geholfen wird.“

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Hochwasser

Aufräumaktion auf dem Gemünder Friedhof

Die Stadt Schleiden sucht freiwillige Helfer um den Friedhof in Gemünd wieder aufzubauen

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Leider hat das Hochwasser auch das Friedhofsgelände in Gemünd nicht verschont. Obwohl die ersten Aufräumarbeiten durch die Bundeswehr erfolgt sind, herrschen leider immer noch katastrophale Zustände. Die Stadt Schleiden möchte den Friedhof wieder in einen würdigen Ort zurückverwandeln, wo Angehörige um Ihre Liebsten trauern können, sich an den schönen Bepflanzungen erfreuen und wieder ein Ort der positiven Begegnung stattfinden kann. Dies wird noch viel Zeit und Arbeitskraft in Anspruch nehmen.
Um keine Zeit zu verlieren, sucht die Stadt Schleiden freiwillige Helfer zur Unterstützung.
Wer möchte am Sonntag, den 01.08.2021 ab 9.00 Uhr den Friedhof in Gemünd bei einer Aufräumaktion unterstützen?
Besen, Handrechen, Schaufeln, Handspaten, Harken, Krätzer, Putzlappen, Eimer, Motorsägen, Schubkarren etc. und viel Arbeitskraft werden benötigt.
Bitte melden Sie sich bei der Friedhofsverwaltung Schleiden
Telefon: 02445 89-204 Petra Hilgers
E-Mail: friedhofsverwaltung@schleiden.de

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Hochwasser

Sperrung des Containerplatzes an der Von Siemens-Straße

Aufgrund der hohen Auslastung musste der Containerplatz von Siemens Straße geschlossen werden

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Sperrung des Betriebsgeländes in Euskirchen. /Foto: Pixabay

Der Containerplatz an der Von-Siemens-Straße neben dem Gebäude des Stadtbetriebes Technische Dienste bleibt aus betriebsbedingten Gründen bis auf Weiteres geschlossen. Auf dem Platz stehen Container für Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) und Glascontainer.

Aufgrund der Überflutung besteht ein sehr hohes Abfallaufkommen, welches noch nicht vollständig beseitigt ist.

Leider wurden schon in der Vergangenheit aufgrund des hohen Aufkommens an PPK die auf dem Platz stehenden Container regelrecht mit dem Material zugebaut, so dass die Firma Schönmackers Probleme hatte, die Container abzufahren.

Es muss angesichts der jetzigen Situation davon ausgegangen werden, dass nicht nur PPK in Massen auf dem Platz abgeladen werden, sondern auch jeglicher Haus- und Sperrmüll/E-Schrott, so dass der Platz täglich geräumt werden müsste. Dies ist den Mitarbeitern des Stadtbetriebes Technische Dienste aufgrund der aktuellen Situation derzeit nicht möglich. Papier, Pappe und Kartonagen müssen daher bis auf weiteres zuhause gesammelt werden.

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Hochwasser

Wider Willen zum Held erklärt

Hubert Schilles legte den verstopften Grundablass der Steinbachtalsperre mit seinem Bagger wieder frei und rettete Tausende

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Mit Todesverachtung in den Einsatz ging Unternehmer Hubert Schilles (67) aus Floisdorf, um den Menschen zu helfen, deren Leben und Existenz von einem möglichen Bruch der Steinbachtalsperre gefährdet war. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Hubert Schilles (67) ist ein tief religiöser Mann. Und er machte auch keinen Hehl aus seinem Glauben, als er jetzt mit seinem Bagger den Grundablass der hochwasserbedingt überschwappenden Steinbachtalsperre bei Euskirchen-Kirchheim freilegte.

Innenminister Horst Seehofer und Ministerpräsident Armin Laschet erklärten den Mechernicher zum Vorbild, die Medien zum Helden. Doch der Floisdorfer bleibt bescheiden: „Das hätte jeder andere auch getan…“

Hubert Schilles zeigte vor laufenden Fernsehkameras seinen Rosenkranz, den er immer bei sich trägt. Der Chef von 57 Mitarbeitern einer Bauunternehmung, die Hubert zusammen mit seinem Zwillingsbruder Peter betreibt, wollte keinen seiner Leute in einen lebensgefährlichen Einsatz schicken.

„Ich habe mich zweimal gesegnet und bin runtergefahren“, sagte er im Fernsehen. Mit Todesverachtung, denn wenn der Staudamm gebrochen wäre, wovor alle Verantwortlichen pausenlos warnten, dann hätte es den Floisdorfer Landwirt und Unternehmer mitsamt seinem schweren Arbeitsgerät fortgerissen. „Ich hatte keinen Augenblick Angst“, so Hubert Schilles zur Deutschen Presseagentur (dpa).

„Beten musste ich nicht lernen, beten konnte ich schon, als ich vor 2012 Stammzellen meines Zwillingsbruders Peter gespendet bekam“, sagte Hubert Schilles dem Mechernicher „Bürgerbrief“. 13 Monate gaben ihm die Ärzte damals noch zu leben – neun Jahre sind inzwischen daraus geworden. Und hoffentlich kommen noch viele dazu, wünschen ihm seit der Überschwemmungskatastrophe 2021 noch ein paar Tausend Menschen mehr als vorher.

14-jährig nach Lourdes

Hubert Schilles kam bereits als 14-Jähriger durch eine Lourdes-Wallfahrt zu seiner tief-katholischen Überzeugung, die freilich schon vorher bei dem Jungen aus einer überzeugt katholischen Bauernfamilie angelegt war. „Ich wollte gerne mit Pfarrer Heinz Jumpertz und den anderen zum Marienheiligtum pilgern, aber unser Vater Anton lag krank und ich hatte kein Geld“, erinnert sich Hubert Schilles.

Da habe ihn eine Nachbarin, die krank geworden war und selbst nicht mitwallfahren konnte, auf ihre Kosten reisen lassen. Dort habe es gefunkt. 1989 wurde er Matthiaspilger – und nimmt seither mit der Bruderschaft Bürvenich-Oedekoven den beschwerlichen Fußweg nach Trier zum Grab des Heiligen Apostels Matthias auf sich.

Hubert Schilles hat drei Kinder, die alle im gemeinsamen Baubetrieb mitarbeiten – und vier Enkel. „Geht nicht, gibt’s nicht“ ist seine Devise im Betrieb. Seine Mitarbeiter schätzen die verbindliche Art von Hubert und seinen Brüdern. Sie verlangen nicht, was sie nicht auch selbst tun würden, und firmieren im weiten Kreis ihrer Bekannten und Bewunderer als „hart, aber herzlich“.

„Wenn die Wand fliegen gegangen wäre, wäre das hundertprozentig der sichere Tod gewesen“, titelte der „Stern“. Im dpa-Interview sagte der Bauer und Bauunternehmer aus der Stadt Mechernich: „Das war schon eine brisante Situation. Aber ich hatte keine Angst, weil dahinter stand ja was Großes. Nämlich, dass kein Mensch zu Schaden kommt…“

Er halte sein Handeln daher für selbstverständlich. „Man soll nicht die Brust rausdrücken. Ich bin eher der, der im Hintergrund arbeitet“, sagte der 67-Jährige. Er und sein Team aus 57 Beschäftigten seien auch nun weiter mit Aufräumarbeiten nach der Katastrophe befasst. Zurzeit fahre er immer wieder Sondermüll zur Deponie. „Kostenlos natürlich, das ist für mich Ehrensache.“

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