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Kreise & NRW

Knapp 300 Ausbildungsplätze in der Region noch verfügbar

Ausbildungshotline noch zwei Wochen geschaltet – breite Auswahl an Berufen

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Knapp 300 Ausbildungsstellen sind noch frei / Foto: pixabay

Noch für zwei Wochen ist die Ausbildungshotline der IHK Köln geschaltet. „Wer noch eine Stelle sucht oder noch nicht weiß, wie es nach der Schule weitergehen soll, sollte diese Gelegenheit nutzen“, sagt Christopher Meier, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Köln. „Unser Angebot richtet sich sowohl an die, die schon wissen, was sie wollen, als auch an diejenigen, die sich erst einmal über ihre Möglichkeiten informieren wollen.“

Kaufleute sehr gefragt

Insgesamt haben Unternehmen im Bezirk der IHK Köln knapp 300 freie Ausbildungsstellen für die Vermittlung gemeldet, davon 146 in Köln, 7 in Leverkusen, 29 im Oberbergischen Kreis sowie 30 im Rheinisch-Bergischen und 80 im Rhein-Erft-Kreis. Am meisten Angebote gibt es in den Berufen Kaufleute für Büromanagement (37 Unternehmen), Kaufleute für Groß- und Außenhandel (19) und Kaufleute im Einzelhandel (17).

Spannende Einblicke

Neben Berufen wie Sport- und Fitnesskaufleute oder Fachinformatiker/-in suchen mehrere Unternehmen auch für den Beruf Koch/Köchin noch Auszubildende. Einen ersten Einblick in die Arbeit als Koch-Azubi erhalten Interessenten auf dem Ausbildungs-Instagramkanal der IHK Köln (www.instagram.com/ihkkoeln.dieausbildung/). Hier haben jüngst Auszubildende des 5-Sterne-Hotels Excelsior Hotel Ernst aus Köln ihren Arbeitsalltag gezeigt. Dieser „Azubi-Take-Over“ ist im Highlight-Bereich des Kanals abrufbar. In den kommenden Wochen werden auf dem Kanal noch weitere Auszubildende aus unterschiedlichen Ausbildungsberufen per Video und Bild von ihrer Arbeit erzählen.

Die Hotline (www.ihk-koeln.de/hotline2021) ist bis zum 30. Juli montags bis freitags von 9 Uhr bis 15 Uhr unter der Rufnummer 0221 1640-6664 erreichbar. Auch per WhatsApp (0173 5487517) sowie via Mail (hotline@koeln.ihk.de) ist die IHK zu erreichen.

Bornheim | Politik & Wirtschaft

Gründungsakademie Rhein-Sieg feiert Jubiläum

15 Jahre Unterstützung von Startups und jungen Unternehmen

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Seit 15 Jahren unterstützt die Gründungsakademie Startups in der Region/Foto:Pixabay

Am 7. September startet die Gründungsakademie Rhein-Sieg mit ihrem neuen Programm in das zweite Halbjahr 2021. Dabei berücksichtigt sie die derzeitige Situation der von der Corona-Krise besonders hart getroffenen Freiberuflerinnen und Freiberufler sowie Selbstständigen.

Einige der angebotenen praxisnahen und kostenfreien Seminare, Workshops und Vorträge beziehen sich auf die Fragen „Wie strukturiere ich mein Vorhaben krisensicher um?“ oder „Wie kann ich mich digital präsentieren und mit Kunden agieren?“.  Damit gibt das Programm Betroffenen Hilfestellungen, um die derzeitige wirtschaftliche Krise zu bewältigen.

Bereits seit Programmstart im Jahr 2006 findet die Gründungsakademie Rhein-Sieg im BusinessCampus Rhein-Sieg an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg statt und richtet sich mit ihren Angeboten sowohl an diejenigen, die eine eigene Existenz gründen möchten, als auch an junge Unternehmen und langjährige Selbstständige. Von Anfang an war das Interesse an Weiterbildungsangeboten rund um die Themen Existenzgründung, Wachstum und Persönlichkeitsentwicklung riesengroß.

„Für den Rhein-Sieg-Kreis ist die Bedeutung von Existenzgründungen in ganz besonderer Weise offensichtlich“, erklärt Dr. Hermann Tengler, Leiter des Referates Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises.

„Aufgrund der ausgeprägt mittelständischen Betriebsgrößenstruktur hängt die wirtschaftliche Situation und Entwicklung noch mehr als anderenorts von der Gründungsdynamik und den Gründungserfolgen ab.“

„Als mittelständisch orientiertes Kreditinstitut ist die Gründungsförderung ein wichtiges Anliegen der Kreissparkasse Köln. Die letzten 15 Jahre haben gezeigt, dass die Gründungsakademie Rhein-Sieg hier einen entscheidenden Beitrag leistet“, ergänzt Benno Wendeler, Direktor Regionalentwicklung und Kommunen der Kreissparkasse Köln.

Und die nach 15 Jahren gezogene Bilanz zeigt es; mit über 900 Veranstaltungen und rund 14.400 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kann man von einem großen Erfolg sprechen. „Wir verfolgen das Ziel, den Gründungswilligen das entsprechende Know-how zu vermitteln. So können wir Existenzgründungen im Rhein-Sieg-Kreis erleichtern und festigen“, sagt Marvin Höweler von der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises und Projektleiter der Gründungsakademie.

Die Gründungsakademie Rhein-Sieg ist ein gemeinsames Projekt des Referates Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises sowie der Kreissparkasse Köln.

Ausführlich informiert ein Flyer über das gesamte Programm des 2. Halbjahres 2021. Dieser ist per E-Mail an info@gruendungsakademie-rhein-sieg.de oder im Referat für Wirtschaftsförderung und Strategische Kreisentwicklung des Rhein-Sieg-Kreises unter der Telefonnummer 02241 13-2777 erhältlich.

Die Programmübersicht kann auch im Internet unter www.gruendungsakademie-rhein-sieg.de abgerufen werden. Eine Anmeldung ist nur über die dortige Online-Anmeldemaske möglich. Aufgrund der Corona-Pandemie werden viele Veranstaltungen auch weithin als Online-Seminare abgehalten. Weitere Informationen dazu gibt es bei der Anmeldung.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Veranstaltungen leben wieder auf

Finanzielle Zuschüsse für Vereinsveranstaltungen

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Auch die Brühler Schlösser sind wieder offen. Und im Ehrenhof von Schloss Augustusburg (Bild) laden die Brühler Schlosskonzerte im August zu sommerlichen Serenaden ein. Foto: Peter H

Dank niedriger Inzidenzen öffnen Geschäfte, Gastronomie, Schulen und Kitas ihre Türen – eine leichte Normalität kehrt in Brühl ein. „Aber Vorsicht, Corona ist noch nicht vorbei“, mahnt Bürgermeister Dieter Freytag.

Zwar finden geplante Events wie der Tag des Sports oder der Agenda-Markt nicht statt. Doch die Stadt Brühl und ihre Vereine und Institutionen planen den Kultur-Neustart mit einem bunten Angebot. 

Dabei unterstützt das städtische Veranstaltungsmanagement „BrühlKultur“ auch Vereine und Institutionen. So findet der kölsche Ovend des Hospizvereins „End-lich levve“ im Rathaus-Innenhof statt (24. August, 19 Uhr). Nach zweimaligem Ausfall wird das kleine Charity-Festival „In Brühl Rockt’s“ (28./29.8.) der Interessengemeinschaft Brühler Bands ebenfalls unterstützt. Das Brühler Citymanagement beteiligt sich in Zusammenarbeit mit den anderen Kreisstädten an der Digitalen Woche Rhein-Erft (6.-11.9.). Und vom 26. September bis 2. Oktober wandert der Brühler Eifelverein zu seinem 100. Geburtstag.

Schlösser und Museen wieder offen

Die Brühler Schlösser Augustusburg und Falkenlust haben zunächst nur an den Wochenenden und Feiertagen geöffnet. Im Museum für Alltagsgeschichte ist die Jubiläumsausstellung „25 + 1 Jahre MfA“ bis 15. August zu sehen. Die Öffnungszeiten sind mittwochs und samstags von 15 bis 17 Uhr sowie sonntags von 14 bis 18 Uhr. Das Clemens-August-Forum wird am 31. August eröffnet und plant einen zweistündigen Tag der offenen Tür (4.9. ab 11 Uhr). 

Brühler Kunst-Walk mit Rätseln

Gespannt sein dürfen die Brühler:innen auch auf die neuen Angebote von BrühlTourismus. Der „Brühler Kunst-Walk“ bietet demnächst die Möglichkeit, die Schlossstadt auf eine ganz andere Art und Weise kennenzulernen. Die Entdeckungstour beleuchtet künstlerische Orte in Brühl und wird mithilfe der App „Actionbound“ realisiert und erlebbar gemacht. Verschiedene Rätsel führen von Station zu Station. So werden die Spielerinnen und Spieler auf eine erlebnisreiche Schnitzeljagd mitgenommen. Entlang von Fassaden und Brunnen – und immer auf der Suche nach künstlerischen Spuren in Brühl. An jeder Station des Rundgangs gilt es, eine Aufgabe zum ortsansässigen Kunstwerk zu lösen. 

Letzter Tipp ist eine digitale Kostümführung mit Einblicken in das historische Leben „Von allerlei Weibervolk“. An verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt gehen sechs Persönlichkeiten in kurzen Videosequenzen auf eine spannende Reise in die Brühler Vergangenheit. Alles zu erleben auf dem Instagram-Kanal der Stadt Brühl.

„Neustart miteinander“

Brühler Vereine erhalten demnächst Mittel aus dem neuen Landesprogramm „Neustart miteinander“. Sie werden bei der Ausrichtung von öffentlichen Veranstaltungen in diesem Jahr unter den geltenden Corona-Schutzvorschriften finanziell unterstützt. Für eine Veranstaltung gibt es einen einmaligen Zuschuss von 50 % (maximal 5000 Euro) der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Die Antragstellung erfolgt online bei der Bezirksregierung Köln. Eine Bestätigung der Stadt Brühl für die geplante Veranstaltung muss beiliegen. Das Formblatt „Bestätigung Gemeinde“ ist beim Ordnungsamt (02232 793720; Email: spillatzke@bruehl.de) erhältlich. Alle weiteren Informationen finden die Vereine unter: https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/neustart-miteinander. Ein Kontakt zur Bezirksregierung Köln, Dezernat 35, ist unter: 0221 1472228 (Email: heimat-foerderung@brk.nrw.de) möglich.

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Hochwasser

Sofort-Hilfen bei historischen Gebäuden in Euskirchen

Gebäude die unter Denkmalschutz stehen bekommen ab sofort zusätzliche Soforthilfen

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Denkmalschutz soll weiterhin erhalten bleiben und somit der Charakter der Stadt beibehalten werden. /Foto:Pixabay

Neben der Kernstadt Euskirchen sind auch die an den Bächen und Flüssen gelegenen Dörfer vom Hochwasser leider stark getroffen worden. Viele historische Häuser sind durch die Flut beschädigt. Für alle betroffenen Eigentümer stehen Soforthilfen, Hilfestellungen sowie Informationen zum Umgang mit den  betroffenen Denkmälern hier bereit:

Eine Sofort-Hilfe für den Wiederaufbau denkmalgeschützter Gebäude kann sofort beantragt werden: Hierzu sollen sich Betroffene -nach Rücksprache mit der Unteren Denkmalbehörde- per E-Mail an die Obere Denkmalbehörde der Bezirksregierung Köln unter folgender E-Mail-Adresse melden: denkmalpflege@bezreg-koeln.nrw.de

Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat ein Hochwasser-Nothilfeprogramm aufgelegt, um geschädigte Denkmale zu retten. Die „kleinen Nothilfen“ werden sehr unbürokratisch in einem schnellen und einfachen Verfahren gegeben. Alle aktuellen Informationen und den Kurzantrag zum Download finden Sie in der Anlage und auf www.denkmalschutz.de/hochwasser-sofortfoerderung

Über das Denkmalförderprogramm des Landes NRW 2022, ist es möglich einen Zuschuss in Höhe von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben zum Erhalt und zur Pflege von Baudenkmälern über das jährlich ausgerufene Denkmalförderprogramm des Landes zu erhalten. Weitere Informationen und das Antragsformular finden Sie unter folgendem Link: https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/denkmalschutz/denkmalfoerderung

Um die historische Bausubstanz zu erhalten, hat der Landschaftsverband Rheinland (LVR) auf sei­ner Homepage Hinweise zur Trocknung, Freilegung und dem Erhalt von Fachwerk veröffentlicht. Unter folgendem Link finden Sie neben weiterführenden Informationen hierzu, auch Formulare und Hinweise zu möglichen Förderungen: https://denkmalpflege.lvr.de/de/neues_aus_dem_amt/hochwasser_2021_.html

Um auch Eigentümerinnen und Eigentümer oder auch Vereine nicht denkmalgeschützter Objekte finanziell zu entlasten, ist es möglich, eine Förderung über das Dorferneuerungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen zu beantragen. Unter folgendem Link finden Sie weitere Informationen:

https://www.mhkbg.nrw/themen/bau/land-und-stadt-foerdern/dorferneuerung

Für eine erste Einschätzung von geplanten Maßnahmen stehen Ihnen die Mitarbeitenden der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Euskirchen zur Verfügung. Ein pragmatischer und unbürokratischer Umgang bei der Betreuung und Beratung denkmalrelevanter Maßnahmen wird Ihnen zugesichert. Allen Verantwortlichen ist es wichtig, bei den Genehmigungen eine schnelle, passende und tragbare Lösung zu finden. Ansprechpartnerinnen der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Euskirchen sind:

Dipl. Ing. Corinna Relles, Tel 02251-14-442 , crelles@euskirchen.de

Dipl. Ing. Regine Borschdorf, Tel 02251-14-442 , rborschdorf@euskirchen.de

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Wesseling | Freizeit & Kultur

Open Air-Kino am Rheinufer: „Ich war noch niemals in New York“

Open-Air Kinoreihe der Medienstiftung NRW macht am 19. August halt in Wesseling am Rheinufer.

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Location für das Open Air Kino ist direkt am Rhein /Foto:Gregor Czekalla

19 Orte, 19 Filme, Eintritt frei. Seit dem 20. Juli ist die Open Air- Kinoreihe „FilmSchauPlätze“ der Film- und Medienstiftung NRW auf Tour durch Nordrhein-Westfalen. Zum Finale am 17. August macht sie Halt in Wesseling.

Für den Abschlussabend an der Freitreppe an Ruttmanns Wiese haben die Filmstiftung und das Amt für Kultur, Sport und Partnerschaften der Stadt Wesseling das Musical „Ich war noch niemals in New York“ ausgesucht. Natürlich ist auch das Vorprogramm ab 18 Uhr musikalisch und wird gemeinsam mit dem Verein RheinKlang669 zusammengestellt. Der Film beginnt um 21.45 Uhr bzw. nach Einbruch der Dunkelheit.

Gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW ist die Zuschauer*innenzahl auf maximal 500 Personen begrenzt. Der Eintritt ist frei. Die Anmeldung für maximal zwei Personen pro Reservierung beginnt am 02. August um 08 Uhr unter openairkino@wesseling.de.

Die Veranstaltung findet unter Beachtung der dann aktuellen Corona-Regelungen statt. Der Besuch des Open Air- Kinos erfordert den Nachweis über eine vollständige Impfung, die Genesung oder einen negativen Bürgertest.

Eine kurzfristige Absage ist möglich. Zuschauer*innen werden gebeten, sich vor der Veranstaltung über www.wesseling.de oder www.filmschauplaetze.de zu informieren.

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Brühl | Leben & Menschen

Neues Buch über die Zuckerfabrik

Autorin Evi Gelath kam einem Wunsch vieler „Ostler“ nach

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Das neue Zuckerfabrik-Buch präsentiert: (v.l.) Autorin Evi Gelath, Zeitzeuge Dr. Dietrich Bollmann, Rainer Kröner und Dr. Wolfgang Kollenberg. Foto: Harald Zeyen

Im Biergarten der Gaststätte „Zur Rheinau“ hat die Ortsgemeinschaft Brühl-Ost das neue Buch über die Zuckerfabrik Brühl offiziell vorgestellt. Es stammt aus der Feder von Evi Gelath, die ein wichtiges Kapitel Brühler Wirtschaftsgeschichte beschrieben hat. Unterstützt wurde sie dabei von Rainer Kröner und Dr. Wolfgang Kollenberg.

Herz der Zuckerfabrik schlägt wieder

Bürgermeister Dieter Freytag lobt die Buchvorstellung als einen „besonderen Tag für Brühl“. Er erhält als erster das Buch als Geschenk aus den Händen von Ortsgemeinschaftsvorsitzenden Hans-Hermann Hürth überreicht. „Für alle“, so Hürth, „hat Evi Gelath das Herz der Zuckerfabrik und des Brühler Ostens wieder zum schlagen gebracht.“

Das Buch beleuchtet die Planung und Gründung der Zuckerfabrik ebenso wie die Beziehung zur Grube Berggeist oder zur Godorfer Burg. Weitere Kapitel sind u.a. die Zeit der Weltkriege oder die gesellschaftliche Bedeutung des Werks für die Menschen in Brühl-Ost. Diese bauten dort ihre Festwagen für den Karnevalszug in der Rheinau. Auch fanden in der Betriebskantine regelmäßig Karnevalssitzungen statt.

Das neue Zuckerfabrik-Buch präsentiert: (v.l.) Autorin Evi Gelath, Zeitzeuge Dr. Dietrich Bollmann, Rainer Kröner und Dr. Wolfgang Kollenberg. Foto: Harald Zeyen

Keine roten Zahlen geschrieben

Das jähe Ende kam dann im Jahr 1989 durch die Übernahme durch Pfeiffer & Langen. Dr. Dietrich Bollmann war damals der Direktor der Brühler Zuckerfabrik. Er sagt: „Es traf eine Fabrik, die keine roten Zahlen schrieb und vielen ‚Ostlern‘ Arbeit und Brot bot. Sie wurde ein Opfer der Konzentration der Zuckerproduktion im Rheinland.“ Den Aktionären, oftmals Bauern aus dem Umland und ihre Nachkommen, habe Pfeiffer & Langen ein äußerst verlockendes Angebot gemacht. „Für eine Aktie, die 300 DM wert war, bot man stolze 900 DM. Das hat keiner ausgeschlagen“, erzählt der Ehrengast während der Buchpräsentation. Viele Jahre habe man sich gegen die Übernahme gewehrt. Das Werk wurde technisch aufgewertet und die Flüssigzuckerherstellung forciert. „Wir waren eine große Familie“, so Bollmann.

Über die Zuckerfabrik alles gesammelt

Was war die Motivation dieses Buch zu schreiben? Evi Gelath: „Wie so vielen, die vor 1989/90 in Brühl lebten, ist auch mir der unverwechselbare süßliche Geruch der Zuckerfabrik in den Herbstmonaten in lebhafter Erinnerung. Als ich meinen Mann kennenlernte, machte er gerade seine Ausbildung in der Zuckerfabrik. Auch sein Vater war dort – wie bereits der Großvater – angestellt. Wir bezogen unsere erste gemeinsame Wohnung, eine Werkswohnung der Zuckerfabrik an der Bergerstraße, und auch ich selber fand Arbeit dort. Ich habe immer alles gesammelt, was über die Fabrik z.B. in der Presse zu finden war. Natürlich die vier Jubiläumsbände, welche alle 25 Jahre erschienen.“

Im Januar 2018 begann Evi Gelath, angeregt durch den Schlachthof-Abriss, für die Ortsgemeinschaft Brühl-Ost die „Verzällche usem Veedel“ zu schreiben. Immer häufiger wurde daraufhin der Wunsch geäußert, auch eine Geschichte über die Zuckerfabrik zu schreiben. Doch das Material war so umfangreich, dass schließlich etwas Größeres daraus wurde. Das Buch, herausgegeben von der Ortsgemeinschaft Brühl-Ost, erscheint als Band 12 der Schriftenreihe zur Brühler Geschichte. Es ist bei Evi Gelath sowie in der Buchhandlung Brockmann für 20 Euro erhältlich.

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Bornheim | Politik & Wirtschaft

Stadt Bornheim lobt Umweltpreis aus

Ende 2021 wird Christoph Becker die beste Idee mit dem Umweltpreis auszeichnen

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Umweltprojekte werden in Bornheim mit einem Preis ausgezeicht´net. /Foto:Pixabay

Die Stadt Bornheim lobt mit Unterstützung von Sponsoren den mit 1.400 Euro dotierten Umweltpreis aus. Mit ihren Ideen und Projekten können sich Bornheimer Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Institutionen und Firmen ab sofort bewerben. Anmeldeschluss ist der 15. September 2021.

Gesucht werden Ideen und Projekte, die im Wohn-, Schul-, Arbeits- oder Freizeitbereich zur Verbesserung der Umwelt geführt haben oder führen können. Mögliche Themen sind: Landschafts- und Naturschutz, Umweltplanung und ihre Verwirklichung, Energieeinsparung und Abfallbeseitigung, Luftreinhaltung, Gewässerschutz und Lärmschutz, Erhaltung oder Neuanlage von Grün- und Erholungszonen sowie Pflege und Unterhaltung von Flächen, die in Patenschaft genommen wurden. Die Konzepte und Projekte sollten einen Nutzen für das Allgemeinwohl haben.

Wer sich bewerben möchte, schickt seine Konzept- oder Projektbeschreibung bitte an Manuela Domschat, Umwelt- und Grünflächenamt, Rathausstraße 2, 53332 Bornheim, oder per E-Mail an manuela.domschat@stadt-bornheim.de. Fragen beantwortet sie unter 02222 945-307. Sponsoren können sich ebenfalls an Manuela Domschat wenden.

Aus allen fristgerecht eingegangenen Bewerbungen trifft die Bewertungskommission zunächst eine Vorauswahl, die dann im Umweltausschuss vorgestellt wird. Die endgültige Entscheidung beschließt der Stadtrat. Die Preisverleihung ist für Ende 2021 vorgesehen. Die Ehrung übernimmt Bürgermeister Christoph Becker. Neben den Bewerberinnen und Bewerbern nehmen auch alle Sponsoren automatisch an der Preisverleihung teil. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Urkunde.

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Euskirchen | Freizeit & Kultur

Grünflächen und Wälder

Die Stadt Euskirchen hat nach Sichtungen einige Grünflächen geschlossen, bis diese neu aufgebaut sind.

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Stadtwälder und Grünflächen aufgrund der Flutfolgen teilweise geschlossen /Foto:Pixabay

Die Stadt Euskirchen weist darauf hin, dass aufgrund der Überflutungen und Niederschläge die Böden stark gesättigt sind und generell eine höhere Gefahr durch spontan umstürzende Bäume besteht.  Die Gefahr ist unabhängig vom Wind und bleibt auch in windstillen Perioden bestehen. Die Wege in Grünflächen und Wäldern sowie der Trimm-Dich-Pfad im Stadtwald sind durch die Überflutungen zum Teil erheblich beschädigt wurden.  Eine Nutzung ist zur Zeit nur eingeschränkt möglich und geschieht auf eigene Gefahr.

Die Brücken an der Dr-Rütten-Promenade sind durch das Hochwasser beschädigt oder zerstört worden.  Der Übergang ist nur über die Brücken an der Kölner Straße und am Spielplatz Veybach möglich. Im Zuge der Renaturierung der Erft wird dieser Bereich ab Anfang August für die Dauer der Baumaßnahme vollständig gesperrt. Der Erftverband informiert in einem Blog unter www.erftaue-euskirchen.erftverband.de über den Ablauf der Baumaßnahme. 

Entlang von Gewässern ist es zu starken Erosionen gekommen, wodurch teilweise instabile Ufer entstanden sind. Es wird darum gebeten einen sicheren Abstand von Gewässern zu halten und diese generell nicht zu betreten. 

Auf überfluteten Flächen besteht eine Gefährdung durch Schwemmgut und möglicherweise Kontaminationen durch Treibstoffe, Öle und Schwermetalle.  Hundebesitzer sollten zum Schutz ihre Tiere von überfluteten Flächen und Gewässern fern halten.  Zum Teil sind die Dogstations und Beutelspender beschädigt worden oder fehlen vollständig.  Zusätzlich ist aufgrund der beschädigten Wege nur eine eingeschränkte Unterhaltung der Dogboxen möglich. Es kann zeitweise zu einer Überfüllung der Abfallbehälter und Fehlen von Hundekotbeuteln kommen.

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Brühl | Leben & Menschen

Neu in Brühl: Parkgebühren digital mit dem Handy zahlen

Ab sofort können viel Parktickets in Brühl per App bezahlt werden. So entfällt dann das händiche Ticket

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Das Parken in Brühl wird noch einfacher: Ab sofort können Autofahrende ihre Parkgebühren nun auch per Mobiltelefon zahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit „smartparking“, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Als Anbieter für die neue Möglichkeit des Handyparkens stehen „EasyPark“, „PARK NOW“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird.“, „paybyphone“, „Parkster“, „PARCO“ und „Presto“ zur Auswahl, die nun nach und nach ihre Dienste für Brühl frei schalten. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb und werden, wie bisher, im Auftrag der Stadt von den Stadtwerken Brühl unterhalten. An den Parkscheinautomaten ändern sich die Parktarife nicht. Hier werden aber alle Informationen zu den neuen Dienstleistenden und die Anleitung für die ersten Schritte zum Handyparken zu finden sein.

Den Parkvorgang starten die Nutzenden per App, Anruf oder per SMS. Die Parkzeit kann ganz nach Bedarf gestoppt oder verlängert werden. Eine Überzahlung oder Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets sind somit ausgeschlossen. Für diesen Komfort addieren die Anbietenden unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr.

Bürgermeister Dieter Freytag begrüßt die Möglichkeit des „digitalen Parkens“ in Brühl und freut sich für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher der Schlossstadt, über mehr Komfort bei der Nutzung von Parkflächen in der Brühler Innenstadt.

Die Einrichtung der neuen Dienstleistung wurde federführend von den Stadtwerken Brühl umgesetzt. Hiermit sollen neben den klassischen Bargeldzahlvorgängen auch die digitalen Zahlvorgänge für die durch die Stadtwerke bewirtschafteten Parkflächen ausgebaut werden. Mittelfristig ist somit eine Reduzierung des Bargeld-Handlings durch die zunehmende Nutzung der digitalen Anbietenden zu erwarten, so Sebastian Kuhl, Kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Brühl GmbH und Projektleiter bei der Einführung des neuen Angebots.

Im nächsten Schritt prüfen die Stadtwerke aktuell, ob auch die beschrankten Parkanlagen, wie das Parkhaus am Krankenhaus, in das Angebot integriert werden können. Hierzu finden bereits Gespräche mit dem Anlagenhersteller statt, so Thomas Isele, Geschäftsführer der Stadtwerke Brühl GmbH.

Über „smartparking“

„smartparking“ – die Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung – gibt es seit Herbst 2015. Geschäftsführer ist der ehemalige Hamburger Erste Bürgermeister Ole von Beust. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Anbieter „EasyPark“, „ParkNow“ und „Mobile City“. „smartparking“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einführung von effizienten und bürgernahen Lösungen für das bargeldlose Bezahlen von Parkgebühren. Auf der wettbewerbsübergreifenden Plattform finden sich eine Vielzahl der in Deutschland zertifizierten Anbietenden. Autofahrende können sich für den Dienst entscheiden, der ihnen persönlich zusagt. Hier finden Sie alle beteiligten Städte: http://smartparking.de/fuer-verbraucher

In über 200 Städten verfügbar

Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System abgleichen. Hierzu wurden extra neue Geräte beschafft, mit denen die Verkehrsaufsehenden diese Prüfung vornehmen können.

In vielen weiteren Städten lassen sich Tickets mit dem Smartphone lösen, zum Beispiel in Köln, Bonn und Siegburg oder Berlin und Hamburg.

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Bornheim | Leben & Menschen

Bürgermeister Christoph Becker gratuliert Karateka Thomas Merzbach

Thomas Merzbach wurde zum Shotokan-Karate-Do-Repräsentanten des Verbandes auserwählt

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Karate Repräsentant Thomas Merzbach /Foto: Pixabay

Eigentlich ist Thomas Merzbach Hausmeister der Johann-Wallraf-Grundschule in Bornheim. Meisterhaft beherrscht er allerdings auch den Karate-Sport, sodass er es bis heute bis zum 6. Dan gebracht hat. Das ist auch seinem Verband nicht verborgen geblieben. Und so ernannte ihn die World Martial Arts Association Republic of China (W.M.A.A. R.O.C.) zum Shotokan-Karate-Do-Repräsentanten des Verbandes. Dazu möchte ihm Bürgermeister Christoph Becker gerne gratulieren. Bei der Gelegenheit wird Thomas Merzbach gemeinsam mit einem weiteren Karateka aus Bornheim eine Kostprobe seines Könnens geben.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Soforthilfe zur Unwetterkatastrophe – Antragstellung in Brühl

Stadt Brühl vereinfacht die Antragstellung für Soforthilfen und richtet ein Infotelefon ein

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Nach dem Unwetter in NRW und RLP werden vom Land Soforthlfen in dreistlliger Millionenhöhe zur Verfügung gestellt. /Foto: Regional.report

Die Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffene Personen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit. Das hat das Landeskabinett am Donnerstag, 22. Juli 2021, in einer Sondersitzung beschlossen.

Mit dem Soforthilfepaket wird zunächst schnelle Hilfe für folgende vier Gruppen bereitgestellt:

1) Bürgerinnen und Bürger

2) Gewerbliche Wirtschaft und freie Berufe

3) Personen aus der Landwirtschaft sowie für land- und forstwirtschaftliche     Betriebe

4) Kommunen

Einzelheiten zu den unterschiedlichen Hilfen, deren Richtlinien und alle Formulare stellt die Landesregierung unter https://www.land.nrw/soforthilfe bereit.

Antragstellung

Die Anträge finden Sie online unter https://www.land.nrw/soforthilfe. Außerdem erhalten Sie diese zu den aktuellen Öffnungszeiten in der Telefonzentrale Rathaus A, Uhlstraße 3. Bitte tragen Sie beim Betreten mindestens einen OP-Mundschutz und richten sich nach den Angaben der Mitarbeitenden vor Ort.

Öffnungszeiten

Montag: 8:00 bis 12:00 Uhr

Dienstag: 13:00 bis 17:00 Uhr

Mittwoch: 8:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag: 13:00 bis 18:00 Uhr

Freitag: 8:00 bis 12:30 Uhr

Der ausgefüllte Antrag ist per Mail an fluthilfe@bruehl.de zu richten. Außerdem ist der Einwurf in den Briefkasten am Gebäude des Rathauses A möglich (nicht der Briefkasten der Deutschen Post, sondern der eingelassene Briefkastenschlitz neben dem Haupteingang). Von einer persönlichen Abgabe ist aufgrund der andauernden Corona-Situation und der gleichzeitigen Einlasskontrolle zum Bürgeramt ausdrücklich abzusehen.  

Bearbeitung und Auszahlung

Die Bearbeitung der Anträge richtet sich nach dem Eingang. Die Auszahlung der Soforthilfe erfolgt schnellstmöglich auf die in den Anträgen angegebene Bankverbindung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Angaben daher sorgfältig.

Bürgertelefon „Fluthilfe“

Zu den Hilfsmaßnahmen hat die Landesregierung das Bürgertelefon „Fluthilfe“ eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten grundsätzliche Fragen zum Verfahren. Die Nummer richtet sich an betroffene Bürgerinnen und Bürger sowie betroffene Unternehmen.

0211 / 4684-4994

Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr

Samstag und Sonntag, 10 bis 16 Uhr

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