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Digitales Leben

Das Smartphone wird zum Hausschlüssel

Bequem und sicher den Zugang selbst von unterwegs regeln

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Bequemer Zugang ohne Schlüssel: Digitale Türschlossantriebe sorgen für mehr Komfort und Sicherheit im Alltag. Foto: djd/ABUS

Seit Jahrhunderten nutzt der Mensch Schlösser, um das eigene Hab und Gut zu schützen. Allerdings können Schlüssel selbst entwendet werden oder verloren gehen. Noch mehr Komfort und Sicherheit bieten jetzt digitale Lösungen. Mit ihnen lässt sich der Zugang per Smartphone-App betätigen. Schließlich haben die meisten den digitalen Alleskönner ohnehin immer griffbereit dabei.

Smarte Technik zur einfachen Nachrüstung

Mit nachrüstbaren digitalen Türschlossantrieben wird aus jedem herkömmlichen Schloss eine smarte Zutrittslösung, die zahlreiche Steuerungs- und Komfortfunktionen bietet. Besonders praktisch sind unter anderem die sogenannten Einladungen. Dabei handelt es sich um digitale Haustürschlüssel, die zum Beispiel per Mail oder Messenger an Dritte weitergegeben werden. Somit können Freunde, Familie, Handwerker oder die Reinigungskraft die Eingangstür per App öffnen und verschließen, egal ob dauerhaft oder zeitlich begrenzt. Schon die Installation ist so smart wie einfach: Bei HomeTec Pro Bluetooth von Abus etwa wird der batteriebetriebene Antrieb auf das vorhandene Türschloss gesteckt und dreht dann den steckenden Schlüssel. Einmal angebracht, lässt sich die Tür bequem per App ver- und entriegeln.

Für die digitalen Haustürschlüssel müssen weder persönliche Daten erfasst werden noch ist eine Registrierung notwendig. Einfach App laden, Einladung einlösen und schon kann der Zugang mit dem Smartphone geöffnet werden. Und damit auch Personen ohne Smartphone in den Genuss des schlüssellosen Eintritts kommen, kann der Türschlossantrieb mit einer Fernbedienung, einer außen angebrachten Tastatur oder einem Fingerscanner bedient werden. Natürlich ist es weiterhin möglich, die Eingangstür ganz gewöhnlich mit dem Schlüssel zu öffnen oder zu verschließen.

Weltweit die Haustür im Griff

Optional erhältlich ist eine WLAN-Bridge, die es ermöglicht, unabhängig vom Standort die Tür via App zu bedienen. Zudem wird in Echtzeit übermittelt, wann und von wem die Eingangstür geöffnet oder geschlossen wird. Das bringt Gewissheit, ob die Kinder sicher nach Hause gekommen sind oder der Handwerker pünktlich ist. Unter hometec.abus.com gibt es mehr Details zu den zahlreichen Komfortfunktionen. Gleichzeitig kommt auch die Sicherheit nicht zu kurz. So liegt jeder Komponente eine Keycard bei, die mit einem einmaligen Code das Gerät eindeutig kennzeichnet. Sie ist notwendig, um beispielsweise Bedienelemente einzulernen oder Updates aufzuspielen. Die Kommunikation untereinander ist mit einer AES-128-Bit-Verschlüsselung sowie durch ein spezielles Sicherheitsprotokoll doppelt abgesichert.

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Alles mit einer Karte

Die neueste elektronische Gesundheitskarte bietet Versicherten viele Vorteile

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Versicherte können die neueste elektronische Gesundheitskarte (eGK) und die dazugehörige PIN bei ihrer Krankenkasse bestellen. Foto: djd/gemetik/contrastwerkstatt - stock.adobe.com

Ein neues Rezept vom Hausarzt empfangen, dieses per App in einer Apotheke einlösen und sich das Medikament zum Beispiel per Botendienst nach Hause bringen lassen – das spart Zeit und ist bald in ganz Deutschland für alle gesetzlich Versicherten per App möglich. Das E-Rezept wird nach und nach bis Anfang 2022 bundesweit eingeführt. Wer möchte, kann sich bereits einen Eindruck von der E-Rezept-App verschaffen: Sie steht in den App Stores von Apple und Google zum kostenfreien Download bereit. Außerdem können Versicherte jetzt die neueste elektronische Gesundheitskarte (eGK) – mit sogenannter NFC-Schnittstelle – und die dazugehörige PIN bei ihrer Krankenkasse bestellen. Beides wird benötigt, um die E-Rezept-App in vollem Umfang nutzen zu können.

NFC-Schnittstelle macht die Gesundheitskarte noch vielseitiger

Notfalldaten wie Vorerkrankungen, Allergien, eine Kontaktperson für den Notfall sowie ein elektronischer Medikationsplan lassen sich bereits auf der Gesundheitskarte speichern. Durch die NFC-Schnittstelle kann die neueste Generation der elektronischen Gesundheitskarte aber noch mehr. Mit Karte und PIN können sich gesetzlich Versicherte zum Beispiel in der App der elektronischen Patientenakte (ePA) ihrer Krankenkasse anmelden. Gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt können sie die elektronische Patientenakte anlegen und befüllen. Das hat etwa den Vorteil, dass Mediziner Einsicht in schon bestehende Krankheitsverläufe erhalten und Doppeluntersuchungen vermieden werden. Die elektronische Patientenakte wird schrittweise in ganz Deutschland eingeführt – Informationen hierzu gibt es bei den Krankenkassen. Außerdem können Versicherte mit der NFC-fähigen Gesundheitskarte alle Funktionen der E-Rezept-App nutzen. Wie das funktioniert, erfährt man etwa unter www.das-e-rezept-fuer-deutschland.de oder www.gematik.de. Statt des rosa Ausdrucks wird künftig ein Rezeptcode reichen, um Rezepte in der Apotheke einzulösen. Das heißt, der Apotheker muss die Informationen nicht mehr abtippen oder das Rezept händisch scannen. Patientinnen und Patienten erhalten den Code entweder über die App oder ausgedruckt auf Papier.

Gesundheitskarte und PIN bei der Krankenkasse beantragen

Mit E-Rezept, elektronischer Patientenakte, Notfalldaten und Medikationsplan haben Versicherte ihre Gesundheitsdaten noch besser im Blick. Voraussetzung für die Nutzung aller Funktionen sind die neueste elektronische Gesundheitskarte und die PIN, die bei den Krankenkassen erhältlich sind. Die PIN schützt vor unberechtigten Zugriffen auf die medizinischen Daten der eGK.

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Welches Design darf es sein?

Ein Visualisierungstool macht die Tapetenauswahl zu Hause leichter

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Große florale Muster liegen im Trend. Foto: djd/www.as-creation.de/FUENF6/Joachim Stretz

Tapeten sind wahre Verwandlungskünstler. Ohne großen Aufwand verändern sie Räume und schaffen einen neuen Look im Zuhause. Sie sind Stimmungsmacher und sorgen für eine extra Portion Wohlfühlatmosphäre. Extravagante Dschungelprints oder schlichte Streifen, klassisch florale Muster oder moderne Beton-Optik? Die vielfältigen Designs bieten fast unzählige Möglichkeiten, um jedes Zimmer in einem trendigen Wohnraum zu verwandeln – ganz nach dem persönlichen Geschmack.

Digital tapezieren

Doch wie wirken die Tapetendesigns in den eigenen vier Wänden? Passt die Wunschtapete auch zu den Möbeln? Verkleinert sie den Raum? Diese Fragen stellt sich wohl jeder vor dem Tapetenkauf. Praktisch ist daher ein Visualisierungstool wie Roomvo von A.S. Création. Ob Schlaf-, Wohn- oder Kinderzimmer und Büro: Unter www.tapetenshop.de bekommt man die Möglichkeit, verschiedene Wunschtapeten an die eigenen Wände zu simulieren. Diese Funktion können User mit allen aktuellen Endgeräten und für jeden Raum nutzen. Einfach ein Foto des eigenen Zimmers hochladen – und schon lässt sich die Lieblingstapete digital hinter die Möbel zaubern. Alternativ sieht man sie sich in Beispielräumen an. Das Tool bietet verschiedene Zusatzfunktionen sowie Filtermöglichkeiten, mit denen sich das große Sortiment an Tapeten und Bordüren nach Kategorie, Kollektion und Farbe eingrenzen lässt. Wer möchte, teilt am Ende fürs Feedback sein „neu tapeziertes Zuhause“ mit Freunden und der Familie.

Trends – von Ethno-Style bis Digitaldruck

Mit dem Visualisierungstool können sich Renovierer inspirieren lassen und die neuesten Trends bequem zu Hause ausprobieren. Aktuell sind beispielsweise große florale Muster gefragt, mit denen man sich die Natur in all ihren Facetten ins Domizil holt. Der angesagte Ethnostyle wiederum macht Lust auf das Reisen in ferne Länder, während der Hygge-Style mit dezenten Dekoren und sanften Natur- und Pastelltönen für eine entspannte Atmosphäre in allen Räumen sorgt. Besonders auffallend sind üppige Blumentapeten im Gemälde-Stil sowie grafische Muster in Holzoptik. Tolle Akzente mit Eyecatcher-Garantie versprechen Digitaldruck-Tapeten mit ihren gestochen scharfen Bildern.

Vliestapeten haben viele Vorteile

Beim Tapetenkauf ist jedoch nicht nur das Design entscheidend, auch das Material spielt eine große Rolle. Hochwertige Tapeten mit Vliesträger beispielsweise sind sehr beliebt. Sie lassen sich auch von ungeübten Heimwerkern schnell und einfach anbringen, da nicht die Tapete, sondern die Wand eingekleistert wird. Darüber hinaus können die Vliestapeten restlos trocken abgezogen werden, sie sind reißfest und farbbeständig.

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Digitales Leben

Raus ins Freie

In der Natur abschalten und besondere Erlebnisse im Bild festhalten

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Für Outdoorerlebnisse mit Stil: Aus dem Emaillebecher mit individuellem Foto schmeckt der Tee beim Picknick noch mal so gut. Foto: djd/www.cewe.de

Einfach mal abschalten und frische Kräfte tanken: Aktivitäten in der heimischen Natur dürften dazu auch in diesem Jahr bei vielen das Ferienprogramm der Wahl sein. Ob bei Wanderungen, Touren mit dem Wohnmobil oder auf dem Fahrrad – unter freiem Himmel gibt es in der eigenen Region viel Sehenswertes zu entdecken. Smartphone oder Kamera sind dabei, um schöne Momente für immer festzuhalten.

Für jeden Schnappschuss vorbereitet

Die Natur überrascht oft mit atemberaubenden Augenblicken. Ein scheues Tier kreuzt den Weg, eine außergewöhnliche Wolkenformation steht am Himmel. Doch bevor das Smartphone hervorgekramt ist, sind die magischen Momente schon wieder vergangen. Praktisch für alle Outdoorfans ist daher eine Handykette. Sie hält das Telefon stets griffbereit für schnelle Schnappschüsse und Videoclips. In Kombination mit dem persönlichen Lieblingsfoto auf der Rückseite der Silikonhülle gefällt das Smartphone-Gadget auch optisch. Erhältlich ist die Handykette etwa unter www.cewe.de mit 13 Stoff- und Lederbandvarianten in vielen Trendfarben. Nicht nur in der Natur, auch beim Spaziergang mit Freunden, beim Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit eignen sich die trendigen Hüllen, um das Telefon blitzschnell parat zu haben.

Der Lieblingsbecher fürs nächste Picknick

Was gehört zu jedem Outdoorabenteuer dazu? Natürlich eine ausgedehnte Picknickpause. Ob prickelnde Limonade, leckerer Kaffee oder heißer Tee, der Emaille-Becher beispielsweise von Cewe eignet sich für Getränke jeder Art. Damit ist er die passende Reisebegleitung für den Aktivurlaub: fast unkaputtbar, leicht zu transportieren und individuell gestaltbar. Mit dem Lieblingsfoto oder einem witzigen Spruch wird jeder Becher zu einem Unikat und bestimmt auch zum neuen Lieblingsteil für die Kaffeepause im Büro – für sich selbst oder als originelle Geschenkidee.

Schöne Erlebnisse dauerhaft bewahren

Leider geht selbst die schönste Reise einmal zu Ende. Mit einem Fotobuch lassen sich Erinnerungen auf Dauer festhalten. Die passende App hilft dabei, die schönsten Schnappschüsse schon unterwegs zu einem Bildband zusammenzustellen. Eine beliebte Alternative nicht nur für Vintage-Liebhaber sind sogenannte Retro-Prints. Sie erinnern optisch an Sofortbilder aus vergangenen Jahrzehnten und versprühen ein Gefühl von Freiheit und Spontaneität – damit treffen sie alle Abenteurer ins Herz. Mit der gestaltbaren Vorder- und Rückseite lassen sich die Drucke nach Belieben designen. Für einen besonderen Touch sorgt zudem ein Effektlack.

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Bequem lesen und schreiben trotz Sehbehinderung

Bildschirmlesegeräte erzielen hohe Vergrößerungen und verbessern die Kontraste

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Ein großer Bildschirm macht das Lesen mit Standgeräten besonders komfortabel. Foto: djd/A. Schweizer

Lesen und Schreiben gehören zu den wichtigsten Grundfertigkeiten unserer Gesellschaft, die jedes Schulkind als Erstes erlernt. Doch wenn eine schwere Sehbehinderung auftritt, lassen sich die erworbenen Fähigkeiten oft nicht mehr anwenden. Betroffene sind in vieler Hinsicht von Tätigkeiten des täglichen Lebens ausgeschlossen. Das Lesen von Büchern und Zeitschriften, das Betrachten von Fotos und Bildern, das Ausfüllen von Formularen oder Lösen von Kreuzworträtseln, Basteln und Handarbeiten sind dann ohne entsprechende Hilfsmittel so gut wie unmöglich.

Großer Bildausschnitt, viele Einstellungen

Während für kleinere Leseaufgaben unterwegs meist optische oder elektronische Lupen zum Einsatz kommen, sind für längere Tätigkeiten zu Hause größere, feststehende Bildschirmlesegeräte oft besser geeignet. Diese nehmen mit einer Kamera das zu betrachtende Objekt auf und übertragen es dann bearbeitet auf den Monitor. Die besonderen Vorteile dabei: Durch den großen Bildschirm kann sogar bei hohen Vergrößerungen ein übersichtlicher Bildausschnitt gezeigt werden. Außerdem lassen sich durch die digitale Verarbeitung nicht nur die Größe, sondern auch Helligkeit, Kontrast und Farben nach den eigenen Bedürfnissen verändern. So kann man zum Beispiel bei den Bildschirmlesegeräten von Schweizer Optik je nach Modell Vergrößerungen um das mehr als Hundertfache erreichen sowie bis zu 33 verschiedene Darstellmodi einstellen – Echtfarben, verstärkte Kontraste, Schwarz auf Weiß, Weiß auf Schwarz, Blau auf Gelb, Gelb auf Blau und zahlreiche weitere Farbkombinationen. Gerade bei stark eingeschränkter Kontrastwahrnehmung bringt das gegenüber dem reinen Vergrößern eine deutliche Verbesserung.

Nach individuellen Bedürfnissen auswählen

Wer die Anschaffung eines Bildschirmlesegeräts in Erwägung zieht, sollte sich von einem qualifizierten Optiker beraten lassen – Adressen in der Umgebung finden sich etwa unter www.schweizer-optik.de. Denn es gibt zahlreiche verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Vorzügen. Manche sind kleiner und zusammenklappbar, sodass sie leicht transportiert werden können, andere bieten eine drehbare Kamera, mit der sich auch entfernte Objekte oder das eigene Gesicht betrachten lassen. Größere Modelle sind besonders gut zum darunter Arbeiten geeignet, extrahohe Vergrößerungen oder eine Vorlesefunktion sind ebenfalls möglich. Je nach Sehproblem und gewünschter Verwendung sollte deshalb eine gezielte Auswahl getroffen werden. Eine Kostenbeteiligung für eine elektronische Sehhilfe durch die gesetzlichen Krankenkassen ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

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Das neue E-Rezept kommt

Was Patienten darüber jetzt wissen sollten

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Blick in die Zukunft: Das E-Rezept soll in Kürze Realität werden - vielleicht auch wieder ohne Maske. Foto: djd/Linda/Getty Images/MuratDenizPhotoImage

Die Digitalisierung hat in vielen Bereichen längst ihren Siegeszug angetreten – sei es etwa bei Flug- und Bahntickets, Hotelbuchungen, im Schulunterricht oder bei Online-Konferenzen. Nun soll es zeitnah auch mit den Rezepten der gesetzlichen Krankenkassen losgehen. Aber was genau ist ein E-Rezept überhaupt? „Was wir bisher nur als Papier kennen, wird es demnächst in digitaler Form geben“, erklärt Linda Apotheker Dirk Vongehr aus Köln. Statt den typischen rosa Zettel zu überreichen, schickt das Praxisteam dem Patienten das elektronische Rezept zunächst auf die dafür erforderliche Gematik-App. Von dort aus kann es per SMS oder E-Mail auf das Smartphone weitergeleitet werden, um es in der Apotheke einzulösen.

Wie es funktioniert

Dazu hält man den Code vom Handy einfach an den Kassenscanner, muss das Ganze einmal bestätigen und die Daten werden direkt an die Apothekensoftware übermittelt. Sie zeigt dem Apotheker sofort die entsprechende Verordnung des Arztes auf dem Computerbildschirm an. „Das ist leicht zu handhaben und nicht so fehleranfällig wie das Papierrezept“, betont der Experte. Unklare und unvollständige Verschreibungen gehören der Vergangenheit an. „Auf dem Rezept befinden sich alle relevanten Daten – vom Patientennamen über Versicherung bis zum Medikamentennamen, damit man auch eine Woche später noch weiß, was verschrieben wurde“, so der Apotheker. Die Sicherheit ist immer gewährleistet, da alle Informationen verschlüsselt sind. Das E-Rezept bringt sowohl für die Apotheker als auch für die Patienten Vorteile. Die Abwicklung vor Ort geht schneller, der Kunde muss nicht mehr zusehen, wie der Apotheker stundenlang im Rechner sucht. So bleibt uns mehr Zeit für eine qualifizierte Beratung“, meint Vongehr. Denn darauf wird in guten Apotheken Wert gelegt. Unter www.linda.de findet man eine Apotheke in Wohnortnähe sowie weitere Infos rund um das E-Rezept.

Gleich abholen oder nach Hause bestellen

Ein weiteres Plus: Patienten können über eine App schon direkt nach Erhalt des Rezepts abfragen, ob das benötigte Medikament in ihrer Apotheke vorrätig ist, es gegebenenfalls bestellen und auf Nachfrage sogar persönlich nach Hause liefern lassen. So bleiben der zwischenmenschliche Kontakt und der fachkundige Rat erhalten. Doch selbst wer kein Smartphone hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. In diesem Fall druckt das Team in der Arztpraxis den QR-Code des E-Rezepts aus. Dieser Ausdruck funktioniert dann in der Apotheke wie das alte Papierrezept.

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Durchdachter MP3-Player geht speziell auf die Bedürfnisse Behinderter ein

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Knopf drücken und los gehts: Kinder mit besonderen Bedürfnissen können barrierefreie MP3-Player selbstständig bedienen. Foto: djd/Winzki/Olesia Bilkei - stock.adobe.com

Selbst entscheiden, ob der MP3-Player eine Geschichte spielt oder ein Lied, die Lautstärke wählen oder immer wieder auf „repeat“ drücken – schon kleinste Kinder lieben es, wenn sie ohne fremde Hilfe ihre Lieblingsstücke abspielen dürfen. Für Menschen mit Behinderung aber ist es noch viel mehr – es bedeutet ein großes Stück Lebensqualität.

Mit den Bedürfnissen wachsen

Bereits vor zehn Jahren hat der Tüftler Rainer Brang aus Nürtingen den ersten „Hörbert“ entwickelt – einen nachhaltigen MP3-Player aus heimischem Holz, intuitiv zu bedienen und extra robust. Neun bunte Tasten hat der MP3-Player, mit denen kleine Musikfans einzelne Playlists aufrufen können. Auf der auswechselbaren und wiederbespielbaren Speicherkarte ist Platz für 17 Stunden Lieder und Geschichten. Und dank energiesparender Technik gibts rund 50 Stunden Spieldauer am Stück. Ein Netzstecker ist überflüssig. Auch weil Brang auf unnötigen Schnickschnack verzichtete, wuchs die Fangemeinde des durchdachten Hörspielers schnell. Ein weiterer Grund: Der gelernte Softwareentwickler und sein Team suchten von Anfang an den Kontakt zu den Kunden. Wann immer ein Verbesserungsvorschlag oder ein besonderer Wunsch an ihn herangetragen wurde, machte das Team sich ans Werk und fand Lösungen. So entstanden in der deutschen Manufaktur nun zwei weitere Modelle, die barrierefreien Hörberts. Gedacht vor allem für Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Je nach Schweregrad der geistigen oder körperlichen Behinderung gibt es die Geräte mit drei oder auch nur einer großen und besonders leichtgängigen Bedientaste für die Titelauswahl. Auch der Kippschalter lässt sich leichter bedienen. Unter www.hoerbert.com/barrierefreie-modelle/ sind alle Funktionen der Geräte genau erklärt.

Barrierefrei auch im Alter

Rasch fand der MP3-Player Fans, die dem Kindesalter längst entwachsen waren. Zum Beispiel Erwachsene mit Sehbehinderungen oder motorischen Einschränkungen, etwa durch Rheuma. Auch Altenheime und Demenzgruppen zeigten Interesse an dem stabilen Abspielgerät, das überall mit hingenommen werden kann. Denn Lieblingslieder sind auch im Seniorenalter von besonderer Bedeutung. Sie wecken Erinnerungen, fördern die Lust auf Bewegung und trainieren das Gedächtnis. Die Wahl über die großen Tasten schult spielerisch das Ursache-Wirkungs-Prinzip. Zusätzlich unterstützt die einfache Handhabung auf spielerische Weise Selbstständigkeit und Selbstbestimmung. Das motiviert und macht Spaß in jedem Alter. Derzeit wird an einem weiteren barrierefreien Modell mit noch mehr Flexibilität für Menschen mit stärkeren Behinderungen gearbeitet. Hier können externe Geräte, wie große Jelly-Buttons, über eine Buchse angeschlossen werden.

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Digitales Leben

Studiengang Quanten-Computing beschäftigt sich mit Zukunftstechnologien

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Hightech von morgen: Ein zukunftsweisender Studiengang beschäftigt sich mit der Zukunftstechnologie des Quanten-Computing. Foto: djd/THD Technische Hochschule Deggendorf

Die Informationstechnologie steht vor einem Quantensprung, im wahrsten Sinn des Wortes. Systeme von morgen können das Lösen komplexer Probleme von Jahren auf wenige Minuten beschleunigen. Sie bearbeiten Aufgaben, bei denen heutige Rechner heillos überfordert wären. Quanten-Computing lautet das Schlagwort für die Technologie, die noch futuristisch erscheint, bald aber Realität werden soll. Schon heute können sich Studierende auf dieses Zukunftsthema mit vielversprechenden Berufsperspektiven fokussieren.

An der Technologie von morgen forschen

Für Fachleute gilt Quanten-Computing als neues Computerparadigma. „Die Technologie wird in vielen Bereichen nutzbringend sein, etwa bei der Verbesserung von Prognosen und Vorhersagen, in der Kryptografie oder der Pharmakologie“, berichtet Prof. Dr. Helena Liebelt. Nach einigen Jahren bei internationalen IT-Konzernen ist sie in ihre Heimat nach Deggendorf zurückgekehrt und leitet an der dortigen Technischen Hochschule den neu eingerichteten Masterstudiengang „Quanten-Computing“. Für Studierende, die das Zukunftsthema kennenlernen möchten, ist dies eine der ersten Möglichkeiten, die Quantentechnologie weiter zu erforschen und sich gezieltes Fachwissen anzueignen. Der Kurs ist in vier Hauptmodulgruppen unterteilt, um die verschiedenen Themenbereiche abzudecken. Unter www.th-deg.de/qc-m gibt es alle Details dazu.

Voraussetzungen für den Masterstudiengang

Der neue Studiengang startet ab dem Wintersemester 2021/22, Bewerbungen sind schon heute möglich. Die Regelstudienzeit beträgt drei Semester, Unterrichtssprache ist Englisch. Zu den Zulassungsvoraussetzungen für Studierende zählen ein Bachelorabschluss in Informatik, Physik, Technik oder einem verwandten Fach, ein erfolgreich absolvierter Einstellungstest sowie gute englische Sprachkenntnisse. Der Masterstudiengang wird durch zahlreiche Partnerschaften mit der Industrie und Institutionen unterstützt, um den schnellen technologischen Fortschritten von Quantensystemen gerecht zu werden. Die Qualifikation dürfte als Basis für attraktive Karrierechancen in zahlreichen Branchen und Unternehmen stark gefragt sein.

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Schule: Digitale Lernplattformen werden von allen Beteiligten intensiv genutzt

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Für die Schüler und Schülerinnen geht es seit mehr als einem Jahr zum Lernen immer wieder vom Klassenzimmer ins Kinderzimmer - und Eltern werden zu Hilfslehrkräften. Foto: djd/sofatutor.com

Corona hat den Schulalltag auf nie gekannte Weise verändert. Für die Schüler und Schülerinnen geht es seit über einem Jahr regelmäßig vom Klassen- ins Kinderzimmer. Eltern werden zu Hilfslehrkräften – und Lernplattformen über Nacht sozusagen systemrelevant. „Allein seit Anfang 2021 sind weit über 100.000 Lehrkräfte hinzugekommen, die unser Angebot für ihren Unterricht nutzen“, berichtet beispielsweise Stephan Bayer, Gründer und Geschäftsführer der Lernplattform sofatutor. Mittlerweile besitze jede vierte Lehrkraft in Deutschland einen kostenlosen Zugang zu der Plattform. Sie wird aktuell an über 10.000 Schulen in Deutschland und flächendeckend in Bundesländern wie Bremen und Sachsen eingesetzt. „Aufgrund der Schulschließungen mussten digitale Lösungen gefunden werden, um den Unterrichtsausfall schnell und sicher aufzufangen. Dabei hat sich gezeigt, dass digitale Lernplattformen nicht nur eine kurzfristige Notlösung sind, sondern langfristig und in der Breite eine sinnvolle Ergänzung zum Unterricht mit dem Schulbuch sein können“, so Bayer weiter.

Mit Videos im eigenen Tempo lernen

Schüler und Schülerinnen nutzen Lernplattformen, um sich auf Prüfungen, Tests und den Unterricht vorzubereiten, die Hausaufgaben zu erledigen oder kontinuierlich zu lernen. Die Inhalte werden bei sofatutor durch Erklär- und Übungsvideos vermittelt und durch Übungen sowie Arbeitsblätter gefestigt. Die auf Klassen- und Niveaustufen zugeschnittenen Videos orientieren sich an den Lehrplänen der Bundesländer und sind zwischen drei und zehn Minuten lang. Insgesamt stehen von der 1. Klasse bis zum Abitur 11.000 Videos in 13 Fächern zur Verfügung. Diese können beliebig oft angeschaut werden – und man kann auf alle Inhalte zugreifen, um Verpasstes und Vergessenes zu wiederholen. Zusätzlich ermöglichen spezielle Kurse, sich auch im Distanzunterricht gezielt auf eine Abschlussprüfung oder ein neues Schuljahr vorzubereiten. Dort werden thematisch aufeinander aufbauende Videos zusammengefasst, die beliebig oft angeschaut werden können. So können alle Nutzer und Nutzerinnen im eigenen Tempo und so oft wie nötig damit arbeiten – bis der Stoff wirklich sitzt. Damit bietet die Plattform nicht nur den Schülern und Schülerinnen eine große Unterstützung beim Lernen, sondern stellt auch für die Eltern eine große Entlastung im Homeschooling dar. Die Lernplattform lässt sich 30 Tage lang kostenlos testen.

Hausaufgabenchat mit Lehrkräften

Auch Probleme mit den Hausaufgaben können dank professioneller Hilfe gelöst werden. Erfahrene Lehrkräfte helfen von Montag bis Freitag in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Biologie, Physik und Chemie per Chat weiter.

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Studiengang qualifiziert für das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz

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Der Roboter als Alltagshelfer: Künstliche Intelligenz ist ein Zukunftsthema, mit dem sich attraktive Karrierechancen verbinden lassen. Foto: djd/THD Technische Hochschule Deggendorf/Daniel Rothkopf

Das selbstfahrende Auto von morgen, das dem Fahrer zwischendurch ein Nickerchen erlaubt, Computer, die aufgrund von Röntgenbildern ohne Beteiligung eines Menschen medizinische Diagnosen treffen können, und Roboter, die Abläufe in der Fertigung optimieren und dabei selbsttätig laufend Entscheidungen treffen: Das sind Beispiele für die sogenannte Künstliche Intelligenz (KI). Die Technologie gilt als eines der vielversprechendsten Wachstumsfelder mit Bedeutung weit über den IT-Bereich hinaus. Damit verbinden sich attraktive Berufsperspektiven für entsprechend ausgebildete Fachleute.

Der nächste Schritt der industriellen Revolution

Bisher gibt es nur wenige ausgewiesene KI-Experten, die Nachfrage in der Wirtschaft ist entsprechend hoch. „Künstliche Intelligenz ist der nächste Schritt der industriellen Revolution, der darauf abzielt, menschliches Entscheidungsverhalten zu automatisieren“, erläutert Prof. Dr. Patrick Glauner. Er koordiniert den englischsprachigen Bachelorstudiengang für KI an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD). Das praxisorientierte Studium zählt zu den weltweit ersten seiner Art und startet erneut zum Wintersemester 2021/22 – dann erstmals auch als eigenständiger englischsprachiger Studiengang parallel zum bestehenden deutschsprachigen Angebot. Bewerbungen sind schon jetzt unter www.th-deg.de/ai möglich. Studienbewerber sollten Neugier an kniffligen Fragestellungen mitbringen. Vor Beginn des Studiums mit einer Regeldauer von sieben Semestern werden außerdem Vorbereitungskurse zum Auffrischen von Grundlagenkenntnissen angeboten.

Studiengang mit Praxisbezug und aktuellem Fachwissen

Der Studiengang enthält über zehn Module zu Künstlicher Intelligenz, die eine breite und tiefe Ausbildung vermitteln. Maschinelles Lernen, Sprachverarbeitung oder Big Data, so lauten nur einige Themen, mit denen sich die Studierenden beschäftigen. Die Informatikgrundlagen kommen ebenfalls nicht zu kurz. Der Studiengang enthält zudem ein Industrie-Praxissemester. Darüber hinaus werden Projekte in höheren Semestern gemeinsam mit Industriepartnern durchgeführt. Um der Schnelllebigkeit der KI-Technologien gerecht zu werden, sind ins sechste und siebte Semester vier fachwissenschaftliche Wahlpflichtfächer integriert. Das ermöglicht individuelle Spezialisierungen, mit denen die Studierenden etwa ihre Kompetenzen in wichtigen KI-Anwendungsfeldern wie Gesundheitswesen, Mobilität, Energiemanagement, Produktion, Service-Dienste oder Gaming vertiefen.

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Elektrische Schutzrollos halten Krabbler und Summer an der Terrassentür auf

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Die warme Jahreszeit draußen genießen, ohne dass Insekten drinnen zur Plage werden: Schutzgewebe verhindern, dass Mücken, Fliegen und Spinnen durch die Terrassentür ins Haus gelangen. Foto: djd/NEHER Systeme

So schön sonnige Tage im Garten und laue Abende auf der heimischen Terrasse auch sind. Mückenstiche und das lästige Summen von Fliegen, die einem buchstäblich den Schlaf rauben können, zählen zu den unangenehmen Begleiterscheinungen der warmen Jahreszeit. In der Natur erfüllen Insekten natürlich eine wichtige Funktion – in den eigenen vier Wänden hingegen kann man gerne auf diese Untermieter verzichten. Extrabreite Terrassentüren, wie sie in der modernen Architektur gang und gäbe sind, laden die Summer und Krabbler aber förmlich ins Haus ein. Wichtig ist hier ein wirksamer Schutz, der auf insektenfreundliche Weise wieder für ruhige Verhältnisse im Inneren sorgt.

Die passende Lösung für extrabreite Terrassentüren

Der ständige Griff zu Insektiziden muss nicht sein. Spezielle Gewebe halten die fliegenden und krabbelnden Lebewesen ab, ohne ihnen Schaden zuzufügen. Allerdings reichen die gängigen Schutzgitter für extrabreite Türöffnungen an der Terrasse nicht aus. Zudem soll es möglich sein, die Insektenbarriere flexibel zu öffnen und zu schließen. Bei Herstellern wie Neher gibt es dazu eine Vielzahl an Lösungen, unter anderem Schiebeanlagen, Plissees oder auch Elektrorollos. Sie lassen sich besonders komfortabel per Knopfdruck betätigen. In wenigen Sekunden fahren sie hoch oder runter, bei Nichtgebrauch verschwinden sie komplett in ihrem kompakten Rollokasten. Fachbetriebe vor Ort kümmern sich darum, den Schutz maßgenau für die jeweilige Türöffnung anzufertigen und exakt einzusetzen.

Elektrorollo ins Smarthome einbinden

Der Elektromotor des Rollos macht die Handhabung nicht nur besonders bequem. Gleichzeitig ist es auf diese Weise möglich, die Schutzvorrichtung in eine vorhandene Smarthome-Installation einzubinden und mit verschiedenen gängigen Systemen der Haussteuerung zu verknüpfen. Unter www.neher.de etwa findet man Ansprechpartner aus der Region für eine individuelle Beratung und viele weitere Informationen rund um einen effektiven Insektenschutz. Wichtig zu wissen ist unter anderem, dass das Schutzgewebe zwar Mücken, Fliegen und Spinnen aufhält, Luft und Licht hingegen ungehindert ins Haus strömen lässt. Mit nur 0,15 Millimeter pro Faden ist das Material so dünn, dass es fast unsichtbar ist. Der Lichteinfall ins Wohnzimmer wird somit nicht beeinträchtigt, außerdem ist das Gewebe reißfest und witterungsbeständig.

Das bequeme Öffnen und Schließen per Fernbedienung macht Elektrorollos zur komfortablen Lösung für den Insektenschutz.
Foto: djd/NEHER

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