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Ausflug & Freizeit

Die Klänge einer Karlstadter Sommernacht

20. bis 22. August: Musik in historischen Häusern und Höfen

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Der Marktplatz ist das Zentrum der malerischen Stadt Karlstadt. Foto: djd/Stadt Karlstadt

Das malerische Karlstadt am Main liegt 25 Kilometer nördlich von Würzburg. Dank der bezaubernden Ortssilhouette und des geschichtsträchtigen Gebäudeensembles lohnt sich hier mehr als nur eine kurze Stippvisite. Von der Ruine der Karlsburg aus geht der Blick auf Karlstadt und die sanfte Hügellandschaft des Fränkischen Weinlandes. Ein Highlight im Veranstaltungskalender ist 2021 die „Musik in historischen Häusern und Höfen“ vom 20. bis zum 22. August. Alle Infos, auch zum Kartenvorverkauf, gibt es unter www.karlstadt.de. 2020 hätte die Konzertreihe bereits ihr 30-jähriges Jubiläum feiern können, coronabedingt wurde es auf 2021 verschoben. Anlässlich des „runden Geburtstags“ darf sich das Publikum auf etwas Besonderes freuen. Am Fuße der St. Andreas Kirche, von den Einheimischen liebevoll „Kleinstadt-Dom“ genannt und an den Konzertabenden in stimmungsvolles Licht getaucht, geben sich drei bekannte Künstlerinnen und Künstler mit ihren Bands die Ehre.

20. August: Norwegens phänomenale Stimme – Rebekka Bakken

Wer die Singer-Songwriterin Rebekka Bakken hört, entdeckt eine der eindrucksvollsten Stimmen Skandinaviens. Sie bewegt sich zwischen rauen, rauchigen und klaren, hellen Tönen. Fernab aller Genregrenzen lässt sie die unterschiedlichsten Stileinflüsse zu, sei es die Folklore ihrer Heimat oder amerikanischen Country und Western. Viele ihrer Kompositionen tragen ihre eigene Biografie in sich, sie erzählen von Liebe, Sehnsucht und Trennung.

21. August: Soul mit Herz – Jeff Cascaro

Die Karriere von Jeff Cascaro begann mit 18 als Gewinner von „Jugend jazzt“. Der Trompeter sowie Jazz- und Soul-Sänger arbeitete bereits mit den meisten deutschen Rundfunk-Bigbands, mit den Fantastischen Vier ebenso wie mit Götz Alsmann oder Klaus Doldinger. Cascaro hat das Herz auf dem rechten Soul-Fleck – und zeichnet sich durch sein genreübergreifendes Musikverständnis aus. 2017 veröffentlichte Cascaro sein Jazz-Debüt-Album „Love & Blues in the City“. In Karlstadt wird er mit einer hochkarätig besetzten Band auftreten.

22. August: Raspelstimme, die unter die Haut geht – Markus Rill

Mit Country und Folk, Soul und Rockabilly werden Markus Rill & The Troublemakers für den beschwingten Abschluss des Konzertwochenendes sorgen. Rill singt mit seiner Raspelstimme Songs, die Seele, Herz und Verstand berühren und unter die Haut gehen. Der Singer-Songwriter aus Würzburg hat in Austin, Texas gelebt und dort sein musikalisches Handwerk studiert. In Rills zwölftem Album „Songland“ steckt die Essenz all dessen, was ihn auszeichnet. Poesie und Groove, Rock’n’ Roll und Reife, Tiefgang und Temperament.

Ausflugsziele

Erntezeit ist Genießerzeit

Zur Apfelernte ins Alte Land am Elbstrom reisen

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Erntefrisch, direkt im leckeren Kuchen lassen sich die regionalen Obstköstlichkeiten in einem der vielen Cafés genießen. Foto: djd/Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe/Susanne Seemann

Die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom ist bis über die deutschen Grenzen hinaus für ihr leckeres Obst bekannt. Im milden Seeklima reifen vor allem viele verschiedene Apfelsorten, aber auch je nach Jahreszeit Kirschen, Birnen oder Pflaumen heran. Die regionalen, erntefrischen Produkte stehen im Mittelpunkt der Arbeit der einheimischen Landwirtinnen und Landwirte. Ab Mitte August können die saftigen, reifen Äpfel direkt vom Baum gepflückt und beim gemütlichen Picknick unter Apfelbäumen genossen werden.

Im milden Seeklima der Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom reifen viele verschiedene Apfelsorten. Foto: djd/Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe/Martin Elsen

Auf einem Obsthof das Apfeldiplom erwerben

Erntefrisch gibt es sie natürlich auch in Hofläden und Cafés. Dabei überraschen die Obstbauern mit viel Kreativität. Neben Apfelsaft, Apfelkuchen und Apfeltorten können auch Apfelketchup, -cidre, -gummibärchen oder Obstler aus der Brennerei probiert werden. Die beschaulichen Obsthöfe der Region laden außerdem zu spannenden Führungen rund um das Thema Obstanbau ein. Wer mag, kann das frisch erworbene Fachwissen auf dem einen oder anderen Hof sogar abfragen lassen – und wird danach mit dem sogenannten Apfeldiplom zur Apfelexpertin oder zum Apfelexperten gekürt. Eine Erlebnisfahrt mit dem Apfelkistenexpress über die Obstplantagen sorgt zudem für Spaß bei Groß und Klein, ebenso wie eine Kutsch- oder Planwagenfahrt durch das Alte Land am Elbstrom. Alle Infos zur Region gibt es unter www.urlaubsregion-altesland.de und unter Telefon 04142-889760.

In den beiden maritimen Hansestädten Stade und Buxtehude bieten viele Cafés und Restaurants ebenfalls regionale Spezialitäten an, die man mit Blick auf die Elbnebenflüsse oder die stadteigenen Häfen genießen kann. Auch auf den Wochenmärkten sowie an vielen kleinen Ständen in der Region bekommt man die heimischen Produkte. An sogenannten Milchtankstellen, etwa in Fredenbeck oder Burweg, gibt es frische Milch direkt vom Hof zum Selbstabfüllen. Einfach das eigene Gefäß mitbringen oder vor Ort erwerben, Geld einwerfen, Milch zapfen und frisch genießen.

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Radtour durch die Apfelregion

Mit allen Sinnen lässt sich die Erntezeit auch bei einer entspannten Radtour über die malerischen Apfelhöfe sowie entlang der für die Region typischen grünen Deiche genießen. Der Lühe-Anleger, an dem sich zudem die Anlegestelle der Lühe-Schulau-Fähre nach Wedel in Schleswig-Holstein befindet, ist ein guter Startpunkt für eine Tagestour auf der ausgeschilderten Obstroute. Diese führt in zwei Schleifen vorbei an Obsthöfen, entlang der Flüsse Elbe, Schwinge, Lühe und Este sowie nach Stade und Buxtehude. Nur einen Katzensprung von der Urlaubsregion entfernt liegt die Metropole Hamburg. Ganz unkompliziert bis zum berühmten Fischmarkt geht es per Fährschiff über die Elbe.

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Ausflugsziele

Perlen am Diemelradweg

Die schönsten Erlebnisse zwischen Willingen und Bad Karlshafen

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Direkt am Diemelradweg liegt Warburg, das "westfälische Rothenburg". Foto: djd/Warburg Touristik

Immer am Fluss entlang führt der Diemelradweg: Von der Quelle im Rothaargebirge bis zur Mündung in die Weser bei Karlshafen sind es 112 Kilometer. Für die schönsten Orte und Erlebnisse am Wegesrand lohnt sich ein längerer Zwischenstopp:

Die Weltcup-Schanze in Willingen

Die Mühlenkopfschanze ist die weltgrößte Großschanze, sie lohnt den vier Kilometer kurzen Abstecher ins idyllische Strycktal. Wo sich im Winter zum Weltcup-Spektakel die besten Skispringer der Welt treffen, wartet rund ums Jahr ein attraktives Freizeitprogramm: Mit der Standseilbahn können Besucher auf den Anlaufturm fahren und im gläsernen Aufzug weiter bis zum höchsten Turm, dem „Adlerhorst“. Der Höhenunterschied bis zum Auslauf beträgt 156 Meter – das ist fast so hoch wie der Kölner Dom.

Der Kupferbergbau im Kilianstollen

In Marsberg werden im Besucherbergwerk Kilianstollen über 1.400 Jahre Bergbaugeschichte wieder lebendig. In dem stillgelegten Kupferbergwerk schillern die farbigen Mineralien in leuchtendem Blau und Grün vom enthaltenen Kupfer oder in Gelb und Orange von Schwefel und Eisen. Die Öffnungszeiten sind unter www.diemelradweg.de verlinkt, wo auch ein Routenplaner, alle Orte und fahrradfreundliche Gastgeber am Qualitätsradweg zu finden sind.

Im Marsberger Kilianstollen erzählen die schillernden Mineralien von der Bergbaugeschichte. Foto: djd/Marsberger Heimatbund

Warburg, das westfälische Rothenburg

Mit ihren historischen Kirchen, Rathäusern und Marktplätzen sowie einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer zählt Warburg zu den malerischsten Städten Westfalens. Deshalb wird die fast tausendjährige Hansestadt auch das „westfälische Rothenburg“ genannt. Rund um den Altstadtmarkt lassen sich prächtige Fachwerkhäuser bestaunen und das Sacktor zeugt von einer Zeit, als 13 Tore die Warburger Innenstadt sicherten.

Dornröschenschloss und Tierpark Sababurg

In Hofgeismar ist der Abstecher zur Sababurg nicht weit, die mitten im Naturpark Reinhardswald thront. Mit ihrem prachtvollen Rosengarten und den eleganten Türmen soll sie als Vorlage für das Märchen „Dornröschen“ gedient haben. Der Tierpark Sababurg ist einer der ältesten Tiergärten Deutschlands. Hier leben Wisente, Wildpferde und Wölfe, aber auch Pinguine und Haustiere zum Streicheln.

Für Familien ist ein Besuch bei den Pinguinen im Tierpark Sababurg ein Muss. Foto: djd/Stadt Hofgeismar/Paavo Blafield

Trendelburg: Rapunzelturm und Wasserschloss

Direkt am Diemelradweg liegt die verträumte Kleinstadt Trendelburg. Vom imposanten Turm der namensgebenden Burg soll Rapunzel einst ihr goldenes Haar herabgelassen haben. Heute birgt das alte Gemäuer ein Hotel mit Wellness, Restaurant und Gewölbekeller. Weiter flussabwärts lädt das mittelalterliche Wasserschloss Wülmersen mit Café und Landmuseum, Zeltplatz und Veranstaltungen alle Aktivurlauber und Familien zu einem erlebnisreichen Aufenthalt ein.

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Ausflug & Freizeit

Die ganze Welt des Mittelalters

Das Deutsche Burgenmuseum gibt Einblicke in das Alltagsleben auf Burgen

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Vom Turm der Veste Heldburg kann man weit ins Land blicken - bis zum Thüringer Wald und dem Frankenwald. Foto: djd/Deutsches Burgmuseum/Björn Chilian

Das Mittelalter war finster, von Kriegen, Seuchen und Hungersnöten geprägt. Aber stimmt das schaurige Bild wirklich, das wir uns von dieser Epoche machen? Immerhin geht es um eine beachtliche Zeitspanne zwischen dem 6. und etwa 15. Jahrhundert. Zu einem der populärsten Irrtümer gehört zum Beispiel, dass sich die Menschen damals fast nie wuschen. Dagegen sprechen die zahlreichen Badehäuser in den Städten, in denen man gegen Bezahlung in großen Bottichen mit warmem, wohlriechendem Wasser Platz nehmen konnte. Wer mehr über den Alltag und das Leben im Mittelalter erfahren will, begibt sich am besten an einen authentischen Ort, dessen Historie weit zurückreicht.

Geschichte authentisch erleben

Ein solcher ist etwa im kleinen Ort Heldburg in Thüringen zu finden, wo sich auf einer bewaldeten Bergkuppe eine hochmittelalterliche Höhenburg gleichen Namens erhebt. Die Ursprünge der Burg gehen vermutlich in das 12. Jahrhundert zurück. Im 16. Jahrhundert entstand der prachtvolle Französische Bau im Stil der Renaissance und im 19. Jahrhundert wurde die Burg romantisch überformt. Als „Fränkische Leuchte“ hatte die Veste die Aufgabe, in Gefahrensituationen den fränkischen Nachbarburgen Feuerzeichen zu geben. Im Herzen der alten Gemäuer befindet sich das Deutsche Burgenmuseum.

Zu den Hauptexponaten zählt die Inszenierung zweier kämpfender Ritter mit originalen Rüstungen.
Foto: djd/Deutsches Burgmuseum/Marcus Glahn

Ein Rundgang durch die 16 Räumlichkeiten mit über 350 Ausstellungsstücken, Bildern und Multimedia-Installationen gleicht einer Reise durch die Burgengeschichte vom Mittelalter bis heute. Beim Blick in die adlige Schlafkammer oder den festlich hergerichteten Saal bekommt man eine gute Vorstellung vom Alltagsleben des Burgherrn und der Burgherrin. Maßstabsgetreue Modelle zeigen die Entwicklungen in der Burgenarchitektur. Junge Besucher sollten sich besonders aufmerksam umschauen, denn die Veste ist das Zuhause von Fledermaus Hubsi. Er liebt es, Schabernack zu treiben und spielt gerne Verstecken. Auf Facebook können Groß und Klein verfolgen, wo sich der kleine Halunke im Museum überall herumtreibt.

Ausstellungen und Veranstaltungen

Das Museum beherbergt nicht nur eine Schatzkammer historischer Zeugnisse, sondern präsentiert auch einen bunten Reigen an Ausstellungen und Veranstaltungen. Unter www.deutschesburgenmuseum.de kann man sich über die aktuellen Angebote und Coronaregelungen informieren. Zurzeit erfreut die Wechselausstellung „Steinreich oder auf den Hund gekommen“ mit Redewendungen aus dem Mittelalter, die auch heute noch im Sprachgebrauch sind. In Planung sind zudem zwei weitere Ausstellungen: zum einen „Georgs gezähmter Garten. Der Heldburger Burgberg zwischen Landschaftspark und Nutzgarten“ und zum anderen „Burgenforscher Otto Piper. Zum 100. Todestag“.

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Ausflug & Freizeit

Geschichten von der Ostsee Schleswig-Holstein

Mit Videos und Podcast die Vorfreude auf den nächsten Urlaub steigern

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Ein Stopp lohnt auch am Leuchtturm Dahmeshöved in Dahme. Foto: djd/www.ostsee-schleswig-holstein.de

Das Meer als Sehnsuchtsort: Die Ostseeküste Schleswig-Holsteins hat in den letzten Jahren noch mehr Liebhaber und Liebhaberinnen gefunden, als sie ohnehin schon hatte. Viele zieht es an die trubeligen Strände, andere ins attraktive grüne Binnenland, etwa in die Holsteinische Schweiz. Wer seine Vorfreude auf einen Ostseeurlaub ankurbeln lassen will, kann das nun per Video- und Podcastreihe tun. Unter dem Motto „Ostseelauschen“ erzählen prägnante Persönlichkeiten Geschichten aus der Region und teilen ihre Geheimtipps. Sie lassen die Hörer auf ungewöhnliche Weise am Lebensgefühl und den Leidenschaften der Menschen teilhaben. Neugierig geworden? Die Videos und Podcasts findet man unter www.ostsee-schleswig-holstein.de/ostseelauschen, auf den Social-Media-Kanälen von Ostsee-Holstein-Tourismus (Facebook, Instagram und YouTube) sowie auf den bekannten Streamingportalen wie Spotify. Bis Dezember 2021 gibt es jeden Monat eine neue Folge. Wir stellen drei der Protagonisten in aller Kürze vor:

Axel Kramer, der Fahrradguide aus dem Ostseeferienland

Der Weg ist das Ziel – so lautet das Motto von Fahrradguide Axel Kramer. Er bietet geführte Touren an, bei denen die Teilnehmer die Landschaft ganz bewusst genießen können. Pausen an einem der vielen Hofläden mit Café sind dabei genauso wichtig wie das Radfahren selbst. Die Routen stimmt Axel Kramer mit seinen Gästen ab, dabei werden die Wünsche der Teilnehmer, ihr Alter und das Wetter berücksichtigt. Ein E-Bike ist keine Voraussetzung, kann bei starkem Wind allerdings von Vorteil sein. Vor Ort kann man sich auch ein Zweirad leihen.

Rainer Lüddecke, der Fischer aus Laboe

Wasser, Wind und Wellen: Für Rainer Lüddecke ist das Meer ein Lebenselixier. Von Laboe aus fährt er regelmäßig mit seinem kleinen Boot, das er in Eigenregie erneuert hat, auf die Ostsee. Früher war das Fischen sein Hauptberuf, seit einigen Jahren arbeitet er als Lotsenkapitän. Aber Rausfahren, Netze stellen und einholen, das braucht Hobbyfischer Rainer Lüddeke noch immer.

Eva Almstädt, die Krimiautorin von der Ostsee

Seit 15 Jahren erfindet Eva Almstädt in ihren Krimis Morde an der Ostsee. Besonders beliebt und erfolgreich ist die Reihe um die Lübecker Kriminalkommissarin Pia Korittki. Die vielseitigen Schauplätze hier haben für Eva Almstädt einen besonderen Charme und führen nicht selten zu inspirierenden Momenten, die dann in die Romane einfließen. Ursprünglich waren die Krimis eher im Herzen Schleswig-Holsteins angesiedelt, haben sich mit der Zeit aber immer mehr in Richtung Ostsee verlagert.

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Ausflug & Freizeit

Dein Rucksack, dein Design

2-in-1-Gepäckträgerrucksäcke lassen sich ganz individuell konfigurieren

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Die Rucksäcke werden vom ersten Schnitt bis zur letzten Naht von Hand gefertigt. Foto: djd/www.red-rebane.de

Radfahren ist für viele Menschen mehr als nur Sport oder Freizeitbeschäftigung. Sie pendeln zur Arbeit, Schule oder zur Uni und erledigen Dinge des täglichen Lebens. Oft ist Radfahren auch eine Lebenseinstellung. Dabei liegen die Vorteile klar auf der Hand: Man ist mobil, bleibt fit und unabhängig. Ein Problem, das sich dabei vielen Radlern stellt: Wie transportiert man seine Besorgungen und Utensilien? Ein Rucksack sorgt besonders an warmen Tagen für einen verschwitzten Rücken und zerknitterte Kleidung. Eine Fahrradtasche wiederum passt sich häufig nicht dem Dresscode an und lässt sich oft unbequem tragen.

Rucksack wird mit wenigen Handgriffen zur Tasche

Die Lösung können sogenannte Gepäckträgerrucksäcke sein. Die Schweriner Taschenmanufaktur Red Rebane beispielsweise hat in Zusammenarbeit mit über 200 Radfahrern den 2-in-1-Gepäckträgerrucksack „Purist Plus“ entwickelt. Das Besondere dabei: Der geräumige Rucksack lässt sich mit wenigen Handgriffen in eine Gepäckträgertasche verwandeln. Eine große Öffnung zum Hauptfach sorgt dann für einen komfortablen Zugriff und für Übersichtlichkeit. Dank Rolltopöffnung bietet der Rucksack ein flexibles Volumen, das großzügige Rückenpolster gibt ein angenehmes Tragegefühl.

Die Materialauswahl der Tasche besteht ausschließlich aus robusten und wetterfesten Materialien, mehr als 90 Prozent der qualitativ hochwertigen Rohstoffe stammen aus Deutschland. Damit wird auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet. Unter www.red-rebane.de gibt es mehr Informationen sowie einen nutzerfreundlichen 3D-Konfigurator. Mit diesem Konfigurator kann man sich frei entscheiden und sein Produkt nach eigenen Vorstellungen gestalten.

In Sachen Farben, Form, Design und praktischen Extras sind dank 3D-Konfiguration keine Grenzen gesetzt.
Foto: djd/www.red-rebane.de

Den Rucksack, den man möchte

Dabei steht ein großes Farb- und Materialspektrum zur Verfügung, sogar eine Personalisierung ist möglich. Die Rucksäcke beziehungsweise Taschen werden entsprechend den Kundenwünschen danach vom ersten Schnitt bis zur letzten Naht in der Schweriner Manufaktur von Hand gefertigt. Wer möchte, kann in der Werkstatt selbst vorbeischauen.

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Ausflug & Freizeit

Zwei Mal Flussradeln mit vier Sternen

Der Neckartal- und der Kocher-Jagst-Radweg sind schöne Routen für Genussradler.

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Der Kocher-Jagst-Radweg ist eine Genussroute, die Radler durch vielerorts unberührte Natur führt, vorbei an urigen Dörfern und historischen Kleinstädten, die zum Verweilen einladen. Foto: djd/Kocher-Jagst-Radweg/Frumolt

Beide Radwege sind mit vier Sternen vom ADFC klassifiziert. Beide führen auf ihrer kompletten Länge durch Baden-Württemberg, wobei sie Radlern die vielfältigen Natur- und Kulturschätze im Ländle zeigen. Neckartal- oder Kocher-Jagst-Radweg? Die Wahl fällt nicht leicht. Für welchen man sich auch entscheidet: Ein genussvoller Radurlaub nach Maß ist immer garantiert. Tages- und Mehrtagestouren sind auf beiden Premiumrouten möglich und köstliche regionale Leckerbissen gibt es unterwegs reichlich zu kosten.

Flussradweg mit überraschenden Kontrasten

Auf 370 Kilometern führt der steigungsarme Neckartalradweg vom Neckarursprung im Schwenninger Moos bis nach Mannheim. Die überraschenden Kontraste, das Nebeneinander von Städten und naturbelassenen Regionen machen ihn zu einem ganz besonderen Erlebnis. Romantische Orte wie Heidelberg, Marbach und Tübingen sowie Ballungsräume mit Industriekultur liegen ebenso auf der Strecke wie malerische Weinbaugebiete, Naturparks, Flussauen und die Ausläufer von Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Unterwegs heißt es immer wieder: anhalten, entdecken und genießen. In Horb, Nürtingen oder Esslingen etwa können die Radler Fachwerkjuwele bewundern, in Lauffen, Besigheim und anderen Weinorten gemütlich ein Viertele Lemberger schlotzen. Einblicke in die Adelswelt von einst erlaubt ein Besichtigungsstopp beim Mannheimer Schloss, während Autofans im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum auf ihre Kosten kommen. Welche Highlights es auf den acht Etappen zu entdecken gibt, erfährt man unter www.neckartalradweg-bw.de.

Entschleunigen an Kocher und Jagst

Entschleunigen und genießen: Unter diesem Motto könnte auch eine Radreise entlang des Kocher-Jagst-Radwegs stehen. Den einen Fluss geht es hinunter, den anderen wieder hinauf. Die 332 Kilometer Rundstrecke führt von Aalen durch Hohenlohe und Schwäbisch Hall bis nach Bad Friedrichshall. Dazwischen liegen ursprüngliche Flusslandschaften, idyllische Täler und urige Dörfer. Unterwegs lernen Radler charmante Fachwerkstädte wie Möckmühl oder Neuenstadt am Kocher kennen und können durch die mittelalterlichen Altstädte von Kirchberg an der Jagst und Schwäbisch Hall spazieren. Ein Zwischenstopp an der bekannten Götzenburg Jagsthausen ist ebenso möglich wie ein Besuch auf Schloss Langenburg, das als eines der schönsten Schlösser Süddeutschlands gilt und das Deutsche Automuseum beherbergt. Dank zusätzlicher 13 Querverbindungen zwischen den Flüssen lassen sich auf dem Radweg die unterschiedlichsten Rundtouren planen. Unter www.kocher-jagst.de kann jeder seine persönliche Traumtour auswählen und eine kostenlose Übersichtskarte bestellen.

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Ausflug & Freizeit

Digitale Vorfreude auf den nächsten Urlaub

Virtuell kann man sich jederzeit auf die Reise ins Alte Land am Elbstrom begeben

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Märchenhaft: malerische Impressionen aus der Hansestadt Buxtehude. Foto: djd/Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe/Martin Elsen

Vollkommene Reisenormalität wird es für die Menschen in Deutschland wohl auch 2021 noch nicht geben. Das gilt vor allem für Fernziele – aber auch für den Urlaub im eigenen Land. Digital kann man sich in jedem Fall bereits jetzt auf die schönsten deutschen Regionen einstimmen und den nächsten Urlaub planen. Ein besonders attraktives Ziel liegt südlich der Elbe zwischen Hamburg und der Nordsee: das Alte Land am Elbstrom. Neben dem Obstanbau zur farbenprächtigen Blüte- oder zur leckeren Erntezeit wird die Urlaubsregion vor allem durch ihren maritimen Charakter und die Tradition der Hanse bestimmt. Alle Informationen, auch zu den aktuellen Reise- und Unterkunftsmöglichkeiten, gibt es auf www.urlaubsregion-altesland.de sowie unter Telefon 04142-889760.

Eine virtuelle Reise ab Hamburg durchs Alte Land am Elbstrom und zurück

Ein digitaler Besuch der Ferienregion könnte an den berühmten St.-Pauli-Landungsbrücken in Hamburg beginnen und per Schiff und mit dem Fahrrad bis nach Stade führen. Für dieses Erlebnis gibt man auf YouTube in die Suchzeile „Hamburg, Altes Land, Stade – Bike tour in Germany“ ein. Wer einen Vorgeschmack auf die vielen reizvollen Fahrradrouten durch die Region bekommen möchte, tippt in die Suchzeile „Mit dem Rad durch die Urlaubsregion Altes Land am Elbstrom“ ein. Zurück nach Hamburg geht es dann mit dem Hybrid-Katamaran „Liinsand“ der Elblinien. Diese kleine Reise kann man mit der Eingabe „Mit der Fähre zwischen Stade, Wedel und Hamburg pendeln“ auf dem Videokanal absolvieren.

Viele reizvolle Radrouten führen durch die idyllische Ferienregion Altes Land am Elbstrom.
Foto: djd/Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe/Photocompany Itzehoe

Die Hansestädte Stade und Buxtehude

Neben dem Obstanbau wird das Alte Land am Elbstrom vor allem durch seinen maritimen Charakter und die große Tradition der Hanse geprägt. Ein Abstecher in die zwei Hansestädte Stade und Buxtehude ist deshalb ein Muss. Virtuelle Rundgänge bietet beispielsweise das Stader Schwedenspeicher-Museum, etwa durch die aktuelle Ausstellung zum Thema Pilgern „Wege in den Himmel“. Auf eine Märchenrallye durch Buxtehude darf sich die ganze Familie freuen. Einstimmen auf die digitale Schnitzeljagd kann man sich unter www.buxtehude.de.

Nach Ende der Pandemie werden die Menschen das Leben wieder unbeschwert genießen können: sommerliche Impressionen aus Stade.
Foto: djd/Tourismusverband Landkreis Stade/Elbe/Kay Eickhoff

Naturerlebnis Kehdingen, Stader Geest, Horneburg und Schloss Agathenburg

Die Urlaubsregion hat aber noch viel mehr zu bieten. So wartet auf YouTube beispielsweise ein virtueller Rundgang durch das Natureum Niederelbe. Auch das Heimat- und Schulmuseum Himmelpforten kann man schon mal „besuchen“: www.heimat-und-schulmuseum-himmelpforten.de. Die digitalen Besichtigungen des Handwerksmuseums Horneburg unter www.handwerksmuseum-horneburg.de und von Schloss Agathenburg unter www.schlossagathenburg.de sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

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Ausflug & Freizeit

Im Sommer geht es an den Neckar

Beim Familienurlaub in Heilbronn warten spannende Freizeitmöglichkeiten

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Inmitten einer herrlichen Landschaft aus Wald und Weinbergen am Neckar gelegen, verbindet Heilbronn großstädtisches Flair mit schwäbischer Gemütlichkeit. Das macht die älteste Weinstadt Württembergs zum Reiseziel für Genussurlauber, Aktive und vor allem Familien. Die Auswahl an Freizeitmöglichkeiten in und um die dynamische Stadt am Neckar ist riesig. Jeden Tag steht etwas anderes auf dem Ferienprogramm. Tipps sowie Informationen zu Führungen und Unterkünften gibt es unter www.heilbronn.de/Tourismus.

Chillen am Neckarufer

Im Sommer zieht es Einheimische wie Gäste an den Neckar. Die Uferpromenade lädt zum Flanieren und Chillen ein – und entlang der Neckarmeile, der vermeintlich größten Gastromeile am Fluss in Süddeutschland, kann man sich nach Herzenslust kulinarisch verwöhnen lassen. Ein Tipp für Weinliebhaber ist der Weinpavillon der Wein-Villa-Gesellschafter an der Neckarbühne: Dort genießt man in wunderbarer Atmosphäre regionalen Wein und schwäbische Tapas – inklusive Blick auf den Neckar. Wer den Fluss aktiv entdecken möchte, kann eine geführte Kanufahrt unternehmen, Tretboot fahren oder sich am Stand-up-Paddling versuchen. Gemütlich ist eine Neckarschifffahrt, die Ausflügler beispielsweise nach Lauffen am Neckar und Bad Wimpfen bringt.

Heilbronn ist ein schönes Reiseziel für Genussurlauber, Aktive und vor allem Familien.
Foto: djd/Heilbronn Marketing/Jürgen Häffner

Strandspielplatz am Karlssee

Eine der Top-Adressen für einen Familienausflug ist das ehemalige Bundesgartenschaugelände. Die Kletterwand gefällt Kids ebenso wie der Strandspielplatz am Karlssee oder der Wasserspielplatz am Floßhafen. Auch in den Heilbronner Parkanlagen, etwa dem Pfühlpark und Ziegeleipark, finden sich tolle Spielplätze. Lust auf eine kleine Familienwanderung? Der Wein Panorama Weg hält herrliche Aussichten auf die Stadt bereit, während man entlang des Heilbronner Walderlebnispfads Interessantes über den Wald und seine Bewohner erfährt. Wer die Region lieber vom Fahrradsattel aus erkundet, kann beispielsweise auf dem Neckartalradweg radeln.

Deutschlands größtes Science Center

Nicht nur an Schlechtwettertagen bietet sich zudem ein Besuch der experimenta an. Deutschlands größtes Science Center lädt Jung und Alt zum Tüfteln und Ausprobieren ein – mit interaktiven Exponaten, Kreativstudios, Sternwarte und Science Dome mit spektakulären Wissenschaftsshows. Zu den beliebtesten Familienattraktionen in der Region gehört obendrein der Freizeitpark Tripsdrill. Im danebenliegenden Wildparadies kann man Damwild, Wölfe und andere Tiere beobachten und bei spannenden Greifvogel-Flugvorführungen mit dabei sein. Daneben locken auch die Burgfalknerei Hohenbeilstein oder die Deutsche Greifenwarte auf Burg Guttenberg mit beeindruckenden Vogelflugkünsten.

Deutschlands größtes Science Center lädt Jung und Alt zum Tüfteln und Ausprobieren ein.
Foto: djd/experimenta/Matthias Stark

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Ausflug & Freizeit

Wenn der Centurio im Museum spricht

Karlsruhe bietet kreative Innovationen für spannende Museumsbesuche

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Mit der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe geht eines der ältesten Kunstmuseen Europas neue digitale Wege. Foto: djd/KTG Karlsruhe/Foto Fabry

Als Kulturstadt hat sich Karlsruhe einen Namen gemacht. Die Fülle an Museen, Galerien, Messen und Festivals ist groß und bietet für jeden Geschmack etwas. Nun können sich Kultururlauber in der Fächerstadt auch noch auf kreative Innovationen freuen, die den Museumsbesuch umso spannender machen. Da heißt es Tindern mit Ausstellungsobjekten im Badischen Landesmuseum, virtuelle Fossilien im Naturkundemuseum ausgraben oder sich in der Staatlichen Kunsthalle Kunstwerke zur jeweiligen Stimmung zeigen lassen – unter www.karlsruhe-erleben.de/kultur gibt es detaillierte Informationen.

Digitale Kunsthalle

Mit der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, die in diesem Jahr 175. Jubiläum feierte, geht eines der ältesten Kunstmuseen Europas digitale Wege. Das Projekt „Art of“, eine interaktive Webseite, die ganz auf die mobile Nutzung gestaltet wurde, bietet Besuchern die Möglichkeit, individuell Kunstwerke zu entdecken. Im Bereich „Art of Wasting Time“ etwa werden sie nach Stimmung und Vorlieben befragt – und bekommen aus den Sammlungen die Werke gezeigt, die ihre aktuelle Gefühlslage und Interessen widerspiegeln. Bei „Art of Creating Stuff“ wiederum können User unter anderem individuelle Collagen aus Kunstwerken der Kunsthalle erstellen, während „Art of Chit Chatting“ einen virtuellen Blick hinter die Kulissen ermöglicht.

Ob direkt ein Besuch vor Ort oder virtuell mit dem digitalen Projekt „Art of“: Die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe lässt sich auf viele Arten erkunden.
Foto: djd/Staatliche Kunsthalle Karlsruhe

Mit der App durchs Naturkundemuseum

Ein Erdbebensimulator, ein riesiger Flugsaurier und Riffhaie, die gemächlich ihre Kreise ziehen: Ein Streifzug durch das Staatliche Museum für Naturkunde Karlsruhe ist in jedem Fall eine spannende Angelegenheit. Mit einer neuen übersichtlichen App können Naturentdecker nun zusätzlich fünf verschiedene Thementouren durchs Museum erleben, viele zusätzliche Infos zu Highlight-Exponaten lesen, Blicke hinter die Kulisse werfen oder Filme und Animationen ansehen. Bei der Nutzung vor Ort können Gäste außerdem QR-Codes an bestimmten Highlight-Exponaten abscannen und Zusatzaudiotexte hören.

Am 1. Mai 2021 feierte die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, deren Sammlung zu den wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands gehört, 175. Jubiläum.
Foto: djd/KTG Karlsruhe/ONUK Fotografie

Tindern im Badischen Landesmuseum

Die neue Museums-App „Ping“ im Badischen Landesmuseum Karlsruhe hingegen funktioniert nach dem Tinder-Prinzip: nach links wischen, was nicht gefällt, nach rechts, was interessant aussieht. Aus einer Auswahl von rund 80 Museumsgegenständen können User wählen, welche sie interessieren und auf Wunsch Kontakte aufbauen. Mehr als 40 Kreative schrieben dafür Dialoge. Da kommandiert ein Centurio der römischen Armee schon mal von seinem Grabstein: „Sag mir die Antwort, oder gib mir 100 Liegestütze!“ Die „Tinderaner“ haben dann die Wahl zwischen zwei oder drei Antworten. So entwickelt sich kein Dialog wie der andere. Und ohne es recht zu merken, tanken die Date-Willigen Wissen.

Sogar antike Skulpturen auf Grabsteinen werden plötzlich sehr lebendige Gesprächspartner mit der neuen App „Ping“ im Badischen Landesmuseum Karlsruhe.
Foto: djd/Bad. Landesmuseum, Foto ARTIS – Uli Deck

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Ausflug & Freizeit

Ohrenschutz für Wasserratten

Salz- und Chlorwasser können zu Entzündungen im Gehörgang führen

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Beim Baden und Planschen lässt es sich kaum vermeiden, dass Wasser in die Ohren gerät. Foto: djd/Vaxol Ohrenspray/Getty Images/Imgorthand

Ob man im Becken sportlich seine Bahnen zieht, im Badesee planscht, spritzt und herumtobt oder im Meer mit dem Schnorchel auf Entdeckungstour geht – beim Schwimmen, Baden, Tauchen ist es nahezu unvermeidlich, dass der empfindliche Gehörgang in Kontakt mit Wasser kommt. Passiert dies nur ab und zu, gibt es meist keine großen Probleme. In heißen Sommern, im Urlaub oder bei engagierten Wassersportlern sieht es schon anders aus. Hier wird dann häufig ins kühle Nass abgetaucht, was unerfreuliche Folgen haben kann.

Feuchtigkeit ideal für Pilze und Bakterien

Denn Feuchtigkeit weicht die Gehörgangshaut auf und wenn viel Wasser in die Ohren kommt, wäscht es die schützende Fettschicht aus Ohrenschmalz (Cerumen) aus. Dadurch wird die Haut spröde, rissig und anfällig, der Säureschutzmantel gerät aus dem Gleichgewicht. Chlorwasser wirkt da oft besonders aggressiv. Bei Salzwasser kommt es zudem zu einer Auskristallisierung von Salz im Ohr, was die Haut zusätzlich austrocknet. Gerät dann beim nächsten Bad erneut Feuchtigkeit in die Ohren, entstehen ideale Bedingungen für Bakterien und Pilze. In der Folge kann es zur sogenannten Badeotitis kommen, einer unangenehmen Entzündung des äußeren Gehörgangs. Sie wird üblicherweise von Schmerzen, Schwellungen, Juckreiz und Druckgefühl begleitet. Hier sollte man schon im Vorwege entgegenwirken. Bewährt hat sich dafür etwa Vaxol Ohrenspray mit Olivenöl in pharmazeutischer Qualität aus der Apotheke. Es dient zur Linderung von Reizungen, sorgt für natürliche Rückfettung und kann eine effektive Hautschutzbarriere aufbauen. Darüber hinaus trägt es dazu bei, dass eingedrungenes Wasser leichter hinausfließt. Und zu guter Letzt werden Olivenöl antimikrobielle und antibakterielle Eigenschaften zugeschrieben.

Schwimmen hält fit – allerdings sollten die Ohren gut geschützt werden.
Foto: djd/Vaxol Ohrenspray/Getty Images/SolStock

Nicht mit Wattestäbchen trocknen

Per einfachem Pumpsprühsystem wird das Spray perfekt dosiert ins Ohr abgegeben, wo es seine schützende und reinigende Wirkung entfalten kann. Eine genaue Anwendungsanleitung findet sich unter www.vaxol.de. Wasserratten sollten außerdem einige Tipps zur Vorbeugung der Badeotitis beherzigen. Direkt nach dem Schwimmen am besten zur Seite neigen, damit das Wasser gut herausfließen kann – dabei eventuell sanft am Ohrläppchen ziehen. Auf keinen Fall sollte man Wattestäbchen zum Trocknen oder Reinigen benutzen, denn die Haut ist jetzt besonders verletzungsgefährdet. Durch kleinste Verletzungen, die in der Haut entstehen können, haben Krankheitserreger leichtes Spiel. Außerdem drückt das Stäbchen Keime und Ohrenschmalz noch tiefer ins Ohr. Bei anhaltenden Beschwerden nach dem Baden ist der Gang zum HNO-Arzt ratsam.

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