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Zuhause

Insektenparadiese hinterm Haus

Naturnahe Rosentrends für Garten und Terrasse

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Wildrosen mit offenen Blüten locken Bienen und andere Nützlinge an. Sie können nicht nur im Beet, sondern auch als Kübelpflanzen für Terrasse und Balkon kultiviert werden. Foto: djd/www.rosen-tantau.com/Stefan Schulze

Rosen sind zeitlos schön, darin sind sich wohl die meisten Gartenfreunde einig. „Dennoch gibt es immer wieder Trends und besondere Vorlieben, die sich binnen weniger Jahre in vielen Gärten wiederfinden lassen“, beobachtet Susanne Rattay von Rosen Tantau. Dazu gehörten etwa besonders große oder reich gefüllte Blüten oder Sorten mit starker Duftentfaltung. Aktuell gibt es einen Trend, der in eine andere Richtung weist und der zu weiteren Vorlieben im Garten passt.

Naturnahe Gärten: Rückzugsorte für Mensch und Tier

Viele Hobbygärtner entdecken ihr Herz für naturnahe Gartenanlagen, die dem Menschen Erholung und zugleich Bienen, Hummeln und anderen Kleinlebewesen Lebensraum bieten. Dazu passen Anpflanzungen, die als Bienennährgehölze dienen. Pflegeleichte Wildrosensorten wie die Bienenweide-Rosen mit ihren ungefüllten Blüten produzieren viel Nektar, den die Insekten als Treibstoff nutzen, und Pollen als Eiweißlieferant für den Nachwuchs. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Bienenpopulation und zum Überleben weiterer Arten. Unter www.rosen-tantau.com gibt es dazu weitergehende Informationen und Pflanztipps. Dank der langen Blütezeit finden die Insekten bis in den Spätsommer hinein Nahrung – auch dann noch, wenn andere Nahrungsquellen längst verblüht sind. Eine Bienenweide kann man nicht nur mit Gruppenpflanzungen im Beet anlegen. Auch Rosenstöcke in Kübeln und Töpfen werden gerne angeflogen.

Mit Wildrosen geschützte Insektenhabitate schaffen

Wer noch mehr für Kleinlebewesen tun möchte, kann die Rosen mit insektenfreundlichen Stauden mischen. Hilfreich sind zudem Schälchen mit Wasser, an denen die Bienen im Sommer ihren Durst stillen können. Warme und trockene Ecken im Garten geben nestbauenden Wildbienen und Hummeln einen guten Nistplatz. Geeignet dafür sind alte Hecken, Totholzbereiche oder Steinhaufen – hier fühlen sich übrigens auch Igel oder Eidechsen wohl. Eine wilde Ecke mit den pflegeleichten Wildrosensorten bezaubert den Menschen mit ihrem Duft und den zarten Blüten und schafft Habitate für die kleinsten unter den Gartenbesuchern.

Tiere

Die fabelhafte Welt der Falter

Das neue Blüten- und Schmetterlingshaus im Frankfurter Palmengarten ist eröffnet

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Von der Raupe zur Puppe zum Schmetterling - im Blüten- und Schmetterlingshaus kann man Falter in allen Stadien erleben. Foto: djd/PalmenGarten Frankfurt a.M./Tom Wolf

Schmetterlinge sind kleine Wunder. Wenn aus Raupen elegante, bunte Falter werden, die dann durch die Lüfte flattern, fasziniert das immer wieder. Wer sich die Flügelkünstler einmal ganz genau anschauen und auch mehr über deren Lebensweise erfahren möchte, findet im Frankfurter Palmengarten dafür die richtige Anlaufstelle: Hier hat seit August das neue Blüten- und Schmetterlingshaus geöffnet. Darin sieht man frei fliegende tropische Schmetterlinge zwischen vielen üppigen Blühpflanzen. Eine neue Dauerausstellung informiert Besucher und Besucherinnen zudem über das Zusammenspiel von Pflanzen und ihren Bestäubern.

Bananenfalter und Freunde

Dr. Katja Heubach, Direktorin des Palmengartens, ernannte das neue Haus zum Herzstück des aktuellen Leitthemas Blüten- und Bestäubungsökologie. „In den letzten Jahrzehnten hat die Anzahl der Fluginsekten in Deutschland um 70 Prozent abgenommen“, erklärt sie. „Der Klimawandel, die Intensivierung der Landwirtschaft, Bebauung und Versiegelung von Lebensräumen zerstören die Lebensgrundlage der Insekten. Wir wollen das Interesse für die geflügelten Erdbewohner wieder wecken.“ Das 800 Quadratmeter große Blüten- und Schmetterlingshaus besteht aus zwei Teilen. Im Warmhaus leben unter anderem Bananenfalter, Monarchfalter und Blaue Morphofalter. Man kann ihre Puppen betrachten und sie sogar beim Schlüpfen beobachten. Im benachbarten Kalthaus nimmt die Dauerausstellung „Abgestaubt – von Blüten und ihren Besuchern“ die Welt der Insekten unter die Lupe. Sie erklärt grundlegende Zusammenhänge und geht den Fragen nach, warum die Bestäuber überhaupt so auf die Blüten fliegen. Womit wird gelockt, belohnt oder gar getäuscht?

In die Welt der Schmetterlinge eintauchen

Zudem können Besucher und Besucherinnen auch aktiv mitmachen. Sie lösen selbst den faszinierenden Hebelmechanismus einer Salbeiblüte aus oder probieren, welcher Saugrüssel zu welcher Blüte passt. Zumindest grafisch lassen sie mithilfe eines interaktiven Tisches die artenreiche Welt der Insekten wieder aufleben. An Duftstationen gibt es verschiedene Blüten zu erschnuppern. Unter www.palmengarten.de können Interessierte eine Führung durch das Blüten- und Schmetterlingshaus und die Ausstellung buchen. Viele der vorgestellten Pflanzen und Bestäuber finden sich auch im Freiland und in Gewächshäusern des Palmengartens wieder.

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Zuhause

Obstbäume im Herbst pflanzen

So wachsen die neuen Pflanzen gut an

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Der Herbst ist die richtige Zeit, um Bäume und Sträucher zu pflanzen, beim Anwachsen helfen Mittel zur Pflanzenstärkung. Foto: djd/www.waldleben.eu

Kirschen im Frühsommer, Pflaumen im Hochsommer, Zwetschgen, Äpfel und Birnen im Herbst: Ein clever angelegter Obstgarten versorgt uns fast das ganze Jahr über mit frischen Vitaminen. Und er bietet den Vorteil, dass man genau weiß, wo die Früchte herkommen und dass sie rein biologisch angebaut sind. Die beste Zeit, um neue Obstbäume zu pflanzen, ist der Herbst. Die jungen Bäumchen haben dann bereits ihr Laub verloren und können ihre Energie in die Wurzelbildung am neuen Standort stecken.

Pflanzlöcher rechtzeitig vorbereiten

Geeignet sind Standorte, die sonnig und windgeschützt, aber gut belüftet sind. Das Pflanzloch sollte man ausreichend groß und tief ausheben, die Erde im Loch lockern sowie mit Hornspänen und Kompost gründlich vermischen. Die Veredlungsstelle, die sich meist unten am Stamm befindet und als Verdickung erkennbar ist, sollte nach dem Einpflanzen etwa eine Handbreit über dem Boden liegen. Nach dem behutsamen Festtreten des Erdreichs muss ausgiebig gewässert werden. Ein kleiner Erdwall rund um die Baumscheibe hilft, das Wasser im Wurzelbereich zu halten. Als Starthilfe lassen sich zusätzlich Präparate wie Waldleben einsetzen. Dessen natürliche Aminosäuren, Proteine und Proteide stärken die Bäumchen. Sie fördern Wurzel- und später Sprossenwachstum sowie den Obstertrag und helfen den Pflanzen dabei, mehr Widerstandskraft gegen Parasiten zu entwickeln. Unter www.waldleben.eu gibt es dazu viele weitere Informationen. Die Wirkung ist zweifach: Einmal stoffwechselanregend in der Pflanze selbst, zum anderen im Boden, wo das mikrobielle Leben und die Ausbildung der Mykorrhiza verbessert werden. Letztere sind symbiotisch mit den Wurzeln lebende Pilzgeflechte. Das Präparat wird bei der Einpflanzung ins Angießwasser gegeben und unterstützt die Vorbereitung auf die Winterruhe. Zur Stärkung bestehender Pflanzungen wird es in verdünnter Form auf die Rinde und unter die Blätter aufgebracht. Es empfiehlt sich auch zur Vitalisierung älterer, geschwächter Pflanzen und hilft ihnen bei der Regeneration.

Schutz für Wurzeln und Stamm

Um das Anwachsen der neuen Bäumchen zu fördern, kann der Boden zunächst mit einer Schicht Mulch oder Laub bedeckt werden. Das vermindert konkurrierenden Bewuchs mit Wildkräutern und reichert die Erde zusätzlich mit Nährstoffen an. Mit dem Einsetzen winterlicher Temperaturen hält ein Anhäufeln mit Komposterde den Frost von den jungen Wurzeln und der Veredlungsstelle fern. Zusätzlich kann es sinnvoll sein, den Stamm gegen Frostaufbrüche mit einem weißen, die Sonne reflektierenden Kalkanstrich zu versehen. Vor Wildverbiss und Nagern im Stammbereich schützen Gitterhülsen aus Kunststoff.

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Tiere

Tierisch gute Reise

Daran sollte man beim Urlaubsantritt mit Hund denken

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Egal ob Strand oder Berge, auch Hunde genießen die Ferienzeit mit ihrer Familie. Foto: djd/Vennebusch & Musch/herl/Adobe Stock

Viele Hundehalter möchten auch in der Ferienzeit nicht auf ihren vierbeinigen Gefährten verzichten und nehmen den Hund mit in den Urlaub. Doch Auslandsreisen mit Tier müssen gut vorbereitet sein. Denn je nach Urlaubsort gelten möglicherweise besondere Vorschriften für die Einreise mit dem Vierbeiner oder es lauern gesundheitliche Gefahren, denen es vorzubeugen gilt.

Gefährliche Blutsauger

In Süd- und Südosteuropa gibt es beispielsweise einige Zecken– und Mückenarten, die gefährliche Krankheiten auf Hunde übertragen können, die in Deutschland bisher nicht verbreitet sind. Die Braune Hundezecke etwa kann die Ehrlichiose übertragen, Sandmücken bei einem Stich die Erreger der Leishmaniose. Beide Erkrankungen können bei Hunden schwer verlaufen und sogar tödlich enden.

Effektive Reiseprophylaxe

Reisebegleitende Hunde sollten deshalb einige Tage vor Urlaubsbeginn mit einem zugelassenen Anti-Parasitenmittel behandelt werden. Advantix von Elanco zum Beispiel wehrt die meisten Zecken und Mücken ab, bevor sie zustechen. Auf diese Weise verringert sich das Risiko einer Ehrlichiose- und Leishmaniose-Infektion für vier beziehungsweise zwei Wochen. Zusätzlich schützt es den Vierbeiner effektiv vor Flöhen. Das Spot-on wird einfach zwei Tage vor Urlaubsantritt auf die Haut im Nacken des Hundes aufgetragen. Die Wirkstoffe verteilen sich von dort über den gesamten Körper. Das Präparat ist in fünf Größen erhältlich in Tierarztpraxen und Apotheken. Weitere praktische Informationen erfährt man unter www.advantix.de.

Vorbereitung ist das A und O

Hundehalter sollten außerdem ihren Tierarzt über die Urlaubspläne informieren, um individuell zu schauen, welche zusätzlichen Prophylaxemaßnahmen sinnvoll sind. In der EU sind die Bedingungen für reisebegleitende Heimtiere gesetzlich geregelt: Hunde müssen etwa über einen Mikrochip identifizierbar sein und der EU-Heimtierausweis mit eingetragener gültiger Tollwutimpfung muss mitgeführt werden. Es gibt aber auch länderspezifische Regelungen. Daher ist ein Blick auf die Website der jeweiligen Botschaft sinnvoll. Je effektiver die Reisevorbereitung, desto entspannter die gemeinsame Freizeit für Zwei- und Vierbeiner.

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Wohnen

Vorsicht, glatt!

So können Senioren rutschige Oberflächen im Haushalt beseitigen

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Ein Fehltritt im eigenen Haushalt kann schmerzhafte Folgen nach sich ziehen. Mit einfachen Mitteln lassen sich Oberflächen rutschfest machen. Foto: djd/Supergrip Antirutsch/cunaplus-Fotolia

Sie sind nicht zu übersehen: Knallgelbe Aufsteller mit der Beschriftung „Achtung, Rutschgefahr!“ warnen in öffentlichen Gebäuden häufig vor feuchten oder rutschigen Oberflächen. Bisweilen könnte solch ein Warnhinweis auch im eigenen Haushalt nicht schaden, denn dort lauern ebenfalls so manche Gefahren. Ein Ausrutscher auf nassen Badezimmerfliesen oder ein Fehltritt im Treppenhaus kann schmerzhafte Folgen nach sich ziehen. Das Statistische Bundesamt spricht von bis zu 2,8 Millionen Unfällen in den eigenen vier Wänden pro Jahr, Menschen über 65 sind besonders oft betroffen. Dabei können schon einfache Maßnahmen die Risiken minimieren.

Für festen Halt im und vorm Haus sorgen

Den Ruhestand so selbstständig wie möglich im eigenen Haushalt zu verbringen, bedeutet für viele ein Stück Lebensqualität. Eine barrierefreie und rutschsichere Ausstattung kann erheblich dazu beitragen. Das gilt nicht nur für rutschige Böden im, sondern auch vor dem Haus. Insbesondere in den feuchten und kühleren Monaten stellen Laub, Nässe oder Frost zusätzliche Gefahrenpotenziale dar. Allzu glatte Gehwegplatten, Treppenstufen und Fliesen verlieren ihren Schrecken, wenn Hausbesitzer sie mit Antirutschmaterialien behandeln. Bei Keramik- und Natursteinfliesen kann etwa SuperGrip die Rutschsicherheit um bis zu 300 Prozent erhöhen, und das über viele Jahre der Nutzung hinweg. Die Oberfläche, egal ob von Gehwegplatten oder hochwertigen keramischen Fliesen, bleibt optisch komplett unverändert, die unsichtbare Wirkung ist aber mit einem Plus an Trittsicherheit deutlich spürbar. Auch feuchte Böden im Bad lassen sich somit wieder sicher betreten.

Beim Modernisieren direkt an Rutschsicherheit denken

Die Handhabung ist denkbar einfach: Dazu wird das biologisch abbaubare Mittel auf die zuvor gesäuberte Fläche gleichmäßig dünn aufgebracht. Anschließend muss es 30 Minuten lang einwirken. Unter www.supergrip.de gibt es weitere Tipps zur richtigen Vorbeugung und zur Antirutschbehandlung im Haushalt. Das Mittel kann nachträglich mühelos auf bereits vorhandenen Oberflächen aufgebracht werden. Wer gerade eine Modernisierung beispielsweise des Badezimmers plant, kann es sich noch einfacher machen. In diesem Fall ist es möglich, die neuen Fliesen schon vor dem Verlegen rutschsicher zu behandeln. Der Ablauf ist für die Bewohner besonders bequem: Die Platten werden dazu an den Hersteller des Spezialmittels versandt, dort fachgerecht bearbeitet und dann fix und fertig bereits wenige Tage später zurückgeschickt.

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Tiere

Vogelperspektiven an der Elbe

Naturerlebnisse entlang ruhiger Rad- und Wanderwege im Nordwesten Brandenburgs

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Der Vogelzug über der Elbe ist ein beeindruckendes Naturschauspiel. Foto: djd/Tourismusverband Prignitz/Dieter Damschen

Ein unvergessliches Naturerlebnis bietet sich jedes Jahr im Herbst: Mit ihren imposanten Trompetenrufen fliegen Tausende von Kranichen zu ihren Rastplätzen in den Prignitzer Elbtalauen, um sich auf ihren langen Weiterflug in den Süden vorzubereiten. Auch Wintergäste aus dem Norden wie Saat- und Blässgänse lassen sich in den Morgen- und Abendstunden an ihren Schlafplätzen beobachten. Im Januar kommen Hunderte von Singschwänen aus Sibirien dazu, deren Trompeten weithin schallt. Zahlreiche Rad- und Wanderwege führen zu Beobachtungstürmen. Sie und 25 ausgewiesene „Haltepunkte Natur“ ermöglichen beste Aus- und spannende Einblicke in die natürlichen und kulturellen Höhepunkte des Unesco-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe-Brandenburg. Wer den Vogelzug lieber unter Anleitung erleben möchte, dem bieten das BUND Besucherzentrum Burg Lenzen, der Nabu Rühstädt und die Naturwacht an ausgewählten Terminen fachkundige Führungen in die Welt der Zugvögel. Alle Rad- und Wanderrouten sind unter www.dieprignitz.de zu finden.

Naturwunder im Torfmoor

Das Rambower Moor nahe Lenzen gilt mit seiner einzigartigen Flora und Fauna als eines von Deutschlands schönsten Naturwundern, ausgezeichnet von der Heinz Sielmann Stiftung. Ein faszinierendes Naturerlebnis ist im Herbst der Einflug der Kraniche und Wildgänse, die laut trompetend in der Abenddämmerung ihren Schlafplatz im Moor aufsuchen. Mit etwas Glück lauscht man am Rambower See mit seinem breiten Schilfgürtel dem eigentümlichen Ruf der seltenen Rohrdommel, die im Volksmund nicht umsonst den Namen „Moorochse“ trägt. Auf gut zwölf Kilometern führt der „Zweiseitenweg“ rings um das Moor und verspricht zu Fuß oder mit einem geländegängigen Fahrrad außergewöhnliche Naturerlebnisse. „Schöne Orte gibt es viele auf diesem Weg“, sagt Ricarda Rath, Rangerin der Naturwacht in Lenzen, und verrät ihren Geheimtipp: „Mein Lieblingsplatz ist der Rohrdommelturm, weil er einen weiten Blick auf das Moor freigibt und viel Raum für Entdeckungen lässt, etwa kreisende Seeadler und gaukelnde Weihen. Seine Nähe zum Röhricht verrät aber auch jene, die im Verborgenen leben. Etwa die Wasserralle, deren Quieken aus dem dichten Dschungel zu hören ist.“

Naturführungen und Informationsstellen bringen den Besuchern das Unesco-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe näher.
Foto: djd/Tourismusverband Prignitz/Markus Tiemann

Neue Auenwildnis am großen Strom

Ebenfalls direkt vor den Toren der Stadt Lenzen liegt das deutschlandweit bedeutsame Modellprojekt „Lenzener Elbtalaue“. Hier hat die Elbe in den letzten Jahren 420 Hektar Überschwemmungsraum zurückbekommen. Dort, wo zuvor ehemalige Auenflächen durch den Deichbau vom Fluss abgeschnitten waren, kann sich nun eine natürliche Auenlandschaft entwickeln, die ein Paradies für Biber, Störche, seltene Wasservögel und gefährdete Pflanzen bietet.

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Wohnen

Eine Immobilie kaufen in der Elternzeit?

Worauf junge Familien bei der Finanzierung des Eigenheims achten sollten

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Mit dem ersten Kind wächst bei vielen der Wunsch, ein Eigenheim zu kaufen oder zu bauen. Der Bezug von Elterngeld muss kein Ausschlusskriterium für eine Baufinanzierung sein. Foto: djd/Dr. Klein Privatkunden

Mehr Platz für die Familie und ein Garten zum Spielen. Spätestens wenn ein Kind dazukommt, sehnen sich viele junge Paare nach den eigenen vier Wänden. Nicht selten wird das Wunschgrundstück oder die passende Immobilie während der Elternzeit gefunden. Doch ist dann eine Baufinanzierung überhaupt möglich? Ob Elterngeld ein Ausschlusskriterium ist oder als Gehalt anerkannt wird, hängt von der jeweiligen Bank ab.

Baufinanzierung gut vorbereiten

Das Elterngeld wird häufig von Banken als Einkommensquelle bewertet, wenn der Partner unmittelbar nach der Elternzeit wieder in den Beruf zurückkehrt. „Paare sollten ganz konkret beschreiben, wie es beruflich und finanziell nach der Elternzeit weitergeht“, erklärt Markus Budde, Spezialist für Baufinanzierung von Dr. Klein in Koblenz. Hilfreich sind eine Bestätigung des Arbeitgebers, dass ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis besteht, oder eine Selbstauskunft, aus der hervorgeht, ab wann und in welchem Umfang der Partner wieder arbeiten wird. Aber auch wenn das Elterngeld bei Vertragsabschluss nicht als festes Einkommen zählt, bedeutet das nicht zwingend den Abschied vom Eigenheim. Mithilfe von Sondertilgungen können Familien das zweite Gehalt trotzdem in die Immobilienfinanzierung einfließen lassen. „Statt eine höhere monatliche Rate anzusetzen, zahlen Paare mit Sondertilgungen auf einen Schlag größere Summen zurück“, erklärt Budde. Dafür sparen die Hausbesitzer das unberücksichtigte Einkommen über einen längeren Zeitraum an und übermitteln es gesammelt an die Bank. Bei vielen Kreditinstituten sind diese Extra-Zahlungen einmal im Jahr kostenlos bis zu einem vertraglich vereinbarten Höchstbetrag möglich.

Genügend Flexibilität einplanen

Vor allem bei jungen Familien verändert sich die finanzielle Situation häufiger, zum Beispiel durch weitere Kinder oder eine Stundenreduzierung im Job. Bei der monatlichen Tilgungsrate sollten Eltern daher genug Puffer für Unvorhergesehenes einplanen. Als Faustregel gilt: Die Tilgung beträgt idealerweise zwei bis drei Prozent der Darlehenssumme und maximal ein Drittel des aktuellen Nettoeinkommens. „Mit flexiblen Vertragskonditionen, wie zum Beispiel einem Tilgungssatzwechsel, kann die Baufinanzierung darauf reagieren, wenn sich die persönlichen Pläne ändern“, empfiehlt Markus Budde. Unter www.drklein.de etwa gibt es viele weitere Tipps rund um die passende Baufinanzierung für junge Eltern. Zusätzlich erhalten Familien, die eine Immobilie für die Eigennutzung kaufen, bauen oder modernisieren möchten, finanzielle Unterstützung vom Staat. Bis zu 100.000 Euro können sie mit dem Wohneigentumsprogramm KfW 124 zu besonders niedrigen Zinsen finanzieren.

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Wohnen

Frischluft ohne Kälteschock

Mit solarer Unterstützung für hygienische Bedingungen im Raum sorgen

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Gut gelüftet und gemütlich warm: Eine solare Lüftung lässt sich einfach nachrüsten, ist mit jedem Heizsystem kombinierbar und fördert ein hygienisches Raumklima. Foto: djd/Grammer Solar

Lüften als einfaches und effektives Mittel der Gesundheitsvorsorge hat nochmals erheblich an Stellenwert gewonnen. Denn mit einem regelmäßigen Austausch werden Viren, Bakterien und andere bedenkliche Bestandteile der Raumluft kurzerhand nach draußen befördert. Besonders wirksam ist dabei das sogenannte Querlüften mit mehreren weit geöffneten Fenstern. Das ist gut für hygienische und gesunde Wohnverhältnisse, bringt aber in den kühleren Monaten einen unangenehmen Nebeneffekt mit sich: Die Frischluft von außen ist kühl und feucht, die Raumtemperatur sinkt empfindlich ab, und es muss entsprechend nachgeheizt werden. Dies lässt sich mit einer solaren Lüftung von vornherein verhindern.

Automatisch gut gelüftet

Eine automatische Lüftung ist ein Gewinn für die Raumgesundheit ebenso wie für die Bequemlichkeit, da sie für hygienisch reine Luft sorgt, ohne dass man ständig ans Öffnen der Fenster denken muss. Noch mehr Komfort bieten dabei Anlagen, welche die Frischluft von außen vorwärmen. Besonders nachhaltig und energiesparend ist dies möglich, indem sich die Bewohner die Kraft der Sonne zunutze machen. Twinsolar-Anlagen etwa des deutschen Herstellers Grammer Solar erzeugen selbst die notwendige Energie, um die Ventilatoren für den steten Luftaustausch zu versorgen. Vor dem Einströmen wird die Frischluft zudem hygienisch gefiltert und vorgewärmt. Eine externe Energieversorgung ist für dieses clevere Lüften nicht notwendig. Die langlebige Technik, die sich seit über 25 Jahren in zahlreichen Installationen bewährt hat, arbeitet somit besonders nachhaltig und klimafreundlich.

Von den Vorteilen der solaren Lüftung profitieren die Bewohner ganzjährig, bei jedem Wetter. Foto: djd/Grammer Solar

Einfache Montage und vielfältiger Nutzen

Das System ermöglicht eine schnelle und unkomplizierte Nachrüstung, vom Solarluft-Kollektor für die Befestigung an der Fassade oder am Schrägdach bis zur Lüftungseinheit. Die Lösung lässt sich vielfältig für alle Bereiche des Eigenheims nutzen: für den Wohnraum zum Beispiel ebenso wie für chronisch feuchte Kellerräume oder Anbauten. In Zweitwohnungen und Ferienhäuschen sorgt die Solarlüftung selbst dann für hygienische Bedingungen, wenn die Eigentümer über längere Zeitabschnitte nicht vorbeischauen. Unter www.twinsolar.de gibt es weitere Details zu der bewährten, langlebigen Technik sowie eine Kontaktmöglichkeit. Die automatische Lüftungsanlage steigert nicht nur die Hygiene im Zuhause, sondern beugt auch möglichen Feuchtigkeitsproblemen vor – ein wichtiger Vorteil gerade für die eher nasskalten Monate.

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Wohnen

Leckeres aus dem Kaminofen

Nicht nur am Küchenherd kann man kochen und backen

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Im Backfach des Kaminofens wartet eine Leckerei - für einen gemütlichen Nachmittag. Foto: djd/AUSTROFLAMM

Ein Kaminofen wertet jedes Haus auf. Das Feuer im Inneren bringt Wärme und Gemütlichkeit ins Wohnzimmer und lädt zu geselligen Stunden mit den Liebsten ein. Praktisch zudem wird es, wenn im Kaminofen nicht nur knisternde Flammen lodern, sondern auch etwas Leckeres zu Essen von der Ofenwärme profitiert.

Den Sonntagsbraten gar schmoren lassen

So gibt es Kaminöfen mit Zusatzfunktionen wie eine große Koch- oder Ceranplatte. Auf dieser kann der Hobbykoch – wie auf einem Küchenherd – mit Töpfen und Pfannen kochen oder Speisen warmhalten. Öfen wie die Modelle Heidi Back oder Pallas Back von Austroflamm besitzen zudem ein integriertes Backfach. Dies ermöglicht die Zubereitung von knusprigem Brot, Pizza oder Kuchen im Kaminofen. Auch der Sonntagsbraten gelingt darin. So können Koch und Köchin von Wohn- oder Esszimmer aus ihre Kreationen immer im Blick behalten – und die Gäste müssen nicht ständig alleine ausharren. Als zusätzliches Plus empfinden es viele Gastgeber zudem, dass das gemeinsame Essen dank eines Kaminofens auch bei Stromausfall möglich ist. Der Ofen läuft unabhängig vom Stromnetz, da er mit Holzscheiten stromlos betrieben wird. Soll es einmal nicht das große Mahl sein, sondern einfach eine Tasse Tee oder ein frisch aufgebrühter Espresso, steht eine Herdplatte bereit.

Ein Kaminofen aus Gusseisen erinnert an frühere Zeiten. Im Inneren sollte jedoch moderne Technik verbaut sein. Foto: djd/AUSTROFLAMM

Moderne Technik in attraktivem Design

Beim Kauf eines neuen Kaminofens mit Koch- oder Backfunktion sollte man auf eine effiziente Feuerungstechnik und eine passende Luftsteuerung Wert legen. Unter www.austroflamm.com kann man sich über mögliche Ausstattungen eines modernen Ofens informieren. Zudem gibt es dort ein Kaminofen-Lexikon, das die wichtigsten Begriffe erklärt. Optisch müssen sich die funktionalen Modelle keinesfalls verstecken. Der Hersteller bietet sie in verschiedenen Stilen an, angefangen bei Stahl-Öfen mit massiven Gusstüren bis zu modernem Design mit großem Glasfenster. Durch dieses kann man den uneingeschränkten Blick auf die Flammen genießen, während der Kuchen darüber fertig backt.

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Tiere

Smarte Technik für gesunde Fische

Von Beleuchtung bis Futtermenge lässt sich im Aquarium alles digital steuern

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Ohne zusätzliche App lassen sich LED-Beleuchtung, Filter oder auch Reglerheizer kabellos individuell programmieren und steuern - einfach per Smartphone, Tablet oder Computer. Foto: djd/Eheim

Wie sieht es mit der Wasserqualität aus? Passt die Beleuchtung und haben die Tiere genug Futter? Wer ein Aquarium besitzt, weiß: Damit sich Fische und Pflanzen wohlfühlen, gibt es einiges zu beachten. Mit der richtigen technischen Ausstattung können sich Aquarianer die Arbeit jedoch vereinfachen.

Elektronik überwacht Filterfunktionen

Ein sauberes und gepflegtes Becken ist die Voraussetzung, damit es Aquariumfischen gut geht.
Foto: djd/Eheim

Wie in der Natur sollte im Aquarium ein Tag- und Nacht-Rhythmus eingehalten werden. Ein kabelloser LED-Controller, der am Smartphone, Tablet oder PC programmiert wird, kann den natürlichen Verlauf von Helligkeit und Lichtfarben im Becken steuern. Da Pflanzen ohne Beleuchtung kein CO2 verbrauchen, ist es sinnvoll, die Einbringung von CO2 ins Aquarium während der Sonnenuntergangsphase über Nacht abzuschalten und in der Morgendämmerung wieder zu aktivieren. Ganz einfach gelingt das mit einem CO2-Magnetventil, das mit der Lichtsteuerung und dem LED-Controller verbunden wird. Leicht zu bedienen sind auch smarte Filter wie der professionel 5e von Eheim mit WLAN-Funktion, der das Aquariumwasser mechanisch und biologisch filtert. Die Elektronik überwacht sämtliche Funktionen und hält den Wasserdurchfluss konstant. Fehler werden automatisch behoben und der Verschmutzungsgrad des Wassers ständig überprüft. Steht eine Reinigung an, erhalten Aquarianer einen Hinweis an die von ihnen hinterlegte E-Mail-Adresse. Ein solcher Außenfilter kann wie in der Natur verschiedene Strömungsverhältnisse simulieren – beispielsweise in der Nacht eine geringere Strömung als am Tag. Praktisch ist, dass sich der Filter mit der Beleuchtungssteuerung oder mit einem digitalen Reglerheizer des Anbieters synchronisieren lässt. So können Nutzer beispielsweise festlegen, dass sich die Soll-Temperatur anpasst, wenn in der Nacht die Beleuchtung ausgeschaltet und der Filter-Durchfluss hochgefahren wird.

Fütterungszeiten individuell bestimmen

Vorteile bietet auch eine Synchronisation mit anderen Geräten aus der WiFi-Familie wie ein intelligenter Futterautomat. Mit ihm können Aquarianer die Fütterungszeiten und Futtermengen für ihre Fische individuell festlegen und zum Beispiel einen Fastentag generieren. Außerdem erhalten sie etwa eine E-Mail-Nachricht, wenn das Futter in der Trommel zur Neige geht – weitere Tipps zur Fütterung bietet ein Ratgeber, der unter www.eheim.com kostenlos heruntergeladen werden kann. Ist der smarte Futterautomat mit dem Aquarienheizer verbunden, wird man beispielsweise vor einer Fütterung gewarnt, wenn die Wassertemperatur zu hoch ist. Und bei Verknüpfung mit dem Außenfilter kann dessen Drehzahl während des Fütterns automatisch reduziert oder erhöht werden.

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Wohnen

Wärme aus dem Wald

Auf einfache und sichere Weise selbst Brennholz machen

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Das passende Brennmaterial wartet im nächsten Wald. Viele Forstämter bieten Kaminholz am laufenden Meter zum Verkauf an. Foto: djd/www.qmf.de/Getty Images/ROSSandHELEN photoqraphers

Das Heizen mit Holz erlebt seine Renaissance. Dafür sprechen gleich mehrere Gründe: Ein Kaminofen schafft eine behagliche Atmosphäre in jedem Raum, zudem wird seine Strahlungswärme als angenehm empfunden. Auch unter Umweltaspekten ist die Heiztechnik eine lohnende Alternative, denn moderne Öfen brennen besonders sauber. Zudem setzt das Naturmaterial Holz lediglich die Menge Kohlendioxid frei, die es während des Wachstums gespeichert hat – eine ausgeglichene Bilanz also. Bei der Suche nach Brennmaterial aus nachwachsendem Anbau werden Ofenbesitzer bei den Forstämtern vor Ort fündig.

Sicher hantieren mit der Säge

Mit der Motorsäge lassen sich Holzstämme kamingerecht zuschneiden. Foto: djd/www.qmf.de/Getty Images/HMVART

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Dieses Motto trifft auch auf das begehrte Brennmaterial Holz zu. Ob Vorbestellungen möglich sind oder Auktionstermine anstehen, lässt sich beim Förster aus der Nähe erfragen. Meist wird das Holz als laufende Meterware angeboten. Für den Abtransport muss es also vorher nur noch zerteilt werden. Wer das selbst in die Hand nimmt, kann so manchen Euro sparen. Viele schätzen das Naturerlebnis und machen daraus ein kleines Familienhappening. „Mit etwas Übung und Geschick kann jede und jeder mit der Motorsäge umgehen. Wichtig sind hochwertige, gut gepflegte Geräte und die passende persönliche Schutzausrüstung“, erklärt dazu Niklas Schulte von QMF e.V. (Qualifizierung des Motorgerätefachhandels). Beim Arbeiten mit der Säge ist höchste Sorgfalt gefragt, vor möglichen Verletzungsgefahren sollte man sich gut schützen. Schutzbrille, Handschuhe, ein Helm, idealerweise noch mit Gehörschutz, und eine Schnittschutzhose geben das notwendige Maß an Sicherheit. Meist ist zudem ein „Sägen-Führerschein“ vorzuzeigen, viele Forstämter bieten selbst entsprechende Kurse an.

Das passende Werkzeug auswählen

Das Zerkleinern der Holzabschnitte geht mit der Motorsäge schnell von der Hand. Bevor das Brennmaterial für wärmende Flammen sorgen kann, muss es zu Hause aber noch trocknen. Als Faustregel dafür gilt ein Zeitraum von zwei bis drei Jahren. Vorm Verfeuern werden die Abschnitte in Scheite aufgeteilt, ob mit Motorkraft oder ganz klassisch mit einer Axt. Welches Gerät sich für welchen Bedarf eignet und welche Schutzausrüstung empfehlenswert ist, erfahren Ofenbesitzer in einer Beratung im örtlichen Fachhandel. Unter www.qmf.de/qmf-haendler-vor-ort etwa lassen sich bequem per Postleitzahl Ansprechpartner aus der Nähe finden. Praktisch: Die Betriebe bieten Services wie die Wartung und das Nachschärfen an oder halten für Kaminneulinge häufig auch Leihgeräte bereit.

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