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Neu in Brühl: Parkgebühren digital mit dem Handy zahlen

Ab sofort können viel Parktickets in Brühl per App bezahlt werden. So entfällt dann das händiche Ticket

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Das Parken in Brühl wird noch einfacher: Ab sofort können Autofahrende ihre Parkgebühren nun auch per Mobiltelefon zahlen. Dafür kooperiert die Stadt mit „smartparking“, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Als Anbieter für die neue Möglichkeit des Handyparkens stehen „EasyPark“, „PARK NOW“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird.“, „paybyphone“, „Parkster“, „PARCO“ und „Presto“ zur Auswahl, die nun nach und nach ihre Dienste für Brühl frei schalten. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb und werden, wie bisher, im Auftrag der Stadt von den Stadtwerken Brühl unterhalten. An den Parkscheinautomaten ändern sich die Parktarife nicht. Hier werden aber alle Informationen zu den neuen Dienstleistenden und die Anleitung für die ersten Schritte zum Handyparken zu finden sein.

Den Parkvorgang starten die Nutzenden per App, Anruf oder per SMS. Die Parkzeit kann ganz nach Bedarf gestoppt oder verlängert werden. Eine Überzahlung oder Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets sind somit ausgeschlossen. Für diesen Komfort addieren die Anbietenden unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr.

Bürgermeister Dieter Freytag begrüßt die Möglichkeit des „digitalen Parkens“ in Brühl und freut sich für alle Bürgerinnen und Bürger sowie Besucherinnen und Besucher der Schlossstadt, über mehr Komfort bei der Nutzung von Parkflächen in der Brühler Innenstadt.

Die Einrichtung der neuen Dienstleistung wurde federführend von den Stadtwerken Brühl umgesetzt. Hiermit sollen neben den klassischen Bargeldzahlvorgängen auch die digitalen Zahlvorgänge für die durch die Stadtwerke bewirtschafteten Parkflächen ausgebaut werden. Mittelfristig ist somit eine Reduzierung des Bargeld-Handlings durch die zunehmende Nutzung der digitalen Anbietenden zu erwarten, so Sebastian Kuhl, Kaufmännischer Leiter der Stadtwerke Brühl GmbH und Projektleiter bei der Einführung des neuen Angebots.

Im nächsten Schritt prüfen die Stadtwerke aktuell, ob auch die beschrankten Parkanlagen, wie das Parkhaus am Krankenhaus, in das Angebot integriert werden können. Hierzu finden bereits Gespräche mit dem Anlagenhersteller statt, so Thomas Isele, Geschäftsführer der Stadtwerke Brühl GmbH.

Über „smartparking“

„smartparking“ – die Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung – gibt es seit Herbst 2015. Geschäftsführer ist der ehemalige Hamburger Erste Bürgermeister Ole von Beust. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Anbieter „EasyPark“, „ParkNow“ und „Mobile City“. „smartparking“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einführung von effizienten und bürgernahen Lösungen für das bargeldlose Bezahlen von Parkgebühren. Auf der wettbewerbsübergreifenden Plattform finden sich eine Vielzahl der in Deutschland zertifizierten Anbietenden. Autofahrende können sich für den Dienst entscheiden, der ihnen persönlich zusagt. Hier finden Sie alle beteiligten Städte: http://smartparking.de/fuer-verbraucher

In über 200 Städten verfügbar

Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeitenden des Ordnungsamtes am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System abgleichen. Hierzu wurden extra neue Geräte beschafft, mit denen die Verkehrsaufsehenden diese Prüfung vornehmen können.

In vielen weiteren Städten lassen sich Tickets mit dem Smartphone lösen, zum Beispiel in Köln, Bonn und Siegburg oder Berlin und Hamburg.

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Wildblumenwiese neu eingesäht

Ausschussmitglieder aktiv für Artenvielfalt

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Der Umweltausschuss säht die Wiese vor dem BTV-Sportzentrum neu ein. Links Beigeordneter Gerd Schiffer und rechts Ausschussvorsitzende Dr. Katja Brennan. Foto: Harald Zeyen

Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Klimaschutz haben das Wiesengelände am BTV-Sportzentrum neu eingesäht. Hierfür erhielten sie Eimer mit einer heimischen Kräuter- und Grasmischung. Dabei ließen sie sich auch nicht durch ein kurzfristiges heftiges Gewitter aufhalten.

Brühls Technischer Beigeordneter Gerd Schiffer ist auch Vorstandsvorsitzender des StadtServiceBetriebes Brühl AöR. Gemeinsam mit der Stadt Brühl und der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft will die AöR artenreiche Wildblumenwiesen entwickeln. Faktoren wie zunehmender Freiflächenverlust, intensive Landwirtschaft und die Folgen der Klimaerwärmung tragen zu einem dramatischen Artensterben und Biodiversitätsverlust bei. „Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Freiflächen im Sinne der Artenvielfalt zu entwickeln. Die Extensivierung der Wiesenpflege hat vielfältige positive ökologische Effekte. Sie fördert nicht nur Artenvielfalt, sondern steigert die Wasserspeicherkapazität des Bodens und erhöht die Aufnahmekapazität von CO2“, sagte Schiffer.

Mit gutem Beispiel voran

Ausschussvorsitzende Dr. Katja Brennan dankte für die rege Beteiligung der Mitglieder, die vier lange Streifen der Wiese mit einer Dreijahresmischung und einer weiteren Samenmischung versorgten. „Wir wollen nicht nur über den örtlichen Umweltschutz diskutieren, sondern auch mit gutem Beispiel vorangehen und aktiv werden“, sagte sie. Bereits vor zwölf Jahren war die Grünfläche nach dem Bau des Sportzentrums nach amtlicher Vorgabe ökologisch eingesäht worden. Doch immer wieder wurde die Fläche komplett abgemäht.

Viele Maßnahmen umgesetzt

Nichtsdestotrotz wurden über den Ratsbeschluss zum ökologischen Grünflächenmanagement bereits viele Maßnahmen umgesetzt. Zwei Beispiele sind die extensive Mahd der Bachläufe des Palmersdorfer Bachverbandes oder die Überhangfläche am Nordfriedhof. Extensiv heißt vor allem, dass die Wiesen nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden und das auf Entfernung des Schnittgutes geachtet wird.

Anfang 2021 wurde ein weiteres Wiesenprojekt von der Stadt Brühl ins Leben gerufen. Der StadtServiceBetrieb Brühl AöR, die Stadt Brühl, Abteilung Planung und Umwelt, und die Biologische Station Bonn Rhein-Erft entwickeln einen gemeinsamen Pflegeplan für eine Freifläche auf dem Nordfriedhof. Auch dort heißt das Ziel, standortgerechte artenreiche Blühwiesen zu entwickeln.

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Fidele spenden Babyschlafsäcke

Karnevalsgesellschaft unterstützt Säuglingsinitiative im Marienhospital

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Fidele-Präsident Andreas Granrath (m.) überreicht Dr. Carl-Michael Schmidt (r.) und Geschäftsführer Jan Patrick Glöckner Babyschlafsäcke für neugeborene Kinder im Brühler Krankenhaus. Foto: Ellerkamp

Andreas Granrath, Präsident der Fidele Bröhler Falkenjäger, überreichte dem Marienhospital Brühl wieder eine Babyschlafsäcke-Spende. Bereits seit Jahren engagiert sich das Krankenhaus für die Babyschlafsack-Kampagne NRW. Diese Initiative macht sich stark für die Prävention gegen den plötzlichen Kindstod.

Unterstützung für die Kampagne

Seit vielen Jahren wird das Krankenhaus dabei von den Brühler Karnevalisten unterstützt. Die Karnevalsgesellschaft beweist damit, dass ihr Herz nicht nur für die jecke Zeit schlägt. Das Marienhospital Brühl und der Traditionsverein pflegen schon seit rund zehn Jahren einen freundschaftlichen Kontakt. Nicht nur, weil ein großer Teil des Nachwuchses der KG auf der dortigen Geburtshilfestadion geboren wurde.

Granrath: „Wir setzen uns gerne für die Babyschlafsack-Kampagne ein und spenden seit etlichen Jahren innerhalb der Session. Üblicherweise kommen wir dabei mit einer ganzen Hundertschaft und spielen für die Kranken auf.“

Babyschlafsack als Geschenk

Jedes neugeborene Kind erhält als Geschenk einen Schlafsack, der vor dem plötzlichen Kindstod schützen soll. „Helfen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Deswegen engagieren wir uns dort, wo Unterstützung gebraucht wird“, sagt Granrath. Gesagt, getan. Der Fidele-Präsident überreicht Geschäftsführer Jan Patrick Glöckner und Chefarzt Dr. Carl-Michael Schmidt die modernen Babyschlafsäcke.

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Mobiles Impfen für Kinder ab 16 Jahren

Impfangebot für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf Platz vor dem Rathaus.

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Am 16.09. steht vor dem Rathaus ein mobiles Impfteam für Jugendliche ab 15 Jahren bereit / Foto: whitesession (pixabay)

Für Schülerinnen und Schüler, die das 15. Lebensjahr vollendet haben und in Brühl zur Schule gehen, bietet das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises am Donnerstag, den 16.09.2021 eine Corona-Schutzimpfung an. Die Mobilimpfung findet in der Zeit von 10:00 – 15:00 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus statt.

Das mobile Impfteam des Rhein-Erft-Kreises wird Erst- und Zweitimpfungen vornehmen. Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 – 17 Jahren werden mit BioNTech geimpft. Für volljährige Schülerinnen und Schüler ist grundsätzlich der Impfstoff Johnson & Johnson vorgesehen.

Wer eine Zweitimpfung vornehmen lassen möchte, muss die Erstimpfung durch Vorlage des Impfausweises nachweisen. Impfwillige, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind darüber hinaus aufgefordert, eine Einverständniserklärung eines Elternteils und einen Ausweis, mit dem die eigene Identität nachgewiesen werden kann, zur Impfung mitzubringen.

Die Einwilligungserklärung steht unter folgendem Link zum Download bereit.:https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19-Vektorimpfstoff/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

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Benefiz Sprint in der Brühler Innenstadt

Jeder Start ist eine Spende für den Wiederaufbau der Flutkatastrophe.

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Evtl. werden bei den Benefiz Sprints sogar Talente entdeckt / Foto: Frank Belz (THC Brühl)

Am 18.09.2021 findet auf dem Franziskanerhof in der Brühler Innenstadt ein Benefiz Sprint über die Strecke von 25 Metern fliegend statt.

Beginn ist 11.00 Uhr und jeder Start ist eine beliebige Spende für den Wiederaufbau der Flutkatastrophe. Die 25 Meter fliegend ist genau der richtige Indikator für die Sprintfähigkeit. Für den Start benötigt man Kraft und ab ca. 30 Meter eine gute Kondition. Gemessen wird die Zeit mit einer professionellen Lichtschrankenanlage. Wegen des glatten Steinbodens können keine Spikes eingesetzt werden.

Die kompletten Einnahmen des Events sind für einen guten Zweck. Es ist noch sehr viel beim Wiederaufbau der Flutkatastrophe zu tun und jede Spende zählt. Der Erlös geht zu 100 % an die Flutopfer.

Bei der Veranstaltung gelten die 3G Regeln Genesen, Geimpft oder Getestet
(24 Stunden). Es ist keine Voranmeldung nötig, einfach zwischen 11.00 und 16.00 Uhr vorbeischauen und sich messen lassen. Organisiert wird das ganze von der Leichtathletikabteilung des THC Brühl.

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Brühler Schlosskutsche eingeweiht

Neues Spielgerät vor dem Rathaus erfreut Jung und Alt

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Gemeinsam mit einigen Kindern und den beteiligten Institutionen weihte Bürgermeister Dieter Freytag (4.v.l.) die „Brühler Schlosskutsche“ offiziell ein. Foto: Stadt Brühl

Bürgermeister Dieter Freytag hat in diesen Tagen die „Brühler Schlosskutsche“ offiziell eingeweiht. Das neue Spielgerät steht vor dem Rathaus und hat rund 40.000 Euro gekostet. Es löst das in die Jahre gekommene und dann abgebaute Wikingerschiff ab.

Es  war Anfang der 1990er-Jahre installiert worden und erfreute sich seither bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Doch nach fast eineinhalb Jahrzehnten hatte es sich „ausgespielt“. Im Frühjahr 2009 wurde dann das zweite Wikingerschiff als Nachfolger am gleichen Standort aufgebaut. Zehn Jahre lang tat es seinen Dienst, dann war es kaputt.

Anforderungen waren sehr hoch

Jugendamt und StadtServiceBetrieb machten sich anschließend auf die Suche nach einem gleichwertigen Nachfolgegerät. „Durch den exponierten Standort vor dem Rathaus und vor dem Hintergrund der Attraktivität des Wikingerschiffs waren die Anforderungen recht hoch“, sagt Freytag in seiner Eröffnungsrede. „Es sollte einen hohen Spielwert für viele Kinder haben und auch eine Identifikation mit unserer Stadt Brühl ermöglichen.“

Daher wurde entschieden, Brühler Kinder als Expertinnen und Experten einzubinden. Befragungen in allen innerstädtischen Kindertageseinrichtungen wurden organisiert und die Kinder um Abstimmung gebeten.

Ergebnis war eindeutig

Vier Spielgeräte wurden vorgeschlagen, doch das Ergebnis war eindeutig: Es ist die „Brühler Schlosskutsche“, die in den Stadtfarben blau-gold und mit dem Stadtwappen gestaltet wurde.

Das neue Spielgerät ist auf Federn aufgeständert und kann zu allen vier Seiten bewegt werden. Die vorgespannten Pferde sind mit Seilen an einem Metallgestell befestigt. Sie sollen zum Schaukeln anregen. „Ich bin sicher, dass die vielen investierten Euro gut angelegte Haushaltsmittel sind und viele Kinder hier gemeinsam Spaß haben werden“, sagt Freytag abschließend.

Auf Federn und mit Seilen bietet die „Brühler Schlosskutsche“ viel Spielspaß für Jung und Alt vor dem Rathaus. Foto: Stadt Brühl

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Neue Grillgeräte für die Feuerwehr

Förderverein übergibt hochwertige Neuanschaffungen

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Fördervereinsvorsitzender Harald Zeyen (l.) übergibt im Beisein der „Grillmeister“ Klaus Berboth und Marcel Fisch (r.) die neuen Gasgrillgeräte offiziell an Stadtbrandmeister Peter Berg (2.v.l.). Foto: Feuerwehr Brühl

Der Förderverein der Feuerwehr Brühl hat neue Hochleistungs-Grillgeräte für die Grillhütte finanziert. Vorsitzender Harald Zeyen übergibt sie offiziell an Stadtbrandmeister Peter Berg.

Nach langer Corona-Pause kommt wieder Leben in die Floriansstube und die Grillhütte der Feuerwehr an der Rheinstraße. Der dortige große Holzkohlengrill war in die Jahre gekommen. Bereits im letzten Jahr beschlossen Feuerwehrführung und Förderverein, eine alternative Lösung zu schaffen. Da nach jedem Grillen viel Zeit für die Reinigungsarbeiten anfielen, wurde entschieden, einen neuen Gasgrill anzuschaffen.

Förderverein in Köln

Zweimal besuchten Vorstandsmitglieder des Fördervereins einen großen Fachhändler in Köln. Schließlich wurde ein hochwertiger Gasgrill mit fünf Hochleistungsbrennern und viel Zubehör gekauft. Zudem wurde ein zweiter flacher Grill angeschafft, der es ermöglicht, z.B. auch Reibekuchen zu machen.

In der Zwischenzeit wurde in der Grillhütte der alte Grill in Eigenleistung abgerissen. Gleichzeit wurde die Lüftungsanlage über dem Grill abgebaut und der Boden ergänzend gefliest. „Nun ist in der Grillhütte mehr Platz für Stühle und Bänke. Ein Abzug ist nicht mehr nötig, da die beiden Grillgeräte am offenen Bereich stehen“, erklärt Berg. Er dankte dem Förderverein für die Bereitstellung der Gelder „Jetzt freuen wir uns auf unseren Tag der offenen Tür, bei dem wir alle Gäste mit leckeren Grillgerichten verwöhnen können.“ In der Hauptsache aber sind die neuen Grillgeräte nach den wöchentlichen Übungseinheiten im Einsatz. Die beiden „Grillmeister“ Klaus Berboth und Marcel Fisch haben bereits erste Erfahrungen mit den neuen Gasgrills gemacht. „Toll, wie schnell und einfach die Zubereitung des Fleisches jetzt geht“, sagt Fisch.

Förderverein finanziert Spülmaschine

Fördervereinsvorsitzender Harald Zeyen freut sich, dass neben den Grillgeräten auch eine neue Industrie-Spülmaschine für die Küche der Floriansstube angeschafft werden konnte. „Durch die vielfältige Nutzung nach den Übungstagen und durch Vermietungen war die alte Maschine nicht mehr zu verwenden.“ Er dankte dem Miele-Spezialist Matthias Oebel, der die neue Spülmaschine besorgte und einbaute.

Insgesamt stellte der Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr einen hohen vierstelligen Betrag für die neuen Geräte zur Verfügung.

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Brühl-Kierberg: Gelungener Garagenflohmarkt

Viel Zulauf an einem schönen Spätsommertag.

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Bestes Wetter beim Garagenflohmarkt in Brühl-Kierberg / Foto: DGM Kierberg

Vor 7 Jahren veranstaltete die Dorfgemeinschaft Brühl-Kierberg den ersten Garagenflohmarkt; daraus ist inzwischen eine Tradition geworden. Nach einer Corona-bedingten Unterbrechung in 2020 fand der Garagenflohmarkt am vergangenen Samstag wieder statt. Ziel der Ausrichtung ist einerseits, der Wegwerfkultur entgegenzuwirken und für eine sinnvolle Weiterverwendung gebrauchter Gegenstände zu sorgen. Andererseits soll sie einen Beitrag leisten zur nachbarschaftlichen Gemeinschaft und zum gegenseitigen Kennenlernen. In diesem Jahr war die Nachfrage besonders groß; 77 Haushalte beteiligten sich mit Ständen, verteilt über das ganze Dorf. Bei schönem Spätsommerwetter wurde zahlreiche Besucher -auch aus anderen Brühler Stadtgebieten- angelockt. Die Dorfgemeinschaft Brühl-Kierberg freut sich darauf, die Tradition in 2022 fortzusetzen. 

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Brühler setzen sich für Seenotrettung ein

Aktion Seebrücke kritisiert Bundesregierung

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Zivile Seenotretter helfen Menschen, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten sind. Foto: Chris Grodotzki

Im Rahmen einer Großdemonstration sind auch Brühler:innen auf die Straße gegangen. Als Mitglieder der Aktion Seebrücke haben sie auf das Sterben der Menschen im Mittelmeer hingewiesen. Beteiligt waren auch die Organisationen Sea-Eye, Sea-Watch, SOS Mediterranee, Mare Liberum, Mission Lifeline, Resqship und United4Rescue. Das breite Bündnis hatte europaweit zur Aktion für die Seenotrettung im Mittelmeer aufgerufen.

Sterben geht weiter

Hans-Werner Jeckel von der Brühler Lokalgruppe der Seebrücke sagt, dass das Sterben unvermindert weitergehe. Europäische Staaten hinderten zivile Seenotrettungsorganisationen daran, Menschen aus Seenot zu retten. „Allein in diesem Jahr ertranken bereits über 1100 Menschen im Mittelmeer“, so Jeckel. Die zivilen Seenotrettungsorganisationen füllten seit Jahren eine Lücke, die die EU niemals hätte entstehen lassen dürfen. Und die Bundesregierung trage aktiv zu diesem Versagen bei.

„Die EU lässt seit Jahren Menschen im Mittelmeer ertrinken und hindert uns immer wieder daran, mit unseren Schiffen rauszufahren und Flüchtende vor dem Ertrinken zu retten“, sagt Kai Echelmeyer, Sprecher der Organisation Sea-Eye.

Fluchtwege nach Europa

Das Bündnis fordert von der aktuellen und zukünftigen Bundesregierung, dass sie vehement an der Umsetzung dreier Ziele arbeitet. Diese sind, alle zivilen Rettungsschiffe freizulassen und die zivile Seenotrettung zu unterstützen. Zum weiteren die Unterstützung der sogenannten „Libyschen Küstenwache“ sowie alle Push- und Pullbacks im Mittelmeer sofort zu beenden. Und schließlich ein europäisches Seenotrettungsprogramm zu etablieren und sichere und legale Fluchtwege nach Europa einzurichten. Wer mehr über die Aktion „Seenotrettung ist #unverhandelbar“ erfahren möchte, schaut auf die Homepage https://unverhandelbar.jetzt.

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Kleingärtner vom Hochwasser betroffen

KSK-Spende für Sanierung der Wege

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Vorsitzender Michael Hillmann (l.) freut sich über die große Spende für den Kleingärtnerverein, die Filialdirektor Stefan Grathwohl überreicht. Foto: Kleingärtnerverein Brühl

In diesen Tagen überreicht Filialdirektor Stefan Grathwohl eine Spende der Kreissparkasse Köln über 1000 Euro an den Kleingärtnerverein Brühl. Stellvertretend nimmt der Vorstand des Vereins den Scheck entgegen. Vorsitzender Michael Hillmann dankt im Namen aller Kleingärtner und Kleingärtnerinnen für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Notwendige Sanierung

Das Geld ist für die dringend notwendige Sanierung der Wege auf dem Gelände des Vereins vorgesehen. Sie waren durch das Hochwassergeschehen im Juli stark geschädigt wurden. Alle Kleingärtner haben bereits Vorarbeiten geleistet und die Wege notdürftig repariert. „Jetzt müssen sie aber noch mit Split verfüllt und mit schwerem Gerät ordentlich befestigt werden“, so Hillmann. Die Kosten seien aber für den Verein allein schwer zu stemmen.

Die durch das Hochwasser stark beschädigten Wege der Vereinsanlage. Foto: Kleingärtnerverein Brühl

Gärtnern und Erholung

Der Kleingärtnerverein Brühl ist ein gemeinnütziger Verein und umfasst 31 Kleingärten in Brühl-Eckdorf. Wie alle Kleingartenvereine hat er das Ziel, vor allem Familien mit Kindern, die nicht über einen eigenen Garten verfügen, die Möglichkeit zum Gärtnern und zur Erholung in freier Natur zu bieten. Darüber hinaus sind die Gärten eine wertvolle ökologische Nische für Insekten, Vögel, Kleintiere und die Pflanzenvielfalt. Weitere Infos zur Vereinsarbeit erhält man unter: https://www.kleingaertnerverein-bruehl.de.

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Gesund und sportlich durch die Ferien

Erfolgreiches Bewegungsferiencamp der Brühler Helden – KAHRAMANLAR e.V.

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Alle Kinder des Feriencamps haben eine Auszeichnung bekommen / Foto: Kerstin Fourate

Die Brühler Helden – KAHRAMANLAR e.V. führten wieder einmal ein erfolgreiches Bewegungsferiencamp in der vereinseigenen Sporthalle in Brühl-Ost aus.

Das Programm der Brühler Helden war dieses Mal etwas Besonderes. Neben mehr als hundert Kindern aus Brühl, durften Kinder, die von der Flut betroffen waren, kostenfrei teilnehmen.  Alle Kinder erhielten im Anschluss des Feriencamps eine Urkunde des Vereins und ein Kinderbewegungsabzeichen des Landessportbundes. Das Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) ist eine Outdoor-Bewegungs- und Spielrallye unter dem Motto “Unterwegs mit Kibaz und Jolinchen”. Die Veranstaltungen dieser Sonderaktion sind speziell ausgerichtet auf Kindergruppen (im Schwerpunkt unter 7 Jahren) aus Vereinen und Familien. Selbstverständlich richten sich die Veranstaltungen nach der jeweils aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung in NRW, sowie nach den in Ihrem Kreis bzw. in Ihrer kreisfreien Stadt geltenden Bestimmungen.

Dabei durften die Kids zehn Bewegungsstationen in Form eines Parcours durchlaufen. Das Kibaz soll dabei vor allem Spaß machen und die sportmotorischen Fähigkeiten fördern, nicht aber die Leistung der Kids messen. Die kindgerechten und altersdifferenzierten Bewegungsaufgaben entsprechen den fünf Bereichen der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung. Alle Kinder beendeten das Parcour erfolgreich und freuten sich auf ihre Urkunden.

Beim Jumping konnten sich die Kinder so richtig auspowern / Foto: Kerstin Fourate

Spiel, Sport und Kultur

Neben viel Bewegung – Sport – und gesunder Ernährung gab es Ausflüge in das Schloss Augustusburg und in den Schlosspark, mit dem Ziel auch die Historie der Stadt Brühl zu vermitteln.

„Wir sind stolz Kinder, die von der Flut betroffen waren, unterstützt zu haben. Das Vertrauen der Eltern wissen wir sehr zu schätzen. Wir sind für sie da.“, berichtet Vorsitzender Fatih Türk.

Die Bewegungscamps werden in den Herbstferien wieder in der vereinseigenen Sporthalle (Marie-Curie-Straße 4, 50321 Brühl) angeboten. Infos unter: www.kahramanlar-tkd.de

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