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Hochwasser

Umleitung zur A61 ab 27.08.

Weiträumige Umleitung zur Entlastung von Swisttal-Heimerzheim und Weilerswist-Metternich.

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Ab dem 27.08. sollen unzählige Umleitungen für eine Verkehrsentlastung sorgen / Foto: Reginal-pixabay

Ab dem 27.08.2021 sorgt ein Umleitungskonzept über die A61 für Entlastung in Swisttal-Heimerzheim und Weilerswist-Metternich. Infolge der Vollsperrung der Landesstraße L182 zwängt sich derzeit der Durchgangs- und Schwerlastverkehr durch die engen Ortsdurchfahrten.

So kommt man ans Ziel

Die weiteräumige Umleitung führt Verkehrsteilnehmende ab Bornheim über die L183 in Richtung Brühl zur Autobahn A553 (Anschlussstelle Brühl) und von dort weiter über das Autobahnkreuz Bliesheim zur A1-AS Weilerswist-West. Anschließend wird der Verkehr über die L33 und die A61 zur AS Swisttal geleitet. Der Verkehr in Gegenrichtung wird ab der A61-AS Swisttal direkt über das AK Bliesheim und die A553 nach Brühl und von dort aus über die Landesstraße L183 in Richtung Bornheim gelenkt.

Vollsperrung der L182 bis mindestens Ende 2021

Im Zuge der Hochwasserkatastrophe im Juli 2021, die besonders in der Region Ville-Eifel schwere Schäden an der Verkehrsinfrastruktur verursacht hat, wurde zunächst die Fahrbahn der L182 auf Höhe der Ortslage Swisttal-Heimerzheim unterspült und brach daraufhin auf voller Straßenbreite und 6 Metern Länge ein. Wenige Tage später gab eines der Widerlager des Brückenbauwerks über den Swistbach nach, was den Einsturz der Swistbach-Brücke zur Folge hatte. Der Neubau, der vorerst mit Kosten in Höhe von 2 Mio. Euro kalkuliert ist, wird voraussichtlich bis Ende 2021 dauern, je nach Witterungsbedingungen ist auch eine Verlängerung der Bauzeit möglich.

Hochwasser

Neue Kita-Heimat in Olef

Moderne Container-Lösung bietet komfortable Räume und großen Parkplatz

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Hell und modern sind die Räumlichkeiten in den Kita-Containern gestaltet. Foto: Kirsten Röder/pp/Agentur ProfiPress

Die Container unweit des Olefer Bolzplatzes stehen bereits parat. Die Erdarbeiten rundum auf dem Gelände ruhen aktuell wegen den frostigen Temperaturen. Im März werden dort die beiden DRK-Kitas aus Malsbenden (Gemünd I) und Kreuzberg (Gemünd II) einziehen und mit ihnen rund 80 Kinder und zwei Dutzend Mitarbeiter.

Nebenan haben 120 Kinder aus den Kindertagesstätten Schleiden und Gemünd-Müsgesauel des Trägers Profinos gerade frisch ihre neue Heimat bezogen. Die Kita-Container des Roten Kreuz im Kreis Euskirchen erhielten eine rote Umrandung am Dach, die von Profinos sind gelb gekennzeichnet.

Das ist allerdings nicht der einzige Unterschied. Denn die Profinos-Kinder Gemünd und Schleiden werden maximal ein Jahr in Olef bleiben. Im Laufe des Jahres 2022 werden sie schon wieder in die bis dahin renovierten oder sanierten Kita-Gebäude einziehen können. Das Euskirchener DRK muss dagegen langfristiger planen, denn sie können nach der Flutkatastrophe im Juli 2021 nicht wieder zurück – weder nach Malsbenden, noch nach Kreuzberg.

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Hochwasser

Hoffnungsinitiative „still standing“

Servietten unterstützen in Not geratene Familien und Kinder.

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Der Chef und die Mitarbeiter*innen halten zusammen, Zeljko Vuksanovic und Martina Schneider. / Foto: keeeper Tablewear

Auch fünf Monate nach der Flutkatastrophe ist der Alltag der in der Region und Umgebung von Aufräum-, Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten geprägt. Erschwerend hinzu kommt die Coronakrise. Die keeeper tableware GmbH möchte mit der Initiative „still standing“ Hoffnung geben und Menschen helfen, die durch diese und andere Schicksale unverschuldet in Not geraten sind. Hinter der Initiative steht die Idee, mit dem Verkaufserlös von eigens produzierten still standing-Servietten betroffenen Menschen zum Beispiel ein hoffungsvolles Weihnachtsfest zu ermöglichen.

„still standing – Ich stehe noch da.“

Das Motto der Initiative geht auf eine von der Flut betroffene Mitarbeiterin der keeeper tableware GmbH zurück. Auf die Frage, wie sie die vergangenen Monate erlebt hat und wie es ihr heute geht, antwortete diese kurz aber klar: „I‘m still standing!“ (dt. „Ich stehe noch da!“) „Eine passendere Botschaft konnten wir fürunser Herzensprojekt nicht finden“, erklärt Vuksanovic. „Es steht gleichsam für Zusammenhalt, Solidarität, aber auch Hoffnung und Kraft. still standing will das Wir-Gefühl stärken und zum Ausdruck bringen. Anstatt zu resignieren, gilt es, gemeinsam positiv auf die Herausforderungen zu reagieren, andere zu motivieren und hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen“, so der Geschäftsführer weiter. Der
große Traum von Vuksanovic und seinen Mitarbeitern ist es, „nicht nur die Menschen in der Region, in Deutschland, sondern auch in Europa und auf der ganzen Welt an Weihnachten durch die still standing-Servietten unter dem Weihnachtsbaum zu vereinen.“

Jede Serviette hilft

Erhältlich sind die still standing-Servietten im roten Weihnachtsmotiv online, über die eigens für die Initiative erstellte Webseite www.still-standing.info oder bei keeeper tableware vor Ort. Von jeder verkauften Serviettenpackung wird 1 Euro an Lichtblicke e.V. „Weil Menschen Hoffnung brauchen“ gespendet.

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Hochwasser

„Man hilft – oder lässt es sein“

Ina Scharrenbach zu Besuch in Mechernich

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NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (2.v.l.) in der „neuen Heimat“ der Kommerner Rentnerin Anita Thiemons (2.v.r.). Sie wohnt tagsüber in ihrer Garage, wo sie auch Söhne und Enkel bekocht, seit ihr Erdgeschoss in der Nacht auf den 15. Juli vom Bleibach überflutet wurde. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Seit Monaten hat Anita Thiemons (80) aus Kommern ihr Zuhause teilweise und tagsüber in ihre Garage verlegt. Sie ist seit dem verheerenden Bleibachhochwasser in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 – zumindest was das von Schmutzwasser überflutete Erdgeschoss betrifft – teilobdachlos.

Die Garage ist jetzt Küche und Wohnzimmer zugleich. Je nach augenblicklicher Familiensituation und Bedürftigkeit bekocht die rüstige 80jährige dort Söhne und Enkel. Am Samstag gesellten sich NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach und Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick zu Anita Thiemons in die mit einer durchsichtigen Plastikplane abgespannte neue Heimat.

Enkel und Freundin aus München waren gerade zu Besuch, auch der Kommerner Ortsbürgermeister Rolf Jaeck „setz sich erömm“, wozu ihn die bereits vom Kommerner Hochwasser 2016 schwer geschädigte Rentnerin einlädt.

Überblick am Puzzletisch

Ministerin Scharrenbach machte sich am Samstagmittag nach einer Wiederaufbaukonferenz in Bad Münstereifel vor Ort im Mechernicher Rathaus, in Kommern und Satzvey ein Bild von der Nach-Hochwasser-Lage am Bleiberg. Als leid- und beratungserprobte Guides dienten die Ortsbürgermeister Heike Waßenhoven (Satzvey) und Rolf Jaeck. Erster Beigeordneter Thomas Hambach hatte eine umfassende PowerPoint-Präsentation vorbereitet und gab einen Überblick.

Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick, der zuvor schon bei der Münstereifeler Hochwasserkonferenz mit dabei war, fügte die Puzzlesteine, die Ina Scharrenbach nach und nach sammelte, zu einem Gesamtbild in der Stadt Mechernich zusammen: „Wir sind diesmal sicher im Vergleich zu Nachbarkommunen mit einem blauen Auge davongekommen, aber 2016 gab es schon einmal ein starkes Hochwasserereignis im Stadtgebiet Mechernich. Viele Bürgerinnen und Bürger am Bleibach in Kommern sind heute noch mit der Abbezahlung der damaligen Schäden belastet, denn vor fünf Jahren gab es keine staatliche Wiederaufbauhilfe.“

Schick sprach sich für schnelle und effektive Hilfen des Landes für einzelne betroffene Bürger und die Kommune aus. 2215 Soforthilfeanträge wurden bereits gestellt, rund 3,3 Millionen an Mechernicher Bürger ausgezahlt. Der Schaden an städtischer Infrastruktur wird auf zwölf Millionen Euro beziffert.

Mit dem Laptop von Haus zu Haus

„In Kommern ist es der Ortsbürgermeister, der mit seinem Laptop unter dem Arm von Haustür zu Haustür geht“, berichtete der Bürgermeister der Ministerin. Rolf Jaeck winkte bescheiden ab: „Entweder man hilft oder man lässt es sein…“

Zur kleinen Begleitmannschaft der NRW-Politikerin gehörte auch Stadtbrandmeister Jens Schreiber, welcher Ina Scharrenbach die zahlreichen zerstörten Feuerwehrhäuser zeigte.

Insgesamt sind 30 kommunale Gebäude von Flutschäden betroffen, so Erster Beigeordneter Hambach, die Schadenssumme belaufe sich auf knapp fünf Millionen Euro. An Wasserläufen, im Leitungsnetz und auf Wirtschaftswegen – insbesondere Totalschäden an Brückenbauwerken – bezifferte der stellvertretende Verwaltungschef rund 200 Schadstellen mit Wiederherstellungskosten von ebenfalls knapp fünf Millionen.

Allein mit „sieben bis zehn Millionen“ gab Patricia Gräfin Beissel der NRW-Heimatministerin und dem Bürgermeister in Satzvey die Schäden an der historischen Wasserburg an. Genau wie auch die Stadt Mechernich ist die gräfliche Familie allerdings gegen Elementarschäden versichert. Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick sprach sich für eine solche Versicherung aller Städte und Gemeinden aus.

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Euskirchen | Aktuelles

Tankgutscheine als Dankeschön

500.000 Liter Kraftstoff für Betroffene und Helfer

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Achim Blindert (rechts), Wiederaufbaukoordinator des Kreises Euskirchen, und Karl Heinz Lingscheid (links), Bezirksleiter der Firma Aral, übergaben die Tankgutscheine an die Tierfreunde aus dem Landkreis Aschaffenburg, die bereits zum zweiten Mal mit einem Hilfskonvoi in den Kreis Euskirchen gekommen sind. Foto: Kreis Euskirchen

Auch drei Monate nach der Flutkatastrophe ist die Hilfs- und Spendenbereitschaft im Kreis Euskirchen nach wie vor groß. Viele Menschen packen tatkräftig mit an oder liefern Material – alles kostenlos für die Betroffenen. Damit die ehrenamtlichen Helfer wenigstens einen Teil ihrer Fahrtkosten erstattet bekommen, hat die Firma Aral bereits unmittelbar nach der Flut Tankgutscheine zur Verfügung gestellt, die über den Kreis Euskirchen und die Kommunen vermittelt wurden. Insgesamt hat das Unternehmen 500.000 Liter Kraftstoff in Form von Tankgutscheinen in 13 betroffenen Städten und Gemeinden von NRW und Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt.

Hilfsbereitschaft ist ungebrochen

Darüber freuten sich jetzt Pferde- und Tierfreunde aus dem Landkreis Aschaffenburg. Bereits zum zweiten Mal haben sie sich Mitte Oktober auf den weiten Weg gemacht, um dringend benötigtes Heu, Stroh, Weidematerial und andere Hilfsgüter in die Flutgebiete zu bringen. Dabei hat der Konvoi aus zehn 40-Tonnern und zwei 7,5-Tonnern diverse Pferdebetriebe, Gnadenhöfe und sonstige Tierhaltungen im Kreis Euskirchen angefahren, um das dringend benötigte Material abzuliefern – alles ehrenamtlich und alles kostenlos für die Betriebe.

Achim Blindert, der Wiederaufbaukoordinator des Kreises Euskirchen, nutzte die Gelegenheit, um den Helfern aus Aschaffenburg und Umgebung für ihre große Unterstützung zu danken und ihnen bei dieser Gelegenheit Tankgutscheine für die weite Anfahrt zu überreichen. Darüber hinaus dankte er Karl Heinz Lingscheid, dem hiesigen Bezirksleiter der Firma Aral: „Die vielen freiwilligen Helfer vor Ort leisten wertvolle und unbezahlbare Arbeit für alle, die von der Flut schwer getroffen wurden. Mit den Tankgutscheinen können wir sie zumindest ein wenig unterstützen“, so Achim Blindert.

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Beruf & Karriere

Jede und jeder kann helfen

Für das Ausüben eines Ehrenamtes sprechen viele Gründe

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Bei Flutkatastrophen helfen Ehrenamtliche bei der Versorgung der Einwohnerinnen und Einwohner und der Wiederherstellung der Infrastruktur. Foto: djd/BBK/Getty Images/Alena Paulus

Sie waren sofort zur Stelle, packten an und unterstützten die Menschen vor Ort. Zahllose ehrenamtliche Helferinnen und Helfer rückten bei der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern aus, um bei der Versorgung der Einwohner und der Wiederherstellung der Infrastruktur zu helfen. In Deutschland fußt der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz zu über 90 Prozent auf ehrenamtlichen Helfern. Die aktuellen Hochwasserkatastrophen und auch die in Zukunft in größerer Anzahl zu erwartenden Extremwetterereignisse machen deutlich, wie wichtig freiwilliges Engagement ist.

Verantwortung übernehmen und sich persönlich weiterentwickeln

„Ehrenamtliche Einsatzkräfte sind die tragende Säule des Bevölkerungsschutzes“, betont auch Armin Schuster, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Engagieren kann sich jeder. Und es gibt viele Gründe, warum man ein Ehrenamt ausüben sollte. Mit seinem Engagement kann man andere Menschen in Notlagen unterstützen, man kann Verantwortung übernehmen und sich persönlich weiterentwickeln. Ein Ehrenamt bereitet vielen aber auch oft schlichtweg Freude. Sie empfinden ihren Einsatz – etwa, wenn sie sich um alte Menschen, Tiere oder die Umwelt kümmern – als sinnstiftend, und sie schöpfen Kraft aus der Anerkennung, die sie für ihre Tätigkeit finden. Dankbarkeit und anerkennendes Lob der Mitmenschen geben ein gutes Gefühl und motivieren zum Weitermachen. Manche finden im Ehrenamt eine Berufung neben dem Job. Sie können damit ihren Alltag erweitern, sich selbst verwirklichen und eigene Kenntnisse beisteuern.

Im Ehrenamt ist jede und jeder willkommen

„Egal was du kannst, du kannst helfen“, lautet denn auch der Leitspruch der Kampagne „Mit dir für uns alle“. Jede und jeder ist willkommen und kann sich mit seinen Fähigkeiten einbringen. Die einen löschen Feuer und bergen verletzte Menschen oder Tiere aus Gefahrenzonen, andere helfen in der Krisenintervention bei belastenden Ereignissen dabei, das Erlebte zu verarbeiten, oder setzen sich als Dolmetscher ein. Wiederum andere Ehrenamtliche planen technische Hilfe, reparieren Fahrzeuge und Geräte oder kümmern sich um die Verpflegung von Einsatzkräften. Unter www.mit-dir-fuer-uns-alle.de können Interessierte herausfinden, welches Ehrenamt zu ihnen und ihren Talenten passt.

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Euskirchen | Leben & Menschen

100.000 für die Kita in Wißkirchen

EUROBAUSTOFF aus Bad Nauheim mit großzügiger Spende.

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Bürgermeister Sacha Reichelt und Fachbereichsleiterin Christiane Mermi freuen sich über die sehr großzügige Spende. Foto: Stadt Euskirchen

Das Gebäude der städtischen Kindertagesstätte in Wißkirchen und das dazugehörige Außengelände wurden durch die Flutereignisse im Juli diesen Jahres stark getroffen. So stark, dass die Räumlichkeiten erst einmal nicht mehr nutzbar sind. Aktuell ist das Betreuungsangebot übergangsweise in die Modulbaukita am Keltenring in der Kernstadt verlegt.

In der Not hat die Kindertagesstätte aber extrem großzügige Unterstützung bekommen. Die Firma Eurobaustoff aus Bad Nauheim spendete 100.000 Euro für den Wiederaufbau der Kindertagesstätte in Wißkirchen an die Stadt Euskirchen. Mit dieser Zuwendung kann das Außengelände mit neuen Spielgeräten wiederhergestellt und die Einrichtung z.B. mit einer Motorikanlage ausgestattet werden.

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Hochwasser

Geschenke für Feuerwehr im Kreis Euskirchen

Dormagener Feuerwehr verschenkt zwei Einsatzfahrzeuge.

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Übergabe des neuen Einsatzfahrzeugs / Foto: Stadt Euskirchen

Neben Straßen und Häusern wurden bei der Flutkatastrophe vor rund drei Monaten in Teilen Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz auch zahlreiche Fahrzeuge schwer beschädigt. Auch die örtlichen Feuerwehren waren betroffen. Aufgrund langer Beschaffungszeiten von neuen Fahrzeugen fehlten dadurch in den Krisenregionen wichtige Einsatzmittel.

„Um schnell und unbürokratisch zu helfen, haben wir uns entschieden, die Gemeinde Hellenthal sowie die Stadt Euskirchen mit einem Löschgruppenfahrzeug und einem Mannschaftstransportfahrzeug zu unterstützen“, sagt der Leiter der Dormagener Feuerwehr, Bernd Eckhardt. Nachdem die Fahrzeuge zunächst verliehen worden waren, wurden sie am Montag in Dormagen dauerhaft an die beiden Wehren übergeben. Der Hauptausschuss hatte in seiner Sitzung am 5. Oktober beschlossen, die Fahrzeuge zu verschenken.

„Wir hatten in Dormagen großes Glück. Daher stand es für uns außer Frage, anderen Gemeinden bei der Bewältigung dieser Katastrophe zu helfen. Ich freue mich, dass unsere beiden Fahrzeuge nun in Hellenthal und Euskirchen sinnvoll weiter genutzt werden und dort einen wichtigen Dienst leisten“, so Bürgermeister Erik Lierenfeld bei der Übergabe.

Stadt Dormagen verzichtet auf Einnahmen

Die beiden Fahrzeuge, die bei der Dormagener Feuerwehr zuletzt durch neue Fahrzeuge ersetzt wurden, wären demnächst verkauft worden. Durch die Schenkung verzichtet die Stadt auf Einnahmen in Höhe von rund 24.000 bis 31.000 Euro.

„Wir freuen uns riesig über diese Schenkung und sind der Stadt Dormagen sehr dankbar. Die Fahrzeuge befinden sich in einem sehr guten technischen Zustand und haben uns in den vergangenen Wochen und Monaten bereits enorm geholfen“, sagt der Erste Beigeordnete der Stadt Euskirchen, Alfred Jaax. Neben Jaax freut sich auch Hellenthals Bürgermeister Rudolf Westerburg über die neuen Einsatzmittel: „Viele unserer Fahrzeuge sind bei der Flut so stark beschädigt worden, dass wir sie bis heute nicht mehr einsetzen können. Daher möchte auch ich mich im Namen der Gemeinde Hellenthal herzlich bei der Dormagener Feuerwehr bedanken.“

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Bornheim | Aktuelles

Pfandaktion für Flutopfer

Junge Union Bornheim sammelt über 2000 € Pfandspenden

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Chefredakteur von Radio Bonn/Rhein-Sieg Jörg Bertram (Mitte), stellv. Vorsitzenden Maximilian Görg (rechts) und Vorsitzender der Jungen Union Bornheim Jan Niklas Kreutz (links) / Foto: Junge Union Bornheim

Bei ihrer Pfandspendenaktion konnte die Junge Union Bornheim insgesamt 2212,46 € einsammeln. In Kooperation mit Bornheimer Supermärkten konnten Kunden ihre Pfandbons spenden. Darüber hinaus organisierte die JU Bornheim eine Sammlung von Leergut vor Ort über die weitere Spenden zusammenkamen. Die Spenden wurden durch den Vorsitzenden der Jungen Union Bornheim Jan Niklas Kreutz und seinen Stellvertreter Maximilian Görg an die „Aktion Lichtblicke e.V.“ übergeben, die die Betroffenen der Flutkatastrophe unterstützt. „Dass allein durch Pfandspenden eine so große Summe zusammenkommt übertraf alle unsere Erwartungen. Wir waren den Tränen nahe als wir die einzelnen Spenden zusammenaddiert hatten. Wir möchten uns herzlich für die Unterstützung der örtlichen Supermärkte und allen Pfandspendern bedanken,“ so Jan Niklas Kreutz nach der Scheckübergabe.

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Bornheim | Leben & Menschen

Elterninitiative der Kita „Klapperschuh“

Eltern der Kita „Klapperschuh“ sammeln Spenden für Kinder im Ahrtal

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Eine tolle Hilfsaktion der Eltern in der Kita "Klapperschuh" / Foto: jarmoluk (Pixabay)

Die unwirklichen Bilder der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind haften geblieben. Auch in der städtischen Kita „Klapperschuh“ in Sechtem waren sich alle schnell einig, für die Opfer etwas tun zu wollen. Und so haben sich die Eltern eine ganz besondere Aktion einfallen lassen. Weil die Ernte der auf dem Außengelände stehenden Apfelbäume sehr üppig ausgefallen war, war schnell die Idee geboren, Apfelmus gegen Spenden einzutauschen. Mütter und Väter der Kita pflückten, schälten und zerkleinerten die Äpfel im Akkord, sodass jede Menge Bio-Apfelmus eingekocht werden konnte – neben purem Apfelmus gab es auch die Geschmacksrichtungen Zimt und Vanille. Und am Wahlsonntag bauten sie einen Stand auf dem Schulhof auf. Jeder, der bereit war, Geld für die Flutopfer zu spenden, durfte sich ein Glas mitnehmen. Am Ende waren 483,37 Euro zusammengekommen. Das Geld geht an die Kita „Rappelkiste“ in Bad Neuenahr. Die Flut hat das gesamte Erdgeschoss unbrauchbar gemacht. Die Spende soll dazu dienen, pädagogisch wertvolles Material anzuschaffen.

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Hochwasser

Jecke Spende für Flutopfer

Karnevalsgesellschaft Buschhoven spendet 7.000 Euro für von der Flutkatastrophe betroffene Swisttaler

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Spendenüber gabe durch Michael Schäfer und Joachim Heinen an Petra Kalkbrenner / Foto: Gemeinde Swisttal

Die Karnevalsgesellschaft Buschhoven (KG Buschhoven) hat zugunsten der durch die Hochwasserkatastrophe betroffenen Swisttaler Bürgerinnen und Bürger eine Spendenaktion durchgeführt. Michael Schäfer, Präsident der KG Buschhoven und Joachim Heinen, Pressesprecher der Karnevalsgesellschaft überreichten Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner symbolisch einen Spendencheck. „Wir haben unter den Mitgliedern der KG Buschhoven zu einer Spendenaktion aufgerufen und in den letzten sechs Wochen 7.000 Euro gesammelt“, sagte Michael Schäfer. Die KG Buschhoven wurde im Jahr 2015 gegründet und hat 142 Vereinsmitglieder. „Ich freue mich sehr über diese Spende für die Betroffenen der Flutkatastrophe in Swisttal. Die Erfahrung von Solidarität und Unterstützung gibt den Menschen Hoffnung. Im Namen der Gemeinde Swisttal danke ich Ihnen daher für Ihr besonderes Engagement“, sagte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner. 

Die Spende wird auf das Spendenkonto der Gemeinde Swisttal unter dem Verwendungszweck „Hochwasser Swisttal 2021“ überwiesen. Die Spendenkommission, bestehend aus Vertretern der Kirchen, der Arbeiterwohlfahrt, des Kinder- und Jugendrings Swisttal und der Katholischen Jugendagentur Bonn hat ihre Arbeit bereits aufgenommen. Erste Auszahlungen des Spendenaufkommens bei der Gemeinde Swisttal wurde entsprechend der Abstimmung in der Spendenkommission an 239 Spendenempfänger festgelegt. Die Überweisungen haben in der 38. Kalenderwoche begonnen.

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