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Erftstadt | Aktuelles

Erftstadt Blessem: Erneut Damm überspült

Vordamm der Erft nach erneuten Regenfällen überspült.

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Wieder ist Erftstadt Blessem von einem überspülten Damm betroffen / Foto: privat

Nach den starken Niederschlägen vom Wochenende ist in Erftstadt-Blessem ein Damm überspült worden. Hierbei handelt es sich um einen Vordamm der Erft! Das Regenwasser läuft aktuell in die dortige Kiesgrube und den Bereich zwischen Hauptdamm und Zwischendamm. Der Rhein-Erft Kreis beobachtet die Situation vor Ort ganz genau. Zur Zeit stellt die Situation aber keine Gefahr dar.

Anwohner von Feuerwehr direkt informiert

Die Feuerwehr hat die Anwohner direkt über Lautsprecherdurchsagen und Handzettel über die Situation informiert. Aktuell geht von dem überspülten Damm keine Gefahr für die Anwohner oder Erftstadt-Blessem aus.

Wieso ist der Damm überspült worden?

Nach aktuellen Informationen sind verstopfte Rohre der Grund dafür das der Damm überspült worden ist. Dieses Problem wird gerade behoben.

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Erftstadt: Kind kommt bei Verkehrsunfall ums Leben

Schülerin wollte Zebrastreifen überqueren und wurde dabei von einem LKW erfasst.

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Polizei und Feuerwehr mussten die Weilerswister Straße beidseitig sperren / Foto: Rico_Loeb (pixabay)

Am Donnerstagnachmittag (26. August) ist eine Schülerin (11) bei einem Verkehrsunfall in Erftstadt-Friesheim so schwer verletzt worden, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Auch ein eigens per Hubschrauber hinzugezogener Notarzt hatte dem Mädchen nicht mehr helfen können.

Mädchen wollte Zebrastreifen überqueren

Nach Zeugenangaben wollte das Mädchen gegen 16.30 Uhr an einem Fußgängerüberweg die Weilerswister Straße überqueren. Zu diesem Zeitpunkt soll sich dort der Verkehr in beide Richtungen gestaut haben. Als die 11-Jährige die Straße betrat, wurde sie von einem Lastwagen erfasst und überrollt. Der Fahrer (32) der Zugmaschine erlitt einen Schock. Vorsorglich stellten Polizisten das Mobiltelefon des 32-Jährigen als Beweismittel sicher.

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln unterstützt die örtlichen Polizisten bei der Sicherung und Dokumentation der Unfallspuren. Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Erft-Kreis hat die Ermittlungen aufgenommen.

Straße für LKW weiterhin gesperrt

Die Unfallaufnahme ist mittlerweile abgeschlossen. Die Beamten gaben die Weilerswister Straße bereits für den Individualverkehr frei. Lastwagen können die Unfallstelle derzeit noch nicht passieren.

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Peter Kamp Ombudsmann in Erftstadt

Neutrale Schiedsperson für die Gewährleistung einer gerechten Spendenverteilung

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Peter Kamp als Ombudsmann in Erftstadt benannt. /Foto:Stadt Erftstadt

Auf das Spendenkonto der Stadt Erftstadt für die Opfer der Hochwasserkatastrophe sind mittlerweile mehr als 5,5 Millionen Euro eingegangen. Um eine gerechte und transparente Verteilung der Spenden zu gewährleisten, hat die Erftstädter Bürgermeisterin nach einer unabhängigen und renommierten Persönlichkeit als neutrale Schiedsperson gesucht. Peter Kamp, ehemaliger Präsident des Oberlandesgerichts Köln, ist dafür bestens geeignet und ab sofort der Ombudsmann in Erftstadt.

Auf das für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Erftstadt eingerichtete Spendenkonto der Stadt Erftstadt sind mittlerweile mehr als 5,5 Millionen Euro eingegangen. Mit Hochdruck wurde an der notwendigen Richtlinie zur transparenten Verteilung der Spenden gearbeitet. Diese wird dem Rat der Stadt auf einer Sondersitzung am 24. August 2022 vorgelegt und muss von diesem beschlossen werden.

Um eine gerechte Verteilung zu garantieren, war die Bürgermeisterin auf der Suche nach einer unabhängigen Schiedsperson. „Ein längeres Gespräch mit dem Oberbürgermeister von Grimma, Matthias Berger, hat mich zusätzlich darin bestätigt, eine Ombudsperson für Erftstadt zu gewinnen. Die Stadt Grimma war 2002 und 2013 selbst von Hochwassern stark betroffen und der Oberbürgermeister bestätigte mir, dass eine Ombudsperson hervorragend schlichtend unterstützen kann“ so Carolin Weitzel wörtlich.

In mehreren Gesprächen konnte die Bürgermeisterin den ehemaligen Präsidenten des Oberlandesgerichts Köln Peter Kamp für diese wichtige Aufgabe gewinnen. „Peter Kamp, der als Rechtsanwalt begann, 1979 in den richterlichen Dienst bei dem Landgericht Mönchengladbach eintrat, später Abteilungsleiter im nordrhein-westfälischen Justizministerium war und seine berufliche Laufbahn als Präsident des Oberlandesgerichts Köln und Vizepräsident des Verfassungsgerichtshofs NRW beendete, ist für diese sensible Aufgabe die ideale Besetzung.

Ausgezeichneter juristischer Sachverstand, parteipolitische Neutralität, hervorragendes Verständnis für wirtschaftliche und soziale Fragen, langjährige Erfahrung in der Gestaltung konsensualer Lösung und der Vermittlung auch schwieriger Entscheidungen sowie ein hohes Ansehen in der Bürgerschaft zeichnen Peter Kamp aus. Ich freue mich, dass er meiner Bitte entsprochen hat und uns bei der Verteilung der Spenden unterstützt“ so Weitzel weiter.

Am Montag, 09. August 2021 haben die Fraktionsvorsitzenden des Erftstädter Rates der Ernennung von Peter Kamp zum Ombudsmann zugestimmt. Er kann damit seine ehrenamtliche Schiedstätigkeit aufnehmen. „Es ist gut zu wissen, dass in einem möglichen Streitfall ein ehemaliger, erfahrener Richter unabhängig bewerten und eine für alle akzeptable Lösung herbeiführen kann“ erklärte die Bürgermeisterin abschließend.

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Lage in Erftstadt-Blessem stabil

Ortschaft wieder für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Presse und Helfer und Helferinnen geöffnet.

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Der Ortsteil Blessem ist abgesichert und zunächst stabil / Foto: REGIONAL.report

Nachdem die Bewohnerinnen und Bewohner des Hochwassergebiets Erftstadt-Blessem seit dem Vormittag zurück in den Ort sowie in ihre Häuser konnten, folgt nunmehr der nächste Schritt bei der Öffnung der von der Flutkatastrophe betroffenen Ortschaft.

Situation durch Experten als stabil bewertet

Am Morgen waren weitere Untersuchungen durch Experten zur Ortslage durchgeführt worden. Wie Landrat Rock und Bürgermeisterin Weitzel in einem gemeinsamen Statement um 12.00 Uhr mitteilten, ist die Situation ausreichend stabilisiert, um weitere Personen in den Ort zu lassen. Seit dem Mittag ist das Begehungsverbot nunmehr auch für Helferinnen und Helfer sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Presse bis auf weiteres aufgehoben. Es werden mobile Sirenen vor Ort vorgehalten, die neben Alarmtönen auch Sprachdurchsagen der Einsatzkräfte möglich machen, um die Anwohnerinnen und Anwohner bei möglichen Erdbewegungen oder sonstigen Gefahren zu warnen. Feuerwehr und Polizei sind dauerhaft vor Ort.

Das Betretungsverbot gilt weiterhin für die 100-Meter-Sicherheitszone, die um die Abbruchkante gezogen wurde. Der Bereich Radmacher Straße – Eschenweg – Frauenthaler Straße 100-151 darf weiterhin nicht betreten werden. Er bleibt durch Bauzäune abgesperrt.

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Wasserwerk Weilerswist-Lommersum wieder in Betrieb

Rhein-Erft-Kreis rät dazu Trinkwasser vorerst abzukochen.

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Der Rhein-Erft-Kreis bittet darum, Trinkwasser vorher abzukochen / Foto: Pixabay

Wie der Rhein-Erft-Kreis berichtet ist das Wasserwerk Weilerswist-Lommersum wieder in Betrieb. Daher gilt ab sofort ein Abkochgebot für das Trinkwasser in folgenden Orsteilen von Erftstadt.

  • Erp
  • Borr
  • Niederberg
  • Scheuren
  • Bliesheim
  • Friesheim

Der Versorger, das Verbandswasserwerk Euskirchen betont, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handelt.

Grundsätzlich gelangt dieses Wasser zwar nicht in die genannten Ortsteile Erftstadts. Da jedoch aufgrund der Wiederinbetriebnahme dieses  Wasserwerks in möglichen unerwarteten  Notfällen aufgrund der Veränderung der Fließrichtung  nicht auszuschließen ist, dass dieses Wasser in die genannten Ortsteile Erftstadts gelangt, hat das Gesundheitsamt Rhein Erft Kreis in Absprache mit dem Verbandswasserwerk Erftstadt ein Abkochgebot verfügt.

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Erftstadt | Aktuelles

Gasversorgung größtenteils wieder aufgenommen

Erftstadt-Lechenich, Erftstadt-Herrig und Erftstadt-Konradsheim wieder am Gasnetz

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Ein Großteil der Gasleitungen konnte wieder in Betrieb genommen werden / Foto: pixabay

Der örtliche Versorger im Rhein-Erft Kreis hat heute die Erdgasversorgung in den Ortsteilen Lechenich, Herrig und Konradsheim wieder aufgenommen. Lediglich Erftstadt-Blessem und Erftstadt-Bliesheim bleiben vorsorglich bis auf Weiteres von der Gasversorgung abgetrennt.

Achtung bei der Wiederinbetriebnahme

Bei der Wiederinbetriebnahme der häuslichen Gasanlagen sollte man folgendes berücksichtigen werden: Das Gas gelangt automatisch wieder bis zum Hauptabsperrhahn und der Gasdruckregler öffnet sich selbständig. Die Gasgeräte sollten erst nach ca. 30 Minuten wieder eingeschaltet werden. Das ist wichtig, da sonst der Gasdruckregler wieder schließen könnte. Auf Grund aktueller Erfahrungen der GVG-Mitarbeiter vor Ort waren rund 75 % aller Heizungsanlagen sofort wieder betriebsbereit. Erftstadt-Blessem umd Erftstadt-Bliesheim bleiben vorsorglich bis auf Weiteres von der Gasversorgung abgetrennt.

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Sanierung des Schulzentrums Lechenich beginnt

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Symbolbild Schule / Foto: pixabay

Die Sanierung des Schulzentrums Lechenich nimmt konkrete Formen an und beginnen bald. Um den Unterricht zu ermöglichen, wird der Schulunterricht abschnittsweise in das zu errichtende Interimsgebäude verlagert. Damit kann die Sanierung in zeitlich abgestimmten Etappen stattfinden.

Interimsgebäude wird errichtet

Zur Errichtung des Interimsgebäudes ist es notwendig, dass die dazu erforderlichen Raummodule rechtzeitig angeliefert werden. Dies erfolgt in der 17. Kalenderwoche vom 27. bis 30. April und in der darauffolgenden 18. Kalenderwoche vom 04. bis 07. Mai. Da der Transport der Raummodule nur als Nachttransport genehmigt wurde, können die Lkws jeweils nur zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr fahren. Dies kann zu zeitlich begrenzten, nächtlichen Beeinträchtigungen führen

Nachttransport kann zu Beeinträchtigungen führen

Die Lkws werden in den vorgesehenen Zeiträumen in Erftstadt den folgenden Fahrtweg nehmen:

AS Kreuz Bliesheim – A 1 – Ausfahrt Erftstadt – B 265 – Bonner Straße – Kölner Ring – Dr.-Josef-Fieger-Straße 7.

Die Bushaltestelle in der Dr.-Josef-Fieger-Straße wird für die Zeit der Anlieferung der Module verlegt, so dass die Lkws in der Zeit von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr in die Dr.-Josef-Fieger-Straße einfahren und auf der rechten Seite parken können.  Die Entladung der Lkws beginnt ab 08:00 Uhr morgens. Die Stadtverwaltung bittet alle Anwohnenden für eventuell auftretende Störungen schon jetzt um verständnisvolle Entschuldigung.

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Carolin Weitzel 100 Tage im Amt

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Bürgermeisterin Carolin Weitzel begrüßte die Vertreterinnen und Vertreter von Presse und Rundfunk am 08.02.2021 zum ersten Pressefrühstück. Wegen der Corona-Pandemie war dies nur virtuell via Videokonferenz möglich.

Die ersten 100 Tage sind wie im Fluge vergangen, erklärte die Bürgermeisterin. Sie fühle sich im neuen Amt sehr wohl und nehme bewusst und gerne diese Verantwortung für die Stadt und deren Bürgerschaft wahr. Große Unterstützung erhalte sie von ihrer Familie, ihrem engagierten Team und den Mitarbeitenden in der gesamten Verwaltung.

Die Corona-Pandemie ist seit dem Amtsantritt das beherrschende Thema

Seit Beginn des Amtsantrittes stellt die Corona-Pandemie eine große Herausforderung dar. Diese größte Krise ist seit Ende des Zweiten Weltkrieges die größte Herausforderung unseres Landes. Milliardenschwere Hilfs- und Konjunkturpakete haben dazu beigetragen, dass Arbeitsplätze erhalten, Insolvenzen vermieden und Existenzen gesichert werden konnten.

Dies ist für Erftstadt, wie für jede andere Kommune auch, wichtig, allein schon um den angespannten Haushalt zu entlasten. Wöchentlich tagt der „Stab außergewöhnlicher Ereignisse (SAE)“, der zum Beginn der Pandemie eingerichtet wurde und jetzt von Carolin Weitzel geleitet wird.

Auch die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen und im Arbeitsmarkt voran. „In einigen Bereichen gibt es Nachholbedarf und gerade in der Pandemie wurde deutlich, dass wir hier nachjustieren müssen“ so Carolin Weitzel wörtlich. Was man sich vor einem Jahr noch nicht vorstellen konnte, sei Realität geworden: immer mehr Unternehmen bieten Home-Office an und der Unterricht an Schulen findet per Homeschooling statt.

Chancen des Strukturwandels nutzen

Experten sprechen von der 4. Industriellen Revolution, in der wir uns befinden. Der gegenwärtige und an Fahrt aufnehmende Strukturwandel wird unsere Gesellschaft und Arbeitswelt nachhaltig verändern und prägen. Indikatoren dieses Umbruchs sind vor allem die Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Robotik, additive Fertigung, Bio- und Neurotechnologien, Raumfahrttechnologie, Energiegewinnung, -speicherung und –übertragung. All dies stellt eine gesamtpolitische Herausforderung dar, wobei Zeit und Raum keine Rolle spielen. Neue Berufsbilder werden entstehen mit der Notwendigkeit der Qualifizierung. Diesen Wandel müssen wir für uns nutzen. Es liegt allein an uns, etwas daraus zu machen!

Kritisch zu betrachten ist nach Ansicht der Bürgermeisterin auch die Kommerzialisierung des Gesundheitswesens. Neben den Einsparungen hat gerade die Corona – Pandemie gezeigt, dass die Abhängigkeit von außereuropäischen Unternehmen zu Lieferungen von Material zu Engpässen geführt hat. Ein ortsansässiges Unternehmen im Wirtschaftspark konnte glücklicherweise gut aushelfen und die Versorgung unterstützen.

Medizinische und pflegerische Versorgung

Wichtig ist Carolin Weitzel das Miteinander in Erftstadt auch im Hinblick auf den demografischen Wandel. So ist der Ausbau von Pflegeeinrichtungen wie in den Jahnshöfen in Konradsheim ein gutes Zeichen. Für die Versorgung der Menschen ist es auch essentiell, dass das Krankenhaus erhalten bleibt.

Die Stelle der Seniorenberatung bei der Stadt Erftstadt wird wieder besetzt und es gilt das ehrenamtliche Engagement weiter nach Kräften zu stärken.

Ein weiteres Thema, das die Bürgermeisterin begleitet, ist der Klima- und Umweltschutz. Erfreulich ist, dass zum 01.01.2021 die Stelle der Klimaschutzmanagerin besetzt werden konnte. Dieser Bereich kann adäquat in allen Belangen vertreten werden. Es gab bereits eine Besprechung mit dem Umweltzentrum Friesheim, dem Umweltamt und der Bürgermeisterin zu einem ersten Austausch.

Derzeit wird ein Konzept erstellt für einen OnDemand – Verkehr, um zu allen Bürgerinnen und Bürger in allen Ortschaften Mobilität zu bringen.

Kommunikationskultur und Arbeitsstrukturen

Ein wichtiges Gut, so die Bürgermeisterin, ist der Dialog, die Kommunikation auf allen Ebenen.

Im Rathaus wurden deshalb regelmäßige Führungskräftekonferenzen terminiert und Carolin Weitzel steht auch für Vier-Augen-Gespräche gerne zur Verfügung. Weitere Formate sind geplant.

Die umfassende Organisationsstrukturanalyse, die im September letzten Jahres begonnen wurde, ist ein wichtiges Thema. Die Umsetzung im Rathaus beginnt mit dem Abschluss der Analyse.

Für die Mitarbeitenden im Rathaus ist es wichtig, dass einheitliche Standards für die Arbeitsplätze geschaffen werden. Mit der Ausstattung der Besprechungsräume wurde bereits begonnen. Auch die Vereinbarungen für das Home-Office und deren Ausstattung ist schon in Angriff genommen worden. Es hat bereits ein Workshop zur Schaffung einer neuen Dienstvereinbarung zum Thema flexible Arbeitszeit und Home-Office stattgefunden. Der Personalrat und die Beschäftigten waren daran beteiligt.

Die Bürgermeisterin hat die Fraktionsvorsitzendenkonferenz wieder ins Leben gerufen. Diese findet regelmäßig vor dem Hauptausschuss statt. Es geht darum, gemeinsam mehrheitsfähige Beschlüsse im Vorfeld zu besprechen.

Die Zuständigkeiten der Ausschüsse wurden neu festgelegt, sodass die Themen Schule, Sport, Kultur und Digitalisierung im Ressort der Bürgermeisterin sind.

In diesem Zusammenhang wurden die Zuständigkeiten in den Dezernaten beschlossen.

Die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister sind wichtige Partner/innen in den einzelnen Ortsteilen. Auch mit ihnen wird es regelmäßige Besprechungen geben. Diese sollen, wenn dies wieder möglich ist, vor Ort mit Sprechstunden in den einzelnen Ortsteilen stattfinden.

Den regelmäßigen Kontakt zu den Schulleitungen zu halten, gerade in dieser schwierigen Zeit, ist äußerst wichtig. Die erste digitale Konferenz fand bereits statt und dieses Format wird nach dem Wunsch aller beibehalten.

Auch der Austausch mit den Kulturtreibenden ist ihr ein Anliegen. Mit Kult-IG hat bereits eine Videokonferenz stattgefunden mit dem Wunsch nach einem kontinuierlichen Austausch.

Fazit

Für Carolin Weitzel schafft Kommunikation die erforderliche Transparenz, die wiederum Vertrauen herstellt. Vertrauen ist für die Bürgermeisterin die Voraussetzung für Akzeptanz. Gelingt dies in Erftstadt, so wird es manches Projekt erleichtern.

Für Erftstadt gilt es Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Hierzu ist es notwendig die Infrastruktur in den städtischen Bildungseinrichtungen zu schaffen. Nur die Teilhabe an der Digitalisierung kann Chancengleichheit schaffen.

Bereits im letzten Jahr wurde die Medienentwicklungsplanung beauftragt, die neben den Schulen auch die städtischen Kindertagesstätten und die Volkshochschule beleuchtet. Bedarfe in Verbindung mit den pädagogischen Konzepten werden festgestellt. Somit kann eine Planung für die nächsten fünf Jahre festgelegt werden. Diesen Prozess begleitet die Bürgermeisterin persönlich.

Auch wurde eine Sportentwicklungsplanung beauftragt. Hier werden der organisierte wie auch der nichtorganisierte Sport betrachtet. Beteiligungen von Vereinen und der Bürgerschaft werden noch erfolgen.

TH – Campus – ein Leuchtturmprojekt

Ein großes und herausragendes Projekt, an dem intensiv gearbeitet wird, ist die Ansiedlung des Campus Rhein-Erft der Technischen Hochschule Köln. Ein Leuchtturmprojekt, so die Bürgermeisterin, mit einer Strahlkraft über Liblar, Erftstadt und sogar den Rhein-Erft-Kreis hinaus. Der Lenkungskreis, dem auch Landrat Rock, Vertreter der TH, Prof. Dr. Herzig und der Region Köln Bonn Herr Dr. Molitor angehören, hat bereits getagt. Ein Werkstattverfahren wird initiiert, um viele Ideen zu entwickeln. Der zweite Stern wurde bereits für das Projekt verliehen. Es geht nicht mehr um das Ob, sondern nur noch um das Wie. Die Verleihung des dritten Sterns ist für dieses Projekt unausweichlich.

Die Wirtschaftsförderung in Erftstadt fällt auch in die Zuständigkeit der Bürgermeisterin, was ihr nach eigenen Worten besonders für die Entwicklung der Stadt wichtig ist.

Projekte hier sind die Erweiterung des Wirtschaftsparks, die Entwicklung des interkommunalen Gewebegebietes „Barbarahof“ mit den Städten Hürth, Brühl und Wesseling, der Wirtschaftskreis Erftstadt, Ansiedlung eines Nahversorgers in Friesheim, die Masterpläne Lechenich und Liblar, die Neuverpachtung der Minigolfanlage in Lechenich sowie die Entwicklung eines Gewerbeflächenkonzeptes mit der Verzahnung zur TH.

Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist es, ein attraktives Konzept für die Ansiedlung von Unternehmen und die Qualitätssicherung zu entwickeln. Schließlich wird, um den französischen Ökonomen Jean Fourastié zu zitieren, „die Zukunft so aussehen, wie wir sie gestalten.“

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