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Rhein-Erft-Kreis

90 Millionen Euro für bessere Luft in Kitas und Schulen

Land und Bund stellen Fördermittel für das „Lüftungsprogramm II“ zur Verfügung.

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Kitas und Schulen können Förderung ab sofort beantragen / Foto: klimkin (pixabay)

Eine gute Nachricht haben die CDU-Landtagsabgeordneten Romina Plonsker und Gregor Golland für Kindertageseinrichtungen und Schulen im Rhein-Erft-Kreis: Bund und Land haben den Startschuss für das „Lüftungsprogramm II“ gegeben. Seit vergangenem Freitag, 27. August, können Kommunen und weitere Träger eine Förderung für mobile Luftfiltergeräte beantragen sowie für einfache bauliche Maßnahmen, die den Luftaustausch verbessern. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages hatte dafür in der vergangenen Woche Fördermittel in Höhe von 90,4 Millionen Euro freigegeben. Durch die Kooperation mit dem Bund ist eine hundertprozentige Finanzierung gesichert.

„Nachdem Nordrhein-Westfalen als eins der ersten Bundesländer überhaupt im Herbst 2020 ein Förderprogramm in Höhe von 50 Millionen Euro aufgelegt hat, durch das bisher 5.500 Räume in Schulen und in Sporthallen entweder mit mobilen Lüftern ausgestattet wurden oder durch einfache Baumaßnahmen die Lüftung verbessert wurde, stellt die Landesregierung jetzt weitere Millionen zur Verfügung, um einen sicheren Kita- und Schulbetrieb zu gewährleisten“, betonen Romina Plonsker und Gregor Golland. „Kinder leiden am meisten unter der Pandemie und können ja unter zwölf Jahren auch nicht geimpft werden. Durch das gemeinsame Förderprogramm mit dem Bund wird vorgesorgt, damit es nicht wieder zu Schließungen kommen muss.“

Fördermittel für Kategorie 2 Räume

Mit den Fördermitteln dürfen mobile Luftreinigungsgeräte für Räume der sogenannten Kategorie 2 angeschafft werden, in denen Fenster sich zum Beispiel nicht vollständig öffnen lassen. Das Land berücksichtigt mit dem Förderprogramm die Empfehlungen von Fachleuten:

„Mobile Filter in Kombination mit dem Tragen von Masken, regelmäßigem Testen und Lüften sind wirksame Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern“, unterstreichen Golland und Plonsker. „Das nötige Geld ist da – wir appellieren an die Kommunen und andere Träger im Rhein-Erft-Kreis, die Förderung nun auch schnell zu beantragen.“ Antragsberechtigt sind Kindergärten, Kindertagesstätten, Grundschulen und weiterführende Schulen. Nicht berechtigt sind berufliche Schulen und Schulen der Erwachsenenbildung sowie Kindertagespflegepersonen, die Kinder im eigenen Haushalt oder in dem der Kinder betreuen.

Frechen | Leben & Menschen

Boule-Kultur und Kulturen-Boule

Ein Nachmittag im Zeichen des kulturellen Miteinanders

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Die Boule Kugeln strahlten bei bestem Wetter an der Sportanlage Herbertskaul / Foto: Stadt Frechen

Bei strahlendem Sonnenschein glänzten nicht nur die silbernen Boule-Kugeln um die Wette. Sechzig Menschen kamen zum Semesterstart der VHS auf dem Sportplatz Herbertskaul zusammen, um gemeinsam Boule zu spielen. Die VHS hatte gemeinsam mit Frechener Boule-Begeisterten zu einem Boule- und Begegnungsfest eingeladen. Für Wissenshungrige gab es spannende Kurzvorträge: Jürgen Friedrich führte in die Geschichte des Spiels ein und sorgte für Orientierung im Regelwerk, Danièle Kroll-Legrand brachte den Anwesenden das Nachbarland Frankreich näher.

Austausch zwischen neulingen und alten Hasen

Im Mittelpunkt aber stand das gemeinsame Boule-Spiel sowie der interkulturelle und intergenerationelle Austausch zwischen Neulingen und „alten Hasen“, jungen und älteren Menschen, Personen aus Deutschland, Syrien, Belgien, Kanada, Peru, Frankreich und anderen Ländern.

Während die Erwachsenen konzentriert immer bessere Würfe hinlegten und die Boule-Regeln verinnerlichten, hatten auch die jüngeren Gäste ihren Spaß. Liebevoll begleitet von Ghislaine Dalla Costa und mit bunten Kugeln ausgestattet, wurden auch die kleinen Gäste schnell zu „Boule-Profis“.

Der französische Nationalsport Pétanque (Boule) erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Beim Boule-Spiel versuchen zwei Mannschaften eine bestimmte Anzahl von Kugeln so nahe wie möglich an eine vorher geworfene Zielkugel zu werfen. Es ist ein Sport, den Menschen jeden Alters spielen können. Er fördert Konzentration und Präzision. Wer das Boule-Spiel kennenlernen und regelmäßig in Frechen spielen möchte, kann sich den Frechener Boule-Begeisterten anschließen, die sich immer freitags um 15 Uhr auf der Anlage Herbertskaul treffen. Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind dort herzlich willkommen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, Neugier genügt.

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Hochwasser

Wesseling baut Auffangbecken

Baumaßnahme am Hessenweg für Überflutungsschutz

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Um solche Bilder zu vermeiden baut die Stadt neue Auffangbecken / Foto: 4073527 (pixabay)

Die Entsorgungsbetriebe Wesseling (EBW) lassen im Bereich des Hessenwegs, des Württemberger Wegs und der Marie-Juchacz-Straße in Keldenich Auffanggräben und ein Absetzbecken für den Überflutungsschutz bei Starkregen anlegen. Nach den bisherigen Planungen ist der Baubeginn für Ende September terminiert. Die Bauzeit wird ca. 3 Monate betragen. Der Hessenweg wird in Höhe des Ortseingangs zeitweise vollgesperrt. Entsprechende Umleitungen werden eingerichtet.

Die EBW bitten bereits zum jetzigen Zeitpunkt um Verständnis für Behinderungen und Belästigungen in der Zeit der Umsetzung der Baumaßnahme und sagen zu, diese soweit möglich auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Für Fragen stehen die Mitarbeiter*innen der EBW unter der Rufnummer 02236 9442-0 zur Verfügung.

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Rhein-Erft-Kreis

Auftakt zu den jüdischen Kulturwochen

Auf den Spuren jüdischen Lebens im Rhein-Erft-Kreis

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Spektakuläre Leihgabe aus Rom: Kardinal Woelki, Abraham Lehrer vom Zentralrat der Juden in Deutschland und Ulrike Lubek vom Landschaftsverband Rheinland präsentierten mit dem Dekret Kaiser Konstantins ein Dokument von welthistorischer Bedeutung. Das an Köln adressierte Dekret aus dem Jahre 321 ist das Fundament für das Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. (Foto: Brodüffel)

Der Rhein-Erft-Kreis präsentiert mit allen kreisangehörigen Städten vom 24. September bis 25. November 2021 die jüdischen Kulturwochen mit Ausstellungen, Vorträgen, Musik und Literatur. Drei Beispiele aus dem umfang- und facettenreichen Programm: Hürth, Löhrerhof, 24.9.,15 Uhr. Bei einem Rundgang durch Alt-Hürth stellt Archivleiter Michael Cöln geschichtsträchtige Orte vor und erzählt Episoden aus der Geschichte der jüdischen Bevölkerung Hürths. Wesseling, Rathaus, 30.9, 19.30 Uhr. Die Ausstellung „Shalom Chaferim“ thematisiert die vielfältigen Aspekte jüdischen Lebens und des Miteinanders sowie die Geschichte der jüdischen Gemeinden vom Mittelalter bis in die Gegenwart in der Region. Brühl, Museum für Alltagsgeschichte, 22.10. bis 9.11. Das Museum zeigt Einblicke in das Leben ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger in Brühl. Das komplette Programm unter www.juedische-kulturwochen-rhein-erft.de

Dekret Kaiser Konstantins in Köln

Seit dem 15. September ist das Dekret Kaiser Konstantins aus dem Jahre 321 im erzbischöflichen Museum Kolumba ausgestellt.  Das Dokument belegt die mindestens 1700-jährige Existenz von Jüdinnen und Juden nördlich der Alpen. Bis zum 11. Oktober wird die spektakuläre Leihgabe der Bibliotheca Vaticana  anlässlich der Ausstellung „In die Weite. Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland“ noch zu sehen sein. Die einzigartige Ausstellung in Kolumba über jüdisches Leben dauert bis 15. August 2022. Im Dezember 321 erließ Kaiser Konstantin ein an Köln adressiertes, im ganzen Reich gültiges Gesetz. Es besagte, dass Juden Ämter in den Kurien, den römischen Stadträten, bekleiden durften. Es ist die früheste Quelle zur Existenz von Jüdinnen und Juden in den nördlichen Provinzen des Reiches und damit in den heutigen deutschsprachigen Räumen. Es begründet das diesjährige Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ und ist Ursprung aller Überlegungen zu diesem Thema.

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Brühl | Leben & Menschen

Wildblumenwiese neu eingesäht

Ausschussmitglieder aktiv für Artenvielfalt

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Der Umweltausschuss säht die Wiese vor dem BTV-Sportzentrum neu ein. Links Beigeordneter Gerd Schiffer und rechts Ausschussvorsitzende Dr. Katja Brennan. Foto: Harald Zeyen

Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Klimaschutz haben das Wiesengelände am BTV-Sportzentrum neu eingesäht. Hierfür erhielten sie Eimer mit einer heimischen Kräuter- und Grasmischung. Dabei ließen sie sich auch nicht durch ein kurzfristiges heftiges Gewitter aufhalten.

Brühls Technischer Beigeordneter Gerd Schiffer ist auch Vorstandsvorsitzender des StadtServiceBetriebes Brühl AöR. Gemeinsam mit der Stadt Brühl und der Biologischen Station Bonn/Rhein-Erft will die AöR artenreiche Wildblumenwiesen entwickeln. Faktoren wie zunehmender Freiflächenverlust, intensive Landwirtschaft und die Folgen der Klimaerwärmung tragen zu einem dramatischen Artensterben und Biodiversitätsverlust bei. „Umso wichtiger ist es, die vorhandenen Freiflächen im Sinne der Artenvielfalt zu entwickeln. Die Extensivierung der Wiesenpflege hat vielfältige positive ökologische Effekte. Sie fördert nicht nur Artenvielfalt, sondern steigert die Wasserspeicherkapazität des Bodens und erhöht die Aufnahmekapazität von CO2“, sagte Schiffer.

Mit gutem Beispiel voran

Ausschussvorsitzende Dr. Katja Brennan dankte für die rege Beteiligung der Mitglieder, die vier lange Streifen der Wiese mit einer Dreijahresmischung und einer weiteren Samenmischung versorgten. „Wir wollen nicht nur über den örtlichen Umweltschutz diskutieren, sondern auch mit gutem Beispiel vorangehen und aktiv werden“, sagte sie. Bereits vor zwölf Jahren war die Grünfläche nach dem Bau des Sportzentrums nach amtlicher Vorgabe ökologisch eingesäht worden. Doch immer wieder wurde die Fläche komplett abgemäht.

Viele Maßnahmen umgesetzt

Nichtsdestotrotz wurden über den Ratsbeschluss zum ökologischen Grünflächenmanagement bereits viele Maßnahmen umgesetzt. Zwei Beispiele sind die extensive Mahd der Bachläufe des Palmersdorfer Bachverbandes oder die Überhangfläche am Nordfriedhof. Extensiv heißt vor allem, dass die Wiesen nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht werden und das auf Entfernung des Schnittgutes geachtet wird.

Anfang 2021 wurde ein weiteres Wiesenprojekt von der Stadt Brühl ins Leben gerufen. Der StadtServiceBetrieb Brühl AöR, die Stadt Brühl, Abteilung Planung und Umwelt, und die Biologische Station Bonn Rhein-Erft entwickeln einen gemeinsamen Pflegeplan für eine Freifläche auf dem Nordfriedhof. Auch dort heißt das Ziel, standortgerechte artenreiche Blühwiesen zu entwickeln.

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Bergheim | Leben & Menschen

Auftanken in der Yoga-Oase

Die Glessenerin Jutta Nett bietet auf dem Berghof Yogakurse und Koch-Events

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Jutta Nett vor Ihrer Yoga Oase am Glessner Berghof / Foto: Andrea Floss

Vor dem Lächeln kommt der süße Schmerz. In Jutta Netts idyllischer Yoga-Oase auf dem Berghof in Bergheim-Glessen gibt es vor der verdienten Endentspannung auch sanft fordernde Übungen, die Gesundheit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit fördern. Jede Yoga-Stunde ist abwechslungsreich konzipiert mit wechselnden Flows, Lockerungs- und Atemübungen, einem kleinen Sonnengruß und aufeinander aufbauenden Hauptthemen. „Ich liebe es, neue Konzepte auszuprobieren,“ so die aktive Glessener Neu-Unternehmerin.

Nach fast 40 Jahren bei Ford weiß die 58-jährige Betriebswirtin und Qualitätsmanagerin aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, neben Beruf und Familie einen Ausgleich zu finden. „Yoga hat mir dabei geholfen, trotz meines kopflastigen Jobs meine Balance zu finden“, sagt Jutta Nett. Nur den Hund, die Krähe und das Om zu machen, war der gebürtigen Stommelnerin nicht genug: Sie meldete sich gleich für die Ausbildung zur Yogalehrerin am Kölner Institut für Yoga und Gesundheit an. Nach diversen Weiterbildungen sind mittlerweile fast 1.000 Schulungs-Stunden in diversen Yoga-Stilen zusammengekommen. „Das Schöne am Unterrichten ist für mich auch, dass ich anderen Menschen helfen kann, ihre Ziele zu erreichen und jeden persönlichen Erfolg mitfeiern darf,“ so Jutta Nett. 

Vom “Sanft Yoga“ bis zum „After Work Yoga”

2020 eröffnete die Mutter von drei – inzwischen großen Kindern – ihr mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Yogastudio im frisch renovierten Berghof am Ortsrand von Glessen – „ein schöner Ort zum Auftanken mitten im Grünen, an dem man Strapazen und Kummer vergessen, aus dem Alltag fliehen und sich ganz mit sich selbst beschäftigen kann.“ Kleingruppen bis zu 11 Teilnehmern finden Platz in dem rund 100 m2 großen lichtdurchfluteten Raum mit Fußbodenheizung und Luftreinigungsanlage. Neu im Programm ist neben Senioren-Yoga, „Sanft Yoga“ oder „After Work Yoga“ das „Management-Yoga“ – perfekt für Unternehmer*innen, die zu Hause oder in der Firma eine kleine Weile abschalten wollen.

Auch die Corona-Zwangspause konnte die resolute „Stehauf-Frau“ nicht ausbremsen: Sie schickte ihre Yogis weiter online auf die Matte. Nachdem im Sommer die Kurse endlich wieder in Präsenz stattfinden konnten, starten jetzt im September die neuen Samstags-Workshops – mit so unterschiedlichen Themen wie Hormon- und Chakra- bis zum Herz- und Hüftöffner-Yoga. Zur Einstimmung gibt es Tee mit Kräutern aus dem eigenen Garten, manchmal auch selbstgebackene Kekse und Smoothies nach Saison.

Alltagstaugliche Ratz-Fatz-Menüs zaubern

Neben Yoga und Malerei findet Jutta Nett auch im Kochen Entspannung. Was anderen Menschen Stress bereitet, macht die Powerfrau mit viel Liebe und frischen Zutaten „Ratz-Fatz“.  In der frisch eingerichteten Lehrküche lernen Teilnehmer ihrer Koch-Events in drei Stunden, alltagstaugliche Fünf-Gänge-Menüs zu zaubern und mit kleinem Aufwand große Wirkung zu erzielen. „Gerade jetzt, wo geselliges Zusammensein mit Freunden wieder möglich ist, kann so jeder seine Lust am Kochen wiederentdecken.“ Typisch Nett – es bleibt natürlich auch noch Zeit zum Genießen – bestens geeignet auch für Weihnachtsfeiern und kleinere Firmenevents.

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Bergheim | Aktuelles

Durchsuchung in Quadrath-Ichendorf

Ergebnisse nach Durchsuchungen in Quadrath-Ichendorf

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Bei der Durchsuchung wurden nicht nur Drogen sichergestellt / Foto: Polizei NRW

Ermittler des Kriminalkommissariats 13 haben am Mittwochnachmittag (15. September) ab 16 Uhr mehrere Objekte in Bergheim Quadrath-Ichendorf durchsucht. Beamtinnen und Beamte der 1. Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Polizei Köln (1. BFE) unterstützten sie dabei.

Im Rahmen der Durchsuchungen trafen die Beamten vier Beschuldigte an und nahm drei von ihnen vorläufig fest. Die Polizisten stellten unter anderem circa 500 Gramm Marihuana, 500 Gramm Amphetamin, geringe Mengen Kokain, Bargeld, zwei Funkgeräte, ein Teleskopschlagstock sowie ein Elektroschocker sicher.

Hintergrund sind laufende Ermittlungsverfahren wegen Betäubungsmittelhandels. Diese Verfahren sind bei der Staatsanwaltschaft Köln anhängig.

Die Beschuldigten sind zum Teil bereits erheblich wegen Betäubungsmittel- und Gewaltdelikten kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten. Neben den Wohnanschriften der insgesamt vier Beschuldigten ist auch eine Geschäftsanschrift durchsucht worden. Bekannt ist, dass diese Geschäftsräume als Drogenumschlagsplatz genutzt worden sind.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Elsdorf | Freizeit & Kultur

Elsdorf:Sommerkonzerte an beeindruckender Kulisse

7-wöchige Konzertreihe der Stadt Elsdorf mit rund 3.000 Zuschauern ein voller Erfolg.

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Die Sommer-Konzertreihe „Musik mit Aussicht“ an der Tagebaukante war ein voller Erfolg. / Foto: Kay-Uwe Fischer

Die siebenwöchige Sommer-Konzertreihe „Musik mit Aussicht“ der Stadt Elsdorf war ein voller Erfolg. Rund 3.000 Gäste genossen das vielfältige Programm an der Tagebaukante, das wohl eine der größten Veranstaltungsreihen im Rhein-Erft-Kreis in diesem Sommer war. Unter der künstlerischen Leitung von Dieter Kirchenbauer und mit westenergie als Hauptsponsor war der Kultursommer in Elsdorf ein absolutes Highlight.

Start mit The Queen Kings


Los ging es am 25. Juli mit der Band „The Queen Kings“. Legendäre Songs von „Queen“ setze die Tribute-Band spektakulär auf der Bühne um und versetzte das Publikum in Ekstase. Weiter ging es mit dem „Erftkreis-Lied-Contest“ (ELC) am 1. August. Angelehnt an den Eurovision-Song-Contest, war der ELC ein musikalischer Wettstreit zwischen den 10 Kommunen des Rhein-Erft-Kreises. Jede Stadt schickte eine/n Vertreter/in ins Rennen und die Premiere vor über 400 Zuschauern wurde gleich zum vollen Erfolg! Das Publikum vor Ort und eine Fachjury vergaben jeweils Punkte, die hälftig gewertet wurden. Am Ende siegte Angela Lenzen für die Kreisstadt Bergheim. „Das Format hat sich gleich bei der Premiere etabliert. Wir werden den ELC im nächsten Jahr definitiv am Forum :terra nova wiederholen und laden alle Städte ein, einen Vorentscheid auszurichten und den eigenen Teilnehmer zu küren“, betonen Elsdorfs Bürgermeister Andreas Heller und Dieter Kirchenbauer. Die Eintrittseinnahmen, Künstlergagen und Tagesspenden des ELC wurden an die Stadt Erftstadt gespendet, so dass die Veranstaltung spontan zum Benefizkonzert wurde.

Heuser mit kölsche Tön


Am 8. August sorgte Björn Heuser mit kölschen Tönen für ein ausverkauftes Konzert. Mal ruhig und gefühlvoll, mal stimmungsvoll und laut – die Zuschauer genossen einen herrlichen Abend. Am 15. August setzte das Kölner Kohberg Orchester die Veranstaltungsreihe mit einer musikalischen Zeitreise fort. Das Orchester spielte die unsterblichen, kölschen Ever- greens von Willi Ostermann, Karl Berbuer, Jupp Schmitz und vielen anderen. Als Überraschungsgast rundete „Der Sitzungspräsident“ alias Volker Weiniger den Abend ab. Mit seinem bissigen Humor nahm er kein Blatt vor den Mund.

Karibik-Feeling in Elsdorf


Karibisches Flair zauberte Raphael „Loopro“ Monsanto am 22. August auf die Bühne. Der aus Curacao stammende Sänger lies den kurzzeitigen Regenschauer vergessen und sorgte mit seiner Band für gute Laune bei allen Gästen. Am 4. September – unwetterbedingt verschoben – setzte „A Tribute to Amy“ einen absoluten Glanzpunkt. 600 Besucher/innen genossen die großartige Show von Christine Ladda, die optisch und gesanglich Amy Winehouse beeindruckend nah kam, und ihrer Band. Die Stimmgewalt wie auch die Lichtshow vor der untergehenden Abendsonne an der Tagebaukante waren einfach spektakulär.

Großes Gesangsfinale zum Abschluss


Zum Abschluss folgte dann am 5. September „Best Music of Let´s Dance“ vor ausverkaufter
Fläche. Dieter Kirchenbauer produziert für die RTL-Show seit Jahren viele Songs und holte
die vereinten Stimmen der Erfolgssendung auf die Bühne. Die besten Songs aus 14 Staffeln,
gesungen von Stephan Kirschner, Katja Forg, Christine Ladda, Ande Rodrigo, Wulf HansesKetteler, Christoph Schlüssel, Peter Heichel uvm. wurden mit minutenlangem Applaus bedacht.
„Unsere Konzertreihe war ein voller Erfolg! Mit durchschnittlich 400 Gästen bei jedem Konzert wurde die Außenfläche am Forum :terra nova zum XXL-Biergarten“, bilanzieren Claudia
Nief, Günter Röhrig, Sarah Pütz, Niklas Wolff und Robert Wassenberg aus der Kulturabteilung der Stadt Elsdorf.

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Wesseling | Freizeit & Kultur

Wesseling: Modernisierung der Sportanlagen

Moderne Sportstätte 2022: 185.000 Euro fließen nach Wesseling

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Der TuS Wesseling darf sich über Fördermittel freuen / Foto: Hans (pixabay)

Die Mitglieder des Turn- und Sportvereins Wesseling e.V. können sich über die Förderzusage des Landes Nordrhein-Westfalen freuen. Im Rahmen des Landesförderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ fließen 185.000 Euro an den Verein, der Sportarten wie American Football, Cheerleading, Handball, Leichtathletik und mehr anbietet. 

„Der TuS Wesseling möchte sowohl das Vereinsheim als auch die Geschäftsstelle sanieren und umbauen“, erklärt der für Wesseling zuständige CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland. „Ich freue mich, dass mit Zusendung des Förderbescheids die umfangreichen Arbeiten beginnen können.“ 

Für die Modernisierungsmaßnahmen plant der Verein insgesamt 292.750 Euro ein. Golland: „Mit dem Sportstättenförderprogramm hat die Landesregierung nach Jahren des Sanierungsstaus unter Rot-Grün ein deutliches Zeichen gesetzt und stärkt so Nordrhein-Westfalen weiterhin als Sportland Nummer 1. Nur wenn Sportstätten auf dem neuesten Stand sind, können unsere Sportvereine ihre wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen.“

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Frechen | Aktuelles

Feuerteufel in Frechen unterwegs

Polizei leitet Ermittlungen nach mehreren Bränden ein

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In Frechen wurden mehrere Müllbehälter in Brand gesetzt / Foto: felix_w (pixabay)

Nach einem bislang unbekannten Tatverdächtigen fahnden die Ermittler des Kriminalkommissariats 11. In einer Ermittlungsgruppe nehmen die Beamten der Kriminalpolizei Hinweise zu den Branddelikten im Stadtgebiet Frechen entgegen.

Nach weiteren Bränden in der Nacht vom 15.09.2021 bitten die Ermittler Bürgerinnen und Bürger, sich bei jedem verdächtigen Verhalten von Personen an Mülltonnen oder Müllcontainern zu melden und ohne Zögern den Polizeinotruf 110 zu wählen.

Mehrere Müllbehälter in Brand gesetzt

Im Eingangsbereich des Jugenddorfes Bachem im Clarenbergweg brannte in der Nacht (15. September) gegen 1 Uhr vermutlich ein Plastikeimer. Durch die Hitzeentwicklung zerbrach eine Glasscheibe. Aufgrund der Rauchentwicklung konnten Personen das Gebäude zunächst nicht verlassen und mussten durch die Feuerwehr ins Freie gebracht werden. Rettungssanitäter untersuchten die Personen vorsorglich. Sie waren unverletzt.

Um 2.50 Uhr brannten an der Gemeinschaftshauptschule Herbertskaul in der Kapfenberger Straße sechs Müllcontainer. Den Vollbrand löschte die Feuerwehr ab. Kurz nach drei Uhr brannte ein Müllcontainer mit einem Fassungsvermögen von 1100 Litern auf dem Abenteuerspielplatz in der Burgstraße. Auch hier war die Feuerwehr vor Ort und löschte den Brand ab. Um 9 Uhr am Morgen entfachte dieser Brand vermutlich durch vorhandene Glutnester erneut und musste gelöscht werden.

Polizei bittet um Mithilfe

Die Ermittler fragen nach den geschilderten Fällen: „Wer hat an der Tatörtlichkeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen? Wer kann andere sachdienliche Hinweise zu den Bränden geben?“ Hinweise nehmen die Beamten unter der Rufnummer 02233 52-0 oder per Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

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Brühl | Leben & Menschen

Mobiles Impfen für Kinder ab 16 Jahren

Impfangebot für Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren auf Platz vor dem Rathaus.

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Am 16.09. steht vor dem Rathaus ein mobiles Impfteam für Jugendliche ab 15 Jahren bereit / Foto: whitesession (pixabay)

Für Schülerinnen und Schüler, die das 15. Lebensjahr vollendet haben und in Brühl zur Schule gehen, bietet das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises am Donnerstag, den 16.09.2021 eine Corona-Schutzimpfung an. Die Mobilimpfung findet in der Zeit von 10:00 – 15:00 Uhr auf dem Platz vor dem Rathaus statt.

Das mobile Impfteam des Rhein-Erft-Kreises wird Erst- und Zweitimpfungen vornehmen. Schülerinnen und Schüler im Alter von 15 – 17 Jahren werden mit BioNTech geimpft. Für volljährige Schülerinnen und Schüler ist grundsätzlich der Impfstoff Johnson & Johnson vorgesehen.

Wer eine Zweitimpfung vornehmen lassen möchte, muss die Erstimpfung durch Vorlage des Impfausweises nachweisen. Impfwillige, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sind darüber hinaus aufgefordert, eine Einverständniserklärung eines Elternteils und einen Ausweis, mit dem die eigene Identität nachgewiesen werden kann, zur Impfung mitzubringen.

Die Einwilligungserklärung steht unter folgendem Link zum Download bereit.:https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/Downloads-COVID-19-Vektorimpfstoff/Einwilligung-de.pdf?__blob=publicationFile

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