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Bergheim | Leben & Menschen

Auftanken in der Yoga-Oase

Die Glessenerin Jutta Nett bietet auf dem Berghof Yogakurse und Koch-Events

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Jutta Nett vor Ihrer Yoga Oase am Glessner Berghof / Foto: Andrea Floss

Vor dem Lächeln kommt der süße Schmerz. In Jutta Netts idyllischer Yoga-Oase auf dem Berghof in Bergheim-Glessen gibt es vor der verdienten Endentspannung auch sanft fordernde Übungen, die Gesundheit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit fördern. Jede Yoga-Stunde ist abwechslungsreich konzipiert mit wechselnden Flows, Lockerungs- und Atemübungen, einem kleinen Sonnengruß und aufeinander aufbauenden Hauptthemen. „Ich liebe es, neue Konzepte auszuprobieren,“ so die aktive Glessener Neu-Unternehmerin.

Nach fast 40 Jahren bei Ford weiß die 58-jährige Betriebswirtin und Qualitätsmanagerin aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, neben Beruf und Familie einen Ausgleich zu finden. „Yoga hat mir dabei geholfen, trotz meines kopflastigen Jobs meine Balance zu finden“, sagt Jutta Nett. Nur den Hund, die Krähe und das Om zu machen, war der gebürtigen Stommelnerin nicht genug: Sie meldete sich gleich für die Ausbildung zur Yogalehrerin am Kölner Institut für Yoga und Gesundheit an. Nach diversen Weiterbildungen sind mittlerweile fast 1.000 Schulungs-Stunden in diversen Yoga-Stilen zusammengekommen. „Das Schöne am Unterrichten ist für mich auch, dass ich anderen Menschen helfen kann, ihre Ziele zu erreichen und jeden persönlichen Erfolg mitfeiern darf,“ so Jutta Nett. 

Vom “Sanft Yoga“ bis zum „After Work Yoga”

2020 eröffnete die Mutter von drei – inzwischen großen Kindern – ihr mit viel Liebe zum Detail eingerichteten Yogastudio im frisch renovierten Berghof am Ortsrand von Glessen – „ein schöner Ort zum Auftanken mitten im Grünen, an dem man Strapazen und Kummer vergessen, aus dem Alltag fliehen und sich ganz mit sich selbst beschäftigen kann.“ Kleingruppen bis zu 11 Teilnehmern finden Platz in dem rund 100 m2 großen lichtdurchfluteten Raum mit Fußbodenheizung und Luftreinigungsanlage. Neu im Programm ist neben Senioren-Yoga, „Sanft Yoga“ oder „After Work Yoga“ das „Management-Yoga“ – perfekt für Unternehmer*innen, die zu Hause oder in der Firma eine kleine Weile abschalten wollen.

Auch die Corona-Zwangspause konnte die resolute „Stehauf-Frau“ nicht ausbremsen: Sie schickte ihre Yogis weiter online auf die Matte. Nachdem im Sommer die Kurse endlich wieder in Präsenz stattfinden konnten, starten jetzt im September die neuen Samstags-Workshops – mit so unterschiedlichen Themen wie Hormon- und Chakra- bis zum Herz- und Hüftöffner-Yoga. Zur Einstimmung gibt es Tee mit Kräutern aus dem eigenen Garten, manchmal auch selbstgebackene Kekse und Smoothies nach Saison.

Alltagstaugliche Ratz-Fatz-Menüs zaubern

Neben Yoga und Malerei findet Jutta Nett auch im Kochen Entspannung. Was anderen Menschen Stress bereitet, macht die Powerfrau mit viel Liebe und frischen Zutaten „Ratz-Fatz“.  In der frisch eingerichteten Lehrküche lernen Teilnehmer ihrer Koch-Events in drei Stunden, alltagstaugliche Fünf-Gänge-Menüs zu zaubern und mit kleinem Aufwand große Wirkung zu erzielen. „Gerade jetzt, wo geselliges Zusammensein mit Freunden wieder möglich ist, kann so jeder seine Lust am Kochen wiederentdecken.“ Typisch Nett – es bleibt natürlich auch noch Zeit zum Genießen – bestens geeignet auch für Weihnachtsfeiern und kleinere Firmenevents.

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Bergheimer Lesepaten

Lokale Allianz für Menschen mit Demenz schult Ehrenamtler zur Unterstützung

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Moderatorin Christa Wolf, Anni Wilbertz von der Alzheimer Gesellschaft und Lisa Joos von der Stadtbibliothek Bergheim freuen sich über Unterstützung für Lesepaten-Maskottchen Paule. / Foto: Andrea Floss

Paule Pinguin, das Maskottchen der Stadtbibliothek Bergheim, hat Zuwachs bekommen: Zehn neue Lesepatinnen und Lesepaten haben sich in einer Schulung eigens darauf vorbereitet, Menschen mit Demenz vorzulesen und schöne Stunden zu schenken. Auf den Weg gebracht haben dieses in NRW bisher einzigartige Projekt die Stadtbibliothek und die Alzheimer Gesellschaft Bergheim innerhalb der Lokalen Demenz-Allianz der Kreisstadt. „Der Umgang mit demenziell veränderten Menschen, ihren Einschränkungen, aber auch ihren besonderen Ressourcen, braucht Kenntnisse über die Krankheit und fachliche Begleitung“, hob die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Hülseweg bei der Zertifikatsübergabe in der MedioLounge hervor – das sei in Kooperation mit dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Köln und das südliche Rheinland perfekt gelungen.  Für „Hätz und Siel“ sorgten dabei die Musiker Uwe Ulbrich und Martin Michalski mit ihrem kleinen Mitsingkonzert sowie Moderatorin Christa Wolf.

Fit im Vorlesen und in Nachbarschaftshilfe

Viele in Senioreneinrichtungen ehrenamtlich Tätigen stellen in der Praxis fest, dass Vorlesen im klassischen Sinne hier oft gar nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen gelingt. Die Konzentrationsspanne mancher Zuhörenden ist sehr kurz und viele können sich nicht mehr in der Handlung oder Sprache einer Geschichte orientieren. „Genau hinsehen“ – so das Motto des diesjährigen Welt-Alzheimertags am 21. September – heißt, das Buch auch mal wegzustellen, wenn es die Situation erfordert, und stattdessen etwas anderes zusammen zu machen: Leichtes Gedächtnistraining, Sprichwörter finden, zusammen singen, kleine Geschichten, Märchen oder Witze zu erzählen – das hilft Demenz-Patienten, die Krankheit einmal zu vergessen, und gibt pflegenden Angehörigen wertvolle Zeit für sich.

Worauf es beim Vorlesen ankommt, brachte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Bühnenprofi Wolfgang Rosen bei – coronabedingt war dies nur online möglich. Auch der zweiten Teil der Qualifizierung „Fit in Nachbarschaftshilfe“ musste größtenteils von zu Hause aus im Selbstlernverfahren am Computer erledigt werden. „Kommunikation und Zwischenmenschliches nur am Bildschirm zu lernen ist eine Hürde, aber auch wenn es mal Probleme mit der Technik gab, haben Sie nie aufgegeben“, lobte Referentin Martina Romeike das Engagement ihrer Schülerinnen und Schüler, die sich zum Abschluss der Schulung in der Stadtbibliothek am Vormittag zum ersten Mal „in echt“ begegnet waren. „Ich freue mich auf unsere Aufgabe und den Erfahrungsausstausch mit anderen“, fasste die frischbebackene Lesepatin Monika Frankfurter die Ergebnisse des Präsenztages zusammen.

Demenziell Erkrankte seien im Alltag einer Stadtbibliothek eigentlich eine Ausnahme, so Elisabeth Hülsewig. „Dank der Lokalen Allianz in der Kreisstadt Bergheim ist es gelungen, das vielfältige Angebot so auszuweiten, dass auch Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen dieses ganz selbstverständlich nutzen können und hier einen Ort haben, an dem sie immer willkommen sind.“

Wer Interesse am ehrenamtlichen Einsatz eines Demenz-Lesepaten hat, kann sich bei der Alzheimer Gesellschaft Bergheim melden: Telefon 0 22 71 / 5829326; alzheimer-bergheim@outlook.de

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Hilfe zur Selbsthilfe im Alter

Kreisstadt Bergheim sucht ehrenamtliche Seniorenbegleiter.

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Marion Eckart von der Fachstelle Älterwerden der Kreisstadt Bergheim mit SeniorTrainer Hans-Jürgen Knabben sowie Heribert Küppers des EFI-Teams („Erfahrungswissen für Initiativen“).

Mit zunehmendem Alter und bei eingeschränkter Mobilität bedarf es immer öfter kleinerer Hilfestellungen, auch wenn ein Pflegegrad noch gar nicht besteht. Mit einer Begleitperson spazieren oder einkaufen gehen, wenn man sich allein unsicher fühlt oder bei bürokratischen und anderen alltäglichen Erledigungen Hilfe bekommen, sind Beispiele für nachbarschaftliche Alltagshilfe. Diese trägt wesentlich dazu bei, auch im Alter selbstbestimmt im eigenen Zuhause leben zu können. „Die ergänzende freiwillige Hilfe soll auch dazu beitragen, die Hemmschwellen zu professionellen Beratungsangeboten und Hilfsleistungen, die bei Bedarf beantragt werden können, abzubauen“, hofft Marion Eckart von der Fachstelle Älterwerden. „Das Schöne daran ist: Wenn sie zur Selbstverständlichkeit wird, dann können auch diejenigen, die heute anderen helfen, später selbst auf Hilfe zur Selbsthilfe im Alter hoffen.“

Schulung im September

Bürgerinnen und Bürger, die Freude daran haben, älteren Menschen in Bergheim regelmäßig etwas von ihrer freien Zeit zu widmen, können sich bei einer Schulung auf das Ehrenamt vorbereiten. In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungsforum im Anton- Heinen-Haus sind ein kostenloses Qualifizierungsangebot im September 2021 sowie eine Einstiegsveranstaltung im August 2021 geplant. In 25 Unterrichtsstunden werden die Teilnehmenden mit Handlungsgrundlagen und nützlichen Informationen sowie unterstützenden Anlaufstellen vertraut gemacht. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

„Wenn es uns gemeinsam gelingt, aus diesem Angebot durch die Beteiligung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger eine Dauereinrichtung zu machen, stützen wir die gegenseitige Hilfe und kommen zu einem ganz besonderen gegenseitigen Umgang der Menschen in unserer Stadt“, so der Bergheimer Bürgermeister Volker Mießeler. Interessierte wenden sich für weitere Informationen an Marion Eckart / Fachstelle Älterwerden der Kreisstadt Bergheim, Tel.: 02271 / 89 709; aelterwerden@bergheim.de.

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Lauf-Benefizevent hält die Wettkampfstimmung eine Woche lang

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Renate Könen und Astrid Kurth von den Tierfreunden Rhein-Erft blieben in Paffendorf und machten Kilometer für ihren Benefiz-Hunde-Spaziergang.

Normalerweise wäre am Samstagmorgen, 8. Mai 2021, im Glessener Waldstadion viel los gewesen: die Stationen für die Kinderolympiade hätten aufgebaut, Start- und Zielbogen sowie die Hüpfburg für die Kleinsten aufgeblasen, die Tombola-Preise drapiert,  Kuchen für die Caféteria gebacken und der Pizzaofen aufgeheizt werden. Corona hatte den Machern von „Glessen läuft“ – dem TSV, dem SC und dem Förderverein Sportplatz Glessen –  trotz ausgeklügeltem Hygienekonzept wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht, aber eine Absage für das beliebte Benefizevent wie im Vorjahr kam diesmal nicht in Frage. 

Obwohl Sportfeste und Veranstaltungen weiter verboten sind, bahnte sich das ehrenamtliche Orgateam einen Weg durch den Dschungel der Landesverordnungen und krempelte das Konzept einfach um. Statt einer trubeligen Laufveranstaltung mit Start und Ziel im Waldstadion, zahlreichen Besuchern und attraktivem Rahmenprogramm, wurde der Termin kurzerhand in eine teils digitale Sport-Woche umgewandelt: Vom 1. bis zum 8. Mai konnte jeder und jede für sich allein laufen, wann immer und wo immer er oder sie wollte. Sturmtief Eugen drohte die Pläne noch einmal durcheinander zu wirbeln, doch auch hier bewiesen die Veranstalter größte Flexibilität und verlängerten die Frist für die Rückmeldung der Ergebnisse kurzerhand noch einmal um einen Tag. Am Sonntag, 9. Mai, um 14 Uhr war endgültig Schluss, und das siebte „Glessen läuft“ und erste mit einem virtuellen Siegertreppchen Geschichte.

Virtuelles Siegertreppchen

„Es blieb spannend bis zuletzt“, so Richard Beckschulte, Vorsitzender des TSV Glessen. Die Ergebnisse, die per Laufapp zu belegen waren, konnte man live auf der Webseite mitverfolgen und bis zur letzten Minute die Konkurrenz vom Podest schubsen. Zur Auswahl standen zehn und fünf Kilometer Laufen, ein Halbmarathon, fünf Kilometer Walken sowie ein 1,2 Kilometer-Lauf für Kinder. Für ihre Traum-Strecke durch das Naturschutzgebiet – „eine der fünf besten rund um Köln“ –  hatten die Glessener auch dieses Jahr vom zuständigen Unteren Landschaftsbehörde und dem Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft wieder grünes Licht bekommen. Mit 124 Anmeldungen fiel das Event zwar etwas bescheidener aus als zuletzt 2019 mit dem Teilnehmerrekord von 400 Läufern und rund 1.200 Besuchern. Aber nur die wenigsten machten von dem Angebot Gebrauch, die Startgebühr aufgrund der Konzeptänderung ganz oder teilweise zurückzufordern.

Ex-Karnevalsprinz Christoph Schmitz machte das Rennen

Dafür waren diesmal auch viele Lauffans von außerhalb dabei, die statt des Rundkurses um die Glessener Höhe dann doch lieber auf ihrer Heimstrecke zu Hause blieben. Student Kai Beckschulte war für „Glessen läuft“ und die alte Heimat eigens aus Freiburg angereist und machte dann locker den ersten Platz bei 5 Kilometern. Der stolze Vater und TSV-Chef Richard Beckschulte reihte sich verletzungsbedingt bei den gemütlicheren Walkern ein, ließ sich aber die Bestzeit von 38:38 min nicht nehmen. Die beiden Elsdorferinnen Renate Könen und Astrid Kurth von den Tierfreunden Rhein-Erft nutzten die Gelegenheit, die ersten Kilometer für ihren noch bis zum 30. Mai laufenden Benefiz-Hunde-Spaziergang von Paffendorf entlang der Erft zu machen und Spenden für Tiere in Not zu sammeln. Der jüngste Teilnehmer, Roman Engelmann, kam mit gerade mal vier Jahren auf den 6. Platz beim Kids-Lauf, der älteste, Rolf Brunkhorst, war mit 76 Jahren am Start. Ex-Karnevalsprinz und frisch gekürter Sieger des Online-„Mai-Wars-Battles“ Christoph Schmitz von der Glessener Maigesellschaft ließ sich auch beim Halbmarathon nicht die Krone nehmen und machte das Rennen mit 1:40:13 h.

Gewinner-Typ: Christoph Schmitz, Ex-Karnevalsprinz und frisch gekürter „Krieg der Birken“-Sieger der Glessener Maigesellschaft, hatte auch beim Halbmarathon die Nase vorn.

Die Startgebühren und Erlöse von „Glessen läuft“ fließen in die Modernisierung und den Erhalt des Glessener Waldstadions und somit bessere Sportbedingen für alle. Auch die Hauptsponsoren – GVG Rhein Erft, Edeka Fischenich, Budi Consult Immobilien und die Rochusapotheke – waren „Glessen läuft“ treu geblieben und finanzierten einen Teil der Kosten für Online-Zeitnahmesystem und Werbung. Gemeinsam haben die Glessener Vereine seit dem ersten Lauf 2015 schon viel erreicht, auch dank Unterstützung durch die Kreisstadt Bergheim: Der neue Kunstrasenplatz mit Laufbahn und Sprunggrube wurde 2016 eingeweiht. Auch neue Vereinsheim ist fast fertig und wartet darauf, dass der Sport wieder für alle ohne Kontaktbeschränkungen losgehen kann. „Wir freuen uns aber in jedem Fall darauf, im nächsten Jahr wieder alle zusammen zu starten“, so Jörg Muhtz vom Förderverein Sportplatz Glessen.

www.glessen-laeuft.de

Die Ergebnisse:

1,2 km Kids-Lauf:
Andrew Inglis; 5:57 min

David Hingott; 6:03 min

John Inglis; 6:36 min


5 km Walken:

Richard Beckschulte, TSV Glessen; 38:52 min

Thomas Kierdorf, TSV Glessen; 40:50 min

René Klerx, TSV Glessen; 40:58 min

Silvia Ritterbach; 42:07 min
Ulrike Klerx; 42:52 min

Marion Laaf; 45:49 min

5 km Laufen:

Kai Beckschulte; 19:19 min

Marcel Kessel; 23:04 min

Tobias Kierdorf; 23:48 min

Jeanne Li Voß; 23:26 min

Svenja Döding; 30:43 min

Barbara Alexandrakis; 31 min

10 km Laufen:

Joe Körbs (Laufen im Rheinland); 38:38 min

Stefan Lotter; 45:54 min

Peter Hallerbach; 46:42 min

Ronja Schumacher (Rochusschule Glessen); 43:54 min

Nicole Hennes; 48:41 min

Rebecca Amon; 56:19 min

Halbmarathon:

Christoph Schmitz; 1:40:13 h

Dirk Hingott; 1:47:56 h

Harald Hermanns; 1:53:18 h

Julia Wittemöller; 1:56:02 h

Tanja Reich-Zimmermann; 2:00:53 h

Sadaka Ondrejka, 2:18:41 h; zeitgleich Miriam Meyer

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Online-Umfrage für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren

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Die weitreichenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie haben den Alltag vieler
Menschen in erheblichem Umfang verändert. Um den Blick auf die Corona-Pandemie aus einer
lokalen Jugendperspektive einzufangen, möchte die Mobile Jugendarbeit der Kreisstadt Bergheim
junge Menschen im Bergheimer Stadtgebiet mit einer Online-Umfrage dabei unterstützen, von
kommunalen Entscheidungsträger_innen wahrgenommen zu werden.
Ziel der anonymen Umfrage ist es, mehr über den Lebensalltag sowie die Herausforderungen und
Perspektiven der jungen Menschen während der Corona-Pandemie zu erfahren. Zudem sollen
Bedarfe und Wünsche zu Freizeitaktivitäten im Bergheimer Stadtgebiet nach der CoronaPandemie ermittelt werden. Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen sollen sich die
Ergebnisse auf die zukünftige Angebotsgestaltung in der Kinder- und Jugendarbeit während und
nach der Corona-Pandemie auswirken.
Die Online-Umfrage richtet sich an Kinder und Jugendlichen sowie die Heranwachsenden und
jungen Erwachsenen im Alter von 10 bis 26 Jahren. Durch die Verbreitung über die Bergheimer
weiterführenden Schulen sowie über die sozialen Medien möchte die Mobile Jugendarbeit eine
hohe Beteiligung herbeiführen. Darüber hinaus sollen junge Menschen mit der Unterstützung von
Akteuren der Bergheimer Kinder- und Jugendarbeit gezielt über deren Kanäle angesprochen und
zur Teilnahme motiviert werden.


Der Link zur Online-Umfrage ist auf der Homepage der Stadtverwaltung www.bergheim.de unter
dem Stichwort „Mobile Jugendarbeit Bergheim“ aufrufbar.
Die Umfrage startet ab sofort und läuft bis zum 23.04.2021.
Fragen werden durch die Mobile Jugendarbeit der Kreisstadt Bergheim unter 02271 89 508
beantwortet.

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Die ersten Frühjahrsboten zeigen sich

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Die Anzahl der Blühstreifen auf städtischen Flächen hat in den letzten Jahren erkennbar zugenommen. Durch deren Anbau entstehen wertvolle Lebensräume für zahlreiche Insekten, die ansonsten nur noch geringe Überlebenschancen in der heutigen, intensiv genutzten, Landschaft hätten. Blühstreifen bieten also Insekten, Vögeln und Kleintieren einen geeigneten Lebens- und Rückzugsraum.

Die Kreisstadt Bergheim hat bereits ca.1,6 Hektar Rasenflächen in Blühstreifen umgewandelt. Zur Ergänzung dieses Angebotes wurden vom städtischen Betriebshof rund 95.000 Blumenzwiebeln auf verschiedenen Flächen in den Stadtteilen Bergheim-Mitte, Quadrath-Ichendorf und Thorr gepflanzt. Bei der Auswahl der Blumenzwiebelmischungen wurde darauf geachtet, dass sie früh mit der Blüte beginnen und diese lange anhaltend ist, so dass die heimische Tierwelt bereits ab Frühjahr einen Schutzbereich haben.

Schon jetzt sind die ersten Pflanzen zu sehen und kündigen den Beginn des Frühlings an. Leider mussten die Mitarbeiter des Betriebshofs feststellen, dass an verschiedenen Stellen Austriebe abgebrochen sind. So z. B. auf der Grünfläche Köln-Aachener-Straße zwischen Wacholderweg und Kreisverkehr Frenser Straße oder die Grünanlage Zievericher Straße in Thorr.

Die Verwaltung möchte kein Betretungsverbot der Flächen aussprechen bzw. die Bereiche gegen Betreten sperren. Vielmehr soll auf die Frühjahrsblüher aufmerksam gemacht werden, damit die Nutzer der Flächen auf diese achten können. Daher die Bitte: Augen Auf! Die Bereiche mit den Blumenzwiebeln sind durch den schwächeren Grasbewuchs leicht zu erkennen und sind nicht nur für die Tiere vorteilhaft, sondern verbessern auch die Umwelt für uns Menschen.

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Mehr Bäume im Rahmen der Bau- und Gestaltungsmaßnahme

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Im Rahmen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes, kurz INSEK Innenstadt, wird der öffentliche Raum in der Bergheimer Innenstadt aufgewertet. Zu den insgesamt 28 Maßnahmen gehört unter anderem die Öffnung und Erlebbarmachung der Kleinen Erft. Diese Maßnahme ist das zentrale Starterprojekt des INSEK.

Im Bereich der Fußgängerzone wird der Uferbereich großzügig geöffnet. Neue Sitzmöglichkeiten und eine Treppenanlage, die zum Verweilen am Wasserlauf einladen, sind nur einige der neuen Ausstattungselemente. Ein hochwertiger und attraktiver Aufenthaltsbereich an der Kleinen Erft, eine Oase inmitten der belebten Innenstadt, wird geschaffen. Bald ist es soweit, der Baubeginn rückt sichtbar näher.

„Von Beginn der Entwurfs- und Ausführungsplanungen an wurde die Erhaltung und Schaffung des Baumbestandes besonders berücksichtigt. Zahlreiche Bäume in dem betreffenden Areal werden erhalten und zusätzlich werden nach Abschluss der Baumaßnahme noch 16 neue Bäume entlang der Kleinen Erft angepflanzt. Die Neupflanzungen werten den Uferbereich nachhaltig auf und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Schattige Plätze im Sommer werden zum Verweilen einladen“, so Bürgermeister Volker Mießeler.

Im Rahmen der vorbereitenden Maßnahmen wurden die vorhandenen Bäume im Bereich der Kleinen Erft auf deren Vitalität und Gesundheit durch ein unabhängiges Fachbüro begutachtet. Nach eingehenden Prüfungen ist es unvermeidbar, drei Bäume nördlich des Cafés zu entnehmen. Die Gründe liegen u. a. in dem Befall mit einer Wirtelpilzinfektion, die benachbarte Bäume infizieren und zu deren Absterben führen kann. Die Arbeiten werden noch vor Beginn des Fällund Schnittverbots in der Baum- und Gehölzpflege am 1. März 2021 durchgeführt.

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Neue Linden in der Kastanienallee

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Die Kreisstadt Bergheim hat in der historischen Kastanienallee in Paffendorf 63 Winterlinden nachgepflanzt und damit deren Alleencharakter wiederhergestellt. Zusätzlich werden zur Zeit auch Nachpflanzungen an der Peringsseeallee vorgenommen. In Verbindung mit der Peringsseeallee, die die Kastanienallee an der Erftbrücke kreuzt und dem Erftuferweg steht nun für Erholungssuchende und Freizeitsportler ein verbessertes Angebot an attraktiven Fuß- und Radwegen zur Verfügung.

Die Allee geht auf erste Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. In der „Preussischen Uraufnahme“ ist sie erstmals kartographisch wiedergegeben. Sie diente den Schlossherren von Paffendorf als Zufahrt zu den fruchtbaren Feldflächen der Ville. Die historische Allee begann am Erftübergang
am Schlosspark und reichte bis zur ehemaligen Ortsverbindungsstraße von Bergheim nach Bedburg (etwas östlich der L 312).

Im Landschaftsplan 1 des Rhein-Erft-Kreises ist die Kastanienallee als Naturdenkmal verzeichnet und wegen ihrer kulturhistorischen Bedeutung, Eigenart und Schönheit geschützt. Sie wird dort noch als Rosskastanien-Allee (Aesculus hippocastanum) mit 39 Bäumen beschrieben. Mittlerweile war der Bestand jedoch aufgrund von Krankheit und Sturmschäden so weit zurückgegangen, dass die Kreisstadt Bergheim in Unterstützung der RWE Power AG zur Wahrung des Naturdenkmals die Nachpflanzung vorgenommen hat.

Bei der Pflanzenverwendung musste dabei jedoch von der historischen Baumart abgewichen werden. Nicht zuletzt da Rosskastanien inzwischen besonders anfällig für diverse Krankheiten sind, hatte die Bezirksregierung Köln als Fördermittelgeber standortheimische Winterlinden als neue Baumart eingefordert. Linden sind eine begehrte Bienenweide und erfüllen somit gleich zwei unverzichtbare Funktionen: Linden dienen den Menschen als Schattenspender und bieten einen geschützten Lebensraum für die Insekten.

Bereits bei früheren Nachpflanzungen wurden ebenfalls Linden verwendet, die nun zwischen den Neupflanzungen stehen.

Die Pflanzarbeiten wurden im Rahmen des Alleenprogramm des Landes NRW zu 80 % bezuschusst.

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