Kontaktieren Sie uns

Kreise & NRW

Update zu A1 und A61

Anschlussstelle Erftstadt bleibt noch bis Ende Oktober gesperrt

Veröffentlicht vor

am

Foto: Wikipedia

Zur gestern verkündeten vollständigen Öffnung der A61 zwischen den Autobahnkreuzen Kerpen und Meckenheim in Fahrtrichtung Koblenz gibt es eine Ergänzung. Die Anschlussstelle Erftstadt bleibt bis voraussichtlich Ende Oktober gesperrt. Aufgrund der massiven Schäden an der B265 kann hier aktuell kein Verkehr auf- und abfahren.

Bornheim | Leben & Menschen

Die Seele von Uedorf – Ortsvorsteher Bernd Marx

Bernd erzählt über spannende Erlebnisse aus 16 Jahren Ehrenamt.

Veröffentlicht vor

am

Bernd Marx ist seit 16 Jahren der Ortsvorsteher von Uedorf / Foto: REGIONAL.report

Bernd Marx ist der Ortsvorsteher von Uedorf, dem mit ca. 900 Einwohnern kleinsten Stadtteils von Bornheim. Im Interview mit Bea erzählt er über seine Aufgaben aus 16 Jahren Ehrenamt. Als Kummerkasten und Vermittler zwischen Bevölkerung und Stadt hat er immer ein offenes Ohr und treibt mit seinem Ortsausschuss spannende Projekte voran.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Hilfe für Pflegebedürftige nebenan

Qualifizierung in Brühl erfolgreich abgeschlossen

Veröffentlicht vor

am

Gut gerüstet in die Aufgaben der Nachbarschaftshilfe gehen die qualifizierten Teilnehmer des Kurses. Foto: Tanja van den Berghen

Erfolgreich beendet werden konnte eine Qualifizierung für Menschen, die Pflegebedürftige in der Nachbarschaft betreuen möchten. Der Kurs „Fit für die Nachbarschaftshilfe“ war speziell auf die Bedürfnisse von Pflegebedürftigen ausgerichtet. Damit können diese solange wie möglich in den eigenen vier Wänden verbleiben. Zudem kann die qualifizierte Unterstützung von Freunden, Bekannten und Nachbarn nebenan eine wichtige Ergänzung zur häuslichen Pflege durch Angehörige darstellen.

Mischung aus Online- und Präsenzseminaren

Mögliche Alltagshilfen sind die Unterstützung im Haushalt und beim Einkaufen, Begleitungen zum Arzt und bei Behördenangelegenheiten oder gemeinsame Freizeitaktivitäten. Der Qualifizierungskurs fand im sog. „blended learning-Format“ statt. Dabei eignen sich die Teilnehmer:innen die Kursinhalte in einer Mischung aus Selbststudium auf einer Online-Plattform über ein Online- und ein Präsenzseminar an. Das Kurskonzept wurde vom Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz entwickelt.

Vierzig Personen erhielten im ersten Modul eine Einführung in Notfallmaßnahmen im Rahmen von Erste-Hilfe-Situationen. Behandelt wurden Hilfe beim Schlaganfall, Anzeichen eines Herzinfarktes und Verhalten bei Atemnot.

Die Brühler Pflegeberaterin Ute Palmersheim gab den Teilnehmer*innen aus Brühl eine Einführung in ihre Beratungstätigkeit. Zudem vermittelte sie tiefergehendes Wissen zur Rolle und Situation der pflegenden An- und Zugehörigen. Außerdem erhielten alle eine Einführung in die lokalen Beratungs- und Unterstützungsstrukturen und -angebote in Brühl. „Jetzt können sie gut gerüstet die Aufgaben der Nachbarschaftshilfe übernehmen und bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort vermitteln“, so Palmersheim.

Weitere Inhalte des Qualifizierungskurses waren unter anderem eine Einführung in die Themengebiete Inklusion und Pflegebedürftigkeit, die Klärung, was unter dem Begriff der Nachbarschaftshilfe zu verstehen ist, die Rolle, Einsatzfelder, Rechte und Pflichten der Nachbarschaftshelferinnen und -helfer sowie die Kommunikation mit Pflegebedürftigen und pflegenden An- und Zugehörigen.

Viel Sicherheit gewonnen

Die Teilnehmer*innen lobten am Ende die Möglichkeit, sich Wissen im Selbststudium anzueignen als auch die praktischen Informationen und Hilfestellungen. „Ich habe Sicherheit gewonnen. Zum einen im Umgang mit Pflegedürftigen und ihren pflegenden An- und Zugehörigen und durch die Vermittlung von Wissen zu wichtigen Verhaltensweisen in einer Erste-Hilfe-Situation. Zum anderen Sicherheit auch bezüglich der rechtlichen Aspekte der Nachbarschaftshilfe“, so ein abschließendes Feedback einer Brühler Teilnehmerin.

Einige unterstützen bereits Nachbarn, andere machen sich nun auf die Suche nach Personen mit einem Unterstützungsbedarf in ihrer Nachbarschaft oder ihrem Stadtteil.

Mit erfolgreicher Absolvierung des Qualifizierungskurses erhalten alle eine Teilnahmebescheinigung. Sie gilt als Voraussetzung zur Erstattung einer Aufwandsentschädigung im Rahmen des monatlichen Entlastungsbetrages von 125 Euro. Er steht allen Pflegebedürftigen ab einem Pflegegrad Eins zu. Weitere Informationen hierzu findet man bei der Abteilung „Älterwerden in Brühl und Inklusion“ unter aelterwerden@bruehl.de oder inklusion@bruehl.de.

Weiterlesen

Brühl | Freizeit & Kultur

„Der undogmatische Hund“

Präsentation des neuen Buchs in der Galerie am Schloss

Veröffentlicht vor

am

Scheck, Schenk und Stubbs / Foto: Stadt Brühl

Ihre Liebe hat einen Namen: Stubbs, im Ruhrpott geborener Jack- Russell-Terrier. Jahrelang haben Scheck und Schenk ihrer Sehnsucht nach einem Hund widerstanden. Zu eng die Etagenwohnung, zu reisefreudig ihr Lebensstil. Bis ein befreundeter Koch ihnen einen Hundewelpen zeigt und sie dahinschmelzen wie Eis in der Sahara. Das neue Familienmitglied verändert nicht nur die Beziehungsdynamik. Sondern auch ihren Blick auf die Welt: Sie wird reicher, kurioser, überraschender.

Höchst amüsant und originell erzählt. Was, glauben Sie, passiert, wenn Sie die Literaturgeschichte mit den Augen eines Hundes betrachten? Sie werden Stubbs nie mehr vergessen, soviel sei versprochen…

Karten sind im Vorverkauf ab 20,70 € / ermäßigt 14,10 € im brühl-info, Uhlstraße 1, 50321 Brühl, Tel. 02232 79-345, online im Veranstaltungskalender der Stadt oder im Webshop und in allen Vorverkaufsstellen von kölnticket erhältlich. Mögliche Restkarten werden an der Abendkasse verkauft. Zusätzliche Informationen zu der Veranstaltung sind in der HIERO-Brühl App einsehbar. Bei der Veranstaltung herrscht freie Platzwahl.

Weiterlesen

Rhein-Sieg-Kreis

Impfstrategie des Kreises erfolgreich

Fast 300.000 Impfungen im Impfzentrum in Sankt Augustin

Veröffentlicht vor

am

Landrat Sebastian Schuster (l.), Martin Bertram (Mitte), Leiter Koordinierende COVID-Impfeinheit (KoCI) des Rhein-Sieg-Kreises, und Ingo Freier, Leiter Amt für Bevölkerungsschutz des Rhein-Sieg-Kreises (r.) / Foto: Rhein-Sieg-Kreis

„Heute geht hier eine Erfolgsgeschichte zu Ende“, so Landrat Sebastian Schuster gestern – am letzten Tag des Impfzentrums des Rhein-Sieg-Kreises in der Asklepios Klinik. Nahezu 300.000 Menschen haben seit dem Start am 8. Februar 2021 über das Impfzentrum in Sankt Augustin vor Ort oder mobil eine Immunisierung gegen das Coronavirus erhalten. Zusammen mit den Impfungen in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte sind mehr als 730.000 Bürgerinnen und Bürger mit einer Erstimpfung, einer Zweitimpfung und mittlerweile auch bereits mit einer Drittimpfung versorgt. Die Impfstrategie im Rhein-Sieg-Kreis ist aufgegangen!

„Mein besonderer Dank gilt den vielen Menschen, die aus dem Nichts heraus dieses Impfzentrum aufgebaut und zum Erfolg geführt haben – das war ein echter Knochenjob. Dazu gehören unter anderem die Mitarbeitenden der Kreisverwaltung, der Hilfsorganisationen und der Kassenärztlichen Vereinigung, die Ärztinnen und Ärzte sowie die Apothekerinnen und Apotheker, die alle im Impfzentrum im Einsatz waren“, sagt Landrat Sebastian Schuster. „Bedanken möchte ich mich aber auch bei der Asklepios Kinderklinik in Sankt Augustin, in deren Räumen die Impfungen stattfinden konnten.“

In Spitzenzeiten war das Impfzentrum 12 Stunden an 7 Tagen in der Woche geöffnet; je nach Verfügbarkeit des Impfstoffes wurden täglich 1.800 bis 2.000 Impfungen auf 10 Impfstraßen verimpft.

Wie geht es weiter?

Auch nach dem Ende des Impfzentrums in der Asklepios Kinderklinik in Sankt Augustin verfolgt der Rhein-Sieg-Kreis seine Impfstrategie, um eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Impfangeboten sicherzustellen. Dazu wurde in der Kreisverwaltung bereits die sogenannte Koordinierende COVID-Impfeinheit (KoCI) beim Amt für Bevölkerungsschutz eingerichtet.

In einer ersten Stufe sollen u.a. die Impfungen in Einrichtungen mit vulnerablen Personengruppen, wie z.B. in Senioren- und Pflegeheimen, begleitet werden. Dazu stehen die Mitarbeitenden der „KoCI“ in einem einen intensiven Austausch mit der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein und den Einrichtungen zur Sicherstellung der sogenannten Boosterimpfung (3. Impfung). Auch mobile Impfangebote in den Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises wird es weiterhin geben.

Grundsätzlich aber sollen zukünftige Impfungen – auch Folgeimpfungen – bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten stattfinden, das Angebot des Rhein-Sieg-Kreises ist als Ergänzung zu verstehen.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Fürsorge für Schwerstkranke daheim

Das Palliativteam Rhein-Erft-Bonn-Euskirchen

Veröffentlicht vor

am

Per Videoschalte sind die drei SAPV-Gruppen in Brühl, Euskichen und Bonn während der morgendlichen Besprechungen verbunden. Foto: Harald Zeyen

Vor elf Jahren wurde von engagierten Brühler Ärzten ein Palliativteam in Brühl gegründet. Es setzte sich zur Aufgabe, Schwerstkranke und sterbende Menschen im eigenen Zuhause medizinisch zu versorgen.

Noch vor einigen Jahren lag dies in den Händen der Brühler ärztlichen Praxen in einer sog. Ringvertretung. 2007 schlossen sich acht Gründungspraxen aus Brühl, Erftstadt und Meschenich zusammen, um eine allgemeine palliative Versorgung aufzubauen. Eine der Frauen der ersten Stunde war Dr. Astrid Lueg, die drei Jahre später ein Team zur spezialisierten ambulante Palliativ-Versorgung mit aufbaute. Zuerst arbeitete das Pallativteam SAPV in und um Brühl, später in Weilerswist und danach im Kreis Euskirchen und in Bonn. Geleitet wird es neben Dr. Lueg und Dr. Thomas Joist als Geschäftsführende von Dorothea Funke (stv. ärztliche Leiterin) und Anja Paschke (ärztliche Koordinatorin).

Lebensqualität verbessern

„Wir sind heute ein multiprofessionelles Team aus qualifizierten Palliativärzten und -pflegekräften“, sagt Dr. Lueg im Gespräch mit BRUEHL.report. „Wir kümmern uns um Beschwerden körperlicher, psychosozialer und spiritueller Art. Diese begleiten wir in Kooperation mit ambulanten Hospizdiensten, Seelsorgern, Sozialarbeitern, Psychoonkologen, Apotheken, Pflegediensten und vielen anderen in diesem Bereich engagierten Berufsgruppen. Unser Ziel ist es, die Lebensqualität von Patienten und Angehörigen durch spezialisierte Betreuung bei schwerer, unheilbarer Krankheit zu verbessern. In Ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung setzen wir dieses mit ihnen um und begleiten sie“, so Dr. Lueg. Hierfür arbeitet das 50-köpfige SAPV-Team in drei Gruppen im 24-Stunden-Bereitschaftsdienst. Eine Schwester betreut im Schnitt zehn Patienten, immer in Rufbereitschaft zu einem Arzt im Radius.

Wichtig zu wissen: Patienten mit einer nicht mehr heilbaren, fortgeschrittenen und weiter fortschreitenden Erkrankung und einem besonders hohen Versorgungsaufwand in der letzten Lebensphase haben einen gesetzlichen Anspruch auf SAPV. Alle SAPV-Leistungen sind für Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen kostenfrei. Die üblichen Zuzahlungen für Medikamente und Heil- und Hilfsmittel sind wie gewohnt zu leisten.

Spenden sind erwünscht

Das Pallitivteam SAPV Rhein-Erft-Bonn-Euskirchen freut sich jede finanzielle Unterstützung. Das Palliativnetz südlicher Rhein-Erft-Kreis fördert und koordiniert die ambulante und stationäre palliativmedizinische Versorgung von Patienten und deren Angehörigen. Es berät über Betreuungs- und Behandlungsmöglichkeiten und koordiniert u.a. psychosoziale und spirituelle Betreuungsangebote. Darüber hinaus werden multiprofessionelle Qualitätszirkel und Fortbildungen durchgeführt. Spenden kann man auf das Konto bei der Kreissparkasse Köln, BLZ 370 50 299, IBAN: DE 78 3705 0299 0184 2728 19. Diese Kontonummer wird zunehmend auch anstelle von Kranzspenden für die verstorbenen SAPV-Patienten für Spenden angegeben. „Dies zeigt uns die Dankbarkeit der zuvor Betreuten und der Angehörigen für unsere wichtige Arbeit“, sagt Dr. Lueg abschließend.

Weiterlesen

Elsdorf | Leben & Menschen

Sichtbare Zeichen gegen das Vergessen

Vier Stolpersteine erinnern an Familie Hausmann

Veröffentlicht vor

am

Vier neue Stolpersteine als Zeichen gegen das Vergessen / Foto: Stadt Elsdorf

An der Mittelstraße wurden vier Stolpersteine in Erinnerung an Familie Hausmann, die einst dort lebte, verlegt. Else Hausmann und ihre Kinder Kurt, Gerda und Ruth flüchteten 1936 mit Hilfe des Elsdorfers Albert Schlang vor den Nationalsozialisten nach Amsterdam und konnten so den Holocaust überleben.

Christa Schlang stiftet Stolpersteine


Christa Schlang, die Tochter von Albert Schlang, lebt heute in München und hat die Stolpersteine gestiftet. Ihre Familie hatte die Hausmanns nach dem Krieg wieder aufgespürt, woraufhin eine enge Freundschaft zu Ruth Hausmann entstand, die vor sieben Jahren knapp 100-jährig verstarb. So konnte Christa Schlang aus erster Hand von dem Schicksal der Familie Hausmann berichten. „Die Geschichte darf sich nicht wiederholen!“, mahnte Josi Schlang eindringlich. Seit 2011 setzt sich die pensionierte Lehrerin für die Verlegung von Stolpersteinen in Elsdorf ein. 20 Stück sind es mittlerweile. 20 Schicksale, 20 Geschichten, 20 Elsdorferinnen und Elsdorfer, die plötzlich die in ihrem eigenen Zuhause nicht mehr sicher waren und nun geächtet, verraten und verfolgt wurden. Die Stolpersteine sind eine sichtbare Erinnerung an ihr Schicksal und Mahnung zugleich.

Schüler gedenken Familie Hausmann


Schüler der zehnten Klasse der Gesamtschule Elsdorf waren bei der Verlegung dabei, trugen ein Gedicht vor, legten Blumen nieder und entzündeten eine Kerze. „Es ist wichtig, dass ihr hier seid!“, wurden sie von Bürgermeister Andreas Heller begrüßt. „Denn das, was passiert ist, was Menschen sich gegenseitig antaten, auch hier in Elsdorf, darf nicht in Vergessenheit geraten. Wir müssen alle jeden Tag achtsam miteinander sein. Diese Steine zeigen, was passieren kann, wenn schleichende Prozesse nicht aufgehalten werden und Hass, Rassismus und Ideologie unser Zusammenleben dominieren.“

Weiterlesen

Troisdorf | Aktuelles

Neue Anlaufstelle in der Troisdorfer Innenstadt

Ordnungsamt vor Ort und mobil erreichbar

Veröffentlicht vor

am

Neue Anlaufstelle des Ordnungsamtes: v.l. Daniel Spallek, Sascha Kittelmann, Bürgermeister Alexander Biber und Benedikt Nolte. / Foto: Stadt Troisdorf

Die neue Anlauf- und Beratungsstelle des städtischen Ordnungsamtes in der Troisdorfer Fußgängerzone, Kölner Str. 15, ist für die Bürgerinnen und Bürger, für Besucherinnen und Besucher der Stadt sowie für die Gewerbetreibenden ein weiteres Element, um die Sicherheit in der Innenstadt zu erhöhen. Außerdem leistet die Stadtverwaltung damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsempfindens in der Bevölkerung.

„Mit der Anlaufstelle des Ordnungsamtes in der Fußgängerzone gibt es jetzt ein bürgernahes und niederschwelliges Angebot des Ordnungsamtes in der Fußgängerzone“, zeigte sich Bürgermeister Alexander Biber zufrieden bei seinem Besuch. Neben ihrer Funktion als offene Anlaufstelle dient sie aber auch den in der Innenstadt eingesetzten Kräften des kommunalen Ordnungsdienstes als Außenstelle des Ordnungsamtes während ihrer Streifentätigkeiten. Dort können sie die notwendigen Schreibarbeiten erledigen und die Sozialräume nutzen. Bürgerinnen und Bürger können sich vor allem bei Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung melden, bei Lärmbelästigungen, wenn sie hilflose Personen antreffen oder wenn sie sich über aggressives Betteln beschweren möchten. Der Ordnungsdienst ist montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr, samstags von 10 bis 24 Uhr sowie von Mai bis August freitags und samstags bis 2 Uhr des Folgetages unter Tel. 02241/900-333 zu erreichen.

Weiterlesen

Brühl | Leben & Menschen

Projekt „Stolpersteine NRW“

Neue App erzählt Schicksale der Menschen

Veröffentlicht vor

am

Ab Herbst wird eine spezielle App zu den 71 Stolpersteinen in Brühl führen. Der Lebens- und Leidensweg der jeweiligen Menschen soll dabei erlebbar werden. Foto: Harald Zeyen

Die rund 14.000 Stolpersteine in NRW stehen im Mittelpunkt einer neuen App, die im Herbst vom WDR veröffentlicht werden soll. Hinter jedem einzelnen dieser Steine des Künstlers Gunter Demnig verbirgt sich ein Leben, ein Schicksal. Mit Hilfe der App sollen der Lebens- und der Leidensweg dieser Menschen erlebbar gemacht werden.

„Wir dürfen die Menschen, an deren furchtbares Schicksal mit den Stolpersteinen erinnert wird, niemals vergessen. Das Projekt ist einzigartig. Es wird zum ersten Mal möglich sein, zu jedem in NRW verlegten Stolperstein Informationen abzurufen. Auch jüngere Menschen, vor allem Schülerinnen und Schüler, werden sich mit der WDR-App auf ganz neue Weise mit den Opfern des Nationalsozialismus beschäftigen könne“, sagt WDR-Intendant Tom Buhrow.

Kooperation mit den Kommunen

Brühl und weitere über 150 nordrhein-westfälische Kommunen unterstützen mittlerweile das Projekt. Anfang 2020 hatte der WDR zu allen NRW-Kommunen mit Stolpersteinen Kontakt aufgenommen und zur Kooperation aufgerufen. Nun soll historisches Datenmaterial zu den Themen „Deportation und Verfolgung“ das Projekt ergänzen. Der WDR startete jetzt eine entsprechende Abfrage bei den Städten und Gemeinden.

Stefan Domke, Projektleiter im WDR: „Ohne das vielfältige Wissen und die jahrelange Vorrecherche der Expert:innen vor Ort wäre ein Projekt dieser Größenordnung gar nicht möglich. Zusammen mit Initiativen, Archiven und Aktionsbündnissen sammeln wir erstmals das Material an einem Ort und bereiten es multimedial auf.“

Texte teilweise auch in Audio

Mit der App sollen Smartphone-Nutzende direkt zu jedem Stein, vor dem sie stehen, erfahren können, welche Geschichte sich dahinter verbirgt. Zum anderen lassen sich Stolpersteine gezielt finden – auf der Basis von Namen oder Adressen. Außerdem soll es eine Internetseite mit einer umfangreichen Datenbank und verschiedenen Filtereinstellungen möglich machen, sich die Geschichte der Opfer des Nationalsozialismus auch am PC zu erschließen.

Neben biographischen Texten, teilweise auch als Audiodatei, gibt es historische Fotos, Tonaufnahmen und Videos dazu. Sie machen die Geschichten der Opfer, ihrer Wohnorte und ihrer Zeit so gut wie möglich nachvollziehbar. An ausgewählten Orten werden mit Hilfe von Augmented Reality alte Aufnahmen in die heutige Umgebung eingebettet.

Fortlaufende Aktualisierung

Darüber hinaus enthält die WDR-App rund 200 gezeichnete Kurzgeschichten, die sich mit dem Schicksal der Menschen auseinandersetzen. Diese werden in Zusammenarbeit mit jungen Illustrator:innen der Kunsthochschule Kassel produziert. Das WDR-Projekt „Stolpersteine NRW“ soll fortlaufend aktualisiert werden in Zusammenarbeit mit den beteiligten Kommunen, Initiativen und Archiven vor Ort.

„Die Stadt Brühl unterstützt das großartige Projekt des WDR sehr gerne, profitiert sie doch davon, ihre zurzeit 71 verlegten Stolpersteine mit der dahinterstehenden Geschichte der Opfer allen Interessierten auf diese anschauliche Weise zu präsentieren“, so Bürgermeister Dieter Freytag.

Weiterlesen

Kreis Euskirchen

Hendrik Wüst soll neuer Ministerpräsident werden

Veröffentlicht vor

am

Hendrik Wüst soll NRW-Ministerpräsident werden. (Foto: Verkehrsministerium NRW)

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst soll Nachfolger von Armin Laschet werden – als Ministerpräsident und als Chef der Landes-CDU. Das hat Armin Laschet nach einem Treffen des CDU-Landesvorstandes und der Landtagsfraktion bekanntgegeben. Laschet hatte vor der Bundestagswahl angekündigt, in jedem Fall nach Berlin zu wechseln – auch wenn er nicht Bundeskanzler wird.

Landtag wählt

Der neue Ministertpräsident muss vom Düsseldorfer Landtag gewählt werden. Der 46-jährige Jurist wäre einer der jüngsten Regierungschefs in der Geschichte von NRW. Wüst, der auch über ein Landtagsmandat verfügt, rief die CDU zuletzt auf, mehr eigenes Profil zu entwickeln. Die CDU dürfe dem Zeitgeist nicht hinterherlaufen, sondern müsse ihn prägen.

Weiterlesen

Bornheim | Leben & Menschen

Unheilbaren Menschen helfen

Der Hospizverein Bornheim betreut schwer kranke und unheilbare Menschen

Veröffentlicht vor

am

Conny Henseler und Wilson Schaeffer im Interview mit Anne Müller / Foto: truthseeker08 (pixabay)

Weißt Du was ein Hospiz ist? Conny Henseler und Wilson Schaeffer vom Ambulanten Hospizverein Bornheim e.V. stellen Ihr Ehrenamt vor. Sie betreuen zusammen mit Ihrem Team schwer erkrankte und unheilbare Menschen, dies oftmals bis zum Tod. Schaut Euch das Interview über dieses spannende Thema an! Vielleicht könnt auch ihr Euren Mitmenschen helfen und Sie unterstützen. Sowohl finanziell als auch mit Manpower!

Weiterlesen

Beliebte Artikel