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Frechen | Leben & Menschen

Boule-Kultur und Kulturen-Boule

Ein Nachmittag im Zeichen des kulturellen Miteinanders

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Die Boule Kugeln strahlten bei bestem Wetter an der Sportanlage Herbertskaul / Foto: Stadt Frechen

Bei strahlendem Sonnenschein glänzten nicht nur die silbernen Boule-Kugeln um die Wette. Sechzig Menschen kamen zum Semesterstart der VHS auf dem Sportplatz Herbertskaul zusammen, um gemeinsam Boule zu spielen. Die VHS hatte gemeinsam mit Frechener Boule-Begeisterten zu einem Boule- und Begegnungsfest eingeladen. Für Wissenshungrige gab es spannende Kurzvorträge: Jürgen Friedrich führte in die Geschichte des Spiels ein und sorgte für Orientierung im Regelwerk, Danièle Kroll-Legrand brachte den Anwesenden das Nachbarland Frankreich näher.

Austausch zwischen neulingen und alten Hasen

Im Mittelpunkt aber stand das gemeinsame Boule-Spiel sowie der interkulturelle und intergenerationelle Austausch zwischen Neulingen und „alten Hasen“, jungen und älteren Menschen, Personen aus Deutschland, Syrien, Belgien, Kanada, Peru, Frankreich und anderen Ländern.

Während die Erwachsenen konzentriert immer bessere Würfe hinlegten und die Boule-Regeln verinnerlichten, hatten auch die jüngeren Gäste ihren Spaß. Liebevoll begleitet von Ghislaine Dalla Costa und mit bunten Kugeln ausgestattet, wurden auch die kleinen Gäste schnell zu „Boule-Profis“.

Der französische Nationalsport Pétanque (Boule) erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Beim Boule-Spiel versuchen zwei Mannschaften eine bestimmte Anzahl von Kugeln so nahe wie möglich an eine vorher geworfene Zielkugel zu werfen. Es ist ein Sport, den Menschen jeden Alters spielen können. Er fördert Konzentration und Präzision. Wer das Boule-Spiel kennenlernen und regelmäßig in Frechen spielen möchte, kann sich den Frechener Boule-Begeisterten anschließen, die sich immer freitags um 15 Uhr auf der Anlage Herbertskaul treffen. Neue Mitspielerinnen und Mitspieler sind dort herzlich willkommen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich, Neugier genügt.

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Elternbeiträge im Juli reduziert

Land und Kommune übernehmen 50 Prozent der Kosten.

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Aufgrund der reduzierten Betreuungszeit in den Kindertageseinrichtungen, der Kindertagespflege, den Offenen Ganztagsschulen und bei den außerunterrichtlichen Betreuungsangeboten an Grundschulen und der Sekundarstufe I hat die Landesregierung sich nun mit den Kommunen darauf verständigt, den Eltern die Elternbeiträge für Betreuungsangebote zusätzlich zum Januar 2021 für weitere 2,5 Monate zu erlassen.

Elternbeiträge für Mai und Juni bereits entfallen

Vorab hatte die Stadt Frechen, ohne Rücksicht auf die endgültige Entscheidung des Landes, zur finanziellen Entlastung und Unterstützung der Eltern bereits den Beschluss gefasst, auf die Elternbeiträge für die Monate Mai und Juni 2021 komplett zu verzichten. Unter Einbeziehung dieser erlassenen Beiträge und der jetzigen Einigung mit dem Land wird zusätzlich auf den halben Elternbeitrag für den Juli 2021 verzichtet.

Eltern, die eine Abbuchungsermächtigung erteilt haben, brauchen sich um nichts Weiteres zu kümmern; die Stadt wird nur den halben Beitrag einziehen. Bei Zahlungen per Dauerauftrag wird darum gebeten, nur den halben Elternbeitrag zu zahlen. Bereits zu viel gezahlte Beiträge werden durch die Stadtkasse erstattet. Bei Fragen zur Zahlung können sich Eltern an die Stadtkasse Frechen unter der E-Mailadresse stadtkasse@stadt-frechen.de wenden. Telefonisch kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Bei Fragen zum Elternbeitrag wenden Eltern sich bitte an die Beitragssachbearbeitung (siehe Bescheid zum Elternbeitrag).

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Anregung von Wolfgang Schmiedchen umgesetzt

Keramikrelief in der Hauptschule Herbertskaul erzählt Frechener Geschichte

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Die Einweihung des Keramikreliefs in der Hauptschule Herbertskaul / Foto: Stadt Frechen

Bürgermeisterin Susanne Stupp besuchte diese Woche die Hauptschule Herbertskaul auf der Kapfenberger Straße. Hintergrund des Besuchs ist die Anbringung eines Schildes am großen Keramikrelief in der Pausenhalle. Angefertigt wurde das Schild mit der Beschreibung des Reliefs auf Anregung von Wolfgang Schmiedchen. Gemeinsam mit Schulleiterin Monika Azizmohammadi blickten sie auf die Geschichte des Kunstwerkes zurück.

Die Ausgestaltung der Pausenhalle wurde 1978 im Rahmen von „Kunst am Bau“ über einen Wettbewerb entschieden. An dem Wettbewerb beteiligten sich die Künstler Jo Karl, das Ehepaar Wegerer, Beate Kühn, Gertrud Kirilowitsch-Schneider sowie Fritz Paulus und Waldemar Erdmann. Das Ehepaar Lois und Erika Wegerer hatte den Wettbewerb mit seinem Vorschlag „Wachstum – Entfaltung“ eindeutig für sich entscheiden können.

Relief stammt aus dem Jahr 1979

Für die Beauftragung der Arbeiten wurden 1978 außerplanmäßig 45.000 Deutsche Mark bereitgestellt. Das Relief wurde in der Sitzung des Kulturausschusses am 29. August 1979 von dem Künstlerehepaar persönlich vorgestellt. Gebrannt wurde das Relief von der Frechener Firma Cremer & Breuer. Wolfgang Schmiedchen arbeitete zu seiner Zeit für den Frechener Fliesenleger Adolf Beissel und brachte das Keramikrelief an die Wand. Er erzählt über die mühevolle Anbringung des Kunstwerkes: „Das Relief besteht aus vielen Einzelteilen, die wir anhand einer Zeichnung vorgelegt und an die Wand gebracht haben.“

Bürgermeisterin Susanne Stupp bedankt sich für den Einsatz und freut sich über die Ergänzung des Schildes „Das ist ein schöner Schritt für die Schul- und Stadtgeschichte.“ Und auch Schulleiterin Monika Azizmohammadi ist erfreut, den Schülerinnen und Schülern zukünftig die Frechener Keramiktradition anhand des Reliefs näher zu bringen.

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Kita-Kinder beteiligen sich an traditionellem Aktionstag

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Kinder aus den Frechener Kindertagesstätten beteiligten sich am jährlichen Abfallsammeltag. / Foto: Stadt Frechen

Während des traditionellen Aktionstages, der unter dem Motto „Unsere saubere Stadt“ steht, sammelten 502 Vorschulkinder aus 21 Frechener Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit ihren Erziehrinnen im Stadtgebiet Abfälle ein.

Bei dem Aktionstag handelt es sich wieder um einen Programmpunkt der Frechener Umweltschutztage, die in diesem Jahr unter anderem dem Schwerpunktthema „Abfallvermeidung“ gewidmet sind. Der Aktionstag ist eine Gemeinschaftsarbeit der Stadt und des Stadtbetriebs. Kinder und Erzieherinnen hatten einen Vormittag lang jeweils in ihren Gruppen und unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Regelungen großflächig gesammelt. Die Frechener Umweltschutztage werden noch bis zum November fortgeführt. Das Programm hierzu gibt es unter anderem im Internet unter der städtischen Adresse www.frechen.de

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Stadt Frechen lädt zur digitalen Dialogwerkstatt ein

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Symbolbild / Foto: pixabay

Die Stadtverwaltung arbeitet derzeit mit dem Kölner Planungsbüro Jung Stadtkonzepte und der Planungsgruppe MWM aus Aachen an einer Konzeptplanung für den Ortsteil Bachem. Die Konzeptplanung baut auf Vorarbeiten des örtlichen Arbeitskreises Bachem auf und befasst sich mit der städtebaulichen Entwicklung Bachems, dem Wohnumfeld, der Nahversorgung und Verkehrssituation sowie weiteren relevanten Stadtentwicklungsthemen.

Bürgerbefragung diente als Anhaltspunkt

Bereits im vergangenen Sommer konnten Bachemer Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Bürgerbefragung zahlreiche Ziele und Wünsche für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils äußern.

Da aufgrund der Corona-Pandemie weiterhin keine Präsenzveranstaltungen möglich sind, wird zunächst eine digitale Dialogveranstaltung per Videokonferenz am Mittwoch, 28. April von 17.30 bis 19 Uhr stattfinden. Es werden die Ergebnisse der Bürgerbefragung vorgestellt und erste erarbeitete Maßnahmen für den Stadtteil sowie Entwürfe für die Gestaltung der zentralen Ortsmitte präsentiert. Anschließend kann gemeinsam über Ideen und konkrete Maßnahmen für den Stadtteil diskutiert werden.

Digitaler Stadtspaziergang

Am 12. Mai findet von 17.30 bis 18.30 Uhr ein digitaler Stadtteilspaziergang statt, bei dem Vertreterinnen und Vertreter der Stadt sowie des Planungsbüros Jung Stadtkonzepte Orte mit Handlungsbedarfen aufsuchen. Hier gibt es die Möglichkeit den Stadtteilspaziergang per Live-Video zu den Orten zu begleiten und Fragen, Anliegen und Anregungen mitzuteilen.

Nach den Digital-Veranstaltungen wird im Laufe des Sommers eine Konzeptplanung erarbeitet: Ein in die Zukunft gerichtetes räumliches Handlungsprogramm für die Entwicklung des Stadtteils. Sofern es im Herbst wieder möglich ist, wird die Stadtverwaltung zu einem weiteren Stadtteilspaziergang vor Ort einladen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme an den Veranstaltungen herzlich eingeladen. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich, um die Zugangsdaten zu erhalten. Anmeldungen nimmt bei der Stadt Frechen Marvin Aulmann von der Abteilung Stadtplanung und Geoinformation entgegen. Marvin Aulmann ist telefonisch unter 02234/501-1370 oder per E-Mail unter marvin.aulmann@stadt-frechen.de erreichbar.

Die digitale Dialogveranstaltung wird aufgezeichnet und ist zu einem späteren Zeitpunkt über die Homepage der Stadt Frechen unter https://www.stadt-frechen.de/aktuelleplanungen aufrufbar.

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