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Brühl | Freizeit & Kultur

Eva Eiselt im Rathausinnenhof

Kabarett für Frauen im ausverkauften Rathausinnenhof.

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Einen großen Erfolg feierte die Kabarettistin Eva Eiselt bei ihrem Auftritt im Rathausinnenhof. Foto: Cibura

Mit ihrem Programm „Wenn Schubladen denken könnten“ gastierte Eva Eiselt im ausverkauften Rathausinnenhof. Neben einem Feuerwerk an Kabarett gelang es der Künstlerin, die Brühler Frauen auch nachdenklich zu stimmen.

Laute Lacher, aber auch leise Gedanken zum Klimawandel, zu Corona und zur gendergerechten Sprache waren wie immer tiefgründig und unterhaltsam. Erst nach mehrmaliger Zugabe wurde Eiselt mit tosendem Applaus von der Bühne verabschiedet wurde.

2022 wieder richtige Frauenwoche

„Endlich wieder geselliges Beisammensein in tollem Ambiente“, war die Meinung vieler weiblicher Gäste. Sie spendeten großen Beifall, als die städtische Gleichstellungsbeauftragte Antje Cibura ihnen für 2022 wieder eine richtige Frauenwoche versprach.

„Wir haben uns am 8. März diesen Jahres erstmalig digital erprobt und hoffen auf eine weitere Frauenwoche in Präsenz, scheuen aber andere Formate auch nicht mehr, sodass wir uns sicher im März 2022 wiedersehen werden“, so Cibura.

Vorschläge zur Mitgestaltung einer weiteren spannenden Frauenwoche mit interessanten Workshops, politischen Diskussionen oder ernsten Frauenthemen können ab sofort bis Ende Oktober eingereicht werden unter ddiniro@bruehl.de. Alle Rückfragen werden unter 02232-793061 oder -792250 beantwortet.

Brühl | Freizeit & Kultur

Arezoo Molaei erhält Grafikpreis

Fassbenderpreis diesmal mit 3000 Euro dotiert

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Urkunde und Blumen gab es für die Preisträgerin aus den Händen von Bürgermeister Dieter Freytag. Foto: Harald Zeyen

Mit dem Joseph-und Anna-Fassbenderpreis für Grafik ist in diesem Jahr die Künstlerin Arezoo Molaei ausgezeichnet worden. Den diesmal mit 3000 statt 1500 Euro dotierten Preis überreichte Bürgermeister Dieter Freytag in der Alten Schlosserei.

Er dankte vor allem der Stifterfamilie Piet-Borgers, der Max Ernst-Gesellschaft und einem ungenannten Wohltäter für die Unterstützung. Nachdem im vergangenen Jahr die Verleihung nur digital durchgeführt werden konnte, kamen diesmal rund 50 Gäste in die Ausstellungsräume des Brühler Kunstvereins. Dort sind derzeit auch einige wichtige Arbeiten der iranischen Preisträgerin ausgestellt. Arezoo Molaei wurde 1986 geboren, studierte seit 2009 Grafikdesign und später Malerei in Teheran. Seit 2017 studiert sie an der Kunstakademie Münster.

Reisen in Metropolen

In ihrer Laudatio ermöglichte Mira Reeh den Gästen einen Zugang zu den grafischen Arbeiten Arezoo Molaeis. Ihr Thema sei das „Von außen-Schauen“ und nicht das „Hineinschauen“. Ihre Werke entzögen sich jeglicher politischer oder funktionaler Einordnung. „Sie sagt, wenn der Inhalt wichtig wird, tötet dies die Kunst“, so Reeh.

Der Jury eingereicht hatte Arezoo Molaei Fotos von Zeichnungen, die auf ihren Reisen in Metropolen wie Teheran entstanden sind. In ihrer Begründung der Preisvergabe heißt es u.a.: „…Wie spontan montiert sind situative Zeichnungen aus dem Alltag zu sehen. Umrisszeichnungen von Körpern erscheinen inszeniert, in ein Fenster gehängt. Andere sind am Rand eines Pools befestigt, von Wasser berührt. Gezeichnete Autos schweben über Teheran, entwerfen so ein anderes , aus ihrem Interesse an Urbanität gespeistes imaginäres Chaos…Diese sind Sehnsuchtszeichnungen von Erlebtem, transportieren Erfahrenes, ohne dass für den Betrachter eindeutige Emotion entschlüsselbar wird. Realitäten überlagern sich in geheimnisvoller Weise.“

Erforschung des Allgemeingültigen

Arezoo Molaei beobachtet bei ihren Reisen das Leben in bevölkerungsreichen Großräumen. Sie erforscht das Allgemeingütige, das allen Metropolen anhaftet. Von ihrer nicht unbedingt optimistischen Weltsicht, wie selbst sagt, zeugen die unbelebten, menschenleeren Orte. Dabei ersetzen entweder Gegenstände die handelnden Personen oder Umrisshaftes zeigt leere Hüllen statt Individuen.

Mit ihrem Werk „Don’t get up from your bed“ hatte sie sich für den Fassbenderpreis beworben. Es steht beispielhaft für ihr bisheriges Schaffen. Darauf befinden sich Zeichnungen von Autos teilweise auf Klebeband, teilweise direkt auf einer Fensterscheibe, die den Blick freigibt auf eine Metropole. Durch die Veränderung der Sichtweise ändert sich auch die Sichtweise auf die Kultur und das Lebensempfinden in urbanen Großräumen. Diese Veränderung des Blickwinkels scheint eine Metapher hierfür zu sein. Sie gilt sowohl für gegenwärtige als auch für vergangene Metropolen.

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Brühl | Freizeit & Kultur

1555 Euro für das Kajuja-Jubiläum

Großspende der Kreissparkasse Köln übergeben

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Kajuja-Vorsitzender Guido Schneider (l.) nahm den Spendenscheck aus den Händen von KSK-Filialdirektor Stefan Grathwohl entgegen. Rechts Schatzmeister Rudolf Schneider. Foto: Harald Zeyen

Pünktlich am 11. im 11. hat Filialdirektor Stefan Grathwohl eine Großspende der Kreissparkasse Köln an die KIG Kajuja Pingsdorf übergeben. Vorsitzender Guido Schneider und Schatzmeister Rudolf Schneider nahmen den Scheck mit großer Freude entgegen.

Der Anlass ist das 5 x 11-jährige Jubiläum der Pingsdorfer Karnevalsgesellschaft im kommenden Jahr. Nachdem zuletzt wegen Corona alle Veranstaltungen abgesagt werden mussten, ist die KIG fest entschlossen das Jubiläum zu feiern.

Zug kam zu den Jecken

Bereits bei der diesjährigen Aktion „Briefkasten-Kamelle“ stand die Kreissparkasse Köln hilfreich zur Seite. Mit viel Kreativität war die Idee hierzu gemeinsam mit Pingsdorfer Narrenzunft und Dorfgemeinschaft umgesetzt worden. Dabei kamen die Jecken nicht zum (ausgefallenen) Rosenmontagszug, sondern der Zug zu den Pingsdorfern. Kamelle, Schokolade und Strüssjer kamen quasi frei Haus. „Die positive Resonanz zeigte uns, wie wichtig dieses karnevalistische Lebenszeichen war“, sagte Schneider.

Attraktives Sitzungsprogramm

Groß gefeiert wird „55 Jahre Kajuja Pingsdorf“ am 12. Februar im Rahmen einer Jubiläumssitzung im Saal Kuhl. Dank der Spende der Kreissparkasse Köln kann ein attraktives Programm auf die Beine gestellt werden. Erwartet werden neben weiteren tollen Künstlern u.a. Knubbelefutz & Schmalbedaach, HaPe Jonen und Eff-Jott alias „Et Lisbeth“. Karten gibt es unter: www.kajuja-pingsdorf.de oder per Mail: karten@kajuja-pingsdorf.de. Auch bei den Vorstandsmitgliedern und in der Weilerswister Geschäftsstelle im Kiefernweg 12 sind Eintrittstickets erhältlich.

Die Kostümsitzung wird als 2G-Veranstaltung und mit zehn Prozent weniger Gästen durchgeführt. Bis dahin erscheint auch das Festbuch „55 Jahre Kajuja“. Der Heimatforscher und gebürtige Pingsdorfer Dr. h.c. Hans J. Rothkamp steuerte viele Texte und Bilder bei.

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Kinderdreigestirn stellt sich vor

Theo Achnitz neuer Träger des Karnevalsverdienstordens

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Das neue Brühler Kinderdreigestirn (v.l.) Amelie Goldschmidt, Ben Prickartz und Benjamin Scheid mit Kinderprinzenführer Walter Breidenbach. Foto: Harald Zeyen

Wie immer am 11. im 11. haben sich die neuen Brühler Tollitäten im Rathaus erstmals öffentlich präsentiert. Doch diesmal war es kein großes Dreigestirn, sondern das neue Kinderdreigestirn der Session 2021/22. Wegen Corona hatten die Kandidaten für das Erwachsenen-Trifolium zurückgezogen. Dies ist bereits seit längerem bekannt.

Und damit rückt das designierte Kinderdreigestirn in den Vordergrund. Nach einem Jahr Zwangspause wegen der Pandemie sind es drei „Nachwuchs-Jecken“ aus den Reihen der Fidelen Pänz. Bürgermeister Dieter Freytag begrüßte zum traditionellen Sessionsstart neben den jungen Tollitäten besonders FBK-Präsident Rainer Nieschalk. „Endlich können wir wieder Fastelovend feiern, allerdings fehlt uns das Dreigestirn“, sagte er. An dessen Stelle sorgten die Pänz dafür, dass der Karnevalsauftakt wieder wie gewohnt stattfinden konnte. Getreu dem Motto „Wat e herrlich Jeföhl – widder Fastelovend en Bröhl“.

Der Bauer wird „Prinzje“ genannt

Mit großem Beifall schickten die anwesende Karnevalistenriege die Kinder auf ihre aufregende Reise in die Session. Unterstützung bekommen sie bis Aschermittwoch nicht nur von ihren Eltern, sondern vom gesamten Corps ihrer Fidele Bröhler/Falkenjäger.

Der zehnjährige Prinz Ben I., auch bekannt als „Wibbelstätz“, ist ein echter kölsche Jung und wohnt seit 2016 in Brühl. Auch der 12-jährige Bauer Benjamin, dessen Corpsname „Prinzje“ ist, was leicht zu Verwechslungen führen könnte, wurde in Köln geboren. Die gerade noch elfjährige Jungfrau Amelie, das „Schrüfje“, ist zwar keine Kölsche, aber ein echtes Bönnscher Mädche. Mit dieser hochkarätigen karnevalistischen Herkunft und jugendlicher Power wollen sie den Großen zeigen, wie Dreigestirn geht. Unterstützt werden die kleinen Tollitäten von Kinderprinzenführer Walter Breidenbach.

Karnevalsverdienstorden verliehen

Ein weiterer Höhepunkt des bunten Abends im Kapitelsaal war die Verkündung des neuen Trägers des städtischen Karnevalsverdienstordens. In einer wie immer launigen Rede stellte Dieter Geuenich als Sprecher des Ordenskapitels den Auserwählten vor. Ausgezeichnet wurde der Vorsitzende der KG Treue Husaren, Theo Achnitz. Der Ur-Karnevalist war Mitglied in verschiedenen Karnevalsvereinen und im Männerballett der „Schloßgardinchen“. „Mehr als 40 Jahre war er facettenreich im Karneval tätig. Und wir wissen alle, dass kleine Menschen den Ehrgeiz haben, Großes zu leisten“, sagte Geuenich lächelnd. Den schweren gußeisernen Orden überreichte anschließend Bürgermeister Dieter Freytag unter großem Beifall an einen sichtlich bewegten Theo Achnitz.

Lächelnd, aber tief bewegt nahm Theo Achnitz den städtischen Karnevalsverdienstorden entgegen. Die Laudatio hielt Dieter Geuenich (2.v.r.). Foto: Harald Zeyen
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Kunstverein zeigt Blalla W. Hallmann

Ausstellung und Filmvorführung „Die Frohe Botschaft“

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Kunstvereinsvorsitzende Gaby Zimmermann und der Filmemacher Jean-Baptiste Filleau. Foto: Harald Zeyen

Den Abschluss des Veranstaltungsjahres im Brühler Kunstverein bildete eine Ausstellung mit Werken des deutschen Malers Blalla W. Hallmann. Gezeigt wurden Leihgaben der Kunstvereinsmitglieder. Vor der Vernissage war das Filmportrait „Die Frohe Botschaft“ des Filmemachers Jean-Baptiste Filleau über den Künstler im Zoom-Kino zu sehen.

Hallmann lebte von 1941  bis 1997 und hatte eine spezielle Verbindung zur Schlossstadt. Hallmann bewohnte von 1982 bis 1984 die „Villa Minima“, das damalige Ausstellungsgebäude des Brühler Kunstvereins in der Kempishofstraße. Dort befindet sich heute das Museum für Alltagsgeschichte befindet. Er leitete zahlreiche Radier- und Malkurse und ist vielen Brühlern bis heute noch in Erinnerung. Der Kunstverein präsentierte zuletzt vor 21 Jahren Hallmanns Werke in der Rathausgalerie. Hallmann-Kenner Dr. Peter Hörstrup gab damals eine Einführung in die Ausstellung.

Rätselhaft anmutendes Werk

Jean-Baptiste Filleau hatte 1992 in Berlin eine Blalla W. Hallmann-Ausstellung besucht. Dabei offenbarten sich ihm überraschende Zusammenhänge im rätselhaft anmutenden Werk. Zunächst sprachlos und nachdenklich, dann zunehmend mit einem befreienden Lachen blieb er zurück. Sein Wunsch war es nun, den Künstler persönlich kennenzulernen. Erste Film- und Tonaufnahmen entstanden 1995 bei einem Besuch bei Hallmann. Doch bald darauf erkrankte der Künstler schwer und starb 1997. Doch seine teilweise provozierenden, manchmal schockierenden Bilder wirkten in Filleau weiter.

In den Kosmos eingetaucht

Zwei Jahrzehnte nach seinem ersten Impuls und nach einigen Versuchen, eine Finanzierung zu finden, entschied er sich, den Film zu realisieren. Monatelang tauchte er in Blalla W. Hallmanns fantastischen Kosmos ein, hat weiteres Archivmaterial durchsucht, bis er zur endgültigen Form fand.

Das experimentelle Essay mit dem Titel „Die Frohe Botschaft“ wurde 2019 auf den Hofer Filmtagen erstmals vorgestellt und positiv aufgenommen. Dass der Film jetzt auch in Brühl zu sehen sein wird, ist u.a.durch den Kontakt Filleaus mit dem Kunstvereinsgründungsmitglied Willi Frommberger gekommen. Frommberger war nicht nur Hallmann-Experte, sondern auch Sammler – und mit dem Künstler persönlich bekannt. Und so war es für die Kunstvereinsvorsitzende Gaby Zimmermann klar, die Filmvorführung mit einer Sonderausstellung zu kombinieren.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Fastelovend ist wieder zurück in Brühl

Begeistertes Publikum bei der Herrensitzung der Schloßgarde

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Als hätte es nie eine Pause im Karneval gegeben, so feierten die Herren im fast ausverkauften Tanzsportzentrum. Foto: Harald Zeyen

Mit einer gelungenen Herrensitzung im Tanzsportzentrum feierte die Schloßgarde rut-wieß einen gelungenen Auftakt in den Sitzungskarneval. Gleichzeitig kehrte der Karneval nach fast zweijähriger „Durststrecke“ wieder zurück.

Kein Wunder also, dass die Männer im Schatten ihrer Pittermännchen begeistert mitgingen. Literat Wolfgang Vaupel hatte ein großartiges Programm zusammengestellt. Eigentlich hätte er es bereits vor einem Jahr präsentieren wollen, doch Corona hatte etwas dagegen. Stehende Ovationen und Zugabe-Rufe gab es für die tolle Rede von Martin Schopps. Zuvor zeigte das komplette rot-weiße Corps, dass es absolut nichts verlernt hat. Insbesondere die Clownkinder, das rot-weiße Tanzcorps und das Gardecorps der Gesellschaft bekamen zum Auftakt viel Beifall.

„Großartiger Tag“

Das Brühler Sessionsmotto „Wat e herrlich Jeföhl, widder Fastelovend en Bröhl“ gab die Stimmung im Saal auf den Punkt wieder. Für ausgelassene Stimmung sorgten die kölschen Bands Kasalla, Domstürmer und Druckluft. Mit dabei waren auch Manny der Rocker, die Fauth Dance Company und viele weitere Spitzenkräfte.

Sitzungspräsident Roland Mohlberg hatte als Moderator der Sitzung alles im Griff. Senatspräsident Fritz Wittig sorgte sich hingebungsvoll um die Ehrengäste, allen voran um die Sponsoren der Gesellschaft. Vizepräsident Karl-Heinz Thrum freute sich, dass die Besucher mit viel Geduld die 3G-Kontrollen über sich ergehen ließen. „Alles hat sehr gut geklappt. Es war ein großartiger Tag für unsere Schloßgarde“, sagte er.

Events der Schloßgarde

Als nächste Veranstaltung steht nach dem traditionellen Gardecorpsappell die Damensitzung am 29. Januar 2022 im Tanzsportzentrum auf der Agenda. An gleicher Stätte startet dann am 12. Februar eine Riesen-Karnevalspartysause mit tollen Gästen. Alle Informationen rund um die Schloßgarde-Events finden Interessierte unter: www.schlossgarde-bruehl.de. Und im kommenden Jahr wollen die Rut-Wießen wieder ihr Brunnenfest und den Wein- und Spargelmarkt veranstalten.

Der Bröhlsche Fastelovend ist zurück: Fast zwei Jahre nach ihrer letzten Veranstaltung meldete sich die Schloßgarde eindrucksvoll zurück. Foto: Harald Zeyen
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Brühl | Freizeit & Kultur

Sehnsuchtsorte gemalt und beschrieben

Mitmachaktion im Rahmen des Literaturherbstes Rhein-Erft

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Die Vielfalt der eingereichten Arbeiten zum Thema „Sehnsuchtsorte“ begeisterte die Jury. Foto/Collage: Stadt Brühl

Das Veranstaltungsmanagement der Stadt Brühl hatte zu einer Mitmachaktion zum Motto „Sehnsuchtsorte“ aufgerufen. Diese fand im Rahmen des diesjährigen Literaturherbstes Rhein-Erft statt. Eine vielköpfige Jury hat jetzt die schönsten Einreichungen gekürt. Sie bestand aus Vertreterinnen der Stadtbücherei, der Buchhandlung Brockmann, der Kunst- und Musikschule sowie des städtischen Veranstaltungsmanagements.

Vielfalt begeisterte

Insbesondere die Vielfalt der Einreichungen in Form von gemalten Bildern, Bastelarbeiten, Gedichten und Kurzgeschichten begeisterte die Jury.

In der Kategorie der Kinder überzeugt Dilara Koc mit ihrer Bastelarbeit und der dazugehörigen Geschichte „Das Wunder der Natur“. Diese bildet das Erlebnis in der Natur mit all seinen Geräuschen, Gerüchen und Gefühlen ab.

Den 2. Platz belegt der fünfjährige Joshua Haskell mit seinem Wunschort „Mit dem Flugzeug ans Meer fliegen“. Diesen zeichnet er mit Acrylfarbe auf eine Leinwand. Mit einer Flaschenpost aus Ameland erzielt Marit Wehner den 3. Platz.

Für viele liegt ein Ort der Sehnsucht in der Ferne, aber nicht für Thea Wingbermühle. Sie belegt den 1. Platz bei den Erwachsenen mit ihrem Lagerlied. Dieses hat ihr Vater ihr nach seiner Rückkehr aus der russischen Kriegsgefangenschaft mitgebracht. Darin wird die Sehnsucht nach Heimat und Familie thematisiert.

Sabine Calmbacher überzeugt mit ihrem Gedicht „Kindheit“. Sie beschreibt die Sehnsucht nach der unbeschwerten Zeit als Kind und erreicht damit den 2. Platz. Mit einer Aquarellzeichnung zeigt Claudia Haskell ihren Sehnsuchtsort am Wasser unter einem Wolkenhimmel und erzielt dadurch den 3. Platz.

Schöne Preise

Die Gewinner:innen können sich u.a. über eine Führung in den Brühler Schlösser und über Gutscheine der Buchhandlung Brockmann freuen. Außerdem besuchen sie das Max Ernst-Museum oder einen Workshop in seinem Fantasielabor.

Die Stadt Brühl bedankt sich abschließend bei allen Teilnehmenden für die kreativen und einzigartigen Einreichungen.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Lydia Benecke – PsychopathINNEN

Wie Sie ticken, was Sie ausmacht und wie Sie sich von Ihren männlichen Artgenossen unterscheiden.

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Die Autorin Lydia Benecke zu Gast in Brühl / Foto: Stadt Brühl

Am Samstag, den 20.11. um 19:30 Uhr liefert Diplompsychologin Lydia Benecke in der Galerie am Schloss Einblicke in ihr Buch PsychoptahINNEN. Was macht weibliche Psychopathen aus? Was unterscheidet Psychopathinnen von ihren männlichen „Artgenossen“? Kann man sie erkennen? Kriminalpsychologin und Straftätertherapeutin Lydia Benecke erklärt anhand realer Fälle die typischen Eigenschaften und Strategien psychopathischer Straftäterinnen. Serienmörderinnen, die Fremde, Verwandte und sogar die eigenen Kinder töteten – ohne die geringsten Gewissensbisse.

Was geht in solchen Frauen vor? Wie werden sie zu dem, was sie sind? Welche evolutionären Ursachen gibt es für Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Straftätern? Wie unterschiedlich ist die Wahrnehmung von identischen Straftaten je nachdem, ob sie durch Frauen oder durch Männer begangen werden, in Medien und Gesellschaft? Kommen Sie mit auf eine Reise durch die „Psychologie des weiblichen Bösen“…

Bei der Veranstaltung herrscht freie Platzwahl.

Karten sind im Vorverkauf ab 27,30 € / ermäßigt 20,70 € im brühl-info, (Uhlstraße 1, 50321 Brühl), Tel. 02232 79-345, online im Veranstaltungskalender der Stadt Brühl oder in allen bekannten Vorverkaufsstellen von Köln-Ticket erhältlich. Mögliche Restkarten werden an der Abendkasse verkauft.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Projekt Erlebnisgarten

Neue naturnahe Eventlocation im Entstehen

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Viel zu tun ist derzeit im entstehenden Erlebnisgarten in Kierberg für Vorsitzende Luisa Thormeier (l.) und Vorstandsmitglied Isabelle Fanger mit Hund Hatschi. Foto: Harald Zeyen

Auf dem ehemaligen Hundesportplatz in Kierberg entsteht derzeit das Projekt Erlebnisgarten. Ab dem kommenden Jahr können dort Kinder und Jugendliche an naturnahen Events teilnehmen. Der Zugang erfolgt über den Waldweg an der Talstraße unterhalb der Theodor-Heuss-Straßenbrücke.

Die Idee zu diesem Projekt hatte Luisa Thormeier. Sie arbeitet im Rahmen der ambulanten Jugendhilfe mit Schwerpunkt Erlebnispädagogik. Schon lange hatte sie das rund 3000 Quadratmeter große brachliegende Gelände im Blick. Kurzerhand gründete sie den Verein Erlebnisgarten, dessen Vorsitzende sie auch wurde. In der Vorstandsarbeit wird sie von Isabelle Fanger und Udo Segschneider unterstützt.

Arbeiten schreiten voran

Die Mitglieder sind mittlerweile ein gutes Stück bei der Aufarbeitung des Grundstücks vorangekommen. Auch das heruntergekommene Vereinsheim wird nach und nach auf Vordermann gebracht, damit es später für Feiern usw. vermietet werden kann. Alle (künftigen) Gäste werden von der Schaufensterpuppe Claudette und dem Hund Hatschi herzlich begrüßt.

„Unser Hauptanliegen ist es, jungen Menschen die Natur in all ihren Facetten näher zu bringen“, sagt Thormeier. Insbesondere nach dem Lockdown sei es wichtig, in die Natur zu gehen, um im Wald Ruhe zu finden. Kinder können sich gewissermaßen neu „erden“.

Demnächst wird es möglich sein, auf dem Gelände zu zelten und am Lagerfeuer zu übernachten. Zum naturnahen „Unterwegssein“ gehört es dann auch, aktiv zu pflanzen und anschließend die Ernte „einzufahren“.

Ehrenamtliche Aktivitäten

„Unser Angebot gilt natürlich ebenso für Einrichtungen der Jugendhilfe, die sich bei uns schon jetzt informieren können“, sagt Thormeier. Erreichbar ist sie unter L.thormeier@erleben-macht-menschen.de (Tel.: 0157-31466108).

Alle Aktivitäten laufen ehrenamtlich, der Verein finanziert sich über Spenden. Die Vermietung der Räumlichkeiten soll die Kosten decken helfen. Für diese ist Isabelle Fanger zuständig.

Um über den Erlebnisgarten zu informieren, soll im Frühjahr 2022 ein Tag der offenen Tür stattfinden. Bis dahin werden Flyer verteilt. „Und wir vertrauen darauf, dass die Mund-zu-Mund-Propaganda erfolgreich sein wird“, so Luisa Thormeier abschließend.

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Brühl | Aktuelles

Jugendzentrum „City-Treff“ zieht um

Ab dem 08.11.21 begrüßt das neue Team im Clemens August Forum.

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Das neue Team des Jugendzentrums City-Treff / Foto: Stadt Brühl

Nach der coronabedingten Pause und der Neugestaltung nimmt das Jugendzentrum „CityTreff“ den Betrieb am Montag, den 08.11.2021 ab 15 Uhr auf. Noch bevor das Clemens August Forum am 10.12.21 durch den Bürgermeister eröffnet wird, öffnen die Mitarbeitenden die Türen zum Zentrum. Das neu aufgestellte Team des CityTreffs und der Straßensozialarbeit freut sich auf die vielen Jugendlichen, die die neuen Räumlichkeiten und die neuen Möglichkeiten des Jugendzentrums erleben möchten.

Neues Team freut sich auf Kids und Jugendliche

Zweimal in der Woche darf auch die angrenzende Turnhalle des Clemens August Forum, zu festen Zeiten, für Sportangebote genutzt werden. „Wir haben alle lange darauf warten müssen! Jetzt freuen wir uns, endlich die Ideen zu Aktionen und Projekten gemeinsam mit den Jugendlichen umsetzen zu können“, so die Mitarbeitenden des City Treff Jörg Preßer, Natalia Gül und Jenny Herre. Auch die Öffnungszeiten konnten erweitert werden. So öffnet der City Treff Montag, Dienstag und Donnerstag von15.00 bis 21.00 Uhr. Am Freitag ist sogar von 15.00- 22.00 Uhr geöffnet. Mittwochs soll ein Tag für Mädchen stattfinden und das Jugendzentrum öffnet an diesem Tag in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr. Das Jugendzentrum an der Clemens-August-Schule ist nun über den Nord – Süd- Weg zu erreichen und befindet sich in der ersten Etage.

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Brühl | Freizeit & Kultur

Kleinkunstfestival im Autohaus Offizier

Zum elften Mal Kultur in der Garage

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Gemeinsam mit Autohaus-Chef Hardy Offizier (3.v.r.), den Sponsoren Janina Rau (Volksbank, 2.v.r.) und Martin Loesch (Stadtwerke, 2.v.l.) sowie dem Orgateam des Kulturamtes präsentierte Bürgermeister Dieter Freytag (4.v.l.) die KulturGarage 2021. Foto: Harald Zeyen

Anfang Dezember findet zum elften Mal das Kleinkunstfestival KulturGarage in der Werkstatt von Citroen Offizier in der Kölnstraße 73 statt. Veranstaltet wird es von der Stadt Brühl in Zusammenarbeit mit Autohaus-Chef Hardy Offizier

Die Gäste erwartet ein Programm mit herausragenden musikalischen Darbietungen, brillantem Poetry Slam und Kabarett der Extraklasse. Bei der Programmvorstellung dankte Bürgermeister Dieter Freytag vor allem den Sponsoren der Volksbank und des Stadtwerke. Diese wurden vertreten durch Janina Rau und Martin Loesch.

Zwischen Hebebühne und Werkbank

„Die Besucher werden diejenigen vier Veranstaltungen erleben, die in 2020 ausfallen mussten“, sagte Freytag. Neu ist die Verkostung der Gäste durch das TK’s Catering: Thomas Klose wird erstmals zwischen Hebebühne und Werkbank für das leibliche Wohl sorgen. Hardy Offizier würdigte die gute Zusammenarbeit mit dem Orga-Team des Kulturamtes. „Sie kennen meine Werkstatt mittlerweile besser als ich“, sagte er lächelnd.

Dort präsentiert das Komikerduo ONKeL fISCH am 9. Dezember um 20 Uhr einen ganz besonderen Jahresrückblick. Über das turbulente Jahr 2021 wird nach Herzenslust gespottet, gelobt, geschimpft, gesungen und getanzt.

Am 10. Dezember um 20 Uhr betritt Mathias Tretter die Werkstattbühne. Über sein neues Programm Sittenstrolch sagt er: „Ich war immer neidisch auf Komiker in Diktaturen. Wenn jeder Witz dein letzter sein kann, fühlst du dich gebraucht.“

Die a capella-Band Rock4 verwandelt die Autowerkstatt am 11. Dezember um 20 Uhr in ihren ganz persönlichen Konzertsaal. Die vier Sänger kehren zu ihren Wurzeln zurück, in der es allein um Gesang und Vokalakrobatik ging.

Poetry Slam zum Abschluss

Das Finale der KulturGarage 2021 beschließt am 12. Dezember um 19 Uhr der Poetry Slammer Rainer Holl. In seinem ersten Bühnenprogramm „Optimist auf niedrigem Niveau“ zerlegt er die Absurditäten unseres spätkapitalistischen Alltags.

Rainer Holl ist „Optimist auf niedrigen Niveau“. Er gastiert am 12. Dezember in der KulturGarage. Foto: Constantin Timm

Karten sind im Vorverkauf zu 22,90/ ermäßigt 14,10 Euro nicht nur im brühl-info, Uhlstraße 1, erhältlich. Sie gibt es auch im Webshop unter https://dtsinhousesales2.derticketservice.de/stadtbruehl.webshop/. Mögliche Restkarten werden an der Abendkasse verkauft. Ausführliche Informationen zu den vier Veranstaltungen findet man u.a. unter https://www.bruehl.de/veranstaltungen.aspx.

Das beliebte Festival wird auch gefördert von der Bundesregierungsbeauftragten für Kultur und Medien im Rahmen des Förderprogramms „Neustart Kultur“.

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