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Wachtberg

Erfolg für TTC Fritzdorf

Schachjugend Fritzdorf schreibt erneut Geschichte

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Schachjugend des TTC Fritzdorf: Rang 3 von den besten 40 U12w-Mädchen bei den Deutschen Meisterschaften 2021 in Magdeburg im Maritim Hotel - Maria Burlutskaia. (Foto: M. Burlutskaia)

Die Schachjugend der Schachabteilung des TTC Fritzdorf gelingt es seit einigen Jahren immer wieder, bis zur Deutschen Meisterschaft zu kommen. Vor allem in den beiden letzten Jahren und nun auch wieder in der Saison 2021/2022.

So spielte Wachtbergs Schachjugend erfolgreich in drei Wettbewerben bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Magdeburg und in Willingen mit:

  • Die U10-Schachjugend Fritzdorf erreichte Rang 20 von 40 Teams.
  • Die U12-Schachjugend  Fritzdorf erreichte Rang 17 von 21 Teams.
  • U12w-Schachjugend Fritzdorf: Maria Burlutskaia wurde Dritte der Deutschen Meisterschaft 2021 

Die Schachjugend des TTC Fritzdorf krönt in diesem Jahr ihre gute Jugendarbeit einmal mehr mit diesen drei Teilnahmen bei den Deutschen Meisterschaften 2021.

Den Höhepunkt setzte Maria Burlutskaia, die in einem hochklassigen Finale die amtierende deutsche Meisterin vor 200 Zuschauern und internationalen Großmeistern nach drei Stunden und 40 Zügen besiegte und sich damit 7 aus 9 Punkten holte. Punktegleich mit Rang 2, gegen die sie im Spiel vorher auch gewann.  Maria Burlutskaia wurde in der Schach AG der Schlossbachschule Röttgen mit acht Jahren entdeckt.

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Bürgermeister vor Ort

Jörg Schmidt lädt zum Bürgerdialog in allen Wachtberger Ortschaften ein

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Jörg Schmidt
Bürgermeister Jörg Schmidt / Foto: Gemeinde Wachtberg

Bürgermeister Jörg Schmidt besucht aktuell im Rahmen einer Tour alle Wachtberger Ortschaften. Dabei möchte er mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins Gespräch kommen, über aktuelle Themen berichten und für Fragen rund um den jeweiligen Ortsteil zur Verfügung stehen.

„Mir ist es wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ins persönliche Gespräch zu kommen. Dieses Format soll ohne feste Tagesordnung und in zwangloser Atmosphäre eine Möglichkeit bieten, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben zu allen Themen, die die Menschen vor Ort bewegen“, freut sich Bürgermeister Jörg Schmidt. Das gelte insbesondere für die Einwohner, die vielleicht weniger Gelegenheit haben, für Gespräche ins Rathaus zu kommen.

Zu den Terminen trifft sich der Bürgermeister mit allen Interessierten an den angegebenen Treffpunkten. Bei Bedarf findet auch ein kleiner Rundgang durch die Ortschaft statt, um verschiedene Örtlichkeiten direkt in Augenschein nehmen zu können. Bei schlechtem Wetter muss der Termin ggf. kurzfristig abgesagt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Die Mitglieder der jeweils zuständigen Ortsausschüsse werden ebenfalls eingeladen. In den kommenden Jahren soll diese Reihe wiederholt werden, so dass auch Treffpunkte und Rundgänge in anderen Teilen der jeweiligen Ortschaften möglich werden.

  • 21.09. / 17 Uhr Gimmersdorf / Kommunalweg 7
  • 22.09. / 17 Uhr Fritzdorf / Oevericher Str. 15
  • 28.09. / 17 Uhr Holzem / Anton-Raaff-Platz
  • 29.09. / 17 Uhr Berkum / Rathausstr. 34
  • 30.09. / 17 Uhr Ließem / Marienforster Weg 14
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Wachtberg

Wachtberg: Alles aus einer Hand

Enewa GmbH erhält Zuschlag für Gasnetzkonzession in Wachtberg

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Gasnetzkonzessionsvertrag unterzeichnet: (vorne v.l.n.r.) Bürgermeister Jörg Schmitz und Kai Birkner sowie (hinten v.l.n.r.) Swen Christian und Volker Strehl. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

Die enewa GmbH hat sich – gemeinsam mit ihrem Partner, der Regionetz GmbH aus Aachen – erfolgreich um die Ende 2023 auslaufende Gasnetzkonzession in Wachtberg beworben. Der Wachtberger Gemeinderat hat der enewa in seiner Sitzung am 29.06.2021 den Zuschlag erteilt. Vorangegangen war ein bereits 2019 ausgeschriebenes und sich bis jetzt erstreckendes Vergabeverfahren der Gemeinde Wachtberg nach den energierechtlichen Vorgaben. Hiernach müssen Konzessionsverträge spätestens alle 20 Jahre in einem förmlichen Vergabeverfahren vergeben werden.

Am 06.09.2021 wurde der neue Gasnetzkonzessionsvertrag von Wachtbergs Bürgermeister Jörg Schmidt, dem Beigeordneten Swen Christian und den beiden Geschäftsführern der enewa GmbH, Kai Birkner und Volker Strehl,  unterzeichnet. Die zwanzigjährige Laufzeit dieses Vertrages beginnt Ende 2023. Die enewa wird das Netz von dem bisherigen Konzessionär und Netzbetreiber übernehmen, dies ist die heutige e-regio GmbH als Nachfolgegesellschaft der ehemaligen Regionalgas Euskirchen GmbH.

Bürgermeister Schmidt zeigt sich zufrieden mit dem Vertragsabschluss: „Wir freuen uns, mit der enewa einen kompetenten und zugleich lokalen Partner für den Betrieb des Gasnetzes gefunden zu haben. Auf diese Weise entstehen Wertschöpfung und Arbeitsplätze hier vor Ort.“ Birkner ergänzt: „Mit der Übernahme des Wachtberger Gasnetzes können wir unsere Dienste gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern in Wachtberg perfekt abrunden. Nachdem wir bereits das Stromnetz und auch die Wasserversorgung im gesamten Gemeindegebiet betreiben, können wir den Wachtbergerinnen und Wachtbergern künftig in allen Energie- und Wasserfragen einen Service aus einer Hand bieten.“

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Wachtberg

Wer entdeckt die Bienenkönigin?

Apfelroute: Neue Erlebnisstation in Kürrighoven

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Apfelroute-Erlebnisstation: (v.l.) Monique Lebahn, Werner Luhmer, Dr. Stefan Thomas mit Beigeordnetem Swen Christian und Bürgermeister Jörg Schmidt. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

Das rote Apfelroute-Logo auf hohem Holzstamm weist den Weg zur neuen Erlebnisstation in der „Alten Höhle“ in Kürrighoven. Auf dem idyllisch gelegenen Platz im Grünen zieht einen sofort eine überdimensionale hölzerne Biene in ihren Bann. Auf einer Infotafel steht Wissenswertes zu Honigbienen und Streuobstwiesen, richtig spannend wird es weiter hinten am Schaubienenkasten.

Apfelroute-Erlebnisstation: Welche ist die Bienenkönigin? (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

Apfelroute jetzt mit Erlebnisstationen

Seit 2019 können Radfahrer auf dem 124 Kilometer langen Themenradweg „Die rheinische Apfelroute“ die Schönheit und Vielseitigkeit des größten Obst- und Gemüseanbaugebiets Nordrhein-Westfalens erleben. Vorbei an blühenden Obstplantagen, Gemüsefeldern, regionalen Hofläden und  malerischen Hof-Cafés. Unterwegs gibt es jetzt zwölf neu gestaltete Rastplätze mit Erlebniselementen, die das Thema „Landwirtschaft und Kulturlandschaft“ interaktiv und spielerisch den Gästen, insbesondere Familien mit Kindern, vermitteln.

Streuobstwiese und Honigbiene

Dass diese Themen im Fokus der nun fertiggestellten Kürrighovener Station stehen, ist unübersehbar. Die große Bienenfigur überrascht mit beweglichen Flügeln. Wer hat sich nicht schon mal vorgestellt, wie es wäre, Flügel zu haben? Davor stehend bekommt man einen ersten Eindruck. Auf der Infotafel wird die Bedeutung der Honigbiene erklärt, deren Wirtschaftsleistung oft unterschätzt, dabei aber enorm ist. Darüber hinaus gibt es Wissenswertes zu alten Apfelsorten und zur Bedeutung von Streuobstwiesen. Ein Bienenvolk beobachten kann man schließlich im Bienenhaus. Und, wer findet die Königin, die Biene mit dem grünen Punkt?

Begeisterung auch beim Stadtoberhaupt

Bürgermeister Jörg Schmidt und Beigeordneter Swen Christian, die den neuen  Erlebnispunkt am 13. Juni besichtigten,zeigten sich begeistert von der ersten Apfelroute-Erlebnisstation in Wachtberg, eine zweite ist am Ehrenmal in Berkum geplant. „Das ist eine wunderbare Sache!“ richtete Schmidt seinen Dank an Monique Lebahn vom Rhein-Voreifel-Touristik e.V. Der Verein leitet federführend das Projekt. Lebahn hätte sie alle sehr gut motiviert, freuten sich dann auch Dr. Stefan Thomas, Vorsitzender des Wachtberger Streuobstwiesenvereins, und der Niederbachemer Metallbauer Werner Luhmer, der u.a. die Ständerkonstruktionen und Fahrradständer gefertigt hat. Beide haben sich mit Fachwissen und Tatkraft begeistert am Projekt beteiligt. Luhmer nicht nur in Wachtberg, er zeichnet verantwortlich für die Metallarbeiten aller zwölf Stationen. Besonderer Dank gilt auch Imker Lothar Jentsch für den Bau und die weitere Betreuung des Schaubienenkastens, dem Deutschen Imkerbund, mit Sitz im Villip, für die fachliche Begleitung sowie den Bauhofmitarbeitern der Gemeinde Wachtberg, die das Areal hergerichtet und bei der Aufstellung der Elemente mitgewirkt haben.

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Wachtberg

14. Wachtberger Kulturwochen eröffnet

Musikalischer Brunch und eine Pre-View-Ausstellung.

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Eröffnungskonzert: (v.l.) Ingrid Wessels und Natalia Kazakova mit Gastgeber Michael Franke und Bürgermeister Jörg Schmidt. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

„Toll, dass die Kulturwochen dieses Jahr wieder stattfinden“, „Schön, endlich wieder ein Konzert!“… derart fröhlich klang es vielfach aus der Gästeschar, die sich am 25. Juni zum Eröffnungskonzert der 14. Wachtberger Kulturwochen im Atelier von Michael Franke in Gimmersdorf einfand.

Voller Zuversicht geplant

„Hätten Sie vor drei Monaten gedacht, dass wir heute hier sitzen können?“ fragte dann auch Bürgermeister Jörg Schmidt in seiner Begrüßungsrede. Nicht zuletzt die überwältigende Resonanz der Wachtberger Künstlerinnen und Künstler hätte klar gemacht, so Schmidt: „Wir wagen es und zeigen Mut!“ Optimismus, der jetzt belohnt wurde. Die Corona-Inzidenzen sind aktuell konstant auf einem niedrigen Level, so dass, wenn auch immer noch mit einigen, aber leicht machbaren Schutzvorgaben, die Kulturwochenveranstaltungen größtenteils durchgeführt werden können. Schmidt wünschte Teilnehmern wie Besuchern viel Vergnügen bei den nun beginnenden zwei Wochen Kultur pur, dem Kulturevent in Wachtberg, das selbst überregional Beachtung findet. „Die Wachtberger Kulturlandschaft sucht ihresgleichen!“

Ausstellung als Pre-View nur für Wachtberg

Michael Franke, dem Schmidt herzlich für dessen neuerliche Gastfreundschaft und engen Verbundenheit zu Wachtberg dankte, lobte die besonders schöne Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Er sei jetzt zum zehnten Mal mit dabei, freute Franke sich. Und er überraschte die Anwesenden mit der Mitteilung, dass er in Wachtberg, sozusagen als Pre-View, im Rahmen der Kulturwochen einen Großteil seines neuesten Bilderzyklus zeige. Insbesondere lud er alle Interessierten zu seinen Führungen ein, in denen er die Werke und deren Entstehung näher erläutern werde. Zum diesjährigen 700. Todestag von Dante Alighieri sollen die Kunstwerke dann ab 14. September im Hauptsitz der Dante-Stiftung in Rom zur Ausstellung kommen.

Musikalischer Brunch… zu später Stunde

Zur Eröffnung der diesjährigen Wachtberger Kulturwochen hatten Natalia Kazakova (Violoncello) und Ingrid Wessels (Piano) zu einem „Musikalischen Brunch der Vielfalt“ eingeladen. Wobei im Titel der Ausdruck ‚Brunch‘ für ein abendliches Konzert doch missverständlich sei, amüsierte sich Wessels zu Beginn und dankte den Gästen umso herzlicher dafür, der Einladung zu dieser Zeit gefolgt zu sein. Rund 100 Gäste konnte sie begrüßen… alle verantwortungsvoll im Vorfeld angemeldet, geimpft oder frisch getestet und mit Maske. Die Corona-Schutzvorgaben schienen der Vorfreude keinen Abbruch getan zu haben. Und so lauschten alle sichtbar gut gelaunt den musikalischen Darbietungen der beiden Musikerinnen, die mit Konzerten in den Vorjahren das Publikum bereits mehrfach begeistert hatten.

Seltene Musikschätze

Das Programm hielt dieses Mal, wie im Titel genannt, wahrlich eine musikalische Vielfalt vor. Eine flotte Humoreske, ein beschwingter Georgischer Tanz und ein wunderschönes Scherzo von den wohl eher weniger bekannten Komponisten Mikhail Bukinik, Artemis Ajwasjan und Daniel van Goens stimmten die Zuhörer auf einen abwechslungsreichen Musikabend ein. „Ich will Cello lernen“, habe sie zu ihren Eltern gesagt, als sie als Siebenjährige dieses Stück zum ersten Mal gehört habe, erzählte Kazakova mit Blick auf das folgende Impromptu von Alexander Arutjunjan. Die einst kindliche Begeisterung stellte sich auch schnell bei den Wachtberger Zuhörerinnen und Zuhörern ein, beeindruckt dieses Werk durch mitunter überraschende Cellotöne, die Kazakova nicht durch Streichen, sondern durch rhythmisches Schlagen des Bogens auf die Saiten erzeugte. Bravo!

Bekannte Melodien

Mit Dmitri Schostakowitschs Sonate op. 40 und dessen bekanntem Walzer Nr. 2 hielt das Programm Musik eines berühmteren Komponisten vor, der, wie Wessels erläuterte, in einer bewegten Zeit lebte, was sich auch in dessen Werken auf unterschiedliche Weise widerspiegele. Mit einer Melodie aus Antonin Dvoráks Zigeunerliedern, dem „I Giorni“ von Ludovico Einaudi in einer beeindruckenden eigenen Bearbeitung für Piano und Cello von Kazakova ging das Konzert dem Ende zu. Krönenden Abschluss bildeten zwei bekannte Stücke – César Francks Kirchenlied „Panis Angelicus“ und aus Giacomo Puccinis unvollendeter Oper Turandot das „Nessun dorma“. Mit brausendem Applaus bedankten sich die Gäste für dieses schöne Konzert. Da blieb natürlich eine Zugabe nicht aus, mit „Gabriels Oboe“ von Ennio Morricone verabschiedeten sich die beiden Musikerinnen … zumindest für dieses Mal. Man darf gespannt sein auf weitere Konzerte des sympathischen Duos.

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Wachtberg

Freiwillige Feuerwehr sorgt für große Erleichterung

Fahrdienst zum Impfzentrum für Ü80-Jährige rege genutzt.

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Das Ehepaar Henk war eines der ersten, das von der Freiwilligen Feuerwehr (Fahrer hier: Kay Wühle) zum Impfzentrum nach St. Augustin gefahren wurde. (Foto: Gemeinde Wachtberg/mm)

„Vielen Dank! Sie haben uns sehr geholfen!“. Ein derart herzliches Lob erhielten die Fahrer gleich mehrfach. Der Fahrdienst zum Impfzentrum in Sankt Augustin, den Bürgermeister Jörg Schmidt für die über 80-jährigen Wachtberger Bürgerinnen und Bürger initiiert hatte, war eine rundum gelungene Aktion.

Weil der Weg von Wachtberg bis nach Sankt Augustin für die meisten Seniorinnen und Senioren nicht ohne große Umstände und ohne Hilfe zu meistern gewesen wäre, hatte Schmidt mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr diesen Service auf die Beine gestellt. Gleich 18 Angehörige der Feuerwehr fanden sich bereit, die Fahrten durchzuführen. Und das Angebot wurde dankbar angenommen. Bei Iris Engel im Vorzimmer des Bürgermeisters gingen laufend Terminanfragen ein. So fuhren die Ehrenamtler schließlich in der Zeit von Mitte März bis Ende Mai über 100 Mal nach Sankt Augustin und legten dabei insgesamt gut 6.000 Kilometer zurück. Rund 250 Stunden haben die Feuerwehrleute geleistet. Teilweise war die Resonanz so groß, dass bis zu vier Fahrzeuge gleichzeitig unterwegs waren – wohlgemerkt, aus Corona-Sicherheitsgründen gab es keine Sammelfahrten, sondern jeweils Einzelfahrten. Einzig Ehepaare durften zu zweit fahren.

„Für viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger war unser Fahrdienst eine enorme Erleichterung. Das wurde auch immer wieder zum Ausdruck gebracht“, freut sich Schmidt gemeinsam mit den an der Aktion Beteiligten der Freiwilligen Feuerwehr über die große positive Resonanz. Der Fahrdienst ist inzwischen beendet, da die Gruppe der Ü-80-Jährigen bereits ihre Zweitimpfung erhalten hat und auch ein Impfen durch die Hausärzte jetzt möglich ist.

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Wachtberg

Kunstausstellung „los-g-lassen“

Vom Festhalten beim Loslassen

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Bildergarten Foto: Monika Clever

Im Rahmen der 14.Wachtberger Kulturwochen öffnet der Bildergarten von Monika Clever wieder seine Pforten. Der Titel der diesjährigen Ausstellung „los-g-lassen – vom Festhalten beim Loslassen“ lässt  keinen Zweifel am diesjährigen Ausstellungsthema.

Es geht um all die scheinbar überflüssigen Dinge, die das Leben bereichern, die aber durch ein Zuviel eben auch Ballast darstellen können. Angesichts überquellender Schränke geht es also im wahrsten Sinne des Wortes um die Frage: „Ist das Kunst, oder kann das weg?“ Gewohnt kreativ bespielt Clever mit einer Gruppe Gastkünstler den baumbewachsenen Garten in Niederbachem und bittet die Gäste, sich an zahlreichen Stationen aktiv zu beteiligen. Dabei sind kreative Gedankenspiele erlaubt, die den Weg aus der ewigen Misere des „Ich besitze zu viel, aber loslassen möchte ich es auch nicht“ aufzeigen (können). Es muss niemand Sorge haben, dass Verhaltensweisen abgefragt werden, vielmehr reicht der Spaß, sich gedanklich (künstlerisch) mit Wegen auseinanderzusetzen, diesen Ballast abzuwerfen, oder eben Gründe zu sehen, weiter daran festzuhalten.

Gastgeberin Monika Clever zeigt neue Installationen, Textarbeiten,  Keramiken und Bronzeskulpturen sowie großformatige Fotos. Diese platziert sie auf, unter, hinter und zwischen den Bäumen und fordert so den Betrachter heraus, seine Galerie-Sehgewohnheiten zu durchbrechen. Wie schon bei den letzten Ausstellungen gibt es eine Garten-Karte, die die Gäste spielerisch durch den Kunstparcours leitet und beim Erkunden des Gartens sicherlich wieder zu interessanten Gesprächen anregt.

Als Gastkünstler zeigen in diesem Jahr drei Neuzugänge ihre Arbeiten. Die Schwestern Susanne Fuß und Birgit Pleines präsentieren kreative Bandsägeboxen und Werner Siebigteroth hat Drechslerarbeiten aus heimischen Hölzern dabei.

In memoriam zeigt Clever zudem eine Auswahl der Arbeiten von Gitta Briegleb, der Gastkünstlerin, die in den letzten zehn Jahren die Ausstellungen mit ihrer Malerei und ihren Drucken bereichert hat.

Öffnungszeiten:

  • Sonntag, 27. Juni 2021 von 11.00 bis 18.00 Uhr
    Beigeordneter Swen Christian wird die Ausstellung um 14.00 Uhr eröffnen.
  • Samstag/Sonntag, 03./04. Juli 2021 von 11.00 bis 18.00 Uhr
  • Samstag, 10. Juli 2021 von 11.00 bis 18.00 Uhr
  • Sonntag, 11. Juli 2021 von 11.00 bis 16.00 Uhr

… zusätzlich:

  • Montag, 28. Juni 2021, 19.00 Uhr
    „umsonst und draußen“ – Führung von Monika Clever durch die Ausstellung
  • Sonntag, 04.Juli 2021, 14.00 Uhr – Musikalische Matinee mit „Jazztime“
  • Montag, 05. Juli 2021, 19.00 Uhr – „…wehe, wenn sie los-g-lassen“ – Niederbachemer Lesetheater: Gemeinsam lesen die Gäste vorliegende Texte
  • Samstag, 10. Juli 2021, 18.00 Uhr – Lyrik-Lesung von und mit Ursula Contzen
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Wachtberg

Wachtbergs älteste Bürgerin gestorben

Charlotte Ribbentrop wurde 108 Jahre alt.

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Charlotte Ribbentrop (Mitte) – gut gelaunt im Kreise der Familie anlässlich ihres 100. Geburtstages. (Foto: Archiv E. Daubenspeck)

Nicht wenigen Menschen ist es vergönnt, ein derart hohes Alter zu erreichen und bis zuletzt in der gewohnten häuslichen Umgebung zu leben, wie dies Charlotte Ribbentrop gelungen ist. Im Alter von 108 Jahren entschlief die Seniorin, wie sie es vorausgeträumt hatte, friedlich während ihres Mittagsschläfchens am 20. Mai 2021 in ihrem Haus in Wachtberg.

Charlotte Ribbentrops Leben

Früh wird bei der am 22. August 1912 in Berlin Geborenen deren künstlerisches Talent erkannt und gefördert. Mit 16 Jahren bereits gewinnt sie bei einem Wettbewerb ein 5-jähriges Stipendium an der Staatlichen Akademie der freien Künste in Berlin. Während dieser für die junge Frau äußerst interessanten Zeit lernt sie auch bekannte Künstler kennen, unter anderem Käthe Kollwitz und Carl Hofer. Nach dem Studium arbeitet sie als freie Künstlerin für den Berliner Ullstein-Verlag, wird schnell bekannt und veröffentlicht bis Kriegsbeginn regelmäßig Illustrationen in verschiedenen Tages- und Wochenzeitungen. Nach dem Krieg, sie ist wieder als Pressezeichnerin für verschiedene Verlage tätig, tragen alleine 100 Folgen „Saus und Braus“ für die Berliner Illustrierte ihre Handschrift. Sie heiratet den Ingenieur Fritz Ribbentrop. Gemeinsame Lebensstationen in Berlin, Ulm und Bad Godesberg führen sie schließlich 1967 ins „Ländchen“, das heutige Wachtberg. Ein schwerer Schicksalsschlag trifft sie keine zehn Jahre später, als ihr Ehemann tödlich verunglückt. Aber sie meistert auch als Witwe ihr Leben beherzt. Bis ins hohe Alter ist sie künstlerisch aktiv und zeichnet noch viel. Das Talent der Mutter hat nicht nur die Tochter geerbt, sondern auch deren beide Kinder, am deutlichsten ausgeprägt bei der Enkelin, die als Grafik-Designerin in Südtirol Kunst unterrichtet

Charlotte Ribbentrop. (Foto: Archiv E. Daubenspeck)

Bürgermeister Jörg Schmidt übermittelte der Familie von Charlotte Ribbentrop, auch im Namen aller Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Wachtberg, sein Mitgefühl und seine Anteilnahme.

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Wachtberg

Sie wollen sich engagieren?

Gemeinde Wachtberg arbeitet eng mit Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises zusammen.

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Symbolbild / Foto: pixabay

Bei der Engagementbörse der Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises können sich Interessierte über aktuelle Angebote ehrenamtlichen Engagements in der Gemeinde Wachtberg und im Rhein-Sieg-Kreis informieren.

Gesuche und Angebote


Sie suchen für Ihren Verein, für Ihre Organisation oder Initiative Freiwillige, die sich engagieren wollen? Dann nutzen Sie die Engagementbörse der Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises. Die Gemeinde Wachtberg arbeitet eng mit der Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises zusammen. Seit 16 Jahren ist die Freiwilligen-Agentur im Rhein-Sieg-Kreis Ansprechpartner für bürgerschaftliches Engagement.  Sie verfügt über eine Engagementbörse, die über die Homepage der Freiwilligen-Agentur zu finden ist: www.tu-was ehrenamtlich.de/Engagementbörse.de .

Die Angebote aus der Engagementbörse werden gleichzeitig mit der Veröffentlichung auch in der Engagementbörse der Aktion Mensch:
https://www.aktion-mensch.de/was -du-tun-kannst/deine-moeglichkeiten/ehrenamt-finden.html dargestellt.

Hier können Sie teilnehmen

Sie möchten in der Engagementbörse der Freiwilligenagentur des Rhein-Sieg-Kreises ein Gesuch oder ein Angebot für freiwilliges Engagement veröffentlichen, dann wenden Sie sich bitte an: Katja Ackermann, Ehrenamtskoordination Gemeinde Wachtberg (Tel.: 0228/35026237, E-Mail: ehrenamtskoordination@wachtberg.de).

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Wachtberg

Wohnen „Auf dem Roggenacker“

Erster Spatenstich für neue Wohnbebauung in Ließem

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Spatenstich im Neubaugebiet „Roggenacker“: Bürgermeister J. Schmidt (2.v.l.), Stellvertreter V. Gütten u. S. Killmann (li. u. 2.v.r.), M. Kellring (Sedos, Mitte) sowie I. Wayand (Telekom, re.). (Foto: Gemeinde Wachtberg/bb

Der erste Spatenstich ist getan. Gemeinsam griffen am 03. Mai 2021 Bürgermeister Jörg Schmidt, dessen Stellvertreter, Sabine Killmann und Volker Gütten, und Mark Kellringer, Geschäftsführer des Bauträgers Sedos GmbH, zu den bereitgestellten Spaten.

Am Ließemer Ortseingang, zwischen Oberbachemer und Ließemer Straße, entstehen auf gut 5.100 Quadratmetern 25 Eigentumswohnungen, verteilt auf drei Mehrfamilienhäuser, und drei Reihenhäuser. „Die Erschließung des Baugebietes mit Ver- und Entsorgungsleitungen ist abgeschlossen“, zeigte sich Kellringer erfreut, nun könne mit dem Bau der Häuser begonnen werden. Die Vermarktung laufe bereits, ein Großteil der Wohnungen sei schon vergeben. Einzug soll im Frühjahr 2023 sein.

Freuen können sich die künftigen Neubürger*innen am Roggenacker auch über schnelles Internet vor Ort. Die Telekom baut im Neubaugebiet gerade parallel das Glasfaser-Netz aus. Nach der Fertigstellung stehen dort 1 GBit/s (Herunterladen) bzw. 200 MBit/s (Heraufladen) zur Verfügung. „Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, sagte Bürgermeister Schmidt, das Neubaugebiet werde dadurch als Wohn- und Arbeitsplatz für alle Generationen attraktiv. „Eine moderne Infrastruktur ist ein digitaler Standortvorteil – für jeden Haushalt, jede Immobilie und die gesamte Gemeinde“, bedankte sich Kellringer bei Ilona Wayand, der Regionalmanagerin der Deutschen Telekom, die gerne zum ersten Spatenstich mit dazu gekommen war.

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Wachtberg

Die glücklichsten Jahre unseres gemeinsamen Lebens

Zum Tode von Theater-Leiter Traugott Scholz

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Traugott Scholz - Höhepunkt seiner Theaterzeit als Estragon (li.) in „Warten auf Godot“ mit seinem Bruder Freimut Scholz als Vladimir (2009). (Foto: Kellertheater Chateau Pech)

Das Theater Château Pech trauert um seinen Prinzipal Dr. Traugott Scholz. Gemeinsam mit seiner Ehefrau, der Schauspielerin und Regisseurin Gundula Schroeder, hatte Scholz die beliebte kleine Wachtberger Bühne 1998 gegründet und seitdem mit ihr zusammen geleitet. Am 30. April 2021 starb er im Alter von 86 Jahren zu Hause und, wie es sein Wunsch war, mit der engsten Familie an seiner Seite.

Traugott Scholz wurde 1934 in Königsberg geboren und wuchs nach dem Krieg als Ältester von sechs Geschwistern in Hetzelsdorf in der fränkischen Schweiz auf. Nach seinem Studium der Physik lernte er während seiner Promotion in Heidelberg die Schauspielerin Gundula Schroeder, die Liebe seines Lebens, kennen. Schroeder begleitete ihn zu Forschungsarbeiten in die USA, bevor beide 1970 in Wachtberg-Pech ansässig wurden und hier mit ihren Kindern ein gemeinsames Zuhause fanden.

Physiker und Theater-Mann

Bis zu seiner Pensionierung war Traugott Scholz als Physiker im Bundes-Umweltministerium für den Lärmschutz tätig und engagierte sich bereits in den Siebziger Jahren für Klimaschutz und für einen respektvollen Umgang mit den Ressourcen des Planeten. Mit Abschluss seiner Beamtenlaufbahn startete Traugott Scholz seine zweite Berufung als Schauspieler und Organisator des Kellertheaters Château Pech. Seine erste Rolle war der Moebius in „Die Physiker“ von Dürrenmatt.

Paraderollen und besondere Begrüßungen

Als weitere Paraderollen spielte Scholz u. a. den Malvolio in Shakespeares „Was Ihr wollt“,  jeweils den Ehemann von Gundula Schroeder in „Tartuffe“ und in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“. Den Zuschauern werden außerdem seine besonderen Begrüßungsansprachen vor jeder Vorstellung in Erinnerung bleiben – und die gastfreundliche Einladung an alle, nach der Vorstellung noch zu einem Glas Wein im ‚Salon‘ des Hauses Scholz zusammenzukommen.

„Warten auf Godot“

Den Höhepunkt seiner Theaterzeit erlebte er, als er, in der Regie seine Frau, zusammen mit seinen Brüdern Freimut und Volker, seinem Enkel Jonathan und seinem „Ehrenbruder“ Bernhard den Estragon in „Warten auf Godot“ gestalten konnte.

55 Jahre GLÜCK

Er selbst bezeichnete die Theaterzeit als „die schönsten Jahre unseres gemeinsamen Lebens“ – und beschrieb die gesamten 55 Jahre an der Seite seiner Frau mit der mathematischen Formel: Zwei Jahre Heidelberg, drei Jahre Amerika, 50 Jahre Pech = 55 Jahre GLÜCK.

Tiefe Freundschaften

Mit den langjährigen Schauspielerinnen und Schauspielern des Kellertheaters Château Pech verband Traugott Scholz eine tiefe Freundschaft, ebenso genoss er auch die inspirierenden Begegnungen mit vielen Menschen aus dem Stammpublikum.

Durch Corona musste das Theater im vergangenen Jahr kurz vor der geplanten Premiere die Proben zu Kleists „Der zerbrochene Krug“ einstellen. Gundula Schroeder wird nach der Pandemie gemeinsam mit dem Ensemble entscheiden, wie es ohne Traugott Scholz weitergehen kann. (Kellertheater Chateau Pech)

Traugott Scholz und Gundula Schroeder – 55 Jahre Glück. (Foto: Kellertheater Chateau Pech)
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