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Euskirchen | Aktuelles

Tankgutscheine als Dankeschön

500.000 Liter Kraftstoff für Betroffene und Helfer

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Achim Blindert (rechts), Wiederaufbaukoordinator des Kreises Euskirchen, und Karl Heinz Lingscheid (links), Bezirksleiter der Firma Aral, übergaben die Tankgutscheine an die Tierfreunde aus dem Landkreis Aschaffenburg, die bereits zum zweiten Mal mit einem Hilfskonvoi in den Kreis Euskirchen gekommen sind. Foto: Kreis Euskirchen

Auch drei Monate nach der Flutkatastrophe ist die Hilfs- und Spendenbereitschaft im Kreis Euskirchen nach wie vor groß. Viele Menschen packen tatkräftig mit an oder liefern Material – alles kostenlos für die Betroffenen. Damit die ehrenamtlichen Helfer wenigstens einen Teil ihrer Fahrtkosten erstattet bekommen, hat die Firma Aral bereits unmittelbar nach der Flut Tankgutscheine zur Verfügung gestellt, die über den Kreis Euskirchen und die Kommunen vermittelt wurden. Insgesamt hat das Unternehmen 500.000 Liter Kraftstoff in Form von Tankgutscheinen in 13 betroffenen Städten und Gemeinden von NRW und Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellt.

Hilfsbereitschaft ist ungebrochen

Darüber freuten sich jetzt Pferde- und Tierfreunde aus dem Landkreis Aschaffenburg. Bereits zum zweiten Mal haben sie sich Mitte Oktober auf den weiten Weg gemacht, um dringend benötigtes Heu, Stroh, Weidematerial und andere Hilfsgüter in die Flutgebiete zu bringen. Dabei hat der Konvoi aus zehn 40-Tonnern und zwei 7,5-Tonnern diverse Pferdebetriebe, Gnadenhöfe und sonstige Tierhaltungen im Kreis Euskirchen angefahren, um das dringend benötigte Material abzuliefern – alles ehrenamtlich und alles kostenlos für die Betriebe.

Achim Blindert, der Wiederaufbaukoordinator des Kreises Euskirchen, nutzte die Gelegenheit, um den Helfern aus Aschaffenburg und Umgebung für ihre große Unterstützung zu danken und ihnen bei dieser Gelegenheit Tankgutscheine für die weite Anfahrt zu überreichen. Darüber hinaus dankte er Karl Heinz Lingscheid, dem hiesigen Bezirksleiter der Firma Aral: „Die vielen freiwilligen Helfer vor Ort leisten wertvolle und unbezahlbare Arbeit für alle, die von der Flut schwer getroffen wurden. Mit den Tankgutscheinen können wir sie zumindest ein wenig unterstützen“, so Achim Blindert.

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Euskirchen | Aktuelles

Lebendiger Adventskalender

Euskirchener Innenstadt startet nach Flut neu durch.

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Das Orgateam des lebendigen Adevntskalenders / Foto: Tom Steinicke

Die Euskirchener Innenstadt wurde durch die Flut zerstört und viele Geschäfte befinden sich noch im Aufbau. Manche Leute scheuen sich, in die Innenstadt zu gehen, da sie bei den Aufräumarbeiten nicht stören möchten. Für die bereits wiedereröffneten Geschäfte erschwert eine wenig besuchte Stadt wiederum den Neustart.
Auf die Frage am Rande eines Netzwerktreffens mit Vertretern von z.eu.s „Wie können wir die Innenstadt in dieser Situation beleben?“ hatten Sandra Schmitz (Agentur für Arbeit Euskirchen) und Annette Kleinertz (kath. Kirche) direkt eine Antwort: „Wir gestalten einen lebendigen Adventskalender.“ Aus der Idee wurde gemeinsam mit dem Euskirchener Stadtmarketingverein z.eu.s prompt ein Projekt, das in diesem Jahr umgesetzt wird. „Wir bringen Licht(-blicke) in die Stadt und können den Besucherinnen und Besuchern gleichzeitig zeigen, dass der Wiederaufbau in der Stadt voranschreitet“, erläutert Martina Ernst, Leiterin der z.eu.s-Geschäftsstelle.

In lockerer Atmosphäre jeden Tag etwas neues entdecken

Bei einem lebendigen Adventskalender gibt es etwas zu erleben und man trifft sich in lockerer Atmosphäre, vielleicht bei einem Punsch und ein bisschen Gebäck, um sich auf den Advent einzustimmen.
Die Organisatorinnen waren zu Beginn etwas skeptisch, ob und wie viele Geschäfte und Einrichtungen sich wohl beteiligen. „Wir sind total überrascht und begeistert“, so die heutige Aussage der Organisatorinnen. Es ist ihnen gelungen, dass an jedem Tag im Dezember „ein Türchen oder Fenster“ in der Innenstadt geschmückt wird. „Nur der 24. Ist dem Christkind vorbehalten“, so die Anmerkung des Teams.
Jeden Tag gibt es einen besonderen Ort, an dem die BesucherInnen von einer Gastgeberin oder einem Gastgeber begrüßt werden. Hier wird im Vorfeld ein (Schau-) Fenster oder eine Tür geschmückt, meist unterstützt von einem örtlichen Kindergarten, und es gibt ein kleines adventliches Programm. Die Kita-Kinder freuen sich schon sehr „ihr“ gestaltetes Fenster zu öffnen und ein Teil des lebendigen Adventskalenders zu sein. Die Plakate an den beteiligten Geschäften und Einrichtungen verraten Ihnen, wann das Türchen geöffnet wird und welcher Kindergarten mitgestaltet.
Die Organisatorinnen sind überzeugt, dass die verschiedenen Angebote eine Auszeit vom Vorweihnachtsstress bieten können und die Stadt eine Chance hat, wieder ein Stück lebendiger zu werden.
Auch wenn die geschmückten Fenster von außen bestaunt werden und somit die die Aktion draußen stattfindet, appellieren die Veranstalterinnen an die Besucherinnen und Besucher ihre Masken zu tragen. Es gelten die jeweils aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen.
Das komplette Programm wird zudem online veröffentlicht auf blog.z-eu-s.de.
Der lebendige Adventskalender ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bundesagentur für Arbeit, der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin, des Euskirchener Stadtmarketingvereins z.eu.s e.V. und der Stadt Euskirchen.

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Euskirchen | Aktuelles

Bombe in Euskirchen entschärft

Baggerfahrer findet bei Sanierung Phosphorgranate

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Ein Baggerfahrer hat bei Sanierungsarbeiten eine Phosphorgranate entdeckt und beschädigt / Foto: Didgeman (Pixabay)

Der Kampfmittelräumdienst hat am Montag Morgen eine Phosphorgranate erfolgreich entschärft. Zum Vorschein gekommen war die Bombe bei Sanierungsarbeiten im Bereich des Bahnhofs. Ein Baggerfahrer beseitigte Folgen der Hochwasserkatastrophe und entdeckte dabei die Granate. Scheinbar traf er diese auch mit der Baggerschaufel. Ersten Informationen zur Folge trat dabei ein Gas bzw. Rauch aus. Der Baggerfahrer und andere Personen wurden dabei aber nicht verletzt. Nach Angaben der örtlichen Feuerwehr besteht keine Gefahr mehr.

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Euskirchen: Glasflaschen auf Fahrbahn geworfen

Männer hatten vorher mächtig getankt.

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Die jungen Männer warfen mehrere Glasflaschen auf die Straße / Foto: wal_172619 (pixabay)

Zwei Euskirchener (23, 25) warfen am Dienstagabend (23.17 Uhr) von ihrem Balkon aus in der Peter-Simons-Straße verschiedene Glasflaschen auf die Fahrbahn. Dabei wurden dort befindliche Personen beinahe von den Flaschen getroffen. Zudem wurden geparkte Pkw von den Flaschen beschädigt. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung wurde der 23-Jährige auf die Polizeiwache Euskirchen gebracht. Er hatte 2,24 Promille. Es wurden Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

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Raub in Fast-Food Restaurant

Unbekannte ziehen Schusswaffe und erbeuten Bargeld

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Mit vorgehaltener Waffe wurden die Mitarbeiter bedroht / Foto: Jan-Marcus-Trapp (pixabay)

Zwei Unbekannte forderten in der Nacht zu Montag (3.20 Uhr) unter Vorhalt einer Schusswaffe und einem Schraubendreher Bargeld in einem Fast-Food Restaurant in der Alfred-Nobel-Straße. Anschließend wurden die beiden Mitarbeiter gefesselt. Die beiden Unbekannten entfernten sich mit der Beute von der Tatörtlichkeit.

Die zwei unbekannten Täter wie folgt beschreiben:

   - männlich
   - ca. 175 cm
   - schwarze Sturmhaube
   - schwarzer Pullover
   - schwarze Jogginghose
   - osteuropäischer Akzent

Hinweise und sachdienliche Beobachtungen nimmt die Kriminalpolizei Euskirchen telefonisch unter 02251 799 510 sowie 02251 799-0 sowie per Email an poststelle.euskirchen@polizei.nrw.de entgegen.

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Großbüllesheim: Feldgartenstraße im Herbst zu

Versorgungsleitungen müssen wiederhergestellt werden.

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In den Herbstferien muss die Feldgartenstraße in Großbüllesheim gesperrt werden / Foto: EM80 (pixabay)

Zur Wiederherstellung der Versorgungsleitungen und des Kanalanschlusses muss die Feldgartenstraße in Großbüllesheim im Abschnitt zwischen Merianstraße und Kita „Großbüllesheim“ in den Herbstferien vom 11.10. bis 22.10.2021 voll gesperrt werden. Umleitungen sind ausgeschildert!

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Euskirchen: Kollision mit Traktor

Mann gerät mit PKW von Weg ab und rammt Traktor-Anhänger

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Der Fahrer des PKW wurde bei dem Unfall mit dem Traktor verletzte / Foto: stcpictures (pixabay)

Ein 49-jähriger Pkw-Fahrer aus Euskirchen geriet am Donnerstagabend gegen 20.55 Uhr, beim Einbiegen von einem Forst- und Landwirtschaftsweg auf der Landstraße 178 zu weit nach rechts auf die Fahrbahn. Dort kollidierte er mit dem hinteren von zwei Anhängern eines Traktoren-Gespanns eines 47-jährigen aus Zülpich, der die Landstraße aus Richtung Billig in Fahrtrichtung Euenheim befuhr. Dabei wurde der 49-Jährige verletzt und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus; seine 49-jährige Beifahrerin aus Düren blieb unversehrt. Durch die Feuerwehr wurden ausgelaufene Kraftstoffe beseitigt.

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Kleinbüllesheimer Straße gesperrt

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Asphaltarbeiten
die Kleinbüllesheimer Straße bekommt einen neuen Straßenbelag / Foto pixabay

Nach der Beendigung der Umbauarbeiten an der SVE-Bushaltestelle wird zum Wiedereinbau der Fahrbahndecke die Kleinbüllesheimer Straße in Kleinbüllesheim vom 16.09.2021 bis 18.09.2021 im Bereich zwischen Paulstraße und Kopenhagener Straße voll gesperrt werden.

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72-jährige Angestellte mit Pistole bedroht

Täter wird aus Laden gedrängt und flieht ohne Beute

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Pistole
Der Täter bedrohte die Angestellte mit einer Pistole / Foto: Jan-Marcus-Trapp (pixabay)

Ein Unbekannter betrat am Montagnachmittag (15.25 Uhr) ein Geschäft in der Münstereifeler Straße und forderte unter Vorhalt einer Pistole Geld aus einer Kasse. Im Geschäft befand sich eine 72-jährige Frau. Sie ging nicht auf die Forderungen ein und drängte den Täter aus dem Geschäft. Dieser verließ daraufhin die Örtlichkeit. Sie wählte den Notruf. Die Fahndung verlief ergebnislos. Die Spurenauswertung und die Ermittlungen nach der männlichen Person sind angelaufen. Die Frau beschrieb den jungen Mann als nicht älter als 17 Jahre, dunkelhäutig, mit schmaler Statur. Er trug einen grauen Jogginganzug mit Kapuze, die er ins Gesicht gezogen hatte. Dazu trug er eine blaue Einmalmaske. Der Täter sprach gut und akzentfrei Deutsch.

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Mobilitätsmanagerin für Euskirchen

Meike Mäncher kümmert sich um mobile Zukunft in Euskirchen.

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NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (l.) überreichte Meike Mäncher die Urkunde im Beisein von Theo Jansen, Geschäftsstellenleiter des Zukunftsnetz Mobilität NRW. Foto: VM/A. Bischof

In Nordrhein-Westfalen gibt es 24 neue Mobilitätsmanagerinnen und -manager, eine davon arbeitet künftig in Euskirchen. Nach einem mehrstufigen Lehrgang des Zukunftsnetz Mobilität NRW erhielt Meike Mäncher als Vertreterin von Euskirchen in Düsseldorf für die erfolgreiche Teilnahme an der Weiterbildung eine Urkunde von Hendrik Wüst MdL, Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen.

„Das kommunale Mobilitätsmanagement bietet eine tolle Chance für eine zukunftsfähige Mobilität in den Städten und. Daher freue ich mich, dass nun auch eine ausgebildete Mobilitätsmanagerin in unserer Verwaltung tätig ist“, so Euskirchens Bürgermeister Sacha Reichelt.

Mobilitätsmanagerinnen und -manager helfen dabei, Mobilität über die Abteilungen in der Verwaltung hinweg als Querschnittsthema zu etablieren, damit auch die Mobilitätsangebote in ihrer Kommune von Beginn an miteinander vernetzt gedacht werden: etwa Bus und Bahn mit Fahrrad und Fußverkehr, und diese mit Auto – und Fahrrad-Sharingangeboten zu ergänzen.

Mobilität und Digitalisierung verknüpfen

„Die Mobilität der Zukunft ist digital, vernetzt und immer öfter auch autonom. Mobilitätsmanager bringen vernetztes Denken in ihre Kommunen und führen so gute Ideen zueinander – über die Abteilungen der Verwaltung hinaus. So können Verkehrskonzepte entwickelt werden, die passgenau für die Stadt oder die Gemeinde sind. Mobilitätsmanager sind eine wichtige Schnittstelle: Sie helfen Mobilität besser, sicherer und sauberer zu machen“, sagte Verkehrsminister Wüst.

Theo Jansen, Geschäftsstellenleiter des Zukunftsnetz Mobilität NRW. „Um die verkehrlichen und demografischen Entwicklungen der kommenden Jahrzehnte meistern zu können, sind nachhaltige Mobilitätskonzepte gefragt. Zentral ist auch immer der Klimaschutz – jetzt mehr denn je. Die Regionen und Kommunen haben dabei eine Schlüsselrolle: Sie sollen die aktuellen Herausforderungen als Chance sehen und offensiv nutzen, um lebenswerte Wohn- und Wirtschaftsstandorte zu bleiben.“

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Aktionskünstler macht auf seinem Promise Walk Station in Euskirchen

Arnd Drossel ist auf seinem Weg nach Glasgow in Euskirchen

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Bürgermeister Sacha Reichelt (r.) sprach mit dem Aktionskünstler Arnd Drossel bei einem Rundgang durch die Innenstadt über die Auswirkungen der Flutkatastrophe. / Foto:Kreisstadt Euskirchen

Auf ungewöhnliche Weise kam der Aktionskünstler Arnd Drossel am Dienstag nach Euskirchen. Drossel ist seit dem 30. Juli auf einem „Promise Walk“ von Paderborn nach Glasgow unterwegs, wo er rechtzeitig zur Klimakonferenz ankommen will. Das Besondere dabei: Der Künstler bewegt sich in einer selbst gebauten Drahtkugel, genannt Wireball, vorwärts. Im Rahmen dieser weltweit einmaligen Umwelt-Kunstaktion können Städte, Firmen, Vereine und Bürger ihren nachhaltigen Zielen Kraft und Ausdruck geben. Die gesammelten Versprechen will Drossel nach Glasgow bringen. “Jeder einzelne Mensch hat die Verantwortung und Chance, achtsam mit sich, seinen Mitmenschen und mit unserer Erde umzugehen. Das können wir gemeinsam über alle Grenzen hinweg sichtbar machen”, so der Appell des Aktionskünstlers.

In Euskirchen wurde er von Bürgermeister Sacha Reichelt begrüßt. Der Bürgermeister berichtete bei einem Rundgang durch die Innenstadt über die Flutkatastrophe und die Auswirkungen dieses Extremwetterereignisses. „Viele unserer Mitmenschen haben innerhalb weniger Stunden ihr gesamtes Hab und Gut, ihre Arbeitsstellen, ihre Betriebe verloren. Einige haben sogar Angehörige, Freunde oder Nachbarn verloren, die dem Hochwasser zum Opfer fielen“, berichtete Reichelt.

„Wir müssen uns zukünftig verstärkt auf die Folgen des Klimawandels und solche Extremwetterereignisse einstellen“, betonte der Bürgermeister. Die Stadt Euskirchen erstelle daher schon seit einiger Zeit einen Klimaschutzplan, der eine Treibhausgasbilanz enthalte, die Auskunft über die Höhe der durch die Aktivitäten der Stadt verursachten Treibhausgasemissionen im Gebiet der Stadt Euskirchen enthalten soll. Auf dieser Grundlage werde festgestellt, wo Emissionen verringert werden können. Auch die Euskirchener Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger seien aufgerufen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu handeln. Mit den Maßnahmen, die die Stadt bereits umgesetzt habe oder gerade plane (energetische Gebäudesanierung, Photovoltaik, Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED), sei man auf einem guten Weg; sicherlich gebe es noch einiges an Potential, das man noch ausschöpfen wolle.

„Gleichzeitig bereiten wir uns auf die Klimafolgen vor, indem wir untersuchen, in welchen Handlungsfeldern, Sektoren und Naturräumen unsere Stadt besonders verwundbar gegenüber den Folgen des Klimawandels ist und sein wird“, so der Bürgermeister weiter. Auf dieser Grundlage werde man zielgerichtete Maßnahmen entwickeln, um möglichst die Bürgerinnen und Bürger vor den Folgen des Klimawandels zu schützen. Dazu wurden bereits aus allen Fachbereichen der Verwaltung Kompetenzen zu einem Klimateam gebündelt, um effektiv einen Maßnahmenkatalog zu erstellen. Dazu gehören z. B., Hochwasservorsorge, Hitzevorsorge, Grünvernetzung und die Förderung der Artenvielfalt.

„Die Stadt Euskirchen kann nur ihren Beitrag auf kommunaler Ebene leisten. Klimaschutz muss aber weltweit gedacht und umgesetzt werden“, betonte Reichelt.

Drossel nutzte den Besuch in Euskirchen, um mit Menschen auf dem Alten Markt und der Innenstadt in Kontakt zu kommen und dafür zu werben, ein Versprechen auf der Homepage der Aktion abzugeben. Bürgermeister Reichelt gab dem Künstler Bilder mit auf den Weg, die die schreckliche Flutkatastrophe vom 14. Und 15. Juli 2021 dokumentieren. Diese signalisieren, wie dringend der Handlungsbedarf in Sachen Klimaschutz ist.

Zusätzlich gab der Bürgermeister das Versprechen ab, zu Fuß Charleville-Mézières zu besuchen, um einerseits die Verbindung zur Euskirchener Partnerstadt zu stärken und andererseits dafür zu werben, dass man zu Fuß doch so manche Strecke mehr überwinden kann, als man vielleicht glaubt. „Wenn ich es zu Fuß nach Charleville schaffe, dann überlegt sich der ein oder andere vielleicht, dass er den nächsten Gang auch zu Fuß schafft.“

Wer sich gerne anschließen möchte und ein Versprechen für die Aktion abgeben möchte, kann das auf der Homepage tun.

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