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Euskirchen | Leben & Menschen

„Familieninsel“ in Euskirchen eingeweiht

Einrichtung für Kinder, Familien und Leseratten auf dem Luisenplätzchen.

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Die Kinder aus Horrheim spendeten dem neuen Bücherschrank gleich die ersten Bücher. / Foto: Stadt Euskirchen

Im Zuge der Neugestaltung des Luisenplätzchens als Ort zum Verweilen für die gesamte Familie wurde dort nun ein Büchertauschschrank mit gemütlicher Sitzfunktion für rund 250 Kinderbücher aufgestellt.

Man kann dort in den Büchern lesen, sie ausleihen oder tauschen. Zusätzlich wurde durch das Aufstellen einer großen Herzliegebank und einer weiteren Herzsitzbank, an der auch Freundschaftsschlösser befestigt werden dürfen, der perfekte Rahmen geschaffen, um das Plätzchen wieder aufblühen zu lassen.

Neuer Ort für Familien und Kinder

So soll dem historischen Ort wieder neues Leben eingehaucht werden. Familien sollen dort verweilen können und gleich in eines der dort im Bücherschrank vorhandenen Bücher versinken. Bei dem Lesestoff ist für Kinder und Jugendliche jeglichen Alters etwas dabei. Auch Spaziergängerinnen und Spaziergänger finden hier ein kleines Leserefugium bzw. Pausenstation.

Möglich war die Umgestaltung unter anderem auch durch eine Spende des ehrenamtlichen Kinder- und Jugendfreizeitverein Horrheim e.V. Der Verein hat im Zuge eines Spendenlaufs am 10. September Geld für Kinder- und Jugendprojekte gesammelt und spendet in Regionen, die sehr von der Flut betroffen waren. Zur Verteilung der beim Lauf gespendeten Gesamtsumme hat sich der Verein an drei Gemeinden gewandt, u.a. auch an die Stadt Euskirchen. Auf diesem Wege hat die Stadt für das Projekt „Familienleseinsel“ eine stattliche Summe von 1.300 €, erhalten.

Am Samstag waren einige Mitglieder des Vereins persönlich nach Euskirchen gekommen, um die Spende am Luisenplätzchen an Bürgermeister Sacha Reichelt and Melanie Barth vom Fachbereich Schulen, Generationen und Soziales zu übergeben. Eine besondere Überraschung hatte der Verein auch noch dabei: Die Kinder und Jugendlichen aus dem Ort hatten Kinder- und Jugendbücher gespendet, die sie als Erstbestückung des Bücherschrankes zu Verfügung gestellt haben. Diese wurden von den Kindern des Vereins, die mitangereist waren, sogleich eingeräumt.

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Euskirchen | Leben & Menschen

100.000 für die Kita in Wißkirchen

EUROBAUSTOFF aus Bad Nauheim mit großzügiger Spende.

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Bürgermeister Sacha Reichelt und Fachbereichsleiterin Christiane Mermi freuen sich über die sehr großzügige Spende. Foto: Stadt Euskirchen

Das Gebäude der städtischen Kindertagesstätte in Wißkirchen und das dazugehörige Außengelände wurden durch die Flutereignisse im Juli diesen Jahres stark getroffen. So stark, dass die Räumlichkeiten erst einmal nicht mehr nutzbar sind. Aktuell ist das Betreuungsangebot übergangsweise in die Modulbaukita am Keltenring in der Kernstadt verlegt.

In der Not hat die Kindertagesstätte aber extrem großzügige Unterstützung bekommen. Die Firma Eurobaustoff aus Bad Nauheim spendete 100.000 Euro für den Wiederaufbau der Kindertagesstätte in Wißkirchen an die Stadt Euskirchen. Mit dieser Zuwendung kann das Außengelände mit neuen Spielgeräten wiederhergestellt und die Einrichtung z.B. mit einer Motorikanlage ausgestattet werden.

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Mit dem Rad durch den Parcour

Runde um Runde – Radtraining für Kita-Kinder in Euskirchen.

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Die "Gefährte" um durch den Parcour zu kommen / Foto: Stadt Euskirchen

Am Montag ging es für die Kinder aus den städtischen Kindertageseinrichtungen Keltenring und Wißkirchen richtig rund. Die Firma Radparcours.de hatte auf dem Platz vor den Einrichtungen neben mitgebrachten Zweirädern und Helmen einen Parcours aufgebaut.

Rücksicht, Geschick und Wettrennen

Über diverse Rampen, vorbei an Verkehrszeichen und Pylonen absolvierten die Kinder mit Laufrädern, Rollern oder Fahrädern den Parcours für jüngere Kinder. In kleineren Gruppen übten die Kinder sich in rücksichtsvoller Fahrweise, trainierten ihr motorisches Geschick, frischten ihr Wissen um Verkehrsschilder und Fahrradhelme auf und sausten natürlich auch kurz mal um die Wette. Am Schluss erhielt jedes Kind eine Urkunde und eine Tasche von der SVE mit kleinen Spielüberraschungen.

Die Veranstaltung fand in Anbindung an die Europäische Mobilitätswoche statt und wurde als Aktion zur Förderung von örtlichen Verkehrssicherheitsmaßnahmen von der Bezirksregierung Köln, dem Ministerium für Verkehr des Landes NRW finanziert sowie lokal von der Stadtverkehr Euskirchen GmbH unterstützt.

Die Stadt Euskirchen plant auch für das kommende Jahr wieder die Beantragung einer Förderung und hofft dann für den Parcours bei Veranstaltungen wie dem Stadtfest einladen zu können.

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Update zu Heinrich Melder

Senior tot in Bad Münstereifel aufgefunden worden.

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Update zu vermisstem Senior aus Euskirchen / Foto: geralt (pixabay)

Der 86-Jährige aus Euskirchen-Niederkastenholz, der seit dem vergangenen Sonntag vermisst wurde, ist am Mittwochnachmittag im Stadtgebiet Bad Münstereifel tot aufgefunden worden.

Die Polizei als auch die Familie danken der Bevölkerung für die zahlreich eingegangen Hinweise und die damit verbundene Hilfe bei der Suche des Mannes.

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Benefizspiel zugunsten der Flutopfer

Traditionsmannschaft des 1.FC Köln tritt gegen Stadtauswahl Euskirchen an.

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Bürgermeister Sacha Reichelt (m)., Lokalsport-Redakteur Tom Steinicke (l.) und Maximilian Hilgers vom ETSC werben für das Benefizspiel am 24. September. / Foto: Stadt Euskirchen

Die Traditionsmannschaft des 1.FC Köln gastiert am Freitag, 24. September, im Euskirchener Erftstadion. Dort wird das Team aus ehemaligen Spielern des Bundesligisten gegen eine Auswahl von Euskirchener Fußballern antreten, die von Thorsten Kolbeck trainiert wird. Doch nicht nur auf dem Rasen ist die Besetzung hochkarätig, denn moderiert und kommentiert wird das Spielgeschehen von Bürgermeister Sacha Reichelt und Lokalsport-Redakteur Tom Steinicke. Der Eintritt zu diesem Benefizspiel ist kostenlos, es wird um Spenden zugunsten der Euskirchener Flutopfer gebeten.

3G-Regeln für alle Fans

Das Programm beginnt um 18 Uhr. Die Veranstaltung wird durch den ETSC und Peter Barth unterstützt, die sich um die Verpflegung der Besucher kümmern. Es gelten die 3G-Regeln. Wer sich kurzfristig noch testen lassen möchte, kann dies beim Corona-Testzentrum des Malteser Hilfsdienstes tun, das an diesem Tag die Öffnungszeiten verlängert.

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ETG und ETSC spenden für die städtische Nothilfe

Benefizspiel bringt Spendensumme von über 900 € ein.

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Ali Korkmaz (ETG), Lydia Honecker (ETSC), Bürgermeister Sacha Reichelt und Salih Yavuz (ETG) / Foto: Stadt Euskirchen

Am 08.08.2021 veranstalteten die 1. Mannschaften von Euskirchen Türk Gencligi (ETG) und des Euskirchener Turn- und Sport-Club (ETSC) auf dem Kunstrasenplatz im Erftstadion ein Benefiz-Freundschaftsspiel. Nachdem es in der Halbzeit noch 2:2 stand, gelang der Mannschaft vom ETG, die in der Kreisliga B spielt, noch der Sieg mit 5:2 gegen die in der Bezirksliga spielende Mannschaft des ETSC.

Bürgermeister Sacha Reichelt war nicht nur vom Spiel, sondern auch von der Sammlung der beiden Vereine bei der Veranstaltung für die städtische Nothilfe angetan und dankte den Vereinen für diese Initiative: „Die städtische Nothilfe verwendet diese Spenden, um Menschen, die aufgrund der Folgen der Unwetterkatastrophe in Not geraten sind, zu helfen.“

Am Tag nach der Veranstaltung erfolgte die Spendenübergabe in Höhe von 912 € durch Salih Yavuz und Ali Korkmaz, beide Vorstandsmitglieder des ETG sowie Lydia Honecker als Vertreterin des ETSC an Bürgermeister Reichelt am Rathaus.

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Spielmobil der Katholischen Jugendagentur Bonn

sorgt in der Region rund um Euskirchen für Spielangebote für Kinder

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Kinder können sich zum Fußballspielen am Spielmobil treffen /Foto:Pixabay

Die Katholische Jugendagentur Bonn (KJA) bietet in Zusammenarbeit mit der Kreisstadt Euskirchen seit dem 26.07.2021 ein Angebot für Kinder im Alter von 6-14 Jahren in den vom Hochwasser betroffenen Dörfern und nun auch in Euskirchen an.

In den nächsten Tagen (bis 13.8.) montags bis freitags zwischen 11:00 und 16:00 Uhr sind die Kinder herzlich willkommen am Spielmobil der KJA Fußball, Federball, Diabolo, Roller und weitere Angebote wahrzunehmen. Aber auch ein Mal- und Bastelangebot steht bereit und wurde bereits vergangene Woche sehr gerne angenommen. Das Spielmobil wird durch hauptamtliche und ehrenamtliche Helfer*innen betrieben, viele Kinder sind bereits gerne vorbeigekommen und konnten die Eindrücke der Flutkatastrophe für eine Zeit im Spiel und Gespräch verarbeiten.

Das Mobil ist vor Ort:

Montag, 09.08.21 in Euenheim am Spielplatz

Dienstag, 10.08.21 in Euskirchen auf dem Bolzplatz Dr.-Doetsch-Straße

Mittwoch, 11.08.21 in Wißkirchen am Sportplatz/Sportlerheim

Donnerstag, 12.08.21 in Euenheim am Spielplatz

Freitag, 13.08.21 in Euskirchen auf dem Bolzplatz Dr.-Doetsch-Straße

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Sacha Reichelt begrüßt interaktiv gGmbH als neuen OGS Träger

Der Bedarf an OGS Angeboten steigt auch im ländlichen Raum.

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Vertragsunterzeichnung in der Aula der Paul-Gerhardt-Schule / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Der Bedarf nach OGS Angeboten steigt stetig an. Während man in der Kreisstadt Euskirchen noch in der Auslastung unter 50 Prozent liegt, so wird doch prognostiziert, dass selbst im ländlichen Raum perspektivisch mehr Kinder die OGS besuchen werden.

„Es sind immer neue Angebote nötig. Deshalb ist es für die Stadt Euskirchen wichtig, mit vertrauenswürdigen Partnern zusammen zu arbeiten“, so Bürgermeister Sacha Reichelt. Einen davon hat man nun mit der „interaktiv gGmbH“ gefunden, die zukünftig die OGS Betreuung an der Paul-Gerhardt-Schule an der Billiger Straße und an der Veybach-Schule in Wißkirchen übernehmen wird.

„Der Wechsel kommt für uns zu einem sehr guten Zeitpunkt“, freut sich Daniela Müller, die im Frühjahr die Leitung der Paul-Gerhardt-Schule übernommen hat. Die Schule ist gerade erst in das frisch renovierte historische Gebäude eingezogen und Schüler und Lehrer sind dabei, die neuen Räumlichkeiten für sich zu erobern. Da mache es Sinn, dies gemeinsam mit dem neuen Träger zu tun, so Müller.

Die „interaktiv gGmbH“ ist eine gemeinnützige Einrichtung, die von Lehrern gegründet wurde, um Schüler unterstützen zu können. Interaktiv nutzt viele Wege, um dieses Ziel zu erreichen. So werden eigene Kräfte fortgebildet und zukünftig auch ausgebildet, zudem arbeitet man schon mit Studenten zusammen, die in die Hausaufgabenhilfe integriert sind. Ganz wichtig sei auch ein gutes Sportangebot, so Geschäftsführer Rolf Schlierkamp. Dabei werden aber nicht nur eigene Angebote genutzt, sondern auch die Kooperation mit lokalen Vereinen gesucht.

„Die Jugendlichen machen ja vor Ort Sport oder gehen in die Musikschule“, so Burkhart Horn, der für die Fachbereichsleitung im Bereich Schule bei Interaktiv zuständig ist.

Kooperationen sind wichtig

Diese Kooperation ist gerade im ländlicheren Bereich wichtig, weiß Gabriele Strobel-Pütz, die die Veybachschule in Wißkirchen leitet. „Wir mussten erst Vertrauen aufbauen, bevor das OGS-Angebot angenommen wurde“, erzählt sie. Doch sie kann zufrieden sein – die Akzeptanz an ihrer Schule ist deutlich gestiegen. Für die beiden Schulen werden von Interaktiv jeweils circa fünf Mitarbeiter eingestellt, die dann für die OGS Betreuung zuständig sind. Den gemeinsamen Vertrag unterzeichnete man vor wenigen Tagen in der Aula der Paul-Gerhardt-Schule.

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Sacha Reichelt dankt Stammzellenspendern

Anderen Menschen mit einer Knochenmarkspende die Chance auf ein neues Leben ermöglichen.

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Bürgermeister Sacha Reichelt (m.) dankte Laura Gade und Markus Goertz (r.) für ihr besonderes Engagement. / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Leukämie könnte jeden treffen, deshalb war es für mich selbstverständlich, dass ich helfe, wenn ich kann“, erzählt Markus Goertz, Mitarbeiter der Technischen Dienste der Stadt Euskirchen. Geholfen hat er, indem er Stammzellen gespendet und damit einem anderen Menschen das Leben gerettet hat. Zusammen mit Kita-Mitarbeiterin Laura Gade war er zu Gast bei Bürgermeister Sacha Reichelt. Eingeladen hatte der Erste Bürger die Beiden, um sich für ihr Engagement zu bedanken. Auch Laura Gade hat vor wenigen Wochen einem anderen Menschen mit einer Knochenmarkspende die Chance auf ein neues Leben ermöglicht.

Typisierung als erster Schritt

„Man hört so oft von Kindern, die von Leukämie betroffen sind“, erzählt die Kita-Mitarbeitern. Deshalb war es für die junge Frau selbstverständlich, sich typisieren zu lassen und dann auch zu helfen, als sie als Spenderin ausgewählt wurde.

Der Weg zur Typisierung war für beide unterschiedlich. Laura Gade wurde auf einer Fortbildung im Rahmen ihres Bundesfreiwilligendienstes bei der Stadt Euskirchen angesprochen und kam so in Kontakt mit der Stefan-Morsch-Stiftung, bei der sie sich typisieren ließ. Markus Goertz hingegen ließ sich mit den Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr im Rahmen der regelmäßigen Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz typisieren. „Wir gehen ins Feuer – da können wir diese Kleinigkeit auch noch machen“, sagt er. Nach dem Spendenvorgang waren Beide schon am nächsten Tag wieder auf den Beinen und sind überzeugt, dass sie sofort wieder spenden würden, wenn sie gefragt wären.

Viele warten lange oder vergebens

Doch längst nicht jeder ist typisiert und bereit zu spenden, weshalb viele Betroffene lange oder gar vergebens auf eine passende Spende warten. Auch aus diesem Grund nutzte Bürgermeister Reichelt die Gelegenheit, um den beiden nicht nur für ihre Bereitschaft zur Spende zu danken, sondern auch, um andere Menschen zu animieren, sich ebenfalls als potenzielle Spender registrieren zu lassen.

„Ich hoffe, dass sich an diesem beispielhaften Verhalten andere orientieren“, so der Bürgermeister.

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Alte Feuerwache wird ertüchtigt

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Klaus Murmann (l.) von ZIM und Florian Struben von der Euskirchener Feuerwehr zeigen die neue Anlage zur Schlauchpflege, die im Rahmen der Umbaumaßnahme entstanden ist. / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Die „alte“ Feuerwache an der Frauenberger Straße, die Mitte der 1990er Jahre errichtet wurde, erhält derzeit bauliche Verbesserungen, um den heutigen Regeln und Ansprüchen an ein solches Gebäude gerecht zu werden. Dabei werden die verschiedensten Maßnahmen umgesetzt:

Die Sanitär- und Umkleideräume werden erneuert und dabei für Damen Einrichtungen geschaffen, die es bislang nicht gab. Im Erdgeschoss wird zudem ein behindertengerechtes WC eingebaut. Ferner wird Im Erdgeschoss ein neuer Fitnessraum geschaffen. Dieser war bislang im unbelichteten Untergeschoss eingerichtet, jedoch ist dies bauaufsichtlich nicht mehr zulässig. Für den Schulungsraum im 1. Obergeschoss und die Aufenthaltsräume im Keller werden die zweiten Rettungswege hergestellt. Schließlich müssen große Teile der Elektroinstallationen einschließlich Beleuchtung und große Teile der Sanitärinstallation erneuert und diverse brandschutztechnische Maßnahmen im Bestand durchgeführt werden, um die innerhalb der letzten 30 Jahre gestiegenen Standards zu erfüllen. In der Fahrzeughalle werden darüber hinaus drei Stellplätze so ausgestattet, dass diese auch für Abrollcontainer geeignet sind. Hierzu ist in Teilbereichen auch ein Austausch der Bodenfliesen erforderlich.

Kostenrahmen wird nicht gesprängt

Die Kosten für sämtliche Maßnahmen – alle Aufträge sind erteilt – belaufen sich voraussichtlich auf ca. 1,5 Mio. Euro. Dies entspricht weitgehend der im Vorfeld durchgeführten Kostenberechnung.

Bürgermeister Sacha Reichelt: „Die Feuerwehr – egal ob haupt- oder ehrenamtlich, leistet wichtige Dienste für die Allgemeinheit und verdient daher auch eine adäquate Ausstattung. Als nach wie vor ärgerlich empfinde ich, dass die derzeit laufenden Arbeiten ursprünglich bereits vor rund drei Jahren beginnen sollten. Umso wichtiger ist es, die Maßnahme nunmehr zügig durchzuführen.“

Die Freiwillige Feuerwehr, die das Gebäude nutzt, muss während der Bauzeit zwar mit einigen Unannehmlichkeiten leben, jedoch schränken diese nicht die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr ein. So wird z.B. der Innenhof zwischen den Gebäuden der Feuerwehr nicht in Anspruch genommen, da die Andienung der Baustelle vom Parkplatz an der Frauenberger Straße aus erfolgt.

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Startschuss gefallen

Stadt Euskirchen wird Kinderfreundliche Kommune

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Bürgermeister Sacha Reichelt (m.) und der Erste Beigeordnete Alfred Jaax begrüßten Anna Lützkes vom Verein Kinderfreundliche Kommunen zur Unterzeichnung der Vereinbarung im Euskirchener Rathaus. / Foto: Kreisstadt Euskirchen

Heute unterzeichneten Bürgermeister Sacha Reichelt und Anna Lützkes als Vertreterin des Vereins „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ als 36. Kommune in Deutschland die Vereinbarung zur Teilnahme am Programm „Kinderfreundliche Kommune“. Die Kreisstadt setzt damit ihren Weg, die Kinderfreundlichkeit in Euskirchen weiterhin groß zu schreiben und auszubauen, nun zusätzlich mit externer Unterstützung fort. Ein Ziel dabei wird es sein, Kinder mehr über ihre nach der UN- Kinderrechtskonvention verbrieften Rechte zu informieren und diese nachhaltig in den Blick – vor allem der Erwachsenen – zu rücken.

Bevor die Stadt das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ für drei Jahre verliehen bekommt, steht die Erstellung eines Aktionsplanes für das Stadtgebiet an. Dieser ist das Herzstück des Programms. Akteure aus unterschiedlichen Ressorts und Einrichtungen sowie Kinder und Jugendliche sind beteiligt. Liegt die Auswertung aus der Analyse und der Kinderbefragung vor, gibt der Verein zusammen mit seinen Sachverständigen Empfehlungen an die Kommune für einen Aktionsplan. Dieser Plan legt dann konkrete Maßnahmen zur Umsetzung der Kinderrechte fest. Es werden Zeitpläne erstellt, Verantwortlichkeiten und Finanzierung festgelegt und die Umsetzung des Aktionsplanes durch einen Stadtratsbeschluss gesichert.

Im Laufe der kommenden Monate finden die Befragungen der Kinder und Jugendlichen in Euskirchen statt. Selbstverständlich folgt daraus die weitere Beteiligung und Mitwirkung an Aktionen und Projekten, die sich aus den Befragungsergebnissen ergeben. Jeder kann mitmachen! 

Die Kreisstadt Euskirchen stellt in den kommenden Jahren Mittel in Höhe von 18.000 Euro pro Jahr für die Teilnahme, Begleitung und Durchführung des Programms bereit.

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