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IT & Devices

Kein Anschluss für Störenfriede

Werbeanrufe, Spam und Stalker lassen sich wirksam ausschalten

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Hier kommen nur noch erwünschte Anrufer durch. Wer eine persönliche Blacklist pflegt, kann die Zahl lästiger Werbeanrufe erheblich reduzieren. Foto: djd/Panasonic

Unerwünschte Telefonwerbung nervt. Über 63.000 Beschwerden gingen dazu laut Statista allein 2020 bei der Bundesnetzagentur ein – das sind gut 6.000 Fälle mehr als noch im Jahr zuvor und gleichzeitig ein neuer Negativrekord. Ein Grund für die steigende Zahl an Meldungen könnte sein, dass die Menschen im vergangenen Jahr insgesamt mehr Zeit in ihrem Zuhause verbracht haben und somit häufiger zum Opfer hartnäckiger Telefonverkäufer wurden. Doch nicht nur Werbeanrufe stören, sondern auch Umfragen, Spam-Anrufe und Stalker. Der Negativtrend nimmt nach offiziellen Zahlen seit Jahren kontinuierlich zu.

Die individuelle Blacklist pflegen

Mit der passenden Technik lassen sich Störenfriede jedoch einfach abschalten. Moderne Telefongeräte verfügen dazu über leistungsstarke Filterfunktionen und sind darüber hinaus in der Lage, automatisierte Anrufe zu erkennen und zu blockieren. Denn auch diese Fälle steigen spürbar an: Wenn sich beim Abnehmen niemand meldet und das Telefon kurz darauf erneut klingelt, kann ein PC-gesteuerter Wählautomat am Werk sein. Viele haben sich bereits über derartige Anrufe geärgert. Um schnell und einfach Schluss zu machen mit dem Telefonterror, verfügt etwa das Panasonic Schnurlostelefon KX-TG6861 schon zum Einsteigerpreis über eine Sperrtaste im Tastenfeld. Auf diese Weise lassen sich lästige und unerwünschte Anrufer mit zwei schnellen Klicks der persönlichen „Blacklist“ hinzufügen. Noch während des Klingelns kann der Nutzer die Rufnummer auf die Sperrliste mit insgesamt 1.000 Plätzen setzen. Das schnelle Blockieren funktioniert ebenso bei bereits angenommenen Anrufen.

Automatisierte und anonyme Anrufe stoppen

Zum umfassenden Schutz vor unerwünschten Telefonkontakten zählen darüber hinaus die Funktion „Blockierung automatisierter Anrufe“ für PC-Wählautomaten und die Möglichkeit, ganze Rufnummernkreise sowie Calls mit unterdrückter Rufnummer herauszufiltern. Denn auch hinter anonymen Anrufen verbirgt sich häufig lästige und hartnäckige Werbung. Allen erwünschten Gesprächspartnern begegnet das schnurlose Telefon, das im örtlichen Fachhandel sowie online erhältlich ist, hingegen mit viel Komfort und einer sehr guten Sprachqualität. Versäumte Anrufe nimmt der integrierte Anrufbeantworter entgegen. Über neu eingegangene Nachrichten informiert das Gerät per Anruf oder SMS. Und mit der Babyphone-Funktion ist das Festnetztelefon für junge Eltern ein praktischer Zuwachs.

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IT & Devices

Der Paketboom geht weiter

Nach Rekordweihnachtsgeschäft dürfte das Sendungsvolumen groß bleiben

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Ein Ende des Paketbooms ist vorläufig nicht in Sicht. Foto: djd/www.hermesworld.com/Willing-Holtz

Der Lockdown während der Corona-Pandemie hatte und hat auf den Handel sehr unterschiedliche Auswirkungen. In den stationären Geschäften stapelt sich die unverkaufte Ware – die Mitarbeiter in den Onlineshops dagegen kommen kaum zum Luftholen. Nach einer Umfrage der Universität Bamberg unter 103 Onlinehändlern in Deutschland wurden 2020 allein von März bis August 17,4 Prozent mehr Sendungen als im Vorjahreszeitraum verschickt. Für das ganze Jahr rechneten die Forscher mit einem Zuwachs von mehr als 25 Prozent.

„Herausforderndste und mengenstärkste Paketsaison aller Zeiten“

Foto: djd/www.hermesworld.com

Höhepunkt des Paketbooms war das zurückliegende Weihnachtsgeschäft. Hermes Germany beispielsweise blickt auf ein Rekord-Weihnachtsgeschäft zurück: Es wurden im Zeitraum von Oktober bis Dezember über 126 Millionen Sendungen transportiert. „Das war die herausforderndste und mengenstärkste Paketsaison aller Zeiten“, erklärt CEO Olaf Schabirosky. Nach Angaben des Unternehmens wurden über 99 Prozent aller Päckchen und Pakete rechtzeitig zum Fest ausgeliefert. Normalerweise geht ab Mitte Januar bis zum Frühjahr das Sendungsvolumen zurück. Für 2021 erwartet Schabirosky eine andere Entwicklung: „Voraussichtlich wird das Sendungsniveau zunächst auf einem hohen Niveau bleiben, da die Menschen in Pandemie- und Lockdown-Zeiten weiterhin die Vorteile des Online-Einkaufs nutzen werden.“

Acht Tipps für das richtige Versenden von Paketen

Da sich viele Menschen aufgrund der Einschränkungen nicht oder nur noch selten treffen können, sind auch im privaten Bereich mehr Pakete als sonst unterwegs. Die Kundinnen und Kunden können dazu beitragen, dass beim Versand alles glatt läuft. Dazu hat Olaf Schabirosky acht Tipps:

  1. Pakete ohne Außendeko versenden
  2. Pakete für Kinder an die Eltern adressieren
  3. alte Barcodes auf Kartons unkenntlich machen
  4. einen stabilen, intakten Versandkarton nutzen
  5. Freiräume im Paket auspolstern
  6. Paketschein in Blockschrift beschreiben
  7. Adressangabe prüfen
  8. die AGB des Paketdienstleisters beachten, einige Produkte sind vom Versand ausgeschlossen.
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IT & Devices

Digital auf dem neuesten Stand sein

Vor allem Seniorinnen kennen die Sorge, technisch abgehängt zu werden

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Mit besonders einfach zu bedienenden Smartphones können Seniorinnen alle Vorteile der mobilen Kommunikation nutzen. Foto: djd/emporia Telecom/YakobchukOlena - stock.adobe.com
.Foto: djd/emporia Telecom/pressmaster – stock.adobe.com

Senioren haben Spaß an Technik und verschließen sich nicht dem Fortschritt: 63 Prozent der über 60-Jährigen in Deutschland beschäftigen sich gerne und intensiv mit Neuentwicklungen. Das ergab eine aktuelle Umfrage im Auftrag des österreichischen Seniorenhandy-Herstellers Emporia Telecom unter rund 500 Bundesbürgern aus dieser Altersgruppe. Ein Wermutstropfen jedoch: Besonders Frauen kennen die Sorgen ihrer Generation, von der digitalen Entwicklung abgehängt zu werden. So weiß zum Beispiel jede zweite Frau von Bedenken aus ihrem sozialen Umfeld, dass Angelegenheiten des täglichen Lebens wie beispielsweise Fahrkartenkäufe oder Behördentermine künftig nur noch mit einem digitalen Gerät möglich sein könnten. Unter den Männern machten nur 38 Prozent diese Beobachtung.

Corona-Pandemie zeigt Bedeutung digitaler Kommunikation

Das Smartphone hilft Senioren also bei der Erledigung alltäglicher Dinge – vor allem aber dient es der Kommunikation, beispielsweise mit der Familie. „Die im Zuge der Corona-Pandemie verhängten Kontaktbeschränkungen zeigten deutlich, wie wichtig es ist, auch in Sachen Kommunikation technisch am Ball zu bleiben“, betont Emporia-Geschäftsführerin Eveline Pupeter. Die ältere Generation müsse mit modernen Kommunikationsmitteln kontinuierlich in den Austausch mit Familienmitgliedern eingebunden werden und dürfe nicht außen vor bleiben. Mit einfach zu bedienenden Smartphones können Senioren alle Vorteile der mobilen Kommunikation nutzen. Speziell für die Zielgruppe angepasste Geräte machen es den Senioren leicht, etwa mit ihren Enkeln in Kontakt zu bleiben – egal ob per Telefonanruf, WhatsApp oder Facebook-Messenger.

Foto: djd/emporia Telecom

Lob von Profis für die leichte Bedienung

Die leichte Bedienung der Geräte des österreichischen Anbieters wurde kürzlich vom Branchenblatt „Telecom Handel Insight“ bestätigt: Bei einer Umfrage unter Fachhändlern aus ganz Deutschland belegten die Seniorenhandys aus dem Nachbarland in den Kategorien Preis-Leistungs-Verhältnis, Innovation und Produktpalette mit Vorsprung den ersten Platz.

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IT & Devices

Feelgood-Manager am Handgelenk

Moderne Smartwatches bieten eine Vielzahl an Fitness- und Wellnessfeatures

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Moderne Smartwatches verfügen über eine Vielzahl an Fitness- und Gesundheitsfunktionen. Foto: djd/Garmin Deutschland GmbH

Immer mehr Menschen ersetzen ihre klassische Armbanduhr durch eine stylishe Smartwatch. Diese Uhren bieten zahlreiche Fitness-, Gesundheits- und Alltagsfunktionen, mit denen man das eigene Wohlbefinden stets im Blick hat. Smartwatches lassen sich deshalb am besten als Feelgood-Manager am Handgelenk charakterisieren. Ein weiterer Vorteil: Wer eine Smartwatch besitzt, muss das Smartphone etwa in der Freizeit oder beim Sport nicht mit sich herumtragen. Denn die Uhr fungiert als verlängerter Arm des Handys. Sie zeigt Nachrichten und News direkt auf dem Display an und übernimmt die Musiksteuerung. Eine Smartwatch ist auch etwas fürs Auge: Moderne Modelle kombinieren zeitloses Design mit einem farbintensiven Touchdisplay.

Die Fitnessfunktionen einer Smartwatch lassen sich in jeden Alltag integrieren.
Foto: djd/Garmin Deutschland GmbH

Unterstützung im aktiven und gesunden Alltag

Mit Fitnesstracking-Features wie der Herzfrequenzmessung rund um die Uhr, einem Sensor zur Messung der Sauerstoffsättigung im Blutkreislauf, einem Schritt- und Kalorienzähler sowie einer erweiterten Schlafanalyse können leistungsfähige Smartwatches ihre Besitzerinnen und Besitzer nachhaltig in einem aktiven und gesunden Alltag unterstützen. Die Smartwatch Venu Sq von Garmin etwa ist mit allen Features ausgestattet. Darüber hinaus ist sie nützlich bei der Planung von Aktivitäten und Entspannungseinheiten im Alltag. Stressphasen erkennt sie dank Stresslevelmessung und hilft mit angeleiteten Atempausen bei der Entspannung. Benachrichtigungen, News und Wetterinformationen gehen direkt auf die Uhr, auch der Terminkalender kann am Handgelenk eingesehen werden.

Elegantes, schlichtes Design: So passt die rechteckige Uhr zu jedem Outfit.
Foto: djd/Garmin Deutschland GmbH

Lust auf Bewegung

Mit über 20 vorinstallierten Sportprofilen macht die Smartwatch Lust auf Bewegung. Die Fitnesseinheiten können detailliert getrackt und der Fortschritt kann analysiert werden. Für Indoor-Sportarten wie Kraftsport, Yoga und Pilates stellt die Garmin Connect App Trainings mit Anleitung zum Download zur Verfügung. Nutzer können nach Schwierigkeitsgrad, Zeit, Muskelgruppe und Trainingsziel filtern. Bei allen Aktivitäten ist man mit der integrierten Notfallhilfe und einer automatischen Unfallbenachrichtigung immer abgesichert. Die Uhr ist für 199 Euro (UVP) im Handel erhältlich. Das Modell Venu Sq Music (UVP 249,99 Euro) bietet zusätzlich einen integrierten Musikspeicher mit Platz für bis zu 500 Titel als MP3 oder als Amazon Music-, Spotify- oder Deezer-Playlist. Beide Modelle kommen mit einer Pay-Funktion, die das bargeld- und kontaktlose Bezahlen ermöglicht.

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Digitales Leben

Auch digital gut in Form sein

Die Coronakrise zeigte, dass es bei Sportvereinen enorme digitale Defizite gibt

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Die meisten jungen Sportlerinnen und Sportler nutzen im Training bereits moderne digitale Möglichkeiten – von den Vereinen selbst kann man das nicht unbedingt sagen. Foto: djd/Haus des Stiftens

Die meisten Einschränkungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens in Deutschland wurden mittlerweile aufgehoben, auch die meisten Sportvereine können unter erschwerten Bedingungen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Viele Vereine spüren allerdings bereits die Auswirkungen des Lockdowns in Form von Mitgliederabwanderung: Sport wird nun oft privat über Whatsapp-Gruppen oder YouTube organisiert. Die finanziellen Verluste werden viele Vereine in große wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen. Da jeder dritte Deutsche ehrenamtlich engagiert ist, wird ein mögliches Vereinssterben einen großen Teil der Bundesbürger unmittelbar betreffen. Erfolgreiche Ausnahmen bilden Vereine, die rechtzeitig neue Wege gegangen sind und das Vereinsleben digitalisiert haben. Sie lassen ihre Mitglieder virtuell über alle wichtigen Fragen mitentscheiden. Der Schritt zu virtuellen Trainingsangeboten oder Vereinstreffen per Videokonferenz ist für solche Vereine ein Leichtes. Der „Digital-Report 2020“, eine repräsentative Umfrage unter 5.000 deutschen Vereinen, Verbänden und Stiftungen, zeigte allerdings, dass die Mehrheit der Vereine digital noch weit entfernt vom Idealzustand ist.

Laptop und Smartphone sind im Alltag zur Selbstverständlichkeit geworden. Sportvereine dagegen hinken in Sachen Digitalisierung oftmals noch hinterher.
Foto: djd/Haus des Stiftens

Weit entfernt vom digitalen Idealzustand

Die wichtigsten Ergebnisse des Reports: Nur 17 Prozent der Vereine nutzen Social-Media-Kanäle für die Kommunikation mit Mitgliedern und Mitarbeitern oder ihrer potenziellen Zielgruppe. Knapp jeder zweite Sportverein hat beim Thema Datenschutz und IT Sicherheit Informationsbedarf, 38 Prozent bei der Nutzung sozialer Medien. Nur elf Prozent der befragten Sportvereine stimmen der Aussage voll zu, sie hätten das nötige Wissen, um neue IT-Anwendungen zu nutzen. Über die nötigen Ressourcen verfügen laut Eigeneinschätzung nur sieben Prozent. Und 44 Prozent der Vereine gaben an, dass sich ihr IT-Budget 2020 nicht verändern oder sogar sinken beziehungsweise eher sinken wird.

Ist mein Verein fit für die digitale Zukunft? Ein Schnellcheck kann diese Frage beantworten.
Foto: djd/Haus des Stiftens

Digitalen Schnellcheck machen und Auswege aus der Krise finden

Um zu prüfen, ob der eigene Verein fit für die digitale Zukunft ist, sollte man den Digital-Schnellcheck unter www.digital-report.org/schnellcheck machen. In weniger als fünf Minuten lässt sich der digitale Reifegrad des eigenen Vereins ermitteln und mit ähnlichen Vereinen aus der Region vergleichen. Der Schnellcheck kann dann auch die Grundlage sein, um einen Ausweg aus der Krise zu finden. Denn der Digital-Report zeigt auch: Organisationen, die digital reifer sind, finden einen besseren Zugang zu Ressourcen als solche, die weniger digital sind. Das drückt sich beispielsweise in Form eines höheren Spendenvolumens oder einer größeren Mitgliederzahl aus.

Einige Vereine sind rechtzeitig neue Wege gegangen und haben das Vereinsleben digitalisiert: Dazu zählt auch der Fußballverein TC Freisenbruch 1902 e.V. aus dem gleichnamigen Essener Stadtteil.
Foto: djd/Digital-Report 2020/Haus des Stiftens/Doppelpass UG
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Digitales Leben

Die digitale Verwaltung nimmt Formen an

Biometrie-Terminal vereinfacht das Ausstellen neuer Personalausweise

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Die Digitalisierung vereinfacht das Leben. Foto: djd/Komm.One/Getty Images/filadendron

Jeder kennt es: Ist ein neuer Personalausweis oder Reisepass fällig, stand bisher der Gang zum Fotografen oder Passbildautomaten an, um ein biometrisches Foto machen zu lassen. Zukünftig kann man sich diesen Schritt sparen. Denn ein Biometrie-Terminal, das immer mehr Städte und Gemeinden bereitstellen, vereinfacht das Ausstellen von Personalausweis, Reisepass, Aufenthaltstitel oder Führerschein. Die Bürger können künftig direkt in die Behörde gehen und mit der Beantragung auch gleich das Passbild machen lassen. Biometrische Daten wie Unterschrift und Fingerabdruck werden vor Ort in das gewünschte Dokument eingelesen. Über dieses Biometriegerät erhalten Bürger in ihrem Rathaus oder Bürgeramt die einzelnen erforderlichen Daten in nur einem Schritt. Eingesetzt wird das spezielle Lesegerät bereits in mehr als hundert Stellen in elf Bundesländern.

Neuer Personalausweis zur Nutzung der Online-Verwaltung erforderlich

Der neue oder auch elektronische Personalausweis (ePA) ist Voraussetzung dafür, dass jedermann die digitalen Services der Bürgerämter nutzen kann. Diese werden derzeit immer weiter ausgebaut. Bis 2022 soll die Online-Verwaltung in ganz Deutschland eingerichtet sein. In Baden-Württemberg stehen aktuell fünf Services online zur Verfügung. Dazu zählen die Anmeldung eines Hundes, das Beantragen einer Plakatierungserlaubnis sowie die Beantragung einer Meldebescheinigung, das Ausstellen einer Wohnungsgeberbescheinigung und die Abmeldung ins Ausland. Diese ersten digitalen Verwaltungsleistungen stehen auf dem Serviceportal des Bundeslandes (www.service-bw.de) zur Verfügung.

Wer viel zu tun hat, kann durch die Digitalisierung der Behörden Zeit sparen.
Foto: djd/Komm.One/Getty Images/Morsa Images

Enge Zusammenarbeit

In Baden-Württemberg entwickelt Komm.One, eine Anstalt des öffentlichen Rechts, im Auftrag des Landes und in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinde-, Städte- und Landkreistag die einzelnen, digitalen Verwaltungsvorgänge. Insgesamt haben nach dem Onlinezugangsgesetz (OZG) alle Bundesländer die gemeinsame Aufgabe, bis 2022 ganze 575 Verwaltungsleistungen über ein zentrales Internet-Portal den Bürgerinnen und Bürgern online zugänglich zu machen. Bund, Länder und kommunale Landesverbände arbeiten hier Hand in Hand mit dem Ziel, alle Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung digital bereitzustellen.

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Digitales Leben

Meine Identität im Netz

So wird die Nutzung von Onlineservices einfacher

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Bei einem neuartigen Verfahren legt man einmalig einen Onlineausweis an, dieser wird in einem sicheren Account gespeichert und kann von da an bei diversen Diensten genutzt werden. Foto: djd/verimi.de/Shutterstock/Jack Frog

Sich beim Carsharing anmelden, online eine Versicherung abschließen oder eine Dienstleistung auf der Webseite des Bürgeramts beantragen: Für die Nutzung all dieser Dienste muss man seine Identität nachweisen. Das Problem: Im Internet kann man dafür bisher nicht einfach seinen Ausweis zücken. Es gibt stattdessen viele verschiedene Methoden, sich für Onlineservices auszuweisen. Und jedes Mal wird man wieder nach einem Identitätsnachweis gefragt. Bei einem neuartigen Service werden alle bisher üblichen Verfahren gebündelt. Verbraucher legen einmalig einen Onlineausweis an und können ihn von da an per Knopfdruck bei diversen Diensten nutzen.

Die Identität sicher in einem Account gespeichert

Ein solches Verfahren bietet beispielsweise Verimi an. Der Ausweis des Nutzers wird einmalig über eines der gebräuchlichen Identifikationsverfahren geprüft. Die nachgewiesenen und verifizierten Identitätsdaten sind danach sicher in einem Account gespeichert. Das Prozedere ist sehr einfach: Der Nutzer registriert sich mit seiner E-Mail-Adresse und vergibt ein Passwort. Danach wird der Account erstellt. Nun kann der Nutzer die zugehörige, kostenlose App herunterladen und von allen Funktionen des Accounts profitieren. Wer dem Account ein zweites Sicherheitsmerkmal hinzufügt, kann ihn zusätzlich absichern, damit man dort auch sensible Daten, etwa einen Personalausweis, hinterlegen kann. Der Account lässt sich dann mit nur wenigen Klicks mit den Nutzerkonten bei Partnerunternehmen, die den Service bereits nutzen, verknüpfen. So können Daten – sogar Ausweisdaten – sicher und einfach an Unternehmen übertragen werden, statt sie jedes Mal neu einzugeben. Mehr Informationen sowie eine Liste der teilnehmenden Partner findet man unter www.verimi.de.

Die bisher gebräuchlichen Verfahren im Überblick

Bisher gibt es statt dem einen Onlineausweis noch viele verschiedene Methoden, mit denen sich Nutzer für Onlineservices ausweisen können. Das kann unter Umständen unübersichtlich werden, weil überall eine andere Methode genutzt wird: Beim Video-Ident-Verfahren identifiziert beispielsweise ein Callcenter-Mitarbeiter den Nutzer im Videocall über seinen Ausweis. Beim eID-Verfahren schließlich wird der Ausweis über ein NFC-fähiges Gerät eingelesen und der Nutzer muss eine PIN eingeben, die mit seinem Ausweis verknüpft ist. Zusätzlich bieten viele Firmen auch an, dass ihre Kunden sich offline etwa über PostIdent in einer Postfiliale von einem Mitarbeiter identifizieren lassen.

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Digitales Leben

Verträge online und rechtsgültig unterschreiben

Ein PDF unterzeichnen, ohne es ausdrucken zu müssen

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Im Privat- und Berufsleben lässt sich die qualifizierte elektronische Signatur sicher verwenden. Foto: djd/Verimi/Shutterstock.com/stockfour

Um ein Dokument zu unterschreiben, muss man es häufig ausdrucken, handschriftlich signieren und dann per Post versenden. Das gilt für den BAföG-Antrag ebenso wie für das Schreiben an eine Behörde oder die Versicherung. Da die meisten Dokumente in PDF-Form vorliegen, wäre es einfacher, wenn man sie direkt digital unterschreiben und danach per E-Mail verschicken könnte. Diese Möglichkeit bietet sich mit der qualifizierten elektronischen Signatur (QES). Damit lassen sich PDF-Dokumente rechtsgültig und papierlos unterschreiben – den Versand per Post oder die Anfahrt zum Signieren vor Ort kann man sich sparen. Im Privat- und Berufsleben lässt sich die qualifizierte elektronische Signatur sicher verwenden – beispielsweise für Verträge mit Geschäftspartnern, wie auch für Anträge, die man bei einer Behörde privat stellt.

Eine qualifizierte elektronische Signatur ist rechtsgültig und zum Unterschreiben von Verträgen geeignet. Damit unterscheidet sie sich von anderen digitalen Unterschriftenlösungen.
Foto: djd/Verimi/Shutterstock.com/marvent

Digitale Identität einmalig verifizieren

Um rechtsgültig digital unterschreiben zu können, muss die digitale Identität der Person verifiziert sein. Das funktioniert beispielsweise, indem man online ein Ausweisdokument beim jeweiligen Anbieter hinterlegt. Im Anschluss kann man das PDF-Dokument hochladen, per Mausklick unterschreiben und im Anschluss per Mail versenden. Diese digitale Unterschrift ist der Unterschrift per Hand gleichgestellt und wird in allen EU-Mitgliedstaaten anerkannt. Sie wird durch einen Stempel des Zertifikats auf der ersten Seite des signierten PDF-Dokuments deutlich sichtbar abgebildet. So ein Verfahren bietet beispielsweise Verimi an. Mehr Infos gibt es unter www.verimi.de.

Vorteile gegenüber einer eingescannten Unterschrift

Eine qualifizierte elektronische Signatur ist rechtsgültig und zum Unterschreiben von Verträgen geeignet. Damit unterscheidet sie sich von anderen digitalen Unterschriftenlösungen. So erfüllt sie im Gegensatz zu einer Unterschrift, die nur eingescannt wird, grundsätzlich die Schriftform, die für Dokumente wie Verträge und Kündigungen nötig ist. Ansonsten müssten diese Unterlagen immer mit der Originalunterschrift vorliegen, eine Kopie oder ein Scan reichen nicht aus. Zudem gibt es digitale Unterschriftenlösungen, die eine handschriftliche Unterschrift nur nachahmen und als Abbild auf das Dokument aufbringen. Auch diese Lösungen sind nicht geeignet, um einen Vertrag zu unterschreiben. Der Grund: Eine Unterschrift per Hand ist immer nur dann gültig, wenn sie direkt auf einem analogen Dokument aufgebracht wird. Bei einem sicheren Verfahren zum digitalen Unterschreiben lässt sich durch den zuvor erbrachten Identitätsnachweis auf den ersten Blick feststellen, wer Unterzeichner des Dokuments ist. Ansonsten müsste man dafür eine Vergleichsunterschrift haben.

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Digitales Leben

Wie viel Geschwindigkeit benötigen Verbraucher wirklich?

Bereits 2 MBit pro Sekunde reichen für die gängigen Smartphone-Anwendungen aus

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Im Beruf ebenso wie in der Freizeit: Das mobile Internet ist heutzutage immer dabei. Praktisch sind daher Tarife mit endlosem Datenvolumen. Foto: djd/Telefónica Deutschland/Getty Images/Mihailo Milovanovic

Auf dem Weg zur Arbeit oder in der Freizeit: Das mobile Internet ist heutzutage immer dabei. Die Nutzung des Mobilfunks ist für viele zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Ganz gleich, ob sie über eine App navigieren, ein Bahnticket kaufen oder online die neuesten Musiktitel und Serien streamen. Die wachsende Bedeutung des mobilen Internets spiegelt sich auch in den Statistiken wider: Laut Zahlen der Bundesnetzagentur wurden 2019 in Deutschland rund 2,77 Milliarden Gigabyte an Daten im Mobilfunk übertragen – ein Rekordwert. Aber wie viel Speed braucht man als Verbraucher für die jeweiligen Anwendungen wirklich? Diese Frage stellen sich viele Nutzer. Die Antwort: Oft viel weniger, als man auf den ersten Blick meint.

Musik und Videos streamen oder Nachrichten checken. Für die meisten mobilen Internetanwendungen reichen Surfgeschwindigkeiten von 2 MBit pro Sekunde bereits vollkommen aus.
Foto: djd/Telefónica Deutschland/Getty Images/Mladen Zivkovic

Nicht immer muss es eine ultraschnelle Verbindung sein

Wer das eigene Surfverhalten genauer unter die Lupe nimmt, staunt häufig nicht schlecht. Denn für die meisten gängigen Anwendungen reichen vermeintlich langsame Verbindungen gut aus. Wer auf dem Smartphone hauptsächlich E-Mails checkt, im World Wide Web recherchiert, Social-Media-Plattformen nutzt oder Musik und Videos in normaler SD-Qualität streamt, ist bereits mit einer Datengeschwindigkeit von 2 MBit pro Sekunde bestens bedient.

Datengeschwindigkeiten im direkten Vergleich zeigen, dass auch ein vermeintlich geringes Surftempo ausreicht.
Foto: djd/Telefónica Deutschland

Das eigene Nutzungsverhalten entscheidet

Wer nicht permanent große Datenpakete mobil hin- und herschaufelt, kann also Geld sparen: Mit dem Einsteigertarif o2 Free Unlimited Basic etwa erhält der Smartphonenutzer für 29,99 Euro im Monat eine Datenflatrate mit einer Surfgeschwindigkeit von bis zu 2 MBit pro Sekunde. Zwei weitere Tarife bieten höhere Datengeschwindigkeiten beziehungsweise maximalen Speed. Damit lässt sich etwa Video-Content in HD-Qualität streamen oder ein Hotspot betreiben, den man gleich für mehrere Geräte nutzen möchte. Entscheidend ist also nicht mehr, wie viele Daten verbraucht werden, sondern zu welchen Zwecken Smartphonebesitzer ihr Handy täglich nutzen. Entsprechend sollte der Tarif in puncto Datenvolumen und Geschwindigkeit gewählt werden.

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David Metzger

IT im Alltag

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Die IT-Branche stellt viele oftmals vor großen Herausforderungen. Sicherlich ist jeder mit Situationen vertraut, in denen mal der Desktop einfriert oder das Handy viel zu langsam ist. Daher möchte Dir REGIONAL.report alles rund ums Thema IT näher bringen. Dafür haben wir heute den IT-Experten David Metzger eingeladen, der Dich über den Begriff „IT“ aufklären soll. Grundsätzlich steht IT für Informationstechnik und spielt in unserem Leben eine große Rolle. Ob PC, Smartphone oder sogar Fernseher, in all diesen Geräten, die uns im Alltag begleiten, befindet sich IT. Damit Probleme schnell gelöst werden können, braucht man hierfür sogenannte IT-Techniker. Nähere Details erfährst Du im Video. Ab sofort erhältst du bei REGIONAL.report jeden Samstag einen IT-Tipp.

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Digitales Leben

Erkrankungen halten sich nicht an Öffnungszeiten

So findet man den nächstgelegenen Arzt- oder Apothekennotdienst

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In der Apotheke wird man nicht nur mit Medikamenten versorgt. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Fragen erhält man hier auch eine kompetente fachliche Beratung. Foto: djd/Das Telefonbuch/mauritius images/Cultura

Was tun bei Sonnenbrand? Wie versorgt man eine Schürfwunde richtig? Welches Mittel hilft bei Heuschnupfen? Bei leichten gesundheitlichen Beschwerden, die mit einer grundlegenden fachlichen Beratung und rezeptfreien Medikamenten in den Griff zu bekommen sind, ist die Apotheke des Vertrauens die richtige Anlaufstelle. Handelt es sich um Erkrankungen oder Verletzungen, die eine Untersuchung und weiterführende Behandlung erforderlich machen, sollte natürlich der Hausarzt aufgesucht werden. Allerdings halten sich weder kleinere noch größere Notfälle an reguläre Öffnungszeiten. Hat sich zum Beispiel das Kind beim Wochenendausflug mit dem Fahrrad eine Schürfwunde zugezogen, sollten direkt unterwegs Desinfektionsspray und Verbandmaterial besorgt werden. Und schwillt ein Insektenstich plötzlich stark an, ist es wichtig, dass die medizinische Behandlung umgehend erfolgt – auch wenn es bereits spät am Abend ist.

Der Apothekennotdienst sorgt dafür, dass dringend benötigte Medikamente auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten besorgt werden können.
Foto: djd/Das Telefonbuch/mauritius images/Cultura

Schnelle Hilfe im Notfall – rund um die Uhr

Die Notdienste der Apotheken machen es möglich, dass Menschen auch nachts, am Wochenende und an Feiertagen dringend benötigte Arzneimittel und eine qualifizierte Beratung erhalten. Für die Inanspruchnahme dieser Leistungen kann eine einmalige Gebühr in Höhe von 2,50 Euro erhoben werden. Handelt es sich um ernsthaftere Beschwerden, sollte man sich direkt an den ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden, der Patienten im Fall akuter Erkrankungen außerhalb der Öffnungszeiten von Haus- und Fachärzten untersucht und versorgt. Gut zu wissen: Auch mit schmerzenden Zähnen muss sich niemand bis zum nächsten Werktag herumquälen. Hier hilft der separate zahnärztliche Bereitschaftsdienst.

Ein beruhigendes Gefühl: Die Notdienste der Apotheken sorgen dafür, dass man auch nachts und am Wochenende dringend benötigte Arzneimittel erhält.
Foto: djd/Das Telefonbuch/mauritius images/Haag + Kropp

Umkreissuche per App oder online

Doch wo findet man im Fall der Fälle möglichst schnell und unkompliziert den nächstgelegenen Apothekennotdienst oder die zuständige Bereitschaftspraxis in der Umgebung? Einen entsprechenden Service bietet beispielsweise die App von Das Telefonbuch, die kostenlos in den App Stores von Google und Apple heruntergeladen werden kann. Mithilfe der Umkreissuche werden alle Apothekennotdienste innerhalb eines Orts oder eines Postleitzahlenbereichs angezeigt. Die Telefonnummer sowie die genauen Öffnungszeiten sind direkt im Suchergebnis hinterlegt. Darüber hinaus liefert die Anwendung eine übersichtliche Liste mit bundesweiten Notfallnummern. Diese umfassen neben den ärztlichen Bereitschaftsdiensten für sämtliche Regionen in Deutschland auch weitere wichtige Kontakte wie zum Beispiel den Giftnotruf oder Hilfetelefone für Kinder, Schwangere und Eltern. Online unter www.dastelefonbuch.de stehen die nützlichen Services ebenfalls zur Verfügung.

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