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Kall | Freizeit & Kultur

Musikkapelle Kall spielt Weihnachtskonzert

Mit 2G und an neuem Ort

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Am 04.12. wird es in der Aula des Hermann-Josef-Kollegs Steinfeld weihnachtlich / Foto: fietzfotos (pixabay)

Im letzten Jahr musste das Weihnachtskonzert der Musikkapelle Kall ausfallen. Corona hatte Ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. In diesem Jahr darf das Weihnachtskonzert unter Einhaltung der 2G Regeln wieder stattfinden. Am 04.12.2021 um 19 Uhr beginnt das Konzert in neuer Umgebung. Denn in diesem Jahr spielt man zum ersten mal in der Aula des Hermann-Josef-Kollegs Steinfeld. Die Bürgerhalle in Kall ist leider Opfer der Flut geworden und kann daher nicht wie gewohnt genutzt werden.

Der Eintritt für das Wiehnachtskonzert ist frei. Weitere Informationen zum Ablauf und Einlass finden Sie hier.

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Kall | Freizeit & Kultur

„Zu alt für Dich…“

Kulturnachmittag im Klosterhof Steinfeld mit der Schleidener Band „2old4you“

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Die Schleidener Band „2old4u“ spielt kommenden Sonntag, 19. September, ab 15 Uhr im Klosterhof Steinfeld im Rahmen der Reihe „Kultur vom Anhänger“. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Anschließend findet ab 16 Uhr in der Basilika Steinfeld eine Orgelvesper mit Ingelore Schubert statt. Auch dort ist der Eintritt frei und wird um Spenden gebeten.

Vor den Konzerten vom Anhänger mit „2old4u“ ab 15 Uhr und der Orgelvesper ab 16 Uhr wird um 14 Uhr eine Basilika-Führung angeboten. Die Teilnahme ist zwar frei, aber es wird eine angemessene Spende erwartet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

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Überfall der „Eifel-Gäng“

Die berüchtigten Spitzbuben mischen am 1. Oktober den Saal Gier in Kall auf

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Die drei fleischgewordenen Nachfahren des „Schinderhannes“, Günter Hochgürtel, Ralf Kramp und Manni Lang (von links), wollen am 1. Oktober den Saal Gier in Kall überfallen. Foto: Eifel-Gäng/pp/Agentur ProfiPress

Den Auftakt der kulturellen Wiederbelebung des Saal Gier in Kall machen ausgerechnet die drei unberechenbarsten Spitzbuben der Region. Die berüchtigte „Eifel-Gäng“ überfällt den Saal Gier samt Publikum am Freitag, 1. Oktober, um 20 Uhr.

„Schinder-Hannes“ & Co

Die fleischgewordenen Nachfahren des legendären „Schinderhannes“, Günter Hochgürtel, Ralf Kramp und Manni Lang, verschaffen sich in der Regel mit Hieb-, Stich- und Schusswaffen Zugang zur Bühne, von wo aus sie die Zwerchfelle der Besucher auf das Grausamste malträtieren.

Dazu bedient sich Hochgürtel, der „Schinder-Hannes“,  Klampfe und Mundharmonika und singt lustige Lieder zur Gitarre. Kramp, der Al Capone von Hillesheim, ist ein Meister des schwarzen Humors und der schaurigen Vortragskunst. Manni Lang alias „Oss Mama will laden“ strapaziert die Lachmuskulatur der Besucher bis weit über die Schmerzgrenze. Der ins Priesterhabbit gehüllte Diak(l)on ist nur auf den ersten Blick harmloser als seine Zigarre qualmenden Kumpane.

Im Saal Gier gelten die Corona-Schutzverordnung sowie die 3-G-Regelung, so dass nur Geimpfte, Genesene und aktuell Getestete Zutritt zu den Veranstaltungen bekommen.

Köster, Hocker und Krumminga

Das im vergangenen Jahr ausgefallene und bereits ausverkaufte Konzert mit Gerd Köster, Frank Hocker und Helmut Krumminga soll am Samstag, 6. November, stattfinden. Derzeit bemüht sich der Vorstand um einen weiteren Ersatztermin für die ausgefalle Travestie-Schau mit Regina Red.

Auch die Veranstaltung mit Regina Red im Saal Gier musste wegen Corona abgesagt werden. Jetzt bemühte sich der Verein zur Erhaltung der Gaststätte um einen Ersatztermin. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

Ein ursprünglich für den 13. November vorgesehener Auftritt musste erneut verschoben werden. „Bereits verkaufte Karten für die Travestie-Schau behalten aber ihre Gültigkeit“, versichert Reiner Züll, der Schriftführer des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier. Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltung mit der „Eifel-Gäng“ am 1. Oktober ist unter (info@gaststaette-gier.com oder (rz@zuell-kall.de) eröffnet. Auch in der Gaststätte sind Eintrittskarten während der Öffnungszeiten zu bekommen. Im Vorverkauf kosten die Tickets 15, an der Abendkasse 17 Euro. www.gaststaette-Gier.com

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Anhänger Gottes

GdG Steinfeld stellt rollenden Altarraum als Zwillingszweiachser hinter Pkw in Dienst – Einsegnung und erste Feldmesse am Tondorfer Hagelkreuz erfolgreich bestanden.

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Pater Wieslaw Kaczor SDS mit seinem „Anhänger Gottes“ vor dem Salvatorianerkloster Steinfeld. Foto: GdG Steinfeld/pp/Agentur ProfiPress

Kloster Steinfeld, beziehungsweise die GdG Heiliger Hermann-Josef Kall-Steinfeld, haben ein „Betmobil“ angeschafft, einen geräumigen Pkw-Anhänger, in dem man einen ganzen Altarraum aufbauen kann, um unter nahezu freiem Himmel Open-Air-Gottesdienste zu feiern.

Der GdG nennt in einer entsprechenden Pressemitteilung weitere phantasievolle Namen für den früheren Wochenmarkt-Verkaufswagen: „Anhänger Jesu“ oder „rollende Kirche“. „Die Idee stand schon länger im Raum, wenn auch hintergründig“, heißt es einem Pressebericht: Pater Wieslaw Kaczor SDS, der Leiter der GdG Steinfeld, habe bereits seit geraumer Zeit eine vage Vorstellung von einer rollenden Kirche gehabt.

Die Corona-Zeit beschleunigte seine diesbezüglichen Schritte. Christoph Böhnke, der Manager des Klosterhotels, machte im Internet einen passenden Anhänger ausfindig.  Pater Wieslaw holte ihn im Münsterland ab. Der rund sechs mal zwei Meter große Zwillingszweiachser hatte mehrere Jahrzehnte als Marktwagen für Bekleidung gedient.

Letzter Schliff in der Werft

In Steinfeld installierte Norbert Dahm aus Hellenthal eine komplett neue Bordelektrik. Der Aachener Designer Guntram Bauer vom Büro „Bauer Buchholz“ konnte für die Umgestaltung zur rollenden Kirche gewonnen werden. Die Arbeiten erfolgten in der Werft von Walter Lennartz in Schmidt.

In Aachen in der Messebaufirma „MeRaum“ wurde der Zweiachser fertig präpariert. Eine Glocke wurde in Brockscheid in der Glockengießerei Marx bestellt. Am 10. Mai war Einsegnung, Christi Himmelfahrt Feuertaufe bei einer Feldmesse am Hagelkreuz zwischen Tondorf, Frohngau und Buir.

Pater Wieslaw Kaczor, Kirchenmusiker Michael Pützer und Pastoralreferentin Alice Toporowsky waren sehr zufrieden. Mehr zu den Gottesdiensten und zur rollenden Kirche der GdG Steinfeld gibt es auf Facebook und YouTube sowie bei Instagram und im Internet unter www.gdg-steinfeld.de Zur Kostenbegleichung in Höhe von 15.000 Euro werden noch Spender gesucht. Das Bistum Aachen gab 4000 Euro. Die Spendenkontonummer der katholischen Kirchengemeinde Steinfeld, Stichwort „Anhänger Jesu“, lautet IBAN: DE89 3825 0110 0003 5033 15 Gerne kann eine Spendenquittung ausgestellt werden.

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Kall | Freizeit & Kultur

Beliebte Veranstaltung muss wieder ausfallen

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Die Oldienächte der Hilfsgruppe Eifel sind seit 24 Jahren ein großes Publikumsmagnet. Umso bedauerlicher ist jetzt die erneute Absage wegen der Corona-Pandemie. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress

„Das tut richtig weh“: Willi Greuel, der Vorsitzende der Mechernich-Kaller Hilfsgruppe Eifel für tumor- und leukämiekranke Kinder, ist geknickt. Er und seine Mitstreiter haben soeben die für den 18. Juni geplante dritte Kaller Oldienacht in Urft absagen müssen. Sie fällt wie schon im Vorjahr der Corona-Pandemie zum Opfer.

Auch das große Familienfest, das zwei Tage später im Park des Urfter Jugendgästehauses über die Bühne gehen sollte, müsse wegen Covid 19 abgeblasen werden, so der Lückerather Willi Greuel: „Beide Großveranstaltungen sind unter Corona-Abstands- und Hygienemaßgaben sowie neuen Impf- und Testvorschriften nicht durchführbar!“

Kultstatus seit 24 Jahren

Die Oldienacht besitzt in der Eifel seit 24 Jahren Kultstatus. Lange fand sie als „Mechernicher Oldienacht“ in der Dreifachturnhalle der Stadt und später in der Firmenicher Kultur- und Freizeitfabrik Zikkurat statt. Seit einigen Jahren wird in Urft und damit wieder am Entstehungsort der Hilfegruppe Eifel in der Gemeinde Kall gefeiert.

„Aber unter Pandemie-Bedingungen sind diese Veranstaltungen nicht durchzuführen, was wir sehr bedauern“, so Willi Greuel. Derzeit sei nicht absehbar, wie sich die Dinge entwickeln. Auf keinen Fall wolle man die Gesundheit der Besucher gefährden.

Der Hilfsgruppe gehe es nicht nur um die fehlenden Erlöse aus diesen Veranstaltungen, sondern auch um die fehlenden sozialen Kontakte. Willi Greuel: „Wir machen mit unseren Kulturveranstaltungen den Menschen eine große Freude und gewinnen dadurch immer wieder neue Freunde und Unterstützer unserer umfangreichen Hilfsarbeit. Alles das fehlt und wir vermissen es sehr“.

Die nun zweimal abgesagte dritte Eifeler Oldie-Nacht soll nun am Freitag, 10. Juni, nächsten Jahres im Park des Urfter Jugendgästehauses stattfinden. Das Orga-Team werde versuchen, dem Publikum das gleiche Programm, wie es für dieses Jahr geplant war, anzubieten.

„The Sweet“ mit Andy Scott

Es soll eine ganz besondere Oldienacht werden, bei der die englische Kultband „The Sweet“ mit dem Urgestein Andy Scott als Topact vorgesehen ist. Für die Kultveranstaltung im Park des Gästehauses ist ein fünfstündiges Musikprogramm zusammengestellt worden, das in der Eifel seinesgleichen sucht.

Das Eifeler Familienfest, mit dem sich die Hilfsgruppe bei der Bevölkerung für die große Unterstützung bedanken möchte, ist dann zwei Tage nach der Oldienacht, für Sonntag, 12. Juni 2022, geplant. Alle Veranstaltungen der Hilfsgruppe im nächsten Jahr stehen im Zeichen des 30-jährigen Bestehens.

Während Oldienacht und Familientag abgesagt sind, rechnet die Hilfsgruppe damit, dass dieses Jahr das Oktoberfest des Schmalzler-Fanclubs am Freitag, 8. Oktober, in Lorbach stattfinden kann. Ebenfalls die zweitägige Christmas-Show am 16. und 17. Dezember mit der Bigband der Bundeswehr und Markus Maria Profitlich im Kulturkino Vogelsang. Willi Greuel hofft, dass diese Veranstaltungen wieder in der gewohnten Form stattfinden können: „Das ist unser größter Wunsch!“

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