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Kreise & NRW

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

„Orange Bank“ will Zeichen setzen

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Landrat Sebastian Schuster (r.), Brigitta Lindemann, Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Sieg-Kreises (sitzend, 2.v.l.), Thomas Wagner, Schul- und Jugenddezernent des Rhein-Sieg-Kreises (sitzend, l.) mit Vertreterinnen der Frauenberatungsstellen im Rhein-Sieg-Kreis und Jugendlichen der Jugendwerkstatt Siegburg der Initiative „lernen fördern e.V.“ mit ihren pädagogischen Fachkräften an der orangenen Bank vor dem Kreishaus in Siegburg. / Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Etwa 25 Prozent aller Frauen erleben häusliche Gewalt durch den Ehemann oder den Lebenspartner. Viele Opfer geben sich oft selbst die Schuld, verheimlichen die Erlebnisse und schützen so die meist männlichen Täter. Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am 25. November macht auf dieses wichtige Thema aufmerksam.

Als sichtbares Zeichen steht jetzt in jeder der 19 Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises und vor dem Kreishaus in Siegburg eine orangefarbene Sitzbank. Diese „Orange Bank“ soll sensibilisieren, aber auch informieren: Auf der Bank ist eine Plakette mit Adressen und Telefonnummern angebracht. Dort können Betroffene Beratung und Hilfe bekommen.

„Es ist wichtig, das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, sagt Landrat Sebastian Schuster anlässlich des Projektes „Orange Bank“. „Niemand darf schweigend zusehen, wenn Menschen Gewalt erfahren. Und was aus dem Blick geraten kann: Auch die Kinder sind Opfer dieser Gewalterfahrungen!“

16 dieser Bänke haben Schülerinnen und Schüler des Carl-Reuther-Berufskollegs in Hennef hergestellt. Einige Kommunen haben solch eine Bank in Eigenregie neu gebaut oder eine bestehende „umfunktioniert“. Und vielerorts wurden die Bänke noch von Jugendlichen aus Schulen oder Jugendtreffs individuell gestaltet. Wie z.B. vor dem Kreishaus: Hier haben Jugendliche der Jugendwerkstatt „lernen fördern e.V.“ in Siegburg eine Sitzbank orange angestrichen und mit eigenen Motiven versehen. Im Vorfeld besuchten die Jugendlichen mit ihren Fachkräften Präventionsworkshops, z.B. um Grenzüberschreitungen in Partnerschaften zu erkennen.

Eine „Orange Bank“ zum „Orange Day“

Die Vereinten Nationen haben die Farbe Orange als Signalfarbe für den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen ausgewählt. Der Tag wird auch als „Orange Day“ bezeichnet und findet in diesem Jahr zum 40. Mal statt.

Für den Rhein-Sieg-Kreis hat der „Runde Tisch gegen häusliche Gewalt im Rhein-Sieg-Kreis“, ein institutionelles Netzwerk mit Unterstützung des Arbeitskreises der Gleichstellungsbeauftragten im Rhein-Sieg-Kreis, die Aktion organisiert. Der Runde Tisch arbeitet unter anderem mit den Frauenberatungsstellen, den Frauenhäusern im Rhein-Sieg-Kreis, den Jugendämtern, der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis und Bonn sowie Wohlfahrtsverbänden und vielen weiteren Institutionen eng zusammen.

Nicht zögern – Hilfe holen!

Häusliche Gewalt gegen Frauen zeigt sich in vielen Facetten: Schläge, andere körperliche Misshandlungen, psychischer Terror, sexualisierte Übergriffe, oder der Mann bestimmt über Geld und Aufenthaltsort. Auch die Kinder der misshandelten Frauen sind Gewaltopfer! Auch sie brauchen Schutz und Hilfe! Bei akuter Gefahr und Bedrohung durch den Partner sollten die Opfer sofort die Polizei alarmieren und anschließend ein Beratungsangebot suchen, z.B. bei den Frauenberatungsstellen in Troisdorf oder Bad Honnef.

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Kreise & NRW

Wieder Maskenpflicht bei Präsenzunterricht

Wiedereinführung der Maskenpflicht am Sitzplatz ab dem 2. Dezember

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Ab dem 02. Dezember gilt ab sofort wieder Maskenpflicht im Unterricht / Foto: Alexandra_Koch (pixabay)

Ab dem 02. Dezember gilt in NRW wieder die Maseknpflicht an allen Schulen im Präsenzunterricht. Das hat Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer heute beschlossen. Yvonne Gebauer erklärt: „In der gegenwärtigen Situation, in der wir uns auch mit einer neuen Virusvariante auseinandersetzen müssen, haben wir aus Gründen der Vorsicht entschieden, die Maskenpflicht im Unterricht am Sitzplatz wieder einzuführen. Wir wollen damit auch in den kommenden Wochen den für unsere Schülerinnen und Schüler so wichtigen Präsenzunterricht sichern. Meine oberste Priorität ist und bleibt es, die Schulen offenzuhalten. Gerade in der Pandemie ist es entscheidend, dass für Kinder und Jugendliche ihr Schulalltag weiterhin gewährleistet ist, sie Struktur und Halt bekommen.“

Maskenpflicht auch am Sitzplatz

Die Maske am Sitzplatz gilt ab sofort auch wieder für Ganztags- und Betreuungsangebote, darüber hinaus für alle sonstigen Zusammenkünfte im Schulbetrieb (Konferenzen, Besprechungen, Gremiensitzungen), sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.

Lediglich auf dem Außengelände der Schulen (Schulhof, Parkplatz) gilt wie bisher grundsätzlich keine Maskenpflicht. 

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Kreise & NRW

IHK zeichnete die landesbesten Azubis aus

35 Top-Azubis aus der Region Köln

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„Praktisch unschlagbar“: Die Top-Azubis der IHK-Region Köln. (Foto: Nowaczyk)

246 landesbeste Auszubildende in IHK-Berufen wurden in Gelsenkirchen von den Industrie- und Handelskammern in NRW geehrt Unter ihnen sind 35 Top-Azubis aus der IHK-Region Köln. Die Top-Azubis hatten sich mit einem „Sehr gut“ in den mehr als 69.000 Abschlussprüfungen bei den 16 NRW-IHKs im Ausbildungsjahr 2020/21 durchgesetzt.

„Vorbilder und wichtige Botschafter“

„Die Wirtschaft braucht Fachkräfte wie Sie“, betonte Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der IHK Nord Westfalen und Gastgeber der diesjährigen „IHK-Landesbestenehrung NRW“. Hüffer verwies dabei auf aktuelle IHK-Umfragen zum Fachkräftemangel, nach denen die Unternehmen vor allem Absolventen einer betrieblichen Ausbildung suchen. Die Prüfungsbesten bezeichnete er als „Vorbilder und wichtige Botschafter“, die in ihrem privaten und beruflichen Umfeld mit den Vorteilen einer betrieblichen Ausbildung werben sollten.

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Brühl | Leben & Menschen

Sicher über die Brühler Schulwege

Leuchtende Warnwesten für Brühler Erstklässler

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Bürgermeister Dieter Freytag (3.v.r.), Stefan Grathwohl (2.v.r.) von der Kreissparkasse Köln und den Polizeivertretern mit Schulleiterin Doris Münch (3.v.l.) und den I-Dötzchen der Martin-Luther-Schule. Foto: Harald Zeyen

Rechtzeitig vor dem Beginn der dunklen Jahreszeit erhielten alle Erstklässler der Martin-Luther-Schule Badorf erhielten aus den Händen von Bürgermeister Dieter Freytag leuchtend gelbe Warnwesten. Diese haben nicht nur reflektierende Sicherheitsstreifen, sondern auch kindgerechte reflektierende Motive sowie Kapuzen.

„Die Leuchtwesten sollen dazu beitragen, dass ihr bei Dunkelheit auf Euren Wegen zur Schule, zum Sport oder zu Euren Freunden früher gesehen werdet. Und so für Euch die Sicherheit im Straßenverkehr verbessert wird,“ erklärte Freytag. Gemeinsam mit Vertretern der Kreispolizei zeigte er den Kindern, wie man die Westen optimal überzieht.

Frühzeitig gesehen werden

In den dunklen Morgenstunden, aber auch in der Dämmerung am späten Nachmittag, nimmt die Unfallgefahr stark zu. Gerade dann kommt es darauf an, Kinder so zu kleiden, dass sie frühzeitig von allen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. Schulleiterin Doris Münch freute sich, dass die reflektierenden Leuchtwesten mit geringem Aufwand die Sichtbarkeit und damit die Verkehrssicherheit der Kinder verbessern.

Gefahrenstellen besprechen

Eltern können die Verkehrssicherheit ihrer Kinder zusätzlich noch durch eine großzügige Zeitplanung für den Schulweg erhöhen. Besonders wichtig ist, dass Eltern mit ihren Kindern den Schulweg auch im Dunkeln abgehen und Gefahrenstellen besprechen.

Bürgermeister Freytag dankte allen Beteiligten, insbesondere der Kreissparkasse Köln, vertreten durch Stefan Grathwohl, für die Unterstützung. Die Kreissparkasse Köln hat als Sponsor über die Hälfte der Kosten der Warnwesten für alle Erstklässler der städtischen Schulen übernommen. Den Schülerinnen und Schülern wünschte Freytag ein stets sicheres und gutes Ankommen auf allen Wegen.

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Kreise & NRW

Rheinspange 553: Expertise befeuert Diskussionen über Rheinbrücke

Gutachter sehen Risiko für Trinkwasser in Wesseling und Bornheim

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Das neue Gutachten befeuert die Diskussionen über den Bau einer Rheinbrücke, die die linksrheinische A 553 mit der rechtsrheinischen A 59 verbindet. (Foto: Rheinspange 553)

Der Bau einer Rheinbrücke nahe dem Wasserschutzgebiet in Wesseling könnte erhebliche Auswirkungen auf das Trinkwasser für Wesseling und Bornheim haben. Zu diesem Ergebnis kommen die Gutacher des DVGW-Technologiezentrums Wasser in Karlsruhe. Die Experten hatten schon einmal vor den Folgen der Rheinspangen-Autobahn für das Trinkwasser gewarnt. In einer Expertise für die Stadtwerke Niederkassel im Juni dieses Jahres sprachen sie von „möglicherweise schwerwiegenden Folgen für die Trinkwasserversorgung in Niederkassel“.

„Erhebliche Gefahr für das Grundwasser“

Die Experten sehen in ihrem neuen Gutachten nun eine hohe „Gesamtvulnerabilität“ durch den Bau einer Rheinbrücke. Alle Trassen, die die linksrheinische A 553 mit der rechtsrheinischen A 59 verbinden, haben nach Auffassung der Gutachter eine erhebliche Gefahr für das Grundwasser. Sehr hoch sei auch die Verletzbarkeit bei der Rohwassergewinnung für den Wasserbeschaffungsverband Wesseling-Hersel, der Bornheim zu 50 Prozent mit Trinkwasser versorgt.

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Frechen | Aktuelles

Frechen: Transporter ausgebrannt

Kripo Beamte nehmen Ermittlungen auf

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Der Fiat Ducato ist vollständig ausgebrannt / Foto: Polizei Rhein-Erft-Kreis

In der Nacht zu Sonntag (28. November) ist in Frechen ein Fiat ausgebrannt. Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend Zeugen.

Von der Bundesautobahn 4 aus erkannten Autobahnpolizisten gegen 3.45 Uhr das auf der DAF-Allee brennende Fahrzeug. Feuerwehrleute löschten den Ducato und übergaben den Einsatz an die Polizei. Kriminalbeamte sicherten die Spuren an dem Fahrzeugwrack. Da eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden konnte, nahmen sie umgehend die Ermittlungen auf.

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Schleiden | Leben & Menschen

Hilfszentrum Schleidener Tal

Malteser und Stadt Schleiden arbeiten gemeinsam

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Das „Hilfszentrum Schleidener Tal“ öffnet ab dem 7. Dezember 2021 seine Pforten in der Kölner Straße 10 in Gemünd.

Gebündelte Hilfe und Unterstützung nach der Flut für alle Themenbereiche und einen Ort der Begegnung und der Nähe, das wollen der Malteser Hilfsdienst e.V. und die Stadt Schleiden mit ihrem neuen Hilfszentrum Schleidener Tal bieten.

Beratung und Betreuung im Hilfszentrum

Angesiedelt wird das Hilfszentrum Schleidener Tal in der Kölner Straße 10 in Gemünd. Künftig sollen dort Antragsberatungen, psychologische Betreuungsangebote und wenn möglich auch bauliche oder juristische Beratungen angeboten werden. „Aus vielen Gesprächen wissen wir, dass viele Betroffene auch heute noch ganz viele individuelle Fragen zu klären haben, bei deren Beantwortung wir im Hilfszentrum gerne zentral Hilfestellungen bieten wollen“, so Ingo Pfennings, Bürgermeister der Stadt Schleiden. Die beiden Kooperationspartner werden daher möglichst viele weitere Partner dazu holen, um möglichst breit aufgestellt zu sein. Es sei daher toll zu sehen, wie viele andere Akteure schon proaktiv mit Hilfsangeboten an die Kooperationspartner herangetreten wären. „Das Hilfszentrum soll außerdem eine konstante Säule im Bereich der Spendenvermittlung und der Koordination von Hilfsgesuchen und -angeboten werden,“ ergänzt der Bürgermeister. Daneben wird das Hilfszentrum aber auch ein lebendiger Treffpunkt für alle Menschen in Schleiden und darüber hinaus sein.

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Wesseling | Freizeit & Kultur

Lichterglanz, Glühwein und wohlige Klänge

Weihnachtsmarkt in Wesseling lockte viele Besucher

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Die Eifeler Alphornissen sorgten zum Finale für wohlige Klänge. (Foto: Brodüffel)

Drei Tage lang verwandelt sich der Platz vor dem Rathaus in Wesseling wieder in ein stimmungsvolles Weihnachtsdorf im Lichterglanz mit dem Duft von Glühwein und gebrannten Mandeln. Von Wesselingern für Wesselingern: Traditionell waren nur Ausstellerinnen und Aussteller aus der Stadt am Rhein zugelassen. Zugang zum Weihnachtsmarkt auf dem Alfons-Müller-Platz hatten nur Geimpfte und Genesene (2G).

Liebevoll geschmückte Buden

Vereine, Kitas, Schulen, Organisationen und engagierte Bürgerinnen und Bürger hatten ihre Holzbuden wieder liebevoll und festlich zum ersten Advent geschmückt. Bestückt waren sie unter anderem mit selbst gebastelter Adventsdeko, Kerzen, Kugeln, Holzarbeiten und Häkel- und Strickwaren. Vereine wie die KG Südstädter und die Freiwillige Feuerwehr sorgten für das leibliche Wohl der vielen Besucherinnen und Besucher.

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Brühl | Leben & Menschen

Rathaus wird zum Adventskalender

Junge Kunstschaffende kreieren die Motive

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Ein Stern kündet von der Geburt Christi: Vielfältig sind die Motive für die Adventskalenderbilder in den Rathausfenstern. Foto: Pixabay

Die Fenster des Rathauses Uhlstraße werden vom 1. Dezember bis zum 6. Januar mit weihnachtlichen Motiven gestaltet sein. Nach Einbruch der Dunkelheit erstrahlen die Fenster dann in hellem Licht.

Die Aktion war im vergangenen Jahr bei der Brühler Bürgerschaft sehr gut angekommen. Gemeinsam mit zahlreichen Brühler Kindertagesstätten, der Bücherei St. Heinrich und der Kunst- und Musikschule der Stadt Brühl wurde der große Adventskalender entworfen. 

Zahlreiche Kitas beteiligt

Um die Werke der kleinen Kunstschaffenden so lang wie möglich zu präsentieren, werden 24 Fenster erstrahlen. Das Fenster des jeweiligen Tages wird heller erleuchtet sein als die übrigen Fenster. Dabei sind dieses Jahr zahlreiche Tageseinrichtungen beteiligt, so die Kitas Mühlenbach, Clemens-August, Im alten Forsthaus, An der Eckdorfer Mühle, Wilhelmstraße und  An der alten Zuckerfabrik. Zudem sind die Familienzentren Vochem, Brühl Süd-Auf der Pehle und Brühl Süd-Lessingstraße kreativ gewesen. Weitere Fenstergestaltungen stammen vom Waldkindergarten „Salamander“, vom Kiku-Kinderland Brühl, von der Kunst- und Musikschule sowie der Bücherei St. Heinrich. Wer welches Fenster genau gestaltet hat, ist an der im Eingangsbereich des Rathauses ausgehängten Liste zu erkennen.

Weitere Adventsaktionen sind in Planung. Auch das Kinderbild-Illuminationsprojekt am Seitentraktes des Schlosses geht aufgrund der letztjährigen großen Nachfrage in die Wiederholung. Fragen zu diesem Projekt und weiteren Weihnachtsaktionen beantwortet das Citymanagement unter 02232-794015 (citymanagement@bruehl.de).

Die schönste Zeit des Jahres

Bereits im letzten Jahr und auch aktuell noch muss ein jeder aufgrund von Corona mit Einschränkungen im Alltag leben. Insbesondere Kinder waren und sind immer noch besonders betroffen. Mit dem Start der Weihnachtszeit beginnt für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres.

Häuser werden mit bunter Beleuchtung geschmückt, überall duftet es nach leckeren Weihnachtsplätzchen, nach Christstollen und Mandeln. Nachdem im letzten Jahr viel Liebgewonnenes abgesagt werden musste, darf der vierwöchige große und schöne Weihnachtsmarkt in der Brühler Innenstadt – wenn auch mit Einschränkungen – in diesem Jahr wieder stattfinden.

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Wesseling | Aktuelles

„Die Stunde der Wut“

Horst Eckert liest im Rheinforum. Thriller über eine gespaltene Gesellschaft

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Horst Eckert gilt als Meister des Polit-Thrillers. (Foto: Eckert)

Am Donnerstag, den 2. Dezember, lädt die Stadtbücherei Wesseling zu einer spannenden Lesung ins Rheinforum ein. Der mehrfach ausgezeichnete Thriller-Autor Horst Eckert präsentiert seinen neuen Roman „Die Stunde der Wut“. In dem Polit-Thriller geht es um Wohnungsspekulation und die Kluft zwischen Arm und Reich. Eine Anmeldung ist unter 02236 7011219 erforderlich. Es gilt die 2G-Regel. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Für Kund*innen der Stadtbücherei ist die Lesung kostenlos.

Sumpf aus Gier und Korruption

Hauptkommissar Vincent Veih stößt bei seinen Ermittlungen zum Mord an der Tochter eines Psychiaters auf einen Sumpf aus Gier und Korruption, der bis in die eigene Behörde reicht. Seine Chefin Kriminalrätin Melia Adan untersucht das Verschwinden eines Beamten aus dem Innenministerium. Veih und Adan kreuzen den Weg eines Immobilienhais, dem jedes Mittel recht ist, sein Imperium zu vergrößern. Bald haben sie es mit mächtigen Feinden zu tun …

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Brühl | Leben & Menschen

Herzenswünsche erfüllen

Weihnachtswunschbaumaktion für bedürftige Kinder in Brühl

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Freuen sich auf einen guten Zuspruch zur Weihnachtswunschbaumaktion: (v.l.) Marcel Härtel (Stadtwerke Brühl), Marcel Drack, Bürgermeister Dieter Freytag, Andrea Frede, Uwe Schäfges, Kundencenterleiterin Joanna Lutz und Andreas Zimmermann. Foto Harald Zeyen

Auch in diesem Jahr findet die beliebte Weihnachtswunschbaumaktion statt. Sie sorgt dafür, dass Herzenswünsche bedürftiger Kinder in Erfüllung gehen. Seit 2006 gibt es die Aktion, zuerst als Charitybaum des Kaufhofes. Später stößt die Stadt Brühl hinzu.

Nachdem 2020 der Kaufhof in Brühl schließen musste, wurde nun die Aktion neu aufgesetzt. Bürgermeister Dieter Freytag stellte das neue Format vor und eröffnete die Weihnachtswunschbaumaktion im Stadtwerke-Kundencenter am Janshof offiziell.

Wunschzettel am Weihnachtsbaum

Bei der Wunschbaum-Aktion können Bürger:innen bis einschließlich 10. Dezember Weihnachtswünsche erfüllen. Marcel Drack (Volksbank Rhein-Erft-Köln) bezeichnete sie als „wichtige Aktion der kleinen Wünsche“. Mitmachen ist ganz einfach: Jedes Kind füllt einen Wunschzettel im Wert von bis zu 15,- Euro in einem der teilnehmenden Geschäfte aus.

Die Wunschzettel werden an Weihnachtsbäumchen aufgehängt, die in der Volksbank am Steinweg, im Stadtwerke-Kundencenter, Janshof 19, und bei Thalia am Markt 15, stehen. Diese können dort vom Baum gepflückt werden. Im genannten Geschäft kann man das Geschenk bezahlen und so die Herzenswünsche der Kinder erfüllen. Die Stadt Brühl informiert anschließend die Eltern, sobald die Weihnachtsgeschenke in den Geschäften abgeholt werden können. Angesprochen wurden über das Sozialamt bis zu 600 Brühler Familien mit rund 1200 Kindern. „Rund die Hälfte nutzt das Angebot auch“, so Andreas Zimmermann, Fachbereichsleiter Soziales.

Die beteiligten Geschäfte sind die Papierinsel (Kölnstraße 15), Thalia (Markt 15), dm-drogerie markt (Markt 9-11), Hingucker (Uhlstraße 64), die Buchhandlung Brockmann (Uhlstraße 82) sowie der Rewe-Markt, H&M und C&A in der Giesler-Galerie.

Wünsche auch online erfüllen

Wer den Weg in die Innenstadt nicht persönlich schafft, kann auch online Wünsche erfüllen. Dazu einfach die kostenlose Hiero Brühl-App unter der Rubrik „Wunschbaum-Aktion 2021“ nutzen und das Geschäft seiner Wahl aussuchen. Auf diese Möglichkeit wies Andrea Frede vom Citymanagement der Stadt Brühl hin. Seit sechs Jahren unterstützt auch der Betriebsrat der Renault Deutschland AG die gute Sache. Dessen stellvertretender Vorsitzender Uwe Schäfges betonte, dass man bereitstehe, nicht eingelöste Wunschzettel zu übernehmen. „Dies ist aber bisher nie vorgekommen“, ergänzte er. Zudem unterstützt Renault das Projekt auch finanziell.

Bürgermeister Dieter Freytag betonte den hohen Wert des gemeinnützigen Projektes. Er appellierte: „Es wäre schön, wenn die Spendenbereitschaft wie in den letzten Jahren wächst und jeder Wunsch erfüllt wird. Helfen Sie daher mit und lassen Sie Kinderträume wahr werden!“. Die Gruppe der bedürftigen Kinder umfasst alle Kinder, die Leistungen aus Hartz IV, der Sozialhilfe oder nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erhalten.

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