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Auto & Mobilität

Mietwagen ohne Mief

So sorgen intelligente Systeme für ein komfortables Fahrerlebnis

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Wird im Auto geraucht, halten sich unangenehme Gerüche hartnäckig im Innenraum. Flottenbetreiber können mit einem Sensor dementsprechende Verstöße erkennen und ahnden. Foto: djd/Robert Bosch Car Multimedia/Depositphotos/Deklofenak

Wer nur gelegentlich ein Auto benötigt und zum Beispiel mitten in der Stadt lebt, fährt mit Mietwagen unterm Strich oft günstiger. Schließlich verursacht ein eigenes Fahrzeug auch dann laufende Kosten für Versicherung, Steuern und Wartung, wenn es nicht bewegt wird. Carsharingdienste beispielsweise gewinnen stark an Popularität: Bundesweit 2,8 Millionen Nutzer im Januar 2021 entsprechen einer Zunahme um satte 25,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr, zitiert Statista aus Zahlen des Bundesverbandes Carsharing. Allerdings ist die Mobilität auf Zeit nicht immer so komfortabel, wie erhofft. Wenn der Vormieter starker Kettenraucher war, halten sich unangenehme Gerüche hartnäckig im Innenraum. Ebenso sorgen bei Fahrzeugrückgaben immer wieder Schäden an der Karosserie für Diskussionsstoff: Wer hat den Vorfall verursacht – und wie kann man belegen, dass die Beule schon vor der Anmietung vorhanden war?

Sensoren messen Rauch und Fahrzeugschäden

Für mehr Transparenz sowohl für Vermieter als auch für deren Kunden können in Zukunft smarte, vernetzte Lösungen in Carsharing- und Mietfahrzeugen sorgen. Aus einer Kombination von Hardware, Software und sicheren, cloudbasierten Datendiensten besteht etwa die RideCare-Lösung von Bosch. Jedes Fahrzeug erhält dabei ein kompaktes Gerät, das an der Windschutzscheibe befestigt und zur Datenverarbeitung mit der Cloud verbunden wird. „Die integrierten Sensoren sind in der Lage, Schäden oder Rauch im Fahrzeug selbsttätig zu erkennen und in Echtzeit an den Flottenbetreiber zu melden“, erläutert Andrea Grewe von Bosch. Dabei sind die Messungen der Fahrzeugdynamik exakt genug, um zwischen schweren, signifikanten oder kosmetischen Schäden zu unterscheiden. Auch der Ort und der Zeitpunkt werden erfasst und weitergegeben. Somit kann der Vermieter genau ermitteln, wer das Fahrzeug in diesem Moment steuerte, ohne dass Kundendaten an Dritte gehen. Bei der Verarbeitung und Speicherung setzt der Anbieter auf höchste Standards der Datensicherheit.

Jederzeit ein sauberes Mietauto ohne Beulen

Erste Projekte im gesamten Bundesgebiet bestätigen bereits die Funktionalität und den hohen Nutzen der Lösung: Carsharing-Kunden freuen sich jederzeit über ein sauberes, schadensfreies Auto mit einem einladenden Innenraum. Vermieter wiederum können die Verursacher möglicher Beulen leichter erkennen und somit ihren Service verbessern. Das Beseitigen von Schäden kann zeitnah erfolgen, ohne nachfolgende Nutzer eines verqualmten oder beschädigten Mietfahrzeugs zu verärgern. Angenehmer Zusatzeffekt: Auf viele Raucher dürfte bereits das Sensorgerät im Fahrzeug eine abschreckende Wirkung haben, sodass der Glimmstängel in Zukunft öfter aus bleibt.

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Kompakt, effizient und dynamisch

Jaguar E-Pace mit Plug-in-Hybrid

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Jaguar // WMD

Jaguar bietet für seine Kompakt-SUV E-Pace den neuen 1,5-Liter Dreizylinder-Benziner an, der sowohl in Kombination mit einem Mild-Hybrid-Antrieb als auch als Plug-in-Hybrid (PHEV) die Möglichkeit des rein elektrischen Antriebs ermöglicht. Weiter den ausführlichen Bericht lesen

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Auto & Mobilität

Erhöhte Brandgefahr bei E-Autos?

Umfrage: So schätzen die Deutschen die Sicherheit der Stromer ein

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Täglich brennen in Deutschland im Schnitt etwa 40 Autos – entgegen vieler Gerüchte überwiegend Benziner oder Diesel. Foto: djd/www.DEVK.de/Stephan Dinges - stock.adobe.com

Die Anzahl der Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland steigt rasant. Dem Kraftfahrt-Bundesamt zufolge wurden 2021 über 681.000 Pkw mit einem „E“ im Kennzeichen erstmals angemeldet. Das sind gegenüber dem Vorjahr 62,3 Prozent mehr Plug-in-Hybride und sogar 83,3 Prozent mehr reine Elektro-Pkw. Die Skepsis gegenüber der neuen Technik schwindet allmählich. Doch weiter halten sich Gerüchte, batteriebetriebene Autos würden schneller in Brand geraten.

Stromer brennen ebenso selten wie andere Autos

Das bestätigt eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK. So gehen 49 Prozent der über 18-Jährigen davon aus, dass Brände bei Elektroautos häufiger vorkommen als bei Dieseln oder Benzinern. Doch stimmt das? Der Kölner Anbieter versicherte 2021 fast 50.000 Elektro- und Hybrid-Autos, verzeichnete in diesem Jahr aber keinen einzigen Brand eines strombetriebenen Pkws. Auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schätzt das Risiko moderat ein. „Aus unseren Statistiken gibt es bisher keinerlei Hinweise, dass Elektrofahrzeuge häufiger brennen als Autos mit Verbrennungsmotor“, sagt Alexander Küsel, Leiter der GDV-Schadenverhütung.

Häufig entstehen Autobrände, indem Kraftstoff oder Öl austritt und auf heiße Autoteile gelangt. Diese Brandursache ist beim E-Auto praktisch ausgeschlossen. Aber welche Faktoren erhöhen das Brandrisiko von E-Autos? Hier tippen 37 Prozent der Deutschen auf das Alter der Batterie, 35 Prozent auf Produktionsmängel und 32 Prozent auf einen Unfall als Auslöser. Auch der Ladevorgang wird tendenziell als gefährlich eingeschätzt. „Eine Analyse nationaler und internationaler Studien zu Lithium-Ionen-Akkus zeigt, dass vor allem der Ladevorgang, Tiefenentladung und Beschädigungen zum Batteriebrand führen können“, erklärt DEVK-Schadenspezialist Nils Büker.

Brand bei E-Autos schwerer zu löschen

Ein Problem bei Elektroautos ist allerdings, dass ein Brand schwerer zu löschen ist als bei herkömmlichen Fahrzeugen. Aufgrund der chemischen Reaktion innerhalb der Batterie brennen sie deutlich länger und heißer. Sollte es wirklich zu einem Brandschaden kommen, greift die Kaskoversicherung. Generell ist eine regelmäßige Wartung des E-Autos in einem Fachbetrieb unerlässlich. Beim Kölner Versicherer können Kundinnen und Kunden eine Werkstattbindung vereinbaren und damit 15 Prozent Beitrag sparen – Informationen hierzu gibt es unter www.devk.de. Immer mehr Partnerbetriebe schulen ihr Personal und statten sich neu aus, um gezielt E-Fahrzeuge warten und reparieren zu können. Davon sind etwa 70 Prozent Markenwerkstätten der Hersteller.

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Auto & Mobilität

Mercedes-Benz mit Rückenwind

Mercedes-Maybach, AMG und die G-Klasse mit Absatzrekord

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Die Nachfrage nach Fahrzeugen von Mercedes-Benz ist ungebrochen hoch. Für das Jahr 2021 vermeldet das Unternehmen neue Absatzrekorde bei Mercedes-Maybach, Mercedes-AMG und bei der G-Klasse – wohl auch ein Beleg für die Stärke der Luxusmarke im Automobilsektor. Weiter den ausführlichen Bericht lesen

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Bestes Jahr in der Geschichte

Lamborghini ist stärker denn je aufgestellt

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Automobili Lamborghini schließt das Jahr 2021 mit einem Rekord ab: 8405 Fahrzeuge wurden weltweit ausgeliefert – das beste Jahr in der Geschichte des Unternehmens darstellt. Weiter den ausführlichen Bericht lesen

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BMW erzielt starken Absatz

Besonders ambitionierte Wachstumsziele bei vollelektrischen Modellen

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Die BMW Group hat im vergangenen Jahr mit 2.521.525 weltweit ausgelieferten Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce ein solides Absatzplus von 8,4 Prozent gegenüber Vorjahr erzielt. Weiter den ausführlichen Bericht lesen

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Kundenfeedback spielt eine zentrale Rolle

Volkswagen hat das Infotainment im aktuellen Golf aufgewertet

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Das Versprechen: Schneller, leistungsfähiger, stabiler. Der Hintergrund: Volkswagen optimiert das Infotainment im aktuellen Golf. Die Fakten: Die neue Software und Hardware, die jetzt in Serie gehen, verbessern zahlreiche Funktionen. Weiter den ausführlichen Bericht lesen

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Die Elektromobilität weiter beschleunigen

Volkswagen verdoppelt Auslieferung von E-Fahrzeugen

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„Volkswagen treibt den Wandel in Richtung Elektromobilität trotz der eingeschränkten Versorgung mit Halbleitern weiter mit Hochdruck voran“, sagte Ralf Brandstätter, CEO der Marke Volkswagen. Weiter den ausführlichen Bericht lesen

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Porsche startet mit Elan und Zuversicht

Taycan-Auslieferungen mehr als verdoppelt

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Stärkstes Auslieferungsergebnis in der Unternehmensgeschichte: Porsche hat im Geschäftsjahr 2021 weltweit 301.915 Fahrzeuge an Kunden übergeben. Weiter den ausführlichen Bericht lesen

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Kia hat seine Chance genutzt

Modellseitig bestens aufgestellt, um Wachstumskurs fortzusetzen

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Kia wächst gegen den Trend: Während der deutsche Automobil-Markt 2021 um 10,1 Prozent zurückgegangen ist, hat die koreanische Marke ihren Absatz um 2,4 Prozent auf 65.839 Einheiten gesteigert. Weiter den ausführlichen Bericht lesen

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Bei Volkswagen gibt es Nachwuchs

Neben dem Polo und T-Cross fährt der neue Taigo vor

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Volkswagen bietet mit dem Taigo jetzt ein ganz neues Modell an. Es ist optisch  durch die abfallende Dachlinie eines Coupés zu erkennen, und erfreut die Insassen mit seiner erhöhten Sitzposition. Damit hat das Kleinwagen-Angebot von Volkswagen mit Polo und T-Cross Zuwachs bekommen. Weiter den ausführlichen Bericht lesen….

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