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Brühl | Leben & Menschen

Kölsche Tön mit Abstand

Mitsingkonzerte der KG Schwatz un Rut für die Brühler Altenhilfeeinrichtungen

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Bereits im letzten Jahr freuten sich unzählige Menschen über die Aktion / Foto: KG Schwatz un Rut

Das Rheinland ohne Karneval ist nur schwer vorstellbar. Das gilt natürlich auch für Brühl. Daher bemüht sich die Karnevalsgesellschaft Schwatz un Rut Brühl e.V. mit seniorenheimgerechten Formaten auch in diesem Jahr den Fastelovend trotz Pandemie nach Brühl zu bringen.

Auch 2022 wird die durch Spenden mögliche Aktion „Kölsche Tön mit Abstand“ für ältere Mitbürger wieder stattfinden. So werden vor den Brühler Einrichtungen der Altenhilfe kostenlose Mitsingkonzerte angeboten.

In den Grünanlagen vor den Wohnungen werden die Karnevalisten Tontechnik für den bekannten Sänger Torsten Eichler aufbauen, um unter Corona-Abstand alle Bewohnerinnen und Bewohner zum Mitsingen einzuladen. Möglich wird dieses Angebot durch die Initiative von Präsident Oliver Münnecke, den Sponsoren „inside digital“, „HIERO Brühl“ und weiteren Spendern.

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Brühl | Leben & Menschen

THC Leichathletik erfolgreich wie nie

Zehn Podiumsplätze und drei Meistertitel

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Die Erfolgreiche THC Staffel bei den Regionsmeisterschaften Südost / Foto:THC Brühl

Bei den Regionsmeisterschaften LVN Region Südost in Siegburg  gingen fast alle THC-Wettkampfathleten an den Start. Es war eine Mammut-Meisterschaft über zwei Tage. Am ersten Tag begannen die älteren Jahrgänge den Wettkampf. Den Anfang machte der Deutsche Hallenmeister 2022 Chidiera Onuoha, er ging dreimal in die Startblöcke. Er gewann den 100 Meter Vorlauf und den Endlauf, damit ist er mit der Zeit von 10,63 sec Regionsmeister 2022. Diese Zeit ist aktuell Jahresbestleistung in Deutschland. Später trat er bei den 200 Metern nochmal an. Auf der für Chidiera ungewohnten Strecke holte er mit starken 21,59 sec den zweiten Meistertitel.

Es ging auf der Bahn weiter mit der Jugend U14. In den Vorläufen schafften alle drei THC Sprinter eine neue persönliche Bestzeit. Fynn Bredemeyer 12,46 sec, Julius Stark 13,65 sec, Samuel Görres 12,93 sec. Julius Stark gewann im Finale die Silbermedaille.

Bei der Jugend M12 schaffte Nicolas Stark bei seinem ersten Wettkampf überhaupt zwei Überraschungen. Im Sprint gewann er zunächst seinen Vorlauf über die 75 Meter in 10,82sec. Im Finale der besten 8 Athleten belegte er schon den zweiten Platz. Eine gewonnene Medaille war aber nicht genug, im Weitsprung wurde er mit 4,37 Meter neuer Regionsmeister.     

Eine neue persönliche Bestzeit über die 800m der M12 schaffte Lasse Müller, in 2:33,36 min und wurde mit dieser Zeit Vierter.

Mädchen standen Jungs in nichts nach

Bei der weiblichen Jugend lief es ähnlich gut für die Leichtathletinnen des THC Brühl. Los ging es mit den 60 Meter Hürden der W13. Emilia Groll wurde starke Zweite in 10,74 sec. Den zweiten Lauf gewann Lena Rüßel in 11,07 sec, sie wurde mit der Leistung Fünfte.

Über die 75 Meter Sprint ging das THC Talent Jayda Jobst ins Rennen. Ihren Vorlauf gewann Jayda souverän und kam ins Finale der besten Acht. Dort traf sie auf starke Konkurrenz aus Leverkusen, Bonn und Köln. Mit 10,26 sec gewann sie die Bronzemedaille von insgesamt 48 Starterinnen.

Das Highlight jeder Meisterschaft sind die Sprint-Staffeln. Die männliche Jugend konnte durch die Verletzung von Fynn leider nicht antreten. Aber bei den 4x75m der weiblichen Jugend U14 startete ein starkes Quartett. Mit Marta da Silva, Lena Rüßel, Emilia Groll, Jayda Jobst und Ersatzläuferin Lika Scherr stellte Sprinttrainer Benno Eicker das stärkste THC-Team auf die Bahn. Es wurde ein spannendes Rennen. Beim letzten Wechsel lief das Team von Bayer Leverkusen in die THC Bahn. Das Kampfgericht musste die Leverkusener Staffel disqualifizieren. Die THC Jugend wurde damit in 41,91 sec Dritte und holte sich damit einen Platz auf dem Siegerpodium.

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Brühl | Leben & Menschen

Per Unterschrift dem Dreigestirn zugestimmt

Künftige Brühler Tollitäten stellen sich im Rathaus vor

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Nach der Unterzeichnung der Sessionsvereinbarung: (v.l.) Prinzenführer Markus Feickert, Tim Starzonek, Andreas Granrath, Jan Mundorf und Bürgermeister Dieter Freytag. Foto: Harald Zeyen

Was zwei Jahre lang nicht möglich war, feierte nun seine Wiedergeburt: Das kommende Brühler Dreigestirn wurde von Bürgermeister Dieter Freytag im Kapitelsaal empfangen: Andreas Granrath, Jan Mundorf und Tim Starzonek stammen aus den Reihen der KG Fidele Bröhler/Falkenjäger, die 2023 ihr 50-jähriges Jubiläum feiert.

Der Präsident des Festausschusses Brühler Karneval (FBK), Rainer Nieschalk, konnte krankheitsbedingt nicht teilnehmen. Auch die anderen Vorstandsmitglieder waren verhindert. Vom FBK vertreten war lediglich Prinzenführer Markus Feickert, der die Tollitäten natürlich wieder durch die Session begleiten wird. 

Das Feiern nicht verlernt

Alle Karnevalisten und Bürgermeister Dieter Freytag sind sehr zuversichtlich, ab dem 11.11. wieder eine ganz „normale“ Karnevalssession feiern zu können. Entsprechend war an Aschermittwoch das hoffnungsvolle Motto „Richtig zo fiere kann m’r nit verliere!“ verkündet worden. 

Im Kapitelsaal war die Stimmung denn auch fast schon ausgelassen, als sich die drei künftigen blau-goldenen Tollitäten vorstellten. Andreas Granrath übernimmt das Amt des Prinzen als Andreas I. Er ist auch amtierender Präsident seiner Karnevalsgesellschaft. Er war zeitgleich seinem Abiturkollegen und Freund Tim Starzonek in die KG eingetreten. 

Beide hatten in Merten die KG De Jonge gegründet, dann aber bei einem Einzug des 100-köpfigen Falkenjägercorps „Blut geleckt“. Schnell waren die legendären Deckel (Mitgliedsanträge) abgegeben. Tim Starzonek – ursprünglich als Bauer vorgesehen – wird als Jungfrau Timira ins närrische Rennen gehen. Beide konnten sich stolze zwölf Jahre lang auf die kommende Trifoliumszeit vorbereiten.

Neu im Team ist Jan Mundorf. Er trat 2019 den Fidelen bei und hat erst vor wenigen Wochen sein „Bauernamt“ übernommen. Alle drei freuen sich riesig auf ihre jecke Aufgabe und werden sich in den nächsten Wochen bei Sommerfesten oder sonstigen Vereinsveranstaltungen dem Volk präsentieren.

Vereinbarung unterzeichnet

Erstmals in der Geschichte des Brühler Karnevals unterzeichneten Stadt Brühl, FBK und die künftigen Tollitäten eine Vereinbarung. Darin versprechen sich alle, nicht nur alle geltenden Regeln einzuhalten, sondern auch gemeinsam das Gelingen einer erfolgreichen Session sicherzustellen. Zudem stimmt der Bürgermeister bzw. die Stadt Brühl dem Dreigestirnsvorschlag des FBK formell zu. Damit wird das frühere „Abnicken“ des Stadtoberhauptes abgeschafft.

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1,66 Millionen Euro für GFO Klinik Brühl

Marienhospital baut neue Abteilung für Alterstraumatologie

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„Die Alterstraumatologie spielt eine stetig größere Rolle“, sagt Dr. Bert Wullenkord (r.), Chefarzt der Fachabteilung Geriatrie/Altersmedizin an der GFO Klinik Brühl. Foto: Ellerkamp

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat im Rahmen des Investitionsprogramms Krankenhaus-Einzelförderung einen Förderbescheid über 1,66 Millionen Euro an die GFO Klinik Brühl übergeben. 

„Ich freue mich sehr über die Förderung des Krankenhauses in meiner Heimatstadt“, sagte der Brühler CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland. „Mit den Landesmitteln wird der Neubau eines alterstraumatologischen Bereichs auf dem Dach des Klinikums ermöglicht. Dadurch kann die Versorgung älterer und hochbetagter Patienten bei uns im Rhein-Erft-Kreis weiter verbessert werden. Schön, dass die Landesregierung das Vorhaben des Krankenhauses unterstützt.“

Drei Kliniken im Regierungsbezirk ausgewählt

Für 2022 wurde der Förderschwerpunkt „Stärkung der patientenorientierten Versorgung im höheren Lebensalter (Altersmedizin)“ festgelegt. Das Land Nordrhein-Westfalen hat für dieses Jahr Mittel in Höhe von 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Auf Grundlage der vorliegenden Förderanträge wurden im Regierungsbezirk Köln neben dem Marienhospital auch die GFO Kliniken Rhein-Berg und die Helios Klinik Wipperfürth ausgewählt.

Älteren Patienten effektiver helfen

„Weil die Menschen bei uns immer älter werden, spielt der Bereich der Alterstraumatologie eine stetig größere Rolle“, ist sich Chefarzt Dr. Bert Wullenkord sicher. Er leitet die Fachabteilung Geriatrie/Altersmedizin in Brühl. „In unserem Haus sind unsere Fachabteilungen Geriatrie und Orthopädie/Unfallchirurgie für ihre qualitativ hochwertige und patientengerechte Arbeit bekannt. Durch die Landesförderung kann nun älteren Patienten noch effektiver geholfen werden.“

Übrigens: Anfang Mai wurde der Krankenhausplan 2022 für Nordrhein-Westfalen veröffentlicht. Er wird es dem Land künftig ermöglichen, die Krankenhausstrukturen noch aktiver zu gestalten.

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Brühl: Barrierefreiheit für die Innenstadt

Brühler Inklusionsbeirat wagt ersten Schritt in die Öffentlichkeit

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Mit einem Infostand präsentierte sich der Inklusionsbeirat der Stadt Brühl erstmals einer breiten Öffentlichkeit. Foto: Ralf Bauer

Zum ersten Mal hat sich der Inklusionsbeirat der Stadt Brühl mit einem Stand einem breiten Publikum präsentiert. Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich über seine Arbeit informieren und zudem Beobachtungen über Barrieren in der Stadt mitteilen. Eine Pinnwand hielt die Ergebnisse fest.

Erwartungsgemäß wurde der Brühler Bahnhof mehrfach genannt. Der noch fehlende barrierefreie Zugang in die Unterführung wird in naher Zukunft durch eine Rampe realisiert. Diese wird in den Bahnhofsvorplatz integriert.

Mögliche Barrieren melden

Auch die Innenstadt wurde mehrfach erwähnt, Kopfsteinpflaster und die Zugänglichkeit der Geschäfte wurden bemängelt. „Die Barrierefreiheit der Innenstadt ist ein aktuelles Thema im Inklusionsbeirat“, sagt Silke Katzfuß, die stellvertretende Vorsitzende des Beirates.

Brühler Bürgerinnen und Bürger wurden ermutigt, sich aufmerksam durch Brühl zu bewegen und mögliche Barrieren zu melden. Am einfachsten geht dies per E-Mail an: inklusionsbeirat@bruehl.de. „Gerne auch mit Foto“, sagt die städtische Inklusionsbeauftrage Ute Palmersheim. Sie nimmt Meldungen auch unter 02232- 794340 entgegen.

Große Wertschätzung erlebt

Über die Arbeit des Inklusionsbeirates in Brühl informiert ein aktueller Flyer des Beirates, der auch unter: https://www.bruehl.de/2022-inklusionsbeirat-imageflyer.pdfx?forced=true abgerufen werden kann. „Wir haben heute ein sehr großes Interesse und Wertschätzung der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brühl erlebt“, freute sich Michaela Vu, Mitglied des Beirates. Dem Vorsitzenden Ralf Bauer machten am Ende der Veranstaltung die guten Gespräche und Hinweise Mut zu sagen: „Gemeinsam schaffen wir ein inklusiveres Brühl!“.

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Bergheim: Brennende Hochsitze

Insgesamt 12 Hochsitze in letzter Zeit abgebrannt

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Foto: Feuerwehr Bergheim

Insgesamt 12 Hochsitze sind in den letzten Wochen Bränden zum Opfer gefallen. Alleine sechs davon letzten Samstagmorgen (14.05.). Um 4 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert und musste nach Quadrath-Ichendorf ausrücken. Dort standen zwei Hochsitze und gut 200 qm Flora in Flammen. Am Einsatzort angekommen konnten die Feuerwehrleute bereits vier weitere Brände an der Fischbachhöhe sehen und schnell ablöschen. Bereits Anfang der letzten Woche hatten dort sechs Hochsitze gebrannt. Eine Brandstiftung ist naheliegend wurde aber seitens der Feuerwehr noch nicht bestätigt.

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Brühler Grundschüler im Landtag

Plenardebatte und viele Fragen an den Abgeordneten

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Der Brühler Landtagsabgeordnete Gregor Golland empfing die Klasse 4a der Brühler St. Franziskusschule im Landtag. Foto: Büro Golland

Die Klasse 4a der St. Franziskus-Grundschule in Brühl besuchte auf Einladung des Brühler Landtagsabgeordneten Gregor Golland den NRW-Landtag. Die 27 Schüler und ihre Begleiter erfuhren zunächst Informatives über die Abläufe im Landtag und konnten dann einen Teil der Plenardebatte verfolgen. 

Anschließend trafen sie sich mit dem Abgeordneten aus ihrer Heimatstadt und hatten viele Fragen an ihn. „Die Kinder waren sehr interessiert und wollten zum Beispiel wissen, ob ich meinen Beruf mag, wie ich mich mit den anderen Abgeordneten verstehe und wie meine politische Arbeit eigentlich aussieht. Das habe ich ihnen natürlich gerne erklärt“, betont Golland. 

Politische Arbeit erklärt

Man sprach auch über das Thema Corona und wie die Politik damit umgeht. Natürlich beschäftigte die Kinder der Krieg in der Ukraine und dessen Auswirkungen auf unser Leben. Auch darum ging es in der lebhaften Diskussion. Es sei sehr wichtig, bereits Grundschülern demokratische Werte zu vermitteln, so Golland. Auch müsse ihnen bewusst gemacht werden, dass Frieden und Freiheit nicht für alle Menschen selbstverständlich sei. 

„Vielen Dank an die Klasse 4a und ihre Begleiter, vor allem Klassenlehrerin Mathilde Tintelott. Es war ein schöner Besuch, und ich freue mich immer über Gäste“, sagte Golland abschließend

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„Moderne Sportstätte 2022“ in Brühl eröffnet

Zentrale Feier mit Staatssekretärin Andrea Milz

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Zur Eröffnungsfeier des Sportstättenförderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ wurde eine NRW-Torte durch Staatssekretärin Andrea Milz (m.) und BTV-Vorstand Klaus-Jürgen Eggert (4.v.r.) feierlich angeschnitten. Foto: Daniela Schappert

Mit einem Fördervolumen von 300 Millionen Euro hat es die Landesregierung mit dem Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ geschafft, sowohl dem baulichen und energetischen als auch dem digitalen Sanierungsstau an vereinseigenen Sportstätten in Nordrhein-Westfalen entgegenzuwirken. Nun fand in Brühl in den Räumen des Brühler Turnvereins die Eröffnungsfeier des Landes mit Staatssekretärin Andrea Milz (CDU) statt, stellvertretend für die vielen Maßnahmen an Rhein und Erft.

Im Rahmen der Veranstaltung übergab Milz das Hinweisschild „Moderne Sportstätte 2022“ nebst einer NRW-Torte an den Verein. Milz: „Nachdem ich in den letzten Jahren viele Sportvereine kennengelernt habe und vom Tatendrang und Engagement der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer beeindruckt war, freue ich mich nun, in den 54 Kreisen und kreisfreien Städten jeweils ein abgeschlossenes Projekt besuchen zu können.“

Modernisierung in 2500 Vereinen

Seit dem Beginn des Programmaufrufes haben NRW-weit bereits über 2500 Sportvereine mit der Umsetzung der Modernisierungsmaßnahmen begonnen und eine Vielzahl dieser Maßnahmen konnte bereits abgeschlossen werden. „Als CDU-Landtagsfraktion haben wir gemeinsam mit der FDP viele Maßnahmen für Vereine beschlossen. Das Programm ‚Moderne Sportstätte 2022‘ zählt zweifellos zu unseren erfolgreichsten Maßnahmen“, so der Brühler Landtagsabgeordnete Gregor Golland.

Förderbescheide erhalten

Auch im Rhein-Erft-Kreis wird das Programm für die Modernisierung der Sportstätten genutzt: Über 70 Vereine erhielten bereits Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von über 5,9 Millionen Euro. Geld, das gut angelegt sei, wie Golland betont: „Die Sportvereine bieten nicht nur Bewegungs- und Gesundheitsangebote an, sondern Sport dient auch dem sozialen Miteinander wie Inklusion, Integration und Jugendförderung. Daher kann man das Engagement der ehrenamtlichen Kräfte, auch in Nicht-Sportvereinen, nicht ersetzen.“ In seinem Dank bezieht der Christdemokrat auch den Kreissportbund (KSB) ein, der für die Abwicklung des Programms auf Kreisebene verantwortlich ist.

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Stadt Brühl verleiht Ehrenplakette

Ehrenamtliches Engagement gewürdigt

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Karl Matheis, Franziska Matheis, Bürgermeister Dieter Freytag, Annelie Illger, Annegret Neumann, Günther Frerker / Foto: Stadt Brühl

Vergangenen Freitag wurde im Kapitelsaal des Rathauses die Ehrenplakette der Stadt Brühl, als Zeichen der besonderen Anerkennung für die Verdienste um die Stadt Brühl und ihre Bürgerinnen und Bürger, an Günther Frerker, Annelie Illger, Franziska und Karl Matheis sowie Annegret Neumann verliehen.

Die Ehrenplakette gilt für vielfältige Leistungen in Vereinen und Verbänden, im wissenschaftlichen, sozialen, künstlerischen, kulturellen oder sportlichen Bereich, im Bereich der Bildung und in der Natur- und Heimatpflege.

Verleihung mit zweijähriger Verspätung

Nach gut zwei jähriger coronabedingter Verspätung konnten Günther Frerker, Annelie Illger, Annegret Neumann und Franziska und Karl Matheis die Ehrenplakette für Ihre besonderen Verdienste durch Bürgermeister Dieter Freytag entgegennehmen.

Günter Frerker ist Brühler Künstler, welcher schon zum 21. Mal den Kalender „Brühler Ansicht“ gestaltet hat. Darüber hinaus ist Frerker künstlerisch aktiv und gestaltet zum Beispiel Plakate und Jahreszeitenkalender für den Festausschuss Brühler Karneval sowie Deckblätter vieler Festschriften und Jubiläen von Brühler Vereinen und Chören. Annelie Illger führt seit 2010 die Kleiderstube der „Aktion Gemeinsinn“. Mit dem Erlös des Verkaufs von Kleidung u.v.m. wird Schulen, Kindertagesstätten, sozialen Einrichtungen, sowie Vereinen und in Not geratenen Einzelpersonen geholfen.

Franziska und Karl Matheis engagieren sich seit mehr als 25 Jahren ehrenamtlich in der Bürgergemeinschaft Brühl-Vochem und setzen sich mit immer neuen Herausforderungen, die ihren Stadtteil betreffen, auseinander. Karl Matheis ist Erster Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Vochem. Franziska Matheis ist Geschäftsführerin und betreibt zudem die
Kleiderkammer in Vochem, deren Erlös sozialen Zwecken zukommt.

Annegret Neumann ist seit vielen Jahren im Vorstand des Deutschen Kinderschutzbundes Ortsverband Brühl tätig. Zudem hat Sie die Unfallkommission der Stadt Brühl mitgegründet und ist beratendes Mitglied im Ausschuss für Mobilität und Verkehr.

Städte leben von freiwilligen Einsätzen

„Unsere Gesellschaft braucht Bürgerinnen und Bürger, die für ihr Umfeld aktiv werden und sich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl einsetzen. Auch unsere Stadt lebt von diesem freiwilligen Einsatz sowie von der Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“ so Bürgermeister Dieter Freytag in seiner Dankesrede.

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Die „Brühler Käfer“ sind los

Brühler Helden – KAHRAMANLAR e.V. – bieten jetzt Laufradkurse an

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Die Kids hatten mächtig Spaß mit den Laufrädern / Foto: Kerstin Fourate

Am Wochenende fand zum ersten mal in Brühl ein kostenloser Laufrad-Workshop in der Halle Gesamtschule Brühl-Süd statt. An der Veranstaltung nahmen 60 Kinder zwischen dem 2.-5. Lebensjahr teil und durften ihre Laufräder fordern. Dabei hatten die „Brühler Käfer“ mächtig viel Spaß.

Vorbereitung auf das „richtige“ Fahrrad

Die Kinder durften eine Strecke mit diversen Parcourselementen befahren und am Ende sogar an einem Rennen teilnehmen. Das Training fördert den Gleichgewichtssinn der Kinder sowie die Koordinationsfähigkeit. Damit ist der neue Kurs die optimale Vorbereitung um später das fahren mit dem richtigen Fahrrad schneller und leichter zu erlernen.

In dem Parcours konnten die „Kleinen Käfer“ ihr Können unter Beweis stellen / Foto: Kerstin Fourate

Ganz besonders war die Leistung von Trainer Aleksii Biliachenko, der seine Expertise aus der Ukraine in der Sporthalle umsetzen konnte. Aleksii Biliachenko ist vor kurzem aufgrund der aktuellen Lage in der Ukraine nach Brühl gekommen. „Ich bedanke mich bei allen Beteiligten. Ganz besonders an die Verwaltung der Stadt Brühl, die das neue Konzept des Laufrades unterstützt haben“, berichtet Vorsitzender Türk.

Zukünftig werden die Brühler Helden ihre Laufradkurse samstags zwischen 10-12 Uhr in der Halle der Gesamtschule Süd, aber bei entsprechender Wetterlage auch als Outdoor-Kurs anbieten. Weitere Infos bzgl. Anmeldung und Teilnahmebedingungen finden Sie bald auf der Homepage des Vereins unter Kahramanlar-Die Brühler Helden. Der Name „Brühler Käfer“ resultiert übrigens aus den Bewegungen welche die Kinder auf ihren Laufrädern zwecks Fortbewegung machen. Diese ähnelt sehr einem kleinen KÄfer.

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Seebrücke zeigt „Grenzerfahrungen“

Auftaktveranstaltung im Begegnungszentrum margaretaS

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Auftakt zur Ausstellung „Grenzerfahrungen“: (v.l.) Eva-Maria Antz, Amin Aarween. Anna Breuer-Wirges, Ralph-Werner Jeckel, Ali Husseini und Dolmetscher Fahin. Foto: Harald Zeyen

Bis zum 7. Mai zeigt die Seebrücke Brühl im Begegnungszentrum margaretaS die Ausstellung „Grenzerfahrungen – Wie Europa gegen Schutzsuchende aufrüstet“. Zum Auftakt luden das Team der Seebrücke und die Aktion Neue Nachbarn (ANN) zu einer Podiumsdiskussion ein Sie stand unter dem Thema „Flucht aus Afghanistan – Ankunft in Deutschland – Erfahrungen aus erster Hand“. 

Auf dem Podium saßen die Integrationsbeauftragte des Erzbistums Köln, Anna Breuer-Wirges, sowie die beiden afghanischen Ortskräfte Ali Husseini und Amin Aarween. Letztere waren im Herbst 2021 aus ihrem Heimatland geflüchtet. Die Moderation übernahm die Brühlerin Eva-Maria Antz. 

Erschüttert und fassungslos

„Dem menschenverachtenden kriegerischen Angriff durch Russland auf die Ukraine steht auch die Seebrücke erschüttert und fassungslos gegenüber“, sagt Sprecher Ralph-Werner Jeckel. „Nicht aber tatenlos – denn der nicht enden wollende Strom von aus der Ukraine fliehenden Menschen bringt es mit sich, dass Politik und Öffentlichkeit erneut und verstärkt auf die Rechte von Geflüchteten aufmerksam gemacht werden müssen.“ 

Ohne Wenn und Aber sei es wichtig, schnell, unbürokratisch und wirksam allen aus der Ukraine geflohenen Menschen, die in Deutschland eintreffen, zu helfen. „Nicht vergessen dürfen wir allerdings auch die weiteren Brennpunkte in unserer Welt, wie z.B. Afghanistan, denen Menschen wegen dort herrschender unerträglicher Lebensumstände zu entfliehen versuchen“, so Jeckel.

Bitteres Fazit

Mit der Ausstellung „Grenzerfahrungen – Wie Europa gegen Schutzsuchende aufrüstet“ zieht ProAsyl, unterstützt u.a. durch pax christi und kirchliche Arbeitsgemeinschaften, ein bitteres Fazit: „Die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten arbeiten seit Jahren darauf hin, den Zugang zum Recht auf Asyl insbesondere an den EU-Außengrenzen faktisch abzuschaffen.“ 

Die Ausstellung, die diese These untermauert, präsentiert die Seebrücke Brühl in den Fenstern des Begegnungszentrums margaretaS am Heinrich-Fetten-Platz in Brühl.

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