Kontaktieren Sie uns

Gartentipps

Marder wirksam fernhalten

Ultraschallwarntöne können die Nagetiere in die Flucht schlagen

Veröffentlicht vor

am

Einmal unter dem Fahrzeug aufgestellt, schützt das Ultraschallgerät dauerhaft vor Marderbissen. Foto: djd/www.weidezaun.info

Fast 220.000-mal bissen sie laut Statista bundesweit im Jahr 2020 zu: Marder verursachen an geparkten Autos oft teure Schäden. Die Restwärme des Motors lockt die Tiere an, vor ihren spitzen Zähnen sind selbst robuste Leitungen nicht sicher, sodass es zu kostspieligen Problemen an der Fahrzeugelektrik kommen kann. Angenagte Zündkabel, zerstörte Isolierungen oder zerbissene Antennenkabel machen häufig aufwendige Reparaturen notwendig. Besser ist es daher, vorbeugend Marder vom eigenen Grundstück fernzuhalten.

Flexibel einsetzbar

Jagdrecht und Tierschutzgesetz geben klar vor, dass es ausschließlich Jägern gestattet ist, Marder zu verfolgen. Für das eigene Grundstück sind hingegen sanftere Lösungen gefragt. Ultraschall, der für das menschliche Ohr in der Regel nicht hörbar ist, kann die Nagetiere fernhalten, ohne ihnen zu schaden. Dazu kann man spezielle Geräte wie den Voss.sonic 360 in der Garage oder unter dem Carport einfach und flexibel verwenden. Der integrierte Infrarotsensor bemerkt ein sich annäherndes Tier und löst den Ultraschallwarnton aus – daraufhin sucht der Vierbeiner das Weite. Aufgrund der flachen Bauweise lässt sich der Marderschreck auch unter dem Auto positionieren und sorgt dort für einen wirksamen Schutz. Ebenso ist es möglich, das Ultraschallgerät dauerhaft unter der Carport-Decke zu befestigen.

Für Garage, Carport, Dach und mehr

Eine Besonderheit des Geräts sind die 360-Grad-Erfassung und Rundum-Beschallung, beides bewirkt einen umfassenden Schutz vor den ungeliebten Gästen. Viele andere Systeme weisen dagegen lediglich einen Erfassungsbereich von 90 bis 180 Grad auf. Unter www.weidezaun.info gibt es mehr Informationen und eine Bestellmöglichkeit. Doch nicht nur rund ums Auto, sondern auch in den nicht zu Wohnzwecken genutzten Bereichen des eigenen Hauses kann der Ultraschall gegen Marder und Co. hilfreich sein, etwa auf dem unbewohnten Dachboden. Dort lässt sich das Gerät in der Raummitte auf dem Fußboden platzieren oder an der Decke befestigen. Ebenso gefragt ist die Ultraschallabwehr für Hausnischen, Zwischendecken oder Gartenhäuschen.

Weiterlesen
Schreiben Sie einen Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

GartenBaumschule Hau

Der perfekte Rasen

Veröffentlicht vor

am

Wie grün ist Dein Rasen?

Damit Dein Rasen satt und grün gedeiht, solltest Du ihn über das ganze Jahr richtig pflegen. Wann er vertikutiert werden sollte und was Dein Rasen sonst noch benötigt, erklärt Christoph Hau, Garten-Profi der GartenBaumschule Hau im Video.

Weiterlesen

GartenBaumschule Hau

Vom Spross zur stabilen Hecke

Tipps für das Anpflanzen einer Hecke

Veröffentlicht vor

am

Du möchtest jetzt im Herbst eine schöne Hecke pflanzen und sichergehen, dass sie gut und kräftig wächst? Unser Pflanzenexperte der GartenBaumschule Hau erklärt Dir, was Du vom Spross zur stabilen Hecke beachten musst und gibt wertvolle Tipps.

Weiterlesen

Gartentipps

Obst und Gemüse einfach selbst anbauen

Tipps für Garteneinsteiger und Selbstversorger

Veröffentlicht vor

am

Hochbeete sind eine beliebte Alternative, um frisches Gemüse und knackigen Salat bequem und rückenschonend heranzuziehen. Foto: djd/STIHL

Viele kennen das noch aus Kindheitstagen: Omas und Opas großer Garten deckte mit frischem Obst und Gemüse einen Großteil des Lebensmittelbedarfs der Familie ab. Heute ist Selbstversorgung wieder in, als entspannender Zeitvertreib oder als bewusste Entscheidung für eine gesunde Ernährung. Andere Gartenbesitzer träumen hingegen von üppigen, farbenfroh blühenden Beeten. Beides lässt sich auch mit weniger Erfahrung in die Tat umsetzen. Spaß am Selbermachen und etwas Zeit sind die wichtigsten Voraussetzungen dafür.

Erfolgreich die erste eigene Ernte einfahren

Gibt es den angeborenen grünen Daumen? Für den Stihl-Gartenexperten Jens Gärtner stellt sich diese Frage nicht: „Auch ungeübte Hobbygärtner können sich über blühende Beete und eine frische Ernte freuen, wenn sie gut planen und mit pflegeleichten Pflanzen starten. Die Erfahrung kommt dann von selbst.“ Für Einsteiger seien etwa selbst angelegte Kräuterbeete oder Obststräucher ein guter Beginn, um sich über erste Erfolge freuen zu können. Auch ein Gemüsebeet lasse sich einfach anlegen, so Gärtner weiter: „Bereits wenige Quadratmeter reichen aus, um Möhren, Mangold oder Frühlingszwiebeln anzubauen.“ Wichtig ist es, den Nährstoffbedarf von Gemüse- und Obstpflanzen zu beachten sowie ausreichend und regelmäßig zu wässern. Hierfür bietet es sich an, einen Komposthaufen anzulegen und aus vermeintlichen Gartenabfällen wertvollen Dünger für die nächste Ernte entstehen zu lassen. Und mit einer Regentonne lässt sich Niederschlag sammeln und später für die Bewässerung von Beeten, Blumen und Sträuchern verwenden. Tipp: Für Gemüsebeete eignen sich sonnige und zugleich windgeschützte Standorte. Als Windschutz kann zum Beispiel ein Johannisbeerstrauch dienen, der selbst wiederum für gesundes Naschzeug sorgt.

Hochbeete für rückenschonendes Gärtnern

Eine bequeme und rückenschonende Alternative sind Hochbeete: Wenn die Pflanzfolge gut geplant wird, liefern sie über viele Monate bis in den späten Herbst hinein frischen Salat und Gemüse. Auch das Füllmaterial für die Konstruktion kann aus dem eigenen Garten stammen: Der Rückschnitt von Sträuchern beispielsweise lässt sich mit einem kompakten Elektro-Häcksler wie dem GHE 140 L von Stihl zerkleinern und im Hochbeet nutzen. Viele weitere Tipps rund ums Hochbeet gibt es unter www.stihl.de. Umweltbewusste Gartenbesitzer achten außerdem darauf, in ihrem Garten vor allem heimische Pflanzen wachsen zu lassen, die Insekten und Vögeln eine wichtige Nahrungsquelle bieten. „Pflanzen aus anderen Teilen der Welt sind zwar oft schön anzuschauen, häufig aber ungeeignet, um einheimische Insekten oder Vögel zu ernähren“, so Jens Gärtner.

Weiterlesen

Gartentipps

Ein Blüten-Mehr für Bienen

Wie man Garten oder Balkon zum gedeckten Tisch für die fleißigen Insekten macht

Veröffentlicht vor

am

Im Frühling sind die hübschen Krokusse eine der ersten blühenden Anflugstellen. Foto: djd/Deutscher Imkerbund e.V./Jürgen Schmat

Frühlingszeit ist Pflanzzeit. Mit Schaufel und Gießkanne in der Hand machen sich jetzt wieder viele Hobbygärtner daran, ihre grüne Oase neu zu gestalten. Wer dabei auch an die Umwelt denkt, kann gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Honig- und Wildbienen leisten. Denn sie sind in Gefahr. Durch negative Einflüsse wie Monokulturen und den Klimawandel hat sich die Zahl der Bienenvölker in Deutschland in den letzten 70 Jahren um 60 Prozent verringert. Da Honigbienen nicht nur leckeren einheimischen Honig produzieren, sondern mit ihrer Bestäubungsleistung auch den Erhalt von 80 Prozent der heimischen Pflanzenarten sichern, sind sie für unsere Ökosysteme unverzichtbar. Schon mit kleinen Maßnahmen im privaten Grünbereich können sie wirksam unterstützt werden.

Auf verschiedene Blühzeiten achten

Geeignet sind dafür laut dem Deutschen Imkerbund (D.I.B.) neben zahlreichen Blumen auch verschiedene Obstbäume und -sträucher, diverse Kräuter sowie Stauden- und Zwiebelgewächse. Wichtig ist, gute Nektar- und Pollenlieferanten zu wählen und darauf zu achten, dass die Pflanzen zu unterschiedlichen Zeiten blühen, damit die Bienen die ganze Saison lang Nahrung finden – also von Krokus und Schneeglöckchen über Rosen und Beerensträucher bis zu Efeu und Herbstanemone. Informationen dazu und kostenlose Broschüren zum Download gibt es unter www.deutscherimkerbund.de. Besonders attraktiv sowohl für die Bienen als auch für die gärtnernden Menschen sind Pflanzen, die sich zusätzlich in Küche und Haushalt einsetzen lassen. Hier sind einige Beispiele.

Bienenfreundliche Pflanzen mit „Zusatznutzen“

  • Obstbäume und Sträucher wie Apfel, Birne, Kirsche, Johannis- oder Himbeere liefern frische Früchte, die sich sowohl pur genießen als auch zu köstlichen Marmeladen oder in zahlreichen Gerichten, Kuchen und Desserts verarbeiten lassen.
  • Kräuter wie Thymian, Schnittlauch, Salbei und Zitronenmelisse sind in der Küche ebenfalls vielseitig einsetzbar. Frisch geerntet und garantiert unbehandelt bieten sie gegenüber vielen Trockengewürzen nicht nur geschmackliche Vorteile.
  • Unter den Staudengewächsen sticht der Lavendel mit seinem betörenden Duft besonders hervor. Man kann ihn als besonderes Würzkraut und für Duftkissen und entspannende Badezusätze verwenden.
  • Bei den Blumen ist die schöne Malve sogar als Tee genießbar, während weißer Senf mit seinen hübschen gelben Blüten nicht nur die Bienen einlädt, sondern auch die Ernte frischer Senfkörner ermöglicht. Besuchen Sie doch einfach Ihre örtliche Imkerei. Dort gibt es nicht nur guten regionalen Honig, sondern auch das gebündelte Fachwissen in Sachen Bienen- und Pflanzenkunde.
Blühende Stauden und Obstbäume im Garten bieten Honig- und Wildbienen reichlich Nahrung.
Foto: djd/Deutscher Imkerbund e.V./Cordula Bieber
Weiterlesen

Gartentipps

Den Rasen aus dem Winterschlaf holen

Vertikutieren, nachsäen, düngen: Darauf kommt es bei der Frühjahrspflege an

Veröffentlicht vor

am

Die Zugabe von Rasensand empfiehlt sich insbesondere bei schweren Böden. Foto: djd/Floragard

Frostige Temperaturen und jede Menge Nässe haben dem Rasen stark zugesetzt. Zu den sichtbaren Spuren der kalten Jahreszeit zählen Moos und verfilzte Bereiche. Umso wichtiger ist es, den grünen Teppich in Frühjahrsstimmung zu versetzen. Der passende Mix an Nährstoffen, die erste Mahd des Jahres und bei Bedarf auch eine Runde mit dem Vertikutierer tragen dazu bei.

Frische Luft für den grünen Teppich

Wenn Bereiche im Gras stark verfilzt sind und sich zwischen dem Moos kaum noch Halme durchsetzen können, empfiehlt sich das Vertikutieren. Zunächst sollten Freizeitgärtner dem Rasen aber die Gelegenheit zu neuem Wachstum geben. Dazu das Ende der Frostperiode abwarten, die Gräser nachwachsen lassen und dann kurz mähen. Beim Vertikutieren selbst ist ein sorgfältiges Arbeiten gefragt. Dazu wird das Grün nacheinander jeweils in Längs- und Querrichtung behandelt. Wichtig ist die richtige Wahl der Schnitttiefe. Bei nur leichten Problemzonen reichen etwa drei Millimeter aus, um den Rasen selbst nicht zu sehr zu schädigen. Bei einem starken Moosbefall können es hingegen fünf Millimeter sein. Wichtig: Zum Schluss den aufgelockerten Rasenfilz gründlich von der Fläche beseitigen. Danach spenden Pflegeprodukte wie Floragard Rasen-Fit neue Energie in Form von Haupt- und Spurennährstoffen. Natürliche Bodenorganismen beleben die Erde und stärken die Widerstandsfähigkeit der Rasenpflanzen gegen äußere Einflüsse. Der enthaltene Humus hilft, Feuchtigkeit besser zu speichern. Die 4-in-1-Pflege ist ebenfalls geeignet, um kahle Bereiche zu füllen und nachzusäen. Tipp: Die Rasensamen schon vorher mit der Spezialerde mischen, ausbringen und danach permanent feucht halten.

Unebenheiten ausgleichen und den Boden auflockern

Bei schweren, lehmigen Böden ist es hilfreich, das Erdreich zusätzlich mit Rasensand anzureichern. Das lüftet und verbessert die Wasserdurchlässigkeit. Auf diese Weise erreicht Regen deutlich tiefere Schichten, was wiederum das Wurzelwachstum anregt und für ein gesundes Grün sorgt. Zudem gleicht der reine Quarzsand Unebenheiten in der Fläche aus. Die Pflegeprodukte sind in Gartencentern, Baumärkten oder unter www.floragard.de erhältlich. Gartenbesitzer finden auf der Website darüber hinaus nützliche Tipps rund um die Rasenpflege. Wichtig: Nach dem Vertikutieren braucht der grüne Teppich seine Zeit, um sich von den Strapazen zu erholen und neu durchzustarten. Daher kann die nächste Runde mit dem Rasenmäher etwas warten. Für die Frühjahrs- und Sommermonate lautet die Empfehlung, lieber öfter, aber dafür nicht zu kurz zu schneiden. Weniger als drei bis vier Zentimeter sollten die Grashalme nie messen.

Weiterlesen

Gartentipps

Bereit für den Start in die neue Gartensaison

Darauf kommt es bei der Heckenpflege im Frühjahr an

Veröffentlicht vor

am

Klare Kante zeigen: Mit einem gekonnten Rückschnitt wird die Hecke im Frühjahr wieder in Form gebracht. Foto: djd/STIHL

Hecken stellen eine Bereicherung für jeden Garten dar. Mit ihrem natürlichen grünen Kleid erfreuen sie das Auge der Gartenbesitzer, spenden den gewünschten Sicht- und Windschutz – und leisten zudem einen Beitrag zu mehr Artenvielfalt. Anders als Zäune oder feste Sichtschutzelemente bieten etwa Liguster, Thuja oder Eibe wertvolle Rückzugsräume für Insekten und Brutplätze für die heimische Vogelwelt. Auf diese Weise fördert die grüne Pracht die Biodiversität. Für einen guten Start in die neue Saison haben die Hecken im heimischen Garten einige Pflegeeinheiten verdient.

Den passenden Zeitpunkt finden

Sobald keine anhaltenden Frostperioden mehr zu erwarten stehen, kann die Hecke bereits zeitig im Jahr ihren neuen Formschnitt erhalten. Somit treibt sie in der warmen Jahreszeit wieder kräftig aus und wird zum dichten grünen Blickfang. „Ein guter Zeitpunkt ist zum Beispiel der Februar, wenn die Hecken noch nicht frisch ausgetrieben haben“, erläutert Stihl-Gartenexperte Jens Gärtner. Die Ausnahme bilden lediglich Blühhecken, bei ihnen wartet der Gartenfreund das Ende der Blütezeit ab. Ein weiterer Grund für eine zeitige Heckenpflege ist, dass man auf diese Weise nicht mit der Vogelbrutzeit in Berührung kommt. Im Zeitraum vom 1. März bis 30. September sind als Schutzmaßnahme für Nistvögel starke Rückschnitte ohnehin gesetzlich untersagt. Ein weiterer Tipp von Jens Gärtner: „Bevor die Heckenschere zum Einsatz kommt, bitte stets prüfen, ob sich ein Vogelnest im Grün verbirgt.“

Heckenpflege auf bequeme Weise

Der Trapezschnitt – unten breiter, nach oben zulaufend – gewährleistet, dass alle Bereiche der Hecke ausreichend Licht bekommen und gleichmäßig wachsen können. Während Ligusterhecken großzügig um bis zu zwei Drittel des Jahreszuwachses zurückgeschnitten werden, konzentriert man sich bei Thujapflanzen buchstäblich nur auf die Spitzen. Wer hier zu tief schneidet, riskiert kahle Stellen. Damit Form- wie Trimmschnitte mühelos gelingen, verbinden Akku-Heckenscheren wie das Modell HSA 56 eine starke Leistung mit leichtem Gewicht und maximaler, weil kabelloser Bewegungsfreiheit. Für höhere Hecken eignen sich Akku-Heckenschneider wie der HLA 56, sie ermöglichen den pflegenden Schnitt mit festem Stand auf dem Boden. Einen Überblick über die Technik können sich Gartenbesitzer im örtlichen Fachhandel im Rahmen der Aktion „Stihl Garten-Start“ verschaffen. Unter www.stihl.de finden sich Informationen sowie nützliche Tipps zur gekonnten Heckenpflege. Eine akkubetriebene Strauchschere für Büsche oder kleinere Buchsbäume macht das Pflegeset für die grüne Pracht komplett.

Weiterlesen

Gartentipps

Reiche Ernte im Gemüsebeet

Aus robustem Saatgut wachsen gesunde Pflanzen

Veröffentlicht vor

am

Hochbeete erfreuen sich einer zunehmenden Beliebtheit. Sie bieten auf kleinem Raum die Möglichkeit, verschiedene Gemüse- und Kräutersorten anzubauen und ermöglichen rückenfreundliches Gärtnern. Foto: djd/www.lehmann-natur.com

Die Arbeit im eigenen Garten ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung: Bei einer aktuellen Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) gaben knapp 24 Millionen Deutsche ab 14 Jahren an, mehrmals im Monat zu gärtnern. Zudem sind Urban Gardening, also das gemeinschaftliche Gärtnern an öffentlichen Plätzen, und das Thema Selbstversorgung große Trends. Tomaten, Paprika, Auberginen oder Gurken aus eigenem Anbau schmecken einfach besser. Außerdem kann man hier selbst dafür sorgen, dass keine Pestizide oder andere Chemikalien mitgeerntet werden. Dafür ist unter anderem Saatgut von hoher Qualität wichtig.

Gärtnern ohne Chemie

Die richtigen Samen sind die wichtigste Grundlage für gesundes, nährstoffreiches Gemüse aus eigenem Anbau. Traditionelle Gemüsesorten sind – anders als Exoten – oft sehr gut an die Bodenbedingungen und unser Klima angepasst. So können Gärtnerinnen und Gärtner auf künstliche Düngemittel und chemische Pestizide verzichten und trotzdem einen hohen Ertrag gesunder Früchte erhalten. Um auch noch in den Folgejahren eine gute Ernte einzufahren, muss das Saatgut samenfest sein. Das bedeutet, dass die Gärtnerinnen und Gärtner die Samen aus den Pflanzen selbst sammeln und daraus im nächsten Jahr neue Pflanzen ziehen können. Ob eine Pflanzensorte samenfest ist oder nicht, erkennt man am Hinweis auf der Verpackung. Samenfestes Saatgut wie Lehmanns Bio-Saaten beispielsweise ist in Bio- und Demeter-Qualität verfügbar. Demeter ist der älteste Bioverband Deutschlands, welcher sich mit strengsten Richtlinien für einen biodynamischen und nachhaltigen Anbau einsetzt.

Wer verträgt sich mit wem?

Besonders umweltfreundlich ist der Gemüseanbau nach Permakultur-Prinzipien. Hier wird ein eigenes naturnahes Ökosystem nachgeahmt. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung einer Vielfalt von Pflanzen und Tieren, die sich gegenseitig unterstützen, so die Produktion optimieren und einen positiven Beitrag für das Klima leisten. Unter www.lehmann-natur.com gibt es weitere Tipps und Erklärungen zur Permakultur. Weiterhin sollten Hobbygärtnerinnen und -gärtner darauf achten, stets die passenden Pflanzen nebeneinanderzusetzen. Tomaten und Basilikum beispielsweise passen nicht nur auf dem Teller gut zueinander, sondern können auch zusammen gepflanzt werden und so gegenseitig ihr Wachstum begünstigen. Das Säen eines Blühstreifens oder bienenfreundlichen Saatguts fördert den Erhalt von Bienen und Nützlingen.

Weiterlesen

Gartentipps

Nachhaltigkeit im Garten

Sechs Tipps für das grüne Gärtnern

Veröffentlicht vor

am

Mehr Nachhaltigkeit für den Garten: Die Wahl hochwertiger, wiederverwertbarer Baumaterialien trägt dazu erheblich bei. Foto: djd/megawood.com

Nachhaltigkeit fängt mit dem eigenen Verhalten an. Wenn Sie etwas für die Umwelt tun möchten, finden sich dafür im Garten zahlreiche Möglichkeiten. Wir geben Tipps, wie Sie unkompliziert und wirkungsvoll mit dem grünen Gärtnern starten können.

  1. Sparsam mit Wasser umgehen Wasser ist ein kostbares Gut. Vorausschauende Gärtner legen daher ein eigenes Regenwasser-Reservoir an. Das schont die Umwelt, spart bares Geld und tut obendrein den Pflanzen gut, da Regenwasser – anders als das Nass aus dem Hahn – kalkfrei ist. Tipp: Den Wasserbedarf senken können Sie mit dem richtigen Timing. Fürs Gießen eignen sich die frühen Morgenstunden besonders gut. Mittags hingegen verdunstet ein Großteil des Wassers, ohne die Pflanzen überhaupt zu erreichen.
  2. Nachhaltig gärtnern – möglichst ohne Chemie Zum nachhaltigen Gärtnern gehört es, auf Chemie so weit wie möglich zu verzichten. Die passende Alternative etwa zum Kunstdünger liefert die Natur frei Haus. So lässt sich selbstgewonnener Kompost sehr gut als Naturdünger nutzen, er versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen und weist zudem eine vorteilhafte Langzeitwirkung auf.
  3. Auf torffreie Erden achten Torfgebiete sind in vielen Teilen der Welt durch den steten Abbau bedroht. Achten Sie deshalb bewusst auf torffreie Erden, am besten aus wiederverwertbaren Quellen. Inzwischen gibt es ein großes Angebot an nachhaltigen Bio-Erden.
  4. Bei der Garteneinrichtung natürliche Ressourcen schonen Ein attraktiver Bodenbelag für die Terrasse, ein optisch dazu passender Sichtschutz, hochwertige Gartenmöbel und ein Sandkasten für die Kleinen: Bei der Einrichtung des Gartens werden viele Ressourcen in Anspruch genommen. Umso mehr lohnt es sich, bei der Auswahl der Baumaterialien auf Regionalität und Nachhaltigkeit zu achten. Für moderne Holzverbundwerkstoffe wie „German Compact Composite“ (GCC) muss kein Baum gefällt werden, auch die Tropenholzbestände werden geschont. Stattdessen besteht das Material bis zu 75 Prozent aus Naturfasern, aus Holzspänen aus der Hobel- und Sägeindustrie, und wird um umweltfreundliche Polymere und Additive ergänzt. Das Resultat ist ein besonders witterungsbeständiger und langlebiger Holzwerkstoff, der sich für Terrassen, die Fassade, als Zaun und Sichtschutz oder als Konstruktionsholz eignet.
  5. Cradle to Cradle: Nachhaltige Kreislaufwirtschaft „Cradle to Cradle“ lautet ein Prinzip, bei dem Abfall weitestgehend vermieden werden soll, indem gesunde Wertstoffe immer wieder verwendet werden, wie in einem geschlossenen Kreislaufsystem. Das geht auch für Bauprojekte im Garten: Ob Terrasse, Zaun, Fassade oder Konstruktionsholz: Der Hersteller NOVO-TECH etwa nimmt seine megawood® Produkte nach langer Nutzungszeit kostenfrei zurück und bringt sie erneut vollständig in die Produktion ein, um Artikel mit gleichbleibender Qualität zu fertigen. Für seinen Holzwerkstoff „German Compact Composite“ (GCC), mit dem ausgeklügelten Rückführungssystem, hat das Unternehmen das unabhängige Cradle-to-Cradle-Zertifikat in Gold, für die Materialgesundheit sogar Platin erhalten. Mehr Informationen gibt es hier: [https://www.megawood.com/c2c].
  6. Auch an tierische Mitbewohner denken Wildbienen und viele weitere Insektenarten, Singvögel und Igel haben es in der Natur immer schwerer. Viele Lebensräume sind in den vergangenen Jahren verloren gegangen. Im heimischen Garten können Sie ein Refugium für bedrohte Arten schaffen – mit Nistkästen für die Vogelwelt oder einem Insektenhotel. Tipp: Wandeln Sie einen Teil der Rasenfläche in eine Wildblumenwiese um, so finden Biene und Co. wieder mehr Nahrung.

Weiterlesen

Gartentipps

Kreislaufwirtschaft für Garten und Terrasse

Holzverbundwerkstoffe: Nachhaltiges Bauen beginnt mit der Materialauswahl

Veröffentlicht vor

am

Optisch ansprechende Terrassen mit positiver Ökobilanz: Dafür stehen moderne Holzverbundwerkstoffe, die sich im Wertstoffkreislauf immer wieder verwenden lassen. Foto: djd/www.megawood.com

Von der Wegwerf- zur Kreislaufgesellschaft: Wo früher wertvolle Materialien nach der Nutzung achtlos entsorgt wurden, schauen heute viele Hauseigentümer genauer hin. Lassen sich Rohstoffe wiederverwenden, wie hoch ist der Recyclinganteil eines Produktes, ist das eingesetzte Material gesund? Nachhaltiges Bauen beginnt bereits mit der richtigen Materialauswahl. Denn bei geschlossenen Kreisläufen werden natürliche Ressourcen geschont und gesunde Wertstoffe nach Möglichkeit immer wieder verwendet. „Cradle to Cradle“ lautet das Prinzip, bei dem endlose Stoffkreisläufe ein umweltfreundliches Bauen und Modernisieren ohne zusätzlichen Ressourcenverbrauch ermöglichen. Das fängt im grünen Wohnzimmer unter freiem Himmel an.

Holzoptik ohne Holzvergeudung

Holz als natürlicher Rohstoff ist eines der ältesten Baumaterialien des Menschen und ein Klassiker für die Gestaltung von Garten und Terrasse. Moderne Verfahren machen es heute möglich, die Vorteile sowie die ansprechende Haptik und Optik des Naturwerkstoffs gezielt einzusetzen, ohne dass dafür zusätzliche Bäume gefällt werden müssen. Verbundwerkstoffe wie „German Compact Composite“ (GCC) verwenden bis zu 75 Prozent Naturfasern und ergänzen diese um umweltfreundliche Polymere und Additive. Somit lassen sich nicht nur tropische durch einheimische Hölzer ersetzen, sondern auch Holzspäne aus der Hobel- und Sägeindustrie sinnvoll weiter nutzen. Das Resultat ist ein besonders witterungsbeständiger und langlebiger Holzwerkstoff, der sich für Terrassen, die Fassade, als Zaun und Sichtschutz oder als Konstruktionsholz eignet. Zahlreiche Design- und Farbvarianten bieten die Möglichkeit, dem Garten einen unverwechselbaren Look zu verleihen. Und das ohne den sonst üblichen Pflegeaufwand, den Holz im Außenbereich erfordert.

Umweltfreundliche Terrasse per Virtual Reality planen

Hinzu kommt, dass das Verbundmaterial in einem geschlossenen Kreislauf immer wieder aufs Neue verwendet werden kann. Der Hersteller NOVO-TECH etwa nimmt seine megawood-Produkte aus GCC nach langer Nutzungszeit kostenfrei zurück und bringt sie erneut vollständig in die Produktion ein, um Artikel mit gleichbleibender Qualität zu fertigen. Der Holzwerkstoff GCC mit seinem ausgeklügeltem Rücknahmesystem hat dazu das unabhängige Cradle-to-Cradle-Zertifikat in Gold erhalten. Unter www.megawood.com gibt es weitere Details dazu sowie die Möglichkeit, interaktiv per Virtual Reality direkt am Bildschirm die eigene Terrasse neu zu planen. Das zertifizierte Baumaterial ermöglicht den Einstieg in das nachhaltige, umweltbewusste Bauen und trägt dazu bei, den CO2-Fußabdruck von Gebäuden durch klimafreundliche Produktionsprozesse dauerhaft zu verbessern.

Weiterlesen

GartenBaumschule Hau

Erden & Mulch

Veröffentlicht vor

am

Welcher Boden ist gut für Deine Pflanzen?

Eine Pflanze wächst nur richtig gut, wenn sie in einem guten Boden gepflanzt wird. Wie Du es schaffst, dass Deine Pflanzen gut gedeihen, erklärt Christoph Hau, der Garten-Profi der GartenBaumschule Hau im Video.

Weiterlesen

Beliebte Artikel