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Ausflug & Freizeit

Freizeit mal drei: Troisdorf weiß, wie es geht

Burg Wissem, das Bilderbuchmuseum und die Wahner Heide

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Foto: pixabay

Auf der anderen Rheinseite weit im Südosten des Rhein-Sieg-Kreises lockt die Stadt Troisdorf gleich mit drei Ausflugszielen an einem Ort: Burg Wissem, das ansässige Bilderbuchmuseum und die sich anschließende Wahner Heide haben den selben Startpunkt. Hier lässt es sich leicht einen ganzen Tag verbringen. Wer eine Freizeitaktivität für die ganze Familie sucht, ist mit der Besichtigung der Burg Wissem, deren verschiedener Ausstellungen und der einladenden Anlage gut beraten. Die Anlage Burg Wissem ist barrierrefrei. Ein anschließender Spaziergang im Naturschutzgebiet Wahner Heide rundet das Tagesprogramm ab. Für Sportliche bietet es sich an, den ganzen Tag in der Wahner Heide zu verbringen und einen der schönen, mit roten Holzpfählen markiertenen Wanderwege für sich zu entdecken. Der Eintritt in die Wahner Heide ist frei.

Das Tagesziel Burg Wissem

Die Burg Wissem besteht aus drei Gebäuden: dem Herrenhaus, oder auch die Burg, welches das einzige Bilderbuchmuseum Europas beherbergt; außerdem der alten Remise, die heute zu einem Ausstellungs- und Veranstaltungsraum modern umgebaut ist. Hier ist ebenfalls der Sitz der Heinz-Müller-Stiftung, Zu guter Letzt gehört ein Neubau zur Burg Wissem, wo sich die Tourist- Information und das MUSIT, das Museum für Stadt- und Industriegeschichte, befinden. Seit 2010 ist der Neubau der Burg Wissem um das Portal Wahner Heide als Informationspunkt, das Trauzimmer des Standesamtes, Räume der Kreativwerkstatt und das Burgrestaurant erweitert.

Die Geschichte der Hofanlage Burg Wissem geht bis in die Merowingerzeit zurück, reicht also bis in die Zeit 500 nach Christus. Früher eine von Wassergräben umgebende Wehranlage, zeigt sich das Herrenhaus heute mit seiner Gestalt aus dem 19. Jahrhundert. Hier befindet sich seit 1982 das international anerkannte Bilderbuchmuseum. Die Sammlung um Bilderbücher und Bilderbuchillustrationen zeigt die wesentlichen Entwicklungen und die verschiedenen Stile bzw. Strömungen im Bereich des Bilderbuchs neuerer Zeit auf. Besonders erwähnenswert sind hierbei die originalen Zeichnungen von Janosch, die ein Highlight für Kinder sind. Es finden sich aber auch Kinderbuchillustrationen von Helme Heine, Jutta Bauer und vielen weiteren. Wer die Ausstellung genießt, wird dabei mit Erstaunen aber auch feststellen, wie alt die Tradition der Kinder- und damit eben auch der Bilderbücher ist. Wer hätte gedacht, dass das Bilderbuchmuseum Objekte aus dem 15. Jahrhundert zeigen kann? Damit der Museumsbesuch auch aktiv gestaltet werden kann, lädt die Präsenzbibliothek zum Blättern und zum Durch-die-Bilder-Schlendern ein. Selbstverständlich präsentiert das Museum neben der stetigen Bilderbuchsammlung auch interessante Wechselausstellungen. Auch das MUSIT im Neubau freut sich über einen Besuch. Praktischerweise locken gleich nebenan das Restaurant „Quattro Passi“ sowie das Café „Caffé dell‘Arte“ zur Einkehr.

Von der Burganlage in die Wahner Heide

Der große Burgpark geht direkt in die Wahner Heide über. Dabei ist der Burgpark selbst schon Ausflugsziel genug: Hier locken Wildgehege direkt hinter der Burg mit Rotwild und Skihahirschen oder auch das Erfahrungsfeld der Sinne rund um die Burg herum. Fühlen, Tasten, Hören und Sehen stehen hier im Fokus. Das Erfahrungsfeld der Sinne fordert Naturverbundene dazu auf, in und mit der Natur mit allen Sinnen aktiv zu werden. Direkt hinter dem MUSIT befindet sich einer der größten Spielplätze Troisdorfs. Jetzt im Frühling ist die Wasser-Matsch-Anlage bei Kindern sehr beliebt. Achtung: Besser Wechselkleidung einpacken!

Von der Burg Wissem aus führt eines von insgesamt vier Portalen zur Wahner Heide und zum Königsforst. Die Wahner Heide ist ein etwa 50 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet zwischen Troisdorf, Köln und Rösrath. Hier leben und wachsen um die 700 gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Zum besonderen Schutz dieser Arten gibt es im Naturschutzgebiet eine Kernzone, die nicht betreten werden darf. Im Portal können Besuchende ihre Wanderung oder eine Fahrradtour planen. Schließlich durchzieht die Wahner Heide ein dichtes Netz an Wanderwegen, auf denen ein Streifzug durch die ruhige, schöne Natur ausgedehnt möglich ist. Das Portal stellt alle notwendigen Infos, um dann direkt zu starten. Wer jetzt im Frühling die Wahner Heide für sich entdeckt, sollte im Spätsommer noch einmal wiederkehren. Denn dann blüht die Heide in satten Violett- und Rottönen. Eine Augenweide!

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Ausflug & Freizeit

Regional unterwegs

Tagesausflüge rund um die Region am Rhein

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Foto: Symbolbild (Tama66/pixabay)

Zwischen der Arbeit und privaten Verpflichtungen ist es nicht immer möglich eine Auszeit für sich selbst zu finden. Der Urlaub ist auch auf wenige Tage im Jahr limitiert und doch kann es manchmal helfen kleine Urlaube in den Alltag zu integrieren. Dafür muss es nicht einmal ganz weit weg sein. Die besten Tagesausflüge lässt es sich ohnehin der eigenen Region erleben und daraus neue Kraft tanken. Besonders die Region am Rhein ist sehr vielfältig und bietet für jeden eine Ausflugsmöglichkeit an. Je nach Interesse lohnt es sich dafür etwas mehr am Rhein entlangzufahren oder doch auch zu wandern.

Neue Arbeit – neues Glück!

Da die Region am Rhein für viele Menschen sehr interessant ist, ziehen viele Menschen jährlich hierher. Der Mythos Loreley ist dabei nur selten wirklich ein Grund. Selbst die bekannte Gokart-Bahn im Erftkreis ist nur für wenige ein wirklicher Anziehungspunkt. Denn diese kann auch bei einem Urlaub besucht werden. Doch ein neuer Job braucht fast jeder, der in die Region zieht. Dann heißt es ein seriöses Stellenportal zu besuchen und sich nach freien Arbeitsstellen zu erkunden. Dies kann sich jedoch auch für alle lohnen, die schon länger in der Region leben und einfach etwas Neues machen möchten.

Verschiedene Events erleben!

Ebenfalls kann der Besuch einer Veranstaltung ein wenig Auszeit in den Alltag bringen. Als Eventkraft gibt es sogar die Möglichkeit, als bezahlte Arbeitskraft auf verschiedene Konzerte zu gelangen. Dies kann von Interesse sein für alle, die sich für Kultur interessieren. Wer es lieber etwas ruhiger angehen möchte, wählt einfach die passenden Events zum eigenen Interesse. Dabei lohnt es sich auch die kleineren Veranstaltungen ins Auge zu fassen und nicht nur die großen Stars zu erleben. Als Firmenchef kann es sich lohnen offene schulische Veranstaltungen zu besuchen, um sich einen Überblick der kommenden Auszubildenden zu machen. Denn auch diese werden häufig einen Ausbildungsplatz in einem Stellenportal suchen.

An den Nachwuchs denken!

Wem das alles noch nicht ausreicht oder bereits Kinder hat, kann auch etwas für den Nachwuchs tun. Ausflüge in die Natur für Familien organisieren, sich als ehrenamtliche Arbeitskraft in tierischen Bereichen engagieren oder als Sponsor von Vereinen auftreten. Denn der Nachwuchs ist die Zukunft und so ist jeder darauf angewiesen, dass es folgende Generationen gibt, die mit Freude an die Arbeit gehen und bereit sind etwas zu lernen. Am ehesten wird die Jugend dort erreicht, wo sie sich aufhält. Das kann auch ein Reiterhof oder Fußballverein sein. Tiere sind ohnehin sehr wichtig für den Nachwuchs, da sie hier ganz nebenbei wichtige Fähigkeiten erlernen. Zu diesen kann Mitgefühl, Respekt und Verantwortungsbewusstsein gehören.

Gesunde Ernährung ins Auge fassen!

Für Köche ist es schon ein Muss, sich mit gesunder Ernährung auszukennen. Allen anderen kann dies jedoch auch helfen. Denn um mit sich selbst im Reinen zu sein, bedarf es nicht nur ausreichend Freizeit neben der Arbeit, sondern auch gesunde Ernährung. Wer sich nicht allein daran traut, kann sich im Internet informieren oder einen Workshop besuchen. Manche Menschen merken erst dann, wenn sie sich mit etwas beschäftigen, wie viel Spaß ihnen diese Sache macht. Dann kann sogar eine zweite Ausbildung infrage kommen, die ebenfalls in einem Stellenportal gefunden werden kann. Um jedoch ausreichend Energie dafür zu haben, ist eine gesunde Ernährung mit Obst und Gemüse wichtig!

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Was in der Eifel alles blüht

Klatschmohn, Arnika und Co. lassen die Eifel erstrahlen

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Der Klatschmohn ist jetzt auf vielen Wiesen und Feldern zu finden / Foto: Oliver Breda Verlag

Im Juni sprießen in der Eifel überall an Weg- und Feldrändern die knallroten Blüten des Klatschmohns. Oft mischt sich das kräftige Blau der Kornblume darunter. Auf sparsam gedüngten Bergwiesen entfalten sich reichlich die weißen Strahlenblüten der Magerwiesen-Margerite. Rosafarbene Teppiche der Kuckucks-Lichtnelke, deren Blüte mit dem Kuckucksruf zusammenfällt, überziehen feuchte Wiesen etwa in der Flussaue der Lieser bei Daun oder am sumpfigen Ufer des Ulmener Maars. Zu den selteneren Arten, die jetzt in Erscheinung treten, zählt die Arnika. Ihre dottergelben Korbblüten, die kleinen Sonnen ähneln, gibt es zum Beispiel noch in der Obereher Heide oder im Rohrvenn bei Roth zu bestaunen. Auch verschiedene Orchideen haben ihren großen Auftritt. So das Gefleckte Knabenkraut, das reichlich in Mooren wie dem Hohen Venn oder der Wasserdell bei Dahlem vorkommt. Oder die Waldhyazinthen, von denen es eine grünliche und eine weiße Variante gibt, die zeitlich gestaffelt erblühen, etwa in den Lohrsdorfer Orchideenwiesen oder in der Sistig-Krekeler Heide.

Daher ist die Region Eifel gerade jetzt ein wunderbares Ausflugsziel für alle Naturliebhaber, Wanderer und Co.

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Feykultur Open Air an der Mühle

Eine Reise durch diverse Musikrichtungen

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Die Band „Alpcologne“ spielt sowohl eigene Songs, als auch Stücke anderer Interpreten, von Deep Purples „Smoke on the Water“ bis Willi Ostermanns „Heimweh nach Köln“, hier (v.l.) Martin Thüringer, Victoria Riccio und Ebasa Pallada. Foto: Veranstalter/Neomania Design/pp/Agentur ProfiPress

Ein Doppelkonzert mit zwei Bands bietet die Kulturinitiative „Feykultur“ am Sonntag, 12. Juni, ab 14.30 Uhr unter freiem Himmel an der Wassermühle Falkenstein, Hauserbachstrasse 22.

Los geht es um 14.30 Uhr mit den „Les Blue Jay Sisters“, die Chansons, Swing und Schlager singen und spielen. Um 16.30 Uhr folgt die Band „Alpcologne“, die das geschätzte Publikum zu einer Reise durch verschiedene Musikrichtungen einlädt.

Einlass ist ab 14 Uhr, der Eintritt kostet zehn Euro. Da die Zuschauerzahl begrenzt ist, muss man sich bis 9. Juni schriftlich anmelden unter info@feykultur.de

Chansons & Alphörner

Hinter dem Namen „Les Blue Jay Sisters“ stehen die Sängerinnen Maja Lührsen und Nina Lentföhr sowie Gitarrist Rafael Stolarski. Das Trio interpretiert handverlesene Schlager, Chansons und Swing-Nummern, vorwiegend aus den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Musiker spielen auf individuelle Weise rare Stücke von Künstlern wie Blossom Dearie oder Peter Igelhoff, und zwar in Deutsch, Französisch und Englisch.

„Les Blue Jay Sisters“ singen und spielen rare Schlager, Chansons und Swing vorwiegend aus den 20er und 30er Jahren: Maja Lührsen (l.) und Nina Lentföhr. Foto: Veranstalter/Esther Buttersack & Herbert Wintgen/pp/Agentur ProfiPress

„Alpcologne“ mit der Sängerin Victoria Riccios und den beiden Alphornisten Martin Thüringer und Ebasa Pallada begibt sich mit mystischem, meditativem Sound auf eine Reise durch viele musikalische Stilrichtungen. Das Repertoire des Ensembles, das seit 2001 schon über 350 Konzerte in ganz Europa gegeben hat, umfasst sowohl zahlreiche eigene Stücke, als auch Songs anderer Interpreten, von Deep Purples „Smoke on the Water“ bis Willi Ostermanns „Heimweh nach Köln“. Die Band hatte bereits im Jahr 2016 mit großem Erfolg beim „Feykultur-Festival“ gespielt.

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Von Römern und anderen Fossilien

Nettersheim für kleine und große Entdecker

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Foto: pixabay

Das im Naturpark Nordeifel liegende Nettersheim besticht schon alleine dadurch, dass fast der gesamte äußere Bereich der Gemeinde aus Landschafts- und Naturschutzgebieten besteht. Insofern könnte man einfach per Navi nach Nettersheim fahren, das Auto auf einem Parkplatz abstellen und laufen, wohin einen die Füße tragen. Das wäre dann eine Art Mikro-Abenteuer und auch schon eine spannende Freizeitaktivität. Aber Nettersheim hat noch viel mehr zu bieten. Stellvertretend für die geschichtsträchtige Gemeinde Nettersheim sollen hier die Görresburg aus römischer Zeit und der Fossilienacker stehen. Wohlwissend, dass noch weitere römische Denkmäler wie die Quellfassung „Grüner Pütz“ oder die Villa Rustica in Roderath Nettersheim beglücken. 

Gallo-was? Die Görresburg bei Nettersheim

Zwischen Nettersheim und Marmagen – unter Römern Marcomagus genannt – liegt auf einer kleinen Hochebene der in Teilen rekonstruierte römische Tempelbezirk Görresburg. Dieser gallorömische Tempelbereich am Rande des Urfttales besteht aus drei fast gleichen quadratischen Gebäuden. Sie werden von einer niedrigen Mauer eingefasst. Fun fact: Als gallorömisch wird die Zeit nach Augustus genannt, in der Galliens Kultur durch die antike, römische Kultur beeinflusst wurde. 

Der Ursprung der Görresburg geht in die zweite Hälfte des ersten Jahrhunderts zurück, wobei die Forschung davon ausgeht, dass das Heiligtum Görresburg bis ins fünfte Jahrhundert genutzt wurde. Die Anlage Görresburg ist seit dessen Gründung in 2014 Teil des Archäologischen Landschaftsparks. Die römische Stätte wird durch einen 4 Kilometer langen Rundwanderweg mit Nettersheim und dem Naturzentrum Eifel verbunden. Leider lässt sich momentan nicht jeder Abschnitt des zugleich informativen wie auch schönen Weges in seiner Vollständigkeit genießen: Wegen der Überflutungsschäden aus dem letzten Sommer befindet sich beispielsweise die Tourist-Info (Naturzentrum Eifel), die dem Landschaftspark zugehörig ist, momentan in der Alten Schmiede (Haus der Fossilien), Bahnhofstr. 50 in Nettersheim. Hier können sich Besucher*innen u. A. darüber informieren, welche Wanderwege und Freizeitstätten frei passierbar sind und was es zusätzlich in Nettersheim noch zu entdecken gibt.

Was ist die Görresburg?

Keine Burg! In gallorömischer Zeit bildete das Heiligtum den nördlichen Abschluss der römischen Siedlung, die bis in das Urfttal reichte. Hier wurden Schutz- und Muttergottheiten verehrt, weshalb die Görresburg auch als römisches Matronenheiligtum gilt. Interessierte können die Nachbildungen der Weihesteine direkt vor Ort betrachten. Die originalen Steindenkmäler der 1909 entdeckten Anlage sind sicher im Rheinischen Landesmuseum in Bonn aufbewahrt. Irritierend ist dabei der Name Görresburg, der auf eine alte Bezeichnung der Fundstätte zurückzuführen ist, aber sachlich nicht passt, schließlich handelt es sich ja bei der „Burg“ um eine römische Heiligenstätte.

So viel zur Theorie – in der Praxis ist die Görresburg ein schöner, malerisch gelegener Ort mit Blick auf das Eifelpanorama. Eine Wanderung oder auch ein kleinerer Spaziergang lohnen sich allemal.

Der Fossilienacker in Nettersheim

Von der Görresburg weg zum Römerweiher hin und am Spielplatz vorbei kommt man nun geradewegs zum Fossilienacker, zu dem man einige Stufen hoch kraxeln muss. Hier oben angekommen weisen zum Glück Informationstafeln ein, welche Fossilien auf dem Acker zu finden sind. Als Info für Ungeübte unerlässlich! Über der Nordeifel thronend lassen sich dann mit geübten Blick Korallen, Brachiopode (Armfüßer) oder Stromatholiten (aus fein geschichtetem Stein) finden. Im Frühling und Sommer schützen die kleinen Entdecker*innen dabei Sonnenhüte vor unbemerkten Verbrennungen. Schließlich hat man zu arbeiten, das kann länger dauern. Ein Eimerchen und eine kleine Schaufel stellen eine gute Ausrüstung. Wasserflasche nicht vergessen! Stolz können die kleinen und großen Forscher*innen dann ihre Funde präsentieren. Was für ein ertragreicher und äußerst befriedigender Ausflug. 

Die Themenreihe „Freizeitaktivitäten in der Region“ schließt mit der Vorstellung von Nettersheim im Kreis Euskirchen, welches auf kleinstem Raum vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bietet. Ein passender Abschluss für die Frühlingsreihe von REGIONAL.report, die – möglichst ausgewogen – viele Tages- und Ausflugsziele in der Region vorstellt. Mit der Intention, die Heimat einmal neu näherzubringen: als Spielwiese für viele Freizeitabenteuer, aber auch als Ort der Entspannung. Ohne weite Wege, große Planung und andere Widerstände. Frei nach dem Motto: Es ist Frühling, ab nach draußen!

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Wandernd NRW entdecken

Neue Touren mit mobil.nrw

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Foto: Symbolbild (pixabay)

50.000 Kilometer Wanderwege, interessante Industriedenkmäler, Großstädte mit kulturellen Highlights und schöne Natur: NRW ist ein Wanderparadies direkt vor der Haustür. Zur Ausflugsinspiration hat sich mobil.nrw wieder mit reiseaffinen Expertinnen und Experten zusammengetan und spannende Natur- und Städteabenteuer zu einem abwechslungsreichen Wanderführer zusammengestellt. Die neun neuen Wandertouren für „NRW entdecken“ zeigen, wie viel die Region zu bieten hat. Von Naturerlebnissen über familienfreundliches Entdecker-Feeling bis hin zu spannenden Kultur-Highlights in den Städten reicht das facettenreiche Angebot, das Wert auf respektvolles nachhaltiges Reiseverhalten legt. Alle Touren sind leicht mit Bus und Bahn erreichbar – für ein ökologisch ausgeglichenes Wandererlebnis. Die neun Wandertouren stehen online unter www.mobil.nrw/entdecken zur Verfügung.

Foto (mobil.nrw)
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Oldtimer, Gärten und Genuss

330 Oldtimer bei den Garden Classics

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Unter dem Motto „Oldtimer, Gärten und Genuss“ stehen die 4. Gar- den Classics am Sonntag, 15. Mai im Seepark Zülpich. Die Rekordzahl von rund 330 historischen Fahrzeugen wird über den ganzen Park verteilt zu sehen und zu bestau- nen sein. / Foto: Seepark Zülpich

Unter dem Motto „Oldtimer, Gärten und Genuss“ können die Besucherinnen und Besucher des Seepark Zülpich am Sonntag, 15. Mai wieder eine großartige Symbiose aus der Präsentation hochwertiger Hausgärten und einem Oldtimer-Picknick erleben.

Im Rahmen der „4. Garden Classcis“ präsentieren regionale Oldtimerclubs und Besitzer von 12 bis 18 Uhr ihre historischen Schätze im Bereich der Mustergärten des „Rheinischen Zentrums für Gartenkultur“ sowie auf der Seeachse und dem Seeplateau. Gekrönt wird die Ausstellung durch den „Garden Classics-Cup“, einer Fahrprüfung in drei Disziplinen.

Oldtimer Rekord

Für die Oldtimerausstellung sind in diesem Jahr so viele Anmeldungen eingegangen wie noch nie. Gut 330 Fahrzeuge aus den vergangenen Jahrzehnten werden im Seepark zu sehen sein. Absoluter Rekord!

Rahmenprogramm für Jung und Alt

Mit Robert Blake, einem der bekanntesten Straßenzauberer in Europa, sowie dem Garten-Walkact Imanuel Immergrün, der seinen eigenen Garten in einer Schubkarre mitbringt. Die Dixieland-Jazz Band „Swingende Gärtner“, sorgen mit ihrer Art garantiert für gute Laune. Dazu gibt es Spiel, Spaß und mehr. Insbesondere für die kleinen Gäste, beispielsweise auf der
Hüpfburg mit ingerierter Rutsche, im Gokart-Parcours und oder beim Fußball-Dart. Natürlich wird an diesem Tag auch für das leibliche Wohl gesorgt. Unter anderem an der Parkgastronomie Strandbud und an mehreren Foodtrucks.

„Schön, dass wir die Garden Classics nach zweijähriger Unterbrechung wieder durch-
führen können“, sagt Christoph M. Hartmann, Geschäftsführer der Seepark Zülpich gGmbH. „Ich bin überzeugt: Das wird eine richtig tolle Veranstaltung.“

Der Eintritt zu den „Garden Classics“ kostet für Kinder und Jugendliche 5,50 €, für Erwachsene 9,00 € und für Familien ab 12,50 €. Für Inhaber einer Dauerkarte für den Seepark Zülpich ist der Eintritt frei. Weitere Informationen sind unter www.see-
park-zuelpich.de/garden-classics2022
erhältlich.

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Die Erlebnishöfe Christinenhof und Gertrudenhof

Freizeitspaß für die Kleinen

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Die Themenreihe „Freizeitaktivitäten in der Region“ setzte in den vergangenen drei Beiträgen ihr Augenmerk auf entspannte, doch sportliche Aktivitäten in den Kreisen Rhein-Erft, Rhein-Sieg und Euskirchen. Immer auch als Freizeitgestaltung für Familien gedacht, kamen die Kleinen dennoch kurz. Nicht nur deshalb nun zwei Freizeittipps, die ganz klar auf Kinder ausgerichtet sind.

Warum ist der Erlebnisbauernhof Gertrudenhof so besonders?

Hier kann man gut und gerne einen ganzen Tag verbringen: Toben, Streicheln, Entdecken, lecker Essen und Trinken, Einkaufen – für jede*n in der Familie ist hier etwas dabei, vor allen Dingen aber für die Kleinen. Das große Gelände des Gertrudenhofs in Hürth-Hermühlheim ist zweigeteilt: zum einen in den Erlebnisteil mit Hüpfburgen, dem Streichelzoo und einem Spielplatz, zum anderen in den Verkaufsteil, in dem regionale Produkte angeboten werden. Das Erlebnisgelände ist nur mit Online-Ticket zugänglich, das Bauernmarktgelände kann ohne Tickets erkundet werden. Auch hier lockt das Freizeitvergnügen: Auf dem Bauernmarkt mit über 1000 m² Verkaufsfläche bietet der Betreiber Gemüse und Obst aus regionalem Anbau, weitere Lebensmittel wie Eier und Spirituosen an, Tulpen und Blumen reizen mit ihrer Farbenpracht. Für die Kinder dürfte dennoch das Erlebnisgelände das weitaus spannendere sein.

Action auf dem Erlebnisgelände

Das Erlebnisgelände ist 25.000 m² groß und bietet ganz neu auf dem „Pirat beach“ Piratenhüpfburgen und übergroße Legosteine. Bauen und Klettern sind hier angesagt! Wer mag, kann sich auf den weiteren Hüpfburgen oder auf dem Spielplatz austoben. Ruhiger geht es dann beim Gnaden-Streichelzoo zu. Hier können nicht nur Kinder über 60 Großtiere alter Nutztierrassen kennenlernen. Besonders erwähnenswert sind auch die Tierpatenschaften verschiedener Preiskategorien. So bekommen die Tiere besondere Aufmerksamkeit. Eine außergewöhnliche Geschenkidee ist so eine Tierpatenschaft allemal! Im Online-Shop sind ebenfalls Videokonferenzen mit Lama Cinderella oder Glücksschwein Rosalie und anderer Tiere des Gertrudenhofs zu erwerben. Eine sehr moderne und witzige Idee.

Wer nach Hüpfen, Springen, Rennen und Klettern ein bisschen Erholung braucht, kann es sich im Erdbeer-Cafè gut gehen lassen. Bei regionalen Leckeren und Aussicht auf die Blumenpyramide wird die kleine Auszeit zur Genießerzeit. Für das Erlebnisgelände des Gertrudenhofs gibt es 2,5-Stunden- und 4-Stunden-Tickets. Wer noch mehr Zeit benötigt, kann einmalig um eine halbe Stunde verlängern. Kinder unter drei Jahren, Geburtstagskinder, Menschen mit Behindertenausweis sowie aufgrund der aktuellen Ereignisse ebenfalls ukrainische Flüchtlinge erhalten freien Eintritt. Aktuell gelten keine gesonderten Coronaschutzverordnungen. Um Erkundigung zur aktuellen Lage vor Buchung wird gebeten.

Was macht den Erlebnisbauernhof Christinenhof aus?

Auch in Erftstadt-Erp erfreut sich – schon seit 2005 – ein Erlebnishof stetiger Beliebtheit bei Klein und Groß. Der Spiel- und Erlebnisbauernhof der Familie Müller folgt dabei einem etwas anderem Konzept: Hier gibt es keine Tageskarten, also auch nicht die Möglichkeit, spontan am Morgen mit der Familie am Frühstückstisch zu entscheiden, ob man denn den Christinenhof besuchen möchte. Denn Familie Müller setzt ganz auf gebuchte Freizeitaktivitäten, auf Familienfeiern, Geburtstagspartys oder eben Gruppenbuchungen. Wer beispielsweise plant, die kommenden Feiertage wie Pfingsten oder Fronleichnam im Christinenhof zu verbringen, möge bitte schnell anrufen oder eine Mail schreiben. Gerade über die Frühlingsmonate ist der Christinenhof sehr beliebt und Termine oft ausgebucht.

Innen und Außen großer Spaß

Zum Christinenhof in Erftstadt-Erp gehören sowohl ein Außen- als auch einen Innengelände, wobei das Gelände insgesamt etwa 15.000 m² umfasst. Draußen lockt die Kinder ein Streichelzoo magisch an: Ponys, Ziegen und Hasen lassen sich liebkosen und füttern. Das große Spielgelände stellt so manchen Spielplatz in den Schatten: Kletterburg, Nestschaukel, Gokarts, Seilbahn und Co. lassen die kleinen Großen mal so richtig aus der Puste kommen. Auch im Indoor-Spielplatz ist Einiges los: Trampolins, Rutsche, Kicker, Kegelbahn oder Fußballhalle machen die Auswahl der nächsten Action schwer. Wer dann nach dem Spaß ausgepowert eine Stärkung braucht, kann sich der zahlreichen Sitzmöglichkeiten bedienen. Sowohl innen – wenn es doch einmal regnen sollte – als auch außen sind große Tafeln für alle Gruppenmitglieder bereit. Viele Familien schmücken für Kindergeburtstagsparty die Tische noch feierlich. Auch Vereine oder Freundeskreise entdecken den Christinenhof für sich: hier kann man in netter Atmosphäre beisammen sein und spielen, feiern, grillen, essen und genießen. Zu beachten sind die aktuellen Corona-Maßnahmen vor Ort. Infos zum aktuellen Stand gibt es per Mail oder Telefon direkt vom Christinenhof selbst.

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Ausflug & Freizeit

Romantisches Radfahren an Urft und Olef

Vom Glück, in der Region unterwegs zu sein

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Foto: pixabay

In der Region ist das Fahrrad seit jeher das Lieblingsfortbewegungsmittel. Seit der Pandemie steigt das Interesse an jeglichem Zweirad stark an, Tendenz nach oben. Insofern wäre es fast sträflich, in einer Themenreihe zu Freizeitaktivitäten in der Region nicht ausführlich auf die Liebe zum Radfahren einzugehen. Stellvertretend für so vielfältige Strecken in den Kreisen Rhein-Sieg, Rhein-Erft und Euskirchen sollen die Routen entlang der romantischen Täler im Kreis Euskirchen sein. Wer sein Fahrrad abfahrbereit in der Garage warten hat, kann sich jetzt auf Inspiration freuen – auf zur schnellen Naherholung vor der eigenen Haustür!

Warum ausgerechnet die Tälerroute an Urft und Olef?

Im vergangenen Sommer haben die starken Unwetter große Teile der Landschaften um Ahr, Sieg, Swift, Erft und weiterer Flüsse zerstört. Noch im Aufbau begriffen, sind einige Strecken des dichten Streckennetzes der Region momentan unpassierbar. So erklärt die Nordeifel Tourismus GmbH auf Anfrage, dass „es derzeit beim Erft- und Ahrweg noch schwierig aus[sehe], wobei beim Erft-Radweg in den nächsten Wochen eine Umleitung erarbeitet und ausgewiesen wird.“ Bis dahin sind die Tälerrouten an Urft und Olef empfehlenswert. Wer hier auf Nummer Sicher gehen mag, kann sich vor geplanter Abfahrt bei der Nordeifel Tourismus GmbH über mögliche Komplikationen informieren. Alle Tälerrouten im Kreis Euskirchen beschreibt der Kreis eingängig unter diesem Link

Darüber hinaus besticht die Tälerroute an Urft und Olef mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten.  Auch „die Route der historischen Schätze“ genannt gibt es hier augenscheinlich viel zu entdecken.

Foto: google maps

Die Route der historischen Schätze

Startpunkt der 48 km langen Fahrradroute in der Nordeifel ist das Nationalparktor Gmünd. Die Tourismus-Informationen bietet alle Informationen zur Rundfahrt und Region an und ist somit der ideale Startpunkt für die aktive Auszeit. Fast immer direkt an der Urft entlang führt der Weg bis nach Kall, dann an der Burg Dalbenden vorbei durch das Urfttal bis kurz hinter Nettersheim. Hier lohnt sich ein Besuch des Naturzentrums, welches Besuchern Natur und Geschichte der Eifel näher bringt. Allerdings ist das Naturzentrum Eifel immer noch durch die Flutkatastrophe beschädigt. Wer einen Besuch plant, sollte vorher checken, inwieweit das Naturzentrum wieder geöffnet ist. Zur Olef gelangt man dann in Blumenthal kurz vor Hellenthal. Wer nun eine Pause einlegen mag, kann diese mit einem Abstecher zur Greifvogelstation des Wildgeheges Hellenthal verbinden. Neben den imposanten Vögeln kann man hier unter Anderem Hirsche und manchmal sogar Luchse in freier Wildbahn beobachten.

Bis nach Schleiden führt der Radweg nun in nördliche Richtung am Wasser entlang. Von hier aus geht es immer gen Norden, um den Rundweg in Gmünd wieder enden zu lassen. Ein besonderer historischer Schatz ist das Schloss Schleiden mit der wegen ihrer Orgel berühmten Schlosskirche. Der spätgotische Hallenkirche geht in ihrem Anfängen bis weit in das 13. Jahrhundert zurück. Die berühmte Königsorgel stammt aus dem Jahr 1770. Besser, man nimmt sich hier etwas länger Zeit, um die historischen Schätze gebührend zu bestaunen.

Zwischen Schleiden und Gmünd wartet der historische Ortskern Olefs auf bewundernde Besucher*innen. Die lieblich-romantischen Fachwerkhäuser des Ortskerns gehören zu den historischen Schätzen der Tälerroute wie auch die spätgotische Pfarrkirche. Wer noch ein bisschen Zeit hat, kann den verrückten Stuhl, auch Beuchet-Stuhl genannt, suchen und sich ob der lustigen optischen Täuschung freuen. 

Die Tälerroute an Urft und Olef – eine Tour zum Wohlfühlen

Von Beginn an bietet der Streifzug auf dem Fahrrad herrliche Naturerlebnisse und idyllische Plätze. Im Frühling die blühenden Landschaften und mäandernden Flüsse der Region auf diese Weise ganz aktiv erfahren zu dürfen, ist dabei eine besonders intensive Erholung. In Abwechslung mit den historischen Sehenswürdigkeiten am Wegesrand ist die Tälerroute an Urft und Olef eine Route zum Wohlfühlen. Wegen der geringen Steigung ist die Route beliebt bei Familien. Aber auch Sportler*innen kommen auf ihre Kosten, wird die Strecke ab Hellenthal doch etwas bergiger. Wer sich dieses sportliche Element erleichtern mag, kann beim Fahrradverleih im Nationalpark-Tor Gmünd zu Beginn der Tour E-Bikes ausleihen. So wird auch die gesamte Route zum leichten Spiel – zu einem Tag der Entspannung.

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Ausflug & Freizeit

Von malerischer Ländlichkeit bis ans Meer

Ostsee Schleswig-Holstein: Viele Gründe für einen Familienurlaub in der Probstei

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Wasserspaß für die ganze Familie: Die Probstei besitzt etwa einen 20 Kilometer langen Küstenstreifen an der Ostsee. Foto: djd/Probstei Tourismus Marketing/SECRA

Familienurlaub inmitten einer außergewöhnlich reizvollen Landschaft mit kilometerlangen Sandstränden, idyllischen Seen und romantischen Dörfern: Zu jeder Jahreszeit ist die Probstei an der Kieler Bucht eine Reise wert. Vom malerischen Binnenland bis zum Ostseestrand finden Besucher intakte Natur vor – mit Rapsfeldern im Frühling und weiten Kornfeldern im Sommer, mit kleinen Ortschaften und Naturschutzgebieten. Die Landeshauptstadt Kiel ist nur einen Katzensprung entfernt, Ländlichkeit und Weitläufigkeit kontrastieren mit touristischen Zentren wie den Ostseebädern Laboe und Schönberg. Hier sind die fünf besten Gründe für eine Familienreise in den Norden Deutschlands:

  • Die Probstei hat sich ihre Ursprünglichkeit ohne große Einschnitte in die Landschaft weitgehend erhalten und ist im Gegensatz zu manch anderen Tourismuszentren an Nord- und Ostsee bezahlbar geblieben. Eine Übersicht über alle Urlaubsangebote und Unterkünfte gibt es unter www.probstei.de sowie unter Telefon 04348-919184. Die Palette der Aktivitäten in der Natur ist groß: von geologischen Strandwanderungen über Entdeckungstouren durch den Wald bis zum Besuch des Naturschutzgebietes „Bottsand“.
  • Die Probstei besitzt etwa einen 20 Kilometer langen Küstenstreifen. Das Ufer ist nur ganz leicht abfallend, sodass auch kleine Kinder ungefährdet im Wasser planschen können. Für etwas größere Kinder gibt es das Spiel- und Sportangebot am Strand oder Surfkurse an einer der zahlreichen Surfschulen.
  • Ohne große Steigungen kann man mit der ganzen Familie Fahrradtouren unternehmen – ob direkt am Strand mit Blick auf die Ostsee oder vorbei an den Seen im Binnenland. Dazu gibt es Spielplätze und -geräte am Strand oder in der Nähe wie das Kinderabenteuerland in Wendtorf. Ein Highlight ist auch eine Schifffahrt auf der Kieler Förde vorbei an der Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals mit seinem regen Schiffsverkehr.
  • Für Kinder gibt es kaum etwas Aufregenderes als einen Urlaub auf dem Bauernhof. In der Probstei findet man dafür zahlreiche Möglichkeiten. Reiten, Tiere füttern, im Stall helfen, Eier sammeln oder Trecker fahren: Eltern mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln können jede Menge erleben.
  • Abwechslung in den Familienurlaub bringen die Besichtigung einer voll mahlfähigen Mühle, die meeresbiologische Station, historische Eisenbahnen und Straßenbahnen, ein Kindheitsmuseum mit Spielsachen der letzten 100 Jahre oder das Probstei Museum mit historischen Aktionen wie der Herstellung von Butter. Veranstaltungshighlights sind das Schönberger Seebrückenfest im Juli und die Probsteier Korntage vom 24. Juli bis 21. August mit dem beliebten Strohfigurenwettbewerb.
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Ausflugsziele

Gravelglück zwischen Wald und Wein

Die Region Kraichgau-Stromberg als perfekter Spot für Touren mit Stollenreifen

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Im Land der 1000 Hügel geht es ordentlich bergauf und bergab, jede Aussicht und jede rasante Abfahrt muss man sich verdienen. Foto: djd/Kraichgau Stromberg Tourismus/Martin Donat

Kies, Schotter und Touren abseits befahrener Straßen und mitten in der Natur: Das ist echtes Gravel-Glück. Schließlich ist das „Rennrad“ mit den Stollenreifen ein Allrounder und perfekt für Fahrspaß ohne Einschränkungen geeignet. Eine tolle Spielwiese für Gravelfans ist der Kraichgau-Stromberg. Hier können sie auf schnellen Schotterpisten durch Wälder oder Wiesen rauschen und auch zwischen den Weinbergen kräftig in die Pedale treten. Dazwischen warten herrliche Ausblicke und allerlei kulturelle und kulinarische Höhepunkte.

Gravel-Bike-Rundtouren über Schotter, Feldweg und Asphalt

Im Land der 1000 Hügel geht es ordentlich bergauf und bergab, jede Aussicht und jede rasante Abfahrt möchte verdient werden. Fast 1.200 Höhenmeter bewältigte Martin Donat bereits am ersten Tag seiner dreitägigen Gravel-Tour. Im Zickzackkurs radelte der Chefredakteur des lifeCycle Magazins von Mühlacker nach Heilbronn, um die schönsten Trails und Highlights der Region zu erleben, und hörte „den Gravel unter den Rädern schnalzen“. Donat wörtlich: „Es ist wirklich eine ganz besondere Landschaft hier, die mich in Urlaubsfeeling versetzt.“ Die Tourenbeschreibung ist auf der Outddor-App Komoot in der Collection „Graveln im Land der 1000 Hügel“ zu finden. Sechs Gravel-Bike-Touren und eine 3-Tage-Bikepacking Tour durch das Land der 1000 Hügel – immer mit gutem Schotter-Anteil und Abwechslung – werden unter www.kraichgau-stromberg.de/bewegen/radfahren/gravel vorgestellt. Gute 30 Kilometer zwischen Wald- und Weinlandschaften nimmt man beispielsweise auf der Streitbach-Tour unter die Stollenreifen. Die Runde hält atemberaubende Ausblicke bereit, führt von Vaihingen an der Enz durch das idyllische Streitbachtal und über schöne Schotterwege durch schattige Wälder. Anspruchsvoll ist die Tour „Naturpark Crossing“ quer durch den Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Auf den 50 Kilometern von der Heuchelberger Warte bis nach Mühlacker heißt es: Hügel rauf und Hügel runter, durch Wälder und Täler radeln, in charmanten Weindörfern wie Heuchelberg und Neipperg einkehren und das Unesco Weltkulturerbe Kloster Maulbronn entdecken.

Weinausschank inmitten der Weinberge

Für die Tourenrast unterm Apfelbaum oder in den Weinbergen können sich die Radler beim Hofladen in den verschiedenen Orten eindecken oder sich einen Snack aus dem Automaten besorgen. An vielen Straßen stehen kleine Verkaufsmaschinen mit Bauern-Eiscreme, hausgebrautem Bier oder geräucherten Würsten. Und statt der „Cycling-Cafés“, die es in vielen Ländern gibt, bietet der Kraichgau-Stromberg Besenwirtschaften und Weinausschankhütten in den Weinbergen, zum Beispiel den Weinausschank im Zweifelberg-Brackenheim.

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