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Sankt Augustin | Leben & Menschen

Ponyhof mit neuem Naturkonzept

Neuer Lebensraum für seltene Amphibien und andere Tiere

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Angelika Bielke und ihre Helfer / Foto: Angelika Bielke

Mit einem neuen Naturkonzept für den Ponyhof möchten sich Angie Bielke und Ihre Reitschüler für einen der ausgeschriebenen Umweltpreise für Sankt Augustin bewerben. Bis zum Jahresende soll neben dem jetzt schon reaktivierten und von Ästen und Betonsteinen befreiten Altarmtümpel weiterer Lebensraum für hier vorkommenden seltene Amphibien und Tierarten geschaffen werden.

Kreuzkröten und Kammmolche

Kreuzkröten hat Angie Bielke schon letztes Jahr in Ihrem Keller gefunden. Beim Entfernen der Steinplatten des bisher nur bei Starkregen wasserführenden Altarmteiches fand Sie nun auch noch den streng geschützten Kammmolch. „Wir möchten bis zum Jahresende ein Gesamtkonzept erstellen, bei dem unserer Reiterhof in mitten einer einzigartigen Naturlandschaft seinen Platz hat. Dazu gehört der jetzt schon reaktivierte und nun wieder permanent wasserführende Altarmtümpel, als auch eine geplante weitere größere Wasserfläche inmitten der Wiesenlandschaft.“ Weiterhin sei auch angedacht die Wiesen auf der die Pferde weiden durch eine Heckenstruktur einzufrieden. Diese natürliche Einfriedung soll vielen Vögeln Schutz und auch Nistmöglichkeiten geben. Da die Flächen zum größten Teil angepachtet sind, hofft man auf Zustimmung für die Idee. Ganz uneigennützig ist die Vergrößerung des Siegaltarmes bzw. der Wasserflächen indes nicht. Das frühere Sumpfgebiet stellt bei Starkregen für den Ponyhof immer wieder ein Problem dar. „Oft steht dann auch der Reitplatz unter Wasser“ erzählt Angela Bielke. „Wir wollen durch gezielte Wasserführung Richtung Siegaltarm das Domizil für Amphibien und Reptilien dauerhaft stabilisieren und gleichzeitig den Reitplatz trocken halten.“

Eidechsen am Kümpel-Gelände

Auch für das städtische ehemalige Kümpel -Gelände das der Ponyhof ebenfalls zum Reiten nutzt, hat Sie Ideen. In Südlage der Sonne ausgesetzt ist die Hanglage prädestiniert für trockenliebende Reptilien wie zum Beispiel die Zauneidechse, die wenn auch selten, schon mal anzutreffen ist. Nördlich des Geländes könnte eine kleine überdachte Reithalle bei Regen das Reiten ermöglichen. Ihre ganzen Ideen und Pläne möchte Sie zum Jahresende bei dem vom neuen Naturschutzverein Fauna Sankt Augustin ausgeschriebenen Umweltpreis einreichen.

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Honigdiebstahl in Sankt Augustin

6 Kilo schwere Honigwaben geklaut!

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Foto: Andreas Fey

In der Nacht vom 06.05. auf den 07.05. kam es gegen 23 Uhr erneut zu einem Übergriff auf die Bienenstöcke von Nicole Saturna auf Fey‘s-Streuobstwiese. Sechs Jahre war es seit dem letzten Honigdiebstahl ruhig geblieben. Gegen 23 Uhr fuhr Andreas Fey kurz an seiner Wiese vorbei, als er plötzlich ein eiliges Zusammenrollen einer Plane auf dem Gelände hörte. Ein weiterer Passant der ebenfalls zufällig vorbei kam blieb am Eingang stehen während Fey mit der Handyleuchte das Gelände in Augenschein nahm. Gleichzeitig wurde die Polizei alarmiert, welche schnell zugegen war. Gemeinsam durchsuchte man den Inneren Biotop-Bereich auf dem 1 ½ ha großen Gelände wo fünf der insgesamt 10 Bienenstöcke stehen. Leider ohne Erfolg! Als die Polizei schon wieder fuhr, ging Fey nochmal zurück und nahm die vorderen im Eingangsbereich stehenden fünf Kästen in Augenschein. Hier entdeckte er dann das Tatwerkzeug des Wabendiebes. Ein einfaches Teilstück einer grossen Schere, mit dem der Dieb die Honigwaben im Stock wohl abgestemmt hatte. Es gelang dem Dieb sechs Waben mit je einem Kilo Honig zu rauben. „Die Bienen waren Sauer d. h angriffslustig“ sagte Nicol Saturna als Sie am Samstagmorgen Ihre Kästen in Augenschein nahm. „Die Art und Weise wie der Dieb die Kisten durchsortierte lässt auf einen Profi schließen“.

Die Waben wurden mit einer Schere aus dem Stock gehebelt / Foto: Andreas Fey

Es wurde bei der Sankt Augustiner Polizei Anzeige gegen unbekannt gestellt. Diese hat auch in der Nacht das Tatwerkzeug beschlagnahmt.

Für die Ergreifung des Täters oder der Täter ist eine Belohnung von 250 € aus. Hinweise hierzu werden von der örtlichen Polizeidienststelle in Sankt Augustin entgegengenommen.

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Mahnwache in Sankt Augustin

Frieden und Solidarität

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Foto: Stadt Sankt Augustin

Für Freitag, 11. März, lädt Max Leitterstorf ab 18 Uhr zu einer Mahnwache für Frieden und Solidarität im Stadtzentrum von Sankt Augustin ein. Da der Karl-Gatzweiler-Platz wegen der Baustelle nicht in Frage kommt, findet die Mahnwache am Yrsa-von-Leistner-Platz statt, also vor dem technischen Rathaus. Anbei finden Sie den Aufruf auch als Bild, falls Sie es z.B. in den sozialen Medien nutzen möchten. Der Ablauf und der Rahmen wird sich an der Mahnwache in Hennef am vergangenen Montag orientieren. Entsprechend folgen nach der Mahnwache musikalische Beiträge auf kürzere Redebeiträge. Die Stadt und der Bürgermeister freuen sich auf zahlreiches erscheinen. Selbstverständlich gelten auch für diese Veranstaltung die aktuellen Coronaschutzverordnungen. Alle Teilnehmer werden gebeten eine Maske zu tragen und sich an die Verordnungen zu halten.

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Förderverein lässt Kinderaugen strahlen

Eine Menge neues Spielzeug für die Kita Waldstraße

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Förderverein Sankt Augustin
• Übergabe des Spielzeugs an die Kita, Vorstand Förderverein Katharina Marenbach 1. v.l., Barbara Schmitz 3. v.l., Denise Werner 1. v.r., Leitungsteam Laura Krämer 2. v.l., Sandra Eltgen 2. v.r./ Foto: Stadt Sankt Augustin

Im Herbst des vergangenen Jahres durften die Kinder in der Kita Waldstraße nach Herzenslust Spielzeugkataloge betrachten. Resultat war eine sehr lange Wunschliste. Der Vorstand des Fördervereins und das Leitungsteam der Kita priorisierten die Wünsche. In einer intensiven Sitzung wurde dann entschieden, was der Förderverein den Kindern Gutes tun kann.

„Der Spielzeugmann kommt“

Nach der Bestellung durch den Förderverein kamen Pakete über Pakete in der Kita an, so dass der Paketbote von den Kindern nur noch „der Spielzeugmann“ genannt wurde. Die Vorfreude wuchs mit jedem Tag und bei der Übergabe konnten die Kinder ihr Glück kaum fassen. Eine neue Kinderküche mit diversen Modulen für den Rollenspielraum, ein Endlosspiegel für die Trauminsel, ein Boxsack für den Bewegungsraum, neue Turnmatten und vor allem ein Traumbogen mit integriertem Kaufladen waren die Highlights für die Kinder.

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Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis: Impfungen für Kinder ab 17. Dezember

Termine in der Kinderklinik Sankt Augustin

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Stefanie Wied von der Geschäftsführung der Kinderklinik und Landrat Sebastian Schuster (r.) sorgen für eine kindgerechte Impfung. (Foto: Rhein-Sieg-Kreis)

In der Asklepios Kinderklinik in Sankt Augustin können sich Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren ab dem 17. Dezember impfen lassen. Es handelt sich um ein ergänzendes Angebot  zu den niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten. In einer ersten Phase sollen vom 17. Dezember 2021 bis zum 16. Januar 2022, bis zu 5.880 Kinder geimpft werden. Verimpft wird der speziell für Kinder zugelassene Impfstoff von Pfizer/BioNTech.

Termin vereinbaren

Eltern wird empfohlen, vorab einen Termin zu vereinbaren. Ein entsprechendes Online- Buchungsportal wird am Freitag, 10. Dezember, freigeschaltet. Bei der Impfung muss eine erziehungsberechtigte Person anwesend sein und neben dem Impfbuch des Kindes eine unterschriebene Einverständniserklärung mitbringen. Das Buchungsportal und die Erklärung gibt es unter www.rhein-sieg-kreis.de/impfen. Die Kinderklinik hat eine Hotline eingerichtet: 02241  249600.

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Impfrekord in Sankt Augustin

Hohe Nachfrage nach Boosterimpfungen

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Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf vor dem Eingang der KGS Sankt Martin / Foto: Stadt Sankt Augustin

Am Samstag, 27. November, konnten bei der städtischen Impfaktion in Mülldorf 801 Impfungen durchgeführt werden. Dieser Rekord für Impf-Aktionen in Sankt Augustin liegt deutlich höher als die typischen Erfahrungen mit Impfaktionen im Rhein-Sieg-Kreis. Erst- und Zweitimpfungen waren möglich, aber die Nachfrage bezog sich fast ausschließlich auf Booster-Impfungen. Mehrere Personen der Stadtverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr unterstützten gemeinsam mit weiteren ehrenamtlichen Personen die Aktion von circa 8 bis 18 Uhr.

Bei dieser Aktion waren eigentlich nur Impfungen mit Termin vorgesehen. Leider waren jedoch viele Personen ohne Absage nicht erschienen, so dass das Orga-Team mit einem spontanen Aufruf gegen Mittag weitere Personen zur Impfung aufrief. Dem Aufruf kamen Dutzende Personen nach, so dass es bei den Terminen am Nachmittag zu leichten Verzögerungen kam. Die Wartezeiten betrugen dementsprechend zwischen circa 5 und 40 Minuten.

In der vergangenen Woche konnten somit, bei den drei städtischen Impfaktionen, insgesamt über 1400 Personen geimpft werden. Zusätzlich konnte die Stadtverwaltung am Wochenende eine Arztpraxis mit städtischen Räumlichkeiten unterstützen und somit die Impfung von über 200 weiteren Personen ermöglichen. Weitere Aktionen sind bereits in Planung und werden zu gegebener Zeit, auf der städtischen Facebook-Seite und/oder der Homepage, veröffentlicht werden.

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Sankt Augustin: Bunte Vielfalt im Garten

Stadtgrün naturnah – Umweltbüro verteilt kostenfreie Samentütchen

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Für bunte Vielfalt in Sankt Augustin: Regionales Saatgut verschenkt das Büro für Natur- und Umweltschutz der Stadt / Foto: Stadt Sankt Augustin

Das Umweltbüro unterstützt mit dieser Aktion alle, die sich ein kleines, insektenfreundliches Blütenparadies an Terrasse oder im Vorgarten erfüllen möchten. Zahlreichen grauen Steingärten oder kurzgeschorenem Einheitsgrün kann so eine bunte Vielfalt entgegengesetzt werden.

Im Rahmen der Kampagne „Stadtgrün naturnah“, für die die Stadt Sankt Augustin im vergangenen Jahr die Auszeichnung in Silber erhielt, gibt das Umweltbüro wieder regionales Saatgut aus. Die Mischung ist mehrjährig und für die Nahrungsversorgung von Wildbienen, Honigbienen, Schmetterlingen und anderen blütenbesuchenden Insekten geeignet. Als blühende Kräuter sind z. B. Kornblume, Schafgarbe, Margerite, Wilde Möhre und Kuckucks-Lichtnelke in der Mischung enthalten.

Jetzt im Frühherbst ist die ideale Zeit zur Aussaat im Freiland. Alternativ kann das vielfältige Saatgut im kommenden Frühjahr von März bis Mai in den Boden gebracht werden, am besten auf mageren Boden. Auf Dünger sollte daher verzichtet werden. Statt dessen kann vor der Einsaat etwas Sand eingearbeitet werden. Das Saatgut sollte auf ein feinkrümeliges Saatbeet ohne mehrjährige Beikräuter (Brennesseln, Disteln etc.) aufgebracht und angedrückt werden. Nach der Aussaat ein bis drei Wochen wässern. Mit dem Saatgut wird eine entsprechende Pflegeanleitung abgegeben.

Auf zahlreichen Flächen in Sankt Augustin ist die blühende Saat in diesem Jahr bereits aufgegangen: in Schulgärten, bei Kirchengemeinden, auf Flächen, die von Grünpaten gepflegt werden. „Auch das eine oder andere Sankt Augustiner Unternehmen hat auf seinem Außengelände sicher Platz für eine bunte Bienenweide. Hier können wir – solange der Vorrat reicht – auch größere Mengen an Saatgut ausgeben.“ regt Birgit Dannefelser vom Umweltbüro an.

Die Samentütchen können abgeholt werden an der Bürgerinformation im Foyer des Rathauses, Markt 1 oder nach Terminvereinbarung beim Büro für Natur- und Umweltschutz, Technisches Rathaus, An der Post 19 in Sankt Augustin. Informationen gibt es im Umweltbüro bei Birgit Dannefelser, Tel. 02241/243-426 oder Carmen Rump, Tel. 02241/243-407 oder per E-Mail an umweltprogramm@sankt-augustin.de.

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8sam! gegen Rassismus

Zweite Runde des Reporter*innenworkshops in Sankt Augustin während der Sommerferien.

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Teilnehmende des Reporter*innenworkshops „8sam!“ gegen Rassismus“ / Foto: Stadt Sankt Augustin

Bereits in den Osterferien konnten acht junge Zukunftsreporter*innen zu nachhaltigen Themen recherchieren und schreiben. Finanziert wurde dieser Workshop von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen unter der Leitung des Kinderschutzbundes Ortsverband Sankt Augustin.

Nachwuchs Reporter*innen von morgen

Der zweite Teil des Workshops stand nun unter dem Thema „8sam! gegen Rassismus“. 15 neugierige Schüler*innen zwischen elf und sechzehn Jahren konnten vom 5. bis zum 9. Juli 2021 an der Gutenbergschule in Sankt Augustin Informationen sammeln, Interviews führen, Berichte schreiben, fotografieren, recherchieren und Themen finden, die Menschen dazu anregen, sich für eine „8same Zukunft“ einzusetzen.

Die Leitung des Workshops übernahm erneut der Journalist Ralf Rohrmoser-von Glasow. Gemeinsam mit ihm konnten die Teilnehmer*innen ihre Fähigkeiten in vielen Redaktionssitzungen und Arbeitstreffen zusammen tragen.

Die „8samkeitsreporter*innen“ machten sich auf den Weg, um in Sankt Augustin Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ausfindig zu machen.

Ferner wurden zahlreiche Interviews mit interessanten Personen zum Thema „8sam! gegen Rassismus“ durchgeführt und verschriftlicht.

Ali Doğan, Erster Beigeordneter der Stadt Sankt Augustin, der schon selbst Erfahrungen mit Rassismus gemacht hat, meint: „Ich sage immer, man muss die Leute aufklären und ihnen das richtige erklären, denn die meisten Leute wissen gar nicht so genau, was sie falsch machen und sind deswegen unbewusst rassistisch oder anders.“

Sozial denken und auch mal NEIN sagen

Die Botschaft von Sibylle Friedhofen, der Vorsitzenden des Kinderschutzbundes Ortsverband Sankt Augustin, lautet: „Denkt sozial! Setzt euch für andere ein! Seid ehrlich und wahrhaftig! Schaut genau hin! Vertraut anderen Menschen! Holt euch Hilfe und lernt, gute und schlechte Gefühle zu unterscheiden! Und sagt auch mal NEIN!“

Weitere Interviewpartner*innen waren Helga Busch und Bruno Hartfelder vom Vorstand der Stiftung der Nachbarschaftshilfe Rhein-Sieg, Nico Germscheid, Leiter des Fachdienstes Jugendförderung, Roland Kaisers und Ralf Ulrich, beide Mitarbeiter des Sankt Augustiner Jugendzentrums sowie die Streetworkerin Andrea Krieger. Die „8samkeitsreporter*innen“ haben gelernt, wie sie ihre Stimme einbringen können und haben die Scheu abgelegt, mit fremden Menschen ins Gespräch zu kommen. Sie haben viele Dinge herausgefunden, auch an welcher Stelle Achtsamkeit schon gut praktiziert wird und wo es noch Nachholbedarf gibt. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.reporter-workshop.de

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Hohe Auszeichnung für Bürger aus Sankt Augustin

Bundesverdienstkreuz an Gerhard Schmitz-Porten aus Sankt Augustin

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Bild zeigt v.l.n.r. den Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Gerhard Schmitz-Porten und Landrat Sebastian Schuster. / Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde jetzt Gerhard Schmitz-Porten aus Sankt Augustin für sein jahrzehntelanges Engagement im sozialen Bereich ausgezeichnet. Landrat Sebastian Schuster überreichte Gerhard Schmitz-Porten, der mit seiner Familie im Siegburger Kreishaus erschienen war, den Verdienstorden. Hier, im Kreishaus, war der Sankt Augustiner lange Jahre bis zu seinem Renteneintritt 2016 als Verwaltungsangestellter tätig.

Bereits 2008 war Gerhard Schmitz-Porten durch den Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Verdienstmedaille des Verbandes verliehen worden. Mit ihr werden Persönlichkeiten geehrt, die über lange Jahre maßgeblich am Auf- und Ausbau und an sozialen Projekten beteiligt waren.

Ehrung durch den Landrat 

„Lieber Herr Schmitz-Porten, die amtliche Ordensbegründung belegt, dass Sie über vierzig Jahre dem AWO-Ortsverband in Sankt Augustin-Mülldorf treue Dienste geleistet haben“, sagte Landrat Sebastian Schuster. Er zitierte aus der amtlichen Ordensbegründung, in der es heißt: „Im Jahre 1977 ist Gerhard Schmitz-Porten der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Sankt Augustin-Mülldorf beigetreten. Bereits vier Jahr später wurde er zum Vorsitzenden des Ortsverbandes gewählt und übt diese Funktion bis heute aus. In den vergangenen Jahren hat er junge Menschen beim Aufbau eines AWO-Jugendwerkes unterstützt. Er organisierte gesellige Veranstaltungen für alle Altersgruppen, Sportgruppen für Seniorinnen und Senioren sowie einen Männer-Koch-Club. Ein besonderes Anliegen waren ihm die Kulturausflüge. Mit den von ihm organisierten Ausflügen hat er vielen Menschen Kunst und Kultur in Vergangenheit und Gegenwart nähergebracht.“

Maßgeblich an der Entwicklung der AWO beteiligt

Darüber hinaus gehend hat sich Gerhard Schmitz-Porten auch auf Kreisebene für die AWO stark gemacht, und zwar als Delegierter auf Kreiskonferenzen und fast vier Jahrzehnte im Kreisausschuss der „Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Rhein/Sieg – seit 2007 Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg, womit er sowohl den Ortsverein vertreten als auch die Entwicklung der AWO im Kreisgebiet positiv beeinflusst hat.

Über das soziale Engagement hinausgehend ist Gerhard Schmitz-Porten kommunalpolitisch aktiv. Seit 1971 ist er Mitglied der SPD. Er gehört der Partei seitdem ununterbrochen ehrenamtlich verschiedenen lokalen SPD-Gremien an. So war der Mülldorfer in der Zeit von 1984 bis 1986 Mitglied des Stadtrats von Sankt Augustin. Von 1986 bis 2009 war er Sachkundiger Bürger und seit 2009 wieder Mitglied des Stadtrats. Besonders hervorzuheben ist sein Einsatz beim Projekt „Neuentwicklung des Stadtzentrums“ als Sprecher der SPD-Fraktion. Von 2009 bis 2014 war Gerhard Schmitz-Porten zudem Mitglied beim „Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen“. Zurzeit ist er unter anderem stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses, des Ausschusses für Schule, Bildung und Weiterbildung sowie des Gebäude- und Bewirtschaftungsausschusses. „Mit großem Engagement bringen Sie sich in Ihrem Heimatort ein“, würdigte Landrat Sebastian Schuster dessen jahrzehntelangen, treuen Einsatz für das Gemeinwohl.  

„Dieser Orden ist die Würdigung Ihrer Leistungen und Verdienste, auf die Sie mit Recht stolz sein dürfen“, mit diesen Worten überreichte Landrat Sebastian Schuster an Gerhard Schmitz-Porten die Ordensinsignien verbunden mit den Glückwünschen des Ministerpräsidenten Armin Laschet und der Regierungspräsidentin Gisela Walsken. „Menschen zusammenbringen, gemeinsam aktiv sein und Freude erleben im Geiste einer solidarischen Gesellschaft, das ist mir wichtig“, sagte Gerhard Schmitz-Porten anlässlich der Ordensverleihung.               

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Impf-Rekord in Sankt Augustin

Umfassende Biontech Erstimpfungen für alle Personen ab 18 Jahren

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(v.l.n.r.) Bürgermeister Max Leitterstorf, Impfärztin Birgit Nürnberg, Hochschulpräsident Hartmut Ihne und Kanzlerin Angela Fischer / Foto: Stadt Sankt Augustin

Die Impfaktion am Samstag, 26. Juni 2021 fand in der Mensa der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg statt und war am Ende des Tages ein Impf-Rekord in Sankt Augustin. Geimpft wurden über 500 Personen über 18 Jahren und mit Wohnort in Sankt Augustin. Die meisten Impfwilligen hatten sich im Vorfeld per Mail an die Stadtverwaltung gewendet. Weil ausreichend Impfstoff vorhanden war, konnten jedoch auch alle spontan erscheinenden Sankt Augustiner*innen ab 18 Jahren direkt berücksichtigt werden.

Hochschulpräsident Hartmut Ihne und Kanzlerin Angela Fischer sind über die gute Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Stadt und Arztpraxen zum Wohle der Sankt Augustiner Bevölkerung und der Hochschulbeschäftigten sehr angetan: „Die momentan niedrige Zahl an Corona-Fällen darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Virus keineswegs besiegt ist. Die Hochschule sieht es als Teil ihrer Verantwortung, das Impfen insbesondere für Mitglieder der Hochschule zu ermöglichen. Auch den Bürgerinnen und Bürgern Impfgelegenheit zu geben, unterstützen wir gerne. Eine solche hervorragende Zusammenarbeit ist der Kitt, der das wichtige gesellschaftliche Miteinander und gegenseitige Verständnis festigt. Unser besonderer Dank gilt auch den vielen engagierten Helferinnen und Helfern, die zum erfolgreichen Gelingen der Aktion einen wesentlichen Beitrag geleistet haben.“

Die erfolgreiche Zusammenarbeit der Radiologischen Praxis, der Hochschule und der Stadtverwaltung konnte damit konsequent fortgesetzt werden. An der Hochschule wurden in den letzten Wochen über 2000 Erstimpfungen durchgeführt. In Summe war die Stadtverwaltung an der Koordination von weit über 4000 Erstimpfungen beteiligt.

Weitere Impfaktion im Juli geplant

Durch die Initiative von Bürgermeister Max Leitterstorf konnten alle interessierten Sankt Augustiner*innen ab 18 Jahren eine Impfung am 26. Juni erhalten. Im Juli sind weiterhin Impfaktionen geplant, jedoch in erster Linie für die Zweitimpfungen. Personen ab 16 Jahren, die noch keine Erstimpfung erhalten haben, können inzwischen Termine im Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises erhalten. Weiterhin sind viele Arztpraxen im Stadtgebiet sehr aktiv beim Thema Impfen.

Bürgermeister Dr. Max Leitterstorf: „Es freut mich wahnsinnig, dass am 26. Juni alle Personen aus Sankt Augustin ab 18 Jahren die Möglichkeit einer Erstimpfung hatten!“

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Erfolgreiche Impfaktion am Wochenende

Weitere Impfaktion am kommenden Wochenende mit Biontech geplant

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Ehrenamtliche Helferinnen beim Impfen / Foto: Stadt Sankt Augustin

Am Samstag, 19. Juni 2021 konnten im Rahmen einer Impfaktion mehr als 300 Dosen des Impfstoffes von Johnson&Johnson über die Stadtverwaltung vermittelt werden. Eine Impfaktion mit dem Impfstoff von Biontech ist für Samstag, 26. Juni 2021 geplant. Interessierte Personen ab 18 Jahren und mit Wohnort in Sankt Augustin können sich per E-Mail unter biontech@sankt-augustin.de registrieren lassen.

In den vergangenen Wochen konnten bereits einige Impfaktionen in Sankt Augustin organisiert werden. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Dr. Birgit Nürnberg von der Radiologischen Praxis konnten am vergangenen Samstag, 19. Juni 2021 mehr als 300 Personen geimpft werden.

Am kommenden Samstag, 26. Juni 2021 kann die Stadtverwaltung Impfdosen des Wirkstoffes von Biontech vermitteln. Als fester Termin für die Zweitimpfung wurde der Samstag, 24. Juli festgelegt. Nur Personen, die an beiden Tagen verfügbar sind, können im Rahmen dieser Aktion ein Impfangebot erhalten. Eine Verschiebung des Termines für die Zweitimpfung ist leider nicht möglich, so dass dieser Termin z.B. mit der persönlichen Urlaubsplanung vereinbar sein muss.

Interessierte Personen, die noch keine Impfung erhalten und noch keinen Impftermin haben und in Sankt Augustin wohnen, schreiben eine E-Mail an: biontech@sankt-augustin.de  

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