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Brühl | Politik & Wirtschaft

Eine Zeitkapsel für den Neubau

Erich Kästner-Realschule erhält nachhaltiges Gebäude

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Unmittelbar angelehnt an den alten Teil der Erich Kästner-Realschule (hinten, l.) entsteht der Neubau. Foto: Harald Zeyen

Gemeinsam mit einigen Schülern haben Schulleiterin Carmen Schmitz und Bürgermeister Dieter Freytag die Zeitkapsel in den Neubau der Erich Kästner-Realschule gelegt. Zuvor war sie von Schülerinnen und Schülern u.a. mit aktuellen Zeitschriften, kleinen Kunstwerken und Masken befüllt worden.

In der Zeitkapsel haben wir ein Stück Vergangenheit für die Zukunft aufbewahrt“, sagte Freytag. Er freute sich, dass durch den Neubau den veränderten Herausforderungen für weitere Generationen von Kindern und Jugendlichen Rechnung getragen werde. 

Außergewöhnlichen Einsatz gewürdigt

Für Carmen Schmitz geht ein Traum in Erfüllung zu sehen, wie in die Zukunft der Realschüler investiert wird. Sie würdigte den außergewöhnlichen Einsatz ihrer Vorgängerin Inge Müller-Costard, die vor wenigen Wochen in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist. In ihrer Amtszeit waren die schädliche PCB-Belastung in dem mittlerweile abgerissenen Altbau festgestellt worden. Dadurch musste der Schulalltag neu organisiert, Ersatzräumlichkeiten gefunden und schließlich das neue Schulgebäude geplant werden.

Gemeinsam mit ausgewählten Schülern versenkten Bürgermeister Dieter Freytag und die neue Schulleiterin Carmen Schmitz die Zeitkapsel. Foto: Harald Zeyen

An moderne Pädagogik angepasst

Diese Planungen haben zwar bereits 2019 begonnen, doch Corona führte zu einer langen Verzögerung beim Baubeginn. „Wir haben aber noch einen langen Weg zu gehen“, betonte der verantwortliche Architekt Simon Gellert. Wenn das Gebäude in etwa zwei Jahren fertig sein sollte, dann wird es nachhaltig und flexibel und an die moderne Pädagogik angepasst sein.

Gefeiert wurde die Zeitkapsellegung an der Baustelle mit Musik der Schulband unter der Leitung von Markus Degen. Gleichzeitig hatten die Gäste die Möglichkeit, auf Schautafeln sich eingehend über den Bau und die Planungen zu informieren.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Verkehrsberuhigung im Brühler Westen

Durchfahrt in Ubier- und Chlodwigstraße verboten

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Die Stadtverwaltung will die Durchfahrt in die Ubierstraße verbieten, Anlieger ausgenomen. (Foto: Brodüffel)

Die Brühler Verwaltung schlägt dem Stadtrat eine bedeutende Maßnahme zur Beruhigung des starken Verkehrs im Westen vor. Durch die Ampelschaltung am Knotenpunkt Römerstraße/Rodderweg kann der vom Rodderweg kommende und südlich abbiegende Verkehr nur schleppend abgeführt werden. Dadurch kürzen Autofahrer über die Ubierstaße und Chlodwigstraße ab. Nun soll sowohl die Durchfahrt an der Kreuzung Rodderweg/Ubierstraße als auch an der Römerstraße/Chlodwigstraße verboten werden. Auf der Chlodwigstraße sollen zusätzlich fünf Berliner Kissen (Plateauaufpflasterungen) installiert werden, um die Geschwindigkeiten zu reduzieren.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Partnerstädte setzen ein Zeichen des Friedens

Bürgermeister Dieter Freytag zu Gast in Sceaux/Frankreich

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Die Bürgermeister:in der drei Partnerstädte (v.l.) Susan Rasmussen, Phillipe Laurent und Dieter Freytag vor der Gedenktafel am „Place de Leamington“. Foto: Stadt Brühl

Anlässlich des Jubiläums der Brühler Partnerstädte Sceaux und Royal Leamington Spa reiste Bürgermeister Dieter Freytag nach Sceaux. Dort nahm er an den Feierlichkeiten und der Einweihung einer Gedenktafel am dortigen „Place de Leamington“ mit Bürgermeister Phillipe Laurent und seiner englischen Amtskollegin Susan Rasmussen teil.

Alle drei Städte setzten zudem auch ein Zeichen für den Frieden in ganz Europa und drückten ihre Solidarität mit der Ukraine aus. 

Am 8. Mai wird in Frankreich auch der „Tag des Sieges“ offiziell als Feiertag begangen. Dabei gedenkt man dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Vernichtung des Naziregimes im Jahr 1945. Es war das erste Mal seit Beginn der Covid-19-Pandemie in 2019, dass die Öffentlichkeit hierzu wieder zugelassen wurde.

Schwere Rede in französisch

Den Zusammenhang mit dem sehr speziellen Kontext dieser Zeremonie nahm Bürgermeister Dieter Freytag auch in seiner auf Französisch gehaltenen Rede auf. Es fiele ihm schwer, dieses Jahr über das Kriegsende vor 77 Jahren zu sprechen, wenn zeitgleich mitten in Europa erneut ein entsetzlich grausamer Krieg tobe.

Freytag zog einen Vergleich der Bilder der Kriegsberichterstattungen aus der Ukraine mit denen aus den dunklen Jahren von 1939 bis 1945 und darüber hinaus. Er zog den Vergleich zwischen der großen Zahl an ukrainischen Frauen und Kindern, die unsere Städte erreichen, und der besonderen Bedrohung von Kindern und Jugendlichen in Kriegen und bewaffneten Konflikten, damals wie heute. „Unter den körperlichen und geistigen Verletzungen, die diese im Kindes- oder Jugendalter erfahren haben, leiden viele ein Leben lang“, sagte Freytag

Sieg des Friedens über den Krieg

Ihm gehe es ganz besonders in der aktuellen Situation darum, die Zerbrechlichkeit des Friedens zu erkennen. Und so bezeichnete er den „Tag des Sieges“ nicht als den Sieg eines Volkes über ein anderes, sondern als Sieg des Friedens über den Krieg, als Sieg der Menschlichkeit über die Grausamkeit und als Sieg des Vertrauens über das Misstrauen. 

Seine Rede schloss er mit einem erneuten Dank an alle Bürger:innen in Sceaux ab, die letztes Jahr während der Flutkatastrophe durch zahlreiche Hilfsangebote und eine überwältigende Spendenbereitschaft den Wiederaufbau in der Region unterstützt und damit ihre tiefe Freundschaft zu der Stadt Brühl ausgedrückt hatten.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Leiten, operieren und pflegen…

Die GFO Klinik in Brühl bei Vorgestellt & Nachgefragt

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Das Team der GFO Klinik Brühl v.l.n.r Jan Patrick Glöckner (kaufmännischer Leiter) , Laura Krüger (Examinierte Gesundheits. und Krankenpflegerin), Franziska Frohn (Assistenzärztin) Foto: REGIONAL.report

Im Interview mit Bea verraten Jan Patrick Glöckner, Laura Krüger und Franziska Frohn, warum sie ihren Job lieben und gerne in der GFO Klinik Brühl arbeiten. Zudem geben sie Einblicke in den familiären Arbeitsalltag und erzählen was ihren Job so ausmacht. Das Trio aus den Bereichen Pflege, Medizin und Management steht unserer Moderation Rede und Antwort. Schaut Euch das Interview an und entdeckt wie spannend und abwechslungsreich die Jobs und Projekte in einem Krankenhaus sind.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Renault AG unterzeichnet Mietvertrag

Neuer Hauptsitz der Deutschland-Zentrale ab Ende 2022 in Köln-Mülheim

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Die Renault Deutschland AG verlegt ihren Hauptsitz von Brühl nach Köln-Mülheim ins I/D Cologne. Der Logistikbereich bleibt der Schlossstadt aber erhalten. Foto: Renault

Fast 65 Jahre lang hatte die Renault Deutschland AG ihren Hauptsitz in Brühl. Nun wird sie neue Großmieterin im I/D Cologne und verlegt ab Ende 2022 ihre deutsche Zentrale nach Köln-Mülheim. Der französische Automobilhersteller wird mit über 300 Mitarbeitenden den neuen Standort beziehen. Ein kleiner Trost für Brühl: Die Logistiksparte des Unternehmens behält seinen Standort in Vochem an der Renault-Nissan-Straße.

Spannendes urbanes Umfeld

Die Auswahl des Standorts erfolgte im Rahmen eines nationalen Wettbewerbs. So waren neben Köln-Mülheim auch Berlin oder Brandenburg im Rennen. Mit dem neuen Hauptsitz der Renault Deutschland AG will der Automobilhersteller auch eine neue moderne Art des Arbeitens schaffen. 

„Wir stellen neben der Nachhaltigkeit auch die Flexibilität und das Wohlergehen unserer Mitarbeiter in den Fokus“, so Markus Siebrecht, CEO der Renault Deutschland AG. „Wir sind sehr glücklich, eine zukunftsweisende Immobilie in einem äußerst spannenden und urbanen Umfeld in Köln gefunden zu haben.“

Internationale Strahlkraft

Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, freut sich über die Neuansiedlung: „Dies ist ein großartiges Signal für Köln. Unsere Wirtschaftsmetropole unterstreicht einmal mehr ihre herausragende Rolle für hochwertige und zukunftsweisende Mobilitätslösungen. Wir sind sehr stolz, dass die internationale Strahlkraft des Automobilstandorts Köln, wo schon die Wiege des Motorenbaus stand, kontinuierlich zunimmt.“

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Gespräch mit Markus Siebrecht (m.), CEO der Renault Deutschland AG. Foto: Renault

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Renault Deutschland AG als neue Mieterin für das Loft Haus gewinnen konnten. Als Pionier und Marktführer auf dem Gebiet der Elektromobilität passt das internationale Automobilunternehmen hervorragend zu unserer Vision von einem innovativen, zukunftsorientierten und nachhaltigen Gewerbequartier“, sagt Arne Hilbert, Geschäftsführer bei Art-Invest Real Estate.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Mit BrühlMobil in Brühl mobil bleiben

Das E-Carsharing der Stadtwerke Brühl

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Das E-Carsharing der Stadtwerke Brühl als umweltfreundliche, flexible und kostengünstige Alternative: Martin Lösch leitet die Abteilung für Produkte, Innovationen und Marketing. Foto: Harald Zeyen

Flexibel, preisgünstig und vor allem umweltfreundlich mobil bleiben kann man seit Sommer vergangenen Jahres mit dem E-Carsharing-Angebot der Stadtwerke Brühl (SWB). Bis zu zehn Fahrzeuge werden künftig im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. „Unser Angebot ‚BrühlMobil‘ wird immer beliebter und ist schon jetzt nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken“, freut sich Martin Lösch. Er ist zuständiger SWB-Leiter für Produkte, Innovationen und Marketing.

Weit über 120 Nutzer:innen wurden bereits registriert. Sie nutzen die elektrischen Renault-Fahrzeuge für jeden Zweck, ob es nun der tägliche Einkauf ist oder der Transport größerer Teile. 

Carsharing als echte Alternative

Sieben rein elektrische Flitzer zählen aktuell zum Angebot von BrühlMobil, in nächster Zeit soll die Flotte auf zehn Autos anwachsen. Von der schnellen Erledigung bis zum Wocheneinkauf mit der ganzen Familie findet man stets das passende Fahrzeug. Die ersten 10.000 gefahrenen Kilometer waren somit schnell erreicht. „Für alle, die nur noch gelegentlich ein Auto benötigen oder sonst ein Zweitauto halten würden, ist Carsharing die umweltfreundliche, flexible und kostengünstige Alternative“, ist sich Martin Lösch sicher.

Im Grunde genommen sind die meisten Fahrzeuge eher „Standzeuge“. Autos stehen im Durchschnitt pro Tag über 23 Stunden ungenutzt am Straßenrand, hat der Bundesverband CarSharing errechnet. Währenddessen verursachen sie aber weiterhin laufende Ausgaben für Steuern, Versicherung und Wartung. „Nutzer von BrühlMobil können sich diese Kosten sparen – und zahlen nur dann, wenn sie auch tatsächlich ein Auto benutzen“, so Lösch.

Einstieg ist kinderleicht

Gerade im Stadtbereich könne laut Verband ein einziges Carsharing-Fahrzeug bis zu 20 private Pkw ersetzen. Das bedeutet weniger Parkplatzsuche, mehr freie Fläche und viel mehr Lebensqualität für die Stadt. Hinzu kommt: Die rein elektrische Flotte von BrühlMobil ist besonders umweltfreundlich und fährt komplett ohne lokale Emissionen. Damit ist das Autofahren auf Zeit auch noch ein effektiver Beitrag für den Klimaschutz. 

Der Einstieg ist kinderleicht: Zuerst online unter: www.bruehlmobil.de registrieren, eine gültige Fahrerlaubnis im SWB-Kundencenter (Janshof 19) vorzeigen, die MOQO App auf dem Smartphone installieren — und schon kann es losgehen. Die Anmeldegebühr beträgt 10,- Euro. Stadtwerke-Kunden erhalten ein Startguthaben von 10,- Euro. Der Tarifpreis pro Kilometer beträgt 0,20 Euro. Pro Stunde werden 5,- Euro fällig. 15,- Euro kostet der Nachtarif (21 bis 6 Uhr, inkl. 10 km), 40,- Euro beträgt der Tagtarif (inkl. 25 km). Und am Wochenende (Fr 16 Uhr bis Mo 6 Uhr) zahlt man 100,- Euro (inkl. 50 km). Ausführliche Informationen gibt es für alle Interessierten unter: www.bruehlmobil.de.

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Zensus 2022 startet am 15. Mai

Jeder zwölfte Haushalt in Nordrhein-Westfalen wird befragt

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Zensus 2022: In zirka jedem zwölften Haushalt werden die Menschen befragt. Foto: styles66

In wenigen Tagen beginnt in Deutschland der Zensus 2022. Ab dem 15. Mai werden die Menschen in etwa jedem zwölften nordrhein-westfälischen Haushalt im Rahmen der Bevölkerungszählung befragt – auch in Brühl und im Rhein-Erft-Kreis. Außerdem werden für die Gebäude- und Wohnungszählung alle Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. deren Beauftragte zu einer Meldung aufgefordert.

Der Zensus wird von den statistischen Ämtern des Bundes und der Länder durchgeführt und ermittelt, wie viele Menschen in Deutschland leben, wie sie wohnen und arbeiten. In Nordrhein-Westfalen ist IT.NRW als Statistisches Landesamt für die Durchführung des Zensus zuständig.

Haushalte und Immobilien im Blick

Bei der Haushaltsstichprobe werden Fragen zum Haushalt und den darin lebenden Personen gestellt. Gefragt wird u.a. nach Namen, Geschlecht, Geburtsdatum, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Schul- bzw. Ausbildung und Erwerbstätigkeit. Bei der Gebäude- und Wohnungszählung werden allen Personen mit Haus- oder Wohnungseigentum bzw. deren Beauftragte Fragen zu ihren Immobilien gestellt. Gefragt wird z. B. nach dem Gebäudetyp, dem Baujahr, der Größe, der Art der Nutzung, der Heizungsart, der Energieträger und der Miethöhe. Übrigens: Die Fragen können eingesehen werden unter: https://www.zensus2022.de/DE/Wer-wird-befragt/_inhalt.html#toc-2

Grundlagen für weitere Planungen

Die Ergebnisse des Zensus 2022 liefern wichtige Informationen und Planungsgrundlagen für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Auch für Brühl und den Kreis ist der Zensus deshalb wichtig, um anhand von Zahlen die Zukunft der Heimat zu gestalten.

Mit den Ergebnissen der Haushaltsbefragungen und der Gebäude- und Wohnungszählung werden im Rahmen des Zensus 2022 verlässliche Daten zu relevanten Sachverhalten vorgelegt. Dazu zählen in erster Linie Bevölkerungs- und Haushaltsstrukturen sowie Daten zur Erwerbssituation und zum Bildungsstand der Bevölkerung.

Außerdem werden Basisdaten für die Vorausschätzung der zukünftigen Bevölkerungsstruktur ermittelt. Sie werden benötigt etwa für die Planung von Pflege- und Bildungseinrichtungen.

Die durch den Zensus festgestellte amtliche Einwohnerzahl bildet die Grundlage für den Länder- und kommunalen Finanzausgleich sowie Richtgröße für die Einteilung von Wahlkreisen. Die Einwohnerzahl ist zudem die Grundlage für die Berechnung der Zahl der Länderstimmen im Bundesrat und für die Berechnung der Sitze in den Gemeinderäten. Und zu guter Letzt sind die ermittelten Gebäude- und Wohnungsdaten eine wichtige Entscheidungsgrundlage für wohnungspolitische und raumplanerische Fragestellungen und für Abschätzungen des künftig benötigten Wohnraumbedarfs.Alle weiteren Informationen zum Zensus finden Interessierte unter: https://www.zensus2022.de/DE/Home/_inhalt.html oder https://www.it.nrw/zensus-2022.

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Brühl: Rathaus-Anbau „am Scheidepunkt“

Weitere Verzögerungen, höhere Kosten

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Beim Bau des Rathaus-Anbaus drohen weitere Verzögerungen und höhere Kosten. (Foto: Brodüffel)

„Aktuell steht das Projekt terminlich wie auch kostenmäßig an einem Scheidepunkt.“ Das hat die Pressestelle der Stadt Brühl auf Anfrage zum Fortgang der Bauarbeiten für den Rathausanbau mitgeteilt. Die beauftragten Unternehmen funktionierten aktuell nicht so, dass die avisierte Fertigstellung und das aktuelle Budget mit Sicherheit eingehalten werden können. Den Unternehmen zufolge sind Corona und Lieferschwierigkeiten die Ursachen. „Seitens des Bauherrn und der Planer werden den Unternehmen Unterstützung angeboten und im Zweifel auch vertragliche Konsequenzen angekündigt.“

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Brühl | Politik & Wirtschaft

Flagge hissen gegen Rassismus

Aktion mit Vertretern des „Runden Tisch gegen Rassismus“

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Landrat Frank Rock und Vertreter:innen des „Runden Tisch gegen Rassismus“ hissten die erste Antirassismus-Flagge vor dem Kreishaus. Foto: Rhein-Erft-Kreis

In Brühl und vielen anderen Orten im Kreis findet man an Gebäuden und Kirchen nun eine Flagge mit der Aufschrift „Kein Ort für Rassismus“. Es soll ein klares Signal sein für Solidarität, Vielfalt und gute Nachbarschaft.

Bei der Vorstellung der Aktion betont Landrat Frank Rock, dass der Rhein-Erft-Kreis kein Ort für Hetze, Hass und Diskriminierung ist. Insbesondere in diesen Tagen wenn Ukraine um ihre Freiheit kämpfe, sei es besonders wichtig, ein Zeichen zu setzen, so Rock.   

Initiative des runden Tisches

Die Flagge ist eine Initiative des „Runden Tisch gegen Rassismus im Rhein-Erft-Kreis“. Dieser gründete sich vor zwei Jahren. Ihm gehören u.a. das ASH Sprungbrett, der Kreissportbund, die Caritas und die Brühler Initiative für Völkerverständigung an.

Die 4. Klasse einer Bergheimer Schule zeigte eine Tanzvorführung. Die Grundschule unterrichtet Schüler:innen aus 40 Nationen und trägt das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Auch privat Zeichen setzen

Ein großes Format der Flagge weht inzwischen bereits auch am Brühler Rathaus. Von der Flagge soll ein Signal an alle Bürger:innen ausgehen, die Flagge auch privat aufzuhängen. Dafür wurde ein kleineres Format produziert, das an Fenstern, Balkonen oder am Zaun befestigt werden kann.

„Jede und jeder im Kreis kann ein Zeichen setzen und sagen: ‚Ich will hier, wo ich bin, und hier keinen Rassismus‘“, sagte Bettina Tanneberger als Vertreterin des „Runden Tisch gegen Rassismus“.Die wetterfeste Flagge in der Größe 1,20 m x 0,80 m ist für eine Spende von mindestens 7,77 Euro an zahlreichen Abgabestellen im Kreis erhältlich. Nähere Informationen gibt es unter: www.keinortfuerrassismus.de.

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Herbert Reul trat in Brühl auf

„Wer die Regeln bricht, muss mit Konsequenzen rechnen“

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Mit seinem Auftritt in der Galerie am Schloss unterstützte Herbert Reul auch die Landtagskandidaten der CDU Rhein-Erft Gregor Golland, Thomas Okos und Romina Plonsker (v.r.n.l.). (Foto: Brodüffel)

Bei seinem starken Auftritt in der Schlossstadt erwies sich NRW-Innenminister Herbert Reul einmal mehr als Mann der klaren Worte und konsequenter Macher. Laut Umfragen haben 54 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in NRW Vertrauen in seine Arbeit. „Wer die Regeln bricht, muss mit Konsequenzen rechnen“, betonte der erfahrene Polit-Profi unter starkem Beifall. Reul zog eine positive Bilanz der letzten Legislaturperiode. Dazu gehört das intensive Vorgehen mit zahlreichen Razzien gegen kriminelle Clans und Kindesmissbrauch. Zudem habe er viele neue Stellen bei der Polizei geschaffen und die Sicherheitskräfte mit Taser und Bodycams ausgestattet. „Diese haben eine positive präventive Wirkung entfaltet.“ Dringend notwendig sei das Anwerben von IT-Experten, um gegen die zunehmende Kriminalität im Netz vorzugehen.

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„NRW soll sicher bleiben!“

Bürgergespräch mit NRW-Innenminister Herbert Reul

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Foto (Innenministerium NW)

„NRW soll sicher bleiben!“ lautet die Überschrift des Bürgergesprächs der CDU Brühl mit Innenminister Herbert Reul. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 19. April um 20 Uhr in der Galerie am Schloss statt. Reul hat sich mit konsequentem Einsatz gegen organisierte Kriminalität, Clans und Kinderpornographie einen Namen als Macher geschaffen. Kürzlich stellte der 69-jährige einen „Handlungsrahmen“ der NRW-Polizei gegen „Krawallmacher“, „Hooligans“ und Mitglieder der „Raserszene“ vor.

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